Husten, Erkältung & die Grippe – unterstütze den Heilprozess mit den wirkungsvollsten Hausmittel.

Erkältungen sind wunderbar geeignet, sich in Eigenregie selbst zu behandeln; bei einer Grippe kann zumindest die Leidenszeit abgekürzt werden. Am wirkungsvollsten ist gemäß Experten die Pflanzenmedizin – weil die Schulmedizin bei Virusinfekten kaum etwas Vernünftiges zu bieten hat.

Die Grippe oder besser gesagt Fieber ist ebenfalls eine Selbstheilung des Körpers, mit der hohen Temperatur werden schädliche Viren abgetötet. Also solltest du nicht einfach auf Fieber abbrechende Medikamente zurückgreifen, sondern das Fieber nachhaltig pflanzlich lindern. Dies fördert das Immunsystem, sodass im nächsten Jahr der Körper natürlich resistenter und widerstandsfähiger gegen die Erkältungs- & Grippeviren ist. Wichtig ist auf jeden Fall sich dabei zu schonen, sich einige Tage Ruhe gönnt und im Bett bleibt.

Husten, Erkältungen & Fieber ist eine sinnvolle Abwehrreaktion unseres Körpers gegen Viren.
Diese Selbstheilung sollte somit nicht durch Medikamente unterdrückt werden, bei Fieber wird die Virenbekämpfung um ein vielfaches erhöht! 

1.0 Einführung – Hausmittel bei Gripps & Erkältung

Ob Grippe oder Erkältung: Gemeinsam ist beiden Infektionskrankheiten, dass sie durch Viren ausgelöst werden. Die Grippe allerdings durch das Influenza-Virus, die Erkältung – man spricht bei ihr auch von einem grippalen Infekt – durch Rhinoviren oder Adenoviren. Die Ansteckung erfolgt meist durch Tröpfcheninfektion. Durch Niesen, Husten oder Sprechen schleudern Infizierte Viren in die Luft. Gesunde nehmen sie durch die Atemwege auf.

Eine Erkältung trifft viele Erwachsene bis zu viermal im Jahr – Kinder sogar noch ein Vielfaches öfter. Die Beschwerden klingen aber bereits nach einigen Tagen von selbst wieder ab.

Die echte Grippe dauert in der Regel länger und führt zu stärkeren Symptomen. Aus den mehr oder weniger harmlosen Beschwerden können durch Ausbreitung der Viren und einen möglichen zusätzlichen Bakterienbefall auch ernsthafte Erkrankungen werden.

Husten, Erkältungen & Fieber zeigen an, dass das Immunsystem aktiviert ist und sich zur Wehr setzt – gegen Infektionskrankheiten, Entzündungen und Tumore, aber auch gegen Medikamente. Diesen wichtigen Effekt sollte man bis 39 – 40 °C zulassen.

Unter anderem treten dabei Erkrankungen auf wie Mittelohrentzündungen, Stirnhöhlen- und Kieferhöhlenentzündungen oder auch entzündete Mandeln. Gefürchtete Komplikationen sind die Lungen- und Hirnhautentzündung, die im Extremfall bei älteren und geschwächten Menschen sogar zum Tod führen können.

Die Influenza erfasst also nicht nur die Atemwege, sondern den gesamten Körper. Es können andere Symptome wie trockener Husten, Heiserkeit, Lymphdrüsenschwellungen oder Magen-Darmbeschwerden hinzukommen. Abgeschlagenheit, Appetitlosigkeit und starke Müdigkeit sind typisch.

Die echte Grippe kommt plötzlich. Das Fieber steigt innerhalb weniger Stunden an und wird von Gliederschmerzen und Schüttelfrost, Schwitz- und Frieranfällen begleitet. Wer Grippe hat, hat bis zu 40 Grad Fieber.

Umgangssprachlich wird oft nicht zwischen einer Erkältung oder einer Grippe unterschieden. Aber es gibt wichtige Unterschiede. Bei einer Erkältung handelt es sich um einen viralen Infekt der oberen Atemwege, der schleichend beginnt und bei dem du dich leicht bis mittelschwer krank fühlst. Während eine Grippe, hervorgerufen durch Influenza A, B oder Corona Viren, schlagartig beginnt und mit starkem Krankheitsgefühl einhergeht. Die Symptome sind ähnlich, jedoch sind sie bei einer Grippe wesentlich stärker ausgeprägt. Insbesondere hohes Fieber und starke Gliederschmerzen sind charakteristisch für eine Grippe. 

Erkältung:

  • Eintreten der Symptome: langsam, meist mit Halskratzen, gefolgt von Schnupfen und Husten
  • Fieber: eher selten, nur erhöhte Temperatur (bis 38,5 °C)
  • Schnupfen: sehr häufig Niesreiz, laufende und/oder verstopfte Nase
  • Krankheitsgefühl: schwach bis mittel, leichte Abgeschlagenheit
  • Kopf-/Gliederschmerzen: leicht bis mässig

Grippe:

  • Eintreten der Symptome: rasch, meist sofort mit hohem Fieber und Gliederschmerzen
  • Fieber: häufig und hoch (oft über 38,5 °C), auch Schüttelfrost
  • Schnupfen: selten
  • Krankheitsgefühl: stark, oft ausgeprägte Erschöpfung
  • Kopf-/Gliederschmerzen: stark bis sehr stark
Was hilft gegen die Grippe

1.1 Husten, Erkältungen & Fieber sind Gesund!

Ab 41 Grad Celsius wird es für den Organismus gefährlich. „Stimmt nicht, denn Fieber ist selbstlimitierend. Das heißt über 41 Grad Celsius geht die Temperatur aufgrund von Gegenregulationsmechanismen nicht hinaus“. 

Wer fiebert wird schneller gesund. Stimmt und nicht nur das: „Die Gesamtüberlebenschance einer Infektion ist bei Fieber deutlich erhöht“, so Hinghofer über die heilsame Wirkung hoher Körpertemperaturen. Schwerkranke Menschen, die nicht fiebern, haben demnach nicht nur einen verlangsamten Heilungsprozess, sondern auch eine deutlich schlechtere Prognose.

Fieber erfüllt eine wichtige Funktion in unserem Organismus. Durch die erhöhte Körpertemperatur sind bestimmte Abwehrzellen aktiver und bekämpfen Angreifer wie Viren und Bakterien sehr viel effektiver. Es ist daher wichtig, Fieber nicht sofort zu behandeln. Denn das kann die körpereigene Abwehr ausbremsen und die Dauer der Erkrankung verlängern. Außerdem wird dadurch der Körpereigene Abwehrmechanismus unterbrochen und die Grippe wird sich in den folgenden Jahren mit Sicherheit und teilweise noch stärker wieder bemerkbar machen.

Fieber ist Heilsame, bei Fieber erhöht sich die Virenbekämpfung des Körpers!

Wenn die Körpertemperatur in die Höhe schnellt, sind viele Menschen geneigt, diese zu drosseln. Doch das ist nicht immer sinnvoll. Schließlich ist das Fieber ein Zeichen dafür, dass die Abwehrvorgänge im Körper auf Hochtouren arbeiten. Doch ab wann spricht man von Fieber?

Die Messung der Körpertemperatur über den After (rektal) entspricht am ehesten der Temperatur, die im Körper herrscht. Am schnellsten erfolgt sie mit einem digitalen Fieberthermometer. Messungen in der Achselhöhle, an der Stirn, im Mund oder Ohr sind häufig ungenau. Von Fieber wird dann gesprochen, wenn die rektal gemessene Temperatur über 38 °C liegt. Körpertemperaturen bis 37,5 °C gelten als normal, solche zwischen 37,6 und 38 °C als subfebril. Von hohem Fieber spricht man bei Temperaturen ab 40 °C.

Fieber selbst ist ein Symptom für eine Krankheit. Häufig steckt eine Entzündung dahinter, ausgelöst durch Viren oder Bakterien. Mit einer erhöhten Körpertemperatur und mit einer vermehrten Bildung von Abwehrstoffen versucht der Körper, diese in Schach zu halten. Fieber ist deshalb eine heilsame Angelegenheit, das die Selbstheilungskräfte aktiviert. Falls du noch mehr erfahren möchtest wie Fiber die Viren effektiv bekämpft, ist hier ein aufschlussreicher Beitrag dazu.  Wer Fieber vorschnell senkt, behindert daher den Körper in seiner Abwehrarbeit und sorgt mitunter dafür, dass die Genesung hinausgezögert wird. Dennoch gibt es Erkrankungen oder Situationen, bei denen es notwendig ist, die Temperatur zu senken. So z.B.

  • bei Epilepsie und anderen Gehirnerkrankungen
  • Fieberkrämpfen
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Hitzschlag
  • älteren Patienten und Schwangeren oder
  • starkem Unwohlsein

Wichtig! Ab wann zum Arzt

Gehe zu einem Arzt bei Fieber unklarer Herkunft, bei hohen Temperaturen über 40 °C das über mehrere Tage anhält und bei Begleitsymptomen wie Schmerzen, Krämpfen, Nackensteife bzw. schlechtem Allgemeinzustand.

1.2 Grippe & Erkältungen vorbeugen

Gesund leben ist die Grundlage für ein effektives, gesundes Immunsystem. Von den nachfolgenden Aktivitäten und Maßnahmen ist aus Studien bekannt, dass sie einen günstigen Effekt auf das Immunsystem haben und so helfen, den Körper gegen Krankheitserreger zu wappnen.

Ein gesunder Lebensstil stärkt das Immunsystem und reduziert so das Risiko, an einer Grippe oder einem grippalen Infekt (Erkältung, akute Infektion der Atemwege) zu erkranken.

 

Zu einem gesunden Lebensstil gehören

Stärke dein Immunsystem!

Erhalte unter folgendem Link alle Angaben zur effektiven Stärkung des Immunsystems.

Auch ein starkes Immunsystem schützt dich jedoch nicht zu 100 Prozent vor einer Ansteckung. Diese einfachen Tipps helfen zusätzlich, das Risiko, an der Grippe zu erkranken, noch weiter zu senken.

 

  • Lüfte wenn möglich drei Mal täglich während fünf bis fünfzehn Minuten. So reduzierst du die Anzahl der Keime in der Luft und eine Tröpfcheninfektion wird unwahrscheinlicher.
  • Vermeide trockene Atemwege. Wenn die Schleimhäute feucht sind, wehrst du die Viren besser ab. Trinke genug und stelle eine Wasserschale auf die Heizung oder installiere einen Luftbefeuchte. So erhält die trockene Heizungsluft etwas Feuchtigkeit.
  • Meide geschlossene Räume und Menschenansammlungen (beispielsweise im öffentlichen Verkehr) so gut wie möglich.

2.0 Hausmittel gegen Erkältungen & Grippe

Unterstütze deinen Körper in seinem Selbstheilungsprozess, ob bei Husten, Erkältungen, Rachenschmerzen oder der Grippe. Wichtig ist nun:

  • Viel zu trinken. Geeignet sind Wasser, Tee mit etwas Honig, am besten über den Tag verteilt in kleinen Portionen.
  • Strenge Bettruhe und das Zudecken mit dicken Bettdecken behindern die Wärmeabgabe. Besser sind leichte Baumwollkleidung, bei der Arme und Beine frei sind, und eine leichte Decke. Die Zimmertemperatur sollte nicht über 22 °C liegen. Wer sich gut fühlt, kann es sich so auf dem Sofa bequem machen.
  • Körperliche Belastung, Bewegung und Sport solltest du auf später vertagen. 
  • Folgende Hausmittel können helfen, Husten, Halsschmerzen, Erkältungen oder die Grippe schneller zu lindern und das ganze auf natürliche und schonende Art.

Da sowohl eine der Husten, Erkältung als auch eine Grippe durch Viren verursacht werden, können sie nur symptomatisch behandelt werden. Dabei helfen dir verschiedene Naturmittel. Du kannst Husten, Schnupfen, Fieber oder Halsschmerzen mit natürlichen Hausmittel lindern. 

Das Problem dabei: Viele Betroffene greifen dann gerne schnell und unbedacht zu Antibiotika – ohne die genaue Ursache zu kennen. Antibiotika helfen aber nur gegen bakterielle Erkrankungen: Beispielsweise, wenn du dir zusätzlich zur Erkältung oder Grippe eine Bronchitis zugezogen haben. Mit Antibiotika schwächst du aber zusätzlich deine Darmflora, denn auch darin hausen wichtige und nützliche Bakterien, und damit das ganze eigene Immunsystem.

So nützlich manche Medikamente auch sind – oftmals ist es viel sinnvoller die eigenen Abwehrkräfte zu stärken mit einfachen Hausmittel und pflanzlichen Wirkstoffen.

2.1 Husten Hausmittel

1. Kamillen Tee – bei Husten & Halsschmerzen

Ein beruhigend wirkendes Heilkraut gegen Husten ist die Kamille. Sie kann nicht nur Erkältungsbeschwerden lindern, sondern auch Bauchschmerzen. Zudem ist sie entzündungshemmend bei Rachenschmerzen. Außerdem wirkt sie entspannend und beruhigend. Das liegt an den in der Kamille enthaltenen Substanzen.

Vor dem Schlafengehen eine Tasse heißen Kamillentee zu trinken, hilft es bei Einschlafproblemen. Dieser Kamillenblüten Tee ist ein Arzneitee zum Einnehmen, Gurgeln, Spülen, Inhalieren und für Umschläge nach Bereitung eines Teeaufgusses sowie zur Bereitung von Bädern.

Kamillenblüten Tee gegen Husten – Amazon

Gurgeln mit Kamille: Mischen Sie einen halben Teelöffel Salz auf ca. 0,4 l lauwarmes Wasser oder verwenden Sie einen starken Kräuterteesud z. B. aus Kamillen- oder Salbeitee. Nehmen Sie einen grossen Schluck in den Mund und gurgeln Sie ausgiebig. So halten Sie Ihre Schleimhäute feucht und dämmen die Vermehrung der Erkältungsviren ein.

Trinken beruhigt Rachen & Hals: Zu viel oder zu wenig Schleim führt zu Reizungen im Hals und sorgt dafür, sich ständig räuspern zu müssen. Die gereizten Stellen werden so zusätzlich belastet. Warme oder kalte Getränke lindern die Beschwerden spürbar. Trinke das, was dur gut tut. Heissgetränke wie Kräutertee (Kamille) oder mit Wasser verdünnter Zitronensaft kannst du noch mit einem Löffel Honig abschmecken. Spezielle Halstees enthalten wirksame Kräuter wie Salbei, Kamille oder Ingwer.

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2. Eukalyptus Öl – bei Husten & der Erkältungen

Eukalyptusöl wirkt gegen Husten und Erkältungen, da es schleimlösende und entzündungshemmende Eigenschaften hat. Es regt die Bronchien dazu an, Wasser abzugeben. So löst sich der Schleim, er fließt besser ab und du kannst ihn leichter raushusten. 

Der dafür verantwortliche Wirkstoff ist 1,8-Cineol. Er hilft ebenso, wenn deine Nase und Stirnhöhle verstopft sind. Das nebenstehenden Eukylyptus Öl hat zwei Anwendungen.

Auftragen: Auf die Haut aufgetragen fördert das Eukalyptusöl die Durchblutung, Husten lässt sich lindern durch das Einmassieren von Eukalyptusöl im Brustabschnitt und auf dem Rücken.

Inhalieren: Gib ein bis zwei Tropfen in einen großen Topf mit kochendem Wasser und lege ein Handtuch bereit. Verwende niemals zu viel Eukalyptusöl, da es sehr reizend wirken kann. Gieße das Wasser aus dem Topf in eine Schüssel und beuge dich darüber. Lege das Handtuch über deinen Kopf und die Schüssel, damit der Dampf nicht verloren geht. Inhaliere den Dampf mit geschlossenen Augen, damit diese nicht durch das Eukalyptusöl gereizt werden. 

Geht der Husten mit Auswurf einher, wird er also „produktiv“, dann können Inhalationen mit heißem Wasser dazu beitragen, den zähen Schleim zu verflüssigen und besser auszuwerfen. Heißer Wasserdampf befeuchtet Ihre Nasenschleimhäute und löst festsitzendes Sekret. Der Wasserdampf in Kombination mit Kamille wirkt desinfizierend und schleimlösend.

 

Eukalyptusöl ist ein natürliches Hausmittel (Erkältung Hausmittel) bei einer Erkältung. Die ätherischen Öle im Eukalyptusöl helfen gegen die meisten der typischen Erkältungs-Beschwerden und fördern nachhaltig die Heilung.

 

  • Die Aufnahme von Eukalyptusöl erweitert die Bronchien und hilft dem Körper so beim Abtransport von Schleim. Die gleiche Wirkung tritt auch bei verstopften Stirn- und Nasennebenhöhlen ein.
  • Das im Eukalyptusöl enthaltene 1,8-Cineol wirkt außerdem antibakteriell. So kann es zukünftige Erkältungen vorbeugen und die Heilung bestehender Erkältungen beschleunigen.
  • Zudem hat das Öl Auswirkungen auf die Kälterezeptoren im Körper: Das Eukalyptusöl sorgt für einen kühlenden Effekt, der gerade bei Erkältungen mit einer Entzündung Linderung verschafft.

3. Efeublätter-Extrakt – bei Husten & Halsschmerzen

Ein Extrakt aus den Blättern des Efeus kann bei Erkältung den Husten rein pflanzlich bekämpfen. Besonders bei verschleimtem Husten wirkt Efeuextrakt lindernd. Efeuextrakte regen die Bronchialschleimhaut dazu an, dünnflüssigeren Schleim zu produzieren. Dadurch lösen die Extrakte der Pflanze den Schleim und bewirken, dass das Abhusten leichter wird. Zudem wirken Efeupräparate auch entspannend und entkrampfend auf die Muskulatur der Atemwege.

Die Wirksamkeit von Efeublättern gegen verschleimten Husten wurde in vielen Studien belegt. Pflanzlicher Hustensaft oder Hustentropfen mit Efeu lösen festsitzenden Schleim, entkrampfen die Bronchien, wirken entzündungshemmend auf die Bronchialschleimhäute und erleichtern das Abhusten. Sie bewirken so eine erhebliche Linderung eines Erkältungshustens und bessern die Fähigkeit durchzuatmen. Oft kann verhindert werden, dass verschleimter Husten sich nachhaltig festsetzt und so zu einer länger andauernden Bronchitis wird. Auch bei chronisch-entzündlichen Lungenerkrankungen wird Efeu manchmal angewendet.

 

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2.2 Halsschmerzen Hausmittel Natron

1. Echinacea purpurea – bei Halsschmerzen & der Grippe

Roter Sonnenhut (Echinacea purpurea), so weiß man aus neueren Forschungsergebnissen, wirkt direkt und in starkem Maß antiviral, zum Beispiel gegen Grippe- und Herpesviren. Aber auch Bakterien nehmen vor dem Roten Sonnenhut Reissaus – unter anderem verschiedene Streptokokken, die als Erreger von Mandelentzündungen und Infektionen der Atemwege bekannt sind, oder das so genannte Friedländer-Bakterium (Klebsiella pneumoniae), das Infektionen der Harn- und Atemwege, Stirnhöhlen- und Lungenentzündungen verursachen kann. Der Rote Sonnenhut wirkt also gleichzeitig antiviral und antibakteriell.

Echinacea hemmt zudem die Ausschüttung entzündlicher Botenstoffe und wirkt damit der Entstehung von Erkältungssymptomen entgegen.

Auf das Immunsystem wirkt sie modulierend, das bedeutet, die Zellen unseres Abwehrsystems werden dazu angeregt, auf moderate und lang anhaltende Weise aktiv zu werden, sobald – und nur wenn – der Körper mit Erregern in Kontakt kommt.

Echinacea purpurea Tropfen – Amazon

Anwendung?

Die Echinacea Tropfen können während 3 Wochen als Kur angewendet werden, immer dann, wenn du das Gefühl hast, dass dein Abwehrsystem ein wenig Unterstützung gebrauchen könnte. Mache nach 3 Wochen eine Woche Pause. Je nach Bedarf kann die Kur mehrmals pro Jahr wiederholt werden.

Die Tropfen können aber auch einfach immer dann eingenommen werden, wenn eine Grippe im Anmarsch ist oder man bereits krank ist. Das Immunsystem wird gestärkt und die Erkältungssymptome können gelindert werden.

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2. Salbei – Bei Halsschmerzen & Fieber

Die Inhaltsstoffe der Salbeiblätter wirken bei der Bekämpfung von Entzündungen im Mund- und Rachenraum ideal zusammen: Das ätherische Öl verhindert das Wachstum von Bakterien, Viren und Schimmelpilzen, insbesondere dem Wirkstoff Salvin wird antibiotische Wirkung zugeschrieben.

Nicht umsonst ist im botanischen Namen des Salbeis,  Salvia, das lateinische Wort für heilen, «salvere», enthalten – schon im Altertum wurde er als Heilpflanze hoch geschätzt. 

Die Ursolsäure des Salbeis hemmt Entzündungen, und Gerbstoffe ziehen die wunde Haut zusammen. Diese Substanzen reagieren mit Eiweißen der Schleimhaut und verändern deren Struktur. Dadurch können Mikroben nicht mehr so leicht eindringen und die entzündete Schleimhaut ist unempfindlicher. Und ihre ganz besondere Stärke hat die bitteraromatische Heilpflanze in der Schmerzlinderung.

3. Natron (Backpulver) – bei Fieber & Halsschmerzen

Dank seiner antiseptischen Wirkung hilft Natron dabei, Viren und Bakterien unter Kontrolle zu halten. Bei Halsschmerzen empfiehlt es sich mit Natronwasser zu gurgeln und auch bei einer Harnwegsinfektion reduziert Natron die Säure im Urin.

Das tolle an Natron (Natriumhydrogencarbonat) ist, dass es auf viele unterschiedliche Weisen gebraucht werden kann. Beispielsweise um Schmerzen zu lindern, Symptome oder die Möglichkeit potenzieller lebensbedrohlicher Probleme zu mindern.

Natron hilft sehr gut, wenn dein Körper gegen die Erreger von Erkältungen und Grippe kämpft. Nehme es in dem Fall so ein:
  • 1. Tag: 5 x einen halben Esslöffel Natron in einem Glas Wasser aufgelöst, alle drei Stunden trinken
  • 2. Tag: 3 x einen halben Esslöffel Natron in einem Glas Wasser aufgelöst, über den Tag verteilt trinken
  • 3. Tag: 2 x einen halben Esslöffel in einem Glas Wasser aufgelöst, jeweils nach dem Essen trinken

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2.3 Fieber Hausmittel

Erwachsene erkranken meist nur als Folge von einer Erkältung, Grippe oder einer anderen Krankheit an Fieber. Da das Immunsystem durch das Fieber aktiviert wird, solltet ihr es nicht sofort senken. Ist es nach einem Tag nicht gesunken und weiterhin über 39 Grad Celsius, solltet ihr am besten Hausmittel gegen das Fieber probieren, damit wird es sanft gesenkt.

Essigsocken – Bei hohem Fieber

Essig fördert die Durchblutung und hat eine fiebersenkende Wirkung. Es kurbelt außerdem das Immunsystem an und hilft, Abfallstoffe besser abzubauen. Bei hohem Fieber leisten die guten alten Essigsocken gute Dienste:
  • Leinentücher oder Baumwolltücher (oder ein altes T-Shirt)
  • Wollsocken oder Baumwollsocken (auf keinen Fall synthetische Socken)
  • ein Frotteetuch
  • 2 EL Apfelessig
  • Leitungswasser

Die Tücher oder das T-Shirt in Streifen schneiden.

Einen Liter Wasser (handwarm) in eine Schüssel geben und den Apfelessig darunter rühren. Die Baumwoll-Streifen in die Schüssel geben und anschliessend auswringen – nicht zu stark.

Die nassen Streifen um die Füsse wickeln, bis ca. Mitte Unterschenkel. Dann die Baumwollsocken drüber ziehen und das Frotteetuch umwickeln.

Danach ab ins Bett und die Essigwickel ca. 10 bis 20 Minuten wirken lassen. Vorgang mehrmals wiederholen, bis das Fieber gesunken ist.

Was hilft gegen die Grippe? Erkenne die effektivsten Hausmittel bei der Erkältung und Grippe – Natron, Essigsocken & Echinacea!

Josef Kryenbuehl, dipl. Hypnosetherapeut / Mentalcoach, geprüft von Amalia Fkiara MSc Pflanzenwissenschaften. Erfahre gerne mehr über uns hier.

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