Wasserbedarf-Rechner – Wieviel Wasser am Tag trinken – Rechner!

Berechne dein optimaler Wasserbedarf – Wieviel Wasser solltest du am Tag trinken?

Ausreichendes Trinken ist lebensnotwendig, denn unser Körper besteht zu einem großen Teil aus Wasser. Erwachsene haben einen Wasseranteil von 50 – 60%, Säuglinge sogar von 70%. Dabei erfüllt Wasser im Körper viele Funktionen. Es ist Bestandteil von Zellen und Körperflüssigkeiten, transportiert Nährstoffe und Abbauprodukte und reguliert die Körpertemperatur. Zudem geht über die Nieren, beim Schwitzen und beim Atmen ständig Wasser verloren, das regelmäßig ersetzt werden muss.

Dein Durstgefühl wäre eigentlich dein bestes Messgerät um deine Wasserbedarf festzulegen!

1.0 Wasserbedarf-Rechner – dein idealer Wasserbedarf pro Tag!

Durch Urin, Schweiß und Atmen verliert der Körper am Tag bis zu 3 Liter Wasser. Wie viel Wasser du trinken solltest, hängt von verschiedenen Faktoren wie Körpergewicht, Außentemperaturen, sportliche Aktivitäten etc. ab. Als allgemeiner Richtwert sollten mindestens 1.5 Liter Wasser am Tag getrunken werden, um ausreichend versorgt zu sein.

Faustformel: Wieviel Trinken?

Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) sollte ein Erwachsener etwa 1,5 Liter Wasser am Tag trinken. Weniger als 1 Liter pro Tag seien nicht genug, um den Körper ausreichend mit Flüssigkeit zu versorgen. 

Betreiben wir aber Sport oder an heißen Sommertagen sind diese 1,5 Liter am Tag sicher nicht nicht genug. Am besten ist immer noch wenn du auf dein Durstgefühl hörst, dann kommst du an manchen Tagen automatisch auf 4 – 5 Liter. Außerdem kommt der eigene Wasserbedarf natürlich immer auf viele verschiedene Faktoren an: Geschlecht, das Körpergewicht, das Alter und weitere Faktoren spielen immer eine Rolle für den eigenen Wasserbedarf. Ziehe hierzu gerne unseren Wasserbedarf-Rechner hinzu und berechne deinen individuellen Wasserbedarf. Der Wert sollte allerdings auch nur als Richtwert dienen, höre auf dein Durstgefühl und du kannst nicht falsch machen!

Berechne dein Wasserbedarf

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you should drink ...... of water per day

1.1 Alles Wissenswerte zum Wasser trinken!

Was passiert bei Flüssigkeitsmangel?

Wer zu wenig trinkt, wird schnell müde und kann sich schlecht konzentrieren. Denn bei Flüssigkeitsmangel wird dem Blut und dem Gewebe zunehmend Wasser entzogen, das Blut „dickt ein“. Der Körper kann harnpflichtige Substanzen nicht mehr ausreichend ausscheiden und die Versorgung von Muskel- und Gehirnzellen mit Sauerstoff und Nährstoffen wird
eingeschränkt. Kopfschmerzen, verringerte körperliche Leistungsfähigkeit und Verstopfung können dann die Folge sein.
Auch häufige Harnwegsinfekte können auf Flüssigkeits – mangel hindeuten.

Ältere Menschen leiden besonders schnell an Verwirrtheit, wenn sie zu wenig trinken. Schon nach wenigen Tagen führt ein Flüssigkeitsmangel durch Kreislauf- und Nierenversagen zu einem lebensbedrohlichen Zustand. Während der Mensch auf feste Nahrung sogar länger als einen Monat verzichten kann, kommt er nur zwei bis vier Tage ohne Flüssigkeit aus.

Schadet zu viel Flüssigkeit dem Körper?

Zu viel getrunkene Flüssigkeitsmengen schaden dem gesunden Organismus nicht. Gesunde Menschen scheiden überschüssige Flüssigkeit über die Nieren einfach wieder aus. Allerdings gibt es auch Ausnahmen: Bei einigen Krankheiten wie Nierenerkrankungen oder Leberzirrhose darf nur eine bestimmte Menge an Flüssigkeit getrunken werden. In diesen Fällen sind Absprachen mit der/dem behandelnden Ärztin/Arzt notwendig.

Welche Getränke sind die besten Durstlöscher?

Getränke sollen den Durst löschen und Wasserverluste ausgleichen, aber gleichzeitig keine oder nur wenig Energie (Kalorien) enthalten. Über den Tag verteilt getrunken, versorgen diese Getränke den Körper am besten mit Flüssigkeit. Dafür eignen sich folgende Getränke:

 

  • Wasser (am besten stilles Wasser)
  • Ungezuckerte Kräuter und Früchtetees
  • Mit Wasser verdünnte Obst- und Gemüsesäfte,am besten im Verhältnis 1:3 gemischt (1 Teil Saft und 3 Teile Wasser).
    Sie liefern zusätzlich Vitamine und Mineralstoffe und sind auch als Sportlergetränke gut geeignet.

Wieviel Wasser pro Tag solltest du trinken? Berechnen deinen individuellen Wasserbedarf, wieviel Wasser ist optimal für Dich. Wasser trinken

Josef Kryenbuehl, dipl. Hypnosetherapeut / Mentalcoach, geprüft von Helene Kryenbuehl dipl. holistische Ernährungsberaterin. Erfahre hier gerne mehr über uns.

Immunsystem stärken Hausmittel – 10 Fundamente für dein Immunsystem!

Immunsystem natürlich stärken – die 10 Fundamente des Immunsystems!

Bakterien, Viren, Pilze und andere Parasiten: Um uns herum tummeln sich unzählige schädliche Mikroorganismen, manche sind vor allem für Ältere und Immungeschwächte bedrohlich. Ob Schnupfen oder andere Infektionen: Warum werden manche Menschen krank, und andere nicht? Viele sind deutlich anfälliger für Virusinfektionen. Schuld daran ist oft ein schwaches Immunsystem.

1.0 Immunsystem natürlich stärken

Das Immunsystem ist lebenswichtig: Es schützt den Körper vor Schadstoffen, Krankheitserregern und krankmachenden Zellveränderungen. Es umfasst verschiedene Organe, Zellarten und Eiweiße.

Solange die körpereigene Abwehr reibungslos funktioniert, macht sie sich nicht bemerkbar. Wenn das Immunsystem aber versagt, weil es geschwächt ist oder gegen besonders aggressive Krankheitserreger nichts ausrichten kann, wird man krank. 

Ohne das Immunsystem wäre der Körper schädlichen Einflüssen aus der Umwelt genauso schutzlos ausgeliefert wie gesundheitsschädigenden Veränderungen in seinem Inneren.

Die Hauptaufgaben der körpereigenen Abwehr sind:

  • Krankheitserreger wie Bakterien, Viren, Parasiten oder Pilze unschädlich zu machen und aus dem Körper zu entfernen
  • Schadstoffe aus der Umwelt zu erkennen und zu neutralisieren
  • krankhafte Veränderungen wie etwa Krebszellen zu bekämpfen
Immunsystem stärken

2.0 10 Fundamente – Immunsystem natürlich stärken

Vor allem in der kalten, nassen Jahreszeit sollte dein Immunsystem auf Hochtouren laufen, um dich vor Erkältung, Grippe & Co. zu schützen. Das Immunsystem natürlich stärken, das ist nicht so kompliziert. Wir zeigen dir 10 einfache Tipps, mit denen du dein Immunsystem effektiv auf Vordermann bringen.

Es gibt weitaus mehr Methoden und Anwendungen welche für deinen Immunsystem ebenfalls förderlich sind.

Höre unseren folgenden Podcast Gesundheit und stärke dein Immunsystem in 5 Minuten!

Podcast

1- Immunsystem stärken 

Podcast Gesundheit

Die 5 wichtigsten Faktoren um ein starkes Immunsystem zu erhalten. Stärke deine Abwehr! 

1. Die richtige Ernährung

Eine ausgewogene frische Ernährung mit viel Gemüse, Salate, Obst, ungesättigten Fetten und durchaus etwas tierischem Protein bist du in der Regel ausreichend mit allen Nährstoffen gedeckt. Eine bunte Mischung ist am besten, denn sie enthält alle notwendigen Nährstoffe, Spurenelemente und Vitamine und bringt so die körpereigenen Abwehrzellen auf Trab. Als besonders gut für die Immunabwehr gelten jedoch folgende Lebensmittel:

  • Brokkoli
  • Kohl
  • Karotten
  • Tomaten
  • Knoblauch
  • Spinat
  • Zitrusfrüchte
  • Dunkle Beeren und Trauben
  • Nüsse

Während ein Vitamin-C-Mangel heutzutage äußerst selten ist, solltest du etwa bei den anderen Vitaminen und Nährstoffen auf eine ausreichende Zufuhr achten. Die Wirksamkeit von Nahrungsergänzungsmitteln ist unter Medizinern stark umstritten. Versuche daher am besten, deine Nährstoffbedarf über die Nahrung zu decken. Wichtig: Veganer, die gänzlich auf tierische Lebensmittel verzichten, müssen Vitamin B12 supplementieren. Alles zur gesündesten Ernährung findeste du im Bericht – Clean Eating.

2. Sonnelicht & Vitamin D

Vitamin D ist essenziell für eine intakte Immunabwehr. Besonders in den Herbst- und Wintermonaten, in denen die UV-Strahlung dank Wolkendecke geringer ausfällt, sollten Sie möglichst viel Zeit im Freien verbringen, um so Ihre gesunde Dosis zu bekommen.

Die Wissenschaftler untersuchten zwei Gruppen der sogenannten T-Zellen oder auch T-Lymphozyten, eine Gruppe von weißen Blutzellen, die für die Immunabwehr zuständig sind. Die eine Gruppe T-Zellen wurde vorher mit Sonnenlicht bestrahlt, die andere nicht.

Dabei fanden die Forscher heraus, dass blaues Licht, welches in Sonnenstrahlen enthalten ist, T-Zellen dazu bringt, sich schneller zu bewegen.

Das blaue Licht in den Sonnenstrahlen aktiviert die T-Zellen demnach direkt, diese beschleunigen ihr Tempo und können schneller auf Krankheitserreger reagieren. Alle Informationen zu den Vorteilen der Natur und der Sonne findest du im Bericht – Zurück zur Natur.

3. Bewegung oder Fitness

Um das Immunsystem ge­gen die be­­vor­stehen­den Viren Attacken zu wapp­nen, können wir vor­beug­ende Maß­nahm­en er­greif­en:

So ist Be­weg­ung nicht nur wicht­ig für unser Wohl­be­fin­den, son­dern stärkt auch die eige­ne Körper­abwehr. Drei-mal Sport pro Woche für etwa 30 Minut­en reich­en ber­eits aus, um das Immun­system an­zu­kurbeln. Führ­en wir diese Bewe­gung­en dann noch im Frei­en aus, profitier­en wir doppelt, denn die frisch-kühle Luft regt unsere Durch­blut­ung be­sond­ers an und bringt die Immun­zellen in Sch­wung.

Wicht­ig ist es, dar­auf zu acht­en, dass wir den Kör­per nicht ständ­ig an die Be­lastungs­grenze bring­en und auf ein ver­nünft­iges Train­ing unter einer an­gemess­ener Belast­ung acht­en. Denn nur so kann Sport auch die körper­eigen­en Ab­wehr­kräfte stärk­en. Alle Informationen und positiven Auswirkungen von Bewegung auf deinen Körper findest du unter – Körper & Bewegung.

4. Emotionen & Gefühle

Die meisten Krankheiten kuriert der Körper aus eigener Kraft. Gedanken und Gefühle können dabei auf den Organismus wie eine Arznei wirken. Glückliche Menschen werden weniger krank, da positive Gefühle eine bestimmte Hirnregion anregen und so das Immunsystem stärken.

Denn nun wissen wir, dass jedes Gefühl, jeder Gedanke und jedes Erlebnis eine biochemische Reaktion im Körper auslöst. Das kann für mehr Gesundheit sorgen oder unsere Selbstheilungskräfte schwächen.

In vielfältigen Studien wurde beobachtet, dass positive Gedanken und Gefühle das Immunsystem beleben und die Bildung von Abwehrzellen aktivieren. Sie stärken quasi die ausgeklügelten Selbstheilungskräfte unseres Körpers.

Positive Gefühle wie Dankbarkeit, Geborgenheit und Sicherheit bewirken beispielsweise eine Ausschüttung von unseren wichtigen Hormonen Dopamin und Serotonin, aber auch Oxytocin.
Diese Hormone wirken entspannend, angstlösend. Sie verstärken das Gefühl der Zufriedenheit und das Gefühl am richtigen Ort mit den richtigen Menschen zu sein. Alle Auswirkungen von deinen alltäglichen Emotionen und Gefühlen findest du im Bereich – Gedanken & Emotionen.

5. Stress reduzieren

Stress reduzieren und Anspannungen lösen durch Entspannung. Die Auswirkungen sind immens: Unsere Körperanspannung, die wir im Alltag meist ganz unbewusst mit uns herumtragen, kann sich lösen. Das Gedankenkarussell, das um die Dinge kreist, die noch zu erledigen sind, beruhigt sich.

Wir können wieder ganz bei uns selbst ankommen. Plötzlich spüren wir unsere Atmung wieder bewusst, vielleicht wird uns warm und meistens stellt sich auch eine gewisse Müdigkeit ein, die wir ansonsten tagsüber weggedrückt haben.

Ruhe, Entspannung und Geborgenheit haben auf diese Weise nicht nur eine entspannende Wirkung sondern auch eine nährende Kraft. Sie streicheln unsere Seele und stärken so unsere Resilienz und allgemeine Widerstandskraft im Alltag und des Immunsystems. Der komplett Bericht zur Stressreduktion und Entspannung findest du im Bericht – Stress abbauen & Entspannung.

6. Ein gesunder Darm

Um dieser allgegenwärtigen Bedrohung Herr zu werden, verfügt der Darm über mehr Abwehrzellen als die Haut und die Atemwege zusammen. 

Tatsächlich gilt er inzwischen als Hauptakteur des Immunsystems, dessen Einfluss weit über die Verdauung hinausreicht. Mit seiner riesigen Oberfläche bildet der Darm den Sitz des Immunsystems und besitzt drei Barrieren gegen Krankheitserreger:

  • Die Darmschleimhaut
  • Das Mikrobiom („Darmflora“)
  • Das Darm-assoziierte Immunsystem (GALT)

Ein Großteil aller Immunzellen befinden sich im Dünn- und Dickdarm, sie machen ungefähr 80 % der Abwehrreaktionen aus. Die Immunzellen haben die Aufgabe, schädliche Mikroorganismen zu bekämpfen, die mit der Nahrung oder durch Tröpfcheninfektion aufgenommen werden.

Meist werden Krankheitserreger wie Viren, Bakterien, Pilze oder Parasiten schon erfolgreich durch die Magensäure bekämpft, überwinden sie jedoch diese natürliche Barriere, kommen die Immunzellen in der Darmwand zum Einsatz. Alle Informationen für eine starke Darmgesundheit und zum fördern eines gesunden Darms findest du im Bericht – Darmsanierung.

7. Auf gesunden Schlaf achten

Schlaf ist oft die beste Medizin, denn er unterstützt das Immunsystem. Schlaf unterstützt die Arbeit bestimmter Abwehrzellen, der T-Zellen. Diese heften sich ganz spezifisch an befallene Körperzellen und zerstören sie. 

Akuter Schlafmangel dagegen hemmt über spezielle Botenstoffe diesen Pfad. Bereits drei Stunden Schlafmangel können demnach das Immunsystem beeinträchtigen. Die Hormonkonstellation während des Schlafes fördere die Ausbildung des (erworbenen) Immunsystems und die Immungedächtnisbildung. Alles zum gesunden Schlaf und wie du Schlafstörungen natürlich beheben kannst findest du unter dem Artikel – Schlafstörungen.

8. Giftstoffe im Körper

Viele Gifte jedoch wirken direkt sowohl auf das Hormonsystem als auch auf das Immunsystem ein. Beide Systeme werden geschwächt und aus dem Gleichgewicht gebracht. Ganz gleich, welchen Giftcocktail man im Laufe seines Lebens anreichert, gesund ist er in keinem Fall.

Kinder sind besonders gefährdet, da ihre körpereigenen Schutz-, Abwehr- und Entgiftungsmechanismen noch nicht vollständig entwickelt sind. Die Folgen einer Giftbelastung können mannigfaltig sein. Gifte beschädigen die Zellen und deren Funktionen im ganzen Körper einschließlich des Nervensystems und Immunsystem. Die Informationen für einen reinen Körper und allen Giftstoffen findest du in den Artikeln – Entgiftung & Chemie frei Leben.

9. Wechselduschen

Beim Warmduschen weiten sich die Blutgefässe, die sich beim Kaltduschen blitzartig verengen. Das regt Stoffwechsel und Kreislauf an und soll sich positiv auf unsere Stimmung auswirken.

Wechselduschen beginnt mit der angenehm warmen bis heißen Dusche. Dann kommt der Teil, bei dem wir unseren inneren Schweinehund überwinden müssen. Das Wasser nun auf kühl bis kalt stellen, und mit den Füßen beginnen: An den Füssen anfangen und dann rechts außen bis zur Hüfte abduschen. Danach von dort auf die Innenseite des Oberschenkels wechseln und wieder zurück zum Fuß strahlen. Anschließend am linken Bein entsprechend durchführen.

Wenn wir dann so richtig munter werden, kommen unsere Arme dran und bis zur Schulter strahlen und an der Achsel am Innenarm entlang wieder bis zur Handfläche kühlen. Was das Duscherlebnis unterstützt ist Ächzen, Stöhnen und lauthalsiges Singen (kein Scherz) – damit fühlen wir uns dann auch bereit für die zweite Runde.

Studien zeigen, durch Wechselduschen können die Krankheitstage im Jahr um ein vielfaches reduziert werden. Für mehr Informationen zum Kaltduschen gehe gerne zu unserem Beitrag – Wim Hof Methode.

10. Giftstoffe im Körper, nicht rauchen oder zu viel Alkohol!

Chemikalien im Haushalt, Medikamente, Schwermetalle im Wasser, Chemikalien in Pflegeprodukten und Giftstoffe und Pestizide im Essen: Wir sind heute auf Schritt und Tritt von Umweltgiften und Schadstoffen umgeben. Übermäßig viele Giftstoffe im Körper machen nicht nur schlapp, stören die Konzentrationsfähigkeit sondern schwächen auch das Immunsystem.

Medikamente: Medikamente sind zweifellos in manchen Situationen nützlich. Eine maßlose oder dauerhafte Einnahme bringt nicht nur die Nebenwirkungen des Medikament mit sich, sie schwächen auch unseren ganzen Körper und das Immunsystem.

Der Naturheilkundler John Neustadt und der Psychiater Steve Pieczenik haben die aktuellen Forschungsberichte gesichtet und kommen zu diesem Ergebnis:“Medikamente erweisen sich inzwischen als eine Hauptursache für Schäden an den Mitochondrien, was vielleicht auch viele ihrer unerwünschten Nebenwirkungen erklärt. Alle Arten von psychotropen Substanzen schädigen nachweislich die Mitochondrien und das gilt auch für cholesterinsenkende Mittel, für Analgetika wie Paracetamol und viele andere.

Alkohol: Der Genuss von Alkohol und Nikotin schwächt das Abwehrsystem des Körpers. Wer sich einen Rausch trinkt, deaktiviert sein Immunsystem für mindestens 24 Stunden. Dadurch wird der Körper sehr anfällig für Infektionen. Dabei ist der Kater danach das kleinste Übel.

Zigaretten: Last but not least, Zigarettenrauch wirkt sich auf das Immunsystem negativ aus. Das haben Wissenschaftler der Yale-Universität herausgefunden. Zwar bekämpft das Immunsystem bei einem Raucher Erreger besser (was auf Dauer aber sicher nicht das Ziel sein kann), allerdings führt das Rauchen zu Entzündungsprozessen im Gewebe, so die Forscher.

Falls du noch mehr über Giftstoffe im Körper erfahren möchtest, wäre hier gerne der Artikel dazu: Giftstoffe im Körper, die moderne Lebensweise und ihre Giftbelastung.

Echinacea stärkt das Immunsystem!

Das beste Hausmittel für ein starkes Immunsystem ist Echinacea! In Laborversuchen bekämpft Sonnenhut Viren, Pilze und Bakterien. Er regt Immunzellen auf vielfältige Weise an und greift regulierend in Botenstoffe des Immunsystems ein. Auch antientzündliche Effekte ließen sich nachweisen. Welche Inhaltsstoffe für die Wirkungen verantwortlich sind, ist unklar. Vermutlich ist es das Zusammenspiel verschiedenster Substanzen.

Wer Zubereitungen der Heilpflanze gleich bei den ersten Anzeichen eines grippalen Infekts einnimmt, bei dem sind die typischen Beschwerden tendenziell milder und der Infekt verschwindet schneller wieder. Möglicherweise lässt sich der Erkältung sogar vorbeugen.

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2.1 Krankheit ist eine Selbstheilung des Körpers!

Durch eine Krankheit (Symptom) versucht der Körper dich auf natürliche Weise wieder zu Gesundheit zu führen. Krankheit ist immer ein Zeichen eines Ungleichgewichts psychisch oder physisch. Ob bei Erkältungen, Fieber oder sogar bei Tumoren. Krankheit ist der natürliche Weg den Körper zu säubern. 

Selbstheilung ist die Fähigkeit des Körpers, Krankheitszustände zu überwinden und wieder gesund zu werden. Daran ist nichts esoterisch. Denke an eine Wunde, die sich von allein schließt. Das ist eine typische Form der Selbstheilung. Manche Umstände behindern eine solche Wundheilung allerdings – zum Beispiel eindringende Keime oder Stress, der das Immunsystem in seiner Funktion beeinträchtigt. Andere Faktoren beschleunigen sie dagegen, so etwa eine Ruhigstellung der Verletzung oder auch guter Schlaf.

Wir pendeln ständig zwischen Krankheit und Gesundheit. Zu einer Krankheit kommt es, wenn die Selbst- Heilungskräfte des Körpers überfordert sind, etwa durch dauerhaften Stress, starke Gifte – oder Tumoren: In solchen Fällen reicht die Selbstheilungsfähigkeit dann nicht mehr aus, um wieder gesund zu werden.

Beispiel Selbstheilung Fieber!

Es beginnt mit Frösteln, dann steigt die Körpertemperatur, oft begleitet von Kopf- und Gliederschmerzen – Fieber! Bei Haus- und Kinderärzten ist das einer der häufigsten Gründe für eine Konsultation. Gleich zu fiebersenkenden Mitteln zu greifen, ist oft aber weder nötig noch sinnvoll.

Fieber ist das Symptom einer Erkrankung und zeigt an, dass das Immunsystem aktiviert ist und sich zur Wehr setzt – gegen Infektionskrankheiten, Entzündungen und Tumore, aber auch gegen Medikamente. Diesen wichtigen Effekt sollte man zulassen: Bis 40 °C muss Fieber nicht gesenkt werden, es sei denn, Erkrankte haben bestimmte Grundrisiken, beispielsweise eine Immunschwäche oder bei Kindern die Neigung zu Fieberkrämpfen.

Dazu muss man zunächst die Bedeutung des Fiebers bei der Heilung verstehen. Fieber ist nämlich kein Symptom, das wir mittels Medikamente loswerden müssen – Fieber ist ein Mechanismus der Natur, um den Körper zu heilen und Krankheitserreger zu beseitigen.

Fieber ist ein natürlicher und äußerst effektiver Abwehrmechanismus unseres Körpers, der durch bestimmte Reize ausgelöst wird. Fieber aktiviert körpereigene Heilprozesse des Immunsystems, die in der Lage sind, eine Vielzahl von Erregern abzuwehren.

Ab 40 °C wird Fieber für den eigenen Organismus schädlich. Werte von 40 °C werden gerade von Kleinkindern dennoch sehr schnell erreicht, sollten dann aber nicht lange toleriert werden. Hat ein Erwachsener 40 Grad Fieber, ist dies ein Hinweis auf eine ernsthafte Erkrankung.

Wie aktiviere ich die Selbstheilung?

Gesundheit ist nichts Statisches! Psyche, Nerven- und Immunsystem hängen eng zusammen, besagt die Wissenschaft der Psychoneuroimmunologie. Die meisten Krankheiten kuriert der Körper aus eigener Kraft. Jede Selbstheilung, sei es bei einer Erkältung oder einem spontanen Rückgang einer fortgeschrittenen Krebserkrankung, stützt sich auf derartige selbstregulative Mechanismen. Der Arzt dient hier seit jeher nur als Unterstützer. Die drei wichtigsten Grundlagen für einen gesunden Körper:

1. Gedanken / Emomotionen / Entspannung

Gedanken und Gefühle können dabei auf den Organismus wie eine Arznei wirken. Fühlst du dich lebendig, voller Kraft und Energie wird dein Immunsystem und dein Körper allgemein gestärkt. Bist du über einen längeren Zeitraum unzufrieden oder sehr gestresst, wird auch die Stärke deines Immunsystems nachlassen. Löse und befreie dich von Unzufriedenheiten, und auf jeden Stress sollte eine Erholungsphase folgen. Setze in deinem Alltag bewusst Gegenpole, zum Beispiel mit Meditation, Yoga, Natur oder anderen Entspannungsverfahren.

2. Bewegung & Sport

Regelmäßige körperliche Bewegung stärkt das Immunsystem. Als Faustformel gilt mindestens dreimal wöchentlich für 30 Minuten, besser wäre natürlich mehr. Die Bewegung sollte auch aus einer schweißtreibenden Ausdauersportart bestehen. Falls du mehr über Bewegung & Fitness erfahren möchtest, hier wäre unsere gesamte Zusammenstellung dazu.

3. Ernährung & Darmgesundheit

Achte auf eine ausgewogene obst- und gemüsereiche Ernährung mit weniger Fleisch. Dazu mindestens zwei Liter pro Tag trinken. Die Ernährung hat einen enormen Einfluss auf unser Immunsystem, erfahre folgend mehr dazu oder in unseren zwei Artikeln: Darmsanierung oder Clean Eating.

Finde den gesunden Weg zu dir selbst, zu einer optimalen Gesundheit und zu einem energievollen Leben: Innere Gesundheit & Ernährung | Körper & Bewegung | Gedanken & Emotionen | Lifestyle

Das Immunsystem natürlich stärken mit den 10 Grundlagen und Hausmittel für ein starkes Immunsystem! Was stärkt das Immunsystem?

Josef Kryenbuehl, dipl. Hypnosetherapeut / Mentalcoach, geprüft von Helene Kryenbuehl dipl. holistische Ernährungsberaterin. Erfahre hier gerne mehr über uns.

Clean Eating Regeln & Lebensmittel – alles zur gesündesten Ernährung!

Clean Eating – Ernährungsweise welche auf frische, unverarbeitete und vollwertige Lebensmittel setzt!

Möchtest du dich rundum wohl fühlen und deine Fitness aufs nächste Level bringen? Die gesündeste Ernährung „Clean Eating“ setzt auf unverarbeitete Lebensmittel, mit denen frisch gekocht oder roh gegessen werden. Es geht vor allem darum, möglichst „reines“ Essen zu sich zu nehmen. Ein „zurück zur Natur“, möglichst natürliche Zutaten roh oder schonend zuzubereiten anstatt künstlich und fertig hergestellte Lebensmittel zu essen. Saisonales und Regionales wird bevorzugt.

1.0 Grundlagen – Clean Eating Regeln

Ernähre Dich hauptsächlich frisch, regional, roh oder schonend zubereitet. Wenn du Bio bevorzugst, Weißmehl meidest, auf Zucker verzichtest und deine Mahlzeiten frisch zubereitest, bist du auf dem besten Weg, dich clean zu ernähren.

Was bedeutet Clean Eating? 

 Clean Eating – das ist keine Diät, sondern ein Ernährungsprinzip, das darauf basiert, welche Lebensmittel für unseren Körper gesund und nährstoffreich sind. Eine naturbelassene Ernährung, die ohne Produkte mit künstlichen Zusatzstoffen auskommt.

Du isst vor allem Vollkornprodukte, sowie Bio-Gemüse und greifst anstelle von weißem Haushaltszucker zu Alternativen wie Honig, Ahornsirup oder Agavendicksaft.

Clean Eating vermeidet alle Lebensmittel, die industriell verarbeitet wurden und versuchen, sich so einfach und frisch wie nur möglich zu ernähren. Dadurch wirst du automatisch mit gesunden Proteinen, gesunden Fetten und optimal mit allen Mineral und Vitalstoffen versorgt.

Durch Clean Eating reduzierst du die Giftstoffe im Körper, Umweltgifte welche aus der konventionellen Landwirtschaft und auch von Fertig-Produkten kommen, reduzierst du automatisch.

Der Körper wird es dir mit mehr Vitalität, einem guten BMI und vor allem auch mit einer Resistenz gegenüber vielen Zivilisationskrankheiten danken.

Clean Eating

Clean Eating Lebensmittel Liste

Den Speiseplan erweitern mit …

  • natürliches Wasser ohne Kohlensäure
  • pflanzlichen Lebensmittel: Frische Salate, Kräuter, Wildkräuter, Gemüse schonend gegart oder roh
  • Gesundefette wie Avocados, Nüsse, Kokosnuss
  • Beeren
  • Hülsenfrüchte: Erbsen, Kichererbsen, Linsen
  • Süsskartoffeln
  • Gesunde Getreidesorten: Quinoa, Hirse, Buchweizen, Amaranth
  • alle Superfoods (siehe Supernährstoffe)
  • alle basischen Lebensmittel (siehe Säure-Basen Tabelle)

Ja natürlich, aber sparsam …

  • Obst (am besten regional)
  • Nüsse
  • Kartoffeln
  • Vollkornreis
  • Vollkornprodukte: Getreide wie Rogen, Dinkel, Soja, Vollkornreis 
  • tierische Fette: Wildfisch oder Fleisch wie Rind, Strauss, Huhn
  • tierische Produkte: Eier, Gelatine
  • pflanzliche Milchprodukte: Sojajoghurt, Mandelmilch, 
  • unverarbeitet Milchprodukte: Vollmilchprodukte, Rahm, Butter, Ziegenmilch, Schafmilch
  • Frischkäse

Weglassen oder minimieren …

  • Zucker
  • Weizenprodukten: vorallem Weissbrot und helle Teigwaren
  • Weiss Reis
  • ungesunde Fette: Wurstwaren, Speck, Räucherwaren
  • verarbeitete Milchprodukte wie Jogurt, erhitzte Milch, Hartkäse
  • verarbeitete Fertigprodukte
  • Fastfood: Burger, Pommes
  • Dietprodukte & und künstliche Zuckerprodukte
  • Suchtmittel wie Alkohol, Rauchen, Kaffee

Vorteile von Clean Eating

Gesundheit

  • Optimale versorgen des Körpers mit Vitaminen, Vital -und Mineralstoffen. Durch eine frische und schonende Zubereitung oder durch das Essen von roher Nahrung erhalten Sie viel mehr Nährstoffe in Ihren Körper.
  • Mehrheitlich basische Verstoffwechselung im Körper.
  • Vielfache Reduzierung der Zivilisationskrankheiten wie bestimmte Krebsarten, Diabetes, Krebs, Herz- Kreislauf- Erkrankungen, Allergien, Gicht, Karies, keine Verschlackungen des Darms u.s.w.. Da in einem basischen Körpermilieu Krankheiten nur schlecht entstehen können und durch viel Gemüse und Salate der Darm optimal versorgt wird.
  • Natürlicher Gewichtsverlust, keine Probleme mit überflüssigen Pfunden.
  • Weniger Entzündungen im ganzen Körper

Schönheit

  • Keine Ablagerung von Schlacken in Haut, Haarboden und im ganzen Körper.
  • Langsamere Alterung des gesamten Körpers durch Reduzierung der freien Radikalen.

Geist

  • Erhöht das psychische Wohlbefinden – Sie fühlen sich vitaler und sind widerstandsfähiger.
  • Widerstandsfähiger gegen Stress, Depressionen und Burnouts.

1.1 Clean Eating Lebensmittel – Welche Lebensmittel werden bevorzugt?

Bei Clean Eating tritt wahrer Geschmack in den Vordergrund. Wörtlich etwa „sauberes, reines Essen“. Das Essen soll naturbelassen sein – unverarbeitete, natürliche Rohstoffe wie Gemüse, Obst, Salat, Vollkornprodukte sowie natürliche Fette wie Nüsse, Avocados, Fisch oder etwas Fleisch stehen im Vordergrund.

Clean Eating Lebensmittel

  • Lebensmittel ohne künstliche Zusatzstoffe 
  • Lebensmittel ohne raffinierten Zucker
  • Umweltschonende Herstellungsweisen 
  • Frisch & selbst zubereitet 
  • Weniger salzen – indem Sie industriell hergestellte Zutaten meiden und zum Würzen frische Kräuter verwenden, können Sie viel Salz einsparen. Volkskrankheiten wie Bluthochdruck zum Beispiel haben so keine Chance.
  • Eiweiße und komplexe Kohlenhydrate kombinieren – im Gegensatz zu anderen Ernährungs- und Fitness-Trends kommen Proteine und hochwertige Kohlenhydrate zu jeder Mahlzeit gemeinsam auf den Tisch. Das schmeckt und macht langfristig satt.
  • Ausreichend Trinken – zwei bis drei Liter am Tag sollten es schon sein, am besten Wasser, ungesüßte Tees.
  • Möglichst regional, saisonal und bio einkaufen – so vermeiden Sie nicht nur Rückstände von künstlichen Düngemitteln oder Pestiziden, sondern sorgen auch dafür, dass Ihr Obst und Gemüse durch zu lange Transportwege keine wertvollen Mineralstoffe verliert.

Wer sich daran hält, verzichtet automatisch auf synthetische Zusatzstoffe, Süßstoffe, Zucker, Farb- und Aromastoffe, Geschmacksverstärker, ungesunde Transfette und andere unerwünschte Stoffe in verarbeiteten Lebensmitteln. Außerdem sollte es regionales, biologisches Obst und Gemüse sein, diese haben den reife Prozess direkt am Baum oder in der Erde abgeschlossen und enthalten dadurch mehr sekundäre Pflanzenstoffe.

Das Clean Eating Konzept ist an sich nicht neu. Ganz im Gegenteil. Im Grunde lässt sich diese Ernährungsweise mit einer gesunden und vollwertigen Ernährung vergleichen.

Bei Clean Eating geht es vielmehr um eine gesunde und bewusste Ernährungs- und Lebensweise. Dabei stehen knackig-frische und naturbelassene Lebensmittel im Mittelpunkt.

Ganz nach dem Motto: “Back to  the roots”, wird beim Clean Eating viel selbst gekocht und frische und saisonale Lebensmittel zubereitet.

Clean Eating führt dazu, dass du dich intensiver mit deiner Ernährung, den Herstellungsweisen und dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigst!

Ernährungsguide pdf

Ernährungsguide gesunde Ernährung

Der Ernährungsguide von UPFIT hier kostenlos und ohne Mail-Adresse downloaden. Eine Super Anleitung zur gesunden Ernährung.

Clean Eating Regeln & Lebensmittel

2.0 Warum basische Lebensmittel so wichtig sind!

Eine überwiegend basische Ernährung und damit einhergehend ein ausgeglichener Säure-Basen-Haushalt ist eine der Grundlage für Gesundheit und Wohlbefinden. (Neben der körperlichen Aktivität und einem positiven Grundeinstellung – den Stress übersäuert!!) Ernähren wir uns gesund, kann der Körper kleinere „Sünden“ wie das Stück Sahnetorte, die Wurstsemmel oder Stress gut kompensieren. Entscheidend dafür ist die ansonsten ausreichende Zufuhr an basischen Lebensmittel und gesunden Fetten.

Werden dem Körper über längere Zeit zu viele saure und zu wenig basische Lebensmittel zugeführt, muss er immer grössere Anstrengungen unternehmen, die Säuren im Körper zu neutralisieren, um einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt (empfehlenswert sind 30 Prozent Säuren und 70 Prozent Basen in der Ernährung) aufrechtzuerhalten. Leider besteht die Ernährung vieler Menschen heutzutage überwiegend aus sauren und nur zu einem kleinen Teil aus basischen Lebensmitteln. Dabei sollte es genau umgekehrt sein. Die Folge einer solchen Übersäuerung des Körpers sind gesundheitliche Störungen und nachlassendes Wohlbefinden. 

Übersäuerung einfach erklärt

Der Körper eines 70-Kilogramm-Menschen besteht zufällig aus etwa 40 Litern Wasser, das einen pH-Wert von etwa 7,4 hat.

Wie viele Menschen kennst du nun, die täglich weit mehr als nur ein Glas Cola in sich hinein schütten und dennoch nach wie vor am Leben sind? Würde deren Körperflüssigkeit nämlich plötzlich einen pH-Wert von 4,6 aufweisen, dann liefen diese Leute nicht mehr fröhlich durch die Gegend, sondern lägen fein säuberlich aufgebahrt in der nächsten Leichenhalle.

Also bewerkstelligt der Organismus tagtäglich Meisterarbeit, indem er – ganz egal, was geschieht – den Blut-pH-Wert zwischen 7,3 und 7,45 immer schön konstant hält.

Doch der Körper verfügt auch über eine enorme Regenerationsfähigkeit. Eine Umstellung auf basische Lebensmittel kann ihn dabei unterstützen, das Gleichgewicht im Körper wiederherzustellen und damit Störungen entgegenzuwirken.

Hauptursache für eine Übersäuerung im Körper: Zu viel säurebildende Lebensmittel, Stress, Dauerbelastungen, Alkohol und Rauchen bringen den pH-Wert aus dem Lot.

„Eine Übersäuerung des Körpers entsteht nicht nur durch eine falsche Ernährung, sondern auch durch übermäßige körperliche Überanstrengung (eine massive Überbelastung durch Sport) und vor allem auch durch Stress und negative Emotionen!“ Durch Clean Eating versorgst du deinen Körper optimal mit basischen Lebensmittel.“

Die Symptome eines übersäuerten Körpers

Müdigkeit – Wenn der Körper übersäuert ist, fühlt man sich schlaff und erschöpft. Einschlafstörungen und ein unruhiger Schlaf sind die Folge. Der Grund: Während der Ruhephase zieht sich der Körper Calcium aus den Knochen, um die Säuren im Organismus zu neutralisieren. Dieser Prozess fördert eine innere Unruhe.

Übergewicht – Ist zu viel Säure im Körper, kann dieser sie nicht mehr abbauen und ausschwemmen. Er lagert sie dann im Fettgewebe (bei Frauen im Kinn, Bauch, Po, Oberschenkel) ab. Die Abfallstoffe verbinden sich mit den Fettzellen. Cellulite und Gewichtszunahme sind die Folgen.

Schlechte Haut & Haarausfall – Wenn das Blut übersäuert ist, baut der Körper die Säuren nicht nur über die Leber, sondern auch über die Haut und Haarboden ab. Dadurch wird das „Schutzschild“ der Haut zerstört und Bakterien finden einen tollen Nährboden. Hallo Pickel, Unreinheiten & Haaraufall!

Chronischer Schnupfen – Ständig läuft die Nase. Die Ursache: Der Körper versucht, über die Schleimhaut im Nasengang überschüssige Säure loszuwerden.

Zahnprobleme – Der Mund ist ein Sammelbecken für Viren, Bakterien und Pilze. Wenn der pH-Wert im Mund zu niedrig ist, dann fühlen sich diese Mikroorganismen besonders wohl und greifen den Zahnschmelz an. Das Karies-Risiko steigt.

Nahezu jedes Krankheitsbild und auch jede optische Veränderung, die mit dem Alterungsprozess einhergeht, kann auf eine Übersäuerung bzw. die damit einhergehenden Funktionsstörungen des Organismus zurückgeführt werden.

Was sind die Auswirkungen eines übersäuerten Körpers?

Du leidest häufig unter Kopfschmerzen, Verdauungsproblemen und Nervosität? Das kann viele Ursachen haben, unter anderem, dass dein Körper übersäuert ist. Denn nur, wenn der Säure-Basen-Haushalt im Gleichgewicht ist, kannst du Beschwerden und Folgeerkrankungen verhindern. Schließlich kann man davon ausgehen, dass die Entstehung vieler Erkrankungen begünstigt wird, wenngleich die wissenschaftlichen Beweise dafür noch weitgehend fehlen. Diskutiert wird ein Zusammenhang mit:

Welches sind basische Lebensmittel?

Basische Lebensmittel sind Nahrungsmittel, die basische Mineralstoffe und Spurenelemente wie Magnesium, Calcium, Natrium, Eisen oder Kalium liefern und die der Körper basisch verstoffwechselt. Sie werden oft auch als basenbildende Lebensmittel bezeichnet, denn in ihnen stecken gesunde Inhaltsstoffe, die die körpereigene Basenproduktion anregen. Mit Clean Eating wirst du automatisch ausreichend mit basischen Lebensmittel versorgt.

Gleichzeitig enthalten sie nur sehr wenige bis gar keine säurebildenden Aminosäuren. Bei ihrer Verstoffwechselung hinterlassen basische Lebensmittel keine Schlacken. Im Gegenteil: Sie regen aufgrund ihrer wertvollen Inhaltsstoffe sogar die Entschlackung des Körpers an. Diese Inhaltsstoffe – neben Mineralien enthalten basische Lebensmittel oft auch Antioxidantien, sekundäre Pflanzenstoffe, gesunde Fettsäuren und Vitamine – wirken entzündungshemmend und beeinflussen die Darmgesundheit positiv.

Der Geschmack eines Nahrungsmittels sagt übrigens nichts über seinen Basen- oder Säuregehalt aus. So wird zum Beispiel die ziemlich sauer schmeckende Zitrone im Körper basisch verstoffwechselt, während die eher wenig sauer anmutende Milch sauer verstoffwechselt wird – entscheidend ist also allein die Zusammensetzung eines Nahrungsmittels. Sie bestimmt, ob ein Lebensmittel sauer oder basisch ist.

Essen von säurebildenden Lebensmittel wäre im Grunde ja nicht schlimm, wenn entweder die Pizza eine Ausnahme darstellte oder Mineralstoffe in unbegrenzter Anzahl vorhanden wären. Doch ist leider meistens weder das eine noch das andere der Fall. Mahlzeiten (und Getränke), die ähnlich säure bildend sind wie Pizza werden täglich nicht nur einmal, sondern mehrmals gegessen und getrunken. Und oft sind Mineralstoffe in einem modern ernährten Körper Mangelware.

Die Folge ist eine Säure-Flut im Organismus. Grosse Mengen Puffersubstanzen und auch Mineralstoffe werden benötigt, um all die eintreffenden Säuren zu neutralisieren. Der Körper versucht verzweifelt, sein Säure-Basen-Gleichgewicht zu halten. Mit Pizza & Co treffen aber nicht annähernd so viele Mineralstoffe ein, wie der Organismus für die Neutralisierung der entstehenden Säuren bräuchte. Woher nehmen, wenn nicht stehlen?

Und so muss der Körper mit sich selbst Raubbau betreiben. Er muss seine eigenen Mineralstoffdepots plündern. Aus den Knochen holt er sich Mineralien. Oder aus den Zähnen. Aus dem Haarboden, aus den Blutgefässen oder aus den Organen. Damit riskiert er langfristig schwere Schäden wie z. B. Karies, Krampfadern, Haarausfall, Osteoporose, brüchige Fingernägel, Bandscheibenleiden, Arteriosklerose usw. Doch bleibt ihm nichts anderes übrig, um sich kurzfristig am Leben zu halten. Denn das Blut muss basisch bleiben, koste es, was es wolle – andernfalls wäre tatsächlich eine Azidose die Folge und damit u. U. der baldige Tod.

Clean Eating Lebensmittel Liste – sauer/basisch

3.0 Speiseplan erweitern mit Supernährstoffen!

Bestimmte Nahrungsmittel von besonderem gesundheitlichen Nutzen wie zum Beispiel Kulturheidelbeeren und Brokkoli nennen wir Superfoods. Mit den hier aufgeführten natürlichen Nahrungsmittel kannst du Krebs, Alzheimer, Diabetes und vielen anderen Zivilisationskrankheiten wirksam vorbeugen. Wildformen dieser Gemüse, Nüssen und Kerne waren die Grundnahrungsmittel unserer frühen Vorfahren. Bei den wenigen Sammlern-und-Jäger- Völkern, die es heute noch gibt, sind Autismus, Demenz, Diabetes, Krebs und Autoimmunerkrankungen so gut wie unbekannt und das ist kein Zufall. Finde hier die gesündesten Lebensmitteln im Artikel Supperfoods

Dieser hochwirksame Transkriptionsfaktor stellt für alle Gewebe und Organe des Körpers einen Schutz vor vielerlei Krankheiten dar, zum Beispiel Krebs, Herzkrankheiten, Demenz, Lungenkrankheiten und Autoimmunkrankheiten. Wir haben es hier mit einem der wichtigsten zellulären Schutzmechanismen zu tun, der dazu da ist, freie Radikale einzufangen und oxidativen Stress durch Toxine und Karzinogene entgegenzuwirken. Außerdem wirken alle folgenden folgenden natürlichen Superfoods basisch auf deinen Körper.

Die besten Gemüse aus der Familie der Kreuzblütler

Zu den gesündesten Lebensmittel gehören die Gemüse aus der Familie der Kreuzblütler, das sind insbesondere verschiedene Kohlsorten. Diese Gemüse sind nicht nur reich an Ballaststoffen, Antioxidantien und sekundären Pflanzenstoffen, sondern aktivieren auch über einen sogenannten Transkriptionsfaktor das Entgiftungssystem in den Zellen und schalten die Langlebigkeitsgene ein. Superfoods sind reich an Nährstoffen und Vitaminen. Der Trend geht dabei ausserdem zu haltbaren und wirksamen Pulvern. Außerdem lässt sich so ganz einfach ein Super-Smoothie zaubern.

Brokkoli | Blumenkohl | Weisskohl & Rosenkohl|Pak Choi | Grünkohl | Blattkohl | Brauner Senf | Rucola

Weitere starke Gemüse, Salate, Kräuter und Gewürze

Gemüse ist lecker, knackig und gesund. Dazu reich an Vitaminen, Kohlenhydraten, Eiweißen und Mineralstoffen. Je nach Gemüse sind vor allem Vitamin C und Vitamin K, sowie Magnesium und Phosphor in hohen Mengen enthalten. Wer gerne Gemüse ist, tut nicht nur seine Figur etwas Gutes, sondern vor allem auch dem ganzen Körper. Vielen Gemüsesorten haben sogar eine gesundheitsfördernde Wirkung. Längst wird Gemüse und Salat nicht mehr nur als Beilage einer Mahlzeit gereicht, sondern sollte der Hauptbestandteil jeder Mahlzeit sein.

Sellerie | Spinat | Mangold | Gartensalat |Süßkartoffeln | Kelp oder Braunalgen | Petersilie | Moringa | Koriander | Basilikum | Maca | Kurkuma

Nüsse, Samen & Kerne

Mit Nüssen, Samen und Kerne führen wir uns reichlich gesunde Pflanzenfette zu. Die Öle aus Kokosnüssen, Walnüssen, Mandeln, und Leinsamen sowie Olivenöl extra vergine enthalten Omega-3-Fettsäuren in hoher Konzentration, und die lange Liste der gesundheitlichen Vorzüge reicht von der Senkung des Cholesterinspiegels bis zur Linderung von Depressionen.

Walnüsse | Mandeln | Paranüsse | Cashewkerne | Pekanüsse | Macadamianüsse | Erdnüsse | Hanfsamen | Sesam | Sonnenblumenkerne | Kürbiskerne

Avocado

Lass dich nicht von hohen Fettgehalt der Avocado nicht irritieren, es handelt sich um gesunde einfache ungesättigte Fettsäuren (Omega-3), darunter die Ölsäure, die das Brustkrebsrisiko senkt und die Aufnahme der Nährstoffe im Darm fördert. Avocados enthalten Lutein, ein Carotinoid, das der Makuladegeneration (Funktionsweise verschiedener Zellen der Netzhaut) entgegenwirkt. sowie Folsäure, eine Substanz aus der Gruppe der B-Vitamine, die Herzkrankheiten und Gehirnschlägen vorbeugt. Mit ihrem Ballaststoffreichtum und dem niedrigen glykämischen Index unterstützen Avocados die Regulierung des Blutzuckers. Sie enthalten auch das Antioxidans Glutathion, und zusammen mit Spinat oder Tomaten und ihrem hohen Gehalt an Alpha-Liponsäure sind sie ein ideales Gespann zur Erhaltung der Zellgesundheit. 

Beeren

Was den Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen angeht, sind Heidelbeeren kaum zu überbieten, ich nenne nur das Pterostiben, das cholesterin- und blutdrucksenkend wirkt und vor Krebs und Demenz schützt. Heute wissen wir, dass sie Antioxidantien sowie Eisen, Selen und Zink liefern. Die Nährstoffdichte ist bei der Wildform höher als bei der Kulturform. Gojibeeren Sie haben eine hohe Nährstoffdichte, so ist ihr Gehalt an Antioxidantien zwei- bis viermal so hoch wie bei der Kulturheidelbeere, dazu enthalten sie neun essentielle Aminosäuren, die sie zu einem vorzüglichen Lieferanten von Einweissbausteinen machen. Acaibeeren soll Krebs heilen und schlank machen.

Sehr empfehlenswerte Doku über die Wichtigkeit der ungesättigten Fette

Du dachtest, Ernährung hat KEINEN Einfluss auf DEINE GEDANKEN -TJA, hier mal ein Video, das dich zum NACHDENKEN BRINGEN WIRD!

Die Ernährung beeinflusst nicht nur deinen Körper sondern auch deinen Geist, iss ungesättigte Fette!

3.1 Wie gesund sind Obst, Fleisch und Fisch?

Obst

In früheren Zeiten stand den Menschen nicht das ganze Jahr über jede Sorte Obst zur Verfügung. Sie aßen nur das Obst der jeweiligen Gegend und nur dann, wenn es reif war, das war ausser in tropischen Gegenden normalerweise im Spätsommer und im Herbst. Ihr Körper war darauf eingestellt.

So sorgt das von der Bauchspeicheldrüse erzeugte Hormon Insulin dafür, dass aufgenommener Zucker in Fett umgewandelt und gespeichert wird, was für unsere frühen Vorfahren bedeutete, dass ein Teil des mit den Früchten aufgenommenen Zuckers als Fett eingelagert werden konnte, um während der langen Wintermonaten als Energiequelle dienen zu können. Für uns heute gibt es jedoch keine kargen Winter mehr, was bei vielen leicht am Fettansatz um die Leibesmitte zu erkennen ist. Kurz, unser Körper ist evolutionsgeschichtlich nicht darauf eingestellt, dass wir über die eigentliche Saison hinaus grössere Mengen Obst zu uns nehmen. Dies bringt unseren Insulinhaushalt durcheinander und lässt den Blutzucker hochschnellen, sogar mitunter in gefährliche Bereiche.

Nimm also Obst nur in Massen zu dir und wirklich als Obst, nicht als Saft. Du willst ja auch die wohltuenden Ballaststoffe haben und den Blutzuckerspiegel nicht unnötig anheben. Dein Vitamin und Mikronährstoff-Bedarf würde auch vollständig mit ausreichend Blattgemüse abgedeckt werden!! Wenn du außerhalb der Obstsaison wirklich Verlangen danach hast, kannst du natürlich eine saftige Mango, Heidelbeeren oder Dörrobst genießen, einfach in Massen.

Fleisch

Fleisch liefert vollständiges Eiweiss mit sämtlichen essenziellen Aminosäuren. Versuche aber nicht irgendein Fleisch zu essen, sondern unbedingt Fleisch von freilaufenden Tieren. Das Fleisch von Weidevieh mit einer natürlichen Ernährung ist besonders reich an Omega-3-Fettsäuren. Versuche idealerweise nur ein bis zweimal pro Woche mageres hochwertiges Fleisch zu essen und verzichte auf Wurstwaren oder Speck. Sich vegetarisch oder vegan zu ernähren ist natürlich kein Problem und aus vielen Gründen sogar anstrebsam. Fleisch wenn es nicht im Übermass konsumiert wird (2-3 pro Wochen) ist ein gute Säurebilder.

Fisch

Wenn Fisch bei dir nur selten oder gar nicht auf den Tisch kommt, solltest du das ändern. Fisch ist ein sehr proteinreiches Lebensmittel. Fisch besitzt einen hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren vom Typ Docosaxaensäure (DHA) und ist deshalb eine vorzügliche Gehirnnahrung. Diese ungesättigten Fette wirken außerdem positiv auf die Blutwerte aus und schützen somit vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Herzinfarkten und Schlaganfällen. Meide Zuchtfische, der häufig mit Antibiotika belastet ist und zudem mit Soja und Getreide gefüttert wird, was überhaupt nicht der natürlichen Ernährung dieser Tiere entspricht. Nur weil Veganer keinen Fisch essen, sollten sie nicht auf Omega-3-Fettsäuren verzichten. Es gibt pflanzliche Lebensmittel, die ebenfalls reich an ungesättigten Fettsäuren sind. Guten Fischersatz bieten folgende Lebensmittel: Algen | Leinöl & Leinsamen | Walnüsse | Chiasamen.

3.2 Vegetarier & Veganer – versorgt mit allen Nähr- & Vitalstoffen!

Wie decken Veganer ihren Proteinbedarf, wie Ihren Calciumbedarf, woher bekommen sie ihr Eisen, woher ihre B-Vitamine und so weiter und so fort. Wir erklären, wie dein Bedarf an den verschiedensten Nähr- und Vitalstoffen mit einer veganen Ernährung ganz einfach gedeckt ist.

Wenn du dich als Veganer ausgewogen und gesund ernährst, wirst du nie eine Unterversorgung an Nähr- & Vitalstoffen aufweisen. Eine Ausnahme ist hier ausschließlich das Vitamin B12. Vitamin B12 kommt kaum in pflanzlicher Ernährung vor, du musst also unbedingt Vitamin B12 supplementieren – auch wenn du dich kerngesund fühlst. Einer ausreichenden Zufuhr von Eisen, Vitamin D oder Calcium müssen Veganer aber trotzdem Beachtung schenken.

1. Veganer aufgepasst – Vitamin B12!!

Das Vitamin B12 spielt in der veganen Ernährung eine zentrale Rolle, denn es ist in pflanzlichen Lebensmitteln kaum enthalten. Veganer*innen müssen auf eine ausreichende Zufuhr achten.

Ein häufig diskutiertes Thema beim Vegan-Umstieg ist die Versorgung mit Vitamin B12. Es gibt gute Gründe, Vitamin B12 in Tablettenform einzunehmen, da ein B12-Mangel dauerhafte Schäden verursachen kann – übrigens auch bei Nicht-Veganern. Vegane B12-Präparate sind heute zu günstigen Preisen in Vegan-Shops, Drogeriemärkten und im Online-Versandhandel erhältlich. Meist reichen 1-2 Tabletten in der Woche.

Vitamin B12 wird unter anderem für die Zellteilung und die Aufrechterhaltung des Nervensystems benötigt. Ein schwerer Mangel äussert sich durch Blutarmut oder Missempfindungen, so weit kommt es heutzutage zum Glück nur noch selten. Häufig ist jedoch eine leichte Unterversorgung, die keine Symptome verursacht, aber das Risiko für Herzkreislauferkrankungen und Knochenbrüche erhöht.

Das Vitamin B12 wird von Bakterien hergestellt. In pflanzlichen Lebensmitteln ist es praktisch nicht enthalten. Auch in fermentierten Produkten (z.B. Tempeh, Sauerkraut, Bier) oder Algen kommt es nur in Spuren vor. Wissenschaftliche Quellen schreiben den veganen Nahrungsmitteln Sauerkraut, fermentierte Sojaprodukte, Shiitake-Pilze sowie Wurzel- und Knollengemüse Spuren von Vitamin B12 zu. Diese geringen Mengen reichen allerdings zur Bedarfsdeckung nicht aus. Du musst also unbedingt Vitamin B12 supplementieren – auch wenn du dich kerngesund fühlst.

2. Veganer aufgepasst – Eisen!

Obwohl Veganer im Durchschnitt mehr Eisen als Mischköstler aufnehmen, leiden der Deutschen Vegan-Studie zufolge 42 Prozent der jüngeren und 13 Prozent der älteren unter einem Mangel. Grund: Sogenanntes dreiwertiges Eisen aus pflanzlichen Quellen ist nicht so gut verwertbar wie zweiwertiges aus Fleischprodukten. „Um Beschwerden wie Müdigkeit, Konzentrationsstörungen und Appetitlosigkeit zu vermeiden, sollten daher wichtige pflanzliche Quellen wie Quinoa, Hirse und Vollkorn regelmäßig auf dem Speiseplan stehen. Salate lassen sich beispielsweise perfekt mit eisenhaltigen Kürbiskernen, Sesamsamen oder Mandeln verfeinern. Aber auch auf Vitalstoffe wie Vitamin B12, Vitamin D oder Calcium und Zink müssen Veganer  besonders achten. Der Gesundheit zuliebe kann hier auch einmal auf Nahrungsergänzungsmittel zurückgegriffen werden.

3. Veganer aufgepasst – Omega-3-Fettsäuren DHA & EPA!

DHA & EPA müssen bei Vegetariern und Veganern unbedingt ergänzt werden. Diese Omega 3 Fettsäuren sind nur in Fisch und Fleisch erhalten und kann der Körper nicht selbst erstellen. Es gibt rein pflanzlichen Omega 3 Kapseln die EPA und DHA liefern, diese werden aus Algen gewonnen werden. Sie sind somit die ideale Alternative zu herkömmlichen Omega 3 Kapseln, welche aus Fisch gewonnen werden.

4. Vitamin D in der veganen Ernährung

Sonnenschein und diese Lebensmittel versorgen uns mit Vitamin D: Champignons, Morcheln, Pfifferlinge, Steinpilze, Avocados und in geringen Mengen kommt Vitamin D auch in Wildpflanzen wie Brennnesseln, Löwenzahn, Brunnenkresse und vielen weiteren vor. Alles zum Sonnen tanken erfährst du hier.

5. Calcium in der veganen Ernährung

Wie so oft hilft es auch bei der Deckung des Calciumbedarfs, möglichst aus dem Vollen zu schöpfen und verschiedene potenzielle Calciumquellen in die tägliche Ernährung einzubauen:

  • Wann immer möglich solltest du auf mit Calcium angereicherte Pflanzenmilchsorten zurückgreifen, die ca. 120 mg Calcium pro 100 ml enthalten. Auf diese Weise kannst du schon mit deinem Frühstücksporridge oder einem großen Smoothie etwa ein Drittel deines Tagesbedarfs decken.
  • Oxalsäurearme, calciumreiche Gemüsesorten wie z.B. Grünkohl, Rucola oder Brokkoli. Oxalsäurereiche Gemüse wie z.B. Spinat oder Mangold haben hingegen eine sehr geringe Bioverfügbarkeit und sind deshalb als Calciumquellen eher ungeeignet (was sie natürlich nicht zu schlechten Lebensmitteln macht).
  • Calciumreiche Samen und Nüsse wie Sesam, Chiasamen, Leinsamen, Mandeln, Haselnüsse, Pistazien oder Walnüsse können als Beigabe zum Müsli oder Smoothie, als Topping für warme Gerichte und Salate oder pur als Snack zur Calciumversorgung beitragen.
  • Auch Tofu kann eine tolle Calciumquelle sein – insbesondere wenn als Gerinnungsmittel Calciumsulfat verwendet wird (wird auf der Zutatenliste ausgewiesen).
  • Wenn du möchtest, kannst du auch ein calciumreiches Mineralwasser trinken. Bei besonders calciumreichen Sorten kannst du theoretisch allein auf diese Weise schon deinen Tagesbedarf decken.
  • Die Rotalge Lithothamnium calcareum ist mit 300-350 mg pro Gramm extrem calciumreich. Zu einem feinen, geschmacksneutralen Pulver zermahlen kannst du sie in deine Gerichte einrühren und auf diese Weise praktisch jede beliebige Mahlzeit aufwerten.

Und schließlich liefern natürlich auch viele andere pflanzliche Lebensmittel Calcium in geringeren Mengen, die in Summe aber ebenfalls einen Beitrag zu deiner Calciumversorgung leisten werden.

6. Proteine in der veganen Ernährung

Natürlich sind Proteine in nahezu allen Pflanzen und daher auch in allen Gemüsearten, in allen Früchten und in allen Samen enthalten. Besonders üppig mit Proteinen ausgestattet sind jedoch die folgenden pflanzlichen Lebensmittel:

  • Nüsse (Mandeln, Walnüsse, Paranüsse, Haselnüsse),
  • Hülsenfrüchte (Erdnüsse und Erdnussmus, Bohnen, Linsen, Erbsen, Kichererbsen etc.),
  • Samen (Kürbiskerne, Leinsamen, Sonnenblumenkerne, Pistazien, Mohn, Sesam), Vollkornprodukte (insbesondere Quinoa und Amaranth) und
  • Sojaprodukte
  • Reisprotein, Hanfprotein oder Lupinenprotein

Mit zu den proteinreichsten Gemüsearten gehören Kohlgemüse (besonders Rosenkohl, Grünkohl und Wirsing), aber auch Gartenkresse, Kräuter, Wildpflanzen und Pilze.

In Früchten ist im Verhältnis zur Gesamtmasse wenig Eiweiss vorhanden (meist unter 1 Gramm pro 100 Gramm), trocknet man sie jedoch, so erhält man auf eine geringere Menge Frucht einen höheren Eiweissgehalt, weshalb auch Trockenfrüchte interessante Mengen an Proteinen (teilweise die fünffache Menge im Vergleich zur frischen Frucht) liefern können. Hier eignen sich besonders Trockenfeigen, Trockenaprikosen, Trockenbananen und Trockenpfirsiche.

7. Beta-Carotin in der veganen Ernährung

Die Spitzenreiter heißen hier Trockenaprikosen und Grünkohl. Es folgen Süßkartoffeln, Karotten, Kürbis, Fenchel, Chicoree, Fenchel, Paprika sowie alle grünen Blattgemüse wie Feldsalat, Spinat, Rucola und Mangold, besonders aber Wildgemüse wie Löwenzahn, Brennnessel und Sauerampfer.

Ausgesprochen Beta-Carotin-reiche Früchte sind Hagebutten, Honigmelonen, Kakis, Guaven, Mandarinen, Mangos, Sanddorn, Brombeeren und frische Aprikosen.

8. Coenzym Q10 in der veganen Ernährung

Coenzym Q10 findet sich in den folgenden Lebensmitteln, wird bei Zubereitungen wie Kochen oder Braten jedoch mengenmässig um bis zu 24 Prozent reduziert, so dass man – wann immer möglich – zu Rohkost greifen sollte: Erdnüsse, Sesam, Pistazien, Brokkoli, Blumenkohl und Spinat.

9. Vitamin C in der veganen Ernährung

Wer sich von pflanzlichen Lebensmitteln ernährt, wird nicht in der Lage sein, einen Vitamin-C-Mangel zu entwickeln – es sei denn, man konzentrierte sich ausschließlich auf Getreideprodukte, die so gut wie Vitamin-C-frei sind.

Früchte und Gemüse dagegen enthalten alle in unterschiedlichen Mengen Vitamin C, z. B.

  • Beeren (Acerola, Aronia, Erdbeeren, Hagebutten, Sanddorn etc.),
  • Paprika, Petersilie, Brokkoli, Blumenkohl, Römersalat, Rosenkohl, Grünkohl, Kohlrabi, Tomaten, Spargel, Sellerie, Squashkürbis, Karotten, Knoblauch, Süsskartoffeln, Zwiebeln, Kartoffeln und frisches Sauerkraut.
  • Zitrusfrüchte (Zitronen, Orangen, Grapefruit, Mandarinen, Kumquat etc.),
  • Papayas, Kiwis, Ananas, Aprikosen, Wassermelonen.

3.3 Die 5 ungesündesten Lebensmittel!

Es gibt gesunde, weniger gesunde und eindeutig ungesunde Lebensmittel. Wenn du die gesunden bevorzugst und von den weniger gesunden nur ab und zu etwas isst, bist du bereits auf dem richtigen Weg.

Während es also Lebensmittel gibt, die trotz ihrer Nachteile durchaus auch Vorteile für unsere Gesundheit haben können (Eier, Fleisch, Vollkornprodukte etc.), gibt es Nahrungsmittel, die ausschließlich Nachteile mit sich bringen – außer für den Hersteller, dem bringen sie natürlich auch ein paar Vorteile. Finde folgend unsere Liste mit Lebensmittel die du auf ein Minimum reduzieren solltest oder einfach ganz weglassen solltest.

1. Weizen & Weissmehlprodukte!!

Weissmehl, Weissbrot, Nudeln aus Weissmehl, Kekse aus Weissmehl etc. sind völlig frei von Vitaminen und auch annähernd frei von Mineralstoffen. Gleichzeitig sind sie recht energiereich, also kalorienreich. Daher spricht man in diesem Zusammenhang von leeren Kalorien. Sie füllen unseren Bauch, ohne uns die so dringend benötigten Mikronährstoffe zu liefern.

Gleichzeitig braucht unser Körper Vitamine und Mineralstoffe, um Weissmehlprodukte verdauen und verstoffwechseln zu können. Da die Weissmehlprodukte diese nicht liefern, müssen die erforderlichen Mikronährstoffe aus den körpereigenen Vorräten entwendet werden, was langfristig – abhängig von der übrigen Ernährungsweise – eine Mangelsituation entstehen lassen kann.

Weissmehl ist neben Zucker der Dickmacher Nummer 1.

Weissmehl stammt ferner in den meisten Fällen aus glutenhaltigen Getreidearten, bevorzugt aus Weizen. Gluten jedoch hat zahlreiche negative Auswirkungen auf unsere Gesundheit, nicht zuletzt auf den Darm, aber auch auf unsere geistige Leistungsfähigkeit.

Gluten ist für uns Menschen schwer verdaulich. Die Struktur von Gluten ist derart komplex und stark gebunden, sodass sie weder durch Magensäure noch Verdauungsenzyme aufgespalten werden kann.

Doch nicht nur das: Gluten und andere Bestandteile in Getreide hemmen sogar Verdauungsenzyme, die für den Abbau von Kohlenhydraten und Proteinen verantwortlich sind.

Neben der Enzymhemmung gibt es noch weitere, durchaus schlimmere Folgen von übermäßigem Glutenkonsum. Vier Krankheitsbilder haben sich in den letzten Jahren als Zivilisationskrankheiten etabliert, die direkt mit Gluten in Zusammenhang gebracht werden.

Reizdarm

Etwa 12,5 Prozent leiden in Deutschland unter Reizdarmsyndrom. Die Hauptsymptome sind Bauchschmerzen, Blähungen, Verstopfungen und Durchfall. Es kann rasch durch einen Verzicht auf glutenhaltige Nahrungsmittel therapiert werden.

Allergie

Wer nach dem Verzehr von Getreide oder glutenhaltigen Produkten allergische Reaktionen (Juckreiz, Niesen, tränende Augen, Müdigkeit etc.) aufweist, kann gegen Gluten und andere Weizenbestandteile eine Allergie entwickelt haben.

Durchlässiger Darm

An sich ist das nichts Schlimmes. Unser Darm lockert dank des Botenstoffes Zonulin gelegentlich die Zellverbindungen, um Proteine und Krankheitserreger auszuschleusen. Das ist ein normaler Mechanismus unseres Immunsystems und dient unserer Darmgesundheit.

Werden diese Verbindungen jedoch nicht schnell genug wieder geschlossen und die Zellen ersetzt, entstehen Löcher in der Darmwand und sorgen für vermehrtes Zellabsterben. Unser Darm wird undicht.

Gluten fördert massiv die Bildung des Stoffes Zonulin. Bei übermäßigem Glutenkonsum kann so die Rückbildung der Zellverbindungen behindert und die Darmflora angegriffen werden.

Autoimmunerkrankungen

Doch auch das ist noch nicht genug. Neben der Förderung von Zonulin greift Gluten unsere Darmzellen an. Die dort entstehenden Entzündungen können bei regelmäßigem Konsum zu chronischen Erkrankungen führen, die eine Überschwemmung des Körpers mit Allergenen und Krankheitserregern begünstigen. Viele Mediziner stellen Gluten daher in direkten, aber oftmals nicht einzigen Zusammenhang mit verschiedenen Autoimmunerkrankungen.

Bei der Zöliakie ist Gluten jedoch der alleinige Auslöser. Es bindet das körpereigene Protein Transglutaminase und wird vom Immunsystem als Fremdkörper identifiziert.

Die Folge ist eine chronische und extreme Entzündung des Dünndarms, der mit allerlei Schmerzen verbunden ist. Als Behandlung wird eine strikte glutenfreie Ernährung empfohlen.

Migräne & Depressionen

Nicht nur Verdauungsstörungen, auch Migräne, Depressionen und Müdigkeit können auf eine Gluten-Unverträglichkeit oder Zöliakie hinweisen.

Wer an einer Migräne leidet, kommt sicher nicht als Erstes auf die Idee, die Ursache für die Kopfschmerzattacken im Verdauungsbereich zu suchen. Doch auch eine Zöliakie – eine chronische Erkrankung der Dünndarmschleimhaut, die auf einer Überempfindlichkeit gegenüber bestimmten Bestandteilen im Klebeeiweiß Gluten beruht – kann sich durch derartige Symptome äußern. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) in einer Pressemitteilung auf ihrer Website hin. Zöliakie bleibt nach Meinung der Experten viel zu oft unerkannt, weil sich meist keine klar umrissenen Symptome zeigten.

2. Zucker!!

Zucker hat viele negative Auswirkungen auf den Körper. Er macht schlaff, antriebslos, müde, depressiv und krank. Zucker ist jedoch auch wichtig für den menschlichen Organismus. Doch ist Zucker nicht gleich Zucker. Haushaltszucker ist schädlich, während natürlicher Zucker, wie er in Früchten, Gemüse oder vollwertigen Lebensmitteln vorkommt, wichtig und gesund ist.

Zucker kann die folgenden Symptome auslösen oder an deren Entstehung mit beteiligt sein: Unerklärliche Müdigkeit, Antriebs- und Energielosigkeit, Depressionen, Angstzustände, Magen- und Darmprobleme wie Völlegefühle, Blähungen, Durchfalll und Verstopfungen, Haarausfall, Hautkrankheiten, Pilzbefall, Menstruationsbeschwerden, Nervosität, Schlafstörungen, Konzentrationsschwäche – bis hin zu geistiger Verwirrtheit und anderem mehr.

Was von besonderem Interesse ist: Der Körper wird anfällig für „Infektionskrankheiten“. Sein Immunsystem ist am Boden und nicht mehr fähig, den Körper angemessen zu schützen.

Zucker erhöht das Insulin

Der Grund ist rasch erklärt: Zucker und mit ihm sämtliche isolierten Kohlenhydrate (Auszugsmehle und Stärken, wie z. B. Mondamin) lösen bei ihrer Ankunft im Blut – wo Zucker in der Tat bereits wenige Minuten nach seinem Verzehr ankommt – die Produktion einer grossen Menge an Insulin aus.

Insulin ist ein Hormon der Bauchspeicheldrüse, dessen Hauptaufgabe es ist, den aus der Nahrung stammenden Zucker wieder aus dem Blut zu entfernen und ihn an sämtliche Körperzellen und Organe zu verteilen, die daraus dann ihre Energie gewinnen.

Wird immer wieder Süsses und damit Zucker verzehrt, dann kommt es zu einem chronisch erhöhten Insulinspiegel. Dieser wirkt im Körper einerseits entzündungsfördernd und somit ganz pauschal beschleunigend auf die Entwicklung vieler chronischen Krankheiten.

3. Fertiggerichte & Zusatzstoffe!

Wissenschaftliche Experimente haben gezeigt, welche Nährstoffe für eine exzellente Hirn- und Körperentwicklung gebraucht werden. Die Lebensmittelindustrie hat mit aller Macht daran gearbeitet, billige Nahrung herzustellen. Dabei allerdings sei die Qualität stetig verschlechtert und wesentliche hirnwichtige Bestandteile sogar eliminiert worden, so etwa die so genannten Omega-3-Fette, die fürs Gehirn lebensnotwendig sind – aber in der Lebensmittelindustrie unerwünscht, weil sie nicht so haltbar sind, wie Supermarktketten sich das wünschen. 

Vermutlich sind diese Fette aber die wichtigste Substanz für das Gehirn. Wenn wir zu wenig Omega-3-Fettsäuren zu uns nehmen, sind die Folgen verheerend. Die Kapazität des Gehirns nimmt nicht mehr zu, sondern ab. Von diesen wichtigen Baustoffen fürs Gehirn nehmen die Menschen aber immer weniger zu sich. 

Omega-3-haltige Lebensmittel
  • Fisch: Schellfisch, Thunfisch, Makrele, Lachs, Forelle, Sardine.
  • Speiseöle: Rapsöl, Hanföl, Leinöl, Walnussöl, Perillaöl, Chiaöl.
  • Gemüse: Rosenkohl, Spinat, Bohnen, Avocado.
  • Nüsse und Samen: Chia-Samen, Leinsamen, Walnüsse, Mandeln.
  • Soja.

Der Rückgang beim Verzehr dieser Fette gehe Hand in Hand mit einem Aufschwung von Funktionsstörungen unseres Gehirns, einer Zunahme mentaler Erkrankungen und niedrigeren Intelligenzquotienten.

Was überwiegend verzehrt wird, ist das ungesunde Fett, etwa Hamburger: Ganze Generationen von Kindern leben überwiegend von Junk Food. Fettiges Fast-Food-Essen verursacht nicht nur einen Mangel, sondern ist definitiv giftig für das Gehirn.

Die Industrieprodukte können nicht nur der Intelligenz schaden, sie können auch das Verhalten beeinflussen und etwa zu Hyperaktivität führen.

Die weitreichendsten Auswirkungen haben vermutlich die in riesigen Mengen eingesetzten Zusatzstoffe in Lebensmitteln. Die Zitronensäure beispielsweise, die in zahlreichen Lebensmitteln und auch Süssigkeiten enthalten ist – von Rama über Fanta bis hin zu Haribo-Gummibärchen -, kann die Aufnahme von Aluminium im Gehirn fördern. Und damit das Alzheimer-Risiko erhöhen.

Besonders problematisch ist der so genannte Geschmacksverstärker Glutamat. Die Hersteller sind natürlich von der Unbedenklichkeit überzeugt und können dafür zahlreiche wissenschaftliche Gutachten vorweisen. Deren Glaubwürdigkeit leidet indessen mitunter daran, dass sie von interessierten Industriekreisen bestellt und bezahlt wurden. So etwa ein Papier einer Professorenrunde um Hans Konrad Bielsalski von der Universität Stuttgart-Hohenheim, das – was bislang nicht bekannt war – vom weltgrössten Glutamatproduzenten in Auftrag gegeben wurde.

Zahlreiche Neurowissenschaftler finden Glutamat denn auch eher Besorgnis erregend. Glutamat ist ein Nervengift. Es führt zur Zerstörung von Nervenzellen und kann daher bei so genannten neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer, Parkinson und der Multiplen Sklerose eine unheilvolle Rolle spielen.

Der chemisch verwandte Süssstoff Aspartam wirkt auf ähnliche Weise. Noch vor wenigen Jahren spielten diese Zutaten kaum eine Rolle. Doch im Zeitalter von Smarties und Chio-Chips, McDonalds, und Milupa schlucken schon kleine Kinder bedenklich große Mengen potenziell hirnwirksamer Additive.

Bisher genossen die Auswirkungen der Zusatzstoffe auf das Gehirn, namentlich der Kinder, bei der behördlichen Zulassungen nur begrenzte Aufmerksamkeit. Die Lebensmittel-Aufsichtsbehörde der Vereingten Staaten, die Food and Drug Administarion, sieht jetzt akuten Handlugsbedarf. Bisher gibt es wenig Informationen über neurotoxische Effekte, beispielsweise Verhaltensstörungen oder Schäden für das sich entwickelnde Gehirn, beklagt die Behörde.

health-generation, unsere Sicht der Ernährung: Halte dich an eine natürliche Ernährungsweise und in ausgewogener Art und Weise. Somit erhält dein Körper Nährstoffen und Nahrung, welche er seit allzeit darauf ausgelegt ist zu verwerten. Um sich wirklich gesund zu ernähren, sollte man so oft wie möglich roh essen oder selber kochen und möglichst frische und unverarbeitete Produkte verwenden. Das ist aber schwierig, wenn man berufstätig ist. Zusätze komplett zu vermeiden ist so gut wie unmöglich. Zudem machen manche ja auch Sinn. Man kann aber versuchen, die Aufnahme zu reduzieren und auf die bedenklichen zu verzichten. Fertiggerichte sind ein absolutes No-Go in Clean Eating und das zurecht.

4. Wurstwaren & verarbeitetes Fleisch!

Mittlerweile haben zahlreiche internationale Studien die Ergebnisse bestätigt und vielfach belegt, dass der Konsum von verarbeitetem Fleisch ungesund ist. Immer wieder zeigt sich, dass der Verzehr die Häufigkeit von Krebs- und Herz- Kreislaufkrankheiten erhöht. 

  • Verarbeitetes Fleisch ist oft gepökelt oder mit Salz versetzt. Im Körper bildet das Nitrat mit der Magensäure krebserregende Nitrosamine.
  • Ein weiterer Faktor ist die Zubereitung: Bei sehr heißem Pfannenbraten oder beim Grillen entstehen aromatische Kohlenwasserstoffe und Amine. Auch sie gelten als krebserregend.
  • In Wurst stecken viele gesättigte Fettsäuren (ungesunde Fette), die zu einem Anstieg des Cholesterinspiegels führen, Herz-Kreislauferkrankungen Vorschub leisten und dick machen.

5. Genfood!

Wie gentechnisch veränderte Lebensmittel langfristig auf die unsere Gesundheit wirkt, weiß man bis heute noch nicht wirklich.

  • Es fehlen Langzeitstudien, wie gentechnisch veränderte Pflanzen auf die menschliche Gesundheit wirken.
  • Studien bei Tieren geben Hinweise auf mögliche negative gesundheitliche Auswirkungen.

Dr. Gilles-Eric Sralini betonte durch seine Untersuchungen, dass der Verzehr von gentechnisch veränderte Pflanzen zu dauerhaft negativen Auswirkungen der Gesundheit führe.

Man hatte Ratten den von Monsanto patentierten Gen-Mais gefüttert. Innerhalb von nur drei Monaten zeigten die armen Geschöpfe Vergiftungssymptome und litten an Leber- und Nierenschäden, was die Untersuchung bestimmter Hormone im Blut zutage gebracht hatte. Eine der Maissorten führte bei den weiblichen Ratten ausserdem zu erhöhten Blutzuckerwerten und zu einer Erhöhung des Triglycerid-Spiegels.

Gentechnisch modifizierte Pflanzen sind fremde Substanzen, die noch nie ein Teil der natürlichen Ernährung waren. Deshalb kam Dr. Seralini zu dem Schluss, dass keinerlei Aussagen über die Langzeitwirkung dieser Pflanzen auf den Menschen getroffen werden könnten. Bei Tieren jedenfalls wurde eine deutliche Störung der normalen Körperfunktionen schon nach sehr kurzer Zeit beobachtet.

Ausserdem sind diese Genpflanzen dazu geschaffen, resistent gegenüber diversen Spritzmittel zu sein. Diese Lebensmittel stammen daher immer von grossen Monokulturen, sind stark gespritzt, vernichten den Boden und unser Organismus wird nicht nur mit veränderten Genpflanzen konfrontiert sondern auch mit Rückständen von Herbiziden und Pestiziden. Spritzmittel töten Mikroorganismen und Insekten, was passiert auf Dauer in unserem Darm durch solche kleinen toxischen Rückstände? Ist dies unbedenklich?

Wie ernähre ich mich gesund? Clean Eating die Anleitung zur gesündesten Ernährungsweise! Alle Clean Eating Regeln & Lebensmittel!

Josef Kryenbuehl, dipl. Hypnosetherapeut / Mentalcoach, geprüft von Helene Kryenbuehl dipl. holistische Ernährungsberaterin. Erfahre gerne mehr über uns hier.

Entsäuerung des Körpers Anleitung – 3 Hausmittel zur Entsäuerungskur!

Entsäuerung des Körpers – die Anleitung zur natürlichsten Entsäuerungskur!

Der Körper reguliert den Säure-Basen-Haushalt zwar ständig über die Puffersysteme und über die Ausscheidung der Niere. Damit hält er ihn mit einem Blut pH-Wert von 7,4 auf optimaler Betriebstemperatur. Das garantiert einen reibungslosen Ablauf aller lebenswichtigen Stoffwechselprozesse für die Energiegewinnung, Immunabwehr oder Hormon-Produktion. Bei einer chronischen Übersäuerung oder einer langanhaltender Säurenzufuhr (Ernährung & Stress) entstehen Säuren die der Körper nicht so einfach ausgleichen kann. Dadurch entzieht der Körper Mineralstoffe aus dem Haarboden oder Knochen, das Immunsystem wird schwächer und Krankheiten können schneller und einfacher entstehen.

1.0 Einführung – Entsäuerung des Körpers

Entsäuern können wir unseren Körper durch eine basische Ernährung, durch Stressabbau, durch Bewegung und mit der Hilfe einer Entsäuerungskur. Eine natürliche Entsäuerung besteht aus 3 Bestandteilen: einem ganzheitliche Basenpulver, der Sango Meeres Koralle und Bitterstoffen. Ein Entsäuerungsprogramm hilft eingelagerten Säuren und Schlacken vollständig auszuscheiden.

Unsere westliche Ernährung mit einem relativ hohen Verzehr von proteinreichen Nahrungsmitteln wie Fleisch, Brot, Getreideprodukten und einem gleichzeitig zu wenig an basenreichen Lebensmitteln wie Gemüse, Salate oder Obst führt zu einer Übersäuerung des Magens & Körpers. Ebenfalls werden relaxte Zeitgenossen, ohne Stress, nicht so leicht sauer. Im Durchschnitt wird dem Körper so ein Säureüberschuss, den die Puffersysteme nur schwer ausgleichen können zugeführt.

Obwohl der menschliche Körper durch verschiedene Puffersysteme und durch Lunge und Niere den Säure-Basen-Haushalt regulieren und dadurch den pH-Wert konstant halten kann, kann es zu einer dauerhaften Säureüberlastung kommen. Vor allem bei falscher Ernährung, Rauchen, Bewegungsmangel, Umweltgifte und Stress kann es über Jahre hinweg zu einer chronischen Übersäuerung kommen. Zeichen einer Übersäuerung sind unter anderem Müdigkeit, Nervosität, geringere Belastbarkeit, Muskel- und Gelenkbeschwerden, mangelnde Spannkraft von Haut und Bindegewebe.

Nahezu jedes Krankheitsbild und auch jede optische Veränderung, die mit dem Alterungsprozess einhergeht, kann auf eine Übersäuerung bzw. die damit einhergehenden Funktionsstörungen des Organismus zurückgeführt werden.

Viele japanische Ärzte dagegen sagen, dass alle Krankheiten, die nicht durch Bakterien und Viren entstehen, durch zu viele Säuren im Körper verursacht werden (wobei sich auch Bakterien und Viren bevorzugt dort ansiedeln, wo der Säure-Basen-Haushalt im Argen liegt).

Ganz einerlei also, ob du an Arteriosklerose, an Bandscheibenproblemen, Bluthochdruck, Depressionen, Diabetes, Haarausfall, Karies, Neurodermitis, Reizdarm oder auch nur an Schweissfüssen, Falten, Übergewicht, Cellulite und schlechter Laune leidest, eine Übersäuerung ist an diesem Problem – besonders wenn es sich um ein chronisches handelt – in jedem Fall beteiligt.

Die Entsäuerung ist einer der ersten Schritte, der effektiv zur Lösung deines Problems beitragen kann! Denn ist der Körper mit Säuren und Schlacken überlastet, dann müssen diese zunächst einmal entfernt werden. Erst dann, kann der Organismus wieder einwandfrei funktionieren und seine ureigene Regulationsfähigkeit wieder finden.

Entsäuerung des Körpers

1.1 Wie kann eine Übersäuerung des Körpers entstehen?

Eine schlechte Ernährung, zuwenig Bewegung und zuviel Stress führt zu einer Übersäuerung des Körpers. Eine chronische Übersäuerung entwickelt sich meist über mehrere Jahre durch eine ungesunde und unausgewogene Lebensweise. Da die chronische Übersäuerung eine lange Zeit unbemerkt stattfindet, spricht man auch von einer latenten Übersäuerung. 

Um die Ursachen einer Übersäuerung des Körpers zu beseitigen, kann eine Ernährungsumstellung hilfreich sein. Ob ein Nahrungsmittel säure- oder basenbildend ist, kann man nicht schmecken. Jedoch können die Stoffwechselprodukte, die bei der Verwertung der Nahrung entstehen sauer oder basisch sein. Werden vermehrt säurebildende Nahrungsmittel gegessen, fallen saure Stoffwechselprodukte an, die der Körper versucht über die Nieren auszuscheiden. Um eine chronische Übersäuerung zu diagnostizieren, ist deshalb eine Blutprobe wenig sinnvoll, da durch den Säure-Basen-Haushalt der pH-Wert im Blut konstant gehalten wird. Vielmehr kann eine Messung des pH-Wertes im Urin hilfreich sein.

 

Die Entstehung einer Übersäuerung einfach erklärt.

Das Cola-Beispiel

Der Körper eines 70-Kilogramm-Menschen besteht zufällig aus etwa 40 Litern Wasser, das einen pH-Wert von etwa 7,4 hat.

Wie viele Menschen kennst du nun, die täglich weit mehr als nur ein Glas Cola in sich hinein schütten und dennoch nach wie vor am Leben sind? Würde deren Körperflüssigkeit nämlich plötzlich einen pH-Wert von 4,6 aufweisen, dann liefen diese Leute nicht mehr fröhlich durch die Gegend, sondern lägen fein säuberlich aufgebahrt in der nächsten Leichenhalle.

Also bewerkstelligt der Organismus tagtäglich Meisterarbeit, indem er – ganz egal, was geschieht – den Blut-pH-Wert zwischen 7,3 und 7,45 immer schön konstant hält.

Cola war übrigens nur EIN Beispiel für den säurebildenden Effekt all der Dinge, die mit der modernen Ernährung tagtäglich im Körper eintreffen. Alle anderen Soft Drinks sind nicht viel besser. Auch alkoholische und koffeinhaltige Getränke übersäuern, genauso gekaufte Fruchtsäfte.

Zusätzlich übersäuert jeder zucker- oder mehlhaltige Snack, jedes verarbeitete Milchprodukt, jede Bratwurst, jeder Hamburger, jede Pizza, jedes Fertigdressing, jedes süße Dessert und jedes gutbürgerliche Menü aus Teigwaren, Fleisch und Sauce.

Weitere Faktoren, die eine Übersäuerung fördern können, sind beispielsweise permanenter Stress, Sorgen und Ängste.

Verstehst du jetzt, warum die Medikamente der Schulmedizin vielleicht Symptome lindern (oft nur vorübergehend), aber vor allem chronische Beschwerden – nicht wirklich heilen können?

1. Ernährung

Säurebildende Nahrungsmittel sollten weniger oft gegessen werden:

  • Fettes Fleisch- und Wurstwaren, Innereien.
  • Fastfood und Fertigprodukte.
  • Zu viele Milchprodukte wie harter Käse, gesüßte Jogurts.
  • Koffeinhaltige Getränke wie Kaffee, Schwarztee und Cola.
  • Süßigkeiten, gesüßte Getränke
  • Weißmehlprodukte.
  • Nikotin und Alkohol.
  • Medikamente
  • Zusatzstoffe in vorgefertigte Nahrungsmittel (beispielsweise Konservierungsmittel und Emulgatoren).

2. Stress & dauernde Überforderung

Bei Stress, dauernder Unzufriedenheit und Dauerbelastung werden vermehrt körpereigene Stresshormone ausgeschüttet, bei deren Verarbeitung ebenfalls Säuren anfallen können. Wenn möglich sollte deshalb Stress und Ärger vermieden werden.

3. Bewegungsmangel

Auch Bewegungsmangel kann eine Übersäuerung fördern. Bei einer moderaten körperlichen Belastung wird tiefer geatmet, der Körper wird somit mit mehr Sauerstoff versorgt und das saure Kohlendioxid kann vermehrt abgeatmet werden. Zusätzlich wird durch das Schwitzen vermehrt saurer Schweiß abgesondert. Eine körperliche Belastung kann einer Darmträgheit entgegenwirken und somit zu einer vermehrten Ausscheidung von sauren Stoffwechselprodukten führen.

Lebensmittel Tabelle basich-sauer

1.2 Wie erkenne ich eine Übersäuerung?

Bei einer Übersäuerung des Gewebes treten nicht sofort charakteristische Symptome auf. Vielmehr ist es eine Reihe von unspezifischen Beschwerden, die nicht als einheitliches Krankheitsbild wahrgenommen werden.

Mögliche Symptome einer Übersäuerung:

  • Muskelschmerzen und -krämpfe
  • Übergewicht
  • allgemeines Unwohlsein
  • anhaltende Müdigkeit
  • Infektanfälligkeit
  • Kopfschmerzen
  • Sodbrennen

Auch brüchige Nägel, vermehrte Schuppenbildung, Haarausfall, Mundgeruch, unreine Haut und Cellulite können durch Übersäuerung hervorgerufen werden.

Mögliche Folgeerkrankungen einer Übersäuerung:

Schließlich kann man davon ausgehen, dass die Entstehung vieler Erkrankungen begünstigt wird, wenngleich die wissenschaftlichen Beweise dafür noch weitgehend fehlen. Diskutiert wird ein Zusammenhang mit:

Allergischen Erkrankungen, Osteoporose, rheumatischer Arthritis, Migräne, Arteriosklerose, Diabetes, Gallensteinen, Gicht, Nierenstein, Neurodermitis, Muskelverhärtungen

2.0 Entsäuerung des Körpers – Warum entsäuern?

Medikamente beheben nicht das ursächliche Problem der Übersäuerung (und der Darmverschlackung). Der Mensch lebt also weiter wie bisher, übersäuert nach wie vor, wird immer kränker, nimmt zwar Tabletten, erleidet dann aber aufgrund von deren Nebenwirkungen gleich die nächste Krankheit.

Um die eigene Hilflosigkeit nicht preisgeben zu müssen, bezeichnet die Schulmedizin all die Krankheiten, die sie nicht heilen kann, kurzerhand als Altersbeschwerden oder als genetisch bedingt und damit als unheilbar. Dabei wäre es relativ einfach den ganzen Körper wieder in den gesunden Bereich zu bringen. Achte auf die Ernährung, bewege dich etwas und vor allem lernen besser deine Gedanken & Emotionen zu kontrollieren.

Warum entsäuern?

Du kannst dir trotz allem nicht vorstellen, dass Schlacken und überschüssige Säuren derart viele und schädliche Auswirkungen haben können?

Dann hilft dir vielleicht das Experiment von Alexis Carell weiter: 

Der französische Physiologe hielt Zellen eines Hühnerherzens 28 Jahre lang am Leben. Die Zellen lebten in einer Nährlösung, die in ihrer Zusammensetzung dem Blut glich. Täglich wechselte Alexia Carell die Nährlösung, das heisst, entstandene Stoffwechselschlacken wurden täglich entsorgt.

Dann – nach all den Jahren – starben die Herzzellen plötzlich. Warum? Ein Mitarbeiter von Monsieur Carell hatte vergessen, die Nährlösung zu wechseln. Die Schlacken hatten daraufhin Zeit, sich anzuhäufen und die Zellen erstickten schliesslich in ihrem eigenen Müll.

Die Körpereigene – Entsäuerung nimmt im Alter ab

Tatsächlich nimmt die Fähigkeit, Säure auszuscheiden, mit zunehmendem Alter ab. Schon ab 30 sinkt die Nierenfunktion pro Jahrzehnt um rund 10 Prozent. Und die aktuelle „Donald-Studie“  nennt deutliche Hinweise dafür, dass bereits Kinder mit Übergewicht Säure schlechter über die Nieren ausscheiden. Besonders bei höherer Eiweiss-Zufuhr (z. B. durch Fast Food) empfiehlt der Experte reichlich entsäuerndes Obst und Gemüse.

Jugentliche und junge Erwachsene sind im allgemeinen weniger Krank als Erwachsene. Der Körper kann in der Jugend noch viel mehr Sünden kompensieren als Erwachsene. Darum sollte spätestens ab dem 30 Lebensjahr vermehrt auf die Gesundheit geachtet werden.

Medikamente beheben nicht das ursächliche Problem der Übersäuerung (und der Darmverschlackung). Der Mensch lebt also weiter wie bisher, übersäuert nach wie vor, wird immer kränker, nimmt zwar Tabletten, erleidet dann aber aufgrund von deren Nebenwirkungen gleich die nächste Krankheit.

Entsäuerung packt das Problem an der Wurzel

Um die eigene Hilflosigkeit nicht preisgeben zu müssen, bezeichnet die Schulmedizin all die Krankheiten, die sie nicht heilen kann, kurzerhand als Altersbeschwerden oder als genetisch bedingt und damit als unheilbar.

Dazu gehören u. a. Herzkrankheiten, Krebs, Arteriosklerose, Bluthochdruck, Diabetes, Arthritis, Nierenkrankheiten, viele Verdauungsbeschwerden, Hämorrhoiden, Asthma, Heuschnupfen, Allergien, Kopfschmerzen, Ekzeme, Zahnfleischerkrankungen, etc.

Viele japanische Ärzte dagegen sagen, dass alle Krankheiten, die nicht durch Bakterien und Viren entstehen, durch zu viele Säuren im Körper verursacht werden (wobei sich auch Bakterien und Viren bevorzugt dort ansiedeln, wo der Säure-Basen-Haushalt im Argen liegt).

Wenn westliche Ärzte also sagen, die Ursache dieser oder jener Krankheit sei unbekannt oder liege in den Erbanlagen verborgen, dann können Sie in vielen Fällen getrost von einer hochgradigen, jahrzehntelangen Übersäuerung (in Kombination mit einem in Mitleidenschaft gezogenen Verdauungssystem) als Ursache ausgehen.

Das ist eine wunderbare Nachricht! Denn gegen eine Übersäuerung kann man etwas unternehmen. Genauso kann man sein Verdauungssystem wieder auf Vordermann bringen und auf diese Weise das Immunsystem stärken.

Was also müssen wir tun, um gesund und jung zu bleiben? Richtig! Die Schlacken und Säuren wieder aus dem Körper hinausschaffen, die Übersäuerung also rückgängig machen, dazu eine gründliche Entsäuerung in Angriff nehmen und uns auf diese Weise unaufhaltsam in Richtung Gesundheit und Power voranbewegen.

Siehe auch das health-generation Gesundheitsprogramm-, Innere Gesundheit (Ernährung, Körperreinigung & Körperstärkung), Körper & Bewegung (Sport, Fitness & Yoga) und Gedanken & Emotionen (Stress, emotionaler Stress, Sorgen und die Auswirkungen)

Wie entsäuere man den Körper?

Mit einem umfassenden Entsäuerungsprogramm, kannst du die begonnene Entwicklung hin zu Krankheit und einer schnelleren Alterung umkehren. Bereits nach ein bis drei Monaten wirst du dich deutlich jünger, gesünder und vitaler fühlen.

  • Wir stoppen die Säureflut und sorgen mit einer basischen oder basenüberschüssigen Ernährung dafür, dass ab sofort weniger säurebildende Stoffe in unseren Körper gelangen, damit sich keine neuen Schlacken mehr bilden können. Die basenüberschüssige Ernährung solltest du auch NACH deiner 1- bis 3-monatigen Entsäuerungskur beibehalten. Viele Schlacken können erst langsam abgebaut werden, was dann im Laufe einer mehrmonatigen basenüberschüssigen Lebensweise geschehen kann.
  • Wir reduzieren jene Faktoren, die – neben der Ernährung – ebenfalls übersäuern wie z. B. Stress, Sorgen und unnötige Medikamente.
  • Wir kümmern uns ausserdem darum, dass die in der Vergangenheit entstandenen und im Körper eingelagerten Säuren und Schlacken mit Hilfe eines effektiven und umfassenden Entsäuerungsprogrammes vollständig ausgeschieden werden können – und zwar so lange, bis der Organismus seine eigenständige Regulationsfähigkeit wieder gefunden hat.

3.0 Entsäuerung des Körpers Anleitung

Die Entsäuerung wird – wie oben erwähnt – von einer basischen bzw. basenüberschüssigen Ernährung begleitet und unterstützt. Wie eine solche Ernährung gestaltet werden kann, lesen Sie hier: Clean Eating. Es gibt viele Entsäuerungsprogramme, unsere setzt auf ausschließlich natürliche Inhaltsstoffe. Eine umfassende Entsäuerungskur entsäuert außerdem von Innen und Außen. 

1. Natürliches ganzheitliches Basenpulver

Die hauptsächlich im Bindegewebe abgelagerten Säuren müssen gelöst und ausgeschieden werden. Erst wenn Ihr Bindewebe von diesen Säuren befreit ist, stimmt die Zellversorgung und der Abtransport von Schlacken wieder. 

Um nicht nur den Extrazellulärraum (Raum um die Zellen herum) zu entsäuern, sondern auch die Zellen selbst, sind basische Ionen erforderlich, die aus einer sauren positiv geladenen Zelle eine basische negativ geladene Zelle machen können.

Nur basische Zellen sind voll funktionsfähig und können ihre Aufgaben im Körper erfüllen. Übersäuerte Zellen hingegen können kaum noch Nährstoffe aufnehmen und laufen Gefahr zu sterben oder gar zu entarten.

Basische Ionen liefert beispielsweise das basische Aktivwasser-Konzentrat Aktiv Basen, das täglich zweimal – verdünnt mit Wasser – eingenommen wird. Aktiv Basen erlaubt es den Zellen, ihre eingelagerten Säuren auszuscheiden und endlich wieder Nähr- und Vitalstoffe aufzunehmen.

Wichtig: Wenn Sie die Säuren im Bindegewebe lösen, müssen Sie unbedingt dafür sorgen, dass diese sofort neutralisiert werden können, da sie sonst zu einer neuen Säurenflut beitragen und sofort wieder abgelagert werden.

2. Sango Meeres Koralle

Um überschüssige Säuren zu neutralisieren statt sie abzulagern, benötigt der Körper zusätzlich zur basenüberschüssigen Ernährung eine ausreichende Menge an Mineralien wie Kalzium, Kalium, Magnesium, Natrium und Phosphor. Diese Mineralien werden vom Körper am Besten aufgenommen, wenn sie in organischer Form und im natürlichen Verbund vorliegen.

Wir empfehlen zur Neutralisation die Sango Meeres Korallen. Dieser basische Mineralstoffkomplex versorgt den Körper mit über 70 leicht verwertbaren Mineralien und Spurenelementen. Sie unterstützen den Körper beim Ausgleich des Säure-Basenhaushaltes und tragen gleichzeitig zur Remineralisierung bei.

Ganzheitliche basische Mineralstoffe wie z. B. die Sango Meeres Koralle können den Mineralienraubbau im Körper wieder rückgängig machen. Endlich können die Mineralstoff-Leihgaben wieder zurückgegeben werden, überschüssige Säuren werden problemlos neutralisiert und neue Mineralstoffvorräte können angelegt werden.

3. Bitterstoffe

Zusätzlich sorgen Bitterstoffe (z. B. Bitterstern, Löwenzahnwurzelextrakt oder das Bitter-Basenpulver) für eine Stimulation der körpereigenen Basenproduktion. Da sie ausserdem sowohl die Verdauung fördern als auch unser wichtigstes Entgiftungsorgan, die Leber unterstützen und pflegen, gehören Bitterstoffe fast schon zwingend zu jedem Entschlackungs-, Entgiftungs- und Entsäuerungsprogramm dazu.

Basenpulver – Amazon

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Bitterstoffe – Amazon

Zusatzkomponente optional

Basenbad

Durch basisches Badesalz wird der sogenannte pH-Wert im Wasser erhöht, was für einen osmotischen Druck sorgt. Dieser osmotische Effekt sorgt dafür, dass Säuren und Schlacken über die Hautporen förmlich herausgezogen werden. 

Deine Haut ist das größte Ausscheidungsorgan, die Säuren betreffend. Sie können das daran erkennen, dass ein basisches Vollbad zu Beginn einen ph-Wert von 8,5 (also stark basisch) hat und nach Beendigung einen Wert von 7,5 (schwach basisch). Die Säureausscheidung deiner Haut hat eine ganze Badewannenfüllung um einen pH-Wert reduziert. Wichtig für ein Basenbad ist, ein basisches Badesalz zu verwenden, welches die Haut nicht angreift. Es sollte ergiebig und preiswert sein und die Selbstfettung der Haut anregen. Hier empfehlen wir ein Basenbad mit der Sango Koralle.

Basentees

Mit einem basischen Morgentee kannst du den Tag beginnen und mit einem basischen Abendtee kannst du ihn abschließen.

Sport, Sauna & Massagen 

Beachten, dass dein Körper umso mehr Schlacken ausscheiden kann, je höher die Temperatur deines Blutes ist. Die Körpertemperatur erhöht man mit maßvollem Training, mit Sauna, mit Massagen oder aber mit heißen basischen Bädern. 

Basische Körperpflege

Verwende möglichst basische Körperpflegeprodukte.

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3.1 Entsäuerung Einnahme & Dosierung

Wichtig ist zunächst die geplante Dauer. Möchtest du vier Wochen lang entsäuern? Oder möchtest du dir lieber Zeit nehmen und über einen Zeitraum von 3 Monaten (empfohlen) entsäuern? Du kannst die Dauer natürlich individuell bestimmen, die Mindestdauer sollte nicht weniger als 4 Wochen betragen, damit du einen spürbaren Effekt erreichst. Eine Übersäuerung des Körpers entwickelt sich in der Regel über einen langen Zeitraum (Jahre und Jahrzehnte) und kann nicht innerhalb weniger Tage ausgeglichen werden. Die folgende Dosierung der Inhaltsstoffe ist für eine Entsäuerung von normaler Geschwindigkeit berechnet.

Um die gelösten Säuren auszuscheiden, solltest du:

  • 1. viel trinken (1 Liter Kräutertee plus 2,5 Liter Quellwasser oder ein stilles, mineralarmes Wasser) damit die Nieren entlastet werden.
  • 2. viel ballaststoffreiche Nahrung zu sich nehmen, wie Salat, Obst und Gemüse, um so eine schnellere Darmpassage zu erreichen.
  • 3. zwei Mal pro Woche ein basisches Vollbad machen.

Natürliches ganzheitliches Basenpulver 

Wenn du ein Basenpulver einnimmst, so mache dies nicht mit einer Mahlzeit kombiniert, da die Basen die Magensäure neutralisieren, was zu Verdauungsbeschwerden führen kann. Bewährt hat sich die Einnahme kurz nach dem Aufstehen und vor dem zu Bett gehen und einer Stunde vor oder nach den Mahlzeiten. Trinken sie dabei immer ein großes Glas Wasser, am besten lauwarm, damit der Magen zusätzlich entlastet wird. 

Für die Einnahme beachte jeweils die Verpackungsbeilage. Von unserem empfohlenen Basenpulver nimmst du 1.5 TL aufgelöst im Wasser am Morgen und am Abend, jeweils eine Stunde vor oder nach der Mahlzeit.

Sango Meeres Koralle

Gesunde Menschen sollten dreimal täglich eine Dosis von 500 Milligramm Sango Meeres Korallen Pulver/Kapseln einnehmen. Durch diese Menge wird dem Schrumpfen der Mineralstoff-Reserven und somit auch ein Sinken des pH-Werts verhindert. Wichtig ist auch hier, die Einnahme der Koralle im Abstand von mindestens 1 Stunde zu den Mahlzeiten.

Bitterstoffe

Die Kapseln des Löwenzahnextrakts werden am besten zu den Mahlzeiten eingenommen. Die normale Dosierung ist zwei Kapseln am Tag, eine am Morgen die andere am Abend.

Basen Bad

Vollbäder sollten mindestens 45 Minuten – besser 60 bis 120 Minuten – dauern, da die Entsäuerung über die Haut erst nach ca. 30 Minuten beginnt.

3.2 Beachtung bei einer Entsäuerung

Im Rahmen der Anwendung der Sango-Meereskoralle und des Basenpulvers gibt es auch Kontraindikationen für die Einnahme. Eine Verwendung des Pulvers sollte in folgenden Fällen nicht erfolgen:

  • bei gleichzeitiger Einnahme von Herzmitteln (z. B. Digitalis)
  • bei schweren Funktionsstörungen der Nieren mit gleichzeitigen Problemen bei der Urinausscheidung
  • bei Neigung zu tetanischen Krampfanfällen
  • bei Ausscheidungsstörungen (z. B. Kaliämie, Calcämie, Blockaden der Säureausscheidung)

Für Diabetiker gilt außerdem, dass der Blutzucker aufgrund der Insulinverwertung während der Einnahme von Sango-Pulver genau überwacht werden muss. Die Einnahme von Insulin sollte in diesem Fall gemeinsam mit dem Arzt angepasst werden. 

Wird die höchst Dosis der Sango Meeres Koralle von etwa drei Gramm täglich nicht überschritten, dann ist bei der Anwendung der Sango-Meereskoralle auch nicht mit Nebenwirkungen zu rechnen. In der Regel wird der Körper alles, was er nicht verwerten kann, einfach wieder auf natürlichem Weg ausscheiden. Die Sango-Meereskoralle ist ein Naturprodukt, ihre Inhaltsstoffe finden sich auch im Körper des Menschen. Deutliche Nebenwirkungen sind also nicht zu erwarten.

Kurz Zusammenfassung | Entsäuerung des Körpers

Zur Neutralisierung von Säuren verwendet der Organismus normalerweise körpereigene Puffer wie z. B. das Natriumhydrogencarbonat. Bei einer Übersäuerung funktionieren diese körpereigenen Regulationsmechanismen nicht mehr optimal.

Säuren werden jetzt mit Hilfe von basischen Mineralien wie Magnesium oder Calcium neutralisiert. Die moderne Lebensweise liefert jedoch schon für die Aufrechterhaltung der normalen Körperfunktionen oft viel zu wenige basische Mineralien.

Wenn jetzt auch noch basische Mineralien für die Neutralisierung von riesigen, völlig unnatürlichen Mengen Säuren verwendet werden müssen, dann kommt es zu ernsthaften Basen-Engpässen. Der Körper muss sich jetzt basische Mineralien (z. B. Calcium) aus seinen eigenen Mineralstoffvorräten borgen, z. B. aus der eigenen Knochensubstanz.

Jeden Tag kommen zu viele Säuren mit ungesunder Nahrung herein, jeden Tag treffen zu wenige basische Mineralien ein und jeden Tag werden daher Mineralien aus der Knochensubstanz oder aus anderen körpereigenen Mineraliendepots ausgeliehen. Und diese Leihgaben werden NIEMALS zurückgegeben.

Der Körper MUSS die entstehenden Säuren also auf jeden Fall neutralisieren – koste es, was es wolle. Denn das Blut muss bekanntlich IMMER leicht basisch sein, also einen pH-Wert von 7,3 bis 7,45 aufweisen, jeder andere Wert ist für den Körper lebensbedrohlich. Daher werden entstehende Säuren SOFORT neutralisiert – auch wenn das Ganze auf Kosten der Knochensubstanz geht. Das ist dem Organismus erst einmal egal. Er muss in diesem Augenblick überleben.

Wenn sich langfristig aufgrund des Mineralienraubbaus Osteoporose, Karies oder Arteriosklerose entwickeln, dann kümmert ihn das in diesem Augenblick nicht. Schließlich gibt unser Körper niemals die Hoffnung auf, wir könnten eines schönen Tages doch wieder zur Besinnung kommen und beginnen, gesünder zu leben.

Entsäuere deinen Körper und starte mit einem gesunden Lebensstil!

Anleitung zur Entsäuerung des Körpers, alle Hausmittel zur effizienten Entsäuerungskur – Basenpulver, Sango Meeres Koralle & Bitterstoffe.

Josef Kryenbuehl, dipl. Hypnosetherapeut / Mentalcoach, geprüft von Amalia Fkiara MSc Pflanzenwissenschaften. Erfahre hier gerne mehr über uns.

Intervallfasten 16/8 Anleitung – Körperreinigung pur durch Fasten!

Intervallfasten 16/8 Anleitung – Alle Tipps, Methoden & Vorteile des Fastens!

Mehrere Tage komplett auf Nahrungsaufnahme zu verzichten und das Intervallfasten 16/8 führen dazu, dass sich die Biochemie im Körper positiv verändert. Der Zucker- und Fettstoffwechsel verbessert sich, hoher Blutdruck sinkt, Cholesterin- und Entzündungswerte gehen zurück und die Widerstandskraft gegen oxidativen Stress wächst. Vorbeugend wirkt Intervallfasten gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes Typ 2; selbst eine beginnende Diabetes soll sich so therapieren lassen.

1.0 Allgemein zum Intervallfasten & Fasten

Im Rahmen des Fastens nehmen wir eine bestimmte Dauer keine feste Nahrung zu uns. Unterstützt wird das Fasten durch viel Trinken (stilles Wasser) und durch die Einnahme von Mineralerde, um Giftstoffe besser aus dem Körper zu befördern.

Die besten Fastenmethoden sind diejenigen, bei welchen du für eine gewisse Zeit komplett auf die Nahrungsaufnahme verzichtest und du nur stilles Wasser trinkst! Die Wissenschaft hat in den letzten Jahren zahlreiche Nachweise dafür gefunden, dass auch kurze Fastenphasen der Gesundheit enorm zugute kommen. Bereits mit 16 h ohne Nahrungsaufnahme startet der Körper der Körperreinigung!

Schon seit Urzeiten ist der menschliche Stoffwechsel auf Fastenphasen eingestellt. Herrschte Überfluss, dann schlemmten unsere Vorfahren ungehemmt, in Zeiten des Mangels blieb der Magen dafür einige Stunden oder Tage leer. Der menschliche Körper übersteht längere Hungerperioden, indem er in verschiedenen Organen und Geweben Energiereserven speichert und bei Bedarf wieder mobilisiert. Allerdings reduziert er auch den Energieverbrauch – und beginnt nach einigen Tagen, Eiweiß in den Muskeln abzubauen.

Fasten hat geradezu geniale Auswirkungen auf unsere Gesundheit und unsere Lebensdauer. Alle Fastenmethoden sind sehr Gesund, der entscheidende Unterschied von Intervallfasten zu längeren Fastenkuren: Der Stoffwechsel wird nicht gedrosselt, die Muskelmasse nicht abgebaut. Das ist sehr wichtig, denn dadurch wird der gefürchtete Jo-Jo-Effekt ebenfalls vermieden.

Der menschliche Körper beginnt schon nach 14 bis 16 Stunden ohne Nahrung einen Prozess namens Autophagie zu starten. Wenn wir fasten, sucht sich der Körper wie eine Recycling-Anlage die benötigte Energie aus eigenen geschädigten Proteinen oder Zellorganellen, häckselt diese klein und verdaut sich quasi selbst. Noch brauchbare Bestandteile werden wiederverwertet. Dieser Prozess des Großreinemachens bekämpft auch Bakterien und Viren und beugt damit Infektionen und dem Alterungsprozessen vor.

In der heutigen Zeit leben die meisten Menschen in einem Überfluss an Nahrung. Der Magen ist 24 Stunden und 365 Tage im Jahr mit der Verdauung beschäftigt. Gib deinem Magen und Körper eine kleine Auszeit um den Magen völlig zu leeren (diese tritt bereits nach 12 bis 16 Stunden ein) und von den Fettreserven zu ziehen. Dadurch wird ebenfalls Energie freigesetzt, Energie die der Körper normalerweise für deine Verdauung benötigt, kann nun für die Regeneration des Körpers eingesetzt werden.

Fasten Anleitung Intervallfasten 16/8

 

Fasten ist das nicht gegen die Natur, wir müssen doch essen um leistungsfähig zu bleiben?

Fasten? Eine gesundheitsschädliche Prozedur für Schlankheitsfanatiker oder Anti-Genuss-Asketen. So denken viel, wenn man ihnen anrät, mal aufs Essen zu verzichten.

Kein Wunder. In einer Familie aufgewachsen, in der sich alles um den reichlich gedeckten Tisch abspielte, auf dem immer etwas Gutes stand – gegart und gewürzt mit Gesprächen, Genuss und Gemeinschaft. Dabei gehört Fasten genauso zur Natur wie das Essen. Tiere und Menschen aller Kulturen tun es, gewollt und ungewollt. Es ist ein evolutionsbiologisch überaus sinnvolles Prinzip. Es hilft uns seit jeher, selbst Hungerzeiten leistungsfähig fürs Jagen und Sammeln zu überstehen – und es stößt im Körper heilsame Prozesse an.

„Wildtiere die in der freien Natur leben, entwickeln fast nie Krankheiten. Sie haben stets Bewegung, begegnen Zeiten in den Nahrungsknappheit herrscht und bekommen meist nur die natürliche Nahrung die von der Natur vorgegeben ist. Bei Haustiere die in unserer Zivilisation leben entstehen genau so Krankheiten wie bei uns Menschen. Das wir Menschen im Laufe unseres Lebens Krankheiten entwickeln muss nicht sein!“

Kein Angst vor dem Hunger!

Der Mensch ist ohne weiteres in der Lage, bis zu 30 Tage von seinen Reserven zu leben. Der Körper deckt den Energiebedarf aus seinen Depots. So wird insbesondere der Glykogenspeicher der Leber angezapft, was diese entlastet und sogar einer Leberverfettung entgegenwirken kann. Im Rahmen der Autophagie werden zudem insbesondere unnütze und belastende Stoffe aus den Zellen geschleust und verwertet.

Intervallfasten – das passiert in deinem Körper

Das 16/8-Intervallfasten hilft dir beim Abnehmen, ernuert die Zellen, setzt Selbstheilungsprozesse in Gang, verbessert das Blut und unterstützt dich bei der Behandlung deiner Schmerzen.

Die Intervallfasten 16/8 Anleitung findest du weiter unten im Bericht.

 

1.1 Die Wirkung von allen Fastenmethoden

Alle Ess-Pausen sind gesund! Ob es sich nun nur um Pausen von 16 Stunden handelt oder Ess-Pausen bis zu 20 Tage einmal im Jahr. Für alle lebenden Organismen gibt es auf dieser Erde eine Methode, um die Lebensspanne gezielt zu verlängern und dabei möglichst gesund zu bleiben – indem man in regelmäßigen Abständen fastet oder, als Alternative, sich täglich nicht satt isst. Die allgemeinen Vorteile für eine gewisse Zeit komplett auf Nahrung zu verzichten sind …

1. Entschlackung der Zellen

Das Zauberwort heißt Autophagie. Darunter versteht man Abbau- und Reinigungsprozesse in den Zellen. Dabei werden defekte und funktionslose  Zellbestandteile herausgefiltert und aus dem Verkehr gezogen. Ohne diese „Müllabfuhr“ würde der Schrott in den Zellen überhandnehmen und auch eindringende Mikroorganismen wie Viren und Bakterien könnten nicht bekämpft werden. Ausgelöst wird die Autophagie vor allem durch Nahrungsmangel. In der Fastenphase sind die Zellen in den verschiedenen Organen gezwungen, auf ihre eigenen Depots zurückzugreifen. Dabei vernichten sie einerseits alte, geschädigte Bestandteile sowie Giftstoffe und verwenden andererseits noch verwertbare Teile wieder.

Bei Infektionen, der Entstehung von Tumoren und Alterungsprozessen kommt der Autophagie eine lebenswichtige Rolle zu.

2. Alterungsprozess verlangsamen durch Fasten

Die Geschwindigkeit des Eintretens und das Ausmaß von Alterserscheinungen ist zwar genetisch determiniert, lässt sich jedoch zu einem nicht unerheblichen Teil auch durch den Lebensstil beeinflussen. Neben Bewegung und Entspannung ist eine bezüglich Makro- und Mikronährstoffen ausgewogene Ernährung das wichtigste Instrument um länger jünger zu bleiben. Von Bedeutung ist auch die Gesamtkalorienzufuhr. Viele Studien an Tier und Mensch zeigen einen deutlichen Zusammenhang zwischen Nahrungsmenge und Lebenslänge. Kontinuierliche Nahrungsrestriktion oder regelmäßige Fastenphasen verlangsamen den Alterungsprozess, verschleißfördernde Substanzen werden in geringerem Maße produziert. Hierbei zeigt sich in mehreren Untersuchungen ein stärkerer Effekt des intermittierendes Fasten.

3. Fasten allgemein greift gezielt das gefährliche Bauchfett an

Das sogenannte viszerale Fett, das sich direkt vorne in der Körpermitte ansammelt, ist besonders gefährlich für die Gesundheit, weil es unter anderem wie ein eigenständiges Organ Hormone und Entzündungsstoffe produziert.

Bereits von außen erkennbar ist die riskante Fettansammlung als strammer, sogenannter Bierbauch oder Kugelbauch. Im Gegensatz dazu ist der Fettbauch, der sich vor allem in hängenden Wülsten ausdrückt, zwar kosmetisch ebenfalls unschön, doch gesundheitlich nicht ganz so gefährlich, weil sich das Fett unter der Haut abgelagert hat und keine Organe betrifft.

Gewichtsreduktion und damit einhergehend die Senkung von Blutzucker und Insulin, Blutdruck und Blutfetten, eine Ökonomisierung der Herzleistung und die Reduktion von freien Radikalen und AGEs, somit insgesamt Verlangsamung einer Arteriosklerose und Rückgang von Entzündungsparametern, damit einhergehend weitere Veränderungen.

4. Regeneriert den Darm

Besonders positive Auswirkungen hat das Fasten natürlich auf die Verdauung. Magen und Darm, Bauchspeicheldrüse und Leber müssen nämlich ständig arbeiten, wenn sie immer wieder Nahrung erhalten. Und wir alle wissen, dass ständige Arbeit irgendwann zu Überlastung führen kann – da bildet unser Körper und insbesondere sein Verdauungssystem keine Ausnahme.

Ein empfindlicher Magen-Darm-Trakt kann während einer Nahrungspause seine Tätigkeit herunter fahren, sich erholen und regenerieren. Gerade der Magen profitiert schnell.

5. Fasten ist gut für den Herz-Kreislauf!

Das Fasten allgemein aber vor allem auch das Intervallfasten verbessert die Blutwerte. Beim Intermittierenden Fasten wird in Sachen Cholesterin offenbar ein ganz besonderer Mechanismus aktiviert. Das Cholesterin in den Fettzellen – und zwar ausgerechnet das sog. schlechte Cholesterin (LDL-Cholesterin) – wird vom Organismus einfach zur Energiegewinnung genutzt und verbrannt. Der überhöhte Cholesterinspiegel sinkt, und schon haben wir einen Risikofaktor für Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen weniger.

6. Weitere Vorteile aller Fastenmethoden

  • Verstärkte Tumor- und Infektabwehr, verbesserte DNA-Reparatur-Mechanismen und erhöhte Stressresistenz verschiedener Gewebe, positive Wirkungen auf das Darm-assoziierte Immunsystem.
  • Erhöhung verjüngender Hormone wie DHEA, STH und Erniedrigung der Stress-Hormone Adrenalin und Cortisol.
  • Verbesserung der Schlafqualität und der Tagesvigilanz, Anstieg des „Glücks-Hormones“ Serotonin und dadurch Steigerung des Wohlbefindens und der Ausgeglichenheit und Leistungsfähigkeit.
  • Fasten schützt die Nervenzellen und stärkt sogar die Nervenverbindungen im Gehirn. Das Fasten bewahrt auf diese Weise dein Gehirn vor neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer und Parkinson. Gleichzeitig verbessert das regelmäßige Fasten das Gedächtnis und nicht zuletzt auch die Stimmung. Fasten wird auch effektiv bei Migräne eingesetzt.

1.2 Intervallfasten 16/8 zusätzliche spezielle Vorteile (empfohlen!)

Viele Intervallfastende berichten, dass sie nach einer Eingewöhnungszeit besser schlafen und sich morgens  – auch ohne Frühstück – vitaler und konzentrierter fühlen als zuvor. Wenn wir fasten kann eine gesteigerte elektrische und damit synaptische Aktivität im Gehirn festgestellt werden. Begründet wird das damit, dass intermittierendes Fasten die Synthese des Proteins BDNF steigert. Durch intermittierendes Fasten können wir die Produktion dieses für unser Gehirn so wertvolles Protein um das 400-fache steigern.

Durch die (vergleichsweise langen) Essenspausen aktivierst du nämlich deine körpereigenen Heilungskräfte, wodurch Schmerzen gelindert und ungeahnte Energien freigesetzt werden können. Du lernst zudem eine ganz neue Art von Genuss kennen, wenn du nur 8 Stunden zwei- bis dreimal isst.

1. Gut in den Alltag integrierbar!

Während man beim klassischen Heilfasten einmalig bis zu 20 oder 30 Tage am Stück auf Essen verzichtet, kann man das „Teilzeit-Fasten“ im Prinzip ein Leben lang praktizieren. Die Ärztin Dr. Petra Bracht für Allgemeinmedizin und Naturheilverfahren lebt selbst seit rund 30 Jahren nach der 16:8 Methode und isst manchmal sogar nur einmal am Tag. Warum? Weil es ihr einfach gut tut.

Das Intervallfasten kann problemlos in den alltäglichen Tagesablauf integriert werden. Man wird beim Arbeiten nicht beeinträchtig, was bei längeren Fastenmethoden von 24 Stunden sicherlich der Fall ist.

2. Abnehmen mit Intervallfasten ohne Muskeln zu verlieren!

Intervallfasten reduziert das viszerale Fett ebenso effektiv wie eine Diät ohne den Jo-Jo-Effekt! Der entscheidende Unterschied von Intervallfasten 16/8 oder auch 5/2 zu längeren Fastenkuren: Der Stoffwechsel wird nicht gedrosselt, die Muskelmasse nicht abgebaut. Das ist sehr wichtig, denn dadurch wird der gefürchtete Jo-Jo-Effekt vermieden. – Der Abbau von Muskelmasse tritt erst nach ca. 24 Stunden ohne Nahrungsaufnahme in Gang.

Intervallfasten besser als eine Diät! Laut dem US-Fitnessexperten David Zinczenko wirst du so sehr schnell erste Ergebnisse sehen können: „Wer seine Tagesenergie innerhalb von acht Stunden aufnimmt und die übrigen 16 Stunden fastet, kann bis zu fünf Kilo in einer Woche verlieren“. Intermittierendes Fasten ist nicht mehr nur ein Trend, sondern gilt als Alzweckwaffe beim Abnehmkampf, es kurbelt die Fettverbrennung an und kann sogar verjüngend wirken. Tatsächlich: Studien zufolge stellt Intervallfasten alle anderen Diäten in den Schatten.

3. Intervallfasten verbessert dein Hautbild!

Kurzzeitfasten wirkt wie eine Art tägliche Detox-Kur für deine Haut. Die Essenspausen wirken sich positiv auf das Hautbild aus – nicht nur im Gesicht, sondern am ganzen Körper. Auch Akne soll mit Hilfe der 8-Stunden-Diät deutlich verbessert werden. Der Grund: Das Fasten hemmt die Produktion des Wachstumshormons IGF-1 in der Leber, welches durch ständiges Essen im Übermaß gebildet wird und zu Akne führen kann.

4. Intervallfasten wirkt wie ein natürliches Anti-Aging-Mittel!

Die eben erwähnte Autophagie erhält nicht nur deine Muskulatur beim Fasten, sondern wirkt auch wie eine Art Verjüngungskur für deine Zellen. Und diesen Selbstreinigungsprozess kurbelst du durch die niedrigere Mahlzeitenfrequenz und die kurzzeitigen Fastenperioden so richtig an. Darüber hinaus sorgen spezielle Anti-Aging-Enzyme – sogenannte Sirtuine – dafür, dass das Erbgut und die Lebensdauer deiner Zellen geschützt werden. Sirtuine ermöglichen es dem Organismus, auch extremen Bedingungen – wie beispielsweise einem Nahrungsmangel – standzuhalten.

2.0 Fasten Anleitungen

Im Zuge des Fastens (oder des Intervallfasten 16/8) nimmt der Fastende keine feste Nahrung zu sich. Außerdem wird üblicherweise auf Kaffee, schwarzen Tee, Nikotin und Alkohol verzichtet. Während der Fastenzeit ist die Flüssigkeitsaufnahme besonders wichtig. Es sollten mindestens 2,5 Liter stilles Wasser oder ungesüßter Tee täglich getrunken werden. Dies hilft bei der Ausscheidung von Stoffwechselprodukten. Ansonsten sollten die Regeln individuell gestaltet werden. Dies ist bereits alles, es werden keine Hilfsmittel benötigt außer ausreichend zu trinken.

2.1 Intervallfasten 16/8 Anleitung (Intermittierendes Fasten)

Eine Mahlzeit am Tag wird weggelassen. Intervallfasten gibt es in verschiedenen Variationen. Immer steht jedoch eines im Vordergrund: Essen ist nur in einem bestimmten Zeitfenster erlaubt. Beliebt ist vor allem die 8:16-Methode: In einem Zeitfenster von acht Stunden darf gegessen werden, darauf folgen 16 Stunden Essensverzicht.

Intervallfasten 16/8 Anleitung – von health-generation empfohlen!

Beim Intervallfasten kennt man zunächst die Variante 16:8, dieses ist die bekannteste und am meisten verbreitet. Sie ist für Einsteigerinnen und Anfänger besonders geeignet. Das bedeutet: 16 Stunden lang wird aufs Essen verzichtet, in den restlichen acht Stunden darf nach Herzenslust gegessen werden.

Frühstücksmuffel können so von sieben Uhr abends bis elf Uhr am nächsten Morgen fasten und anschließend  bis 19.00 Uhr am Abend essen. Das ist nur ein Beispiel. Die Zeiträume kann jeder ganz individuell gestalten. Wer nicht aufs Frühstück verzichten will oder kann, lässt vielleicht lieber das Abendessen aus. Dann könnte die 16-stündige Zeit des Fastens zwischen 16.00 Uhr und 8 Uhr morgens liegen. Wichtig ist nur, dass die 16 Stunden ohne Essen eingehalten werden. Vorteilhaft ist selbstverständlich, die Nachtstunden einzubeziehen.
Ohne Essen heißt: gar nichts zwischendurch – nichts zum Naschen oder Knabbern, kein Obst, kein Alkohol und keine süssen Getränke. Hingegen soll man viel trinken: Wasser, Tee oder auch schwarzen Kaffee, um morgens munter zu werden.

Intervallfasten 12/12 oder 18/6

Eine weitere Methode des Intervallfastens ist die 12/12 Methode. Diese ist für Fasten Anfänger sehr geeignet. Du kannst 12 Stunden am Tag beliebig essen und 12 Stunden lässt du deinen Magen ruhen. Selbst diese Methode ist bereits Gesund, iss dadurch einfach nach dem Nachtessen ca. 18.00 Uhr nichts mehr und lass den Magen ruhen bis zum nächsten Morgen. Beim Intervallfasten sollte das Ziel aber schon sein, eine Esspause von 16 – 18 Stunden pro Tag einzulegen. Mit dem Intervallfasten 18/6 kann das intermittierende Fasten gerne noch intensiviert werden.

 

Beachtungen beim Intervallfasten!

  • Während der Fastenstunden ob nun 12 oder 18 Stunden darf rein nichts gegessen werden! Hingegen soll man viel trinken: Stilles Wasser ist am besten oder eventuell ungesüßter Tee.
  • Wichtig dabei ist, dass man sein gewähltes Kurzzeitfasten (Intervallfasten 16/8) regelmäßig beibehält und nicht etwa häufiger zwischen dem Auslassen des Frühstücks bzw. des Abendessens wechselt. Denn der Körper gewöhnt sich an den Rhythmus und hat nach einer bis zwei Wochen gelernt, dass es beispielsweise nichts zum Frühstück gibt. Erfahrene Intervallfastende bezeugen, dass man dann auch keinen Hunger mehr spüre.

2.2 Fasten 5/2 (Zwei Fastentage pro Woche)

An zwei Tagen pro Woche wir auf Nahrung verzichtet.

Eine zweite Variante des Intervallfastens nennt sich 5:2 und besteht darin, fünf Tage lang normal zu essen und an zwei Tagen komplett zu fasten.

(Wer sich mit den Fastentagen schwer tut, kann maximal 500 Kilokalorien für Frauen und 600 für Männer (pro Tag) zu sich nehmen. Das Ziel der Methode sollte allerdings schon sein den Magen 2 mal wöchentlich für 24 Stunden ruhen zu lassen.)

Die Fastentage können direkt aufeinanderfolgen, aber auch auseinanderliegen. Wählt man etwa den Montag und den Donnerstag zu Fastentagen, sollte man idealerweise regelmässig dabei bleiben. An den anderen Tagen wird nach Belieben gegessen. Wer allerdings nicht zunehmen möchte, sollte „schlechtes“, zuckerreiches Essen mit unzähligen Kalorien beiseite lassen.

2.3 Fastenkur / Heilfasten

2 Tage bis 20 Tage Fasten

Fasten ist Verzicht auf feste Nahrung und auf Genussmittel – freiwillig und für eine bestimmte Zeit. Heilfasten ist eine Form des nicht religiös motivierten Fastens und dient der „Entschlackung“ oder Regenerierung des Körpers. Oft ist damit auch der Wunsch nach einer „seelischen Reinigung“ verbunden.

Für die Fastenkur sollte ein Zeitraum gewählt werden, in dem der Betroffene ausreichend Zeit zur Verfügung hat. Insgesamt kann die Dauer des Fastens individuell angepasst werden. In den meisten Fällen dauert eine Heilfasten-Kur von drei Tagen bis zwei Wochen. Vor dem Beginn der Fastenkur wird idealerweise der Darm gereinigt und entgiftet.

Eigenverantwortung ist hier gefragt! Natürlich soll jeder für sich selbst entscheiden wie lange Ess-Pausen er seinem Körper zutrauen möchte. Für eine junge vitale Person sind Ess-Pausen bis 21 kein Problem, für ältere geschwächte Leute wäre aber sicher ein leichtes Intervallfasten das richtige.

Anleitung & Regeln:

Du kannst eine beliebige Anzahl von Tagen fasten. Deine Fastenkur (Heilfasten) kann von 2 bis 20 Tage Dauer oder sogar noch länger. Beachte dabei in dieser Zeit viel natürliches stilles Wasser oder ungesüßten Tee zu trinken, mindestens 2.5 Liter.

Um die Giftstoffe besser ausscheiden zu können empfiehlt es sich bei längeren Fastenmethoden, am Morgen und Abend jeweils ein Teelöffel Heilerde (Zeolith oder Bentonit) mit Wasser einzunehmen. Giftstoffe werden an die Heilerde gebunden und können besser vom Körper ausgeschieden werden. Beachte weiterhin die folgenden Regeln der Fastenkur.

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Die Regeln der Fastenkur:

1. Wenn du Krankheit hast, solltest du nur unter ärztlicher Beobachtung, etwa in einer Fastenklinik, fasten. Auf das Fasten verzichten, sollten Menschen mit Essstörungen wie Magersucht und Bulimie, schwer Herz- oder Nierenkranke.

2. Nichts essen, aber viel trinken. Fasten ist Verzicht auf feste Nahrung und auf Genussmittel – freiwillig und für eine begrenzte Zeit. Beim Heilfasten nehmen Sie nur Flüssiges zu sich. Stilles Wasser und ev. Tees mindestens 2.5 Liter pro Tag. Der Organismus braucht während der Fastenkur mehr Flüssigkeit als sonst, um die gespeicherten Gifte und Abbauprodukte ausschwemmen zu können.

3. Entleerung und Ausscheidung. Eine Fastenkur sollte im Idealfall mit einer ein monatigen Darmsanierung starten. Dies entlastet den Magen und führt bereits Giftstoffe vor der Fastenkur ab. Auch während des Fastens ist es unbedingt notwendig, die Ausscheidungsorgane zu unterstützen. Dies kann mit der Einnahme von einem Teelöffel Zeolith (Heilerde) pro Tag sein. Zeolith bindet die Giftstoffe und diese können somit besser vom Körper ausgeschieden werden.

4. Verzichten Sie auf alles Unnötige. Lasse während der Fastenkur alles weg, was dein Körper belastet: Alkohol, Koffein und Nikotin sowie Entwässerungsmittel, Schlafmittel u. ä. Reduziere auch Dinge, die deinen Geist zu sehr ablenken: Radio, Fernsehen und Zeitungen.

5. Sich von Beruf und Alltag lösen. Fasten ist ein ganzheitliches Geschehen, das Körper, Geist und Seele gleichermaßen erfasst. Während des Fastens solltest du aus Beruf und Alltag heraustreten, um sich ganz auf die Begegnung mit sich selbst einlassen zu können. Wenn du dies beherzigen, hast du eine gute Chance, Lebensgewohnheiten, derer du überdrüssig bist, mit Hilfe des Fastens tatsächlich zu ändern.

6. Ruhe geben – Stille finden. Schaffe während des Tages ganz besondere Rückzugsrituale. Bereite dir einen schönen Platz zum Meditieren, zünden Kerzen an, eine Duftlampe mit ätherischen Ölen oder Räucherstäbchen – was immer du magst. Mache dir schöne Musik, lasse dir ein Wohlfühlbad ein und genieße die Ruhe, die in dein System Einzug hält.

7. Bewegung. Durch Bewegung unterstützt du deinen Körper beim schnelleren Abtransport von Giften und Abbauprodukten, der Stoffwechsel kommt in Schwung, der Lymphfluss wird beschleunigt und die mobilisierten Gifte verlassen somit schneller den Körper. Zusätzlich wird durch die tägliche Bewegung der fastenbedingte Abbau von Muskelmasse verhindert und auch der Grundumsatz sinkt nicht so stark. Jede Art der Bewegung, die Freude macht, ist erwünscht. Sehr beliebt während des Fastens sind: Spaziergänge, Wanderungen, leichte Radtouren, Yoga, Tai Chi, Qi Gong. Bewegung ist ein Grundpfeiler einer jeden Fastenkur!

8. Aufbauzeit. Nach dem Heilfasten sollte man sehr behutsam wieder mit dem Essen beginnen. Der Verdauungstrakt muss sich erst wieder an feste Nahrung gewöhnen – Deine Darmflora hat sich gerade erholt und saniert, gönne ihr einen sanften Start mit einer mehrtägigen Aufbauzeiten. Leicht verdauliche Nahrungsmittel sind beispielsweise Kartoffeln, Reis und Äpfel, schwer verdauliche sind Kohl, Bohnen und Fleisch.

2.4 Beachtungen bei allen Fastenmethoden

Obwohl Fasten & Intervallfasten den meisten gut tut, sollten einige Menschen Vorsicht walten lassen.

  • niedrigem Blutdruck
  • Stoffwechselerkrankungen
  • chronischen Krankheiten
  • hohem Lebensalter

Fasten und Intervallfasten ist eher nicht geeignet bei.

 

  • Schwangerschaft und Stillzeit
  • Essstörungen wie Anorexie oder Bulimie
  • Untergewicht

Kurze Zusammenfassung | Fasten

 Durch Intervallfasten, regelmäßiges Fasten oder einer jährliche Fastenwochen und einer damit einhergehenden gesünderen Lebensweise lassen sich viele Alterungsprozesse verlangsamen und abmildern, körperliches und psychisches Wohlbefinden bleibt bis ins Alter erhalten.

Also unbedingt testen und lass deinem Magen diese Verdauungspausen!

Wie funktioniert Intervallfasten 16/8? Alles zum Intervallfasten, Anleitung, Methoden Tipps und alle Vorteile des intermittierenden Fasten!

Josef Kryenbuehl, dipl. Hypnosetherapeut / Mentalcoach, geprüft von Amalia Fkiara MSc Pflanzenwissenschaften. Erfahre gerne hier mehr über uns.

Entgiftung Anleitung – 3 Hausmittel Chlorella, Spirulina & Vitalpilze!

Die natürlichste Entgiftung des Körpers mit Chlorella, Spirulina & Vitalpilzen!

Vielen der Umweltgifte und Schwermetalle, können wir fast nicht ausweichen. Es befinden sich beispielsweise Giftstoffe in der Ernährung, Aluminium in Deodorants, Fluor in Zahncremes, Aluminium in Impfungen oder Quecksilber in Zahnfüllungen. Oft reichern sich diese Schadstoffe über Jahre in unserem Gewebe an. Das kann im Bindegewebe sein, im Gehirn oder auch in den Knochen. Die Folgen zeigen sich erst nach vielen Jahren in Form von Symptomen wie Kopfschmerzen, Verdauungsprobleme, Allergien, Hautirritationen oder auch chronischer Müdigkeit.

1.0 Einführung zur Entgiftung mit Chlorella, Spirulina & Vitalpilze!

In Rahmen einer Entgiftung werden Spirulina-& Chlorella Algen häufig in Kombination mit Heilpilzen eingenommen. Die Spirulina Alge löst Gifte, die Chlorella Alge bindet Gifte und die Heilpilze helfen bei der Schadstoffausleitung.

Die Entgiftung des Körpers hat ein Ziel: unseren Organismus einer tief greifenden Reinigung zu unterziehen, einmal richtig innerlich Hausputz zu machen, so wie man das jedes Frühjahr auch mit der eigenen Wohnung tut. Wir stellen dir die bewährteste Reinigungskur mit Algen und Vitalpilzen vor. Die natürliche Entgiftung ohne unerwünschte Nebenwirkungen. Bei uns erfährst du alles über Entgiftungshilfen und entschlackende Lebensmittel. Die Natur enthält auch für das Entgiften des Körpers die besten Produkte – Algen und Vitalpilze.

Unser Organismus ist vielen Schadstoffen ausgesetzt. Abgase und Feinstaub verunreinigen die Luft, in Gemüse und Obst können Rückstände von Schwermetallen oder Pflanzenschutzmitteln zu finden sein. Lebensmittel, Kosmetika und Reinigungsmittel enthalten Konservierungsstoffe, Duftstoffe, Farbstoffe und viele weitere Zusätze.

Zudem haben wir oft viel Stress, ernähren uns ungesund, konsumieren Alkohol oder Zigaretten und bewegen uns zu wenig. Auch Schimmelpilzgifte, Chemikalien in Textilien (Kleidung, Teppiche) oder Medikamente müssen vom Körper entgiftet und ausgeschieden werden.

In der Alternativmedizin gilt als unbestritten, dass sich solche Schadstoffe anreichern und in ihrer Summe auf Dauer zu Müdigkeit, einem geschwächtes Immunsystem und verschiedenen chronischen Erkrankungen führen können.

Heute werden unter diesen Begriffen ganz verschiedene Methoden zusammengefasst. Sie alle haben gemeinsam, dass sie dem Körper helfen sollen, Schadstoffe loszuwerden. Das kann durch Anregung der natürlichen Stoffwechselprozesse geschehen oder durch aktive Ausleitung der schädlichen Substanzen.

Unsere wirksame Entgiftungskur besteht aus ausschließlich natürlichen Inhaltsstoffen wie Algen und Vitalpilzen, diese helfen dem Körper den eigenen Entgiftungsprozess zu fördern und die Gifte aus zuleiten.

Entgiftung des Körpers

1.1 Giftbelastungen unseres Körpers und der Umwelt!

Umweltgifte machen heute den weitaus größten Anteil der Giftstoffe in unserem Körper aus. Frühere Generationen blieben von solchen Belastungen noch weitgehend verschont.

Heute ist es etwas anders, Farben und Lacke, Zahnfüllungen, Körperpflegeartikel wie Deos, Medikamente und Impfungen. Neuerdings führen wir solche Stoffe auch über Seefische und anderes Meeresgetier zu. All dies summiert sich und kann sich in unserem Körper anreichern – vor allem in unseren Fettzellen.

Quecksilber ist ein bekanntes Nervengift, und zusammen mit Blei wird es mit Lern- und Aufmerksamkeitsstörungen in Zusammenhang gebracht. Solche Schwermetalle reichern sich bevorzugt in Fettgewebe an, und unser Gehirn besteht zu annähernd 60 Prozent aus Fetten.

Natürlich sind Schwermetalle nicht die einzigen Umweltgifte, die unsere Gesundheit belasten. Im Laufe der letzten etwa hundert Jahren haben wir Abertausende künstlich hergestellte Chemikalien in die Umwelt entlassen. Sie kommen einfach überall und in allem vor: in Pestiziden, Flammschutzmittel, Kleidung, Shampoo, Anti-haftbeschichtungen, Plastikflaschen und auch in der Medizin und im Pharma-Bereich.

Zudem wissen wir nur sehr wenig darüber, wie diese Stoffe im Körper wirken. Sicher ist nur, dass alle diese Stoffe nicht von Insekten oder Bakterien aufgenommen und in eine für den menschlichen Körper oder die Umwelt unschädliche Form überführt werden können. (Dass Fastfood-Fritten auch nach Monaten unter einem Sitz des Familien-SUV noch ihre Form und Farbe behalten, hat seinen Grund: Keine Mikrobe, die etwas auf sich hält, möchte mit diesem chemiegetränkten Zeug etwas zu tun haben.)

Die zirkulierenden Schadstoffe werden eingeatmet, gegessen, getrunken oder über die Haut aufgenommen und verrichten ihr zerstörerisches Werk, bevor sie dann ausgeschieden werden und erneut in den endlosen toxischen Kreislauf gelangen.

Das menschliche Gehirn ist nicht ausgerüstet für den Umgang mit solchen Massen von Umweltgiften.

1.2 Wie erkenne ich eine mögliche Giftbelastung?

Menschen mit Giftbelastung im Körper sind heute keine Seltenheit mehr. Gifte sind allgegenwärtig. Viele dieser Gifte lagern sich im Organismus ein. Nicht immer spürt man sie. Oft aber zeigen bestimmte Symptome die Giftbelastung im Körper an. Welche Symptome können auf eine Giftbelastung im Körper hinweisen?

Kinder sind besonders gefährdet, da ihre körpereigenen Schutz-, Abwehr- und Entgiftungsmechanismen noch nicht vollständig entwickelt sind. Die Folgen einer Giftbelastung können mannigfaltig sein. Gifte beschädigen die Zellen und deren Funktionen im ganzen Körper einschließlich des Nervensystems, so dass eine breite Auswahl an Symptomen möglich ist.

Fühlst du dich schlapp, energielos und müde? Ganz ähnlich wie eine Glühbirne, die darauf wartet, endlich mit Strom versorgt zu werden? Du leidest unter unerklärlichen Stimmungsschwankungen, Reizdarm oder Kopfschmerzen?
All das könnten Hinweise auf eine mögliche Giftbelastung deines Körpers sein.

Unser Organismus ist komplex und es sind meist mehrere Faktoren die zu Krankheiten führen. Fakt ist, eine Entgiftung mit natürlichen Stoffen schadet keinem und wird wohltuend auf dich und deinen Körper wirken. Nachfolgend zeigen wir dir mögliche Symptome, die auf eine Giftbelastung im Körper hinweisen können. Beachte jedoch, dass die meisten der genannten Symptome auch viele andere Ursachen haben kann.

  • Chronische Müdigkeit
  • Wenn eine Gewichtsabnahme misslingt
  • Mundgeruch
  • Verstopfung
  • Muskelschmerzen
  • Hautirritationen

Die eigenen Giftbelastung reduzieren

Massnahmen und Lebensgewohnheiten zur Reduzierung der Giftbelastung gibt es viele. Nachfolgend findest du eine Liste zur Reduzierung der Giftbelastung im Alltag.

  • Als erstes musst du deine Zähne auf Amalgam-Füllungen überprüfen und entfernen. Amalgam ist ein Schwermetall und verteilt sich durch Zahnfüllungen stetig im Körper. Falls du nun noch Algenprodukte zur Entgiftung zu dir nimmst, löst sich unter Umständen das Schwermetall noch mehr und verteilt sich dadurch noch mehr im Körper. Also unbedingt als erstes alle Amalgam-Zahnfüllungen Fachgerecht entfernen lassen!
  • Ernähre dich gesund aus frischen und regionalen Bio-Lebensmitteln, um deinen Körper weitere Gifte weitgehend zu ersparen und ihn mit den erforderlichen Vitalstoffen zu versorgen. Wähle Lebensmittel mit entgiftenden Eigenschaften, wie z. B. Kreuzblütengewächse (Brokkoli, Kohl, Kohlrabi), frische Sprossen, Knoblauch, Zwiebeln und reichlich grünes Blattgemüse (grüne Smoothies). Meiden solltest du in jedem Falle Weissmehlprodukte und Lebensmittel, die in irgendeiner Weise Haushaltszucker enthalten. Finde mehr zur gesunden Ernährung unter „Clean Eating„.
  • Trinke täglich viel stilles Wasser, um die wasserlöslichen Gifte aus deinem Körper zu schwemmen.
  • Mit Wärme und Massagen die Entgiftung unterstützen. Die Haut ist in hohem Masse an der Entgiftung beteiligt. Du kannst die Entgiftung mit Entschlackungsbäder, Bürstenmassage, Sauna und Dampfbad unterstützen.
  • Du solltest ein- bis zweimal am Tag Stuhlgang haben. Verwende bei Bedarf ein pflanzliches Abführmittel.
  • Lerne richtig zu atmen. Die richtige Atmung lässt die Körperenergie wieder fließen und beschleunigt so die Entgiftungsfähigkeit des Organismus.
  • Bleibe in Bewegung, bist du mehrere Stunden am Stück am sitzen. Sorge dafür, dass Kreislauf und Lymphsystem in Schwung bleiben. Nur so kannst du sicher gehen, dass viele Gifte bereits in den Lymphknoten entschärft und schnell an den Darm zur Ausleitung abgegeben werden können. Bei Menschen hingegen, die viel sitzen, schläft das Lymphsystem ein, es gerät ins Stocken – und genauso die Giftausleitung. Treibe Sport, Fitness, Bewege dich an der frischen Luft oder mache Yoga.
  • Nimm hochwertige Antioxidantien ein, die den oxidativen Stress reduzieren, der automatisch durch eine Giftbelastung entsteht. Antioxidantien sind beispielsweise OPC (Traubenkernextrakt) oder Curcumin.
  • Führe eine Darmreinigung durch, um die Darmflora zu sanieren, die Darmwände zu heilen und die Verdauung zu regulieren. Auf diese Weise minimierst du die Giftbelastung aus dem Darm und beschleunigst die Giftausleitung mit dem Stuhl. Solltest du bereits verstopft sein, aber noch nicht sofort mit der Darmreinigung beginnen wollen, führe in jedem Falle Massnahmen durch, die deine Verdauung in Gang bringen: Nimm Flohschalensamen mit sehr viel Wasser ein, integriere frisches Sauerkraut, trink Pflaumensaft etc.
  • Sorge für ausreichend Schlaf und Entspannungsmomente – beides erhöht die Entgiftungskapazitäten deines Körpers. Schlafe wenn möglich bei geöffnetem Fenster, um nicht die ausgeatmeten Gifte erneut wieder einzuatmen.

Was du vor allem minimieren solltest?

  • In der Ernährung – Fertiggerichte & Fastfood, Fleisch und Fisch aus konventioneller Zucht, Weißmehl und Zucker, Geschmacksverstärker und künstliche Süßungsmittel aber auch Gemüse & Obst aus konventionellem Anbau.
  • Minimiere deinen alltäglichen Gebrauch von chemische Körperpflegeprodukte.
  • Minimiere Medikamente und pharmazeutische Produkte.
  • Meide Alkohol, Nikotin und Kaffee weitgehend.
  • Zu starke Abgasbelastungen in Grossstädten – Ein Tag in den Strassen von Peking oder Bangkok und das Kopfweh am Abend ist vorprogrammiert.

2.0 Anleitung zur Entgiftung des Körpers

Zur Entgiftung des Körpers von Schwermetallen können die Spirulina- und Chlorella-Algen in hohen Dosen eingenommen werden. So schwemmst du besonders wirksam viele Gifte aus dem Körper. Auch die Nebenwirkungen, die sonst häufig während einer Entgiftung auftreten, können von den Algen abgemildert werden. Die natürlichste Weise den Körper zu entgiften!

2.1 Bestandteile – Chlorella, Spirulina & Vitalpilze

1. Spirulina – Löst die Gifte

Bei der Spirulina-Alge handelt es sich um einen wirksamen Chelatbilder, der Gifte wie Quecksilber und radioaktive Substanzen aus dem Körper lösen kann. Darüber hinaus ist sie auch in der Lage, Kadmium und Blei aus dem Abwasser oder Giftstoffe aus Impfungen zu lösen.

2. Chlorella – Bindet Gifte und reinigt Blut

Die Chlorella-Alge hingegen eignet sich hervorragend zum Binden und Ausleiten dieser giftigen Metalle. Sie enthält Proteine und Peptide, die zur Bindung und zum Abtransport unerwünschter Substanzen aus dem Körper eingesetzt werden. Der besonders hohe Chlorophyll-Anteil der Chlorella Alge erhöht zudem den Sauerstoffgehalt im Blut, so dass sich das Körpermilieu entsprechend positiv verändern kann.

Neben der Fähigkeit, den Körper von Schwermetallen zu entgiften, sind beide Algen hervorragende entgiftende Lebensmittel. Sie enthalten eine Vielzahl an wertvollen und leicht verdaulichen Vitaminen, Mineralien, Spurenelementen, Kohlenhydraten, Eiweissen und Fetten. Als konzentriertes Lebensmittel liefern sie dem Körper Energie und Vitalität und tragen somit sehr zur Gesunderhaltung des Körpers bei.

3. Vitalpilze

Die Heilpilze enthalten alle für die Auflösung und die Ausleitung von Schad- und Schlackenstoffen notwendigen Enzyme. Das ist einmalig in der Natur. Vitalpilze sind daher die idealen Begleiter einer Detox-Kur.
Ihre Inhaltsstoffe tragen außerdem deutlich zur Verbesserung unserer Vitalität bei. Sie enthalten beispielsweise, neben Vitaminen, Mineralstoffen und Ballaststoffen, viele Spurenelemente und alle essentiellen Aminosäuren. Empfehlenswerte Vitalpilze zur Entgiftung sind:

Reishi / Ganoderma

Der Reishi unterstützt vor allem die Leber, unser zentrales Entgiftungsorgan. Vor allem bei chronischer Müdigkeit ist er zu empfehlen, denn Müdigkeit ist der Hilferuf der Leber schlechthin.

Hericium erinaceus / Igelstachelbart

Hericium wirkt wie kein anderer Vitalpilz auf den Darm und vor allem die Darmschleimhaut. Eine gesunde Darmflora ist eine der Grundvoraussetzungen für einen gesunden und aktiven Stoffwechsel, so dass das Zurückbleiben von Abfallstoffen weitgehend vermieden wird. Daher ist Hericium auch für die Entgiftungsfähigkeit der Verdauungsorgane sehr förderlich.

Pleurotus ostreatus / Austernpilz

Der Austernpilz wirkt vor allem auf Magen und Verdauungsorgane. Seine präbiotischen Eigenschaften helfen, den Darm mit den erforderlichen Bakterienkulturen zu besiedeln. So ist der Austernpilz hilfreich bei der Wiederherstellung oder Erhaltung der gesunden Darmflora.

Polyporus umbellatus / Eichhase
Dem Polyporus wird eine aktivierende Wirkung auf das Lymphsystem zugeschrieben. Somit sorgt er für einen regen Fluss der Körperflüssigkeiten, was wiederum den Abtransport von Schlackenstoffen positiv beeinflusst.

4. Zeolith

Zeolith ist ein Puffgestein vulkanischen Ursprungs. Durch seine mikroporöse Struktur hat schon ein Teelöffel dieses Pulvers eine enorme Oberfläche. Zeolith ist in der Lage, Giftstoffe bereits in der Mundhöhle zu binden. Im Darm angekommen, absorbiert Zeolith eine Vielzahl an Schwertmetallen wie Quecksilber, Kadmium oder Blei, die der Körper über den Stuhl wieder ausscheidet. Darüber hinaus versorgt Zeolith den Körper mit Silizium und einigen weiteren Mineralstoffen.

Zeolith richtig eingenommen

Im Folgenden findest du eine kurze Anleitung, wie du Zeolith am besten einnimmst, nämlich jeden Morgen auf nüchternen Magen. Iss mindestens eine halbe Stunde danach nichts, trinke weder Kaffee noch Tee.

1. Rühre circa drei Gramm eines medizinischen Zeoliths in 100 Milliliter des besten Wassers, das du bekommen kannst. Dazu darfst du auf keinen Fall einen Metalllöffel verwenden. Holz oder Keramik sind ideal.

2. Nachdem du die Suspension umgerührt hast, nimmst du einen kleinen Schluck in den Mund. Diesen Schluck behältst du dort ungefähr zehn Sekunden. Damit wird bereits der Mundbereich entgiftet.

3. Danach machst du immer so weiter, bis dein Glas leer ist.

4. Solltest du noch Metalle oder sogar Amalgam im Mund haben, schlucke die Suspension sofort hinunter.

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2.2 Wie entgifte ich meinen Körper?

Menge & Dosierung der Algen

Die typische empfohlene Dosis von Spirulina- und Chlorella-Algen zur Entgiftung des menschlichen Körpers von Schwermetallen beträgt (beide Algen zusammen) zwischen 20 und 30 Gramm pro Tag, sofern du die Algen gut verträgst. 

Beide Algen können gemeinsam eingenommen werden:

Für Frauen ca. 20 Gramm pro Tag – Spirulina & Chlorella. (Frauen mit 50 kg, 3x über den Tag verteilt 7g beide Algen zusammen)

Für Männer ca. 30 Gramm pro Tag – Spirulina & Chlorella. (Männer mit 80 kg, 3x über Tag verteilt 10g beide Algen zusammen)

Begonnen werden sollte jedoch mit einer Einnahme von 1000 mg (1 g) am Tag. Mit der Zeit kann die Dosis langsam gesteigert werden, damit sich der Körper an die Wirkung gewöhnen kann. Ist die Entgiftung abgeschlossen, sollte die Dosis wieder langsam auf 3 bis 6 Gramm täglich verringert werden. Die Entgiftungkur kann idealerweise von einem Monat bis drei Monate dauern.

(Je nach Hersteller hält man die Einnahme von 3 x 5 Presslingen am Tag (1 Pressling = 400-500 mg) für optimal, zum Entgiften von Schwermetallen solltest du aber mindestens 10 g pro Alge pro Tag zu dir nehmen.)

Unterstützt wird die Entgiftung durch Vitalpilze. Durch ihren Einsatz können daher Niere, Leber, Lunge, Darm und Lymphsystem in ihrer Funktion ganz gezielt gestärkt werden. Denn nur wenn unsere Ausscheidungsorgane gut funktionieren, wird auch die Ausleitung von Giftstoffen ermöglicht. Die Vitalpilze werden auch jeweils zusammen mit den Algen eingenommen werden. Hier empfiehlt sich 3 Kapseln pro Tag einzunehmen, damit eine optimale Entgiftung gewährleistet ist.

Dauer der Entiftung

Die Entgiftungkur kann idealerweise von einem Monat bis drei Monate dauern. Egal zu welcher Tageszeit, zu Hause oder bei der Arbeit, die Einnahme sollte in Form von Presslingen überhaupt kein Problem darstellen.

Die unterstehenden Beispiele sind keine strickten Vorgaben, die Entgiftungskur kann individuell und nach eigenem Körpergefühl angepasst werden. Die mindest Dauer für die Kur ist jedoch 4 Wochen und die mindest Einnahme pro Alge für die Entgiftung von Schwermetallen liegt bei 10 g pro Tag. Empfohlen ist eine Kur von 8 Wochen zu machen, um eine gründliche Entgiftung zu erreichen.

Beispiel für eine 4 Wochen dauernde Entgiftung

Woche 1 

Frau pro Tag – 0.5 g Spirulina / 0.5 g Chlorella + 1 Kapsel Vitalpilze

Mann pro Tag – 1.0 g Spirulina / 1.0 g Chlorella + 1 Kapsel Vitalpilze

Woche 2 

Frau pro Tag – 5.0 g Spirulina / 5.0 g Chlorella + 2 Kapseln Vitalpilze

Mann pro Tag – 8.0 g Spirulina / 8.0 g Chlorella + 2 Kapseln Vitalpilze

Woche 3   

Frau pro Tag – 10 g Spirulina / 10 g Chlorella + 3 Kapseln Vitalpilze

Mann pro Tag – 15 g Spirulina / 10 g Chlorella + 3 Kapseln Vitalpilze

Woche 4 

Frau pro Tag – 5.0 g Spirulina / 5.0 g Chlorella + 2 Kapseln Vitalpilze

Mann pro Tag – 8.0 g Spirulina / 8.0 g Chlorella + 2 Kapseln Vitalpilze

 

Beispiel für eine 8 Wochen dauernde Entgiftung (empfohlen)

Woche 1 

Frau pro Tag – 0.5 g Spirulina / 0.5 g Chlorella + 1 Kapsel Vitalpilze

Mann pro Tag – 1.0 g Spirulina / 1.0 g Chlorella + 1 Kapsel Vitalpilze

Woche 2 

Frau pro Tag – 5.0 g Spirulina / 5.0 g Chlorella + 2 Kapseln Vitalpilze

Mann pro Tag – 8.0 g Spirulina / 8.0 g Chlorella + 2 Kapseln Vitalpilze

Woche 3 – 7 

Frau pro Tag – 10 g Spirulina / 10 g Chlorella + 3 Kapseln Vitalpilze

Mann pro Tag – 15 g Spirulina / 10 g Chlorella + 3 Kapseln Vitalpilze

Woche 8 

Frau pro Tag – 5.0 g Spirulina / 5.0 g Chlorella + 2 Kapseln Vitalpilze

Mann pro Tag – 8.0 g Spirulina / 8.0 g Chlorella + 2 Kapseln Vitalpilze

Trinke während der Entgiftungskur ausreichend gutes Quellwasser! Der Körper benötigt zur Ausleitung der Gifte ungefähr 2,5 Liter stilles Wasser – unabhängig von allen anderen Getränken. Ausschließlich stilles Wasser ist in der Lage, gelöste Gifte aufzunehmen und aus dem Körper zu transportieren.

Spirulina oder Chlorella-Algen sind außerdem sehr gute Superfoods, diese könnten auch präventiv als Nahrungsergänzungsmittel mit je einem Teelöffel davon in die tägliche Ernährung eingebaut werden um einer Giftanreicherung vorzubeugen.

Unterstützende Maßnahmen bei einer Entgiftung

Optional Magnesiumpräparat

Du kannst zusätzlich ein Magnesiumpräparat einnehmen, da Magnesium bei der Entgiftung hilft, gleichzeitig entzündungshemmend wirkt und – je nach Magnesiumpräparat – auch die Verdauung beschleunigen kann.

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Optional Antioxidantien

Du kannst ausserdem als Zusatz zur Entgiftungkur hochwertige Antioxidantien einnehmen, die den oxidativen Stress reduzieren, der automatisch durch eine Giftbelastung entsteht. Antioxidantien sind beispielsweise OPC (Traubenkernextrakt)Curcumin oder Astaxanthin.

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Optional Entgiftungstees

Neben grünem Tee eignet sich auch Ingwertee oder Löwenzahn-Brenneessel als Detox Tee, auch für den daily Detox, also die tägliche Unterstützung einer Entgiftung. Ingwer kurbelt nicht nur den Stoffwechsel an, sondern hat zudem eine desinfizierende Wirkung. Außerdem fördert er die Durchblutung und regt die Verdauung an.

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2.3 Beachtungen bei einer Entgiftung des Körpers!

Nach wie vor gilt: Lasse zuerst deine Zähne sanieren, sonst ist Zeolith nur ein Tropfen auf den heissen Stein des gesamten Entgiftungsprozesses.

Entgiftungserscheinungen

Wer sich zu einer Entgiftungkur entschließt, trifft auch die Entscheidung, zielgerichtet ins eigene Stoffwechselsystem einzugreifen. Das Wort DETOX beschreibt diesen Vorgang im Prinzip ganz genau: Schädigende Substanzen (Toxine), die dem Körper zugeführt und im Gewebe eingelagert wurden (Toxifikation), sollen gelöst und ausgeschieden werden (Detoxifikation). Ein Körper, der über Jahre Giftstoffe eingelagert hat, setzt diese unter einer Detox-Kur frei und leitet sie wieder aus.

In Abhängigkeit von Art und Menge der deponierten Toxine sowie des aktuellen Allgemeinzustandes können sich während des Entschlackungsprozesses daher leider auch unangenehme Empfindungen und Beschwerden einstellen. Durch die Entgiftung durch Chlorella- und Spirulinaalgen können leichte Entgiftungserscheinungen eintretten die Kur kann aber auch völlig frei von Begleiterscheinungen sein. Falls Begleiterscheinungen eintreten kann sich Verunsicherung und Angst breit machen: Entgiftung muss sich doch gut anfühlen.

Überall hört man von der unglaublichen Klarheit und Leichtigkeit, die damit einhergehen und dann? Nicht selten kommt es daher zum Abbruch der Kur. Dabei lassen sich, mit ein bisschen Hintergrundwissen, die bedrohlichen Begleiterscheinungen als das verstehen, was sie tatsächlich sind – keine Nebenwirkungen, sondern Ausdruck eines Heilungsvorganges.

Wie von anderen natürlichen Heilverfahren, insbesondere der Homöopathie, bekannt, führen auch sanfte Eingriffe in den Stoffwechsel oftmals zu einer Erstverschlimmerung der Symptome. Anhaltende Darmprobleme verstärken sich plötzlich, Ermüdung wandelt sich in Erschöpfung, ein Aufmerksamkeitsleck zur Konzentrationsstörung.

Sich mit diesen Giftstoffen auseinanderzusetzen, bedeutet für den Körper sehr viel und sehr harte Arbeit. Die Ausleitungsorgane können nur begrenzt viele Schadstoffe auf einmal abbauen. Wenn sie während der Detoxifikation damit geschwemmt werden, geraten sie an ihre Grenzen und benötigen Zeit, um alle Produkte zu verstoffwechseln. Diese Schwemme macht sich dann in Form von Entgiftungssymptomen bemerkbar. Die Leiden sind individuell und reichen von Schwindel, Übelkeit, Verdauungsstörungen bis hin zu Hautproblemen.

Ebenfalls zu berücksichtigen ist, dass sich unser Organismus an den „vergifteten“ Zustand jahrelang gewöhnt hat. Das ist der Zustand, den er kennt, mit dem er sich arrangiert hat. Jeder, der schon mal versucht hat, unvorteilhaften Angewohnheiten den Laufpass zu erteilen, weiß von diesem Phänomen: Obwohl man das Richtige tut, fühlt es sich nicht gut an. Jede Umstellung braucht Zeit und geht mit Geburtswehen einher. All diese Symptome sind jedoch ein Indiz dafür, dass die Selbstheilungskräfte vollständig aktiviert sind.

Die gute Nachricht ist jedoch, dass eine Erstverschlimmerung meist nur wenige Stunden bis Tage anhält und nur in Ausnahmefällen länger.

Die Algen sind auch hervorragende Nahrungsergänzungsmittel

Chlorella unterstützt ungemein das Immunsystem:
– 19 Aminosäuren einschließlich aller acht essentiellen Aminosäuren in ausgewogenem Verhältnis;
– eine Fülle an Vitaminen, darunter der gesamte B-Komplex, Vitamin A, C, D, E, K und aktives B12 (Cobalamin);
– Mineralien und Spurenelemente wie Kalzium, Magnesium, Kalium, Kupfer, Eisen, Zink, Silizium, Chrom und Mangan;
– Nukleinsäuren;
– ungesättigte (Omega 6 und -3) und mittelkettige Fettsäuren in naturbelassener Form;
– hohe Konzentration antioxidativ wirkender Substanzen.

Chlorella ist nicht nur für eine Entgiftungskur geeignet. Die Bandbreite der Nährstoffe der Chlorella-Alge unterstützt ungemein das Immunsystem. Sie hilft ferner, den für Sportler und Menschen mit hoher Leistung zusätzlichen Bedarf abzudecken.

So tragen beispielsweise die stattliche Ladung von Antioxidantien zur Optimierung der Erholungsphasen bei, indem sie freie Radikale und Säuren neutralisiert, die bei starker körperlicher Belastung zur Genüge anfallen.

Spirulina ist eines der nährstoffreichsten, bekannten Lebensmittel. Es enthält unter anderem:

– 180% mehr Calcium als Vollmilch und genauso viel oder mehr Magnesium
– 670% mehr Protein als Tofu
– 3100% mehr ß-Carotin als Karotten
– 5100% mehr Eisen als Spinat

Bereits 20 g/Tag decken den Bedarf an B1 (Thiamin), B2 (Riboflavin) und B3 (Niacin)
Das Vitamin B12 aus der Spirulina ist größtenteils das Pseudovitamin B12, das nicht verwertet werden kann
Spirulina ist sehr reich an Antioxidantien und antientzündlichen Wirkstoffen, selbst bei einer geringen Dosis von 3 g/Tag
Spirulina ist zudem sehr reich an Phycobilinen, Proteinen die an der Photosynthese beteiligt sind. Die bekanntesten sind Phycocyanin C und Allophycocyanin, welche auch als natürliche blaue Farbstoffe in der Lebensmittelindustrie eingesetzt werden.

Beide Proteine haben eine starke antioxidative Wirkung, sie verbessern die Beseitigung von freien Radikalen und schützen dadurch sensible Zellbestandteile wie DNA und Lipide vor Schäden. Zudem haben diese Proteine auch andere interessante Wirkungsweisen, auf die weiter im Text eingegangen wird.

Kurz Zusammenfassung | Entgiftung Anleitung – Chlorella, Spirulina & Vitalpilze

Mit verschiedenen Algen in hoher Dosis kann durchaus eine gute Entgiftung erreichen. Außerdem sind Algen als Nahrungsergänzungsmittel allgemein sehr förderlich für die Gesundheit. Wichtig ist auch den Körper ganzheitlich zu reinigen mit einem allgemein gesunden Lebensstil. Dazu gehören auch eine reine natürliche ausgewogene Ernährung, Schwitzen mit Sport, eine bedachte Körperpflege, Saunagänge, Fasten, Intervallfasten, tiefe Atmung, …

Wie entgifte ich meinen Körper? Die Anleitung zum entgiften des Körpers mit den 3 besten Hausmittel – Chlorella, Spirulina & Vitalpilze!

Josef Kryenbuehl, dipl. Hypnosetherapeut / Mentalcoach, geprüft von Amalia Fkiara MSc Pflanzenwissenschaften. Erfahre hier gerne mehr über uns.