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Jeder Mensch hat den gleich hohen Wert, erhöhe aber das Wertgefühl zu dir selbst!

Kein Urteil ist wichtiger als das über uns selbst. Ein gutes Selbstwertgefühl fördert persönliches Glück und die berufliche Karriere. Fast alle psychologischen Probleme lassen sich auf ein zu geringes Selbstwertgefühl zurückführen.

Wir zeigen dir wie man das Selbstwertgefühl trainieren kann und du dadurch dein Leben erfolgreicher gestalten kannst. Denn es ist nicht wichtig wie andere Leute dich sehen, es ist wichtig wie du dich selber siehst!

1.0 Selbstwertgefühl was ist das?

Das Selbstwertgefühl ist – im umfassenden Sinne – die Erfahrung, dass wir uns dem Leben und all seinen Herausforderungen gewachsen fühlen. Das Selbstwertgefühl ist, …

  1. das Vertrauen auf unsere Fähigkeiten zu denken, das Vertrauen auf unsere Fähigkeiten, mit den grundlegenden Herausforderungen des Lebens fertig zu werden, und
  2. das Vertrauen auf unser Recht, erfolgreich und glücklich zu sein, das Vertrauen auf das Gefühl, es wert zu sein, es zu verdienen und einen Anspruch darauf zu haben, unsere Bedürfnisse und Wünsche geltend zu machen, unsere Wertvorstellungen zu verwirklichen und die Früchte unserer Bemühungen zu genießen

Das Niveau unseres Selbstwertgefühls hat weitreichende Konsequenzen für unser Dasein, und zwar in jeder Hinsicht: Es hat Einfluss darauf, wie wir am Arbeitsplatz zurechtkommen, wie wir mit Menschen umgehen, wie hoch unsere Aufstiegschancen sind, wie viel wir erreichen – und auf der persönlichen Ebene darauf, in wen wir uns verlieben, wie wir mit unserem Partner oder unserer Partnerin umgehen, mit unseren Kindern und unseren Freunden oder Freundinnen und wie glücklich wir werden.

Selbstwertgefühl steigern
Das Selbstwertgefühl ist die Zusammenfassung deiner inneren Stimme. Wie du dich siehst, wie du über dich denkst, wie du auf Herausforderungen oder Situationen reagierst.

Ein gesundes Selbstwertgefühl korreliert mit der Vernunft, mit dem Realitätssinn, mit Intuition, Kreativität, Unabhängigkeit, Flexibilität, der Fähigkeit, mit Veränderungen umzugehen, der Bereitschaft, Fehler zuzugeben (und zu korrigieren), mit Wohlwollen und mit Kooperationsbereitschaft. 

Je höher unser Selbstwertgefühl, desto stärker ist der Drang, uns selbst zum Ausdruck zu bringen, der ein Spiegel des Gefühls inneren Reichtums.

Mangelndes Selbstwertgefühl korreliert mit Irrationalität, mit Blindheit gegenüber der Realität, mit Starre und verbissenem Festhalten an Altem, mit Furcht vor Neuem und Unvertrautem, einer unangemessenen Rebellion, mit einer Abwehrhaltung, mit übertrieben angepasstem oder übertrieben kontrollierendem Verhalten sowie der Furcht vor anderen oder einer Feindseligkeit gegenüber anderen.

Je geringer unser Selbstwertgefühl, desto dringlicher ist das Bedürfnis, uns zu „beweisen“ – oder uns zu vergessen, indem wir vorzugshalber mechanisch und unbewusst leben.

Ein wichtiger Grundsatz bei menschlichen Beziehungen ist, das wir uns in der Regel bei Personen am wohlsten fühlen, deren Selbstwertgefühl dem unseren ähnelt. Möglich, dass Gegensätze sich bei manchen anziehen, aber nicht auf dieser Ebene. Personen mit einem hohen Selbstwertgefühl fühlen sich in der Regel hingezogen zu Personen mit einem hohe Selbstwertgefühl, ob partnerschaftlich oder freundschaftlich. Was sich damit erklärt, Gleiches Gleiches und Gesundes Gesundes anzieht. Vitalität und Aufgeschlossenheit bei anderen sind natürliche Kriterien, die für jemanden mit einem guten Selbstwertgefühl attraktiver als Leere und Abhängigkeit sind.

Unser Selbstwertgefühl kann in 6 Säulen untergeordnet werden:

 1.

Bewusst leben

2.

Sich selbst annehmen

3.

Eigenverantwortlich leben

4.

Sich selbstsicher behaupten

5.

Zielgerichtet leben

6.

Persönliche Integrität

1.1 Der Schlüssel ist eine gesunde Selbstwahrnehmung

Wie wir uns selber sehen, bewerten und einordnen, bestimmt maßgeblich, wie (wertvoll) wir uns fühlen

Eine gesunde Selbstwahrnehmung führt daher in der Regel automatisch zu einem gesunden Selbstwertgefühl (und umgekehrt), während eine negative bzw. gestörte Selbstwahrnehmung eine positive Einstellung zu uns selbst verhindert (und umgekehrt). Somit steht schon mal fest: Wenn du dein Selbstwertgefühl stärken möchtest, solltest du definitiv an deiner eigenen Wahrnehmung arbeiten.

Die Selbstwahrnehmung hängt stark mit unserem Glaubenssystem zusammen und ob wir uns eher auf das Positive oder Negative konzentrieren.

Was denkst du? Ist es wahr?

Lauschst du im Alltag manchmal deinen eigenen Gedanken? Wir erzählen uns innerlich den ganzen Tag Geschichten über uns und die Welt, die unser ganzes Leben beeinflussen.

Viele unserer Überzeugungen sind dabei noch nicht einmal wahr, zum Beispiel der Gedanke, „Ich bin nicht gut genug“ oder „Man kann den Menschen nicht trauen“.

Gewöhn dir an, deine Gedanken zu hinterfragen, vor allem wenn sie negativ oder destruktiv sind, indem du dir sagst: „Auch wenn ich es glaube, muss es nicht unbedingt wahr sein.“ Vielleicht möchtest du dich auch selbst fragen: „Ist es wahr?“

Wenn wir unsere negativen Glaubenssätze beobachten, entlarven und loslassen, verändert sich nach und nach unsere gesamte innere Welt. Und damit wandelt sich auch unser ganzes Leben.

Löse negative Glaubenssätze auf

Öffne dich dass du mehr bist, als du vielleicht bisher geglaubt hast. Beantworte dafür die folgenden Fragen:

1. Woran glaubst du in deinem Herzen? Was ist das: „deine innere Welt“? Was findest du dort?

2. Was hast du bisher über dich geglaubt? Fühlt es sich gut oder schlecht an? Sobald sich etwas schlecht anfühlt, beobachte wie dein Glaubenssatz zu diesem Ding oder Situation ist. Ist es wahr?

3. Wenn es sich schlecht anfühlt ist es nie wahr! Es stimmt nicht, dass was du denkst! Beobachte deinen Glaubensatz darüber und verändere diesen mit einem dir förderlichen Glaubenssatz. Entscheidend ist die Haltung mit der du dich betrachtest!

Ich habe viel daraus gelernt! Mein Aussehen ist gut so wie es ist! Ich bin stark!

4. Wer willst du sein? Wofür bist du hier?

Sie Dich selbst als den Schöpfer deines Schicksals, wissend, dass du die Macht hast, deine Zukunft zu formen und deine Träume zu verwirklichen. Negative Glaubenssätze auflösen, die genaue Anleitung findest du hier.

Glaube nicht alles, was du denkst

Wenn wir nicht achtsam mit unseren Gedanken sind, kann es ganz schnell passieren, dass wir unserem inneren Kritiker plötzlich immer mehr Vertrauen schenken. Das Problem daran: Wir haben uns so an die negative Stimme in unserem Kopf gewöhnt, dass wir sie manchmal schon für ganz normal halten. Achte von nun an darauf, sobald selbst sabotierende Glaubensätze durch deinen Kopf wandern, und werde dir darüber bewusst, dass es nur Gedanken sind und nicht die Wahrheit. Erst wenn du die Enscheidung triffst, dem Gedanken wirklich zu glauben, kann er zu deiner Wahrheit werden.

Falls du noch mehr zu diesem Thema erfahren möchtest, zeigt dir der ganze Bereich „Gedanken und Emotionen“ eine neues bessere Denkweise auf, oder der Artikel „Selbannahme“ kann dir ausserdem neue Impulse vermitteln.

 

2.0 Selbstwertgefühl steigern – 6 Säulen | 6 Übungen | 6 Wochen

Dein Selbstwertgefühl ist weder angeboren noch vorbestimmt. Das bedeutet: Du kannst es jederzeit SELBST in die Hand nehmen und bewusst verändern! Folgend zeigen wir dir die 6 Säulen des Selbstwertgefühls und wie du diese stärken und steigern kannst. Die Übungen sind ein Auszug aus dem Erfolgsbuch von Nathaniel Branden, die 6 Säulen des Selbstwertgefühls.

Satzergänzungen sind ein täuschend einfaches und zugleich einzigartig wirksames Mittel, um unser Selbstverständnis, unser Selbstwertgefühl und unsere Effizienz zu erhöhen. Ihre Wirksamkeit beruht auf dem Umstand, dass wir klüger sind und über mehr Fähigkeiten verfügen, als wir in der Regel durch unser Verhalten zeigen. Satzergänzungen sind ein Instrument, um an diese „verborgenen Ressourcen“ heranzukommen und sie zu aktivieren.

Anleitung

Mache jede Übung, jeden Tag, für eine Woche. Eine Sitzung sollte nicht länger als 10 Minuten am Morgen dauern.  Mache jeden Tag mindesten 3 der Fragen und du kannst die selbe Frage auch gerne mehrmals pro Woche wiederholen.

Säule 1 / Woche 1: Bewusst leben

Wende mehr Bewusstheit deiner eigenen Gedanken und deinem Leben entgegen. Was heißt bewusst leben?

  • Ein Verstand, der aktiv statt passiv ist.
  • Eine Intelligenz, die sich freut, genutzt zu werden.
  • Im Augenblick zu sein, ohne dabei den breit gefassten Rahmen zu vergessen.
  • Gezielt wichtige Tatsachen abzugehen, statt vor ihnen zurückzuweichen.
  • Gezielt zwischen Tatsachen, Interpretation und Emotionen zu unterscheiden.
  • Das Feedback der Umwelt zu suchen, um einen Anhaltspunkt zu haben, ob ich mich eventuell neu anpassen oder meinen Kurs korrigieren muss.
  • Gezielt wissen zu wollen, ob meine Handlungen in Einklang mit meinen Absichten sind.
  • Beharrlichkeit bei dem Bemühen, Dinge verstehen zu wollen, auch geradeangesichts Schwierigkeiten.
  • Die Bereitschaft, Fehler zu erkennen und zu korrigieren.
  • Das ständige Streben nach Bewusstseinserweiterung – die Entschlossenheit zu lernen; also die Entschlossenheit zu wachsen – als Lebensmotto.
  • Dass es mir wichtig ist, die Welt um mich herum zu verstehen. Dass es mit wichtig ist, nicht nur die äussere Realität, sondern auch die innere Realität zu kennen; die Realität meiner Bedürfnisse, Gefühle, Ambitionen und Motive, so dass ich mir selbst nicht fremd oder ein Geheimnis bin.

Als erstes am Morgen, noch ehe du weiteren Beschäftigungen nachgehst, schreibe folgenden Satzstamm:

Bewusst leben heißt für mich, …

Dann schreibst du, ohne Pause, um nachzudenken, möglichst schnell so viele Endungen zu diesem Halbsatz, wie es dir innerhalb von zwei oder drei Minuten möglich ist (jedoch nie weniger als sechs, zehn sind aber genug). Kümmere dich nicht darum, ob deine Endungen tatsächlich wahr, sinnvoll oder tiefsinnig sind. Schreibe irgend etwas, aber schreibe etwas.

Dann mache mit mindestens 3 der folgenden Satzstämmen pro Tag weiter:

Wenn ich meinen Beschäftigungen heute 5 Prozent mehr Bewusstheit entgegenbringen, …

Wenn ich heute mehr darauf achte, wie ich mit Menschen umgehe, …

Wenn ich meinen wichtigsten Beziehungen 5 Prozent mehr Bewusstheit entgegenbringe, …

Wenn ich meiner inneren Stimme 5 Prozent mehr Bewusstheit entgegenbringe, …

Wenn ich … 5 Prozent mehr Bewusstheit entgegenbringe, … (füge ein spezielles Problem ein, das du hast – eine bestimmte Beziehung mit jemandem, ein berufliches Problem, Ängste oder Depressionen, unter denen du leidest)

Wenn ich meiner Beziehung mit … (Name einfügen) 5 Prozent mehr Bewusstheit entgegenbringe, …

Wenn ich meinen Unsicherheiten 5 Prozent mehr Bewusstheit entgegenbringe, …

Wenn ich meiner Sorge wegen … (einfügen) 5 Prozent mehr Bewusstheit entgegenbringe, …

Wenn ich den Ergebnissen meines Handelns 5 Prozent mehr Bewusstheit entgegenbringe, …

Wenn du diese Übung beendet hast, gehe deiner regulären Tagesbeschäftigung nach und lebe den Tag bewusst. Behalte dabei die 3 Fragen während des ganzen Tages im Hinterkopf und Leben 5 Prozent bewusster.

Säule 2 / Woche 2: Sich selbst annehmen

Nachfolgend findest du das Wochenprogramm mit Satzergänzungsübungen, die dir helfen sollen, sich selbst anzunehmen. 

Wie schwer fällt vielen das: sich selbst annehmen. Ihr eigener Freund sein. Sich selbst lieben – so wie man ist. Mit allen Unzulänglichkeiten, Macken und Marotten. Dabei ist die Selbstannahme essenziell für uns, für Beziehungen, für beruflichen Erfolg. Für unser Glück sowieso. Nur wer sich selbst annimmt und liebt (mit allen Schwächen), ist auch fähig, andere zu lieben und zu respektieren, mitsamt deren Schwächen.

Als erstes am Morgen, noch ehe du weiteren Beschäftigungen nachgehst, schreibe folgenden Satzstamm:

Selbstannahme heisst für mich, …

Dann schreibst du, ohne Pause, um nachzudenken, möglichst schnell so viele Endungen zu diesem Halbsatz, wie es dir innerhalb von zwei oder drei Minuten möglich ist (jedoch nie weniger als sechs, zehn sind aber genug). Kümmere dich nicht darum, ob deine Endungen tatsächlich wahr, sinnvoll oder tiefsinnig sind. Schreibe irgend etwas, aber schreibe etwas.

Dann mache mit mindestens 3 der nächsten Satzstamm pro Tag weiter:

Wenn ich meinen Körper mehr akzeptiere, …

Wenn ich meinen Körper ablehne und mich davon distanziere, …

Wenn ich meine Konflikte bereitwilliger akzeptiere, …

Wenn ich meine Konflikte leugne oder ausklammere, …

Wenn ich meine Handlungen bereitwilliger akzeptiere, …

Wenn ich meine Handlungen leugne oder ablehne, …

Wenn ich meine Schmerzen bereitwilliger akzeptiere, …

Wenn ich bereit bin, meine guten Seiten und meine Schwächen realistisch zu nehmen, …

Wenn ich bereitwilliger meine Ängste akzeptiere, …

Wenn ich meine Ängste leugne und ablehne, …

Wenn ich meinen Ängsten sehr bewusst begegne, …

Wenn ich meiner Freude sehr bewusst begegne, …

Wenn du diese Übung beendet hast, gehe deiner regulären Tagesbeschäftigung nach und lebe den Tag mit mehr Selbstannahme. Behalte dabei die 3 Fragen während des ganzen Tages im Hinterkopf und Leben 5 Prozent bewusster.

Säule 3 / Woche 3: Eigenverantwortlich leben

Zu einem eigenverantwortlichen Leben gehört, dass ich mir bewusst mache:

  • Ich bin verantwortlich für die Erfüllung meiner Wünsche.
  • Ich bin verantwortlich für meine Entscheidungen und mein Handeln.
  • Ich bin verantwortlich für das Mass an Bewusstsein, das ich meiner Arbeit entgegenbringe.
  • Ich bin verantwortlich für das Mass an Beusstsein, das ich meinen Beziehungen entgegenbringen.
  • Ich bin verantwortlich, wie ich meine Zeit schwerpunktmässig nutze.
  • Ich bin verantwortlich für mein persönliches Glück.
  • Ich bin verantwortlich für die Werte, die ich für mein Leben wähle oder übernehmen.
  • Ich bin verantwortlich für die Erhöhung meines Selbstwertgefühls.

Als erstes am Morgen, noch ehe du weiteren Beschäftigungen nachgehst, schreibe folgenden Satzstamm:

Eigenverantwortlich leben heißt für mich, …

Dann schreibst du, ohne Pause, um nachzudenken, möglichst schnell so viele Endungen zu diesem Halbsatz, wie es dir innerhalb von zwei oder drei Minuten möglich ist (jedoch nie weniger als sechs, zehn sind aber genug). Kümmere dich nicht darum, ob deine Endungen tatsächlich wahr, sinnvoll oder tiefsinnig sind. Schreibe irgend etwas, aber schreibe etwas.

Dann mache mit mindestens 3 der folgenden Satzstämmen pro Tag weiter:

Dann mache mit mindestens 3 der nächsten Satzstamm pro Tag weiter:

Die Verantwortung für meine Existenz zu übernehmen, würde bedeuten, …

Wenn ich 5 Prozent mehr Verantwortung für die Erreichung meiner eigenen Ziele übernehme, …

Wenn ich 5 Prozent mehr Verantwortung für mein persönliches Glück übernehme, …

Wenn ich 5 Prozent mehr Verantwortung dafür übernehme, welche Bekannte oder Freunde ich mir zur Gesellschaft aussuche, …

Wenn ich 5 Prozent mehr Verantwortung für die Worte übernehme, die aus meinem Mund kommen, …

Wenn ich bewusster auf die Dinge achte, die ich zu mir selbst sage, …

Wenn der Sinn meines Lebens hier auf Erden nicht nur darin besteht, den Erwartungen anderer gerecht zu werden, …

Wenn mein Leben mir gehört, …

Wenn du diese Übung beendet hast, gehe deiner regulären Tagesbeschäftigung nach und lebe den Tag mit mehr Eigenverantwortung. Behalte dabei die 3 Fragen während des ganzen Tages im Hinterkopf und Leben 5 Prozent eigenverantwortlicher.

Säule 4 / Woche 4: Sich selbstsicher behaupten

Selbstbehauptung heißt, den eigenen Wünschen, Bedürfnissen und Werten Rechnung tragen und dies in angemessener Weise praktisch zum Ausdruck zu bringen.

Selbstbehauptung praktizieren heißt authentisch leben, mich bei dem, was ich sage und tue, von meinen innersten Überzeugungen und Gefühlen leiten zu lassen – als Lebensmodus und Regel. Selbstbehauptung beginnt mit dem Denken, darf aber nicht dabei stehenbleiben. Zur Selbstg^behauptung gehört, dass wir uns in der Welt einbringen.

Als erstes am Morgen, noch ehe du weiteren Beschäftigungen nachgehst, schreibe folgenden Satzstamm:

Selbstbehauptung heißt für mich, …

Dann schreibst du, ohne Pause, um nachzudenken, möglichst schnell so viele Endungen zu diesem Halbsatz, wie es dir innerhalb von zwei oder drei Minuten möglich ist (jedoch nie weniger als sechs, zehn sind aber genug). Kümmere dich nicht darum, ob deine Endungen tatsächlich wahr, sinnvoll oder tiefsinnig sind. Schreibe irgend etwas, aber schreibe etwas.

Dann mache mit mindestens 3 der folgenden Satzstämmen pro Tag weiter:

Wenn ich mich heute 5 Prozent mehr selbst behaupten würde, …

Wenn ich den Mut hätte, meine eigenen Wünsche wichtig zu nehmen, …

Wenn ich meine innersten Bedürfnisse und Wünsche bewusster wahrnähme, …

Wenn ich bereit wäre, meine Gedanken und Meinungen häufiger zu äußern, …

Wenn ich heute 5 Prozent mehr von mir selbst zum Ausdruck bringe, …

Wenn ich bereit bin, das einzufordern, was ich haben möchte, …

Wenn ich ganzheitlicher leben möchte, …

Wenn du diese Übung beendet hast, gehe deiner regulären Tagesbeschäftigung nach und lebe den Tag mit mehr selbstsicherer Behauptung, halte dabei deine 3 Fragen des Morgens stets im Hinterkopf.

Säule 5 / Woche 5: Zielgerichtet leben

Zielgerichtet leben heißt, unsere Fähigkeiten zu nutzen, um die Ziele zu erreichen, die wir gewählt haben: das Ziel zu studieren, eine Familie zu gründen, meinen eigenen Lebensunterhalt zu verdienen, ein neues Geschäft aufzumachen, ein neues Produkt auf den Markt zu bringen. Es sind unsere Ziele, die uns weiterbringen, die unsere Fähigkeiten mobilisieren, die uns Auftrieb geben.

Zu einem zielgerichteten Leben gehören folgende Kernpunkte:

  • Bewusst die Verantwortung für die Formulierung der eigenen Ziele und Absichten zu übernehmen.
  • Sich zu bemühen zu erkennen, was im einzelnen getan werden muss, um die eigenen Ziele zu erreichen.
  • Das eigene Verhalten zu beobachten, um zu erkennen, ob es in Einklang mit den eigenen Zielsetzungen ist.
  • Auf die Ergebnisse des eigenen Handelns zu achten, um zu erkennen, ob sie dahin führen, wo wir hin möchten.

Als erstes am Morgen, noch ehe du weiteren Beschäftigungen nachgehst, schreibe folgenden Satzstamm:

Zielgerichtet leben heißt für mich, …

Dann schreibst du, ohne Pause, um nachzudenken, möglichst schnell so viele Endungen zu diesem Halbsatz, wie es dir innerhalb von zwei oder drei Minuten möglich ist (jedoch nie weniger als sechs, zehn sind aber genug). Kümmere dich nicht darum, ob deine Endungen tatsächlich wahr, sinnvoll oder tiefsinnig sind. Schreibe irgend etwas, aber schreibe etwas.

Dann mache mit mindestens 3 der folgenden Satzstämmen pro Tag weiter:

Wenn ich 5 Prozent zielgerichteter lebe, …

Wenn ich 5 Prozent zielgerichteter arbeite, …

Wenn ich mich bemühe, 5 Prozent zielgerichteter in meinen Botschaften zu sein, …

Wenn ich 5 Prozent zielgerichteter in meinem Umgang mit Kollegen und Kolleginnen bin, …

Wenn ich mich 5 Prozent zielgerichteter um meine eigenen Bedürfnisse kümmere, …

Wenn ich 5 Prozent zielgerichteter mit meinen Kindern umgehe, …

Wenn ich mich mehr in die Verantwortung nähme, um mir meine Wünsche zu erfüllen, …

Wenn du diese Übung beendet hast, gehe deiner regulären Tagesbeschäftigung nach und lebe den Tag 5 Prozent zielgerichteter, halte dabei deine 3 Fragen des Morgens stets im Hinterkopf.

6 Säule / Woch 6: Persönliche Integrität

Wenn wir reifer werden und unsere eigenen Wertvorstellungen und Massstäbe entwickeln (oder von anderen übernehmen), gewinnt die Frage der persönlichen Integrität bei unserer Selbsteinschätzung zunehmend an Gewicht.

Integrität ist die Integration von Idealen, Überzeugungen, Massstäben, Einstellungen – und von Verhalten. Wenn unser Verhalten mit unseren Wertvorstellungen übereinstimmt, wenn unsere Ideale in Einklang mit unserem Handeln sind, dann haben wir Integrität.

 

Als erstes am Morgen, noch ehe du weiteren Beschäftigungen nachgehst, schreibe folgenden Satzstamm:

Integrität heißt für mich, …

Dann schreibst du, ohne Pause, um nachzudenken, möglichst schnell so viele Endungen zu diesem Halbsatz, wie es dir innerhalb von zwei oder drei Minuten möglich ist (jedoch nie weniger als sechs, zehn sind aber genug). Kümmere dich nicht darum, ob deine Endungen tatsächlich wahr, sinnvoll oder tiefsinnig sind. Schreibe irgend etwas, aber schreibe etwas.

Dann mache mit mindestens 3 der folgenden Satzstämmen pro Tag weiter:

Wenn ich mich bewusster den Bereichen stelle, in denen es mir schwerfällt, mich wirklich integer zu verhalten, …

Wenn ich 5 Prozent mehr Integrität in mein Leben bringe, …

Wenn ich meiner Arbeit mit 5 Prozent mehr Integrität nachgehe, …

Wenn ich meinen Beziehungen 5 Prozent mehr Integrität entgegenbringe, …

Wenn ich meinen Werte treu bleibe, die ich wirklich für richtig halte, …

Wenn ich mich weigere, nach Werten zu leben, die ich wirklich für richtig halte, …

Wenn ich meinem Selbstwertgefühl einen hohen Stellenwert beimesse und entsprechend handele, …

Wenn du diese Übung beendet hast, gehe deiner regulären Tagesbeschäftigung nach und lebe den Tag mit 5 Prozent mehr Integrität, halte dabei deine 3 Fragen des Morgens stets im Hinterkopf.

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