Anleitung zum idealen Umgang mit Ärger und Wut!

Ärger und Wut: Hoher Blutdruck, ein schneller Herzschlag und vielfach Schlafstörungen sind die Folge. Wir aktiveren dadurch Überlebensemotionen und unser Oragnismus läuft auf Hochtouren! Auf Dauer ist dies geistig und körperlich schädlich, nicht für den anderen der den Ärger ausgelöst hat sonder für uns selbest! Ärger und Wut reguliert das Immunsystem heruntern und unsere Lebensqualität sinkt. Erkenne nun den besten Umgang mit diesen starken Emotionen.

Idealer Umgang mit überflüssigem Wut und Ärger. 3 effektive Methoden um aggressive Emotionen loszulassen!

1.0 Innere Wut loswerden

Ärger und Wut  sind wohl die destruktivsten aller negativen Emotionen. Wutausbrüche können Herzinfarkte, Schlaganfälle, Magengeschwüre, Migräne, Asthma und Hautkrankheiten aller Art verursachen. Unkontrollierte Wut zerstört Ehen und Beziehungen, die Persönlichkeit heranwachsender Kinder, Karrieren und verursacht mehr Unglück als jede andere Emotion. Das Bemerkenswerteste an Ärger ist, dass er grösstenteils unnötig ist. Es kommt nie etwas Gutes dabei heraus.

Er ist eine rein destruktive negative Emotion, die du weitgehend eliminieren kannst, wenn Sie sich dazu entscheiden. Ärger kommt aus deinem Inneren, nicht von aussen. Er kommt von der Person, die du bist, nicht davon, was Leute sagen oder tun. Niemand macht dich ärgerlich. Nichts verursacht, dass du wütend wirst. Ärger ist eine Reaktion, die du in einer bestimmten Situation wählst. Du kannst dich entscheiden, auf Schwierigkeiten in einer ruhigen, positiven Weise oder wütend zu reagieren. Du kannst immer frei wählen.

Was bringt Dich aus der Fassung?

Ärger wird durch Schmerz oder durch die Auffassung, dass jemand dich angreift oder übervorteilt, ausgelöst. Oft wird Ärger durch frustrierte Erwartungen verursacht. Er ist eine Reaktion, die Sie haben, wenn Dinge schiefgehen oder Leute sich nicht so verhalten, wie du erwartet hast. Ärger kann durch die Angst vor Verlust ausgelöst werden. Oft wirst du ärgerlich, wenn du das Gefühl hast, das dich schikaniert oder unfair behandelt wirst.

In jedem Fall ist es deine Auffassung, die das Gefühl des Ärgers auslöst. Es ist die Art, wie du das Ereignis für dich interpretierst. Wenn du dich als Opfer siehst, wird es deine natürliche Reaktion sein, dich zu ärgern. Vielleicht schlägst du sogar verbal oder physisch zurück, um sich zu schützen oder abzurechnen.

Wenn du der Auffassung bist, dass du das Opfer irgendeiner Aggression bist, sendest du automatisch ein Signal an dein autonomes Nervensystem, dass du dich in Gefahr befindest. Sofort sendet dieses eine Botschaft an deine Nebennierenmark, und Adrenalin wird in deiner Blutbahnen ausgeschüttet. Das Adrenalin lässt dein Herz schneller schlagen und beschleunigt deine Atmung. Dein Blutdruck steigt, und dein Kreislauf steht auf „Alarmstufe rot“, für Schutz, Verteidigung und Gegenangriff bereit. Dein ganzer Körper bereitet sich auf Flucht oder Kampf vor. Wenn du wiederholt ärgerlich wirst, wird dein Widerstand gegen Ärger immer schwächer. Du wirst immer schneller ärgerlich. Schliesslich hast du keinen Widerstand mehr aufzubieten. Ärger wird dann deine automatische Reaktion auf jedes angenommene Problem in deiner Umgebung. Manche Leute sind ständig ärgerlich. Alles und jeder ärgert sie aufgrund ihrer Auffassung, dass sie Opfer sind und von einer feindseligen Welt angegriffen werden.

Kampf oder Flucht?

Hoher Blutdruck wird in erster Linie durch ein Muster von ärgerlichen Reaktionen verursacht. Du wirst ärgerlich. Dein Blutdruck steigt. Dein Körper bereitet sich auf Kampf oder Flucht vor, aber kurz darauf ist die Situation vorüber, und dein Blutdruck sinkt wieder. Jedes mal wenn du dich ärgerst, steigt dein Blutdruck, um dann wieder zu sinken. Irgendwann bleibt dein Blutdruck einfach oben.

Die Lösung für hohen Blutdruck ist in der Regel kein Wechsel des Medikaments, sondern ein Wandel in der Einstellung gegenüber dem unausweichlichen Auf und Ab des täglichen Lebens. Wutausbrüche sind ein Zeichen der Schwäche. Sie demonstrieren Unreife und einen Mangel an Selbstkontrolle. Jemand, der ständig ärgerlich wird, reagiert wie ein Kind, ohne Selbstdisziplin oder Selbstbeherrschung. Triff zwei Entscheidungen: Gewinne erstens die Kontrolle über dein Ärger, und zweitens, höre auf, Ärger als eine Reaktion auf Dinge zu benutzen, die dir nicht gefallen. Beschliesse, geduldiger zu sein und dein Urteil zurückzuhalten, bis du die Situation genau analysiert und einige Fragen gestellt hast, um dich zu beruhigen.

Warum Ärger sich akkumuliert!

Sobald du dich ärgerst, bereitet dein ganzer Körper sich auf einen Vergeltungsschlag vor. In einer zivilisierten Gesellschaft ist diese Vergeltung jedoch oft ausgeschlossen. Erstens könnte ein Vergeltungsschlag oder Gegenangriff ausgeschlossen sein. Wenn jemand dich im Verkehr schneidet oder einen Kratzer an deinem Auto macht, während du am Einkaufen bist, kannst du dich zwar ärgern, aber du kannst nichts daran ändern. Die andere Person ist lange weg. Der Ärger baut sich in dir auf, hat aber kein Auslassventil.

Zweitens ist Vergeltung normalerweise nicht akzeptabel. Wenn jemand grob zu dir ist, oder wenn dein Chef dich herunterputzt, wäre es unpassend, wenn du zurück schreibst oder oder du körperlich angreifen würdest. Du wirst vielleicht ärgerlich, aber du behältst deinen Ärger am Ende bei dir, wo er sich akkumuliert.

Drittens ist Vergeltung oft nicht zu empfehlen. Wenn ein ehemaliger Footballspieler von 350 Pfund dich in einem Restaurant oder einer Bar anrempelt, wirst du vielleicht ärgerlich, aber du wärst ein Narr, wenn du zurückschlagen würdest. Wenn du zu deinem Auto zurückkommst und eine Bande der Hells Angels auf diesem sässe, wärst du gut beraten, deinen Ärger für dich zu behalten. Also unterdrückst du ihn. In jedem Fall staut sich Ärger auf und vergiftet schliesslich deinen Körper, wenn du nicht etwas dagegen unternimmst. Aufrechterhaltener Ärger verändert tatsächlich die chemische Zusammensetzung deines Blutes. Er wird schliesslich in Hautkrankheiten, Magengeschwüren, Migräne oder Schlimmerem ausbrechen. Du wirst den aufgestauten Ärger an deiner Familie oder anderen Menschen auslassen, die sich nicht wehren können, wie Angestellte oder das Personal anderer Firmen.

1.1 3 beste Tipps im Umgang mit Ärger & Wut!

Am besten gehst du mit Ärger um, indem du dich davor bewahrst, überhaupt erst ärgerlich zu werden. Beschliesse im voraus, dass du es sich nicht erlauben wirst, dich zu ärgern. Kontrolliere deine Neigung, die Schuld auf andere zu schieben oder um sich zu schlagen, indem du dich einfangen und sich immer wieder sagen: „Ich bin verantwortlich.“ Du bist vielleicht nicht dafür verantwortlich, wenn jemand dich im Verkehr schneidet, aber du bist es sicherlich für die Art, wie du reagierst. Du wirst eine weitaus grössere Wirkung haben, wenn du ruhig und konstruktiv reagierst. Du wirst dich auch viel besser fühlen!

1. Ärger auflösen durch Kontakt auflösen

Wenn du allerdings bereits ärgerlich bist, kannst du Ärger durch Kontakt auflösen. Das Herstellen von irgendeinem Kontakt erleichtert Ärger. Der Ärger wandert von deinem Körper in das, womit Sie den Kontakt herstellen. Ärger kannst du durch einen von vier Auslässen zerstreuen: Deinen Hände, deinen Füsse, deine Zähne oder deine Stimme. Du kannst Ärger durch Schlagen, Treten, Beissen oder Schreien loswerden.

Jeder Sport, der erfordert, etwas mit den Händen zu schlagen, zerstreut Ärger. Handball, Volleyball, Baseball und Basketball sind alles ausgezeichnete Wege des Transfers von Ärger von deinem Körper in den Ball. Einen Eimer Golfbälle auf einem Übungsgelände wegzuschlagen ist ein echtes Tonikum für die Nerven. Männer und Frauen in stressintensiven Berufen fühlen sich oft von diesen Sportarten angezogen, weil sie sich so viel besser fühlen, nachdem sie eine Stunde lang auf etwas herumgeschlagen haben. Ihr ganzer Ärger hat sich in den Ball oder das Objekt aufgelöst.

Viele Formen sportlicher Betätigung, wie Laufen, Schwimmen oder Radfahren, zerstreuen jedoch keinen Ärger, weil sie wenig oder gar keinen Kontakt involvieren. Sie können dir dabei helfen, Stress zu reduzieren oder abzunehmen, aber sie reduzieren nicht Ärger. Sie können Ärger zerstreuen, indem du etwas isst, das viel Kauen erfordert. Wenn du Appetit auf ein Steak hast, ist dies oft, weil Sie sich frustriert oder ärgerlich fühlen, und das Kauen des Steaks diesen Ärger nachdrücklich von deinem Körper in das Steak zerstreut. Nach einem herzhaften, schweren Mahl fühlst du dich entspannter, weil der meiste Ärger vergangen ist.

2. Ärger auflösen durch Schreien

Schreien ist eine weitere Möglichkeit, mit der sowohl Erwachsene als auch Kinder ihren Ärger loswerden. Es ist eine verbreitete Form der Erleichterung. Kinder entwickeln Ärger als Ergebnis davon, dass sie sich klein und hilflos fühlen. Sie schreien, um ihren Frustrationen Wind zu machen. Viele Erwachsene tun dasselbe. Es gibt eine Form der Psychotherapie, die „ursprünglich“ genannt wird. Patienten werden in der Behandlung im Beisein von Psychotherapeuten dazu ermuntert zu schreien. Sie werden gelehrt, unterdrückten Ärger herauszulassen, der sich seit ihrer Kindheit in ihnen aufgestaut hat.

Es ist oft sehr wirkungsvoll insofern, als es Menschen hilft, ihre Emotionen in den Griff zu bekommen. Es ist mit Sicherheit eine bessere Methode, als Ärger zu unterdrücken einerseits oder seine Familie anzuschreien andererseits. In einem bösartigen Kampf zwischen zwei äusserst wütenden Individuen werden sie schlagen, treten, schreien und beissen. Diese Reaktionen sind alle Wege des Ausstossens von Ärger. Nach einer lauten Auseinandersetzung oder einem körperlichen Kampf werden die Kontrahenden oft zu Liebenden oder guten Freunden. Aller Ärger ist weg, nur gute Gefühle verbleiben.

3. Verändere die Sichtweise gegenüber der Situation oder Person

Ein weiterer Weg Wut und Ärger loszulassen, ist die Realisation der negativen Emotion. Indem wir analysieren, woher diese Gedanken dieses Gefühl eigentlich kommt und was sie bedeutet, können wir lernen, diese für uns zu nutzen. Das mag sich zunächst komisch anhören, doch die meisten negativen Emotionen, die die Stimme in unserem Inneren zu uns sagt, können auch von der anderen, der positiven Seite gesehen werden.

Anstatt: „Oh Gott, jetzt schneidet mich dieses … mit dem Auto!“ kannst du von heute an die negative Emotion wahrnehmen und sie dann umfraimen in etwas Neutrales oder sogar Positives. Damit kommt der Ärger gar nicht erst auf und du beginnst die Dinge in einer anderen Perspektive zu sehen.

 

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Josef Kryenbuehl, dipl. Hypnosetherapeut / Mentalcoach. Erfahre hier gerne mehr über uns.

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