Du bist freiwillig durch das „Tor der Geburt“ in die Zeit dieser Welt eingetreten, um am Spiel des Lebens teilzunehmen und gewisse Erfahrungen zu machen. Dieses Spiel findet dir zur Freude statt, um dir die Möglichkeit zu geben, die Vollkommenheit deines wahren Seins zu erleben – zu werden, der du bist und immer warst. Das Spiel gibt dir nur Gelegenheit, dich zu erinnern.

Du bist Bewusstsein und hier um eine weltliche Erfahrung zu machen, um eine individuelle Lebensaufgaben zu erfüllen!

Finde deine individuelle Lebensaufgabe!

Ein Leben ist die Lebensdauer eines Körpers, den ich bewohne, ein kleiner Ausschnitt aus meinem ewigen Sein. Ein Schultag in der Schule des Lebens. Am Ende eines solchen Lebens löse ich mich, mein Bewusstsein, aus dem Körper und kehre zurück nach Hause, um meine Erfahrungen zu verarbeiten, meine „Hausaufgaben“ zu machen und mich bereit zu machen, für neue Erfahrungen – für ein „neues“ Leben in einem neuen Körper …

Was ist der Sinn des Lebens?

Der allgemeine Sinn des Lebens ist es, die Vollkommenheit meines Wahren Selbst immer vollkommener zum Ausdruck zu bringen. Wirklich Selbst-bewusst zu leben, die Fülle des Lebens durch mich geschehen zu lassen und so wirklich den Augenblick zu erfüllen.

Der allgemeine Sinn des Lebens ist Evolution, das heisst Ent-Wicklung, damit Ent-Faltung möglich wird, die zur Erfüllung führt.

Der einzige Sinn des Lebens ist es, Erfahrungen zu machen, aus denen Erkenntnisse werden – das Einzige, was ich aus einem Leben mitnehme. Denn ich bin nackt gekommen und werde nackt gehen. Alles, was ich hier habe, ist eine Leihgabe des Lebens an mich, die ich früher oder später, spätestens am Ende dieses Lebens zurückgeben muss. Leben heisst also lernen.

Wenn wir uns mutig unseren Schwierigkeiten und Problemen stellen, finden wir unsere Göttlichkeit.

Der individuelle Sinn des Lebens ist es, die Aufgabe meines Lebens zu erkennen und zu erfüllen. Zu erkennen: Ich selbst bin meine Hauptaufgabe.

Unser Auftrag ist es, vom Haben über das Sein zum Schöpfungswillen zu finden. Vom Instinkt über das Ego zum Wahren Selbst – und damit zu Gott. Wer aber nicht an sich selbst arbeitet, an dem wird gearbeitet, und wer dauernd Unüberhörbares überhört und Unübersehbares übersieht, der darf sich nicht wundern, wenn ihm eines Tages Hören und Sehen vergeht.

Lebensaufgabe Seelenplan herausfinden Beispiele

Was ist meine Lebensaufgabe?

Ich bin mit einer bestimmten Absicht in diese Welt gekommen. Erfüllung kann ich nur finden, wenn ich meine Berufung erkenne, annehme und erfülle. Der Beruf sollte etwas sein, wofür man lebt, nicht wovon man lebt!!!

Keiner kann in seinem Beruf erfolgreich sein, wenn er seine Arbeit nicht liebt. Wenn Beruf und Berufung nicht identisch sind, der Selbstverwirklichung dienen und der Allgemeinheit nützen.

Der erste Schritt auf dem Geistigen Weg heisst, erst einmal in Besitz zu nehmen und sinnvoll einzusetzen, was ich schon erreicht habe, indem ich mich frage:

  • Was kann ich besonders gut? Welche Fähigkeiten, Talente und Kräfte habe ich? Denn wo meine Gaben liegen, da liegen meine Aufgaben.
  • Was macht mir besonders Freude? Was sind meine Hobbys? Meine Wünsche? Was möchte ich den ganzen Tag tun? Was begeistert mich?
  • Welche Ausbildung habe ich? Welche Ausbildung sollte ich noch haben? In welchen Krisen, Schwierigkeiten, Lektionen hat mich das Leben geführt? Von welchen begrenzenden Vorstellungen sollte ich mich lösen?
  • Welche Chancen bietet mir das Leben, das zu tun? Bisher? – In diesem Augenblick? In Zukunft?
  • Auf welchen Platz hat mich das Leben gestellt? Wie kann ich diesen Platz noch besser ausfüllen? Was sollte ich lernen/verlernen?
  • Wenn ich mein Leben noch einmal beginnen könnte, was würde ich dann anders machen?
  • Was wäre mein Wunschtraum? Wie sieht mein Leben als Meisterwerk aus?
  • Welche Konsequenzen ergeben sich daraus? Was würde ich unter diesen Umständen meinem besten Freund raten?
  • Was hindert mich eigentlich noch, genau das zu tun? Wann bin ich bereit, das „Not-wendige“ zu tun?

Dein Leben ist eine einmalige Melodie, die du selbst auf dem Instrument des Lebens speilst. Dein Mutter, dein Vater, deine Geschwister und Freunde, alle versuchen auf deinem Instrument ihre Melodie deines Leben zu spielen. Aber es ist dein Leben, für das du verantwortlich bist. Ganz gleich, was für ein Lied du spielst oder spielen lässt, du trägst allein die Folgen.

Also beginne, dein Lied zu bestimmen, die einmalige Melodie deines Lebens. Wenn du einmal einen falschen Ton anschlägst, dann denke daran, dass keiner, der hier ist, fehlerfrei spielt. Aber lerne aus deinen Fehlern, so dass deine Melodie immer reiner erklingt. Eine Melodie, die dir Gesundheit, Liebe, Harmonie, und Freude schenkt.

Seelenplan herausfinden – 17 Fragen um deine Lebens-Absichten zu erkennen!

Wenn wir annehmen, dass unser Leben mit der Geburt beginnt und mit dem Tod endet, dann kann der Sinn des Lebens eigentlich nur darin bestehen, so gesund wie möglich und so lange wie möglich zu leben. Erkennen wir uns aber als ewiges Bewusstsein, dann müssen wir uns fragen: Was bleibt uns denn von der Zeitspanne, die wir ein Leben nennen? Besitz, Anerkennung, Macht, Freude, unsere Kinder, unsere Partner – alles lassen wir zurück. Wir sind nackt gekommen und werden nackt gehen. Was uns wirklich bleibt, sind unsere Erkenntnisse. 

Der Sinn des Lebens kann also nur sein, möglichst wenig Zeit zu verlieren mit dem Erwerb von Dingen, die wir ohnehin hier zurücklassen werden, und möglichst viel von dem zu erwerben, was wir über die Grenzen dieses Lebens hinaus mitnehmen.

Dabei werden wir immer wieder einmal Menschen und Umständen begegnen, die wir schon kennen. Schön, wenn ich dann nicht sage: „Ach, das kenne ich ja schon“, sondern mich eher frage: „Warum wiederholt das Leben diese Information?“ Vielleicht kenne ich sie, habe sie aber noch nicht umgesetzt.

Niemand ausser dir kann diesen Weg gehen. Du bist mit einer bestimmten Absicht gekommen. Erfüllung kannst du nur finden, wenn du deine Lebensaufgabe erkennst – annimmst – erfüllst. Du erkennst den Sinn deines Lebens, indem du dich fragst:

  • Auf welchen Platz hat mich das Leben gestellt? Warum?
  • Ich welche Zeit bin ich hineingeboren? Warum?
  • Ich welchem Land bin ich geboren? Warum?
  • In welcher Familie bin ich geboren? Warum?
  • Mit welchen Freunden hat mich das Leben zusammengeführt?
  • In welchen Lebensumständen lebe ich? Warum? Unter welchen Lebensumständen sollte ich leben? Was ist zu tun, um sie zu schaffen?
  • In welche Krisen/Schwierigkeiten har mich das Leben geführt?
  • Wo bekomme ich „Nachhilfeunterricht“ vom Schicksal: Lektionen – Krankheiten – Leid – Schicksalsschläge?
  • Worin besteht das eigentliche Problem? Was will das Leben damit bewirken? Was ist der Sinn?
  • Welche Erkenntnisse habe ich daraus gewonnen?
  • Welche Konsequenzen habe ich daraus gezogen? Welche Konsequenzen sollte ich daraus ziehen?
  • Wie kann ich den Augenblick sinnvoll erfüllen? Zur Bewältigung meiner Vergangenheit? Zur optimalen Gestaltung der Gegenwart? Um in Zukunft den „erwünschten Endzustand“ zu erreichen?
  • Was wäre mein Wunschtraum? Welche Rolle würde ich gern im Leben spielen? In welcher Situation würde ich mich am wohlsten fühlen?
  • Wie sieht meine „Wunschbiografie“ aus?
  • Was ist zu tun, um aus meinem Leben ein Meisterwerk zu machen? Was würde ein Meister/Buddha/Jesus in meiner Situation tun?
  • Was hindert mich eigentlich noch, genau das zu tun? Wann bin ich bereit, das „Not-wendige“ zu tun?

Entwickeln kann man sich immer nur auf ein Ziel hin. Beim Problem ist es die Lösung. Beim Wunsch ist es die Erfüllung. Beim Leben ist es der SINN!

Lebensaufgabe Beispiele

Wenn ich dann Autofahren kann, also wirklich mit meinem SELBST umgehen kann, wird das Leben zum Spiel. Unfälle – Disharmonien und Kollisionen mit dem Leben – werden immer seltener, bis ich endlich ganz unfallfrei fahre. Dann wird das Leben zum Spiel, das Fahren ein Vergnügen. Doch Auto fahren kann ich erst, wenn ich eingestiegen bin, wenn ich den Weg nach innen gegangen bin. Wenn ich eins geworden bin mit meinem SELBST. Dann beginnt das eigentliche Leben, das Leben als Spiel, die Leichtigkeit des Seins.

Das Spiel des Lebens wird nach festen Regeln gespielt, die wir Geistige Gesetze nennen. Es sit ein Spiel, dessen Regeln wir erst beim Spielen erkennen. Mit jedem Spielzug, mit jedem Schritt im Leben, habe ich die Chance, eine Regel zu erfahren – dies aber nur, wenn ich mich an die schon erkannten Regeln halte.

Solange ich lebe, muss ich mitspielen. Aber ich entscheide, ob ich als Spieler oder als Spielfigut teilnehme. Habe ich im Spiel eine Tür geöffnet, dass heisst, ein Problem, also eine Aufgabe des Lebens gelöst, komme ich zum nächsten Punkt, wo ich wieder einen Schritt tun kann.

1. Das Leben spielt oft: „Mensch ärgere dich nicht“.

Ich finde zum Beispiel meinen Auto-oder Hausschlüssel nicht und stehe im Regen. Oder ich bin am Flughafen und habe mein Ticket oder meinen Pass vergessen. Bei all dem prüft das Leben sich selbst in mir, ob ich im richtigen Bewusstsein bin. Es führt mich in Versuchung, damit ich mich noch besser ausrichte und wirklich bewusst lebe. Gleichgültig, ob die Situation mir angenehm ist oder unangenehm, sie ist immer richtig und wichtig, um mir zu helfen, einen Schritt zu mir selbst zu tun. So ärgere ich mich so lange in solchen Situationen, bis ich erkenne, dass ärger nicht hilft, die Aufgabe zu lösen. Es ist sogar sinnlos, stört mein Sein. Ein Homo Sapiens, der sich ärgert, ist ein Widerspruch in sich. Und ich erkenne: Nichts und Niemand kann mich ärgern, das kann nur ich selbst, und nur ich selbst kann es lassen.

2. Oder das Leben spielt: „Karriere“.

Ich bewerbe mich um eine bessere Stellung, bereite mich gründlich vor und bekomme die erwünschte Stellung. Ich bilde mich in Abendkursen weiter, werde Sachbearbeiter, Abteilungsleiter und letztlich Direktor, alles, weil ich „WER SEIN“ will. Irgendwann stelle ich fest, dass die Karriereleiter nirgendwo führt – ich bin nicht am Ziel, sondern nur am Ende, und ich erkenne: Was ich wirklich gesucht habe, waren Selbst-Achtung und Selbst-Bewusstsein.

3. Oder das Leben spielt: „Monopoly“.

Ich rackere mich ab, opfere in der ersten Hälfte meines Lebens meine Gesundheit, um zu Geld zu kommen. Ich erwerbe eine Eigentumswohnung, ein eigenes Haus, einen eigenen Betrieb, Aktien usw. und gebe in der zweiten Hälfte meines Lebens das Geld wieder aus, um meine Gesundheit zurückzubekommen – meist vergeblich. Ich bemerke ausserdem, dass ich dem Besitz diene, anstatt er mir, und ich erkenne:

Alles, was ich habe, ist nur eine Leihgabe des Lebens – ich kann nichts davon mitnehmen. Denn alles, was existiert, sind nur „Spielsachen“, um das Spiel des Lebens spielen zu können.: Besitz, Geld, Macht, Anerkennung, Erfolg, aber auch meine Fähigkeiten, Talente, Glück, mein Partner, meine Familie, die Kinder, soagr mein Körper. Alles werde ich hier für die anderen Spieler zurücklassen. Alles gehört zum Spiel, will mir nur helfen, mich selbst erkennen zu können.

Solange ich im Spiel des Lebens mitspiele, also selbst einen Zug mache, wenn ich an der Reihe bin, macht auch das Leben stets den nächsten Zug. Wenn ich aber nicht mehr „ziehe“, dann zieht auch das Leben nicht mehr, und es fliesst nichts mehr.  Sobald ich an etwas festhalte, an einem Menschen oder einer Situation, kommt das Spiel ins Stocken. Dann mache ich eine Lektion des Lebens not-wendig und bekomme „Nachhilfeunterricht“ vom Leben: Auch wenn ich ein verlorenes Spiel weiterspiele, weil es für mich bequemer ist oder zumindest so scheint, verliere ich mich selbst dabei. Denn in Wahrheit spiele ich ja, um Weisheit zu gewinnen und Pluspunkte auf dem Gebiet der Liebe zu sammeln.

Erkennt man das Leben als Spiel, kann man isch auch nicht mehr über Schwierigkeiten beschweren. denn das ist ja gerade der Sinn des Spiels. Wenn mein Spielpartner beim Schach einen guten Zug oder beim Tennis einen guten Schlag macht, dann beschwere ich mich ja auch nicht, sondern das motiviert mich nur, im Spiel wirklich mein Bestes zu geben. Hätte ich einen schlechten Partner, wäre das Spiel bald langweilig. Würde nwir immer nur gewinnen und nie gefordert werden, würden unsere Fähigkeiten nachlassen und letztlich versiegen. Erst der gute Zug meines Spielpartners ist eine Herausforderung an meine Leistung, ebenso wie das „Problem“ im Leben. Jedes gelöste Problem bringt mir eine Erkenntnis und mich damit im Spiel einen Schritt weiter.

Solange ich spiele, spüre ich in mir die Sehnsucht. Ich bleibe auf der Suche, die immer eine Suche nach mir selbst ist. Denn das Spiel des Lebens hat nur einen Sinn: mir zu helfen, das Geheimnis meines wahren Seins zu entdecken. Ich brauche mich nur von meiner inneren Sehnsucht führen zu lassen, dann führt meine Seele mich zum Bewusstsein meiner eigenen Vollkommenheit, zurück zum ewigen Einssein.

Es gibt unendlich viele Wege, die wieder in diese Einheit zurückführen. Denn letzlich führt jeder Weg in diese Einheit, auch wenn es ein grosser Umweg war. Ich aber bestimme, welchen Weg ich wähle, den schnellsten, den sichersten oder den bequemsten. Und ich bestimme, wann ich gehe und mit welchen Schritten. So erschaffe ich mir selbst mein eigenes, einmaliges Schicksal.

Was ist meine Lebensaufgabe? Finde deine Lebensaufgabe und erkenne deinen Seelenplan! Um zu lernen machst mit Absicht dieses weltliche Erfahrung!

Josef Kryenbuehl, dipl. Hypnosetherapeut / Mentalcoach. Erfahre hier gerne mehr über uns.

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