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Enttäuscht von Menschen oder haben Menschen deine Erwartungen nicht erfüllt?

Leider ist es so das andere Menschen sich äußerst selten so verhalten, wie man es selbst tun würde. Und genau so entsteht Enttäuschung. Durch meist unrealistische Erwartungen.

Wenn sich dieses Gefühl der Enttäuschung längere Zeit in dir festsetzt schadest du damit nur dir selbst! Leider können uns nahestehende Personen am meisten enttäuschen, Familie, Partner oder Freunde. Meistens möchte man ja zwar nur das beste für diese Personen? Und das beste für diese Personen ist manchmal nicht das beste für uns selbst! Lerne hier dein Glück nicht so sehr von anderen abhängig zu machen.

Lerne dich schneller von Enttäuschung zu befreien und übe dich mehr Selbstliebe, dann ist das was andere tun immer nur zweitrangig!

1.0 Einführung Enttäuscht von Menschen

Warum sind wir eigentlich manchmal von Menschen enttäuscht? Die Wahrheit ist, dass es meist nicht die Menschen sind, die uns enttäuschen, sondern unsere eigenen Erwartungen. Jedes Mal, wenn wir enttäuscht sind von Menschen, haben wir vielleicht mehr erwartet, als sie uns geben konnten. Nahezu jeder Mensch erlebt einmal diese Art von Enttäuschung. Und je mehr man von einer bestimmten Person erwartet, umso mehr ist man betrübt.

Kennst du das Gefühl, in einer Beziehung oder allgemein mit Menschen an deine Grenzen zu stossen? Vielleicht fühlst du dich schnell gekränkt oder ohnmächtig, wirst wütend oder enttäuscht? Unsere eigenen Themen tauchen nirgendwo deutlicher auf als in unserer Partnerschaft oder unseren engen Beziehungen. Wenn du dich in deiner Beziehung nicht genug geschätzt fühlst oder dein Partner sich getrennt hat oder du von einem Menschen enttäuscht bist, liegt es nahe den anderen Menschen dafür verantwortlich zu machen. Indem du das tust, gibst du aber einen grossen Teil deiner Kraft ab. Du legst dein Glück in die Hände anderer und fühlst dich ohnmächtig. Deswegen ist es besonders wichtig, die Verantwortung für dein Glück selbst zu übernehmen. Warum aber fällt uns genau das häufig so schwer?

Konzentriere Dich mehr auf Dich selbst und mache dein Glück nicht von anderen abhängig!

Unbewusst hindern uns Erfahrungen, die wir bereits als Baby und Kleinkind gemacht haben, daran, unbelastete Beziehungen zu führen. Sie prägen auch heute noch unsere Beziehungsverhalten und unser Selbstbild. Die Beziehung zu unseren Eltern war damals für uns die wichtigste Bindung. Unser Überleben war von ihnen abhängig. Von Kindesbeinen an haben wir gelernt, unser Glück mit ihnen in Verbindung zu bringen. Daraus resultierend glauben wir heute, dass unser Partner oder allgemein Mitmenschen ebenso für unser Wohlempfinden verantwortlich ist.  Wir glauben, Erfüllung nicht für uns allein, sondern nur durch einen anderen Menschen erfahren zu können. Wir geben ihm die Verantwortung für unser Glück und für unseren Schmerz. Dabei kann uns niemand, auch nicht unser Partner, dauerhaft glücklich machen. 

„Der Sinn aller Beziehungen ist nicht, einen anderen Menschen zu haben, der dich vervollständigt, sondern einen, mit dem du deine Ganzheit teilen kannst.“ Ob das nun dein Partner, deine Mutter, deine Schwester, oder dein Freund ist.

Deswegen ist es erst einmal wichtig, mit dir selbst im Frieden zu sein, dich selbst vollständig zu fühlen. Dein Partner ist nicht da, um immer deinen Erwartungen zu entsprechen. Er will genau wie du einfach nur geliebt werden, wie er ist. Deswegen ist es hilfreich, ihn nicht verantwortlich für dein Glück zu machen und dich auch nicht verantwortlich für dein Glück zu machen und dich nicht verantwortlich für seines zu fühlen. Nimm dein Glück selbst in die Hand!

Denn eine erfüllte Beziehung setzt voraus, dass du Verantwortung für dich übernimmst, deine Wunden heilst, Neues lernst und deine alte Festplatte löschst. Dein Partner dient dir dabei als Spiegel. Er zeigt dir tagtäglich deine grössten Sehnsüchte, tiefsten Ängste, Sorgen, Verletzungen und Zweifel auf. Ziehst du beispielsweise immer wieder den falschen Partner an, hast Angst verlassen zu werden oder traust dich nicht, jemanden nah an dich heranzulassen? Welche Beziehungsmuster wiederholst du in deinem Leben imme wieder?

Wenn du tief in deinem Inneren, auf einer unbewussten Ebene nicht daran glaubst, dass du liebenswert und vollständig bist und dass du gut bist, so wie du bist, dann kann es sein, dass du dein eigenes Glück sabotierst.

Denn wenn wir uns selbst nicht lieben, vertrauen wir auch nicht wirklich der Liebe eines anderen. Unsere Selbstliebe hilft uns deshalb zum einen dabei, die tiefe Liebe eines Partners wirklich zuzulassen und anzunehmen, und sie schützt uns gleichzeitig vor Selbstzweifeln und Gefühlen der Zurückweisung. Mache dir klar, dass du Liebe verdienst, so wie du bist.

1.1 Vor allem die Partnerschaft hat viel Potenzial für Enttäuschung

Neben unserer Familie und Freunde bringt auch der Bereich der Partnerschaft ein grosses Konfliktpotenzial für Verstrickungen und Enttäuschungen.

  • Gefühle, nicht gewollt, verlassen, betrogen, hintergangen oder manipuliert zu werden.
  • mangelnder gegenseitiger Unterstützung.
  • Zukunftsvisionen oder Träume welche vom Gegenüber nicht eingehalten werden können.
  • Ethische Regeln welche aus eigener Sicht nicht eingehalten werden.

Bei der Wurzel für Enttäuschungen ist das Verrückte, dass all dies vielfach unter dem Deckmantel der Liebe geschieht, ob nun in der Partnerschaft, in der Familie oder auch zu gewissen Teilen in Freundschaften.

Die meisten Menschen hatten nicht die Möglichkeit, so aufzuwachsen, dass sie erfahren konnten, sich in der Tiefe selbst zu lieben. Somit sind sie nicht in der Lage, es anderen zu überlassen, ob die anderen sie mögen oder nicht. Stattdessen sind sie (meist unbewusst) bestrebt, andere zu manipulieren, um Anerkennung, Lieben und Wertschätzung herbeizuführen. Dieses Bestreben erwächst aus ihrem Bedürfnis, sich geliebt zu fühlen. Da sie sich diese Liebe nicht selbst geben können, versuchen sie, sie von anderen zu bekommen – und begeben sich damit in eine Abhängigkeit von ihnen. Enttäuschungen zu einem gewissen Grad sind dadurch vorprogrammiert.

Abhängigkeit zeigt sich, indem wir bewusst oder unbewusst darauf Einfluss nehmen bzw. kontrollieren wollen, wie sich unser Gegenüber auf uns bezieht, was er tun bzw. lassen soll. Solange wir uns selbst gegenüber nicht eigenständig und verantwortungsvoll handeln, fühlen wir uns oft dafür verantwortlich, wie es dem anderen geht, anstatt die Verantwortung bei ihm zu lassen und ihn als eigenständig, selbstverantwortliches Wesen anzusehen.

Die Falle, in die wir als Erwachsene häufig geraten, ist die, dass wir uns – meist, ohne es zu merken – in Abhängigkeit begeben und darin unsere Eigenverantwortung nicht mehr erkennen können. Die grösste Gefahr hierbei stellt die zwischenmenschliche Beziehungsebene in der Partnerschaft dar, in der wir uns in sogenannten Co-Abhängigkeiten verfangen, unsere Verantwortung für uns selbst an den anderen abgeben und uns oft in einem unbewussten Widerstand und selbst sowie unserem Partner gegenüber befinden.

Co-Abhängigkeit kann dazu führen, dass zwei Menschen sich gegenseitig brauchen, um zu überleben, d.h. das Gefühl haben, ohne den anderen nicht mehr existieren zu können. Diese Art der Abhängigkeit, in der der eine den anderen braucht, um zu (über-)leben, lässt nicht nur ausreichende Eigenliebe, sondern damit auch teilbare Liebe für eine erfüllende Partnerschaft vermissen.

Grösstenteils wird der andere für das Glück verantwortlich gemacht:

„Wenn du nur…, dann könnte ich …“, „nur weil du immer …, kann ich nicht …“, „würdest du endlich…, dann müsste ich nicht …“, „ich müsste nicht …, wenn du …“ usw. Vielfach verfallen wir in Vorwürfe, Selbstrechtfertigung und Machtkämpfe und versuchen, den Partner an unsere Wünsche anzupassen. 

Wir verwechseln unsere Bedürfnisse mit Versprechungen, die uns der andere gegeben haben soll, dies jedoch nie getan hat und sehen nicht, dass ein Teil des Problems bei uns liegt. Wir fordern lediglich vom anderen, anders zu sein.

2.0 Die 4 Methoden gegen Enttäuschungen

1. Verringere deine Erwartungshaltung!

Man möchte ja für den anderen Menschen in Familie oder Partnerschaft das Beste? Oder möchte man für den anderen nur das Beste, solange gewisse Regeln befolgt werden?

Manchmal schneiden sich unseren Vorstellungen, mit den Vorstellungen unseres Gegenübers, sowohl in Partnerschaft, als auch Familie oder Freundschaften. Jeder Einzelne ist ein eigenes Individuum und gehört keinem, mit eigenen Träumen und Lebensvorstellungen. Jeder ist für sich selbst verantwortlich und weiss was das Beste für ihn ist. Man sollte seinem Gegenüber genügend Raum geben, das eigene Leben zu gestalten und zu leben. Auch wenn dies manchmal die eigenen Erwartungen nicht ganz trifft.

Der Hauptgrund für Beziehungsprobleme: zu hohe Erwartungen.

Der Wunsch nach Beziehungsqualität hat zugenommen. Galt die Ehe im vorangegangen Jahrhundert vor allem als Wirtschaftsgemeinschaft, so sind die Erwartungen an die Beziehung deutlich gestiegen. Was soll eine Beziehung heute alles bringen? Starken Halt, Trost und Verständnis, guten Sex, finanzielle Sicherheit, starke und gut erzogene Kinder, gemeinsame Freunde, erfüllte Freizeit zu zweit. Beziehungen sind oft überfrachtet mit Wünschen.

„Vielfach sind es vor allem Frauen, die emotional höhere Anforderungen an ihre Partner haben, als diese erfüllen können oder wollen“, so der Paartherapeut Raimondo Lettieri. „Frauen wünschen sich vor allem Partner, mit denen sie offen reden können. Die Unzufriedenheit ist bei den Frauen tendenziell grösser als bei den Männern.“ So sind es oft die Frauen, die eine Beziehung verändern möchten und deshalb eine Beratung aufsuchen.

2. Befreie dich von der Opferrolle

Sobald du Verantwortung übernimmst, verlässt du die Opferrolle, befreist dich aus deinem selbst geschaffenen Gefängnis und nimmst die Zügel selbst in die Hand.

Ein erster Schritt in die Eigenverantwortung könnte darin bestehen, den Willen zu entwickeln, die Verantwortung für das eigene Fühlen, Denken und Handeln selbst zu übernehmen und es nicht anderen zu überlassen, indem man ihnen die Schuld zuweist. Beispielsweise ich bin nun enttäuscht weil du das und das gemacht hast …

Wir Menschen neigen dazu, Probleme bzw. Konflikte aus dem Weg zu gehen, anderen Schuld zuzuweisen bzw. einen Schuldigen oder Verantwortlichen zu suchen. Meist tun wir dies nur im Aussen und vergessen dabei unseren eigenen Anteil, womit wir unsere Eigenverantwortung nicht sehen und übernehmen.

 „Selbstverantwortung ist ein wesentliches Kennzeichen für die Reife eines erwachsenen Menschen.“

3. Sei selbst authentisch!

Du musst selbst nicht immer alle Erwartungen des anderen erfüllen. Wenn du das Gefühl, dich für deinen Partner oder Freunde verstellen zu müssen, um anerkannt oder geliebt zu werden, fällst du bereits aus deiner Kraft und aus deiner Authentizität heraus. Sei selbst ehrlich mit dir selbst und erkenne was du wirklich brauchst. Gerade Frauen neigen oft dazu, dem Partner alles recht machen zu wollen und uns seinen Vorstellungen anzupassen. Das führt häufig zu Abhängigkeit und ungesunden Beziehungen, Enttäuschungen sind dadurch vorprogrammiert.

Obwohl es wichtig ist, in einer Partnerschaft oder allgemein in Beziehungen aufeinander eingehen zu können und manchmal Kompromisse zu schliessen, darfst du dich selbst dabei nicht verlieren.

Sei du selbst. Gib deinem Partner die Chance, dich so zu kennen, wie es deinem inneren Kern entspricht. Und schenke ihm im Gegenzug den Raum, ebenfalls seine Eigenschaften zu leben, auch wenn sie nicht immer deinen Vorstellungen oder Erwartungen entsprechen.

Und falls es gar nicht geht, ist manchmal eine Trennung auf Zeit das Beste. Wir sind meist nicht für einen Menschen fürs ganze Leben geschaffen. Das Leben ist Weiterentwicklung, das heisst sich auch manchmal zu trennen von Personen. Trennung bedeutet Platz für neues!

4. Erhöhe deine Selbstliebe, sei glücklich mit dir selbst!

Sei glücklich mit dir selbst! Lerne dich selbst mit allen Facetten kennen und lieben. Integriere alle deine Teile, auch deine Schattenseiten. Meistens stellen wir überraschend fest, dass wir nicht weniger Liebe in der Welt vorfinden, wenn wir ganz wir selbst sind, sondern mehr. Nur wenn wir unserer Ganzheit selbst annehmen, gewinnen wir unsere innere Kraft zurück, die es viel leichter für uns macht, wirklich zu lieben und geliebt zu werden, ohne in abhängige oder destruktive Muster zu fallen. Denn wenn du dich selbst vollständig fühlst, und das geht nur, wenn du dich mit allem annimmst, was du bist, brauchst du keine Angst davor zu haben, den anderen zu verlieren.

Sobald du dich dazu entscheidest, dir mit Selbstliebe zu begegnen, werden sich viele Dinge in deinem Leben verändern.

Wenn du dich über jemanden ärgerst oder enttäuscht bist, findet der ganze Prozess nur in deinem eigenen Denken statt.

Alles, was du über andere Menschen denkst, erschaffst du damit in deinem eigenen Leben, denn Denken ist immer schöpferisch. Lege daher deinen Mitmenschen niemals Steine in den Weg, sonst werden unvermeidlich auch auf deinem Lebensweg Hindernisse auftauchen. Sei zudem nie eifersüchtig, enttäuscht, neidisch oder missgünstig gegen andere. Deine bewussten Sorgen und Befürchtungen teilen sich über dein eigenes Unterbewusstsein auch dem Unterbewusstsein der anderen Personen mit – und tragen so dazu bei, genau das von die befürchtete hervorzubringen. Dr. Joseph Murphy 

Verändere dein Denken, verändere dein Leben.

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