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Placebo Effekt: Selbstheilung nur mit Gedankenkraft

Die Vorstellung, unser Geist habe enorme Macht über unsere Befinden, scheint unglaublich zu sein, doch Forschungsergebnisse zeigen eindeutig diese Sichtweise: Was wir denken, erzeugt Emotionen und die daraus entstehende Chemie im Körper kann den Genen signalisieren, sich entweder hochzuregulieren bzw. die Genexpression zu verstärken oder abzuschalten.

Diese wunderbare Apotheke aktiviert natürlich Heilmoleküle, die bereits im Körper vorhanden sind – und stellt dann unterschiedliche Mittel zur Verfügung, die unter allen möglichen Umständen unterschiedliche Wirkungen hervorrufen. Da stellt sich natürlich die Frage: Wie funktioniert das? Wie machen wir das?

Wir alle formen unser Gehirn und unseren Körper durch die Kraft der Gedanken, die wir denken, die Emotionen, die wir fühlen, die Absichten, die wir hegen, und die Zustände die wir erleben.

1.0 Wie funktioniert der Placebo Effekt?

Wenn der Placebo-Effekt davon abhängt, wie dein Gedanken die Physiologie verändern kann – also von der Macht des Geistes über die Materie -, wäre es vielleicht eine gute Idee, und einmal unsere Gedanken anzuschauen und herauszufinden, wie du mit dem Gehirn und dem Körper interagierst. Zunächst einmal wollen wir uns mit unseren ganz persönlichen, alltäglichen Gedanken beschäftigen.

Wir Menschen sind Gewohnheitstiere. Tag für Tag gehen uns etwa 60 000 bis 70 000 Gedanken durch den Kopf, von denen 90 Prozent genau die gleichen Gedanken sind wie bereits am Tag zuvor. Wir stehen auf der selben Seite des Bettes auf, erledigen die gleichen alltäglichen Verrichtungen im Badezimmer, kämmen uns die Haare so wie immer, essen Tag für Tag das gleiche Frühstück und sitzen dabei auf demselben Stuhl, mit der Tasse in derselben Hand, fahren auf derselben Strecke zur selben Arbeit und tun das, womit wir uns so gut auskennen, mit denselben Menschen (die dieselben emotionalen Knöpfe drücken) – und das jeden Tag. Dann hasten wir nach Hause, wo wir fix unsere E-Mails durchschauen, damit wir schnell zu Abend essen und eilig unsere Lieblingsshow im Fernsehen anschauen können. Dann putzen wir uns wie immer vor dem Zubettgehen die Zähne, um dann husch, husch, zur selben Zeit wie immer ins Bett zu gehen, nur um am nächsten Tag hurtig wieder aufzustehen und das Gleiche wieder zu tun.

Wir leben den grössten Teil unseres Lebens auf Autopilot!?

Wir denken die gleichen Gedanken, und deshalb treffen wir dieselben Entscheidungen, die wiederum zu den gleichen Verhaltensweisen führen, was uns immer wieder die gleichen Erfahrungen beschert, die die gleichen Emotionen und Gefühle erzeugen. Und diese immer wieder gleichen Emotionen rufen die immer gleichen Gedanken hervor.

Placebo-Effekt Defintion

Der Placebo Effekt funktioniert, weil eine betreffende Person ein bekanntes Heilmittel akzeptiert und daran glaubt – eine Scheinpille, Scheininjektion oder auch ein Scheinverfahren oder Scheineingriff, die an der Stelle des echten Verfahrens getreten sind – und die Person dann auf das Resultat einlässt und trotzdem positiv darauf reagiert. Die Einstellung ist alles!

Aufgrund dieses mehr oder weniger bewussten Prozesses bleibt auch die Biologie in unserem Körper die Gleiche. Selbst wenn du vielleicht heimlich auf Veränderung in deinem Leben hoffst, verändern sich weder dein Gehirn noch dein Körper, denn du denkst immer wieder die gleichen Gedanken, führen die gleichen Handlungen aus und erleben dieselben Emotionen. Du erzeugst dieselben Gehirnaktivitäten, die dieselben Schaltkreisen aktivieren und die gleichen chemischen Stoffe im Gehirn produzieren, welche wiederum die Körperchemie auf immer wieder die gleiche Weise beeinflussen. Diese chemischen Verbindungen senden denselben Genen die gleichen Signale, dieselben Genexpression erzeugen, die gleichen Zellbausteine (Proteine) erzeugen.

Unsere Gedanken setzen im Gehirn eine Mischung aus mehreren chemischen Substanzen frei, die sogenannten Neurotransmitter (Serotonin, Dopamin und Acetylcholin beispielsweise). Denken wir die gleichen Gedanken immer wieder, feuert das Neuron immer wieder auf dieselbe Weise. Sobald wir einen neuen Gedanken denken, verändern wir uns – neurologisch, chemisch und genetisch.

Unsere Körperanatomie ist keineswegs statisch; in jedem Augenblick brodelt der ganze Körper vor Veränderungen, du beeinflusst deine Gene durch deine Gedanken & Emotionen, durch die Ernährung, Sport, die Sonne, Verschmutzung, …

Durch das Erlernen von etwas Neuem, durch neue Gedanken und frische Erfahrungen können innerhalb von Sekunden Tausende neuer Verbindungen aufgebaut werden. Wir können also durch Gedanken auf der Stelle neue Gene aktivieren – einfach durch einen neuen Geist. Das ist die Macht des Geistes über die Materie.

Deine Schaltkreise bzw. neuronalen Vernetzungen im Gehirn, deine innere Chemie, deine Genexpression und letztlich deine Gesundheit, kannst du also mit einer neuen Persönlichkeit oder besser gesagt mit anderen Gedanken und Gefühlen positiv verändern.

Du musst die Emotionen, die du im Gedächtnis hast und verinnerlicht hast und Tag für Tag lebst, achtsam beobachten und entscheiden, ob du dich mit einem von diesen Emotionen bestimmten Leben wirklich etwas Gutes tun. 

1.1 Epigenetik – Die Lehre der Gene

Was Wort Epigenetik bedeutet wörtlich „über den Genen“ und bezieht sich auf die Steuerung der Gene durch Signale von ausserhalb der Zelle – oder anders ausgedrückt, aus der Umwelt.

Die Epigenetik lehrt, dass wir nicht auf Gedeih und Verderb unseren Genen ausgeliefert sind und dass eine Bewusstseinsveränderung beim Menschen zu strukturellen und funktionalen Veränderungen des Körpers führen kann. Wenn wir die erwünschten Gene ein- und die unerwünschten Gene ausschalten, können wir unser genetisches Schicksal verändern; dazu müssen wir mit den verschiedenen Umgebungsfaktoren arbeiten, die unseren Genen Signale schicken. Manche dieser Signale kommen aus dem Körper, beispielsweise Gefühle und Gedanken, andere aus den Reaktionen des Körpers auf die äussere Umwelt, zum Beispiel Ernährung, Bewegung, Verschmutzung oder Sonnenlicht, …

Eineiige Zwillinge, die genau dieselbe DNA haben, sind ein grossartiges Beispiel dafür, wie die Epigenetik am Werk ist. Geht man von der Vorstellung der genetischen Vorbestimmung aus – das heisst, alle Krankheiten seien genetischen Ursprungs -, dann müssten eineiige Zwillinge genau dieselbe Genexpression haben. Aber nicht immer manifestieren sie dieselbe Krankheit auf dieselbe Weise; manchmal hat einer der Zwillinge eine genetische Krankheit, die der andere überhaupt nicht aufweist. Zwillinge können dieselben Gene haben, aber die Ergebnisse können unterschiedlich sein.

Egal, ob es mit Freude oder Stress verbunden ist: Mit jedem gedachten Gedanken, jeder gefühlten Emotionen und jedem erlebten Geschehen handelst du als Epigenetik-Ingenieur deiner eigenen Zellen. Sie kontrollieren dein Schicksal.

Wenn du im Laufe der Jahre immer weiter die gleichen Gedanken produzierst, die durch ihre Signale dieselben Gefühle auslösen; Dein Gehirn wird dadurch immer fester in diesem sehr begrenztem Muster verdrahtet. Und was passiert, wenn du immer wiederkehrend Gedanken hegst, welche dir Schuldgefühle einjagen und dir das Gefühl geben, ein Opfer zu sein?

  • „Das Leben ist zu hart!“
  • „Ich bin ein schlechter Vater (oder eine schlechte Mutter).“
  • „Ich hätte nicht so gemein sein dürfen. Hab ich was falsch gemacht?“
  • „Was werden die anderen über mich denken?“

Solche Gedanken schalten ein neuronales Netz im Gehirn ein. Werden genug dieser Netzwerke aktiviert und miteinander vernetzt, entsteht eine andere geistige Verfassung und das Gehirn erzeugt ein inneres Selbstbild, das deine Identität bestätigt und bestärkt (in diesem Fall als schuldbeladene Person). Mit der Zeit wird durch die immer wieder selbe Gedanken- und Gefühls-, Gefühls- und Gedankenschleife Energie im Körper gespeichert und wiederum ein biologischer Effekt ausgelöst: Sie haben Schuldgefühle im Bauch, auf Dauer können Schmerzen und Krankheit kann entstehen.

1.2 Dauernde Stressemotionen erzeugen Krankheiten

Wenn dein Gehirn ganzheitlicher und ausgewogener ist, dann bist auch du ganzheitlicher und ausgewogener. 

Mit Stressemotionen oder besser gesagt im Überlebensmodus werden wir automatisch zu „Materialisten“ definieren als die Realität über die Sinne: was wir sehen, hören, riechen, fühlen und schmecken. Ausserdem schränken wir unseren Fokus ein und lenken unsere gesamte Aufmerksamkeit auf die Materie – auf unseren Körper. Durch die Stresshormone werden wir dazu gebracht, uns voll und ganz auf die Aussenwelt zu konzentrieren, denn dort lauert die Gefahr.

In der Frühzeit der Menschheit war eine solche Reaktion natürlich eine gute Sache; sie konnte angepasst werden und hielt den Einzelnen am Leben. Sobald die Aufmerksamkeit auf die Ursache gelenkt und die Gefahr vorüber war, sank der Stresshormonpegel, und der Mensch war wieder in Balance und ausgewogen.

Durch das Leben im Überlebensmodus (Stresshormone) zapfen wir unser eigenes Energiefeld an und der Körper hat weniger Energie für Reparatur und Regeneration.

Heute ist das nicht mehr der Fall. Kaum erhalten wir einen Anruf oder eine E-Mail vom Chef oder einem Familienmitglied, was eine starke emotionale Reaktion wie Ärger, Frust, Furcht, Angst, Trauer, Schuld Leiden oder Scham in uns auslöst, schalten wir das primitive Kampf-oder-Flucht-Nervensystem ein und reagieren (individuell manche Leute mehr andere weniger), als ob ein Raubtier hinter uns her wäre. Diese chemische Reaktion bleibt bei vielen automatische eingeschaltet, weil die äussere Bedrohung scheinbar nie aufhört. Die meisten Menschen verbringen einen Grossteil ihrer Zeit in diesem erregten Zustand; er ist chronisch geworden, als griffe das Raubtier da draussen in der Wildnis nicht nur ab und zu an Zähne fletschend an, sondern lebt in derselben Höhle wie wir – beispielsweise die Kollegin, die direkt neben uns arbeitet und eine richtige „Giftspritze“ ist.

Im Überlebensmodus werden Stresshormone wie Adrenalin und Cortisol dauernd durch den Körper gepumpt. Falls diese Ungleichgewicht über längere Zeit aufrechterhalten, steuern wir auf Krankheit zu, denn durch Langzeitstress wird die gesunde Genexpression herunterreguliert.

Dauerzustände die du eher lassen solltest …

Wut | Verlangen | Angst | Unzufriedenheit | Sorgen | Kummer | Liebeskummer | Hoffnungslosigkeit | Schuldbewusstsein | Scham | Trauer

Sich um etwas Sorgen machen oder über etwas wütend sein kann natürlich in vielen Fällen Sinn machen. Aber nach dem 17 mal des gleichen Gefühls sollte man sich langsam fragen, ist dieses Gefühl immer noch sinnvoll für mich??

Dauerzustände die du eher fördern solltest …

Frieden | Zufriedenheit | Freude | Vernunft | Hoffnungsvoll | Mut | Staunen | Stolz | Inspiration | Akzeptanz | Liebe | Dankbarkeit | Begeisterung | Neutralität

Es geht nicht um gefälschte Freundlichkeit oder gefälschtes Glücklichsein. Aber noch etwas mehr in Richtung Optimismus schadet definitiv keinem von uns!! 

2.0 Erschaffe selbst den Placebo-Effekt

Wenn wir unsere Überzeugungen verändern und einen Placebo-Effekt erzeugen wollen, um unsere Gesundheit und unser Leben zu verbessern. Müssen wir mit einer klaren, festen Absicht und einer höheren emotionalen Energie im Geist und im Körper eine neue innere Erfahrung schaffen, die stärker ist als die äussere Erfahrung der Vergangenheit. Oder anders ausgedrückt: Wenn wir uns entschliessen, eine neue Überzeugung zu kreieren, muss die Energie dieser Entscheidung höher sein als die Energie der verfestigten Programmierungen und emotionalen Konditionierungen im Körper.

Korrekt ausgeführt, ordnet dieser Prozess die Muster im Gehirn neu und verändert deine Biologie. Die neue Erfahrung (z.B. durch Training deiner Gedanken/Einstellungen und folgende Meditation) organisiert die alten Programmierungen um und löscht dadurch die neurologischen Nachweise dieser vergangenen Erfahrungen (so wie eine grössere Welle, die sich am Strand bricht, jegliche vorher vorhandenen Spuren von Muscheln, Tang, Meerschaum oder Muster im San auslöscht).

Erneuerung ist eine natürliche Fähigkeit unseres Körpers; Degeneration und Krankheit sind die Ausnahme, nicht die Regel. Lernen deine Körper nun selbst zu erneuern!

Dieses neue Signal reorganisiert nicht nur die neuronalen Schaltkreise, sondern löst auch die emotionalen Verhaftung an die Vergangenheit und schreibt dadurch die Konditionierung des Körpers um. Wenn das passiert, lebt der Körper in dieser Sekunde komplett in der Gegenwart und ist nicht mehr in der Vergangenheit gefangen. Diese höhere Energie ist im Körper spürbar und wird als neue Emotion gedeutet (Emotion bedeutet Energie in Bewegung) – sei  das nun ein Gefühl der Unbesiegbarkeit, des Mutes, der Selbstbestimmtheit, des Mitgefühls, der Freude, der Zufriedenheit, der Inspiration etc. Nicht Chemie, sondern Energie verändert unsere Biologie, unsere neuronalen Vernetzungen und unsere Genexpression.

Bitte sei dir im Klaren darüber, dass du öfter als nur ein paar wenige Male für deine zukünftige Chance meditieren musst. Sobald du aus einem neuen Seinszustand heraus eine neue elektromagnetische Signatur aussendest, erinnere dich an deine Zukunft, noch bevor sie eintritt, und übe im Kopf, wie diese Zukunft sein wird; lebe in dieser Zukunft, und zwar so real wie möglich. Rufe dabei höhere Emotionen in dir hervor und bringe so deinem Körper auf der emotionalen Ebene bei, wie sich diese Zukunft anfühlt. 

Falls du gerne noch mehr über Joe Dispenza erfahren und lernen möchtest, gehe zu unserem Artikel über Joe Dispenza oder zum spirituellen Meisterkurs von Joe Dispenza – Redesigning your destiny.

Mit Mitgefühl und Fürsorge für das eigene Wohl, das Wohl der anderen und das Wohl des Planeten Erde zeigt. Wie die Arbeit vom HMI mit Studierenden aufgezeigt hat, können wir mit ein bisschen Übung tatsächlich höhere Gefühle und emotionale Verfassungen erzeugen, regulieren und beibehalten – unabhängig davon, was in der Aussenwelt passiert.

Bei der geführen Meditation wirst du gebeten, dich auf die Gefühle der Dankbarkeit, Freude und Liebe einzulassen, und wir empfehlen dir, das täglich zu praktizieren, den die Entscheidung, sich hinzusetzten und eigenständig höhere Gefühle erschaffen, wird so zu einer Gewohnheit. Und mit genügend Übung, kannst du mentale Programmierungen wie mangelndes Selbstwertgefühl, Angst oder Unsicherheit durch höhere Seinszustände ersetzen und sich voll und ganz in ihr Leben verlieben.

Es ist tatsächlich möglich, durch das Ändern der Denk- und Gefühlsparadigmen positive, messbare, greifbare Lebensveränderungen zu bewirken. Diese positiven Effekte, die du in deinem eigenen Leben erzeugst, werden sich auch wie Wellen ausbreiten und zugleich das Leben deiner Familie oder nähesten Personen positiv beeinflussen.

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