Die meisten von uns haben Dinge gesagt und getan, die wir bereuen. Wir haben andere Menschen verletzt, und es tut uns leid. Indem wir anderen erzählen, was wir getan oder gesagt haben, können wir uns von diesen negativen Gefühlen befreien. Diese Form der Katharsis oder Reinigung befreit uns und erlaubt uns, mit dem Rest unseres Lebens fortzufahren. Reue ist nicht nur gut, sondern wesentlich für die Seele, für langandauerndes Glück.

Wenn du dich komplett akzeptierst und frei von Schuldgefühlen bist, fühlst du dich besser bei allem was du tust!

1.0 Befreie dich von Schuldgefühlen

Das grosse emotionale Problem des 20. Jahrhunderts ist Schuld. Schuld erhebt sich aus einem Gefühl der Wertlosigkeit infolge destruktiver Kritik und von Fehlern, die du glaubst in der Vergangenheit gemacht zu haben. Wie wirst du Schuldgefühle los, die dein Glück beeinträchtigen? Folgendes kannst du tun:

  • Eliminiere destruktive Selbstkritik aus deinen Gedanken und deiner Sprache. Weigere dich, irgendetwas Selbstmissbilligendes zu sagen. Weigere dich, irgendetwas von dir zu sagen, von dem du nicht aufrichtig wünschst, dass es wahr wäre. Erlaube gleichzeitig niemand anderem, auf eine negative Art zu dir zu sprechen. Wenn jemand dich kritisiert, sage einfach: „Es wäre mir lieb, wenn Sie nicht so mit mir sprechen würden, weil es nicht wahr ist.“ Dein Unterbewusstsein nimmt fortlaufend Informationen auf und wird es als Teil der Entwicklung deines Selbstkonzepts verinnerlichen.
  • Wenn du jemandem erlaubst, etwas Negatives über dich zu sagen, ohne zu reagieren, akzeptiert dein Unterbewusstsein das als eine gültige Beschreibung von dir und speichert es, um deine Gefühle von Schuld und Unterlegenheit zu bestärken. Negative Aussagen durch dich selbst oder durch andere, die nicht rückgängig gemacht oder herausgefordert werden, prädestinieren dich für Fehlschläge in der Zukunft.
  • Schiebe niemandem die Schuld zu. Nimm die ganze Verantwortung für dein Leben und alles darin, auf das du einen Einfluss hast, auf dich selbst. Die meisten Menschen tun meistens das, was sie für richtig halten. Durch Kritik, Verdammung und Beschwerden gibt es nichts zu gewinnen. Kritisieren und die Schuld auf andere schieben senkt deine Selbstachtung und bestärkt deine eigenen Gefühle von Schuld und Unterlegenheit. Wenn du anfängst, dich über jemanden zu ärgern, wende das Gesetz der Substitution an, und sage einfach: „Niemand hat die Schuld; ich bin verantwortlich.“
  • Lasse dich nicht durch Schuldzuweisung manipulieren. Es gibt wahrscheinlich wenigstens eine Person in deinem Leben, vielleicht mehrere, die daran gewöhnt ist, mit dir auf der Grundlage zu interagieren, dass du dich schuldig fühlst. Es kann deine Mutter, dein Lebenspartner, dein Chef oder ein Kollege sein. Du befindest dich vielleicht in einer Beziehung, in
    der Schuld das Grundarbeitsprinzip ist. Es gibt zwei Techniken, um diese Angewohnheit der Anwendung von Schuld zu deiner Manipulation oder Kontrolle zu unterbinden:
Schuld loslassen

Reue tut der Seele gut!

Wenn du schliesslich jemand anders durch irgend etwas verletzt hast und immer noch ein schlechtes Gewissen hast, gehen zu ihm oder ihr und entschuldige dich. Sage: „Es tut mir leid.“

Reue tut der Seele gut. Sie befreit dich von den Gefühlen der Schuld und Unwürdigkeit, die mit dem Wissen einhergehen, dass du etwas getan hast, das nicht mit deinen obersten Idealen übereinstimmt. Es spielt keine Rolle, wie die andere Person reagiert oder antwortet. Wichtig ist nur, dass du den Mut und die Charakterstärke hattest, die Verantwortung für deine Handlungen zu übernehmen, dich zu entschuldigen und zu sagen, dass es dir Leid tut. Du kannst dann mit dem Rest deines Lebens fortfahren und die andere Person mit ihrem fortfahren lassen.

Nimm dir zuerst ein Blatt Papier, und stelle dir eine Liste aller Personen auf, die dir einfallen, die dir in irgendeiner Weise wehgetan haben. Gehe dann die Liste herunter. Lies jeden Namen, erinnere dich, was geschah, und sage: „Ich vergebe
dieser Person alles; ich lasse sie jetzt los.“ Wiederhole diese Worte zwei oder drei Mal bei jeder Person auf der Liste. Lege die Liste dann beiseite. Jedes Mal wenn du von nun an, an diese Person oder Situation denkst, stoppst du die negative Emotion, die damit verbunden ist, indem du sagst: „Ich vergebe ihr für alles“, und deine Gedanken dann mit etwas
anderem beschäftigst. Dein ganzes Leben eröffnet sich dir, wenn du schliesslich vergibst und loslässt. Vergebung ist der Schlüssel zum Königreich inneren Friedens, die härteste Sache, die du je tun wirst, und die wichtigste.

1.1 Schuldgefühle loswerden durch die Praxis des Vergebens!

Drei Parteien in deinem Leben musst du vergeben, um dich von negativen Gefühlen der Schuld, Unterlegenheit, Unzulänglichkeit, Unverdientheit, des Grolls und Ärgers zu befreien. Wenn du diese Leute gehen lässt, wirst du ein Gefühl der Erleichterung und Freude empfinden, und dein Leben wird sich auf wunderbare Weise für dich öffnen.

Die erste Partei sind deine Eltern.

Ob du am Leben bist oder nicht, du musst dich heute entscheiden, deinen Eltern frei für jede einzelne Sache zu vergeben, womit sie dir je wehgetan haben.

Du musst ihnen für jede Ungerechtigkeit und jeden Akt der Unfreundlichkeit oder Grausamkeit vergeben, die sie dir je zugefügt haben. Du musst dich über die Schmerzen der
Kindheit erheben und sie loslassen, akzeptieren, dass deine Eltern mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln ihr Bestes taten. Fast jeder ist immer noch aufgebracht und wütend über etwas, das ein oder beide Elternteile getan haben, als wir aufwuchsen.

Viele Männer und Frauen in den Vierzigern und Fünfzigern befinden sich noch immer in einem Zustand emotionalen Kummers, weil sie ihren Eltern noch nicht vergeben haben. Ein lebenslanger Groll ist ein furchtbarer Preis für etwas, wegen dem ohnehin nichts hätte unternommen werden können. In vielen Fällen sind deine Eltern sich gar nicht bewusst, was sie getan haben, über das du immer noch aufgebracht bist. In der Regel können sie sich überhaupt nicht
daran erinnern. Wenn du ihnen erzählst, weshalb du ihnen immer noch böse bist, werden sie oft erstaunt sein, weil sie keine Erinnerung an dieses Ereignis haben.

  • Du kannst deinen Eltern auf dreierlei Art vergeben. Die erste ist die wichtigste, und das ist, ihnen in Ihrem Herzen zu vergeben. Wende jedesmal, wenn du an die Sache denkst, mit der sie dir wehgetan haben, das Gesetz der Substitution an, und ersetze den Gedanken durch die Worte: „Ich vergebe ihnen alles.“ Wenn du fortfährst, ihnen jedesmal zu
    vergeben, wenn du dich an den Vorfall erinnerst, wirst du innerhalb kurzer Zeit in der Lage sein, an die Erfahrung emotionslos und ohne Negativität zurückzudenken. Schliesslich wirst du sie gänzlich vergessen. Du bist frei.
  • Die zweite Art der Vergebung deiner Eltern ist, dass du einfach zu ihnen gehst oder sie anrufst. Viele unserer Seminaristen setzen sich mit ihren Eltern an einen Tisch und diskutieren, was sie taten und warum sie immer noch böse waren. Dann sagten sie: „Ich will euch nur wissen lassen, dass ich euch jeden Fehler, den ihr je in meiner Erziehung gemacht habt,
    vergebe und dass ich euch liebe. Indem du ihnen vergibst, befreist du sie und dich selbst.
  • Die dritte Art, deinen Eltern zu vergeben, ist, dass du ihnen einfach einen Berief schreibst, in dem du ihnen so detailliert, wie du willst, jeden Fehler vergibst, den sie gemacht haben. Viele Eltern mit einer niedrigen Selbstachtung hoffen, dass ihre Kinder ihnen eines Tages ihre Fehler vergeben, die sie in der Erziehung gemacht haben und die zuzugeben sie nicht stark genug sind. Erst wenn du deinen Eltern vollkommen vergibst, wirst du ein voll funktionierender Erwachsener.

Bis dahin bist du innerlich noch ein Kind. Du bist emotional immer noch von ihnen abhängig. Erst wenn du über die unglücklichen Erfahrungen des Aufwachsens Gras wachsen lässt, kannst du eine reife Beziehung mit deinen Eltern haben. Für die meisten Menschen beginnen die besten Jahre ihres Lebens mit ihren Eltern an dem Tag, wo sie ihnen vergeben und alle negativen Erinnerungen hinter sich lassen.

Die zweite Partei, der du vergeben musst, sind alle übrigen Menschen.

Du musst bedingungslos jeder einzelnen Person in deinem Leben vergeben, die dir jemals etwas zuleide getan hat.

Du musst ohne Ausnahme jedes böse, sinnlose, hirnlose und grausame Ding vergeben, das je zu dir oder über dich gesagt oder dir angetan worden ist. Die Verweigerung der Vergebung einer Person kann ausreichen, um deines zukünftiges Glück zu untergraben oder sogar zerstören. Du brauchst die Person nicht gern zu haben. Du musst ihr nur vergeben. Vergebung ist ein völlig selbstsüchtiger Akt.

Es hat nichts mit der anderen Person zu tun, nur mit deinem Seelenfrieden, deinem Glück, Erfolg und deiner Zukunft. Vielleicht das Dümmste, das du tun kannst, ist, immer noch jemandem böse zu sein oder zu grollen, dem du völlig egal bist.

Wie jemand sagte: „Ich hege niemals einen Groll; während du grollst, gehen die zum Tanz.“ Was auch immer die Situation ist, wahrscheinlich hast du dich ohnehin selbst da hineingebracht. Ob es ein Geschäft, eine Investition, eine Stelle oder eine Beziehung ist, du hast die Wahl und die Entscheidung getroffen, die dies überhaupt erst möglich machte. Es hätte ohne deine aktive Teilnahme nicht stattfinden können, die du hättest zurückhalten können. Du warst verantwortlich. Du konntest frei wählen und trafst unglücklicherweise die falsche Wahl. Jetzt musst du das hinter dir lassen. Selbst wenn du gar nichts damit zu tun hattest, wenn du eine vollkommen unschuldige dritte Partei warst, bist du doch verantwortlich für deine Reaktion. Du bist verantwortlich für dich selbst und deine Emotionen. Du kannst dich frei entscheiden, was du von diesem Moment an tust, und die beste Regel ist zu vergeben.

Die dritte Partei, der du vergeben musst, bist du selbst!

Du musst dir jedes dumme oder schmerzliche Ding vergeben, das du jemals gesagt oder getan hast. Denke daran, dass du nicht perfekt bist. Du machst Fehler. Du sagst und tust eine Menge törichter Dinge im Verlauf des Aufwachsens und Reifens. Wenn du sie noch einmal tun müsstest, würdest du sie anders machen. Aber Reue und Bedauern wegen früherer Fehler erfüllt keinen Zweck. Sie sind Anzeichen eines schwachen Charakters.

Reue wird oft als Entschuldigung dafür benutzt, dass man nicht vorankommt. Alle weisen und reifen Männer und Frauen haben dumme, törichte Fehler gemacht. Auf diese Weise erwarben sie ihre Weisheit und Reife. Und jetzt musst du dir selbst für alles vergeben. Vergeben ist der Schlüssel zum Königreich geistiger und spiritueller Entwicklung.

Der Akt der Vergebung leitet den Prozess des Reinwaschens von allen angesammelten Überresten von Schuld, Ärger und Groll ein, die negative Emotionen in deinem Unterbewusstsein ausbrüten. Das regelmässige Praktizieren der freien Vergebung von allem für jeden macht aus dir ein ruhigeres, freundlicheres, mitfühlenderes und optimistisches menschliches Wesen.

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Josef Kryenbuehl, dipl. Hypnosetherapeut / Mentalcoach. Erfahre hier gerne mehr über uns.

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