Ingwer Wirkung auf Körper – 10 super Vorteile durch Ingwer!

Ingwer die gesunde Knolle, die Wurzel mit heilender & stärkender Wirkung!

Die heilende Wirkung des Ingwers schätzen asiatische Mediziner schon länger. Inzwischen hat auch die westliche Welt Ingwer als Hausmittel entdeckt – 10 Wirkungsweisen warum auch wir vermehrt zu Ingwer in der Küche greifen sollten, zeigen wir dir hier.

Die scharfe Knolle hat nicht nur reichlich Vitamin C, sie kann auf den Körper außerdem eine heilende und stärkende Wirkung bringen. Sie ist hilfreich für den Darm, unterstützt den Kreislauf, lindert Zahnschmerzen und hilft bei Erkältungen und der Grippe.

Ingwer, Superfood & Heilpflanze zugleich!
Erfahre hier alles zu Ingwer Wirkung!

1.0 Ingwer gesund & vielfältig!

Die gesundheitlich wirksamen Inhaltsstoffe befinden sich im Wurzelstock, dem Rhizom. Ingwer enthält über 150 Inhaltsstoffe. Er ist reich an ätherischen Ölen. Die Scharfstoffe, die sogenannten Gingerole, machen den scharfen Geschmack der Pflanze aus. Rein formal ist Ingwer ein NahrungsmittelIn der Traditionellen Chinesischen Medizin wird die Wurzel aber schon seit mehr als 2.000 Jahren als Heilpflanze verwendet.

Ingwer ist wahrlich eine Knolle mit Heilwirkung! Nebenwirkungen sind bei normalem Konsum kaum bekannt: Das Gewürz und Heilmittel enthält gesunde ätherische Öle, Gingerole, Harz und Harzsäuren. Außerdem enthält es reichlich Vitamin C, Magnesium, Eisen, Kalzium, Kalium, Natrium und Phosphor.

Die Knolle hält also definitiv gesund. 

Die Pflanzenfasern von Ingwer sind reich an Vitamin C und Antioxidantien, daher gilt die Wurzel als besonders gesundheitsfördernd und soll einen signifikant positiven Effekt auf den Alterungsprozess der Zellen und des gesamten Organismus haben.

Ingwer soll also für mehr Vitalität, ein strahlendes Hautbild und eine deutlich verlangsamte Faltenbildung sorgen – daher auch das Image als sogenanntes Superfood. Die Knolle kann die Verdauung fördern, Stoffwechselprozesse und die Fettverbrennung effektiv anregen und akute Magenbeschwerden, wie Übelkeit auf Reisen, umgehend lindern.

Außerdem wirkt Ingwer entzündungshemmend, antibakteriell, durchblutungsfördernd und reinigend und ist ein beliebtes Heilmittel bei Erkältungskrankheiten oder grippalen Infekten, etwa als frisch aufgebrühter Tee oder als Ingwer-Wasser.

Erfahre folgen alles zu den 10 wichtigsten Wirkungen & Anwendungen von Ingwer.

Nebenwirkungen?

Bei Schwangerschaft, sehr empfindlichem Magen und vor einer Operation besser auf Ingwer verzichten!

Da Ingwer auf verschiedene Weisen stimulierend wirkt, konkret durchblutungsfördernd und verdauungsanregend ist, kann der Verzehr aber auch unangenehme Nebenwirkungen zur Folge haben. Experten raten daher, nicht mehr als etwa 50 Gramm frischen Ingwer täglich (oder 50 Gramm Ingwerpulver) zu verzehren.

Ingwer Wirkung

1.1 Ingwer Wirkung auf Körper – 10 Vorteile durch Ingwer!

Ingwer hat viele Wirkungen, aus unsere Sichtweise gesehen haben wir dir hier die wichtigsten Wirkungen auf deine Gesundheit aufgeführt. Die heilenden Wirkungen fallen vor allem dem im Ingwer enthaltenen Gingerole und Shogaolen zugute.

1. Ingwer entgiftet Körper & Leber

Ingwer wirkt vor allem durch seine Scharfstoffe. Durch die besonderen Wirkstoffe wie Zingiberen, Gingerole, Shogaole, ätherische Öle und Scharfstoffe regt Ingwer nicht nur die Durchblutung und die Schweissproduktion, sondern den kompletten Stoffwechsel an. Die Galle arbeitet besser, die Fettverbrennung läuft auf Hochtouren und Ingwer regt die Leber an, Giftstoffe aus dem Blut zu entfernen. Das alles hilft bei der Ausleitung von Giftstoffen.

2. Ingwer hat einen positiven Effekt auf den Alterungsprozess der Zellen

Die Scharfmacher fördern die Durchblutung. Und das ist besonders gut für eine gesunde Haut. In der chinesischen und ayurvedischen Medizin gilt Ingwer seit tausenden von Jahren als absolute Anti-Aging-Waffe. Die Antioxidantien in Ingwer aktivieren nicht nur die Kollagen-Produktion, reduzieren Hautunreinheiten und Entzündungen, sondern helfen sogar, Narben zu reduzieren. Wegen seiner entzündungshemmenden Wirkung ist Ingwer auch ein gutes Mittel gegen Pickel. 

3. Ingwer hilft bei der Verdauung & zum Abnehmen

Die Knolle ist stoffwechselanregend, fördert Fettverdauung und Magensäureproduktion. Das sind schon gute Eigenschaften für eine Diät. Studie behaupten ebenfalls das  Probanden die zum Essen ein Glas Ingwerwasser trinken weniger Essen. 

Weil Ingwer dem Körper, ähnlich wie Chili, so richtig einheizt, gilt er als Kalorienkiller. Denn Ingwer wirkt positiv auf die Verdauung: Er regt den Speichelfluss und die Magensäfte an und beschleunigt so die Verdauungsprozesse.

Diäten mit Ingwer gibt es entsprechend viele – doch die Pflanze alleine macht nicht schlank. Diätratgeber empfehlen eine Tageszufuhr von etwa zwei Gramm, damit allein lassen sich aber keine hundert Gramm Schokolade in Luft auflösen.

4. Ingwer stärkt das Immunsystem

Reichlich Vitamine und Mineralstoffe. Viel Vitamin C, Magnesium, Eisen, Kalzium, Kalium, Natrium, Phosphor und die antioxidativen Wirkung des Ingwers hilft das Immunsystem zu stärken.

5. Ingwer bei Übelkeit & Reisekrankheit

Ingwer hilft bei Übelkeit, insbesondere bei der Reisekrankheit und morgendlichem Brechreiz, sowie gegen Blähungen und Bauchschmerzen. In der Naturheilkunde gilt Ingwer als Mittel, das gegen Infektionen des Verdauungstraktes schützt. 

Das Kauen frischer Ingwerstücke oder die Anwendung von Ingwer in Form von aufgebrühtem Tee, als fertige Lutschtabletten oder Tropfen kann die Empfindsamkeit des Magens abschwächen und kann den Bereichreiz lindern. Eine gesteigerte Magenbewegung sorgt zusätzlich dafür, dass der Mageninhalt schneller in Richtung Darm transportiert wird und damit der Magendruck bei Übelkeit abnimmt. Gleichzeitig regen die Mehrdurchblutung im Darm und eine erhöhte Sekretion von Gallensäften die Verdauung an. Die Darmbewegungen gestalten sich harmonischer, was einen positiven Effekt auf Vollegefühl und Blähungen haben kann. All diese Effekte können im Zusammenspiel das Auftreten von Übelkeit und Erbrechen verringern.

6. Ingwer gegen Erkältungen & Grippe

Gerade bei Bronchialerkrankungen und Grippe kann Ingwer viel für eine schnellere Heilung tun. Auch hierbei lindert die Knolle Schmerzen. Zudem bringen uns die Gingerole und Shogaole zum Schwitzen. Gleichzeitig wirkt Ingwer schleimlösend.

Gerade zur Winterzeit kann man die heilenden Eigenschaften von Ingwer zur Vorbeugung und Behandlung von Fieber, Erkältung, Schnupfen und Husten nutzen; zu diesem Zweck wird er am besten als Tee genossen. Das Gingerol, eine aromatische, scharfe Substanz, regt die Durchblutung an. Dies führt zur Stärkung der Abwehrkräfte und befreit die Atemwege. Ingwer wirkt ausserdem entzündungshemmend und lindert somit die gereizten Schleimhäute. Des Weiteren hat Ingwer eine fiebersenkende und schweisstreibende Wirkung.

7. Ingwer stärkt das Herz und Kreislauf, reduziert Cholesterin

Ingwer enthält einen Stoff (Gingerol), der Aspirin ähnelt. Er verdünnt das Blut, hemmt die Blutgerinnung und schützt so vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen. 

Westliche Forscher haben Ingwer auch als schmackhaften Cholesterinsenker entdeckt: Die für die Gefäße so schädlichen Blutfette werden durch seine Gingerole verstärkt zu Gallensäure umgewandelt und abtransportiert. Dafür genügen schon zwei Gramm täglich. Mit dieser Menge lassen sich zum Beispiel zwei bis drei Tassen Ingwertee aufbrühen.

8. Ingwer als Schmerzmittel

Ingwerinhaltsstoffe helfen vermutlich auf ähnlichem Weg gegen Schmerzen und Entzündungen wie chemische Schmerzmittel. In einer Übersichtsarbeit aus dem Jahr 2015 stellten dänische Forscher fest, dass sich durch Ingwerpräparate Arthroseschmerzen lindern ließen. Allerdings müssen weitere Studien folgen, die das bestätigen.

9. Ingwer gegen Entzündungen in Mund, Rachen & Mundgeruch

Entzündliche Stellen am Zahnfleisch, die jeder hin und wieder hat, können mit Ingwer dank seiner entzündungshemmenden Wirkung effektiv behandelt werden. Dazu einige Scheiben Ingwer in eine Tasse geben und mit kochendem Wasser über brühen. Etwas abkühlen lassen, ab sieben und mit dem Sud mehrmals täglich den Mundraum spülen. Außerdem lindert Ingwer Zahnschmerzen, wenn man ihn kaut.

10. Ingwer gegen den Kater

Ingwer kann dich auch dabei unterstützen, einen Kater durch zu viel Alkohol zu überwinden. Die Scharfstoffe der Knolle haben eine ähnliche Wirkung wie Aspirin, hilft bei Übelkeit. Außerdem kann der Körper das enthaltene Vitamin C und Magnesium jetzt gut gebrauchen. Setze dafür einen starken Ingwertee an, kaue kleine Stücke frischen Ingwer oder nimm etwas kandierten Ingwer zu dir. Mehr Tipps, wie du den Kater überwindest, findest du in einem gesonderten Beitrag.

2.0 Ingwer Einnahme & Rezepte

Ingwer Dosierung

Die mittlere Tagesdosis beträgt etwa 2-4 g der Droge. Sicher nicht mehr als etwa 50 Gramm frischen Ingwer täglich (oder 50 Gramm Ingwerpulver) zu verzehren.

Ingwer Tee

Man gibt 1 TL frisch geriebenen Ingwer, den Saft einer halben Zitrone und 1 TL Honig in eine Tasse und gießt das Ganze mit kochendem Wasser auf.

Ingwer sollte nicht geschält werden

Viele denken, dass es besser sei, den Ingwer von seiner Schale zu befreien, da diese ein wenig bitter schmeckt. Aus gesundheitlicher Sicht ist dies jedoch nicht sinnvoll, da sich direkt unter der Schale die meisten Wirkstoffe verbergen.

Trocknen & kochen verändern die Inhaltsstoffe

Beim Trocknen der Ingwerwurzel wird 6-Gingerol in den Stoff 6-Shogaol umgewandelt. Laborstudien haben gezeigt, dass 6-Shogaol das Fortschreiten von Alzheimer verlangsamt und die Ausbreitung von Krebszellen (z. B. gastrointestinale Tumoren, Brust- und Leberkrebs) hemmt.

Auch der Stoff Zingeron entsteht erst durch das Trocknen oder Kochen der Ingwerwurzel. Er ist für die etwas süssliche Note verantwortlich. Laut aktuellem Stand der Forschung wirkt Zingeron u. a. stark antientzündlich, stoffwechselregulierend, antidiabetisch und gegen Durchfall.

Wann sollte Ingwer nicht angewendet werden?

Ingwer sollte bei Schwangerschaftserbrechen nicht angewendet werden, da hierzu bislang kontrollierte Studien und Anwendungsbeobachtungen fehlen. Bei Gallensteinen sollte Ingwer nur nach vorheriger Konsultation eines Arztes eingenommen werden.

Bei Einnahme über längere Zeit oder in hoher Dosis kann Ingwer unter Umständen die Blutgerinnung und den Blutdruck beeinflussen sowie den Blutzuckerspiegel senken. Deshalb ist bei Diabetikern, die blutgerinnungshemmende Medikamente einnehmen, und Menschen mit Bluthochdruck besondere Vorsicht geboten.

Auch das Absetzen von Ingwerpräparaten vor geplanten Operationen ist in Absprache mit einem Arzt in Erwägung zu ziehen.

Falls du noch mehr zu weiteren Superfoods erfahren möchtest, erfahre gerne mehr in unserem ganzen Bereich – Superfood & Supernährstoffe.

Ingwer Wirkung – Alles zur gesunden Wurzel aus dem Osten. Die 10 gesunden Wirkungen von Ingwer. Die Ingwer Einnahme, Wirkung, Dosierung, Nebenwirkungen.

Josef Kryenbuehl, dipl. Hypnosetherapeut / Mentalcoach, geprüft von Amalia Fkiara MSc Pflanzenwissenschaften. Erfahre hier gerne mehr über uns.

Wie viel Kalorien hat eine Banane – alle Nährwerte der Banane!

Die Kalorien & Nährwerte der Banane! Was steckt in der Banane?

Bananen sind sehr nahrhaft. Abhängig von ihrer Reife enthalten sie unterschiedliche Mengen an Nährstoffen. Sie sind zwar immer reich an Kohlenhydraten, jedoch variiert die Zusammensetzung: Je reifer eine Banane ist, desto weniger Stärke und desto mehr Zucker enthält sie.

Bananen gehören zu den Kalorienbomben unter den Obstsorten. Wer gerade eine Diät macht, sollte vor allem um getrocknete Bananen (Bananenchips) einen Bogen machen. 100 Gramm getrocknete Bananen bringen es auf etwa 290 Kilokalorien. Auch wenn Bananen viele Kalorien enthalten, sind sie nicht ungesünder als anderes Obst. Bananen sind reich an gesunden Inhaltsstoffen, halten lange satt und kurbeln sogar den Stoffwechsel an.

„Im Schnitt hat 100 Gramm Banane 88 bis 95 Kalorien (kcal).“

Die Kalorien einer Banane

Wieviel Kalorien hat eine Banane? Die Kalorienangaben beziehen sich immer auf eine frische, geschälte Banane.

Eine durchschnittliche Banane hat ca. 106 kcal Kalorien!

100 Gramm der süß schmeckenden Banane haben durchschnittlich 88 bis 95 Kilokalorien (kcal). Da das Gewicht einer normalen Banane zwischen 100 und 130 Gramm liegt, schlägt der Verzehr einer solchen Frucht also mit etwa 88 bis 124 Kilokalorien zu Buche.

Alle Nährwerte der Banane

Bananen sind gesund, das ist kein Geheimnis. Sie enthalten viele essenzielle Nährstoffe und wirken sich positiv auf die Verdauung und Herzgesundheit aus.

Bananen enthalten viele Vitamine, Mineralstoffe, Ballaststoffe und Antioxidantien, die gut für unseren Körper sind. Das Obst ist zudem fast fettfrei, dafür aber sehr kohlenhydratreich.

Bananen stecken voller wertvoller Inhaltsstoffe und sind von Natur. Bananen enthalten viel Kalium und Magnesium, B-Vitamine und etwas Vitamin C. Besonders gut ist die Kombination aus schnell verwertbarem Fruchtzucker, Ballaststoffen und „langsamer“ Stärke. Dadurch liefern Bananen schnell Energie, halten aber auch nachhaltig satt.

Die Banane zum Abnehmen?

Obwohl des relativ hohen Kaloriengehalts, können Bananen auch beim Abnehmen helfen! 

Bananen enthalten durchschnittlich 100 Kalorien – gleichzeitig ist das Obst jedoch sehr sättigend und liefert wichtige Nährstoffe. Ballaststoffe über Obst und Gemüse aufzunehmen, zeigte sich in Studien immer wieder als Faktor für ein gesundes Gewicht und Gewichtsreduktion.

Ein weiterer Grund, der für den Verzehr grüner Bananen spricht, ist, dass sie die Baceroides-Bakterien, die besonders häufig in der Darmflora schlanker Menschen zu finden sind, zur Vermehrung anregt. Eine gesunde Darmflora kann ebenfalls beim Abnehmen helfen.

Mit Vitalstoffen wie Kalium und Magnesium kurbeln Bananen deinen Stoffwechsel regelrecht an.

Banane Nährstoffgehalt pro 100 g

Kalorien 90
Fettgehalt 0.3 g
Gesättigte Fettsäuren 0.1 g
Mehrfach ungesättigte Fettsäuren 0.1 g
Einfach ungesättigte Fettsäuren 0 g
Cholesterin 0 mg
Natrium 1 mg
Kalium 358 mg
Kohlenhydrate 23 g
Ballaststoff 2.6 g
Zucker 12 g
Protein 1.1 g
Vitamin A 64 IU Vitamin C 8.7 mg
Kalzium 5 mg Eisen 0.3 mg
Vitamin D 0 IU Vitamin B6 0.4 mg
Vitamin B12 0 µg Magnesium 27 mg

Prinzipiell sind Bananen sehr gesund! Wer allerdings eine Latexallergie hat, kann auch auf Bananen allergisch reagieren. So zeigte eine Studie, dass 30 bis 50 Prozent der Latexallergiker auch eine Bananenallergie hatten

Falls du gerne noch mehr über die gesündesten Superfoods und die Fitnessernährung erfahren möchtest dann gehe gerne zu unserem Bereich – Superfood – die gesündesten Lebensmittel.

Banane Kalorien – 100 Gramm der süß schmeckenden Banane haben durchschnittlich 88 bis 95 Kalorien. Alles zu den Nährwerten der Banane! Wie viel Kalorien hat eine Banane?

Josef Kryenbuehl, dipl. Hypnosetherapeut / Mentalcoach, geprüft von Amalia Fkiara MSc Pflanzenwissenschaften. Erfahre hier gerne mehr über uns.

Wie viel Kalorien hat ein Apfel – alle Nährwerte zum Apfel!

Alle Kalorien & Nährwerte zum Apfel! Was steckt im Apfel?

Der Apfel steckt voll mit zahlreichen Vitaminen und Mineralstoffen, wie etwa Magnesium, Eisen, Phosphor oder auch Kalzium und Kalium. Nicht umsonst heißt es „an apple a day keeps the doctor away“!

Der Apfel enthält viele Ballaststoffe. Sie quellen auf und sorgen dafür, dass unser Magen und Darm etwas zu tun hat und wir nicht gleich wieder Hunger haben. Damit hilft uns der Apfel sogar beim Abnehmen. Doch wer auf sein Gewicht achtet, interessiert sich natürlich auch für den Kaloriengehalt der Früchte. 

Im Schnitt haben 100 Gramm Apfel 55 Kalorien (kcal). Das entspricht 230 Kilojoule (kJ).

1.0 Die Kalorien des Apfel!

In den Kalorien- und Nährwerttabellen findet man keine separaten Angaben für unterschiedliche Apfelsorten. Meistens werden nur Nährwertangaben pro 100 g oder pro Stück gemacht.

Die Kalorienangaben beziehen sich immer auf einen frischen, ungeschälten Apfel.

Ein durchschnittlicher Apfel hat ca. 81 kcal Kalorien!

So hat ein ungeschälter Apfel pro 100 g durchschnittlich 55 Kalorien. Doch wie viel wiegt ein einzelner Apfel? Ohne zur Küchenwaage greifen zu müssen kann man bei kleinen, mittelgroßen und großen Äpfeln etwa von folgenden Gramm-Zahlen und Kalorien ausgehen:

 

Größe Gewicht Kilokalorien (kcal) pro Stück
Kleiner Apfel 70 – 100 g 45,9 kcal
Mittelgroßer Apfel 130 – 170 g 81 kcal
Großer Apfel 200 – 250 g 121,5 kcal

1.1 Alle Nährwerte des Apfels!

Doch neben dem Kalorien sind auch die Nährwerte eines Apfels interessant. Der Apfel ist ein äußerst gehaltvolles Obst, welches neben einem hohen Wasseranteil auch viel Zucker (Kohlenhydrate), dafür aber sehr wenig Fett enthält.

Ein Apfel besteht zu über 80 % aus Wasser und enthält viele wichtige Nährstoffe, zum Beispiel über 30 Vitamine und Spurenelemente und wertvolle Mineralstoffe wie Eisen, Kalium, Magnesium, Phosphor und Kalzium.

Auch das Pektin, das im Apfel steckt, ist gut für unseren Körper: Es bindet Schadstoffe und schwemmt diese aus und senkt den Cholesterinspiegel. Damit man von all den guten Nährstoffen auch profitieren kann, sollte man den Apfel mit Schale verzehren, denn in dieser stecken gut 70 % der Vitamine und andere Nährstoffe.

Am besten wäscht man den Apfel vor Verzehr kurz ab oder kauft Äpfel aus biologischen Anbau, damit keine Pestizide oder andere Umweltschadstoffe mit gegessen werden.

Der Apfel zum Abnehmen?

Obst hat mehr Kalorien als Gemüse, der Apfel ist aber trotzdem absolut gut zum Abnehmen. 

Er liefert reichlich Wasser (80 Prozent) und viele Faserstoffe diese machen dem Organismus bei der Verarbeitung reichlich Arbeit. Das heißt: Äpfel verbrauchen einen großen Teil der Energie, die sie liefern, gleich wieder und sind daher optimal zum Abnehmen. Außerdem machen sie durch die Ballaststoffe ziemlich lange satt und haben eine ausschließlich gesunde Wirkung auf Dich!

 Apfel Nährstoffgehalt pro 100 g

Kalorien 55
Fettgehalt 0.2 g
Gesättigte Fettsäuren 0 g
Mehrfach ungesättigte Fettsäuren 0.1 g
Einfach ungesättigte Fettsäuren 0 g
Cholesterin 0 mg
Natrium 1 mg
Kalium 107 mg
Kohlenhydrate 14 g
Ballaststoff 2.4 g
Zucker 10 g
Protein 0.3 g
Vitamin A 54 IU Vitamin C 4.6 mg
Kalzium 6 mg Eisen 0.1 mg
Vitamin D 0 IU Vitamin B6 0 mg
Vitamin B12 0 µg Magnesium 5 mg

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Apfel Kalorien – Wie viel Kalorien hat ein Apfel? Im Schnitt haben 100 Gramm Apfel 55 Kalorien (kcal). Das entspricht 230 Kilojoule (kJ)!

Josef Kryenbuehl, dipl. Hypnosetherapeut / Mentalcoach, geprüft von Amalia Fkiara MSc Pflanzenwissenschaften. Erfahre hier gerne mehr über uns.

Das Ei – Kalorien, Protein, Fettgehalt, Kohlenhydrate – alle Nährwerte zum Hühnerei!

Alle Nährwerte zum Ei – Kalorien, Proteine, Fettgehalt & Kohlenhydrate!

Eier sind natürliche und unverarbeitete Lebensmittel und spielen eine wichtige Rolle im Rahmen einer vielseitigen und ausgewogenen Ernährung und bei der Speisenzubereitung. Sie sind eine wertvolle Quelle für zahlreiche lebensnotwendige Nährstoffe. Das Hühnereiweiß gilt als Protein mit höchster biologischer Wertigkeit.

1.0 Alle Nährwerte zum Hühnerei!

Der essbare Anteil setzt sich größtenteils aus Wasser zusammen, gefolgt von Eiweiß, Fett und Kohlenhydraten. Das Eigelb ist fett- und cholesterinreich. Eier sind eine bedeutende Quelle v.a. für Folsäure, Biotin und Vitamin A und enthalten Vitamin E, Vitamin K, B2, B12 und Eisen.

Durchschnittliches Hühnerei 60 g, gekocht enthält:

 

Kalorien

89 g

Protein

7,5 g

Kohlenhy.

0,4 g

Fett

6,5 g

Cholesterin

240 mg

Die genauen Angaben über das Ei:

Durchschnitts Ei 60 g, gekocht, enthält:

 

Kalorien 89 g
Fettgehalt 6,5 g
        Gesättigte Fettsäuren 2.0 g
        Mehrfach ungesättigte Fettsäuren 0,8 g
        Einfach ungesättigte Fettsäuren 2,5 g
Cholesterin 373 mg
Natrium 224 mg
Kalium 76 mg
Kohlenhydrate 0,7 g
       Ballaststoff 0 g
        Zucker 0,7 g
Protein 7,5 g
Vitamin A 312 IU Vitamin C 0 mg
Kalzium 30 mg Eisen 1.2 mg
Vitamin D 52 IU Vitamin B6 0.06 mg
Vitamin B12 0,7 µg Magnesium 6 mg

Menge pro 100 g Ei, gekocht, enthält:

 

Kalorien 155 g
Fettgehalt 11 g
        Gesättigte Fettsäuren 3.3 g
        Mehrfach ungesättigte Fettsäuren 1.4 g
        Einfach ungesättigte Fettsäuren 4.1 g
Cholesterin 373 mg
Natrium 124 mg
Kalium 126 mg
Kohlenhydrate 1.1 g
       Ballaststoff 0 g
        Zucker 1.1 g
Protein 13 g
Vitamin A 520 IU Vitamin C 0 mg
Kalzium 50 mg Eisen 0,7 mg
Vitamin D 87 IU Vitamin B6 0.1 mg
Vitamin B12 1.1 µg Magnesium 10 mg

1.1 Wie viele Kalorien hat ein Ei?

Ein Hühnerei enthält je nach Größe rund 80-100 Kalorien. Meistens verwenden wir zum Kochen Eier der Größe M. Mit etwa 60 Gramm enthält jedes von ihnen ca. 89 Kalorien und setzt sich zusammen aus rund einem Drittel Eiweiß und zwei Dritteln Fett.

1.2 Wie viel Protein hat ein Ei?

1 Ei (Größe M) liefert durchschnittlich rund 7,5 Gramm Protein. Das meiste Protein steckt übrigens im Eigelb, und nicht im Eiweiß – wie man vielleicht vermuten würde. Das Eigelb enthält jedoch auch mehr Fett und mehr Kalorien. Wegschmeißen solltest du es aber auf keinen Fall. Denn die meisten Nährstoffe eines Eis, unter anderem die gesunden Omega-3-Fettsäuren, Eisen, Biotin und die Vitamine A, B, E und D sind im Eigelb enthalten. Wie viel Protein hat eine Ei?

1.3 Wie viel Fett hat ein Ei?

Mit ca. 6 g Fett pro Ei ist der Fettgehalt recht hoch. Allerdings enthalten Eier – bzw. das Eidotter – einen hohen Anteil hochwertiger und gesunder Fettsäuren wie Lecithin (ca. 10% des Eidotters), das sogar einen positiven Einfluss auf den Cholesterinspiegel hat. Außerdem enthalten Eier auch die gesunden Omega-3-Fettsäuren. Insgesamt lässt sich konstatieren, dass die Fettzusammensetzung von Eiern umso hochwertiger ist, je besser die Hühner gehalten werden – freilaufende Hühner mit natürlichen Futtermitteln legen gesündere Eier als Hühner aus Käfighaltung.

1.4 Sind Eier gesund? Hühnereier …

 

  • … schützen die Körperzellen: In einem Hüherei der Klasse M stecken etwa 34 Prozent des Tagesbedarfs an Vitamin A. Das ist günstig, weil Vitamin A unsere Zellen vor schädlichen freien Radikalen schützt. Außerdem macht es die Augen elastischer und verbessert die Sehkraft.
  • … punkten mit Proteinen: Viele denken, nur Eiweiß enthalte Proteine – aber Fakt ist: Das Eigelb liefert sogar mehr Proteine, als das Eiklar. In beiden Teilen des Eis stecken aber nennenswerte Mengen. Ein Ei gilt darum zu recht als gute Eiweißquelle, zumal es besonders hochwertige Proteine liefert, die der Körper zu 100 Prozent verwerten kann.
  • … sind eine Nährstoffbombe: So klein ein Ei sein mag – es enthält eine geballte Portion an Mineralstoffen wie vor allem Eisen (rund 10 Prozent des Tagesbedarfs) und Zink (gut 9 Prozent des Tagesbedarfs). Dazu kommen teils beachtliche Mengen verschiedener B-Vitamine. Besonders hoch ist der Gehalt an Vitamin B12, das sonst vor allem in Fleisch und Fisch vorkommt.
  • … sind zum Abspecken geeignet: Eine reine Eier-Diät ist zwar keine gute Idee, weil dabei auf Dauer wichtige Vitamine, Ballast- und andere Nährstoffe fehlen. Trotzdem kann das Ei eine gute Unterstützung sein, wenn man abnehmen möchte. Ein mittelgroßes Ei (58 Gramm) enthält nur knapp 90 Kalorien, sättigt aber dank seines hohen Eiweiß- und Fettgehalts gut und nachhaltig, sodass man insgesamt eher weniger isst.
  • … fördern die kindliche Entwicklung: Ein Ei pro Tag lässt Kinder ab 6 Monaten um 47 Prozent besser und schneller wachsen und senkt das Risiko von Untergewicht sogar um 74 Prozent. Zu diesem Schluss kamen US-Forscher in einer Studie mit Kleinkindern in Ecuador.
  • … enthalten viel Cholesterin: Erhöht das Ei den Cholesterinspiegel oder nicht? Tatsächlich wird nur ein kleiner Teil des Cholesterins aus Ei im Darm aufgenommen. Steht jetzt mehr Cholesterin zur Verfügung, als der Körper benötigt, fährt dieser seine eigene entsprechend herunter. Gesunde brauchen sich daher keinen Kopf um ihr tägliches Frühstücksei zu machen.
  • … sind anfällig für Salmonellen: Salmonellen sind beim Ei nicht selten „ungebetene Gäste“. Besonders bei rohen Eiern haben sie leichtes Spiel und vermehren sich rasend schnell. Rohes Ei also am besten ganz frisch verwenden (maximal 5 Tage alt) und auf gute Kühlung achten. Schwangere und stillende Mütter sowie Kranke und Kleinkinder sollten auf rohes Ei generell verzichten.
  • … können Rückstände enthalten: Bei Eiern aus herkömmlicher Haltung (inklusive Freilandhaltung) kann es sein, dass sie Rückstände von Arzneimitteln enthalten. Wer dieses Risiko ausschließen möchte, kauft am besten grundsätzlich Bio-Eier.

Falls du gerne noch mehr über die gesündesten Superfoods und Fitnessernährung erfahren möchtest dann gehe gerne zu unserem Bereich – Superfood – die gesündesten Lebensmittel.

Wie viele Kalorien hat eine Ei? Wie viel Protein hat eine Ei? Wie viel Fett hat ein Ei? Alle Nährwerte zum Hühnerei!

Josef Kryenbuehl, dipl. Hypnosetherapeut / Mentalcoach, geprüft von Helene Kryenbuehl dipl. holistische Ernährungsberaterin. Erfahre hier gerne mehr über uns.

Porridge gesund & nahrhaft – 7 gute Gründe den Tag mit Hafer zu starten!

Porridge – 7 gute Gründe den Tag mit Haferflocken zu starten!

Der warme Haferbrei erfreut sich auch in Deutschland immer mehr großer Beliebtheit. Zu Recht – denn die Hauptzutat ist Haferflocken! Das Superfood enthält Ballaststoffe, Magnesium, pflanzliche Eiweisse und komplexe Kohlenhydrate, die nur langsam vom Körper verdaut werden. So bleibt man lange satt und hält seinen Blutzuckerspiegel konstant.

Es ist schnell gemacht, wärmt angenehm und ist unheimlich gesund: Ein Porridge zum Frühstück.

1.0 Porridge gesund & nahrhafter Morgenstart!

Haferbrei, auch Porridge oder Oatmeal, ist ein Getreidebrei, der aus Haferflocken zubereitet wird. Porridge spendet schon morgens Energie, liefert dem Körper wertvolle Nährstoffe und zaubert schlank: Porridge ist das gesunde Powerfrühstück aus Haferflocken, auf das viele Health-Fans schwören.

Hafer ist ein glutenarmes Vollkornprodukt und wird meist in Form von Haferflocken verzehrt. Hafer gilt aus ernährungsphysiologischer Sicht als das wertvollste Getreide. Das liegt vor allem an seinem hohen Eiweiß- und Ballaststoffgehalt sowie an den enthaltenen Mineralstoffen und den Vitaminen B1 und E.

Porridge, …

… ist eine gesunde Proteinbombe!
… bringt dir Folsäure, Magnesium, Eisen!
… hat viele Ballaststoffe für einen konstanten Blutzucker!
… enthält gesunde komplexen Kohlenhydrate und hält dadurch lange satt!

Die zarten Vollkornflocken liefern uns jede Menge wertvolles Magnesium, Eisen und Folsäure und sind außerdem echte Protein-Bomben. 100 g Haferflocken enthalten 14 g Eiweiß. Darüber hinaus enthalten sie viele Ballaststoffe, weswegen uns der gesunde Porridge auch so lange satt macht und beim Abnehmen hilft. Wer also nach einem gesunden Power-Frühstück sucht, sollte unbedingt Porridge probieren.

1.1 Porridge Wirkung – 7 gute Gründe für Porridge als Frühstück!

In einer Schüssel für die Gesundheit von Porridge steckt in der grossen Menge an Vitamin B6, Magnesium und Eiweiß. Dies stärkt unsere Nerven und unterstützt den Muskelaufbau optimal. Eisen fördert zudem den Energiestoffwechsel und trägt zum Sauerstofftransport des Organismus bei. Diese Kombination sorgt auch für einen geregelten Blutzuckerspiegel und ein starkes Immunsystem. Vor allem Sportler können von dieser natürlichen Energiezufuhr Gebrauch machen.

Über dies hinaus enthält Porridge komplexe, „gute“ Kohlenhydrate sowie Ballaststoffe, die ordentlich Power schenken, die Verdauung anregen, den Blutzuckerspiegel stabilisieren und lange sättigen. Das beugt Heißhungerattacken vor und hilft, über den Tag hinweg insgesamt weniger zu essen – optimal für alle, die auf ihre Figur achten möchten.

1. Haferflocken stärken das Immunsystem

Aus ernährungsphysiologischer Sicht ist Porridge sehr gesund – denn Hafer zählt zu den wertvollsten Getreidesorten. Das liegt vor allem an seinem hohen Eiweiß- und Ballaststoffgehalt sowie an den enthaltenen Mineralstoffen und Vitaminen. Diese Kombination sorgt für einen geregelten Blutzuckerspiegel und ein starkes Immunsystem.

Die in den Haferflocken enthaltenen B-Vitamine sorgen nicht nur für mehr Power, sondern zusammen mit Spurenelementen wie Zink, Mangan und Kupfer auch für starke Fingernägel und eine gesunde, schöne Haut.

2. Haferflocken halten den Darm gesund

Die positive Wirkung von Haferbrei auf den Darm ist schon länger bekannt. Die im Getreide enthaltenen Ballastoffe regulieren die Verdauung und bilden im Magen eine Schutzschicht, die den sauren Magensaft von der Schleimhaut fernhält. Zudem gibt es Hinweise darauf, dass die Haferspeise die Bakterienflora im Darm positiv beeinflusst. Das lässt sich beispielsweise nutzen, wenn nach einer Antibiotika-Einnahme die Darmflora aus dem Gleichgewicht geraten ist.

3. Haferflocken enthalten viele Antioxidantien

In Hafer stecken viele Antioxidantien und Polyphenole, unter anderem Avenanthramide. Dieses Antioxidans kann den Blutdruck durch eine höhere Produktion von Stickoxid senken. Das Gasmolekül Stickoxid weitet nämlich die Blutgefäße und verbessert so den Blutfluss.

4. Haferflocken gut zum Abnehmen

Haferflocken enthalten zwar viele Kalorien, machen aber nicht unbedingt dick. Sie liefern zwar viel Energie, machen dabei aber auch lange satt. Das liegt vor allem an den enthaltenen Ballastoffen: Diese dämpfen den Hunger und halten den Blutzucker- und Cholesterinspiegel in Schach.

Zudem können Avenanthramide Entzündungen und Juckreiz entgegenwirken. Allgemein sind Antioxidantien gut, um den Körper vor freien Radikalen, vorzeitiger Alterung des Gewebes und sogar Krebs zu schützen. 

Die Zytokine im Hafer regulieren das Zellwachstum, dies kann ebenfalls Entzündungen in Arterien verhindern und somit Arteriosklerose vorbeugen.

5. Haferflocken ist super für den Muskelaufbau!

Hafer ist eine Proteinbombe, 100g Haferflocken enthalten im rund 15g Eiweiß. Die in den Flocken enthaltenen Proteine sind dem körpereigenen Eiweiß sehr ähnlich, sie können deshalb vom Organismus gut verwertet werden. Außerdem enthalten Haferflocken die acht essentiellen (= lebensnotwendigen, nicht vom Körper herstellbaren) Aminosäuren Isoleucin, Leucin, Lysin, Methionin, Phenylalanin, Threonin, Tryptophan und Valin. Diese unterstützen den Zell- und Gewebeaufbau und regulieren den Hormonhaushalt.

Außerdem enthalten Haferflocken Magnesium, ungesättigte gute Fette, langkettige Kohlenhydrate, Ballaststoffe, B-Vitamine, Mineralstoffe und diversen Spurenelemente. Alles fördert einen gesunden Muskelaufbau!

Eine Portion Porridge vor dem Training, sorgt für ein hohes Energie-Level. Durch das Fehlen von Zucker wird ein gleich bleibender Blutzuckerspiegel erreicht. Trotz dem recht hohen Kaloriengehalt ist also kein Fettansatz zu befürchten.

6. Haferflocken für Haut und Haare

Haferflocken mit seinen reichhaltigen Inhaltsstoffen sind ein wirksames Hauttherapeutikum. Haferflocken enthalten Silizium und Biotin für gesunde Haut, Nägel und Haare. Haferflocken, vermahlen zu Extrakt, findet auch äußerlich Anwendung bei Hauterkrankungen wie Neurodermitis, Schuppenflechte oder Ekzemen.

Die Fette, Kohlenhydrate und Proteine im Extrakt verhindern einen Wasserverlust, und erhalten die Hautfeuchtigkeit. Die Proteine stabilisieren zudem den pH-Wert der Haut. Saponine reinigen die Haut, Flavonoide und Vitamine beruhigen sie. Das Antioxidans Avenanthramid vermindert Juckreiz und Rötungen. Zudem wirken die im Hafermehl enthaltenen Substanzen entzündungshemmend und fördern damit die Wundheilung.

7. Haferflocken gut für Cholesterin und Blutzucker

Untersuchungen haben außerdem ergeben, dass Hafer aufgrund seiner gesunden Inhaltsstoffe den Cholesterinspiegel senken kann und einen positiven Einfluss auf den Blutzuckerspiegel hat. Insbesondere das enthaltene Beta-Glucan wird dafür verantwortlich gemacht. Hintergrund ist dessen Eigenschaft, die Viskosität (Fließfähigkeit) des Nahrungsbreis in Magen und Darm zu erhöhen.

Porridge gesund

1.2 Porridge alle Nährwerte & Vitamine

Auch wegen ihrer Nährstoffbilanz sind Haferflocken gesund. Sie enthalten extra viele Ballaststoffe, Mineralstoffe (besonders Magnesium, Phosphor, Eisen und Zink) und wertvolle Vitamine – von allen Getreiden hat Hafer sogar den höchsten Vitamin B1 und B6 Gehalt und liefert viel pflanzliches Eisen. Für Getreide enthalten die Flöckchen zudem recht viel Protein und wenig Fett, sodass die Zusammensetzung von Haferflocken gesund ist.

1. Viele Proteine!

100g Haferflocken enthalten ca. 15g Eiweiß. Die in den Flocken enthaltenen Proteine sind dem körpereigenen Eiweiß sehr ähnlich, sie können deshalb vom Organismus gut verwertet werden. Außerdem enthalten Haferflocken die acht essentiellen (= lebensnotwendigen, nicht vom Körper herstellbaren) Aminosäuren Isoleucin, Leucin, Lysin, Methionin, Phenylalanin, Threonin, Tryptophan und Valin. Diese unterstützen den Zell- und Gewebeaufbau und regulieren den Hormonhaushalt.

2. Gute Fette

100g Haferflocken enthalten knapp 7g Fett. Davon sind jedoch fast drei Viertel ungesättigte (= „gute“) Fettsäuren, z.B. die essentielle Linolsäure. Ungesättigte Fettsäuren regulieren den Cholesterin- und Blutfettspiegel.

3. Komplexe Kohlenhydrate

100g Haferflocken enthalten knapp 59g Kohlenhydrate. Damit sind sie wahre Energiebomben. Allerdings sind die Kohlenhydrate des Hafers langkettig. Das bedeutet, dass sie dem Körper die Energie nicht auf einen Schlag zur Verfügung stellen, sondern über einen längeren Zeitraum, weil die Zuckerbausteine erst „mühsam“ zerlegt werden müssen. Durch den langsamen Abbau steigt außerdem der Insulinspiegel weniger stark an, man fühlt sich länger satt, entgeht Heißhungerattacken und erleidet keinen plötzlichen Leistungsabfall.

Im Umkehrschluss bedeutet das natürlich, dass Haferflocken als schnelle Energiespender untauglich sind. Sie können ihre ganze Kraft entfalten, wenn sie wenige Stunden vor einer intensiven oder lang andauernden Belastung konsumiert werden.

5. Viele Ballaststoffe

Ballaststoffe helfen gegen Bluthochdruck und Herzerkrankungen. Außerdem bewirken Ballaststoffe ein längeres Sättigungsgefühl, verlangsamen den Anstieg des Blutzuckerspiegels und unterstützen die Darmflora. Ferner deuten Studien darauf hin, dass die in Haferflocken enthaltenen Beta-Glutane den Spiegel des schädlichen LDL-Cholesterins senken.

6. Vitamine, Mineralstoffe & Spurenelemente

Vitamine wirken an vielen Stoffwechselprozessen mit. Haferflocken sind besonders reich an B-Vitaminen, welche die verschiedensten Funktionen erfüllen, von der Blutbildung über die Reizübertragung bis hin zum Zellaufbau.

Auch Mineralstoffe und Spurenelemente erfüllen viele lebenswichtige Funktionen im Organismus. Haferflocken sind besonders reich an Magnesium (100g decken rund 35% des Tagesbedarfs), Phosphor (ca. 60%), Eisen und Zink (ca. 40%).

Nährwerte - Haferflocken mit Milch
Nährwerte Werte pro 100g
Energie (Kilokalorien) 78 kcal
Energie (Kilojoule) 328 kJ
Fett 2116 mg
Kohlenhydrate 11424 mg
Eiweiß (Protein) 3228 mg
Salz 33 mg
Ballaststoffe 1628 mg
Mineralstoffe 326 mg
Broteinheiten 0.95 BE
Vitamine - Haferflocken mit Milch
Vitamine Werte pro 100g
Vitamin A – Retinoläquivalent 9 μg
Vitamin A – Retinol 8 μg
Vitamin A – Beta-Carotin 5 μg
Vitamin D – Calciferole 0.03 μg
Vitamin E – Alpha-Tocopheroläquivalent 163 μg
Vitamin E – Alpha-Tocopherol 163 μg
Vitamin B1 – Thiamin 59 μg
Vitamin B2 – Riboflavin 54 μg
Vitamin B3 – Niacin, Nicotinsäure 159 μg
Vitamin B3 – Niacinäquivalent 826 μg
Vitamin B5 – Pantothensäure 233 μg
Vitamin B6 – Pyridoxin 18 μg
Vitamin B7 – Biotin (Vitamin H) 3.8 μg
Vitamin B9 – gesamte Folsäure 12 μg
Vitamin B12 – Cobalamin 0.1 μg
Vitamin C – Ascorbinsäure 352.000000 μg
Kalorien - Haferflocken mit Milch
Kalorien Werte pro 100g
Energie (Kilokalorien) 78 kcal
Energie (Kilojoule) 328 kJ
Energie inkl. Energie aus Ballaststoffen (Kilokalorien) 81 kcal
Energie inkl. Energie aus Ballaststoffen (Kilojoule) 341 kJ
Mineralstoffe - Haferflocken mit Milch
Mineralstoffe Werte pro 100g
Natrium 13 mg
Kalium 95 mg
Calcium 38 mg
Magnesium 25 mg
Phosphor 82 mg
Schwefel 44 mg
Chlorid 41 mg
Spurenelemente - Haferflocken mit Milch
Spurenelemente Werte pro 100g
Eisen 805 μg
Zink 732 μg
Kupfer 74 μg
Mangan 876 μg
Fluorid 19 μg
Iodid 3.6 μg
Kohlenhydrate - Haferflocken mit Milch
Kohlenhydrate Werte pro 100g
Mannit 0 mg
Sorbit 0 mg
Xylit 0 mg
Summe Zuckeralkohole 0 mg
Glucose (Traubenzucker) 2 mg
Fructose (Fruchtzucker) 0 mg
Galactose (Schleimzucker) 3 mg
Monosaccharide (1 M) 5 mg
Saccharose (Rübenzucker) 120 mg
Maltose (Malzzucker) 10 mg
Lactose (Milchzucker) 1385 mg
Disaccharide (2 M) 1515 mg
Zucker (gesamt) 1520 mg
Oligosaccharide, resorbierbar (3 – 9 M) 101 mg
Oligosaccharide, nicht resorbierbar 0 mg
Glykogen (tierische Stärke) 0 mg
Stärke 9803 mg
Polysaccharide (> 9 M) 9803 mg
Ballaststoffe - Haferflocken mit MIlch
Ballaststoffe Werte pro 100g
Poly-Pentosen 541 mg
Poly-Hexosen 761 mg
Poly-Uronsäure 84 mg
Cellulose 140 mg
Lignin 101 mg
Wasserlösliche Ballaststoffe 834 mg
Wasserunlösliche Ballaststoffe 856 mg
Aminosäuren - Haferflocken mit Milch
Aminosäuren Werte pro 100g
Isoleucin 137 mg
Leucin 271 mg
Lysin 161 mg
Methionin 65 mg
Cystein 68 mg
Phenylalanin 164 mg
Tyrosin 135 mg
Threonin 124 mg
Tryptophan 40 mg
Valin 182 mg
Arginin 165 mg
Histidin 68 mg
Essentielle Aminosäuren 1580 mg
Alanin 153 mg
Asparaginsäure 274 mg
Glutaminsäure 682 mg
Glycin 149 mg
Prolin 224 mg
Serin 164 mg
Nichtessentielle Aminosäuren 1646 mg
Harnsäure 18 mg
Purin 6 mg
Fettsäuren - Haferflocken mit Milch
Fettsäuren Werte pro 100g
Butansäure/Buttersäure 44 mg
Hexansäure/Capronsäure 25 mg
Octansäure/Caprylsäure 15 mg
Decansäure/Caprinsäure 32 mg
Dodecansäure/Laurinsäure 48 mg
Tetradecansäure/Myristinsäure 120 mg
Pentadecansäure 14 mg
Hexadecansäure/Palmitinsäure 480 mg
Heptadecansäure 7 mg
Octadecansäure/Stearinsäure 121 mg
Eicosansäure/Arachinsäure 1 mg
Decosansäure/Behensäure 0 mg
Tetracosansäure/Lignocerinsäure 1 mg
Gesättigte Fettsäuren 908 mg
Tetradecensäure 12 mg
Pentadecensäure 8 mg
Hexadecensäure/Palmitoleinsäure 19 mg
Heptadecensäure 3 mg
Octadecensäure/Ölsäure 599 mg
Eicosensäure 13 mg
Decosensäure/Erucasäure 0 mg
Tetracosensäure/Nervonsäure 0 mg
Einfach ungesättigte Fettsäuren 654 mg
Hexadecadiensäure 0 mg
Hexadecatetraensäure 0 mg
Octadecadiensäure/Linolsäure 402 mg
Octadecatriensäure/Linolensäure 16 mg
Octradecatetraensäure/Stearidonsäure 0 mg
Nonadecatriensäure 0 mg
Eicosadiensäure 0 mg
Eicosatriensäure 0 mg
Eicosatetraensäure/Arachidonsäure 1 mg
Eicosapentaensäure 1 mg
Docosadiensäure 0 mg
Docosatriensäure 0 mg
Docosatetraensäure 0 mg
Docosapentaensäure 0 mg
Docosahexaensäure 0 mg
Mehrfach ungesättigte Fettsäuren 420 mg
Kurzkettige Fettsäuren 69 mg
Mittelkettige Fettsäuren 47 mg
Langkettige Fettsäuren 1866 mg
Omega-3-Fettsäuren 17 mg
Omega-6-Fettsäuren 403 mg
Glycerin und Lipoide 134 mg
Cholesterin 3 mg

2.0 Zubereitung Porridge – Haferbrei zum selber machen!

Das Rezept für Haferbrei ist denkbar einfach: Vier Esslöffel feine Haferflocken werden mit zwei Tassen Wasser oder Milch sowie einer Prise Salz aufgekocht. Den Brei lässt man anschließend für fünf bis zehn Minuten ziehen, bis er die typische, leicht zähe Konsistenz bekommt. Anschließend kann man nach Geschmack etwas Zucker und Zimt zugeben.

In zehn Minuten ist der Haferbrei fertig

Mit Trockenfrüchten, klein geschnittenem Obst lässt sich der Haferbrei immer wieder neu variieren. Im Herbst bieten sich Variationen mit Äpfeln, Trauben und Zwetschgen an. Wer den Brei süßer haben mag, aber auf Zucker verzichten will, gibt Honig oder reife Bananen hinzu.

Besonders schnell lässt sich der Haferbrei mit Fertigprodukten aus dem Supermarkt zubereiten. Diese basieren auf Hafermehl oder -schrot, das einfach nur mit heißem Wasser oder Milch angerührt wird.

Ein leckeres und einfaches Porridgerezept findest du auch unter vegi-world.com.

Porridge so lecker und gesund. Haferflocken das Supergetreide, kein anderes Getreide hat so viel Mineralien, Vitamine und Proteine.

Josef Kryenbuehl, dipl. Hypnosetherapeut / Mentalcoach, geprüft von Helene Kryenbuehl dipl. holistische Ernährungsberaterin. Erfahre hier mehr über uns.

Rucola gesund & nährstoffreich – 8 gesunde Wirkungen des Superfoods!

Rucola das Superfood der Salate mit heilender Wirkung!

Die grünen, zackigen Blätter des Rucola werden oft unterschätzt, dabei ist der bitter schmeckende Salat überaus gesund. So gesund, dass Rucola als regelrechtes Superfood gilt. Er punktet durch viele gesunde Senföle, Vitamine und Mineralstoffe.

Rucola ist ein Allrounder!
Intensiver Geschmack, scharfe Senföle, Bitterstoffe und viel Chlorophyll!

1.0 Rucola – gesund und heilend durch die Bitterkeit!

Rucola, manchmal auch Garten-Senfrauke oder einfach Rauke genannt, liefert relativ kleine grüne Blätter von pfeffrigem Geschmack. Nicht nur geschmacklich hat Rucola etwas zu bieten, auch die Inhaltsstoffe sind sehr gesundheitsfördernd – es galt bei den Römern sogar als Aphrodisiakum. Die enthaltenen Senföle sind für den charakteristisch scharf-aromatischen, bitteren Geschmack des grünen Krautes verantwortlich und können diverse Heilwirkungen entfalten.

Wie gesund Rucola ist, kann man schmecken: Seine angenehm bittere Note wird von Senföl-Glykosiden hervorgerufen – Bitterstoffen, die zum pflanzlichen Abwehrsystem gehören (für viele Insekten sind sie giftig), uns Menschen dagegen als Antioxidantien nützlich.

Darunter verstehen Wissenschaftler organische Verbindungen, die aggressive Abfallstoffe neutralisieren, die im Körper anfallen und unsere Zellen angreifen können. Antioxidantien schützen uns daher vor Zellschäden, chronischen Entzündungen und senken damit das Risiko für die Entstehung mancher Krebsarten.

Rucola das natürliche Anti-oxidativ:
Entzündungshemmend und hilft gegen freie Radikale.

Neben den Senföl-Glykosiden enthält Rucola (Rauke) noch eine Reihe ähnlich wirkender Substanzen. Und die gezackten Salatblätter scheinen uns auch auf andere Weise gut zu tun: Vor Kurzem konnten Forscher nachweisen, dass Rucola- Extrakt offenbar die Bildung von Blutgerinnseln verhindert – und so womöglich Herzinfarkten und Schlaganfällen vorbeugt. Die Mittelmeerküche, in der Rucola traditionell eine große Rolle spielt, gilt jedenfalls als äußerst herzgesund. Gut möglich, dass daran auch die bitteren Salatblätter einen Anteil haben.

Wusstest du, dass …

1. Die Blätter der Rauke schmecken vor allem in den Wintermonaten bitter. Neutralisieren kannst du den Geschmack, indem du die Blätter vorm Zubereiten unter lauwarmes Wasser hältst. 

2. Rucola gut zum Abnehmen ist. Rucola lässt den Stoffwechsel nicht nur auf Hochtouren laufen, sondern ist selbst sehr kalorienarm, enthält aber viele Ballaststoffe und unterstützt den Körper effektiv beim Abnehmen. Die Bitterstoffe wirken als Appetitzügler und hemmen die Lust auf Süsses.

3. Rucola kann in zu rauen Mengen giftig sein. Schuld daran sind die hohen Nitratwerte. Besonders die Blattstiele speichern viel Nitrat, deshalb sollte man sie stets entfernen. Durch Blanchieren lässt sich der Nitratgehalt auch verringern. Grundsätzlich gilt Rucola aber als gesunder Snack, wenn man es nicht übertreibt.

4. Rucola verwelkt schnell und lässt sich nur begrenzt aufbewahren. In ein feuchtes Tuch gewickelt und im Kühlschrank gelagert, kannst du die Rauke ein bis zwei Tage liegen lassen.

1.1 Rucola Wirkung & Vorteile

Die Rauke ist ein immunstärkender Blattsalat, das besonders in Anbetracht seiner geringen Anzahl an Kalorien einen Nährwert versieht. Wenn es um deine Gesundheit geht, kann ein antioxidatives Lebensmittel wie Rucola dazu beitragen, fast jedes System im Körper zu verbessern.

Zu den gesündesten Superfoods gehören die Gemüse aus der Familie der Kreuzblütler, das sind insbesondere verschiedene Kohlsorten und Rucola. Diese Gemüse sind reich an Ballaststoffen, Antioxidantien und sekundären Pflanzenstoffen, sie aktivieren auch über einen sogenannten Transkriptionsfaktor das Entgiftungssystem in den Zellen und schalten die Langlebigkeitsgene ein.

Dieser hochwirksame Transkriptionsfaktor stellt für alle Gewebe und Organe des Körpers einen Schutz vor vielerlei Krankheiten dar, zum Beispiel Krebs, Herzkrankheiten, Demenz, Lungenkrankheiten und Autoimmunkrankheiten. Wir haben es hier mit einem der wichtigsten zellulären Schutzmechanismus zu tun, der dazu da ist, freie Radikale einzufangen und oxidativer Stress durch Toxine und Karzinogene entgegenzuwirken. (Freie Radikale sind Molekühle, die ein Elektron verloren haben und deshalb bemüht sind, anderen Molekühlen Elektronen wegzunehmen – was Entzündungszustände und allerlei andere Gesundheitsstörungen heraufbeschwört.)

1. Rucola gegen Krebs

Eine gesunden Ernährung, gefüllt mit Kreuzblütlern (Kohlsorten & Rucola), ist laut National Cancer Institute eine wichtige Empfehlung zur Krebsprävention. Die Rucola-Pflanze enthält, wie viele andere Gemüse der Kreuzblütlerfamilie, Glucosinolate. Dies sind wichtige Phytonährstoffe, von denen angenommen wird, dass sie gegen Krebszellen wirken. Wenn du dieses grüne Blatt kaust, vermischen sich diese Verbindungen mit einem Verdauungsenzym namens Myrosinase, das sie in andere krebsbekämpfende Nährstoffe verwandelt, die als Isothiocyanate bezeichnet werden.

Studien zeigen, dass Kreuzblütler vor allem Krebs im Magen-Darm-Trakt wie Dickdarm- und Blasenkrebs sowie Brust-, Lungen-, Speiseröhren- und Prostatakrebs vorbeugen können.

2. Rucola für fördert die Verdauung

Wie andere Blattgemüse wird Rucola basisch verstoffwechselt, das hilft dabei, den optimalen pH-Wert des Körpers wiederherzustellen. Ein optimaler pH-Wert ist neben der Unterstützung eines starken Immunsystems auch für die Verdauungsgesundheit entscheidend.

Darüber hinaus ist Rucola eine feuchtigkeitsspendende Nahrung, die den Verdauungstrakt nährt. Regelmäßiges Essen von Blattgemüse ist eine Möglichkeit, Verstopfungen vorzubeugen und die Gesundheit der Darmschleimhaut, des Darms und anderer Verdauungsorgane zu verbessern.

3. Rucola stärkt das Immunsystem

Rucola ist reich an Vitamin A, B-Vitaminen, Vitamin C und Vitamin E. Optimal also für das Immunsystem und die Abwehrkräfte. Es ist reich an Kalzium, Zink, Kalium, Phosphor und Eisen sowie Antioxidantien, die unsere Zellen vor freien Radikalen schützen.

4. Rucola ist gut für die Entgiftung

Zudem unterstützen Senföle beim Entgiften und Entschlacken. Rucola liefert nicht nur wichtige entzündungshemmende Antioxidantien, sondern auch entscheidende Nährstoffe wie Kalium und Magnesium, die den Herzrhythmus und die Ballaststoffe kontrollieren. Dadurch werden Cholesterin und Toxine aus dem Körper entfernt. Grünes Blattgemüse wie Rucola fördert die Lebergesundheit. Rukola regt die Produktion von Gallenflüssigkeit an und hilft, Schwermetalle zu neutralisieren und Spuren von Herbiziden und Pestiziden auszufiltern.

5. Rucola verbessert das Gedächtnis dank der Folsäure

Rucola mit dem hohen Folsäuregehalt ist vor allem wichtig für Schwangere und Frauen mit Kinderwunsch, unterstützt aber auch unser Gehirn und fördert die Gedächtnisleistung und Konzentration.

6. Rucola verbessert die Herzgesundheit

Rucola ist in der Lage, die Gesundheit der Blutgefäße zu verbessern, indem es als entzündungshemmendes Nahrungsmittel wirkt, das den Cholesterinspiegel und das Homocystein senkt. 

Eine Ernährung mit kalorienarmem Gemüse mit hohem Nährstoffgehalt ist auch mit einem besseren Blutdruck, verbesserter Durchblutung und einem geringeren Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall verbunden. 

Gemüse liefert nicht nur wichtige entzündungshemmende Antioxidantien, sondern auch entscheidende Nährstoffe wie Kalium und Magnesium, die den Herzrhythmus und die Ballaststoffe kontrollieren. Dadurch werden Cholesterin und Toxine aus dem Körper entfernt.

7. Rucola schützt die Augen

Rucola ist in der Lage, die Gesundheit der Blutgefäße zu verbessern, indem es als entzündungshemmendes Nahrungsmittel wirkt, das den Cholesterinspiegel und das Homocystein senkt. 

Eine Ernährung mit kalorienarmem Gemüse mit hohem Nährstoffgehalt ist auch mit einem besseren Blutdruck, verbesserter Durchblutung und einem geringeren Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall verbunden. 

Gemüse liefert nicht nur wichtige entzündungshemmende Antioxidantien, sondern auch entscheidende Nährstoffe wie Kalium und Magnesium, die den Herzrhythmus und die Ballaststoffe kontrollieren. Dadurch werden Cholesterin und Toxine aus dem Körper entfernt.

8. Rucola ist entzündungshemmend

Bitterstoffe haben die Funktion, Pflanzen vor Fressfeinden zu schützen. Auch im menschlichen Körper entfalten sie eine protektive Wirkung: Sie wirken entzündungshemmend und antibakteriell.

1.2 Beachtung beim Konsum von Rucola!

Grundsätzlich gilt Salat als gesunder Snack, der vor allem bei Abnehmwilligen auf dem Teller landet. Aber vor allem bei Rucola solltest du nicht grenzenlos zuschlagen – Schuld daran sind die hohen Nitratwerte.

Leider reichert Rucola besonders viel Nitrat an. Diese Stickstoffverbindung braucht die Pflanze zum Wachsen. Sie kommt natürlicherweise im Boden vor und findet sich auch in Düngemitteln. Nitrat selbst schadet der Gesundheit nicht. Doch der Körper wandelt es zu Nitrit um. Daraus können wiederum Nitrosamine entstehen, die als krebserregend gelten. Besonders die Blattstiele speichern viel Nitrat, deshalb sollte man sie stets entfernen. Außerdem sollte man Rucola nicht in rauen Mengen essen. Bei 3 bis 4 normalen Portionen Rucola-Salat pro Woche ist aber nichts einzuwenden und hat nur positive Auswirkungen auf deinen Körper.

Wichtig: Salate aus dem Freilandanbau bekommen mehr Sonne ab und haben so meist niedrigere Nitratwerte. Die Nitratgehalte in Rucola seien überdies in den letzten Jahren tendenziell gesunken.

1.3 Rucola Nährwerte & Vitamine

Obwohl der Rucola nur wenig Kalorien hat und zu mehr als 90 Prozent Wasser besteht, liefert es neben reichlich Folsäure auch viel Vitamin C (die grünen Blätter übetrumpfen in ihrem Gehalt sogar die Orange!), Vitamin A, B-Vitaminen, E und K. Betakarotin und Mineralstoffe wie Magnesium und Eisen.

Da die Rauke kaum Kalorien enthält, wird das Blattgemüse auch für Abnehmwillige zum Must-have auf dem Speiseplan.

Rucola Nährwerte
Nährwerte Werte pro 100g
Energie (Kilokalorien) 27 kcal
Energie (Kilojoule) 111 kJ
Fett 700 mg
Kohlenhydrate 2100 mg
Eiweiß (Protein) 2600 mg
Salz 69 mg
Ballaststoffe 1600 mg
Mineralstoffe 1100 mg
Broteinheiten 0.18 BE
Rucola Vitamine
Vitamine Werte pro 100g
Vitamin A – Retinoläquivalent 233 μg
Vitamin A – Retinol 0 μg
Vitamin A – Beta-Carotin 1400 μg
Vitamin D – Calciferole 0.00 μg
Vitamin E – Alpha-Tocopheroläquivalent 1000 μg
Vitamin E – Alpha-Tocopherol 1000 μg
Vitamin B1 – Thiamin 40 μg
Vitamin B2 – Riboflavin 90 μg
Vitamin B3 – Niacin, Nicotinsäure 300 μg
Vitamin B3 – Niacinäquivalent 1200 μg
Vitamin B5 – Pantothensäure 100 μg
Vitamin B6 – Pyridoxin 70 μg
Vitamin B7 – Biotin (Vitamin H) 0.4 μg
Vitamin B9 – gesamte Folsäure 40 μg
Vitamin B12 – Cobalamin 0.0 μg
Vitamin C – Ascorbinsäure 62000.000000 μg
Rucola Kalorien
Kalorien Werte pro 100g
Energie (Kilokalorien) 27 kcal
Energie (Kilojoule) 111 kJ
Energie inkl. Energie aus Ballaststoffen (Kilokalorien) 30 kcal
Energie inkl. Energie aus Ballaststoffen (Kilojoule) 124 kJ
Rucola Mineralstoffe
Mineralstoffe Werte pro 100g
Natrium 27 mg
Kalium 369 mg
Calcium 160 mg
Magnesium 34 mg
Phosphor 64 mg
Schwefel 100 mg
Chlorid 109 mg
Rucola Spurenelemente
Spurenelemente Werte pro 100g
Eisen 1500 μg
Zink 400 μg
Kupfer 140 μg
Mangan 500 μg
Fluorid 24 μg
Iodid 2.0 μg
Rucola Kohlenhydrate
Kohlenhydrate Werte pro 100g
Mannit 0 mg
Sorbit 0 mg
Xylit 0 mg
Summe Zuckeralkohole 0 mg
Glucose (Traubenzucker) 1049 mg
Fructose (Fruchtzucker) 525 mg
Galactose (Schleimzucker) 0 mg
Monosaccharide (1 M) 1574 mg
Saccharose (Rübenzucker) 210 mg
Maltose (Malzzucker) 0 mg
Lactose (Milchzucker) 0 mg
Disaccharide (2 M) 210 mg
Zucker (gesamt) 1784 mg
Oligosaccharide, resorbierbar (3 – 9 M) 0 mg
Oligosaccharide, nicht resorbierbar 0 mg
Glykogen (tierische Stärke) 0 mg
Stärke 316 mg
Polysaccharide (> 9 M) 316 mg
Rucola Ballaststoffe
Ballaststoffe Werte pro 100g
Poly-Pentosen 208 mg
Poly-Hexosen 224 mg
Poly-Uronsäure 384 mg
Cellulose 720 mg
Lignin 64 mg
Wasserlösliche Ballaststoffe 718 mg
Wasserunlösliche Ballaststoffe 882 mg
Rucola Aminosäuren
Aminosäuren Werte pro 100g
Isoleucin 146 mg
Leucin 243 mg
Lysin 18 mg
Methionin 34 mg
Cystein 13 mg
Phenylalanin 119 mg
Tyrosin 70 mg
Threonin 161 mg
Tryptophan 54 mg
Valin 161 mg
Arginin 102 mg
Histidin 65 mg
Essentielle Aminosäuren 1186 mg
Alanin 245 mg
Asparaginsäure 339 mg
Glutaminsäure 347 mg
Glycin 201 mg
Prolin 172 mg
Serin 110 mg
Nichtessentielle Aminosäuren 1414 mg
Harnsäure 30 mg
Purin 10 mg
Rucola Fettsäuren
Fettsäuren Werte pro 100g
Butansäure/Buttersäure 0 mg
Hexansäure/Capronsäure 0 mg
Octansäure/Caprylsäure 0 mg
Decansäure/Caprinsäure 0 mg
Dodecansäure/Laurinsäure 0 mg
Tetradecansäure/Myristinsäure 0 mg
Pentadecansäure 0 mg
Hexadecansäure/Palmitinsäure 194 mg
Heptadecansäure 0 mg
Octadecansäure/Stearinsäure 23 mg
Eicosansäure/Arachinsäure 0 mg
Decosansäure/Behensäure 0 mg
Tetracosansäure/Lignocerinsäure 0 mg
Gesättigte Fettsäuren 217 mg
Tetradecensäure 0 mg
Pentadecensäure 0 mg
Hexadecensäure/Palmitoleinsäure 16 mg
Heptadecensäure 0 mg
Octadecensäure/Ölsäure 47 mg
Eicosensäure 0 mg
Decosensäure/Erucasäure 0 mg
Tetracosensäure/Nervonsäure 0 mg
Einfach ungesättigte Fettsäuren 63 mg
Hexadecadiensäure 0 mg
Hexadecatetraensäure 0 mg
Octadecadiensäure/Linolsäure 96 mg
Octadecatriensäure/Linolensäure 184 mg
Octradecatetraensäure/Stearidonsäure 0 mg
Nonadecatriensäure 0 mg
Eicosadiensäure 0 mg
Eicosatriensäure 0 mg
Eicosatetraensäure/Arachidonsäure 0 mg
Eicosapentaensäure 0 mg
Docosadiensäure 0 mg
Docosatriensäure 0 mg
Docosatetraensäure 0 mg
Docosapentaensäure 0 mg
Docosahexaensäure 0 mg
Mehrfach ungesättigte Fettsäuren 280 mg
Kurzkettige Fettsäuren 0 mg
Mittelkettige Fettsäuren 0 mg
Langkettige Fettsäuren 560 mg
Omega-3-Fettsäuren 184 mg
Omega-6-Fettsäuren 96 mg
Glycerin und Lipoide 140 mg
Cholesterin 0 mg

Rucola Salt ist vitaminreich, enthält Folsäure und Bitterstoffe. Das Superfood der Blattsalate hat eine nahezu heilende Wirkungen

Josef Kryenbuehl, dipl. Hypnosetherapeut / Mentalcoach, geprüft von Helene Kryenbuehl dipl. holistische Ernährungsberaterin. Erfahre gerne mehr über uns hier.