Kinder erziehen Tipps – Kinder immer lieben & ohne Schimpfen erziehen!

Jedes Kind aber mit seinem reinen Potential geboren wird. Alles, was auch du heute bist, hast du im Laufe deines Lebens erlernt. Ein neugeborenes Kind hat ein ganz extremes Bedürfnis nach Liebe und Berührungen. Es braucht Liebe, wie eine Rose Wasser braucht. Die vollständige Persönlichkeit entwickelt sich durch die Qualität und Quantität der Liebe, die es in den ersten drei bis sieben Jahren seines Lebens empfängt. Je mehr Liebe ein Kind empfängt, desto solider wird seine Persönlichkeit im Laufe des Lebens sein.

„Gebt den Kinder Liebe, mehr Liebe und noch mehr Liebe. Dann stellen sich die guten Manieren ganz von alleine ein.“

– Astrit Lindgren –

Starke Tipps zur Kindererziehung

Die menschliche Persönlichkeit basiert auf einem reversierten Dreieck. Das Kind wird ohne Persönlichkeit geboren und entwickelt in den ersten drei bis sieben Jahren ein Selbstkonzept. Dies wird der Grundstein der erwachsenen Persönlichkeit. Von da an wird die gesamte Persönlichkeit durch Qualität und Quantität der Liebe der ersten drei bis sieben Jahre bestimmt. Wenn ein Kind nicht genug Liebe erhält, wird der Grundstein rissig sein.

„Kinder sind bis zum Alter von sieben Jahren offen und verwundbar gegenüber den Einflüssen der wichtigen Menschen in ihrem Leben. Sie können nicht zwischen wahrer und falscher Beurteilung und Kritik unterscheiden. Der Verstand des Kindes ist wie feuchter Ton, auf dem ihre Eltern und Geschwister schreiben und Eindrücke hinterlassen. Und je intensiver die Emotion, desto tiefer die Furche.“

Wir wissen, dass Kinder zwei phantastische Eigenschaften haben:

  • Du wirst furchtlos geboren und kennst keine Angst. Sie sind lediglich ängstlich in Bezug auf laute Geräusche und dem Unbehagen, zu fallen. Das Kind hat die Einstellung, alles tun zu können. All die Ängste, die wir als Erwachsene haben, wurden uns anerzogen.
  • Zweitens sind Kinder vollkommen spontan und unbelastet, wenn sie auf die Welt kommen. Hast du jemals einen negativen Säugling erlebt? Kannst du dir so etwas überhaupt vorstellen? Ein Kind lacht, schreit, weint, gurgelt, schläft, macht, was immer es will. Das Kind hat die Einstellung: „Ich muss nicht!“ Ich kann alles machen, was ich will, ich kann aber auch nichts tun.

Das Kind lernt nun auf zwei verschiedene Arten:

  • Einmal durch Imitation. Es imitiert die Eltern beziehungsweise den Elternteil, der für das Kind dominant ist.
  • Der zweite Weg zu lernen ist für Kinder der Wandel vom Unwohlsein zum Wohlbefinden. Kinder lernen durch die Veränderung vom Schmerz zum Vergnügen. Der Grund, warum ein Kind etwas tut, zum Beispiel die Toilette benutzen, liegt darin, dass es das unangenehme Gefühl einer nassen oder schmutzigen Windel nicht schätzt. Ein Kind bewegt sich immer in Richtung Wohlgefühl. Sigmund Freud nannte dies die Prinzipien des Vergnügens. Ausserdem sagte er, dass es sich hier um die hauptmotivierenden Prinzipien im Leben eines erwachsenen Menschen handeln würde. Kinder lernen sehr früh negative Verhaltensmuster als Ergebnisse von Fehlern, die Eltern in der Erziehung machen, besonders Fehler in Bezug auf emotionale und physische Bestrafung. Die grösste Strafe, die einem Kind widerfahren kann, ist die des Liebesentzugs. Liebesentzug wird als die Hauptursache für die meisten Probleme im Erwachsenenalter angesehen. Durch den Versuch, das Kind zu formen, leiten oder zu bestrafen, indem ihm Liebe entzogen wird, und die Eltern ärgerlich und distanziert werden, wird das Kind traumatisch und ängstlich. Es wird sein Verhalten angepasst gestalten, um die Liebe der Eltern wieder zu erringen.
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1. Erziehung durch konditionierte Liebe schadet dem Kind!

Das zweite negative Verhaltensmuster lernen wir durch die konditionierende Liebe. Anstatt dass Eltern ihre Kinder bedingungslos lieben, sagen sie, dass das Kind die Liebe nur bekommt, wenn es etwas dafür tut. Oder sie entziehen dem Kind ihre Liebe, wenn sie mit etwas nicht einverstanden sind.

Das Kind wird sehr bald lernen, dass es vor dem Liebesentzug nur sicher ist, wenn es das tut, was Mama und Papa wollen: Ich werde nur geliebt, solange ich ihre Erwartungen erfülle. Was immer sie wollen, muss ich tun! Ich muss ihnen gefallen. Das Schlimmste ist, wenn wir mit beiden Verhaltensmustern aufwachsen, der Furcht vor dem Versagen und der Angst vor der Kritik, die bedeutet „Ich muss, aber ich kann nicht!“.

Die Angst vor dem Versagen und die Angst vor Zurückweisung führen zur Verlustangst, Angst vor Schande, Angst vor Lächerlichkeit, Angst vor der Zukunft, Angst vor Veränderungen. Sie alle basieren auf der Angst vor Versagen und vor Zurückweisung. Wir wissen, dass negative Verhaltensmuster im Körper physisch erfahren werden. Es ist so, als ob wir realen körperlichen Schmerz empfinden.

Wenn wir beginnen, emotionalen Schmerz und die Hauptängste zu erfahren, dann spüren wir sie auch in unserem Körper. Negative Verhaltensmuster werden im Körper vorne und auf dem Rücken empfunden. Wir wissen, dass destruktive Kritik das Selbstkonzept eines Menschen reduziert. Es verringert das Mass des Auftretens und der Effektivität.

Eine Hauptursache von Stress und Negativität ist die Angst vor Zurückweisung. Sie drückt sich in einer Überbesorgnis um die Zustimmung von anderen aus. Sie wird typischerweise in früher Kindheit als Ergebnis von „konditionierter Liebe“ der Eltern erlernt.

Viele Eltern machen den Fehler, dass sie ihren Kindern nur dann Liebe und Zustimmung geben, wenn sie genau das tun, was die Eltern von ihnen wollten.

Ein Kind, das mit dieser Art von Liebe aufwächst, neigt dazu, sein Leben lang nach unkonditionierter Zustimmung von anderen zu suchen. Wenn das Kind erwachsen ist, wird dieses Bedürfnis nach Zustimmung oft auf die Arbeitsstelle und den Chef übertragen. Dieser wird zum Ersatzvater. Der erwachsene Angestellte ist dann völlig von der Meinung des Chefs eingenommen.

2. Erziehung durch destruktive Kritik schadet dem Kind!

Destruktive Kritik nimmt den Kindern ihre Spontanität und Furchtlosigkeit. Diese Kritik ist das schmerzvollste, das ein Kind erleben kann, besonders, wenn sie von den Eltern kommt. Eltern kritisieren erbarmungslos im Versuch, das Selbst des Kindes zu stärken, die Effektivität zu steigern, ihre Kinder in irgendeiner Art und Weise besser zu machen.

Destruktive Kritik verringert das Selbstkonzept des Kindes, ebenso das Selbstbewusstsein und ebenso das Mass an Effektivität. Wenn ein Kind in jungen Jahren wirklich viel negative Kritik erfährt, wird es dieses besondere Verhalten im Erwachsenenalter vollkommen meiden. Als Ergebnis mangelnder oder zurückgehaltener Liebe und destruktiver Kritik lernen Kinder zwei negative Verhaltensmuster für ihr ganzes Leben.

Du und ich sind die Ergebnisse der Fehler, die unsere Eltern machten, als wir aufwuchsen. Die erste Angst, das erste negative Verhaltensmuster, ist die Angst vor dem Versagen. Wir fühlen uns gehemmt. Wir erlernten dies, als unsere Eltern Dinge wie „Lass das“, „Stop“, „Nein“, „Geh weg da“ sagten. Jedes Kind hat den Drang zu entdecken, berühren, schmecken, versuchen und einfach herauszufinden, was in seiner Welt so alles vor sich geht.

Doch wenn das Kind die Botschaft bekommt, dass es unfähig ist, oder ständig bestraft wird, sagt es sich: „Ich kann nicht!“ Für einen Erwachsenen wird dies zur Furcht vor dem Versagen. Wenn wir an etwas Neues oder anderes, das wir wollen, denken, wird die unmittelbare Reaktion „Ich kann nicht“ sein.

3. Kindererziehung mit viel Kritik am Kind schadet!

Wenn Kindern Dinge wie „du bist ein böser junge“ oder „dir kann man nicht trauen“ oder „du bist ein Lügner“ (alle Kinder erzählen Lügen; es ist Teil ihres Lernens, mit anderen Menschen zu interagieren) gesagt werden, fangen sie an zu glauben, dass diese Kritik unauslöschliche Fakten über ihre Grundpersönlichkeit darstellt. Wenn sie sie bewusst akzeptieren, werden sie dann von ihrem Unterbewusstsein akzeptiert, wo sie als Instruktionen für zukünftiges Verhalten aufgezeichnet werden.

Sage deinen Kindern jeden Tag, dass du sie liebst und dass du sie für die besten Kinder der Welt haltest. Selbst wenn du sie ermahnst: „Ich liebe euch sehr, aber ihr dürft das nicht tun, weil ihr euch wehtun könnt“, oder was auch immer nötig ist.

Eltern kritisieren mit der Absicht, ihrem Kind zu helfen, das Auftreten des Kindes zu verbessern. Aber da destruktive Kritik die Selbstachtung des Kindes senkt und das Selbstkonzept schwächt, lässt die Gesamtleistung des Kindes nach. Sein Selbstvertrauen nimmt ab und die Wahrscheinlichkeit, dass es Fehler macht, zu.

4. Schuld erzeugt Wertlosigkeit im Kind

Destruktive Kritik und Mangel an Liebe in Kombination erzeugen die negative Emotion Schuld. Schuld ist das emotionale Hauptproblem des 20. Jahrhunderts. Es ist die Wurzel der meisten Geisteskrankheiten, von Unzufriedenheit und von fast allen anderen negativen Emotionen. Ein Kind, das sich schuldig fühlt, meint, dass es nicht viel wert ist, sogar wertlos.

Destruktive Kritik und Mangel an Liebe legen dem Unterbewusstsein des Kindes das Gefühl der Wertlosigkeit nahe. Schuld wird gegenüber anderen bewusst aus zwei Gründen benutzt: Bestrafung und Kontrolle. Schuld gegenüber einer anderen Person als Form von emotionaler Bestrafung zu benutzen ist äusserst wirkungsvoll.

Es ist ein wesentlicher Teil negativer Religionslehre. Es wird von vielen Eltern benutzt, um ihre Kinder dazu zu bringen, sich schlecht zu fühlen, sich wertlos und unbedeutend vorzukommen. Schuld wird auch als Werkzeug der Kontrolle oder Manipulation benutzt. Wenn du eine Person dazu bringen kannst, sich schuldig zu fühlen, kannst du ihre Emotionen und ihr Verhalten kontrollieren. Wenn sie sich schuldig genug fühlt, kannst du sie dazu bringen, Dinge zu tun, die sie in Abwesenheit dieser Schuldgefühle nicht tun würden. Mütter sind oft geübt in der Anwendung von Schuld.

1. Erwachsene Ausdrücke von Schuld

Falls Sie unter Umständen aufgezogen wurden, die Gefühle von Schuld hervorrufen, wirst du diese Schuld auf mehrere Weise erfahren.

Die erste und verbreitetste Manifestierung von Schuld sind Gefühle von:

– Unterlegenheit,
– Unzulänglichkeit und
– Unverdientheit.

Du meinst, dass du die guten Dinge, die dir zustossen, nicht verdienst. Diese Gefühle der Unterlegenheit, Unzulänglichkeit und Unverdientheit finden oft in den Worten „Ich bin dafür nicht gut genug“ ihren Ausdruck. Einige Psychologen sprechen davon als der „Angst vor Erfolg“.

2. Der zweite Ausdruck von Schuld bei Erwachsenen ist:

Destruktive Selbstkritik. Wenn man als Heranwachsender kritisiert wird, lernt man bald, sich selbst zu kritisieren, und setzt dies das ganze Leben lang fort. Sie hören Leute oft Dinge sagen wie „Ich komme immer zu spät“ oder „,Ich habe keinen Sinn für Zahlen“ oder „Darin bin ich nicht besonders gut“. Sie wiederholen, was ihnen über sich selbst gesagt worden ist, und machen es dadurch wahr. Ihr Unterbewusstsein akzeptiert alles, was du über dich selbst sagst, als wahr. Wenn du dich ständig kritisieren, akzeptiert dein Unterbewusstsein deine Worte als Befehle, deine nachfolgenden Worte und Aktionen passen dann in ein Muster, das mit deiner Selbstkritik in Einklang steht. Du wirst dich nach aussen so verhalten,
wie du innen mit dir sprichst.

3. Die dritte Art, wie du demonstrierst, dass du mit Gefühlen der Schuld aufgezogen wurdest, ist:

Manipulation durch Schuld. Du wirst zur Marionette, und der Schuldzuweiser wird zum Puppenspieler. Du musst dir
gewahr sein, wie verbreitet Schuld als Werkzeug zu deiner Beeinflussung benutzt wird. Du wirst es überall sehen. „Diejenigen, denen Böses angetan wird, tun Böses zurück.“

4. Die vierte Manifestierung von Schuld ist:
Schuld und Tadel an anderen anzuwenden. Wenn du als ein Opfer von Schuld aufgewachsen bist und ständig kritisiert und getadelt wurdest, wirst du Schuld später als eine Art der Kommunikation mit anderen benutzen. Viele Eltern wenden Schuld ausschliesslich an, damit ihre Kinder tun, was sie wollen. Viele Chefs verlassen sich auf Schuld als ihre vorrangige Methode der Kontrolle.

5. Die fünfte Manifestierung von Schuld und vielleicht die häufigste ist:

Die Entwicklung des Opferkomplexes und der Opfersprache. Das Individuum fühlt sich als Opfer und redet wie ein Opfer. Eine Person mit tiefen Schuldgefühlen entschuldigt sich ständig und benutzt „Opfersprache“, eine Art zu reden, die in Wirklichkeit für „nicht schuldig“ plädiert. Die verbreitetste Form der Opfersprache ist wahrscheinlich „Ich kann nicht“ oder „Ich muss“ oder Kombinationssätze wie „Ich muss, aber ich kann nicht; ich kann nicht, aber ich muss.“

Eine andere Form der Opfersprache ist das Wort „versuchen“. Jedes mal wenn Leute sagen „Ich werde es versuchen“, entschuldigen sie sich im voraus für Fehlschläge. Du telegraphierst dein Überzeugung, dass du bei dem, das du zu tun versuchst, versagen wirst. Und du weisst intuitiv, dass diese Worte das Signal für bevorstehende Fehlschläge sind.

Wenn du zu einem Rechtsanwalt gehen würdest und ihn fragten, ob er dich in einem Rechtsstreit vertreten würde, und er Ihren Fall untersuchte und antwortete: „Nun, ich kann es auf jeden Fall versuchen“, wie würdest du dich fühlen?

Falls du mit einer lebensgefährlichen Krankheit zu einem Arzt gingen und sagten: „Ich hoffe sehr, dass Sie mir helfen können“ und er antwortete: „Nun ja, ich werde es versuchen“, wäre es an der Zeit, dass du einen zweiten Befund einholst.

Elternliebe ist das wichtigste in der Erziehung!

Die traumatischste Erfahrung, die ein Kind durchmachen kann, ist der Entzug von Liebe durch einen oder beide Elternteile. Wenn Eltern mit Ärger und Missbilligung auf das Kind reagieren, ist das Kind furchtbar erschrocken. Es ist ängstlich und schlägt emotional um sich. Weil es die Liebe seiner Eltern so sehr braucht, wird das Kind innerlich zu welken beginnen, wenn sie ihm aus irgendeinem Grund entzogen wird.

Wenn die Liebe für unbegrenzte Zeit entzogen wird oder für das Kind unvorhersehbar nur sporadisch gegeben wird, löst dies schwere Persönlichkeitsprobleme aus, die im Erwachsenenleben in Ärger und Negativität ausbrechen. Wenn sie während ihrer Aufbaujahre nicht genügend Qualität und Quantität an Liebe erhielten (und die meisten Menschen haben dies nicht), suchst du dein ganzes Leben danach.

Sie werden fortlaufend ein Gefühl emotionalen Mangels verspüren, eine Sehnsucht, eine Unsicherheit, die sie befriedigen oder auszugleichen erstreben. Sie werden in ihren Beziehungen nach bedingungsloser Liebe trachten, und sie werden sich angespannt und unwohl fühlen, wenn die Liebe unterbrochen oder entzogen wird.

Drei Bedingungen für Liebe zum Kind

Damit jemand sich als Kind vollkommen geliebt fühlt, müssen drei Bedingungen gegeben sein. Das Fehlen von einer dieser drei wird sich beim jugendlichen und Erwachsenen in Form von Unsicherheit, negativen Emotionen und destruktivem Verhalten zeigen.

1. Bedingung – die Elter müssen sich selbst lieben

Die erste Bedingung für eine gesunde emotionale Entwicklung ist, dass die Eltern sich selbst lieben müssen. Eltern können nicht mehr Liebe geben, als sie für sich selbst haben.

Wenn Mutter oder Vater sich nicht besonders leiden kann, wird er oder sie wenig Liebe für das Kind aufbringen können. Die Regel ist, dass Eltern mit hohem Selbstkonzept Kinder mit hohem Selbstkonzept aufziehen, währen Eltern mit einem niedrigen Selbstkonzept ebensolche Kinder aufziehen. Wie innen so aussen. Die Selbstkonzepte der Kinder werden zu Spiegeln der Selbstkonzepte ihrer Eltern. Deine Eltern gaben dir alle Liebe, die sie geben konnten. Sie hielten sie nicht zurück. Sie hatten nur von vornherein nicht mehr zu geben. Es gab nichts, das sie hätten tun können, um mehr zu bekommen, als sie hatten. Du bekamst alles, was da war.

2. Bedingung – die Eltern müssen sich gegenseitig lieben

Die zweite Bedingung, die erfüllt sein muss, damit ein Kind sich vollkommen geliebt fühlen kann, ist, dass seine Eltern einander lieben müssen. Kinder lernen zu lieben, indem sie Liebe direkt erfahren und ihrer Familie beobachten.

Es ist behauptet worden, dass ein Mann seinen Kindern keinen netteren Dienst erweisen kann, als ihre Mutter zu lieben, und umgekehrt. Wenn Kinder in einem Zuhause aufwachsen, wo Mutter und Vater sich auf eine Art lieben, die die Kinder sehen und erfahren können, werden sie weitaus wahrscheinlicher mit Gefühlen der Sicherheit und des Selbstvertrauens aufwachsen. Sie lernen, wie sie als Erwachsener selbst eine Beziehung mit einem Partner haben, indem sie eine solche Beziehung in ihrer eigenen Familie beobachten.

Wenn sie in einem Zuhause aufwuchsen, in dem sie dies nicht erfuhren, können sie die ersten Jahre ihres Erwachsenenlebens durch Ausprobieren damit verbringen zu lernen, wie sie mit einer anderen Person auskommen. Viele erste Ehen sind heute „Praxisehen“, in denen Individuen lernen, verheiratet zu sein. Sie lernen, was sie in ihrem Ehepartner wollen oder nicht wollen und wie man eine Beziehung aufrechterhält.

3. Bedingung – die Eltern müssen das Kind lieben

Die dritte Bedingung, die für ein Kind gegeben sein muss, damit es sich vollkommen geliebt fühlt, ist, dass die Eltern das Kind lieben müssen. Dies ist eines der sensibelsten Themen, mit denen ein Erwachsener es je zu tun hat. Tatsache ist, dass viele Eltern ihre Kinder nicht lieben.

Sie wollten es und hatten die Absicht und planten es, aber sie kamen nie richtig dazu.
Vielleicht hatten sie nicht die Zeit oder die emotionale Energie oder das Interesse, oder vielleicht hatten sie ungelöste Konflikte mit ihren Eltern oder Ehepartnern, die es ihnen unmöglich machten, ihre Kinder zu lieben. Viele Eltern haben ihre Kinder nicht wirklich gern.

Manchmal liegt dies an ihrer Vorstellung, dass es die Rolle des Kindes ist, ihre Erwartungen zu erfüllen. Wenn das Kind eine eigene Persönlichkeit entwickelt, fassen die Eltern dies oft als persönlichen Affront auf. Sie reagieren, indem sie das Kind kritisieren oder ihm ihre Liebe entziehen. Wenn sie dies lange genug tun, wird es schliesslich zur Angewohnheit. Eltern machen es sich dann zur Gewohnheit, ihre Kinder zu kritisieren und zu tolerieren; statt sie zu lieben und anzufeuern. 

Es ist wichtig zu wissen, dass du immer noch eine wertvolle Person bist, ob deine Eltern dich liebten oder nicht. Deine Eltern Liebe oder Mangel an Liebe sagt nichts über ihre ihnen innewohnenden Möglichkeiten aus. Eltern tun ihr Bestes. Letztlich haben sie dich hierhergebracht und dir eine Chance gegeben zu leben. Zu akzeptieren, dass einer deiner Elternteile oder beide dich vielleicht nicht geliebt haben oder nicht genug geliebt haben, ist ein wichtiger Schritt zu vollkommener Reife. Die meisten Erwachsenen sind in einem Zuhause grossgeworden, in dem sie die Opfer destruktiver Kritik waren und in irgendeiner Weise einen Mangel an Liebe erlitten. Wenn du diese Erfahrung gemacht hast, warst du zu jung, um zu verstehen, warum dies geschah. Sie verinnerlichten lediglich die Botschaft: „Meine Mama und mein Papa kritisieren mich aus irgendeinem Grund und lieben mich nicht. Da sie mich besser kennen als irgendjemand sonst, muss der Grund sein, dass ich etwas angestellt habe.“

Kinder richtig loben hebt die Selbstachtung!

Kinder, die müde geworden sind, werden wieder munter und gewinnen ihre verlorene Energie zurück, wenn sie von ihren Eltern oder Lehrern Lob und Anerkennung bekommen. Wenn jemand von einer anderen Person, die er respektiert, ehrlich gelobt wird, nimmt seine Begeisterung und Aufmerksamkeit zu, und er fühlt sich viel besser. Ehrliches und vor allem häufiges Loben hebt die Selbstachtung anderer mehr als alles andere.

Beim Loben von Kindern gelten die gleichen Regeln.

Statt zu sagen: „Du bist ein gutes Kind“. sage: „Das war prima, dass du heute morgen dein Bett gemacht und dein Zimmer aufgeräumt hast.“ Egal welche spezifische Errungenschaft du lobst, dein Kind wird sie sehr viel wahrscheinlicher wiederholen.

Die Regel lautet: Lobe, was du gern wiederholt sehen würdest, lobe es unmittelbar, und lobe spezifiziert.

Um zum Beispiel deine Kinder dazu zu bringen, ihre Zimmer aufzuräumen, loben sie jedes mal, selbst wenn sie eine Kleinigkeit wegräumen. Tue dies solange, bis die Kinder ihre Zimmer freiwillig oder wenigstens mit wenig Nachhelfen aufräumen. Dann brauchst du sie nur noch jedes dritte oder vierte Mal loben.

Hilf deinen Kinder realistische Ziele zu setzen!

Eines der hilfreichsten Dinge, die du für deine Kinder tun kannst: Hilf ihnen dabei, realistische und glaubhafte Ziele zu setzen.

Hilf ihnen dabei, sich das Setzen und Erreichen von Zielen, die nicht unbedingt gross zu sein brauchen, zur Gewohnheit zu machen. Ein Sprichwort lautet: „Wenn du deine Pfennige sparst, kommen die Markstücke von allein.“ Wenn Kinder es sich zur Gewohnheit machen, kleine Ziele zu setzen und zu erreichen, werden sie schliesslich zu mittleren Zielen übergehen und dann zu Zielen jeder Grösse.

Gib dem Kind gegenüber bedingungslose Liebe und erkenne die besten Erziehungsmethoden. Super Tipps zur Kindererziehung

Josef Kryenbuehl, dipl. Hypnosetherapeut / Mentalcoach. Erfahre hier gerne mehr über uns.

Erfolgreiche Beziehung – 6 Säulen einer guten Beziehung!

Du bekommst aus deiner Ehe oder Romanze genau das zurück, was du hineinsteckst. Je mehr von dir selbst du in eine Beziehung hineinsteckst, desto mehr Liebe, Befriedigung und Freude wirst du herausbekommen. Männer und Frauen werden unvollständig geboren und brauchen einander, um ein Ganzes zu sein. Jeder braucht den anderen, um sein oder ihr menschliches Schicksal zu erfüllen. Männer und Frauen mit schlechten Beziehungen oder überhaupt keinen sind öfter krank und sterben jünger als Männer und Frauen, die glücklich zusammenleben.

„Liebe ist das totale Engagement für die Entwicklung des Potentials des anderen!“

Erfolgreiche Beziehung – Intimität & Wachstum gehen Hand in Hand!

Eine der Absichten von Ehe und intimen Beziehungen ist, dir die Gelegenheit zu geben, dich zu deiner vollen Kapazität zu entwickeln und zu wachsen. In einer vollkommen vertrauensvollen Beziehung fühlst du dich frei, der anderen Person zu erzählen, was du in der Vergangenheit getan hast und was du in der Gegenwart denkst und fühlst. Indem du dich aufrichtig mitteilst, entwickelst du ein tieferes Verständnis deiner eigenen Menschlichkeit.

Du wirst toleranter und mitfühlender gegenüber den menschlichen Schwächen anderer Menschen. Du entwickelst Teile deiner Persönlichkeit, die in Abwesenheit einer vollkommenen Liebesbeziehung im Schlummerzustand verblieben wären. Vieles von dem das wir im Leben tun, tun wir entweder, um Liebe zu empfangen oder um den Mange an Liebe zu kompensieren.

Praktiziere die goldene Regel der Beziehungen. Frage dich regelmässig: „Wie wäre es, mit mir verheiratet zu sein“ Oder: „Wie wäre es, wenn mein Partner mich so behandelte wie ich ihn oder sie behandle?“

Wenn du deinen Partner so behandelst, wie du behandelt werden willst, und wenn du es unterlässt, etwas zu tun oder zu sagen, von dem du nicht willst, dass dein Partner es dir sagt oder antut, wirst du dir der Auswirkungen deiner Worte und Verhaltensweisen viel bewusster sein.

Jeder braucht das Gefühl, von jemandem bedingungslos geliebt und akzeptiert zu werden. Erst wenn dein Bedürfnis nach dieser Form emotionaler Sicherheit gestillt ist, kannst du deinen Verstand und dein Herz der Realisierung der Dinge zuwenden, die für dich in deinem äusseren Leben möglich sind.

Liebe ist wie Geld: Wenn du genügend hast, denkst du nicht viel darüber nach. Wenn aber dein Vorrat für eine gewisse Zeit
abgeschnitten wird, denkst du an nichts anderes. Die grausamste Strafe, die über Häftlinge verhängt werden kann, ist sie von allen anderen Menschen wegzuschliessen – sie in Einzelhaft zu halten.

Dein oberstes Ziel sollte es sein sich in die Art von Person zu entwickeln, die eine ideale Liebesbeziehung in ihr Leben anzieht. Diese Beziehung ermöglicht es dir, das Glück und die Freude zu geniessen, für die du geschaffen worden bist.

Erfolgreiche Liebevolle Beziehung

Der Beste-Freund-Test

Ein ausgezeichneter Weg herauszufinden, ob du in der richtigen Beziehung bist, ist der „Beste-Freund-Test“. In der idealen Beziehung ist dein Partner dein bester Freund. Es gibt niemanden auf der Welt, mit dem du lieber zusammen wärst oder kommunizierst als mit deinem Partner.

Wenn du aus irgendeinem Grund nicht das Gefühl hast, dass dein Partner dein bester Freund ist, wenn du nicht deine Zeit lieber mit ihr oder ihm verbrächten als mit irgendwem sonst, ist dies ein Anzeichen dafür, dass etwas in der Beziehung nicht stimmt.

Der Beginn einer langfristigen Liebesbeziehung ist das Gefühl, dass du deinen besten Freund getroffen hast. Ein Anzeichen dafür ist, wieviel ihr zusammen lacht. Die Häufigkeit des Lachen in einer Beziehung ist ein Massstab dafür, wie heil die Beziehung ist.

Wenn zwei Menschen ideal zusammenpassen, lachen sie viel zusammen und über dieselben Dinge. Wenn zwei Menschen aus irgendeinem Grund nicht zusammenpassten, würden sie nicht viel gemeinsam haben, über das sie lachen könnten. Ihr Sinn für Humor wäre verschieden.

6 Säulen einer guten Beziehung!

Männer und Frauen unterscheiden sich auf vielerlei Weise und haben deutlich unterschiedliche Kommunikationsstile. Generell sind Männer direkt und Frauen indirekt. Männer sind mehr auf Resultate und Vollendung oder Abschluss fokussiert als Frauen. Frauen machen sich mehr Gedanken um Beziehungen und den Prozess der Kommunikation als Männer. Dies kann oft zu grundlegenden Missverständnissen führen.

1. Ähnlichkeiten ziehen sich an

Du wirst immer am glücklichsten und verträglichsten mit der Person sein, deren Interessen, Geschmäcker und Werte den deinen gleichen.

  • Der erste Bereich, in dem Ähnlichkeiten in Ehen und Beziehungen notwendig sind, ist die Einstellung zu Geld – wie es verdient wird, wie es gespart wird und wie es ausgegeben wird.
  • Der zweite Bereich ist die Haltung gegenüber Kindern – ob man welche haben will, wie viele und wie man sie aufziehen soll.
  • Der dritte ist die Einstellung zu Sex.
  • Der vierte ist Religion, und der fünfte ist die Einstellung gegenüber politischen und sozialen Themen.

Die Haltung gegenüber Leuten, sozialen Aktivitäten und wie man die Freizeit gestaltet sind ebenfalls wichtige Massstäbe der Kompatibilität. Ähnlichkeiten im geistigen Bereichen ziehen sich auch an und können manchmal wichtiger sein als alles andere. In jedem Fall wirst du am glücklichsten und kompatibelsten mit einer Person sein, deren fundamentale Überzeugungen und Werte in diesen Bereichen deinen am nächsten kommen. Die meiste Unzufriedenheit und Unstimmigkeit in Ehen und Beziehungen kann auf fundamentale Meinungsverschiedenheiten in diesen Grundthemen des Lebens zurückgeführt werden.

2. Gegensätze ziehen sich an, allerdings nur im Temperament

Die Natur verlangt immer Gleichgewicht und Harmonie. Gleichgewicht ist am notwendigsten in den Temperamenten von zwei Menschen, die als eins zusammengekommen sind.

Es gibt einen einfachen Kompatibilitätstest, den du in deinen intimen Beziehungen anwenden kannst. Er heisst „Konversationstest“. In einer Beziehung, in der du mit einem anderen Menschen kompatibel bist, herrscht ein müheloses Hin und Her der Konversation. Jede Person kann soviel reden, wie sie reden will, und jede Person hat die Gelegenheit, soviel zuzuhören, wie sie zuhören möchte. Dieses Gleichgewicht ist sehr wichtig.

Jeder Mensch hat ein gewisses Redebedürfnis, das er erfüllen muss, um sich gesund zu fühlen. Wenn Menschen nicht die
Gelegenheit bekommen, ihr Redebedürfnis mit der Person zu erfüllen, mit der sie eine Beziehung haben, werden sie ihr Kommunikationsbedürfnis woanders zu erfüllen suchen. Fast alle Affären in Ehen nehmen ihren Anfang infolge des Bedürfnisses eines Partners, mehr mit einem anderen Menschen zu kommunizieren.

Wenn Partner vom Temperament her ausgewogen sind, ist 90 Prozent ihrer gemeinsam verbrachten Zeit mit unbeschwerter Unterhaltung angefüllt. Die anderen zehn Prozent sind mit angenehmem Schweigen gefüllt.

Deine besten Freunde sind jene, mit denen du leichte Unterhaltungen und angenehmes Schweigen teilen kannst. Mit diesen sind bist du am kompatibelsten.

3. Totales Engagement auf beiden Seiten

Totales Engagement erfordert eine von Herzen kommende Entschlossenheit, die Beziehung erfolgreich zu machen. Wenn die beiden in ihren grundlegenden Werten und Einstellungen kompatibel und von ihrem Temperament her ausgewogen sind, ist es für sie wesentlich einfacher, ein lebenslanges Engagement einzugehen.

Ein totales Engagement bedeutet, dass keine Partei die Möglichkeit einer Trennung oder Scheidung auch nur erwägt oder diskutiert. Ein totales Engagement einzugehen erfordert, dass du deine physischen und emotionalen Brücken hinter dir
abbrichst und es ablehnst, irgendeine andere Option zu betrachten als die, diese Beziehung erfolgreich zu machen.

Viele Menschen vermeiden es, ein totales Engagement zu einer Beziehung oder gar Ehe einzugehen, weil sie in zurückliegenden Beziehungen verletzt wurden. Sie meinen, dass sie immer einen emotionalen Fluchtweg haben, wenn sie ihre Optionen offenhalten. Dieser Mangel an Engagement führt jedoch unabänderlich zu genau der Situation, die das Individuum fürchtet. Die Beziehung verschlechtert sich nach und nach, da eine oder beide Partner fortfahren, sich zurückzuhalten und an Trennung als eine Lösung für die Probleme denkt.

… wunderschöne Definition von Liebe. Er sagt: „Liebe ist das totale Engagement für die Entwicklung des Potentials des anderen.“ Wenn du eine andere Person wirklich liebst, willst du, dass diese Person ihr volles Potential erfüllt und alles wird, was er oder sie fähig ist zu werden.

4. Zuneigung

Es ist wichtiger und befriedigender, dein Partner aufrichtig gern zu haben als verleibt zu sein. In einer langfristigen Beziehung können Partner sich verlieben und wieder entlieben. Die Art und Intensität der Emotion, die jeder für den anderen empfindet, verändert sich im Laufe der Zeit. Aber wenn Beide sich gern haben und respektieren, kann die Beziehung unbegrenzt andauern.

Wenn einer der beiden den anderen aus irgendeinem Grund nicht mehr gern hat oder respektiert, ist die Beziehung in der Regel beendet.

Viele Paare verlieben sich, machen dann Schluss und sprechen nicht mehr miteinander, weil sie sich nicht die Zeit genommen haben, sich zuerst gern zu haben, zu lernen, die andere Person aufrichtig als Individuum zu mögen und zu respektieren statt nur als romantischen Partner.

Ehen und Beziehungen können schief gehen, aber wenn sie anfangs auf Zuneigung und Respekt basierten, könnten die beiden Partner immer noch wie Erwachsene miteinander kommunizieren und interagieren, ohne die negativen Gefühle zu
haben, die bei Trennungen auftreten, wenn die Partner sich nie wirklich gern hatten oder respektierten.

5. Ähnliche Selbstkonzepte ziehen sich an und sind am kompatibelsten

Sie werden immer von einer Person angezogen werden und zu einer Person passen, die gerade so glücklich und positiv ist wie du selbst. Der generelle Ton in der Beziehung, das Niveau von Optimismus contra Pessimismus ist ein guter Massstab der Kompatibilität von Selbstkonzepten.

Interessanterweise fühlen sich Menschen mit negativem Selbstkonzept genauso zueinander hingezogen wie Menschen mit positivem Selbstkonzept. Sie heiraten, richten sich häuslich ein und sind für viele Jahre, wenn nicht ihr Leben, ganz zufrieden miteinander. Ihre Beziehung basiert auf der Tatsache, dass sie beide grösstenteils negative Persönlichkeiten
sind. Ähnliche Selbstkonzepte ziehen sich an, was auch immer du bist.

Du wirst dich am wohlsten mit jemand fühlen, der oder die ziemlich genau so glücklich oder unglücklich ist wie du selbst. Wenn zwei Menschen eine Beziehung eingehen und einer von beiden sehr viel glücklicher ist als der andere, wird es eine Menge Konflikte und Unzufriedenheit geben.

Die meisten Beziehungen und Ehen brechen auseinander, weil die Selbstkonzepte sich nicht mehr im Gleichgewicht befinden. In einer Studie stellten Forscher fest, dass vier von fünf Scheidungen in Amerika von Frauen initiiert wurden, „die vor Wut platzen und es einfach nicht mehr hinnehmen“. Es ist erstaunlich, wie viele Ehemänner und Ehefrauen das Gefühl haben, dass sie durch die Negativität ihrer Partner zurückgehalten werden. 

6. Die gleiche Wellenlänge

Der überwiegende Grund für den Erfolg von Ehen ist, dass beide Partner gut miteinander kommunizieren. Sie befinden sich auf gleicher Wellenlänge. Jeder spürt, was der andere fühlt und denkt. Sie kommen unabhängig voneinander zu den gleichen Schlussfolgerungen. Sie scheinen fast „ein Gehirn zu teilen“.

Der vorherrschende Grund für das Versagen von Beziehungen ist schlechte Kommunikation. Das Paar missversteht sich und streitet ständig über grosse und kleine Themen. Jeder ist davon überzeugt, dass er Recht hat und der andere Unrecht.

Es fällt ihnen schwer zu denken, dass beide Gesichtspunkte richtig sein könnten, wenn man es recht besieht. Um in einer Beziehung ein hohes Niveau qualitativer Kommunikation aufzubauen und zu erhalten, brauchst du sowohl eine hohe Quantität als auch eine hohe Qualität an ungeteilter Zeit miteinander.

Paare brauchen Zeit für sich allein. Sie müssen lange Perioden von Zeit mit Reden und Zuhören verbringen, um ihre Kommunikationskanäle frei zu halten. Sobald zwei Menschen so beschäftigt sind, dass sie aufhören, miteinander zu reden, kannst du sicher sein, dass Probleme bevor stehen.

Gute Kommunikation erfordert Fertigkeiten im Reden und Zuhören, die du lernen kannst. Aber exzellente Kommunikation zwischen einem Mann und einer Frau erfordert, dass sie die Hauptunterschiede zwischen sich kennen.

Männer und Frauen unterscheiden sich auf vielerlei Weise und haben deutlich unterschiedliche Kommunikationsstile.

Generell sind Männer direkt und Frauen indirekt. Männer sind mehr auf Resultate und Vollendung oder Abschluss fokussiert als Frauen. Frauen machen sich mehr Gedanken um Beziehungen und den Prozess der Kommunikation als Männer. Dies kann oft zu grundlegenden Missverständnissen führen.

Hier ein weiteres Beispiel für diesen Unterschied der Kommunikationsstile. Männer sind auf Abschluss orientier. Wenn eine Frau ein Problem mit ihm diskutiert, wird er beinahe sofort mit einer Antwort aufwarten können, die er für die logische Lösung hält.

Er wird sagen: „Warum versuchst du nicht dies oder jenes?“ Dann wird er fortfahren, seine Zeitung zu lesen oder seine Aufmerksamkeit etwas anderem zuzuwenden. Er wird aufrichtig glauben, dass er ihr geholfen hat und den Gegenstand – ihr Problem – richtig angegangen ist. Was er nicht erkennt ist, dass die Frau in der Regel nicht nach einer Lösung sucht, noch seinen Rat oder seine Empfehlung wünscht. Was sie möchte – ist eine Gelegenheit, ihr Problem in einem Dialog mit dem Mann in ihrem Leben zu diskutieren.

Sie weis wahrscheinlich schon, was sie tun oder nicht tun wird. Was sie sucht ist eine Gelegenheit zu kommunizieren, indem sie diese bestimmte Situation oder dieses Problem als Grundlage der Kommunikation benutzt. Wenn Männer die Kommunikation mit der Frau in ihrem Leben verbessern wollen, können sie einfach davon Abstand nehmen, Ratschläge zu erteilen, es sei denn, es ist klar, dass sie dies will. Statt dessen hörst du ihr aufmerksam zu, machst Pausen, stellst Fragen, gibst Feedback, und formuliere um, was sie sagt, um sicherzustellen, dass du sie verstehst.

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Josef Kryenbuehl, dipl. Hypnosetherapeut / Mentalcoach. Erfahre hier gerne mehr über uns.

Zeit für Veränderung – Leben ist Wandel übernimm Verantwortung!

Wir brauchen anscheinend den Ansporn der Frustration und Notlage, bevor wir uns neuen Ideen und neuen Wegen, bestimmte Dinge zu tun, öffnen. Um vorwärts zu kommen, musst du sowohl einige Dinge lernen als auch sie dir abgewöhnen. Übernimm heute Verantwortung und starte aktiv zu handeln, denn Leben ist sich ständig Wandel!

„Niemand kümmert sich um mein Glück, wenn du dich nicht selbst dafür engagierst!“

Zeit für Veränderung – übernimm Verantwortung für Dich!

Das Leben ist hart. Es war schon immer so und wird immer so bleiben. Es ist nie anders gewesen, weder für dich oder für irgend jemand anderen. Es liegt alles, was du bist oder je sein wirst, bei dir. Du kannst alles lernen, was du lernen musst, um das zu werden, was du sein willst. Es gibt nur sehr wenige Grenzen, und die meisten sind in uns selbst, nicht ausserhalb.

Egal, ob Ihre Eltern darin erfolgreich waren oder nicht, dich bis zu diesem Punkt zu bringen. Wenn du 18 wirst, bist du nach dem Gesetz für dich selbst verantwortlich.  Überlegene Menschen beschweren sich nicht. Wenn sie mit einer Situation nicht zufrieden sind, dann werden sie etwas dagegen tun.

Die Akzeptanz der Verantwortlichkeit bezeichnet den Wechsel von der Unreife zur Reife.

„Wandel ist unser Element. Widersetzen wir uns dem Wandel, ist der Fluss der Lebensenergie gestaut, blockiert, kommt es zu Problemen und Krisen, Krankheiten und Schwierigkeiten. Wie der Fisch im Wasser sind wir Schöpfer, indem wir Veränderung herbeiführen!“

Es gibt einen guten Weg, deinen Grad an Verantwortlichkeit zu testen: Denke an etwas, das du in deinem Leben willst oder verändern willst. Möchtest du gesund sein? Willst du glücklich sein? Willst du finanziell unabhängig sein? Willst du eine gute Arbeit haben? Was willst du nicht mehr und willst stattdessen?

Dann frage dich selbst, warum du es noch nicht bist! Wenn du gute Arbeit leisten willst, warum tust du es nicht schon jetzt bereits? Wenn du gesund und schlank sein willst, warum bist du dann nicht schon schlank? Wenn du finanziell unabhängig sein willst, warum bist du es dann nicht bereits?

Was immer du darauf sagen wirst, wird dein liebste Entschuldigung sein. Du wirst dich auf diese Entschuldigung zurückziehen. Du wirst Gründe finden. Aber das alles sind nur Entschuldigungen. Es gibt einen guten Weg, deine Entschuldigungen zu testen.

Irgendwann einmal hast du dann die Entschuldigungskrankheit. In Entschuldigungen zu versinken, führt unvermeidlich zum Versagen. Ein Indiz für die Reife ist zu erkennen, dass niemand zu deiner Rettung unterwegs ist. Niemand wird vorbeikommen, um dich zu retten. Dein Situation ist so, wie sie heute ist, und nichts wird sich ändern.

Zeit für Veränderung Leben ist Wandel

Das Tal der Entschuldigungen

Was heisst das? Du wächst auf, erst ein Kleinkind, dann ein Kind, und immer mehr bewegst du dich auf das Tal zu. Du wirst älter, reifer und übernimmst etwas Verantwortung. Du wirst ein Teenager, und du hast sogar noch mehr Verantwortung. Du bist erwachsen, du bist 18 Jahre alt und jetzt vollkommen verantwortlich. Auf der einen Seite haben wir das Land der Kindheit und der Unreife. Auf der anderen Seite sehen wir das Land der Erwachsenen und der Reife.

Wenn du nun zu diesem Tal kommst, ist es deine Aufgabe, tief einzuatmen, die Luft anzuhalten und das Tal zu überspringen, auf der anderen Seite, der der Reife, zu landen und dort mit dem Rest deines Lebens weiterzumachen. Du bist verantwortlich. Was denkst du, was die meisten Menschen tun? Die meisten gelangen zu dieser Klippe, schauen hinunter und sagen, dass es ganz schön weit ist. Anstatt nun zu springen, drehen sie sich erst einmal um und gehen zurück. Viele versuchen es auch mit zwei Sprüngen. Sie wissen natürlich, dass man ein Tal nicht mit zwei Sprüngen überqueren kann. Diese Menschen landen dann im Tal, und dies ist das Tal der Entschuldigungen. Dort werden sie dann für den Rest ihres Lebens bleiben.

Sie bleiben im Tal der Entschuldigungen und fahren fort, Entschuldigungen zu finden, warum sie nicht erfolgreich sind. Es ist deine Aufgabe zu erkennen, wann du die volle Verantwortung für dein Leben und Veränderungen akzeptieren musst. Du springst dann über das Tal und, auf der anderen Seite angekommen, wirst du niemals zurückgehen.

Leben ist Wandel – werde aktiv und starte zu handeln!

Wandlung und Veränderung erfordert Zielklarheit. Bevor ich etwas erreichen kann, muss ich wählen, was sein soll. Erst wenn du das Ziel kennst, findest du den neuen Weg. Sobald du das Ziel kennst, hast du den halben Weg bereits zurückgelegt. Das ganze Leben verändert sich sowieso, darum ist es immer besser gleich die Richtung vorzugeben!

Der Schlüssel um Veränderungen zu starten und aktiv zu werden ist die Umprogrammierung deiner Einstellung. Das negative Muster, die Angst vor dem Versagen ist: „Ich kann nicht!“ Stattdessen wirst du, wann immer du an etwas denkst, was du tun willst, sagen: „Ich kann! Ich kann es tun! Ich kann alles, was ich will!“

Du wirst neue, positive Verhaltensmuster entwickeln, indem du dies immer und immer wieder sagst. „Ich kann es, wenn ich will und ich muss nicht, wenn ich es nicht tun möchte.“ Der beste Entwickler deines Selbstbewusstseins aber ist: „Ich mag mich! Ich mag mich! Ich kann das!“

Sage es immer und immer wieder: „Ich kann das!“. Fünfzigmal, hundertmal am Tag, solange, bis es in deinem Unterbewusstsein ist. Der Schlüssel für Veränderung ist, deine neuen Ziele und Ideen mit Gedanken des Vergnügens und des Erfolgs zu verbinden. Nicht mit Gedanken von Schmerz und Verlust. Denke permanent an das, was du willst, und weigere dich, über das zu sprechen, was du nicht willst. Und wiederholen während des ganzen Tages: „Ich mag mich! Ich mag mich! Ich mag mich wirklich!“ oder „Ich kann das! Ich kann das! Ich kann das wirklich!“

Der Schlüssel zu innerer Stärke. Durch die kontinuierliche ehrliche und objektive Konfrontation mit deinen Problemen oder dem angehen von Veränderungen wirst du zu einer zuversichtlicheren und kompetenteren Person. Du wirst stärker und selbständiger.

Notlagen können uns zu Veränderungen zwingen! Übernimm Verantwortung und starte aktiv zu handeln, denn Leben ist sich ständig Wandel!

Josef Kryenbuehl, dipl. Hypnosetherapeut / Mentalcoach. Erfahre hier gerne mehr über uns.

Schwierige Beziehung – 6 Probleme in Beziehungen und wie man sie löst!

Es gibt tausend Gründe, warum eine Beziehung nicht funktioniert, aber du kannst sie wahrscheinlich auf sechs Hauptproblembereiche reduzieren. Diese sechs Probleme sind die Wurzel der meisten Auseinandersetzungen, Unstimmigkeiten und Scheidungen. Sie alle haben mit der Selbstachtung und dem Selbstbild von einem oder beiden Partnern in der Beziehung zu tun.

Eine Beziehung sollte man hegen und pflegen wie eine Pflanze!

1.0 Schwierige Beziehung neu aufbauen

Wenn du feststellst, dass das Lachen und die Gespräche aus eurer Beziehung verschwinden, ist es an der Zeit zu handeln. Wenn du das Gefühl hast, dass du und die andere Person nur noch sehr wenig gemeinsam haben, solltest du jede Anstrengung unternehmen, die Beziehung neu aufzubauen.

Du solltest erkennen, dass du ein ernsthaftes, dein Leben störendes Problem hast, und ihr solltest euch zusammensetzen; es diskutieren, es aufschreiben und Lösungsmöglichkeiten finden. Du solltest keine Mühe scheuen, um neu zu schaffen, was ihr einst hattet.

Vielleicht solltet ihr zusammen auf eine Urlaubsreise gehen. Vielleicht solltet ihr euch für die Interessen des anderen interessieren oder neue gemeinsame Interessen entwickeln. Wenn du mehrere Jahre und eine Menge Emotionen in deine
Beziehung investiert hast, und insbesondere, wenn du Kinder hast, musst du alles tun, das euch möglich ist, um die Situation zu retten.

Einen Mensch zu lieben heisst, sich selbst zu geben, für den anderen das Beste zu wollen und zu wünschen, ohne dafür etwas zurück zu wollen und zu wünschen, ohne dafür etwas zurück zu wollen.

Bei Schwierigkeiten in Beziehungen sollte die erst Frage für dich sein: „Was ist hier wichtig?“ Was wichtig ist, ist nicht, den Streit zu gewinnen oder Recht zu haben, sondern die Qualität der Beziehung zu erhalten. Wenn  du ständig fragst „Was ist hier wichtig?“, siehst du Dinge klarer. Praktiziere die goldene Regel der Beziehungen.

Frage dich regelmässig: „Wie wäre es, mit mir verheiratet zu sein“ Oder: „Wie wäre es, wenn mein Partner mich so behandelte wie ich ihn oder sie behandle?“ Wenn du deinen Partner so behandelst, wie du behandelt werden willst, und wenn du es unterlässt, etwas zu tun oder zu sagen, von dem du nicht willst, dass dein Partner es dir sagt oder antut, wirst du dir der Auswirkungen deiner Worte und Verhaltensweisen viel bewusster sein.

Bewusstsein ist wirklich der Schlüssel. Das Leben ist die Studie der Aufmerksamkeit. Wenn du den kleinen Dingen in deinen Beziehung Aufmerksamkeit schenken, werden die grossen Dinge sich von allein ergeben.

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1.1 Sechs Probleme in Beziehungen und wie man sie löst

1. Fehlendes Engagement

Das erste Hauptproblem in Beziehungen ist fehlendes Engagement. Dies ist in den heutigen verbreiteten Beziehungen oder Ehen augenscheinlich, die „den halben Weg gehen“. Statt totalem Engagement gibt es nur teilweise oder halbe Engagements.

Einer von beiden sagt: „Du gehst die eine Hälfte und ich die andere.“ Wenn jedoch einer der Partner sich entscheidet, nur noch 49 Prozent des Wegs zu gehen, öffnet sich in der Beziehung eine Kluft. Diese Kluft hat die Tendenz, grösser statt kleiner zu werden. Einer von beiden geht dann nur noch 48 Prozent des Wegs, dann 40, 30 und so weiter, bis er oder sie ganz aufhört.

Ein Beispiel hierfür siehst du, wenn ein Paar heiratet, aber jeder ein getrenntes Bankkonto unterhält. Die Haushaltsausgaben sind gleichmässig verteilt. Jede Euro wird genau als dem einen oder anderen gehörig verbucht. Sie leihen einander sogar Geld und führen genau Buch darüber, wer was wem schuldet.

Ich sah einen Fall, in dem die Haushaltsausgaben auf den Pfennig aufgeteilt waren, einschliesslich der Kosten einer Briefmarke für die Versendung eines Schecks. Zwei Freunde von mir, lassen wir sie Mary und Joe heissen, lebten elf Jahre lang zusammen. Sie sprachen immer davon zu heiraten, aber sie schienen nie in der Lage zu sein, eine Entscheidung zu treffen. Von der Zeit an, wo sie zusammenzogen, kaufte und bezahlte jeder getrennt vom anderen Möbel und Gegenstände für die Wohnung. Jeder Gegenstand in ihrer Wohnung hatte auf der Rückseite kleine Aufkleber, die anzeigten, wem er gehörte. Sie vermischten niemals ihre Gelder oder ihre Besitztümer. Als sie sich am Ende der elf Jahre trennten, waren sie in der Lage, all ihre Besitztümer in weniger als zwei Stunden zu teilen. Sie hatten unbewusst elf
Jahre lang geplant, getrennte Wege zu gehen, indem sie sich niemals völlig der Beziehung verpflichteten.

Ein anderes Beispiel einer teilweisen Verpflichtung ist ein Ehevertrag- oder eine voreheliche Vereinbarung. Diese Vereinbarungen sind interessante Lektüre. Der erste Paragraph eines dieser Verträge lautet: „Die beiden Parteien, die sich sehr lieben und planen, alle Tage ihres Lebens glücklich zusammenzuleben, gehen hiermit diese Vereinbarung ein.“
Der Rest dieser vorehelichen Vereinbarung führt detailliert und langwierig aus, wie das Besitztum aufgeteilt werden soll, wenn sie sich trennen. Sie planen in der Tat die Details ihrer Trennung noch bevor sie die Ehe eingehen.

Wenn eine Partei nicht bereitwillig ist sich total für die Beziehung zu engagieren, löst dieses Zurückhalten Gefühle der Ablehnung und Wertlosigkeit im anderen aus. Es lässt eine Person glauben, dass sie nicht gut genug ist. Sie meint, dass dies der Grund dafür ist, dass die andere nicht willens ist, sich total und eindeutig zu ihr zu verpflichten.

Du kannst einen Mangel an Engagement überwinden, indem du dich völlig zu der Beziehung verpflichtest. Steigst du mit beiden Füssen ein. Erwäge niemals die Möglichkeit eines Scheiterns der Beziehung. Wenn durch einen Fehler, der
nicht deiner ist, die Beziehung nicht funktioniert, ist es wenigstens nicht aufgrund deiner Halbherzigkeit. 

2. Den anderen ändern wollen

Das zweite Hauptproblem in Beziehungen ist zu versuchen, den andere zu ändern oder zu erwarten, dass die andere Person sich ändert. Das ist eine andere subtile Form der Zurückweisung. Es ist ein anderer Weg zu sagen: „Du bist nicht gut genug für mich, so wie du bist.“

Wenn du jemals versuchst, eine andere Person zu ändern, implizierst du, dass sie unwürdig ist, und entzünden Gefühle des Ärgers und Grolls. Tatsache ist, dass Menschen sich nicht viel verändern. Wie der Komödiant Flip Wilson sagte: „Was du siehst ist, was du bekommst.“ Wenn die Person, die du zu heiraten beabsichtigst, nicht das ist, was du haben willst, ist die Zeit, daran etwas zu ändern, vor der Hochzeit, nicht hinterher.

Die Lösung zu dem Problem, jemanden ändern zu wollen, jemanden dazu zu bringen, abzunehmen, nicht mehr zu rauchen, Sport zu treiben, positiver zu werden oder irgend etwas anderes ist einfach, die Person so zu akzeptieren, wie sie ist.

Wenn du das Verhalten und die Persönlichkeit des anderen nicht akzeptieren kannst, sollte dir das etwas sagen. Akzeptanz wird grösstenteils durch Kompatibilität bestimmt. Akzeptanz ist ein guter Indikator davon, ob dies die richtige Beziehung für dich ist. Nichtakzeptanz vor der Ehe ist bei weitem besser, als hinterher damit umgehen zu müssen. Wenn du aufhören zu versuchen, die andere Person zu ändern, und sie einfach bedingungslos akzeptierst, wird sie sich manchmal von sich aus als das Resultat ihrer eigenen Entscheidung ändern.

Menschen können abartig sein. Oft beharrt dein Partner auf einem Verhalten, das dich ärgert, nur weil du fortwährend versuchen, ihn dazu zu bringen, sich zu ändern. Wenn du aufhörst zu versuchen, den Partner zu ändern, wird er sein Verhalten oft freiwillig ändern. 

3. Eifersucht

Das dritte grosse Problem in Beziehungen ist Eifersucht. Eifersucht wird immer mit dem Verstand und dem Herzen der Person, die diese Emotion empfindet, erfahren. Shakespeare nannte Eifersucht das „grünäugige Monster“. Sie ist eine furchtbar negative Emotion, die aus Gefühlen von niedriger Selbstachtung und persönlicher Unzulänglichkeit erwächst.

Die Person, die eifersüchtig ist, hat Zweifel über ihren Wert als Mensch. Sie meint: „Niemand könnte mich jemals wirklich lieben, so wie ich bin.“ Dieser Typ Individuum litt wahrscheinlich in der Kindheit unter destruktiver Kritik und als Erwachsener unter negativen Erfahrungen mit dem anderen Geschlecht.

Wenn jemand nie die bedingungslose Liebe seiner Eltern erfahren hat oder, schlimmer noch, wenn die Eltern das Kind in der Zeit seines Aufwachsens zurückwiesen oder sein Handeln missbilligten, wird diese Person als Erwachsener sehr verwundbar dafür sein, von anderen nicht völlig geliebt und akzeptiert zu werden.

Das Gegenmittel für Eifersucht ist zu erkennen, dass sie nichts mit der anderen Person zu tun hat. Sie hat nur mit der geringen Selbstachtung der Person zu tun, die darunter leidet. Der Weg aus der Eifersucht heraus führt über die Hebung der Selbstachtung, indem man sich immer wieder sagt: „Ich mag mich.“

Wenn du eine ausreichend hohe Selbstachtung hast, wenn du dich genügend magst und respektierst, wird nichts, das eine andere Person tut oder nicht tut, dich an deinem eigenen persönlichen Wert zweifeln lassen. Du wirst emotional selbständig und unabhängig vom Verhalten anderer sein.

Es ist nie geschickt oder klug, andere absichtlich eifersüchtig zu machen. Eifersucht ist eine schmerzliche, destruktive Emotion und nicht gerade das, was man einem Freund antut. Jeder von uns braucht das Gefühl der Sicherheit in einer Beziehung, und die absichtliche Provokation von Eifersucht erschüttert unsere Sicherheit. Eifersucht bewirkt, dass wir uns elend und unglücklich fühlen. 

4. Selbstmitleid

Das vierte Hauptproblem in Beziehungen ist Selbstmitleid. Es tritt auf, wenn du dir wegen etwas leid tust, das dein Partner entweder für dich getan oder dir angetan hat oder nicht.

Menschen, die Selbstmitleid empfinden, lernen dies meist von ihren Eltern, die Selbstmitleid als Methode der häuslichen Interaktion praktizierten. Oft geben Individuen sich dem Selbstmitleid hin, wenn ihre Partner so beschäftigt oder glücklich mit ihrer Arbeit sind, dass sie sich ausgeschlossen fühlen.

Die Lösung für Selbstmitleid ist nicht, dass du dein Partner dazu bringst, etwas zu tun oder nicht mehr zu tun. Das Gegenmittel ist, dass du mit deinen eigenen Zielen so beschäftigt bist, dass du keine Zeit hast, dir selbst leid zu tun. Du bist für deine Emotionen selbst verantwortlich. Du bist der Grund für dein Glück oder Unglück. Niemand zwingt dich dazu, irgendetwas zu empfinden.

Wenn du Selbstmitleid empfindest, ist es, weil du dir Leid tun willst. Du kannst eine andere Reaktion wählen, wenn du wollen. Die Grundlage von Selbstmitleid ist die falsche Annahme, dass jemand anders dafür verantwortlich ist, dich glücklich zu machen.

Selbstmitleid ist eine Form der Schwäche und Unsicherheit, die dich davon abhält, ein vollkommen erfüllter Mensch zu werden. Wenn du in einer Beziehung bist, in der die andere Person Selbstmitleid empfindet, sei so mitfühlend und verständnisvoll, wie du kannst, und ermutige sie dann, sich mit etwas zu beschäftigen, woran sie Freude hat.

5. Negative Erwartungen

Das fünfte Hauptproblem in Beziehungen sind negative Erwartungen. Sie treten auf, wenn du ständig erwartest, dass die andere Person etwas tut, was dich enttäuscht.

Tatsache ist, dass deine Erwartungen dazu neigen, erfüllt zu werden. Wenn du erwartest, dass positive Dinge geschehen, wirst du selten enttäuscht werden. Wenn du erwartest, dass dein Partner dich im Stich lässt, wirst du darin ebenfalls selten enttäuscht werden.

Die Regel ist, immer das Beste von deinem Partner zu erwarten. Die vielleicht wunderbarsten Worte, die eine Person zu einer anderen sagen kann, sind: „Ich liebe dich, und ich glaube an dich.“

Sage ihr oder ihm immer, dass du völliges Vertrauen in ihre oder seine Fähigkeit zur Bewältigung der Dinge hast, die er oder sie sich in den Kopf gesetzt hat. Es ist ein wunderbares Gefühl, am Morgen mit dem Wissen zur Arbeit zu gehen, dass der wichtigste Mensch in deinem Leben hundertprozentig an dich glaubt. Und es ist ein wunderbares Gefühl, abends nach Hause zu kommen zu einem Menschen, der vollkommenes Vertrauen in deine Fähigkeit hat, trotz aller Hindernisse erfolgreich zu sein.

Viele der erfolgreichsten Männer und Frauen verdanken ihren Erfolg den unerschütterlichen positiven Erwartungen
ihrer Partner.

6. Inkompatibilität

Das sechste grosse Problem in Beziehungen ist Inkompatibilität. Dies ist ein sehr empfindlicher Gegenstand, den die meisten Leute nicht einmal diskutieren wollen. Aber es ist eins der häufigsten Probleme in Beziehungen und vielleicht der häufigste Grund, warum Menschen in ihren Ehen unglücklich sind.

Wenn zwei Menschen sich kennenlernen und ineinander verlieben, fühlen sie sich normalerweise durch Gemeinsamkeiten voneinander angezogen. Wenn jedoch die Jahre vergehen und sie sich verändern, wachsen sie oft in verschiedenen Richtungen. Sie entwickeln neue Interessen, Vorlieben und Meinungen.

Was ihnen wichtig war, als sie sich kennen lernten, bedeutet nicht mehr so viel und verliert seine Macht, die beiden zusammenzuhalten. Am häufigsten kommt Inkompatibilität in Ehen im Alter zwischen 28 und 32 Jahren zum Vorschein.

Während ihrer 20er Jahre wachsen und verändern Menschen sich am rapidesten in ihrem erwachsenen Leben. Wenn ein Paar Anfänge 20 heiraten, könnten sie Ende 20 feststellen, dass sie wenig gemeinsam haben. Sie könnten feststellen, dass sie inkompatibel geworden sind. 

Das erste Anzeichen dafür, dass ein Paar nicht länger kompatibel ist, ist das Verschwinden des Lachens aus ihrer Beziehung. Sie albern nicht zusammen herum oder finden dieselben Dinge lustig. Das zweite Anzeichen ist, dass die Gespräche verstummen. Sie scheinen wenig zu haben, über das sie miteinander sprechen wollen.

Ihr Heim wird zu einem funktionalen Ort, an dem das Paar zufällig lebt, statt eines Ortes geteilter Wärme und Harmonie. Jeder ist vollauf mit seiner Arbeit oder den Kindern oder irgendetwas anderem beschäftigt. Jeder handelt mechanisch. Jeder setzt für die Nachbarn und Freunde eine gute Miene auf.

Viele Leute, die in ihren Ehen unglücklich sind, stürzen sich in ihre Arbeit, arbeiten 12, 14 Stunden am Tag, damit sie nicht nach Hause gehen müssen. Und je weniger Zeit sie miteinander verbringen, desto mehr verschlechtert sich die Beziehung. Und sie haben immer weniger gemeinsam.

Erkenne die 6 häufigsten Probleme in Beziehungen und wie du sie am besten löst! Schwierige Beziehungen effektiv meistern und verbessern!

Josef Kryenbuehl, dipl. Hypnosetherapeut / Mentalcoach. Erfahre hier gerne mehr über uns.

Schwierige Situationen meistern – Jetzt Probleme richtig lösen!

Schwierige Situationen zu meistern sind der Schlüssel zu innere Stärke. Ein „Pro-blem“ ist eine wenngleich oft schmerzhafte Lernaufgabe. Das Problem ist also für dich da, nicht gegen dich, das immer eine Gabe enthält, die du findest, indem du die Aufgabe löst. Durch die kontinuierliche ehrliche und objektive Konfrontation mit deinem Problemen wirst zu einer zuversichtlicheren und kompetenteren Person. Du wirst stärker und selbständiger.

Stelle das Aufrechterhalten deines inneren Friedens in den Mittelpunkt deines Lebens!

1.0 Schwierige Situationen meistern lernen

Durch die kontinuierliche ehrliche und objektive Konfrontation mit Ihren Problemen werden du zu einer zuversichtlicheren und kompetenteren Person. Du fürchtest dich nicht mehr vor unangenehmen Situationen an deiner Arbeitsstelle oder in deinem persönlichen Leben.  Wenn du dein eigener Psychotherapeut sein willst, um inneren Frieden und äussere Effektivität zu erreichen, kannst du dir jedes mal, wenn du unglücklich bist, eine einfache Frage stellen.

Nimm zuerst an, dass dein Unbehagen von innen heraus verursacht wird. Gehe dann in dich, und stelle dir diese Schlüsselfrage: „Was in meinem Leben ist es, dem ich mich nicht stelle?“ Dies ist eine schwierige Frage, die dich dazu zwingt, vollkommen ehrlich mit dir zu sein. Sie zwingt dich aufzuhören, dich selbst an der Nase herumzuführen, indem du
vorgibst, dass alles in Ordnung ist.

Du kannst den falschen Job haben. Du kannst dich in der falschen Beziehung befinden. Di kannst meinen, dass jemand anders in dem von dir gewählten Beruf besser ist als du. Bei Männern ist Leugnen in der Regel mit ihrer Arbeit verbunden. Bei Frauen ist Leugnen meistens mit Problemen in ihrer Beziehungen verbunden. Jeder hat besonders dort empfindliche Bereiche, in denen seine Selbstachtung involviert ist.

Sie praktizieren Leugnen oft in Bereichen ihres Lebens, in denen Wandel sowohl als unausweichlich als auch als bedrohlich gesehen wird. Ganz gleich, was der Grund für deine Unzufriedenheit ist, du musst willens sein, dir die Frage zu stellen: „Was in meinem Leben ist es, dem ich mich nicht stelle?“ Dann frage dich „Was wäre das schlimmste, dass dies sein könnte?“

Mit grossen Problemen und Schwierigkeiten solltest du dich beschäftigen, solange sie noch ganz klein sind, das heisst, sofort, wenn sie in dein Bewusstsein treten.

Weil eine Konfrontation so schmerzlich ist, versuchen die meisten Menschen normalerweise, sich selbst zu täuschen. Sie werden sagen, dass der Grund für ihren Unmut ein Strafzettel ist oder etwas, was sie verloren haben. Dies ist nur der Versuch, das wirkliche Problem/Schwierigkeit zu vermeiden. Wenn du anfängst, unter physischen oder geistigen Schmerzen zu leiden, so bedeutet dies in der Regel, dass das Problem, dem du dich nicht stellen willst, mit deinem Ego verbunden ist.

Du musst es herausfinden, damit du ihm gerade ins Auge blicken kannst. Gehen Sie durch die Räume deines Geistes, als ob du mit einer Taschenlampe durch ein dunkles Haus gehst, und beleuchte jedes deiner Probleme mit ehrlicher Konfrontation. Es gibt immer einen Preis, den du bezahlen kannst, um von aller Unzufriedenheit frei zu sein. Es gibt immer etwas, das du aufhören oder anfangen kannst zu tun. Und du kennen den Preis immer. Sie müssen sich nur die Frage beantworten, ob du willens bist, den Preis zu zahlen.

Die Regel lautet: Was auch immer der Preis ist, bezahle ihn! Du wirst ihn früher oder später bezahlen müssen, und je eher du bezahlst, desto eher wirst du von dem, das dich bedrückt, frei sein. Gefährde deinen inneren Frieden für nichts auf der Welt. Setzen dir deinen inneren Frieden als höchstes Ziel, und organisiere jeden Bereich deines Lebens um ihn herum. Wenn du jemals deinen inneren Frieden für etwas anderes eintauschst, wirst du am Ende mit keinem von beiden dastehen. Wenn du deinen inneren Frieden für eine Stelle oder eine Beziehung eintauschen, wirst du am Ende weder deinen inneren Frieden noch die Stelle oder die Beziehung haben.

Etwas in der Natur scheint von uns zu verlangen, dass wir unserem Gefühl des inneren Friedens treu sind. Wenn du dein inneren Standards jemals untreu bist, wirst du immer unter den Konsequenzen zu leiden haben. Du wirst am Ende immer bezahlen, und der Preis wird immer höher sein als irgendwelche vorübergehenden Vorteile, die du erhalten hast.

Schwierige Situationen meistern Probleme lösen

1.1 Jetzt die Aufgabe/Probleme richtig lösen!

Die deutlichsten und hartnäckigsten Botschaften sind zunächst die Probleme des Lebens. Jedes Problem, jede Krankheit, jede Schwierigkeit, jeder Schicksalsschlag, jede Krise ist ein Geschenk des Lebens an dich! Ein liebevoller, wenngleich oft schmerzhafter Hinweis darauf, dass ich nicht schöpfungsgerecht lebe, und eine Auf-Gabe, die ich zu lösen habe, um richtiger, stimmiger, besser zu leben.

Habe ich ein Problem, bedeutet das stets die Nichtakzeptanz einer Realität. Es enthält ein Nichtkonfrontieren, eine Erwartung oder Befürchtung, einen bestimmten Anspruch oder eine Vorstellung, die nicht mit der Realität übereinstimmt. Also solltest du dich fragen:

  • Was bin ich nicht bereit zu konfrontieren?
  • Wo erwartet oder befürchtest du etwas?
  • Welchen Anspruch habe ich an das Leben?
  • Wo habe ich feste Vorstellungen, wie das Leben zu sein hat?

Jedes so genannte Problem ist eine Auf-Gabe, die das Leben dir jetzt stellt, und daher ist jedes Problem auch jetzt von dir zu lösen. Das Problem ist nur die Verpackung. Das Geschenk, die Lernaufgabe, ist das, was darin enthalten ist und was du immer findest, sobald du die Verpackung, das so genannte Problem, gelöst hast. Das ist die Lernaufgabe. Das Problem ist also für dich da, nicht gegen dich, sonst müsste es ja „Contra-blem“ heissen. Das Problem ist also eine Aufgabe des Lebens an dich, das immer eine Gabe enthält, die du findest, indem du die Aufgabe löst.

Mit grossen Problemen sollte man sich beschäftigen, solange sie noch ganz klein sind, das heisst, sofort, wenn sie in dein Bewusstsein treten.

  • Was musst du ändern, um danach richtiger, stimmiger, besser zu leben?
  • Was sind die Konsequenzen daraus?
  • Wie sieht dadurch ab sofort dein weiteres Leben aus?
  • Wie nutze ich diese Chance wirklich?
  • Wie vermeide ich, dass das Leben diese Botschaft wiederholt?

Es kommt immer auf den Standpunkt an, ob du überhaupt ein Problem haben kannst, denn in Wirklichkeit gibt es keine Probleme, sondern nur eine problematische Einstellung zu den Aufgaben des Lebens.

Jedes Problem ist eine Aufgabe die wir zu lösen haben. Schwierige Situationen sollten immer sofort gemeistert werden!

Josef Kryenbuehl, dipl. Hypnosetherapeut / Mentalcoach. Erfahre hier gerne mehr über uns.

Tiefgründige Fragen – 30 Fragen zum nachdenken die dich weiterbringen!

Zwei Dinge vorweg: 1- Niemand kümmert sich um dein Glück, wenn du dich nicht selbst dafür engagierst. 2- Du kannst nicht geben, was du nicht besitzt. Du kannst niemanden selbst glücklich machen, wenn du nicht selbst unglücklich bist. Du kannst den Armen nicht dadurch helfen, dass du einer von Ihnen wirst. (Abraham Lincoln). Du kannst andere nicht glücklich machen, wenn du dich nicht zuerst selbst glücklich machen kannst.

„Was hinter uns liegt, ist unbedeutend im Verhältnis zu dem, was vor uns liegt!“

Tiefgründige Fragen welche dich weiterbringen!

Irgendwann, früher oder später, wachen wir auf und stehen vor der Aufgabe, wirklich zu leben. Niemand hat uns das beigebracht. Inder schule haben wir Lesen, Schreiben und Rechnen gelernt. Wir haben gelernt, welche Schlachten Alexander der Grosse wann und wo geschlagen und gewonnen hat. Wir haben gelernt, wie viele Einwohner New York hat, wie lang der Nil ist und wie viel Gold in Süd-Australien gefördert wird.

Was wir nicht gelernt haben, ist, wie man wirklich lebt. Wie man seinen Körper gesund hält, wie man den richtigen Beruf und später vom Beruf zur Berufung findet. Wie man den richtigen Partner anzieht und mit ihm glücklich wird. Wie man seine Probleme löst, seine Wünsche erfüllt und seine Ziele sicher erreicht. Wie man Erfolge erlangt, sein Leben bewusst gestaltet und auch im Alter jung und vital bleibt. Wie man zu sich selbst findet und ein erfülltes Leben lebt. Alles das haben wir in der Schule nicht gelernt. Wir haben nicht einmal gelernt, wie man mit seinem Denkinstrument optimal umgeht und seine faszinierenden Möglichkeiten nutzt, sein Leben bewusst nach seinen Wünschen zu gestalten.

Denken an etwas, das du in deinem Leben willst.

Möchtest du gesund sein? Willst du glücklich sein? Willst du finanziell unabhängig sein? Willst du eine gute Arbeit haben? Dann frage dich selbst, warum du es noch nicht bist! Wenn du gute Arbeit leisten willst, warum tust du es nicht schon jetzt bereits? Wenn du gesund und schlank sein willst, warum bist du dann nicht schon schlank? Wenn du finanziell unabhängig sein willst, warum bist du es dann nicht bereits?

Was immer du darauf sagen wirst, wird deine liebste Entschuldigung sein.

Weil wir alles das nicht gelernt haben, schlittern wir oft über Misserfolge und Schicksalsschläge in Krisen und geben irgendwann frustriert auf. Wir glauben, mehr hätte uns das Leben nicht zu bieten. Dabei könnten wir alles haben, wenn wir nur lernen würden, wie man das Leben wirklich meistert, wie man alles seine Probleme löst, sich jeden Wunsch erfüllt und jedes Ziel sicher erreicht. Wenn wir nur lernen würden, wie man sein Schicksal und alle Lebensumstände frei bestimmt.

Denn erst dann erkennen wir, dass Schicksal eigentlich „Machsal“ heissen müsste, da wir es selbst machen, selber gestalten. Wir erkennen, dass wir im Leben alles haben können – wir müssen nur anfangen, unser Leben richtig zu führen.

Es ist dein Leben, überlasse es nicht andern und nicht dem Zufall. Du kannst dich entscheiden, welches Leben du ab sofort leben willst. Dazu haben wir dir nun einige tiefgründige Fragen zum nachdenken für dein Leben zusammen gestellt.

Tiefgründige Fragen zum nachdenken

15 super Lebensfragen zum nachdenken

Viele sagen: „Mal sehen, was mir das Leben so bringt.“ Aber was ist das Leben? Das hiesse Autofahren, ohne zu lenken, und dabei zu sagen: „Mal sehen, wohin das Auto fährt.“ Mit grosser Wahrscheinlichkeit in den Strassengraben. Und da landen leider auch viele Menschen in ihrem Leben. Nimm dein Glück und deinen Erfolg in die eigenen Hände. Mache das Beste aus deinen Möglichkeiten und Chancen. Gib deinem Leben neuen Schwung und mehr Leichtigkeit durch folgende Fragen.

1. Wer ist für dein Leben verantwortlich?

Ist es dein Chef, sind es deine Eltern, deine Rechnungen, bist du es oder die Regierung? Es gibt nur eine Antwort. Du bist für dein Leben verantwortlich! Du bist der Chef. Du bist für alles verantwortlich. Die Rolle deiner Eltern bis zum 18. Lebensjahr, vom Kleinkindalter durch die Kindheit war es, dich bis zu dem Punkt zu erziehen, an dem du vollkommen selbstverantwortlich bist. 

Es ist Fakt, dass du für dein Leben verantwortlich bist. Du bist verantwortlich für deine Familie, deine Finanzen, deine eigene Gesundheit, deine Karriere, dein Einkommen. Du bist verantwortlich für jeden Teil deines Lebens.

2. Was würdest du tun, wie würdest du dein Zeit verbringen, wenn du heute erfahren würdest, dass du nur noch sechs Monate zu leben hättest?

Dies ist eine Wertefrage, die dir helfen soll zu klären, was dir wirklich wichtig ist. Wenn deine Zeit begrenzt ist, wirst du dir deutlich bewusst, wer du wirklich bist und was dir am Herzen liegt. Ein Arzt sagte kürzlich: „Ich habe noch nie einen Geschäftsmann auf dem Sterbebett sagen hören: ,Ich wünschte, ich hätte mehr Zeit im Büro verbracht.’“ „Jemand hat einmal gesagt, dass man nicht fertig ist zu leben, bis man weiss, was man tun würde, wenn man nur noch eine Stunde auf der Erde zubringen könnte. Was würdest du tun?

3. Was möchtest du nicht mehr in deinem Leben?

Wir haben in jedem Augenblick die frei Wahl in unserem Tun, aber auch die volle Verantwortung dafür, dass wir das Richtige tun. Spüre jedes MUSS in deinem Leben auf und entferne es. Das heisst letztlich auch, nicht mehr arbeiten zu müssen, nichts mehr nur wegen des Geldes zu tun, und nichts, was dir keine Freude macht. Auch wenn es sich unglaublich anhört: Es geht wirklich!

4. Wofür kannst du im Moment glücklich sein?

Schaue nicht mehr auf den Mangel, sondern erkenne, wie viel in deinem Leben schon in Ordnung ist. Die Suche nach dem Glück begleitet uns ein Leben lang. Als Kind hatten wir noch keinen Zweifel daran, dass das Leben als Fest der Freund gedacht ist. Aber heute sind wir froh, wenn es und gelingt, allzu grosses Unglück zu vermeiden. Die meisten schrauben mit zunehmendem Alter ihre Erwartungen immer weiter zurück und geben die Suche nach dem Glück schliesslich auf. Wofür kannst du glücklich sein?

5. Was sind die fünf wichtigsten Werte in Ihrem Leben?

Diese Frage soll dir helfen zu bestimmen, was wirklich wichtig für dich ist. Wenn du erst einmal die fünf wichtigsten Dinge in deinem Leben bestimmt hast, organisiere sie nach Priorität. Die Auswahl und Definition deiner Werte und deren Rangfolge erfolgt vor der Zielsetzung. Da dein Leben von innen nach aussen verläuft und deine Werte die Kernkomponenten deiner Persönlichkeit sind, ermöglicht deren Klärung, Ziele zu wählen, die in Einklang mit dem
stehen, das für dich am Besten ist.

6. Stelle dir vor, du hättest einen Zauberstab und könntest deine Finanzen in der Weise gestalten, wie du willst. Wie würde dein Leben aussehen, wenn du alle dein finanziellen Ziele erreicht hättest?

Welchen Unterschied würde das in deinen alltäglichen Aktivitäten ausmachen? Was würdest du mehr oder weniger tun? Wieviel würdest du gern in einem Jahr, fünf Jahren, zehn Jahren verdienen? Welchen Lebensstandard hättest du gern? Wieviel Geld hättest du gern auf deinem Bankkonto?

7. Stelle dir deine Gesundheit vor?

Wir würdest aussehen, wenn du deinem Idealbild physischer Fitness entsprächest? Wie würdest du dich fühlen? Wieviel Kilogramm würdest du wiegen? Welche Art von Nahrungsmittel würdest du essen, und welche Sportart würdest du betreiben? Was würdest du mehr tun und was weniger?

8. Wie sieht deine ideale Beziehung aus?

Mit wem bestünden deine idealen Beziehungen, und wie sähen sie aus? Wovon hättest du gern mehr (oder weniger), wenn du dein Beziehungen bis ins Detail entwerfen könntest? Was könntest du tun, wenn du heute anfingest, um diese Bedingungen in deinem Leben zu schaffen.

9. Was würdest du tun, wenn du morgen eine Million Euro bar auf die Hand und steuerfrei in der Lotterie gewinnst?

Inwiefern würden sich dein Leben verändern? Was würdest du kaufen? Was würdest du neu beginnen, und was würdest du nicht mehr tun?

Stelle dir vor, dass du nur zwei Minuten Zeit hättest, deine Antworten aufzuschreiben, und nur das tun oder erwerben könnten, was du aufgeschrieben hast. Dies ist wirklich eine Frage, die dir helfen soll zu entscheiden, was du tun würdest, wenn du alle Zeit und alles Geld hättest, das du brauchst, und keine Angst vor Fehlschlägen. Die enthüllendsten Antworten auf diese Frage kommen auf, wenn du dir klarmachst, wie viele Dinge du anders machen würdest, wenn du die Möglichkeit hättest zu wählen.

10. Was tust du am liebsten?

Was gibt dir am meisten Selbstachtung und persönliche Befriedigung? Dies ist eine weitere Wertefrage, die auf den Bereich hindeuten kann, in dem du deine Herzenswunsch finden kannst. Du wirst immer am glücklichsten sein, wenn du das tust, was dir am meisten Spass macht, und was dir am meisten Spass macht, ist nach wie vor die Aktivität, die dich am meisten belebt und erfüllt.

11. Was wolltest du immer schon tun, hast dich aber nie getraut?

Diese Frage hilft Ihnen, klarer zu sehen, wo Ihre Ängste Sie blockieren, das zu tun, was Sie
wirklich tun wollen.

12. Was würden Sie tun, wenn Sie wüssten, dass Sie darin nicht versagen können?

Diese Frage ist vielleicht die wichtigste. Stelle dir vor, ein Geist erscheint und garantiert dir einen Wunsch. Der Geist garantiert, dass du bei einer einzigen Sache, die du versuchst, ob gross oder klein, Lang oder kurzfristig, absoluten und totalen Erfolg haben wirst. Wenn dir der Erfolg in einer Sache garantiert würde, welches aufregende Ziel würdest du dir setzen?

13. Was sind nun deine drei wichtigsten Ziele im Leben?

Was will ich in meinem Leben? Und warum? Schreibe die Antwort auf diese Frage innerhalb von 30 Sekunden auf. Dies nennt man die Methode der „schnellen Liste“. Wenn du nur 30 Sekunden Zeit hast, um die drei wichtigsten Ziele aufzuschreiben, sortiert dein Unterbewusstsein schnell deine vielen Ziele. Deine Top drei springen einfach in deinen bewussten Verstand. Sie werden in nur 30 Sekunden so genau sein wie in einer halben Stunde.

Nennen deine wichtigsten Ziele!
Denke darüber nach, an welchen Aktivitäten und Errungenschaften du am meisten Freude hast. Was hast du bisher getan, wenn du am glücklichsten warst? Welche Art von Aktivität gibt dir am meisten das Gefühl von Bedeutung und Absicht im Leben

Was habe ich bisher dafür getan und was bin ich bereit, jetzt zu tun? Was ist mein Wunschtraum und wann will ich ihn verwirklichen? Bin ich bereit, jetzt damit zu beginnen?

14. Hast du Angst vor etwas?

Verhaltest du dich so, als ob die Angst nicht existierte. Frage dich: „Wie würde ich mich verhalten, wenn ich in dieser Situation vollkommen ohne Angst wäre, wenn ich Überhaupt keine Angst hätte?“ Und dann verhaltest du dich so.

Du kannst dich in die Gefühle des Mutes und der Furchtlosigkeit hineinspielen. Wenn du vorgibst, dass du mutig bist, wirst du dich bald auch so fühlen. Du ergreifst die Kontrolle über deine Emotionen, indem du die Kontrolle über dein Handeln ergreifst.

Fragen dich: „Was ist das Schlimmstmögliche, das passieren kann, wenn ich handle?“ Dann frage dich: „Was ist das Bestmögliche, das passieren kann, wenn ich erfolgreich bin?.“ Sie werden oft feststellen, das der schlimmstmögliche Ausgang einer Sache gar nicht so schlimm ist und der bestmögliche Ausgang recht signifikant. Diese Übung allein kann dich oft dazu motivieren, den so wichtigen ersten Schritt zu machen, der dich voran zum Erfolg führt. 

15. Übernimmst du Verantwortung für dein Leben?

Die Akzeptanz der Verantwortlichkeit bezeichnet den Wechsel von der Unreife zur Reife. Es gibt einen guten Weg, deinen Grad an Verantwortlichkeit zu testen: Denke an etwas, das du in deinem Leben willst. Möchtest du nun gesund sein? Willst du glücklich sein? Willst du finanziell unabhängig sein? Willst du eine gute Arbeit haben? Dann frage dich selbst, warum du es noch nicht bind! Wenn du gute Arbeit leisten willst, warum tust du es nicht schon jetzt bereits? Wenn du gesund und schlank sein willst, warum bist du dann nicht schon schlank? Wenn du finanziell unabhängig sein willst, warum bist du es dann nicht bereits? Was immer du darauf sagen wirst, wird deine liebste Entschuldigung sein.

Was auch immer du als Antworten auf diese Fragen aufgeschrieben hast, kannst du sein, haben oder tun. Nur die Tatsache, dass du es aufschreiben konntest, bedeutet, dass du es erreichen kannst. Wenn du erst bestimmt hast, was du wirklich willst, brauchst du dir nur die Frage zu beantworten: „Will ich es stark genug, und bin ich bereit, den Preis zu zahlen?“

Nimm dir einige Minuten Zeit, und schreibe deine Antworten zu jeder dieser Fragen auf. Wenn du deine Antworten auf Papier vor dir hast, gehe sie durch, und wähle eine als dein Lebensziel in diesem Moment. Durch diesen einfachen Akt der Entscheidung, was du wirklich willst, und das Aufschreiben hast du dich in die Top 3 Prozent der Menschen begeben. Du hast etwas getan, das nur wenige jemals tun. Du bist nun bereit zu einem riesigen Sprung nach vorn!

30 tiefgründige Fragen an sich selbst! Erhalte mehr Erkenntnisse über dein Leben mit den deepe Fragen zum nachdenken!

Josef Kryenbuehl, dipl. Hypnosetherapeut / Mentalcoach. Erfahre hier gerne mehr über uns.