Die 9 gesundheitlichen Vorteile von Meditation
Indem du deinen Geist und Körper in Harmonie bringst und dein allgemeines Niveau von innerem Frieden, Entspannung und Wohlbefinden erhöhst, erleichtert regelmäßige Meditation die die Freisetzung von lebensfördernden Chemikalien in den Blutkreislauf und stärkt die Immunantwort.
Wenn du beweisen wolltest, dass Menschen die meditieren insgesamt gesünder sind als als diejenigen die nicht meditieren, wie würdest du dein Experiment gestalten? Nun, ein genialer Forscher an der Maharishi International University in Fairfield, Iowa, hat gemessen, ob Praktizierende der Transzendentalen Meditation weniger Zeit in Krankenhäusern und Arztpraxen verbringen als eine nicht meditierende Kontrollgruppe.
Die Studie, veröffentlicht in der Zeitschrift Psychosomatic Medicine (Orme-Johnson, 1987), verglich, wie oft 2.000 regelmäßige Teilnehmer des TM-Programms die Krankenversicherung in Anspruch nahmen, mit der Häufigkeit mit der eine Gruppe von 600.000 Nicht-Meditierenden des gleichen Versicherungsträgers über einen Zeitraum von fünf Jahren ihre Versicherung nutzten.
Die beiden Gruppen waren recht ähnlich in Bezug auf Leistungen, Selbstbeteiligung, Mitversicherungszahlungen und Verteilung nach Geschlecht. Dennoch nutzte die TM-Gruppe die Krankenversicherung in allen Kategorien weniger häufig – zum Beispiel 51 Prozent weniger stationäre Tage und 47 Prozent weniger ambulante Besuche für junge Erwachsene (19 bis 39 Jahre) und 69,4 Prozent weniger stationäre Tage und 73,7 Prozent weniger ambulante Besuche bei älteren Erwachsenen (über 40 Jahre alt).
Selbst wenn man die Wahrscheinlichkeit berücksichtigt, dass die TM-Praktizierenden besser essen, weniger rauchen, mehr Sport trieben und nicht versicherte alternativmedizinische Verfahren bevorzugten, war der Beweis für den allgemeinen gesundheitlichen Nutzen der Meditation unbestreitbar. In jeder wichtigen medizinischen Behandlungskategorie, einschließlich Krebs, Infektionskrankheiten und Geisteskrankheiten, waren die Krankenhauseinweisungen in der Gruppe der Menschen welche regelmässig meditierten niedriger als die Norm!
1. Liebe und Verbundenheit
Wie Dean Ornish, in seinen bahnbrechenden Forschungen zeigt, ist Liebe wichtiger als jeder andere Faktor im Heilungsprozess, einschließlich Ernährung und Bewegung.
So fand er heraus, musst du dein Herz öffnen – und seine Erkenntnisse wurden in Studien über Krebs, AIDS und andere lebensbedrohliche Krankheiten bestätigt. Indem man in Kontakt mit der Liebe in seinem Herzen kommt (die nicht nur eine eine Emotion, sondern ein direkter Ausdruck des Seins selbst ist), nährt Meditation nicht nur deine inneren Organe, sondern deinen gesamten Körper-Geist-Organismus.
2. Abbau von Spannungen & Stress
Indem du lernst, wie du deinen Körper entspannst und deinen Geist beruhigen kannst, hilft dir die Meditation dabei, gar nicht erst krank zu werden. Stress aufzulösen wirkt präventiv gegen viele Krankheiten, von Herzkrankheiten, Schlaganfällen bis hin zu Magen-Darm-Beschwerden und Spannungskopfschmerzen.
3. Ausrichtung & Gleichgewicht wiederherstellen
Traditionelle Heilpraktiken wie Ayurveda und die chinesische Medizin, aber auch Mainstream-Ansätze wie Chiropraktik und Osteopathie gehen davon aus, dass der Körper krank wird, wenn er aus dem Gleichgewicht gerät oder falsch ausgerichtet ist. Meditation verlangsamt den Geist auf die Geschwindigkeit des Atems, was das Gleichgewicht und die Harmonie im Körper wiederherstellt und die Heilung erleichtert. Außerdem richtet das aufrechte Sitzen die Wirbelsäule und fördert den ungehinderten Fluss der lebensspendenden Energie durch den Körper, was sowohl das physische als auch das psychische Wohlbefinden fördert.
Wenn du deine Erfahrungen in der Meditation akzeptierst, schaffst du eine einladende Umgebung in der deine negativen Gefühle aufsteigen und sich lösen können. Die Forschung legt nahe, dass unausgedrückte Gefühle, die im Körper eingeschlossen sind Spannungsherde und Stress bilden, die schließlich zur Entwicklung lebensbedrohlicher Krankheiten wie Krebs und Herzkrankheiten beitragen können. Außerdem fühlst du dich natürlich belebter – und damit gesünder – wenn du deine Gefühle vollständig fühlen kannst.
4. Meditation macht dich glücklicher und stärkt das Immunsystem
Seit Tausenden von Jahren haben Mönche und Yogis in Höhlen und Klöstern behauptet, dass Meditation ihnen eine positivere Lebenseinstellung gibt – und die meisten regelmäßig Praktizierenden würden dem zustimmen. Aber erst kürzlich konnten Wissenschaftler beweisen.
In einer Studie, die in der Zeitschrift Psychosomatic Medicine (Davidson et al., 2003) veröffentlicht wurde, konnten Forscher mit Hilfe modernster Brain-Mapping- und MRI-Technologie dass die regelmäßige Praxis der Achtsamkeitsmeditation den linken präfrontalen den linken präfrontalen Kortex des Gehirns aktiviert – das Gebiet, das mit positiven Emotionen verbunden ist. Mitarbeiter einer Biotech-Firma, denen die Technik über einen Zeitraum von acht Wochen unterrichtet wurden, hatten eine signifikant höhere Aktivierung des linken präfrontalen Cortex als eine Kontrollgruppe, nicht nur unmittelbar nach dem Training, sondern auch vier Monate später.
Mit anderen Worten: Sie wurden glücklicher, als sie meditierten – und sie blieben so!
Noch überraschender war, dass die Meditierenden ein stärkeres Immunsystem hatten als die Kontrollgruppe, gemessen an den Antikörpern und je stärker die linke präfrontale Aktivierung (d.h. je glücklicher sie wurden), desto stärker war der Anstieg der Immunreaktion!
5. Meditation verbessert die Blutwerte
Jeder weiß, dass Meditation Stress abbaut, den Körper beruhigt und den Geist entspannt. Zahlreiche Studien haben diese Erkenntnis bestätigt. Aber wie wirkt sich diese allgemeine Entspannung auf wichtige physiologische Marker wie den Blutdruck aus?
In einer bahnbrechenden Studie, die in der britischen medizinischen Fachzeitschrift Lancet (Patel, 1973) wurden 20 Patienten mit Bluthochdruck in Yoga, Atemmeditation, Muskelentspannung und Konzentrationsmeditation unterrichtet. Am Ende von 12 Monaten war ihr systolischer Blutdruck von 159,1 auf 138,7 gesunken – ein Durchschnitt von über 20 Punkten!
In einer anderen Studie, berichtet im New England Journal of Medicine (Stone und DeLeo, 1976), wurden 14 Probanden mit moderatem Bluthochdruck eine buddhistische Meditation gelehrt, bei der sie sechs Monate lang jeden Tag für eine bestimmte Zeit ihre Atemzüge zählten. Am Ende dieser Zeit war ihr systolischer Blutdruck um durchschnittlich 15 Punkte gesunken.
Diese und ähnliche Studien zeigen, dass regelmäßige Meditation eine wirksame Ergänzung (oder sogar Alternative) zu Blutdruckmedikamenten für Menschen mit moderater Hypertonie sein kann – ohne die riskanten Nebenwirkungen!
Obwohl Ernährung und Vererbung dich sicherlich anfälliger für einen erhöhten Cholesterinspiegel machen können, hat die Forschung gezeigt, dass chronischer Stress auf den Cholesterinspiegel eine grosse Auswirkung hat.
Es macht also durchaus Sinn mit einer effektiven Stressbewältigungstechnik wie Meditation einen erhöhten Cholesterinspiegel zu senken.
6. Meditation erhöht Harmonie, Freude & Wohlbefinden
Positive Eigenschaften wie Glück, Freude, Frieden und Wohlbefinden haben ihren Ursprung nicht außerhalb von dir, in einer anderen Person oder Sache. Stattdessen sprudeln sie in dir wie Wasser aus einer Quelle sprudelt – Du musst nur die richtige innere Umgebung schaffen.
Westliche Forscher haben gezeigt, dass positiven Qualitäten wie Liebem, Freude, Dankbarkeit mit einer Vielzahl von lebensfördernden Körperreaktionen korrelieren, von gesenktem Blutdruck und verbesserter Immunreaktion bis hin zur Freisetzung von natürlichen Schmerzmitteln, den Beta-Endorphinen.
7. Meditation verbessert den Schlaf
Guter Schlaf für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden von wesentlicher Bedeutung ist. Mit gutem und ausreichend regenerieren wir besser, entgiften den Körper, stärken die Psyche und das Immunsystem.
Eine Studie aus dem Jahr 2015 verglich Teilnehmer die Auswirkung von Meditation auf den Schlaf. Indem sie Teilnehmer zufällig einer von zwei Gruppen zuordnete – eine die regelmässig Meditation praktizierte, und eine die völlig normal weiterlebten. Die Studie ergab, dass der Vorteil der Meditation für die Teilnehmenden war, dass sie früher einschliefen und länger schliefen als diejenigen, die nicht meditierten. Meditation ist also die natürliche und gesunde Alternative zur Schlaftablette.
8. Längeres Leben und jüngeres Aussehen durch Meditation
Meditierende leben länger und altern besser. In einer der vielen Studien, die aus der TM-Bewegung hervorgegangen sind, Fanden Forscher heraus, dass ältere Menschen, die Meditation praktizierten kognitive und verhaltensbezogene Fähigkeiten verbesserten und länger lebten als diejenigen, die die dies nicht taten.
Dreiundsiebzig Bewohner von acht Altenheimen, mit einem Durchschnittsalter von 81 Jahren, wurden nach dem Zufallsprinzip zwei verschiedene Gruppen zugeteilt. Eine Gruppe erhielt keine Behandlung, die andere erhielten ein Achtsamkeitstraining:
Anschliessend bei Messungen des assoziativen Lernens, der kognitiven Fähigkeiten, der geistigen Gesundheit und Verhaltensflexibilität, schnitt die TM-Gruppe, also die mit dem Achtsamkeitstraining signifikant besser ab als die andere.
Und nach drei Jahren hatte die Gruppe der Transzendentalen Meditation eine Überlebensrate von 100 Prozent, verglichen mit 87,5 Prozent gegenüber der nicht meditierenden Gruppe.
Diese Studie zeigt, dass du nicht nur länger lebst, wenn du meditierest, sondern auch dein Geist wird schärfer bleiben und du wirst weniger anfällig für Depressionen und andere psychischen Problemen.
Die Wissenschaft konnte durch Forschung zeigen, dass diejenigen, die meditieren, eine größere Fähigkeit aufweisen,mit chronischen Schmerzen umzugehen, und sogar verringertes Schmerzempfinden erfahren können.
Die Wissenschaft hat gezeigt, dass regelmäßige Meditation tatsächlich die graue Substanz des Gehirns ankurbeln kann. Es scheint, dass wir die Fähigkeit haben, unser eigenes Glücksempfinden zu steigern.
Eine Studie aus dem Jahr 2011, die im Journal of Neuroscience veröffentlicht wurde, ergab interessante Ergebnisse zum Schmerzempfinden. Einige Teilnehmer*innen hatten zuvor vier Tage Achtsamkeitsmeditationstraining erhalten, die Kontrollgruppe nicht. Anschließend verwendeten die Forscher MRT-Scans, um die Gehirnaktivität bei den Teilnehmenden zu beobachten, während sie einen schmerzhaften Reiz erfuhren. Meditierende Teilnehmende wiesen eine erhöhte Aktivität in den Gehirnzentren auf, die die Schmerzen kontrollieren. Gleichzeitig berichteten sie von einer 40% geringeren Schmerzintensität und 57% geringeren unangenehmen Schmerzerfahrung.