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Vitamin D3 Wirkung, Bedarf & Lebensmittel | Wo ist Vitamin D drin?

Das Sonnenvitamin D3 für gesunde Knochen und ein starkes Immunsystem.

Vitamin D3 ist eine Form von Vitamin D, die der Körper selbst herstellt, wenn er Sonnenlicht ausgesetzt ist. Aber selbst wenn du dich viel im Freien aufhaltest, bekommst du wahrscheinlich nicht genügend Vitamin D3, vor allem in der Winterzeit! Fisch und Lebertran sind die einzigen Nahrungsmittel mit reichlich Vitamin D3 liefern, für Vegetarier sind kleine Mengen in Eigelb, Avocados, Süßkartoffeln und Haferflocken enthalten. Erfahre nun die ganze Wirkung, den Bedarf und die besten Lebensmittel zum Vitamin D3 im folgenden Bericht.

1.0 Kurze Einführung zum Vitamin D3

Mit den ersten Sonnenstrahlen blühen wir auf, sind fröhlich und energiegeladen. Ohne Sonne kein Leben! Vitamin D ist das einzige Vitamin, bei dem die Versorgung nicht vorwiegend über die Ernährung, sondern über die Sonne erfolgt.

Anders als andere  Vitamine kann Vitamin D vom menschlichen Körper selbst hergestellt werden, allerdings nur unter Einwirkung von hellem und intensivem Sonnenlicht. Durch die städtische Lebensweise und lange Arbeitstage in geschlossenen Räumen können die meisten Menschen heute allerdings nicht genügend Sonne tanken, sodass besonders in nördlichen Industrienationen die Mehrheit der Bevölkerung selbst im Sommer unter einem Vitamin-D-Mangel leidet.

Dabei ist Vitamin D unglaublich wichtig für uns. Im Winter kann dein Körper überhaupt kein Vitamin D produzieren, weil aufgrund des niedrigen Sonnenstands die nötige UV-B-Strahlung zu schwach ist. Um das wichtige Vitamin zu bilden, ist es deshalb am besten, von März bis Oktober regelmäßig in die Sonne zu gehen. Wir müssen unser Vitamin D von Frühjahr bis Herbst bilden und für den Winter speichern. Der Vitamin D speicher unseres Körpers hält maximal 2 Monate.

Die Sonne, das wertvollste und hochwertigste Vitamin D3.

Was wenn wir nicht die Zeit zum Sonnenbaden finden oder im Winter die Sonne nur kurz scheint? Leider kann die Einnahme von Lebensmittel oder Vitamin-D-Tabletten das Sonnenbaden unter freiem Himmel nicht vollständig ersetzen. Denn die Produktion durch die Sonne wirkt sehr viel nachhaltiger als die Vitamin-D-Aufnahme über Lebensmittel oder entsprechende Vitaminpräparate. Der Spiegel im Blut bleibt nach Vitamin-D-Produktion über die Haut signifikant länger erhöht als bei der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln. 

Trotzdem kann uns im Winter die Einnahme von Vitamin D in Form von Lebensmittel und Nahrungsergäzungsmittel über die dunkle Jahreszeit hinweghelfen und unser Immunsystem stärken!

Vitamin D3 Wirkung

Unterschied Vitamin D und Vitamin D3?

Eigentlich gibt es gar kein Vitamin D. Es existieren lediglich die Formen Vitamin D1, D2, D3, D4 und D5. 
Wird von Vitamin D gesprochen, ist meist das Vitamin D3 gemeint. Dabei handelt es sich um das natürliche Vitamin D, das im menschlichen Körper produziert wird. Vitamin D1, D2, D4 und D5 sind hingegen künstlich hergestellte Vitamine. Vor allem in den USA werden viele Lebensmittel durch Vitamin D2 ergänzt.

1.1 Vitamin D3 Wirkung

Vitamin D3 ist zum einen die Basis für ein gute und abwehrfähiges Immunsystem. Es wirkt aufbauend und stärkend auf unsere Knochen, unsere Muskeln und unser Nervensystem.

Wenn wir im Sommer nicht genug Vitamin D gespeichert haben, sind wir im nächsten Winter wesentlich anfälliger für Grippeviren und Bakterien. Vitamin D schütz uns zudem vor Krebs. Auch für einen gesunden Schwangerschaftsverlauf ist ausreichend Vitamin D notwendig. Sonne und Vitamin D ist also absolut lebensnotwendig für uns. Ohne Vitamin D werden wir krank und depressiv.

1. Knochengesundheit

Vitamin D ist – gemeinsam mir ausreichend Calcium, Vitamin K etc. – einer der Hauptverantwortlichen für eine dauerhafte Knochengesundheit im menschlichen Körper.

2. Immunsystem

Vitamin D ist ferner am Immunsystem beteiligt. So fand man heraus, dass Abwehrzellen (T-Zellen) sich erst dann auf die Suche nach Eindringlingen begeben, wenn sie zuvor von Vitamin D aktiviert wurden.

3. Übergewicht

Vitamin D ist bei Übergewichtigen meist mangelhaft vorhanden. Füllt man die Vitamin-D-Speicher wieder auf, hilft dies bei der Reduktion von Körperfett, während ein Vitamin-D-Mangel zu einer stärkeren Körperfetteinlagerung führen kann.

4. Schützt gegen das Umweltgift Blei

Ist ausreichend Vitamin D im Organismus vorhanden, kann weniger Blei eingelagert werden, so dass das Vitamin D vor diesem Umweltgift schützen kann.

5. Glückhormone

Sonne oder das Vitamin D macht uns glücklicher, denn durch das Licht werden Glückshormone ausgeschüttet und Stimmungstiefs schneller überwunden. Außerdem trägt das Glückshormon Vitamin D allgemein wesentlich zum psychischen Wohlbefinden bei und wirkt Konzentrationsstörungen und chronischer Müdigkeit entgegen.

Vitamin D3 Mangel

Bei Vitamin-D-Mangel leiden wir möglicherweise unter Kopfschmerzen, Erschöpfung, Unruhe, Rückenschmerzen oder Abwehrschwäche.

Vitamin-D-Mangel wird mit Winterdepressionen, Diabetes, Demenz und Autoimmunstörungen in Zusammenhang gebracht. Personen, die 600 oder mehr internationale Einheiten (IE) Vitamin D3 pro Tag erhalten, zeigen gegenüber Kontrollgruppen ein um 50 Prozent geringes Risiko, an Alzheimer oder Demenz zu erkranken. Die Dosierung sind sehr unterschiedlich, sie reichen von 800 bis 1000 IE pro Tag bis hin zu 10 000 IE pro Tag für maximal fünf Monate.

Dr. Richard Kremer der kanadischen McGill Universität, fasste 2010 die Auswirkungen eines Vitamin-D-Mangels folgender zusammen. „Ein anormaler Vitamin-D-Spiegel steht in Zusammenhang mit einer ganzen Reihe von Krankheiten. Dazu zählen Krebs, Osteoporose und Diabetes, aber auch kardiovaskuläre Krankheiten und Autoimmunerkrankungen.“

2.0 Vitamin D3 Aufnahme

Vitamin D ist das einzige Vitamin, bei dem die Versorgung nicht vorwiegend über die Ernährung, sondern über die Sonne erfolgt. Ergänzt werden kann die Aufnahme des Vitamin D mit Lebensmittel wie fettem Fisch oder Nahrungsergänzungsmitteln wie Lebertran oder verschiedenen Vitamin-D-Präparate für Vegetarier und Veganer.

Vitamin D gehört zu den fettlöslichen Vitaminen (ebenfalls die Vitamine E,K und A). Fettlösliche Vitamine können nur in Verbindung mit Fett aus dem Darm resorbiert werden. Sie werden wie Fette vom Körper aufgenommen und über die Lymphe in die Blutbahn transportiert. Neben Sonnenlicht (UV-Strahlung) und Fett wird außerdem noch Cholesterin als Rohstoff für die Vitamin-D-Bildung benötigt.

Wenn dein Vitamin-D-Speicher voll gefüllt ist reicht dieser ca. für 2 Monate. Für die 

2.1 Wo ist Vitamin D drin?

1. Sonnenlicht zur Herstellung von Vitamin D

Vitamin D kann in der Haut mit Hilfe des Sonnenlichts (UV-B Strahlung ermöglicht die Vitamin-D-Bildung) vom Körper selbst hergestellt werden. Nach 30 Minuten Ganzkörper-Sonneneinstrahlung wird bereits mehr als die zehnfache Menge des Tagesbedarfs an Vitamin D gebildet. Diese Tatsache könnte darauf hinweisen, dass der offizielle Tagesbedarf an Vitamin D doch höher anzusiedeln ist. Für eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D ist es enorm wichtig, sich – bei jedem Wetter – so oft wie möglich unter dem freien Himmel aufzuhalten.

Die stärke der natürlichen UV-Strahlung auf der Erdoberfläche hängt unter anderem vom Breitengrad und dem Sonnenstand ab. Je näher man dem Äquator ist, desto stärker ist die Strahlung. Im Sommer ist sie stärker als im Winter. Mit zunehmender Höhe, zum Beispiel in den Bergen, nimmt die Strahlung zu. Bei kräftiger Bewölkung ist die UV-Strahlung sehr viel schwächer als bei klarem Himmel.

Der Einsatz von Sonnenschutzcremes, deren Aufgabe die Abwehr der UV-Strahlung ist, sollte sehr gezielt erfolgen. Selbstverständlich ist Sonnenschutz bei hoher UV-Belastung wichtig, doch sollte auch darauf geachtet werden, dass die Haut zeitweise ohne Sonnenschutz Sonnenlicht aufnehmen kann. Sonnenbrand ist in jedem Fall zu vermeiden.

Lebensmittel mit Vitamin D

Vitamin D ist in Freiland-Eiern, Fisch und Pilzen enthalten. Die Aufnahme aus der Nahrung ist jedoch sehr gering, so dass die Hauptversorgung tatsächlich über das Sonnenlicht erfolgt. Vitamin D enthält insbesondere Fettfische (z. B. Lachs, Hering, Makrele) und in deutlich geringerem Maße Leber, Margarine (mit Vitamin D angereichert), Eigelb und einige Speisepilze. Über die Ernährung mit den üblichen Lebensmitteln führen wir in Deutschland nur 2 bis 4 Mikrogramm Vitamin D pro Tag zu.

Für Vegetarier empfehlen sich Hühnereier, Margarine, Butter und für Veganer vor allem Pilze wie Pfifferlinge und Champignons.

  • Fettreicher Fisch (z.B.: Kabeljau, Thunfisch, Makrele und Lachs)
  • Leber.
  • Austern.
  • Butter, Milch, Eier.
  • Sprossen und Löwenzahn.
  • Steinpilze und Shiitake Pilze.
  • Avocados
  • Haferflocken.
  • Süßkartoffeln.

Lebensmittel sollten nur als Ergänzung zum Sonnenlicht betrachtet werden. Im den Wintermonaten sollte man sogar noch ein Vitamin-D-Präparate einnehmen, um den Vitamin-D-Bedarf über den Winter zu halten zu halten!

Präparate mit Vitamin D3

Vitamin-D-Präparate sollten im Idealfall nur in den 3 – 4 Wintermonaten eingenommen werden. Die wärmeren Monate sollte mit dem regelmäßigen Sonnenbaden und einer ausgewogenen Ernährung den Bedarf an D3 decken. Gute Nahrungsergänzungsmittel für Vitamin D3 sind nach wie vor das natürliche Lebertran (Leber des Kabeljaus) oder für Vegetarier und Veganer 

Hohe Vitamin D-Gaben benötigen Vitamin K2 zur Verwertung des Calciums. Als Nahrungsergänzung sollte daher Vitamin D3 immer zusammen mit Vitamin K2 eingenommen werden.

In Kombination mit Vitamin D3 sichert die langwirksame Form Vitamin K2 (MK-7) am besten eine ausreichende Versorgung aller Organe und Gewebe.

2.2 Vitamin D3 Bedarf?

Eine Überdosierung durch die Sonne und natürliche Lebensmittel ist nicht möglich, da ein Schutzmechanismus des Körpers eine übermäßige Vitamin-D-Synthese verhindert. Beim supplementieren mit Vitamin-D3-Präparaten sollte allerdings Vorsicht geboten werden, all zuviel kann sich schädlich auswirken.

Bildung des Vitamin D3 über die Sonne

Finde am besten dein eigenes Gleichgewicht beim Sonnenbaden. Wir spüren häufig, wenn uns das Licht fehlt, und suchen instinktiv die ersten Sonnenstrahlen. Es reichen meist schon 15 bis 30 Minuten in der Sonne, allerdings ohne Sonnencreme, denn diese unterdrückt die Vitamin-D-Bildung. Lieber kurz und ohne Creme in die Sonne gehen als länger und mit. Denn synthetische Sonnenschutzmittel verhindern nicht nur die Vitamin-D-Synthese in unserem Körper, sie sollen auch zahlreiche negative Nebenwirkungen haben. Die Durchtränkung der oberen Hautschicht mit Chemikalien führt in der Reaktion mit dem Sonnenlicht zu einer sehr starken Bildung von aggressiven freien Radikalen, welche die Haut angreifen und Zellen schädigen können. Beim Einsatz von Sonnenschutzmittel solltest du deshalb auf natürliche Produkte achten, um die Nebenwirkungen möglichst gering zu halten. 

Je empfindlicher deine Haut für Sonnenlicht ist, desto schneller bildet sie Vitamin D. Bei hellen Hauttypen geht es also schneller als bei dunklen. Um beim Sonnenbaden einen Sonnenbrand zu vermeiden, gilt: Eine langsame Gewöhnung an die Sonne schützt die Haut. Gehe regelmäßig in die Sonne, aber bleib nicht zu lange. Bei massvollem Sonnengenuss überwiegt die schützende Funktion des Vitamins die hautschädigenden Effekte des Sonnenlichts.

 

Bildung des Vitamin D3 mit Präparaten

Personen, die 600 oder mehr internationale Einheiten (IE) Vitamin D3 pro Tag erhalten, zeigen gegenüber Kontrollgruppen ein um 50 Prozent geringeres Risiko, an Alzheimer oder Demenz zu erkranken. Die Dosierungsempfehlungen sind sehr unterschiedlich sie reichen von 800 bis 1000 IE pro Tag bis hin zu 10 000 IE pro Tag für maximal fünf Monate.

Das beste Vitamin D3 erhalten wird wie bereits beschrieben von der Sonne. Daher empfehlen wir das Vitamin D nur in den Wintermonaten zu supplementieren. Und dabei auch ganz klar die Packungsbeilage einzuhalten des jeweiligen Produkts einzuhalten. Denn eine Überdosierung durch Präparate kann Nebenwirkungen zu Folge haben.

Einnahme des Vitamin D3 unbedingt mit Vitamin K2 kombinieren!

Hohe Vitamin D-Gaben benötigen Vitamin K2 zur Verwertung des Calciums. Als Nahrungsergänzung sollte daher Vitamin D3 immer zusammen mit Vitamin K2 eingenommen werden. In Kombination mit Vitamin D3 sichert die langwirksame Form Vitamin K2 (MK-7) am besten eine ausreichende Versorgung aller Organe und Gewebe.

Eine ausgewogene Ernährung enthält genügend Vitamin K2. Vitamin K2 steckt vor allem in Eier, Fleisch (vor allem Weidefleisch) und ganz speziell in Leber, sowie in Butter, fermentiertem Gemüse wie Sauerkraut, Butter, Kimchi, Nattõ und etwas in Milch, Käse.

Wer also Lebertran (Vitamin D3) einnimmt, sollte darauf achten ebenfalls genügen Vitamin K2 zuzuführen. Einerseits reicht hier eine ausgewogene Ernährung mit etwas Weidefleisch, Bio-Eiern oder schöne Portionen Sauerkraut für Vegetarier und Veganer. Falls eine ausgewogene Ernährung nicht immer möglich ist, empfiehlt es sich das K2 ebenfalls zusätzlich zu ergänzen oder aber gleich ein Kombi-Produkt Vitamin D3 und Vitamin K2 zu verwenden.

Wir empfehlen folgende Vitamin-D3-Ergänzungsmittel im Winter,- die natürlichen Lebertrankapseln (Leber des Kabeljaus) in Kombination mit einer ausgewogenen Ernährung mit K2 Lebensmittel. Oder einfachheitshalber und für Vegetarier und Veganer ein veganes Kombi-Präparat, Vitamin D3 + Vitamin K2.

Lebertran Vitamin D3

Lebertran ist leicht verdaulich und reich an Omega-3-Fettsäuren. Diese werden mit einer positiven gesundheitlichen Wirkung in Verbindung gebracht. Insbesondere das Herz-Kreislauf-System kann profitieren. Große Mengen an Vitamin A regen Zell- und Hautwachstum an. Der hohe Gehalt an Vitamin D macht Lebertran zu einem der wertvollsten Ergänzungsmittel.

Veganes Kombi-Präparat, Vitamin D3 + K2

Experten empfehlen, beim Vitamin K2 auf die chemische Form MK7 „all-trans“ zu achten, da andere Formen weniger (oder sogar gar nicht) wirksam sein können. Bei Vitamin D sollte darauf geachtet werden, dass es sich um die hochverfügbare Form D3 handelt. Generell sollten Veganer auch die Zutatenliste beachten, da sich hier u. a. Gelatine oder Laktose verbergen können.

2.3 Vitamin D3 Nebenwirkungen?

Eine Überdosierung durch die Sonne oder natürliche Lebensmittel ist nicht möglich, da ein Schutzmechanismus des Körpers eine übermäßige Vitamin-D-Synthese verhindert. 

Bei der alleinigen Aufnahme von hoch dosiertem Vitamin D ist aber Vorsicht geboten, da es sonst zu gesundheitlichen Risiken kommen kann!

Bei einer übermäßig hohen Einnahme von Vitamin-D-Präparaten entstehen im Körper erhöhte Kalziumspiegel (Hyperkalzämie), die akut zu Übelkeit, Appetitlosigkeit, Bauchkrämpfen, Erbrechen oder in schweren Fällen zu Nierenschädigung, Herzrhythmusstörungen, Bewusstlosigkeit und Tod führen können. Da Vitamin D im Körper gespeichert werden kann, ist neben einer akuten auch eine schleichende Überdosierung möglich. Deshalb …

Nebenwirkungen bei einer Überdosierung mit Präparaten!

Vitamin D steigert zusammen mit dem Parathormon die Calciumresorption aus dem Darm. Damit erhöht sich auch die Calciumkonzentration im Blut. Dieses Calcium im Blut muss der Körper verwerten können, denn sonst lagert es sich als nutzlose und schädliche Schlacke im Körper ab. In der Folge kommt es langfristig zu gefährlichen Verkalkungen von Gefäßen und Organen.

Deshalb achte ebenfalls auf genügen Vitamin K2.

Vitamin K2 aktiviert die beiden Proteine Osteocalcin und MGP (Matrix Gla Protein). Diese sind hauptsächlich für die Calciumverwertung im Blut verantwortlich. Sind sie aktiviert (carboxyliert)  können diese carboxylierten Formen Calcium binden und transportieren. Osteocalcin und MGP sorgen so für den Transport und die Einlagerung von Calcium aus dem Blut in die Hartsubstanz von Knochen und Zähnen. Sind diese Eiweiße nicht aktiviert, können sie diese Aufgabe nicht erfüllen.

Beachtung beim supplementieren von Vitamin D3!

Darum unbedingt die Packungsbeilage des Vitamin-D-Präparats nicht überschreiten und immer in Kombination mit genügend Vitamin K2 Lebensmittel oder Präparaten einnehmen.

Idealerweise, beschränke den Konsum des Vitamin-D-Präparats nur auf die Wintermonate, somit ist eine Überdosierung ausgeschlossen.

Kurz Zusammenfassung | Vitamin D 3

Der Mensch hat sich evolutionär nicht im Büro entwickelt, sondern in der freien Natur, unter der großen, schönen, weiter Sonne … 

Decke deinen Vitamin-D-Bedarf mit regelmäßigem Sonnenbaden und einer ausgewogenen Ernährung. In den 3 – 4 Wintermonaten machst du idealerweise einen Ausflug in die südlichen Breitengrade um deinen Vitamin-D-Gehalt zu erneuern oder/und supplementierst deinen Speicher mit Lebertran. Wichtig, Präparate nicht überdosieren und in Kombination mit K2 einnehmen.

Falls du noch weitere Nahrungsergänzungen suchst, die wirklich sinvoll sind, wäre hier unser Zusamennstellung dazu.

Was stärkt das Immunsystem | 10 Faktoren die das Immunsystem natürlich stärken

Immunsystem natürlich stärken – die 10 Grundsäulen des Immunsystems.

Bakterien, Viren, Pilze und andere Parasiten: Um uns herum tummeln sich unzählige schädliche Mikroorganismen, manche sind vor allem für Ältere und Immungeschwächte bedrohlich. Ob Schnupfen oder andere Infektionen: Warum werden manche Menschen krank, und andere nicht? Viele sind deutlich anfälliger für Virusinfektionen. Schuld daran ist oft ein schwaches Immunsystem. 

Nachfolgen findest du die 10 Pfeiler deine Immunsystems und wie man mit einfachen Maßnahmen ein schwaches Immunsystem stärken kann.

1.0 Das Immunsystem einfach erklärt …

    Das Immunsystem ist lebenswichtig: Es schützt den Körper vor Schadstoffen, Krankheitserregern und krankmachenden Zellveränderungen. Es umfasst verschiedene Organe, Zellarten und Eiweiße.

    Solange die körpereigene Abwehr reibungslos funktioniert, macht sie sich nicht bemerkbar. Wenn das Immunsystem aber versagt, weil es geschwächt ist oder gegen besonders aggressive Krankheitserreger nichts ausrichten kann, wird man krank. 

    Ohne das Immunsystem wäre der Körper schädlichen Einflüssen aus der Umwelt genauso schutzlos ausgeliefert wie gesundheitsschädigenden Veränderungen in seinem Inneren. Die Hauptaufgaben der körpereigenen Abwehr sind:

    • Krankheitserreger wie Bakterien, Viren, Parasiten oder Pilze unschädlich zu machen und aus dem Körper zu entfernen
    • Schadstoffe aus der Umwelt zu erkennen und zu neutralisieren
    • krankhafte Veränderungen wie etwa Krebszellen zu bekämpfen
    Immunsystem stärken

    2.0 Wie das Immunsystem stärken?

    „Die 8 Grundsäulen deines Immunsystems.“

    Vor allem in der kalten, nassen Jahreszeit sollte dein Immunsystem auf Hochtouren laufen, um dich vor Erkältung, Grippe & Co. zu schützen.

    Nachfolgend findest du die 10 Grundsäulen deines Immunsystems. Außerdem gibt es weitaus mehr Methoden und Anwendungen welche deinem Immunsystem förderlich sind. Wie beispielsweise Kältetherapien wie die Win Hof Methode, Sauna mit anschließendem Kältebad, negative Ionen der Natur, Nahrungsergänzungsmittel und pflanzliche Wirkstoffe wie Echinacea oder das OPC Traubenkernextrakt, …

    1. Die richtige Ernährung

    Die meisten dieser Inhaltsstoffe sind durch eine ausgewogene Ernährung ausreichend gedeckt. Als besonders gut für die Immunabwehr gelten jedoch beispielsweise:

    • Brokkoli
    • Kohl
    • Karotten
    • Tomaten
    • Knoblauch
    • Spinat
    • Zitrusfrüchte
    • Dunkle Beeren und Trauben
    • Nüsse

    Während ein Vitamin-C-Mangel heutzutage äußerst selten ist, solltest du etwa bei den anderen Vitaminen und Nährstoffen auf eine ausreichende Zufuhr achten. Die Wirksamkeit von Nahrungsergänzungsmitteln ist unter Medizinern stark umstritten. Versuche daher am besten, deine Nährstoffbedarf über die Nahrung zu decken. Wichtig: Veganer, die gänzlich auf tierische Lebensmittel verzichten, müssen Vitamin B12 supplementieren. Alles zur gesündesten Ernährung findeste du im Bericht – Clean Eating.

    2. Sonnelicht & Vitamin D

    Vitamin D ist essenziell für eine intakte Immunabwehr. Besonders in den Herbst- und Wintermonaten, in denen die UV-Strahlung dank Wolkendecke geringer ausfällt, sollten Sie möglichst viel Zeit im Freien verbringen, um so Ihre gesunde Dosis zu bekommen.

    Die Wissenschaftler untersuchten zwei Gruppen der sogenannten T-Zellen oder auch T-Lymphozyten, eine Gruppe von weißen Blutzellen, die für die Immunabwehr zuständig sind. Die eine Gruppe T-Zellen wurde vorher mit Sonnenlicht bestrahlt, die andere nicht.

    Dabei fanden die Forscher heraus, dass blaues Licht, welches in Sonnenstrahlen enthalten ist, T-Zellen dazu bringt, sich schneller zu bewegen.

    Das blaue Licht in den Sonnenstrahlen aktiviert die T-Zellen demnach direkt, diese beschleunigen ihr Tempo und können schneller auf Krankheitserreger reagieren. Alle Informationen zu den Vorteilen der Natur und der Sonne findest du im Bericht – Zurück zur Natur.

    3. Bewegung oder Fitness

    Um das Immunsystem ge­gen die be­­vor­stehen­den Viren­attack­en zu wapp­nen, können wir vor­beug­ende Maß­nahm­en er­greif­en:

    So ist Be­weg­ung nicht nur wicht­ig für unser Wohl­be­fin­den, son­dern stärkt auch die eige­ne Körper­abwehr. Drei-mal Sport pro Woche für etwa 30 Minut­en reich­en ber­eits aus, um das Immun­system an­zu­kurbeln. Führ­en wir diese Bewe­gung­en dann noch im Frei­en aus, profitier­en wir doppelt, denn die frisch-kühle Luft regt unsere Durch­blut­ung be­sond­ers an und bringt die Immun­zellen in Sch­wung.

    Wicht­ig ist es, dar­auf zu acht­en, dass wir den Kör­per nicht ständ­ig an die Be­lastungs­grenze bring­en und auf ein ver­nünft­iges Train­ing unter einer an­gemess­ener Belast­ung acht­en. Denn nur so kann Sport auch die körper­eigen­en Ab­wehr­kräfte stärk­en. Alle Informationen und positiven Auswirkungen von Bewegung auf deinen Körper findest du unter – Körper & Bewegung.

    4. Emotionen & Gefühle

    Die meisten Krankheiten kuriert der Körper aus eigener Kraft. Gedanken und Gefühle können dabei auf den Organismus wie eine Arznei wirken. Glückliche Menschen werden weniger krank, da positive Gefühle eine bestimmte Hirnregion anregen und so das Immunsystem stärken.

    Denn nun wissen wir, dass jedes Gefühl, jeder Gedanke und jedes Erlebnis eine biochemische Reaktion im Körper auslöst. Das kann für mehr Gesundheit sorgen oder unsere Selbstheilungskräfte schwächen.

    In vielfältigen Studien wurde beobachtet, dass positive Gedanken und Gefühle das Immunsystem beleben und die Bildung von Abwehrzellen aktivieren. Sie stärken quasi die ausgeklügelten Selbstheilungskräfte unseres Körpers.

    Positive Gefühle wie Dankbarkeit, Geborgenheit und Sicherheit bewirken beispielsweise eine Ausschüttung von unseren wichtigen Hormonen Dopamin und Serotonin, aber auch Oxytocin.
    Diese Hormone wirken entspannend, angstlösend. Sie verstärken das Gefühl der Zufriedenheit und das Gefühl am richtigen Ort mit den richtigen Menschen zu sein. Alle Auswirkungen von deinen alltäglichen Emotionen und Gefühlen findest du im Bereich – Gedanken & Emotionen.

    5. Stress reduzieren

    Stress reduzieren und Anspannungen lösen durch Entspannung. Die Auswirkungen sind immens: Unsere Körperanspannung, die wir im Alltag meist ganz unbewusst mit uns herumtragen, kann sich lösen. Das Gedankenkarussell, das um die Dinge kreist, die noch zu erledigen sind, beruhigt sich. Wir können wieder ganz bei uns selbst ankommen. Plötzlich spüren wir unsere Atmung wieder bewusst, vielleicht wird uns warm und meistens stellt sich auch eine gewisse Müdigkeit ein, die wir ansonsten tagsüber weggedrückt haben.

    Ruhe, Entspannung und Geborgenheit haben auf diese Weise nicht nur eine entspannende Wirkung sondern auch eine nährende Kraft. Sie streicheln unsere Seele und stärken so unsere Resilienz und allgemeine Widerstandskraft im Alltag und des Immunsystems. Der komplett Bericht zur Stressreduktion und Entspannung findest du im Bericht – Stress abbauen & Entspannung.

    6. Ein gesunder Darm

    Um dieser allgegenwärtigen Bedrohung Herr zu werden, verfügt der Darm über mehr Abwehrzellen als die Haut und die Atemwege zusammen. 
    Tatsächlich gilt er inzwischen als Hauptakteur des Immunsystems, dessen Einfluss weit über die Verdauung hinausreicht.

    Mit seiner riesigen Oberfläche bildet der Darm den Sitz des Immunsystems und besitzt drei Barrieren gegen Krankheitserreger:

    • Die Darmschleimhaut
    • Das Mikrobiom („Darmflora“)
    • Das Darm-assoziierte Immunsystem (GALT)

    Ein Großteil aller Immunzellen befinden sich im Dünn- und Dickdarm, sie machen ungefähr 80 % der Abwehrreaktionen aus. Die Immunzellen haben die Aufgabe, schädliche Mikroorganismen zu bekämpfen, die mit der Nahrung oder durch Tröpfcheninfektion aufgenommen werden.

    Meist werden Krankheitserreger wie Viren, Bakterien, Pilze oder Parasiten schon erfolgreich durch die Magensäure bekämpft, überwinden sie jedoch diese natürliche Barriere, kommen die Immunzellen in der Darmwand zum Einsatz. Alle Imformation für deine Darmgesundheit und zum fördern eines gesunden Darms findest du im Bericht – Darmsanierung.

    7. Auf gesunden Schlaf achten

    Schlaf ist oft die beste Medizin, denn er unterstützt das Immunsystem. Schlaf unterstützt die Arbeit bestimmter Abwehrzellen, der T-Zellen. Diese heften sich ganz spezifisch an befallene Körperzellen und zerstören sie. 

    Akuter Schlafmangel dagegen hemmt über spezielle Botenstoffe diesen Pfad. Bereits drei Stunden Schlafmangel können demnach das Immunsystem beeinträchtigen. Die Hormonkonstellation während des Schlafes fördere die Ausbildung des (erworbenen) Immunsystems und die Immungedächtnisbildung. Alles zum gesunden Schlaf und wie du Schlafstörungen natürlich beheben kannst findest du unter dem Artikel – Schlafstörungen.

    8. Giftstoffe im Körper

    Viele Gifte jedoch wirken direkt sowohl auf das Hormonsystem als auch auf das Immunsystem ein. Beide Systeme werden geschwächt und aus dem Gleichgewicht gebracht. Ganz gleich, welchen Giftcocktail man im Laufe seines Lebens anreichert, gesund ist er in keinem Fall. Kinder sind besonders gefährdet, da ihre körpereigenen Schutz-, Abwehr- und Entgiftungsmechanismen noch nicht vollständig entwickelt sind. Die Folgen einer Giftbelastung können mannigfaltig sein. Gifte beschädigen die Zellen und deren Funktionen im ganzen Körper einschließlich des Nervensystems und Immunsystem. Die Informationen für einen reinen Körper und allen Giftstoffen findest du in den Artikeln – Entgiftung & Chemie frei Leben.

    9. Genügend trinken

    Wer Erkältungen im Winter vorbeugen möchte, sollte auch unbedingt viel trinken. Das hält die Schleimhäute aktiv und schützt vor dem Eindringen von Krankheitserregern. Kälte spornt nicht gerade zum Trinken an, ein starkes Durstgefühl wie an heißen Sommertagen bleibt aus. Die Folge sind Erkältungen. Die Schleimhäute funktionieren nicht mehr richtig und wir sind Viren und Bakterien hilflos ausgeliefert. Eine Anleitung bezüglich deines Wasserbedarfs findest du im Artikel – Wasserbedarf Rechner.

    10. Giftstoffe im Körper, nicht rauchen oder zuviel Alkohol

    Chemikalien im Haushalt, Medikamente, Schwermetalle im Wasser, Chemikalien in Pflegeprodukten und Giftstoffe und Pestizide im Essen: Wir sind heute auf Schritt und Tritt von Umweltgiften und Schadstoffen umgeben. Übermäßig viele Giftstoffe im Körper machen nicht nur schlapp, stören die Konzentrationsfähigkeit sondern schwächen auch das Immunsystem.

    Medikamente: Medikamente sind zweifellos in manchen Situationen nützlich. Eine maßlose oder dauerhafte Einnahme bringt nicht nur die Nebenwirkungen des Medikament mit sich, sie schwächen auch unseren ganzen Körper und das Immunsystem.

    Der Naturheilkundler John Neustadt und der Psychiater Steve Pieczenik haben die aktuellen Forschungsberichte gesichtet und kommen zu diesem Ergebnis:“Medikamente erweisen sich inzwischen als eine Hauptursache für Schäden an den Mitochondrien, was vielleicht auch viele ihrer unerwünschten Nebenwirkungen erklärt. Alle Arten von psychotropen Substanzen schädigen nachweislich die Mitochondrien und das gilt auch für cholesterinsenkende Mittel, für Analgetika wie Paracetamol und viele andere.

    Alkohol: Der Genuss von Alkohol und Nikotin schwächt das Abwehrsystem des Körpers. Wer sich einen Rausch trinkt, deaktiviert sein Immunsystem für mindestens 24 Stunden. Dadurch wird der Körper sehr anfällig für Infektionen. Dabei ist der Kater danach das kleinste Übel.

    Zigaretten: Last but not least, Zigarettenrauch wirkt sich auf das Immunsystem negativ aus. Das haben Wissenschaftler der Yale-Universität herausgefunden. Zwar bekämpft das Immunsystem bei einem Raucher Erreger besser (was auf Dauer aber sicher nicht das Ziel sein kann), allerdings führt das Rauchen zu Entzündungsprozessen im Gewebe, so die Forscher.

    Falls du noch mehr über Giftstoffe im Körper erfahren möchtest, wäre hier gerne der Artikel dazu: Giftstoffe im Körper, die moderne Lebensweise und ihre Giftbelastung.

    Echinacea stärkt das Immunsystem

    In Laborversuchen bekämpft Sonnenhut Viren, Pilze und Bakterien. Er regt Immunzellen auf vielfältige Weise an und greift regulierend in Botenstoffe des Immunsystems ein. Auch antientzündliche Effekte ließen sich nachweisen. Welche Inhaltsstoffe für die Wirkungen verantwortlich sind, ist unklar. Vermutlich ist es das Zusammenspiel verschiedenster Substanzen.

    Wer Zubereitungen der Heilpflanze gleich bei den ersten Anzeichen eines grippalen Infekts einnimmt, bei dem sind die typischen Beschwerden tendenziell milder und der Infekt verschwindet schneller wieder. Möglicherweise lässt sich der Erkältung sogar vorbeugen.

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    Immunsystem natürlich stärken

    2.1 Krankheit ist eine Selbstheilung des Körpers

    Durch eine Krankheit (Symptom) versucht der Körper den Körper auf natürliche Weise wieder zu Gesundheit zu führen. Ob bei Erkältungen, Fieber oder sogar bei Tumoren. Krankheit ist der natürliche Weg den Körper zu säubern. 

    Selbstheilung ist die Fähigkeit des Körpers, Krankheitszustände zu überwinden und wieder gesund zu werden. Daran ist nichts esoterisch. Denken Sie an eine Wunde, die sich von allein schließt. Das ist eine typische Form der Selbstheilung. Manche Umstände behindern eine solche Wundheilung allerdings – zum Beispiel eindringende Keime oder Stress, der das Immunsystem in seiner Funktion beeinträchtigt. Andere Faktoren beschleunigen sie dagegen, so etwa eine Ruhigstellung der Verletzung oder auch guter Schlaf. Wir pendeln ständig zwischen Krankheit und Gesundheit. Zu einer Krankheit kommt es, wenn die Selbst- heilungskräfte des Körpers überfordert sind, etwa durch dauerhaften Stress, starke Gifte – oder Tumoren: In solchen Fällen reicht die Selbstheilungsfähigkeit dann nicht mehr aus, um wieder gesund zu werden.

    Überlasse deine Gesundheitsförderung nicht den Göttern in Weiß, sondern trete selber in Aktion!

    Beispiel Fieber

    Es beginnt mit Frösteln, dann steigt die Körpertemperatur, oft begleitet von Kopf- und Gliederschmerzen – Fieber! Bei Haus- und Kinderärzten ist das einer der häufigsten Gründe für eine Konsultation. Gleich zu fiebersenkenden Mitteln zu greifen, ist oft aber weder nötig noch sinnvoll.

    Fieber ist das Symptom einer Erkrankung und zeigt an, dass das Immunsystem aktiviert ist und sich zur Wehr setzt – gegen Infektionskrankheiten, Entzündungen und Tumore, aber auch gegen Medikamente. Diesen wichtigen Effekt sollte man zulassen: Bis 40 °C muss Fieber nicht gesenkt werden, es sei denn, Erkrankte haben bestimmte Grundrisiken, beispielsweise eine Immunschwäche oder bei Kindern die Neigung zu Fieberkrämpfen.

    Dazu muss man zunächst die Bedeutung des Fiebers bei der Heilung verstehen. Fieber ist nämlich kein Symptom, das wir mittels Medikamente loswerden müssen – Fieber ist ein Mechanismus der Natur, um den Körper zu heilen und Krankheitserreger zu beseitigen.

    Fieber ist ein natürlicher und äußerst effektiver Abwehrmechanismus unseres Körpers, der durch bestimmte Reize ausgelöst wird. Fieber aktiviert körpereigene Heilprozesse des Immunsystems, die in der Lage sind, eine Vielzahl von Erregern abzuwehren.

    Ab 40 °C wird Fieber für den eigenen Organismus schädlich. Werte von 40 °C werden gerade von Kleinkindern dennoch sehr schnell erreicht, sollten dann aber nicht lange toleriert werden. Hat ein Erwachsener 40 Grad Fieber, ist dies ein Hinweis auf eine ernsthafte Erkrankung.

    Wie aktiviere ich die Selbstheilung?

    Gesundheit ist nichts Statisches! Psyche, Nerven- und Immunsystem hängen eng zusammen, besagt die Wissenschaft der Psychoneuroimmunologie. Die meisten Krankheiten kuriert der Körper aus eigener Kraft. Jede Selbstheilung, sei es bei einer Erkältung oder einem spontanen Rückgang einer fortgeschrittenen Krebserkrankung, stützt sich auf derartige selbstregulative Mechanismen. Der Arzt dient hier seit jeher nur als Unterstützer. Die drei wichtigsten Grundlagen für einen gesunden Körper:

    1. Gedanken / Emomotionen / Entspannung

    Gedanken und Gefühle können dabei auf den Organismus wie eine Arznei wirken. Fühlst du dich lebendig, voller Kraft und Energie wird dein Immunsystem und dein Körper allgemein gestärkt. Bist du über einen längeren Zeitraum unzufrieden oder sehr gestresst, wird auch die Stärke deines Immunsystems nachlassen. Löse und befreie dich von Unzufriedenheiten, und auf jeden Stress sollte eine Erholungsphase folgen. Setze in deinem Alltag bewusst Gegenpole, zum Beispiel mit Meditation, Yoga, Natur oder anderen Entspannungsverfahren.

    2. Bewegung & Sport

    Regelmäßige körperliche Bewegung stärkt das Immunsystem. Als Faustformel gilt mindestens dreimal wöchentlich für 30 Minuten, besser wäre natürlich mehr. Die Bewegung sollte auch aus einer schweißtreibenden Ausdauersportart bestehen. Falls du mehr über Bewegung & Fitness erfahren möchtest, hier wäre unsere gesamte Zusammenstellung dazu.

    3. Ernährung & Darmgesundheit

    Achte auf eine ausgewogene obst- und gemüsereiche Ernährung mit weniger Fleisch. Dazu mindestens zwei Liter pro Tag trinken. Die Ernährung hat einen enormen Einfluss auf unser Immunsystem, erfahre folgend mehr dazu oder in unseren zwei Artikeln: Darmsanierung oder Clean Eating.

    Die eigene Einstellung ist mit entscheidend ob man krank wird oder nicht. Impfe dich selber mit starken Gedanken, ich habe ein starkes Immunsystem, ich bin absolut gesund, die Viren können mir nichts anhaben.
    Es scheint als ob unsere Medien eine große Triebfeder unsere all jährlichen Grippewelle ist, Kundgebungen wie: „Aufgepasst die Grippe ist im vollen Gange!“, kurbeln Grippewellen manchmal noch so richtig an. Die Leute starten sich zuerst selber kränklich zu fühlen und gerade deshalb bekommen Viren erst eine Chance!

    Finde den gesunden Weg zu dir selbst, zu einer optimalen Gesundheit und zu einem energievollen Leben: Innere Gesundheit & Ernährung | Körper & Bewegung | Gedanken & Emotionen | Lifestyle

    # Was stärkt das Immunsystem? Ein starkes Immunsystem stärkt den Körper und schützt vor Krankheiten. Mit einem starken Immunsystme lassen sich Infektionen effektiv verhindern. # health-generation

    Clean Eating die gesündeste Ernährung! | Wie ernähre ich mich gesund?

    Clean Eating die gesündeste Ernährung! Ernährungsweise welche auf frische, unverarbeitete und vollwertige Lebensmittel setzt.

    Möchtest du dich rundum wohl fühlen und deine Fitness aufs nächste Level bringen? Diese Gesunde Ernährung „Clean Eating“ setzt auf unverarbeitete Lebensmittel, mit denen frisch gekocht oder roh gegessen werden. Es geht vor allem darum, möglichst „reines“ Essen zu sich zu nehmen. Ein „zurück zur Natur“, möglichst natürliche Zutaten roh oder schonend zuzubereiten anstatt künstlich und fertig hergestellte Lebensmittel zu essen. Saisonales und Regionales wird bevorzugt.

    Auf dich und deinen Körper hat Clean Eating ausschließlich positive Auswirkungen. Es beeinflusst nicht nur deinen Körper, deine Organe und deine Fitness. der Darm ist ebenfalls in direktem Weg mit dem Gehirn verbunden, 90% der Darm- Nervenverbindungen senden Informationen zum Gehirn, dadurch reduziert diese gesunde Ernährung Stress und fördert auch dein psychisches Wohlbefinden.

    1.0 Grundlagen – Clean Eating

    Ernähre Dich hauptsächlich frisch, regional, roh oder schonend zubereitet. Wenn du Bio bevorzugst, Weißmehl meidest, auf Zucker verzichtest und deine Mahlzeiten frisch zubereitest, bist du auf dem besten Weg, dich clean zu ernähren.

    Was bedeutet Clean Eating? 

     Clean Eating – das ist keine Diät, sondern ein Ernährungsprinzip, das darauf basiert, welche Lebensmittel für unseren Körper gesund und nährstoffreich sind. Eine naturbelassene Ernährung, die ohne Produkte mit künstlichen Zusatzstoffen auskommt.

    Du isst vor allem Vollkornprodukte, sowie Bio-Gemüse und greifst anstelle von weißem Haushaltszucker zu Alternativen wie Honig, Ahornsirup oder Agavendicksaft.

    Clean Eating vermeidet alle Lebensmittel, die industriell verarbeitet wurden und versuchen, sich so einfach und frisch wie nur möglich zu ernähren. Dadurch wirst du automatisch mit gesunden Proteinen, gesunden Fetten und optimal mit allen Mineral und Vitalstoffen versorgt.

    Durch Clean Eating reduzierst du die Giftstoffe im Körper, Umweltgifte welche aus der konventionellen Landwirtschaft und auch von Fertig-Produkten kommen, reduzierst du automatisch.

    Der Körper wird es dir mit mehr Vitalität, einem guten BMI und vor allem auch mit einer Resistenz gegenüber vielen Zivilisationskrankheiten danken.

    Clean Eating

    Clean Eating Lebensmittel Liste

    Den Speiseplan erweitern mit …

    • natürliches Wasser ohne Kohlensäure
    • pflanzlichen Lebensmittel: Frische Salate, Kräuter, Wildkräuter, Gemüse schonend gegart oder roh
    • Gesundefette wie Avocados, Nüsse, Kokosnuss
    • Beeren
    • Hülsenfrüchte: Erbsen, Kichererbsen, Linsen
    • Süsskartoffeln
    • Gesunde Getreidesorten: Quinoa, Hirse, Buchweizen, Amaranth
    • alle Superfoods (siehe Supernährstoffe)
    • alle basischen Lebensmittel (siehe Säure-Basen Tabelle)

    Ja natürlich, aber sparsam …

    • Obst (am besten regional)
    • Nüsse
    • Kartoffeln
    • Vollkornreis
    • Vollkornprodukte: Getreide wie Rogen, Dinkel, Soja, Vollkornreis 
    • tierische Fette: Wildfisch oder Fleisch wie Rind, Strauss, Huhn
    • tierische Produkte: Eier, Gelatine
    • pflanzliche Milchprodukte: Sojajoghurt, Mandelmilch, 
    • unverarbeitet Milchprodukte: Vollmilchprodukte, Rahm, Butter, Ziegenmilch, Schafmilch
    • Frischkäse

    Weglassen oder minimieren …

    • Zucker
    • Weizenprodukten: vorallem Weissbrot und helle Teigwaren
    • Weiss Reis
    • ungesunde Fette: Wurstwaren, Speck, Räucherwaren
    • verarbeitete Milchprodukte wie Jogurt, erhitzte Milch, Hartkäse
    • verarbeitete Fertigprodukte
    • Fastfood: Burger, Pommes
    • Dietprodukte & und künstliche Zuckerprodukte
    • Suchtmittel wie Alkohol, Rauchen, Kaffee

    Vorteile von Clean Eating

    Gesundheit

    • Optimale versorgen des Körpers mit Vitaminen, Vital -und Mineralstoffen. Durch eine frische und schonende Zubereitung oder durch das Essen von roher Nahrung erhalten Sie viel mehr Nährstoffe in Ihren Körper.
    • Mehrheitlich basische Verstoffwechselung im Körper.
    • Vielfache Reduzierung der Zivilisationskrankheiten wie bestimmte Krebsarten, Diabetes, Krebs, Herz- Kreislauf- Erkrankungen, Allergien, Gicht, Karies, keine Verschlackungen des Darms u.s.w.. Da in einem basischen Körpermilieu Krankheiten nur schlecht entstehen können und durch viel Gemüse und Salate der Darm optimal versorgt wird.
    • Natürlicher Gewichtsverlust, keine Probleme mit überflüssigen Pfunden.
    • Weniger Entzündungen im ganzen Körper

    Schönheit

    • Keine Ablagerung von Schlacken in Haut, Haarboden und im ganzen Körper.
    • Langsamere Alterung des gesamten Körpers durch Reduzierung der freien Radikalen.

    Geist

    • Erhöht das psychische Wohlbefinden – Sie fühlen sich vitaler und sind widerstandsfähiger.
    • Widerstandsfähiger gegen Stress, Depressionen und Burnouts.

    1.1 Clean Eating Lebensmittel | Welche Lebensmittel werden bevorzugt?

    Bei Clean Eating tritt wahrer Geschmack in den Vordergrund. Wörtlich etwa „sauberes, reines Essen“. Das Essen soll naturbelassen sein – unverarbeitete, natürliche Rohstoffe wie Gemüse, Obst, Salat, Vollkornprodukte sowie natürliche Fette wie Nüsse, Avocados, Fisch oder etwas Fleisch stehen im Vordergrund.

    Clean Eating Lebensmittel

    • Lebensmittel ohne künstliche Zusatzstoffe 
    • Lebensmittel ohne raffinierten Zucker
    • Umweltschonende Herstellungsweisen 
    • Frisch & selbst zubereitet 
    • Weniger salzen – indem Sie industriell hergestellte Zutaten meiden und zum Würzen frische Kräuter verwenden, können Sie viel Salz einsparen. Volkskrankheiten wie Bluthochdruck zum Beispiel haben so keine Chance.
    • Eiweiße und komplexe Kohlenhydrate kombinieren – im Gegensatz zu anderen Ernährungs- und Fitness-Trends kommen Proteine und hochwertige Kohlenhydrate zu jeder Mahlzeit gemeinsam auf den Tisch. Das schmeckt und macht langfristig satt.
    • Ausreichend Trinken – zwei bis drei Liter am Tag sollten es schon sein, am besten Wasser, ungesüßte Tees.
    • Möglichst regional, saisonal und bio einkaufen – so vermeiden Sie nicht nur Rückstände von künstlichen Düngemitteln oder Pestiziden, sondern sorgen auch dafür, dass Ihr Obst und Gemüse durch zu lange Transportwege keine wertvollen Mineralstoffe verliert.

    Wer sich daran hält, verzichtet automatisch auf synthetische Zusatzstoffe, Süßstoffe, Zucker, Farb- und Aromastoffe, Geschmacksverstärker, ungesunde Transfette und andere unerwünschte Stoffe in verarbeiteten Lebensmitteln. Außerdem sollte es regionales, biologisches Obst und Gemüse sein, diese haben den reife Prozess direkt am Baum oder in der Erde abgeschlossen und enthalten dadurch mehr sekundäre Pflanzenstoffe.

    Das Clean Eating Konzept ist an sich nicht neu. Ganz im Gegenteil. Im Grunde lässt sich diese Ernährungsweise mit einer gesunden und vollwertigen Ernährung vergleichen.

    Bei Clean Eating geht es vielmehr um eine gesunde und bewusste Ernährungs- und Lebensweise. Dabei stehen knackig-frische und naturbelassene Lebensmittel im Mittelpunkt.

    Ganz nach dem Motto: “Back to  the roots”, wird beim Clean Eating viel selbst gekocht und frische und saisonale Lebensmittel zubereitet.

    Clean Eating führt dazu, dass du dich intensiver mit deiner Ernährung, den Herstellungsweisen und dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigst!

    Ernährungsguide pdf

    Ernährungsguide gesunde Ernährung

    Der Ernährungsguide von UPFIT hier kostenlos und ohne Mail-Adresse downloaden. Eine Super Anleitung zur gesunden Ernährung.

    Clean Eating Lebensmittel Liste – Wie ernähre ich mich gesund?

    2.0 Warum basische Lebensmittel so wichtig sind!

    Eine überwiegend basische Ernährung und damit einhergehend ein ausgeglichener Säure-Basen-Haushalt ist eine der Grundlage für Gesundheit und Wohlbefinden. (Neben der körperlichen Aktivität und einem positiven Grundeinstellung – den Stress übersäuert!!) Ernähren wir uns gesund, kann der Körper kleinere „Sünden“ wie das Stück Sahnetorte, die Wurstsemmel oder Stress gut kompensieren. Entscheidend dafür ist die ansonsten ausreichende Zufuhr an basischen Lebensmittel und gesunden Fetten.

    Werden dem Körper über längere Zeit zu viele saure und zu wenig basische Lebensmittel zugeführt, muss er immer grössere Anstrengungen unternehmen, die Säuren im Körper zu neutralisieren, um einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt (empfehlenswert sind 30 Prozent Säuren und 70 Prozent Basen in der Ernährung) aufrechtzuerhalten. Leider besteht die Ernährung vieler Menschen heutzutage überwiegend aus sauren und nur zu einem kleinen Teil aus basischen Lebensmitteln. Dabei sollte es genau umgekehrt sein. Die Folge einer solchen Übersäuerung des Körpers sind gesundheitliche Störungen und nachlassendes Wohlbefinden. 

    Übersäuerung einfach erklärt

    Der Körper eines 70-Kilogramm-Menschen besteht zufällig aus etwa 40 Litern Wasser, das einen pH-Wert von etwa 7,4 hat.

    Wie viele Menschen kennst du nun, die täglich weit mehr als nur ein Glas Cola in sich hinein schütten und dennoch nach wie vor am Leben sind? Würde deren Körperflüssigkeit nämlich plötzlich einen pH-Wert von 4,6 aufweisen, dann liefen diese Leute nicht mehr fröhlich durch die Gegend, sondern lägen fein säuberlich aufgebahrt in der nächsten Leichenhalle.

    Also bewerkstelligt der Organismus tagtäglich Meisterarbeit, indem er – ganz egal, was geschieht – den Blut-pH-Wert zwischen 7,3 und 7,45 immer schön konstant hält.

    Doch der Körper verfügt auch über eine enorme Regenerationsfähigkeit. Eine Umstellung auf basische Lebensmittel kann ihn dabei unterstützen, das Gleichgewicht im Körper wiederherzustellen und damit Störungen entgegenzuwirken.

    Hauptursache für eine Übersäuerung im Körper: Zu viel säurebildende Lebensmittel, Stress, Dauerbelastungen, Alkohol und Rauchen bringen den pH-Wert aus dem Lot.

    „Eine Übersäuerung des Körpers entsteht nicht nur durch eine falsche Ernährung, sondern auch durch übermäßige körperliche Überanstrengung (eine massive Überbelastung durch Sport) und vor allem auch durch Stress und negative Emotionen!“ Durch Clean Eating versorgst du deinen Körper optimal mit basischen Lebensmittel.“

    Die Symptome eines übersäuerten Körpers

    Müdigkeit – Wenn der Körper übersäuert ist, fühlt man sich schlaff und erschöpft. Einschlafstörungen und ein unruhiger Schlaf sind die Folge. Der Grund: Während der Ruhephase zieht sich der Körper Calcium aus den Knochen, um die Säuren im Organismus zu neutralisieren. Dieser Prozess fördert eine innere Unruhe.

    Übergewicht – Ist zu viel Säure im Körper, kann dieser sie nicht mehr abbauen und ausschwemmen. Er lagert sie dann im Fettgewebe (bei Frauen im Kinn, Bauch, Po, Oberschenkel) ab. Die Abfallstoffe verbinden sich mit den Fettzellen. Cellulite und Gewichtszunahme sind die Folgen.

    Schlechte Haut & Haarausfall – Wenn das Blut übersäuert ist, baut der Körper die Säuren nicht nur über die Leber, sondern auch über die Haut und Haarboden ab. Dadurch wird das „Schutzschild“ der Haut zerstört und Bakterien finden einen tollen Nährboden. Hallo Pickel, Unreinheiten & Haaraufall!

    Chronischer Schnupfen – Ständig läuft die Nase. Die Ursache: Der Körper versucht, über die Schleimhaut im Nasengang überschüssige Säure loszuwerden.

    Zahnprobleme – Der Mund ist ein Sammelbecken für Viren, Bakterien und Pilze. Wenn der pH-Wert im Mund zu niedrig ist, dann fühlen sich diese Mikroorganismen besonders wohl und greifen den Zahnschmelz an. Das Karies-Risiko steigt.

    Nahezu jedes Krankheitsbild und auch jede optische Veränderung, die mit dem Alterungsprozess einhergeht, kann auf eine Übersäuerung bzw. die damit einhergehenden Funktionsstörungen des Organismus zurückgeführt werden.

    Was sind die Auswirkungen eines übersäuerten Körpers?

    Du leidest häufig unter Kopfschmerzen, Verdauungsproblemen und Nervosität? Das kann viele Ursachen haben, unter anderem, dass dein Körper übersäuert ist. Denn nur, wenn der Säure-Basen-Haushalt im Gleichgewicht ist, kannst du Beschwerden und Folgeerkrankungen verhindern. Schließlich kann man davon ausgehen, dass die Entstehung vieler Erkrankungen begünstigt wird, wenngleich die wissenschaftlichen Beweise dafür noch weitgehend fehlen. Diskutiert wird ein Zusammenhang mit:

    Welches sind basische Lebensmittel?

    Basische Lebensmittel sind Nahrungsmittel, die basische Mineralstoffe und Spurenelemente wie Magnesium, Calcium, Natrium, Eisen oder Kalium liefern und die der Körper basisch verstoffwechselt. Sie werden oft auch als basenbildende Lebensmittel bezeichnet, denn in ihnen stecken gesunde Inhaltsstoffe, die die körpereigene Basenproduktion anregen. Mit Clean Eating wirst du automatisch ausreichend mit basischen Lebensmittel versorgt.

    Gleichzeitig enthalten sie nur sehr wenige bis gar keine säurebildenden Aminosäuren. Bei ihrer Verstoffwechselung hinterlassen basische Lebensmittel keine Schlacken. Im Gegenteil: Sie regen aufgrund ihrer wertvollen Inhaltsstoffe sogar die Entschlackung des Körpers an. Diese Inhaltsstoffe – neben Mineralien enthalten basische Lebensmittel oft auch Antioxidantien, sekundäre Pflanzenstoffe, gesunde Fettsäuren und Vitamine – wirken entzündungshemmend und beeinflussen die Darmgesundheit positiv.

    Der Geschmack eines Nahrungsmittels sagt übrigens nichts über seinen Basen- oder Säuregehalt aus. So wird zum Beispiel die ziemlich sauer schmeckende Zitrone im Körper basisch verstoffwechselt, während die eher wenig sauer anmutende Milch sauer verstoffwechselt wird – entscheidend ist also allein die Zusammensetzung eines Nahrungsmittels. Sie bestimmt, ob ein Lebensmittel sauer oder basisch ist.

    Essen von säurebildenden Lebensmittel wäre im Grunde ja nicht schlimm, wenn entweder die Pizza eine Ausnahme darstellte oder Mineralstoffe in unbegrenzter Anzahl vorhanden wären. Doch ist leider meistens weder das eine noch das andere der Fall. Mahlzeiten (und Getränke), die ähnlich säure bildend sind wie Pizza werden täglich nicht nur einmal, sondern mehrmals gegessen und getrunken. Und oft sind Mineralstoffe in einem modern ernährten Körper Mangelware.

    Die Folge ist eine Säure-Flut im Organismus. Grosse Mengen Puffersubstanzen und auch Mineralstoffe werden benötigt, um all die eintreffenden Säuren zu neutralisieren. Der Körper versucht verzweifelt, sein Säure-Basen-Gleichgewicht zu halten. Mit Pizza & Co treffen aber nicht annähernd so viele Mineralstoffe ein, wie der Organismus für die Neutralisierung der entstehenden Säuren bräuchte. Woher nehmen, wenn nicht stehlen?

    Und so muss der Körper mit sich selbst Raubbau betreiben. Er muss seine eigenen Mineralstoffdepots plündern. Aus den Knochen holt er sich Mineralien. Oder aus den Zähnen. Aus dem Haarboden, aus den Blutgefässen oder aus den Organen. Damit riskiert er langfristig schwere Schäden wie z. B. Karies, Krampfadern, Haarausfall, Osteoporose, brüchige Fingernägel, Bandscheibenleiden, Arteriosklerose usw. Doch bleibt ihm nichts anderes übrig, um sich kurzfristig am Leben zu halten. Denn das Blut muss basisch bleiben, koste es, was es wolle – andernfalls wäre tatsächlich eine Azidose die Folge und damit u. U. der baldige Tod.

    Clean Eating Lebensmittel Liste – sauer/basisch

    3.0 Speiseplan erweitern mit Supernährstoffen

    Bestimmte Nahrungsmittel von besonderem gesundheitlichen Nutzen wie zum Beispiel Kulturheidelbeeren und Brokkoli nennen wir Superfoods. Mit den hier aufgeführten natürlichen Nahrungsmittel kannst du Krebs, Alzheimer, Diabetes und vielen anderen Zivilisationskrankheiten wirksam vorbeugen. Wildformen dieser Gemüse, Nüssen und Kerne waren die Grundnahrungsmittel unserer frühen Vorfahren. Bei den wenigen Sammlern-und-Jäger- Völkern, die es heute noch gibt, sind Autismus, Demenz, Diabetes, Krebs und Autoimmunerkrankungen so gut wie unbekannt und das ist kein Zufall. Finde hier die gesündesten Lebensmitteln im Artikel Supperfoods

    Dieser hochwirksame Transkriptionsfaktor stellt für alle Gewebe und Organe des Körpers einen Schutz vor vielerlei Krankheiten dar, zum Beispiel Krebs, Herzkrankheiten, Demenz, Lungenkrankheiten und Autoimmunkrankheiten. Wir haben es hier mit einem der wichtigsten zellulären Schutzmechanismen zu tun, der dazu da ist, freie Radikale einzufangen und oxidativen Stress durch Toxine und Karzinogene entgegenzuwirken. Außerdem wirken alle folgenden folgenden natürlichen Superfoods basisch auf deinen Körper.

    Die besten Gemüse aus der Familie der Kreuzblütler

    Zu den gesündesten Lebensmittel gehören die Gemüse aus der Familie der Kreuzblütler, das sind insbesondere verschiedene Kohlsorten. Diese Gemüse sind nicht nur reich an Ballaststoffen, Antioxidantien und sekundären Pflanzenstoffen, sondern aktivieren auch über einen sogenannten Transkriptionsfaktor das Entgiftungssystem in den Zellen und schalten die Langlebigkeitsgene ein. Superfoods sind reich an Nährstoffen und Vitaminen. Der Trend geht dabei ausserdem zu haltbaren und wirksamen Pulvern. Außerdem lässt sich so ganz einfach ein Super-Smoothie zaubern.

    Brokkoli | Blumenkohl | Weisskohl & Rosenkohl|Pak Choi | Grünkohl | Blattkohl | Brauner Senf | Rucola

    Weitere starke Gemüse, Salate, Kräuter und Gewürze

    Gemüse ist lecker, knackig und gesund. Dazu reich an Vitaminen, Kohlenhydraten, Eiweißen und Mineralstoffen. Je nach Gemüse sind vor allem Vitamin C und Vitamin K, sowie Magnesium und Phosphor in hohen Mengen enthalten. Wer gerne Gemüse ist, tut nicht nur seine Figur etwas Gutes, sondern vor allem auch dem ganzen Körper. Vielen Gemüsesorten haben sogar eine gesundheitsfördernde Wirkung. Längst wird Gemüse und Salat nicht mehr nur als Beilage einer Mahlzeit gereicht, sondern sollte der Hauptbestandteil jeder Mahlzeit sein.

    Sellerie | Spinat | Mangold | Gartensalat |Süßkartoffeln | Kelp oder Braunalgen | Petersilie | Moringa | Koriander | Basilikum | Maca | Kurkuma

    Nüsse, Samen & Kerne

    Mit Nüssen, Samen und Kerne führen wir uns reichlich gesunde Pflanzenfette zu. Die Öle aus Kokosnüssen, Walnüssen, Mandeln, und Leinsamen sowie Olivenöl extra vergine enthalten Omega-3-Fettsäuren in hoher Konzentration, und die lange Liste der gesundheitlichen Vorzüge reicht von der Senkung des Cholesterinspiegels bis zur Linderung von Depressionen.

    Walnüsse | Mandeln | Paranüsse | Cashewkerne | Pekanüsse | Macadamianüsse | Erdnüsse | Hanfsamen | Sesam | Sonnenblumenkerne | Kürbiskerne

    Avocado

    Lass dich nicht von hohen Fettgehalt der Avocado nicht irritieren, es handelt sich um gesunde einfache ungesättigte Fettsäuren (Omega-3), darunter die Ölsäure, die das Brustkrebsrisiko senkt und die Aufnahme der Nährstoffe im Darm fördert. Avocados enthalten Lutein, ein Carotinoid, das der Makuladegeneration (Funktionsweise verschiedener Zellen der Netzhaut) entgegenwirkt. sowie Folsäure, eine Substanz aus der Gruppe der B-Vitamine, die Herzkrankheiten und Gehirnschlägen vorbeugt. Mit ihrem Ballaststoffreichtum und dem niedrigen glykämischen Index unterstützen Avocados die Regulierung des Blutzuckers. Sie enthalten auch das Antioxidans Glutathion, und zusammen mit Spinat oder Tomaten und ihrem hohen Gehalt an Alpha-Liponsäure sind sie ein ideales Gespann zur Erhaltung der Zellgesundheit. 

    Beeren

    Was den Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen angeht, sind Heidelbeeren kaum zu überbieten, ich nenne nur das Pterostiben, das cholesterin- und blutdrucksenkend wirkt und vor Krebs und Demenz schützt. Heute wissen wir, dass sie Antioxidantien sowie Eisen, Selen und Zink liefern. Die Nährstoffdichte ist bei der Wildform höher als bei der Kulturform. Gojibeeren Sie haben eine hohe Nährstoffdichte, so ist ihr Gehalt an Antioxidantien zwei- bis viermal so hoch wie bei der Kulturheidelbeere, dazu enthalten sie neun essentielle Aminosäuren, die sie zu einem vorzüglichen Lieferanten von Einweissbausteinen machen. Acaibeeren soll Krebs heilen und schlank machen.

    Sehr empfehlenswerte Doku über die Wichtigkeit der ungesättigten Fette

    Du dachtest, Ernährung hat KEINEN Einfluss auf DEINE GEDANKEN -TJA, hier mal ein Video, das dich zum NACHDENKEN BRINGEN WIRD!

    Die Ernährung beeinflusst nicht nur deinen Körper sondern auch deinen Geist, iss ungesättigte Fette!

    3.1 Wie gesund sind Obst, Fleisch und Fisch?

    Obst

    In früheren Zeiten stand den Menschen nicht das ganze Jahr über jede Sorte Obst zur Verfügung. Sie aßen nur das Obst der jeweiligen Gegend und nur dann, wenn es reif war, das war ausser in tropischen Gegenden normalerweise im Spätsommer und im Herbst. Ihr Körper war darauf eingestellt.

    So sorgt das von der Bauchspeicheldrüse erzeugte Hormon Insulin dafür, dass aufgenommener Zucker in Fett umgewandelt und gespeichert wird, was für unsere frühen Vorfahren bedeutete, dass ein Teil des mit den Früchten aufgenommenen Zuckers als Fett eingelagert werden konnte, um während der langen Wintermonaten als Energiequelle dienen zu können. Für uns heute gibt es jedoch keine kargen Winter mehr, was bei vielen leicht am Fettansatz um die Leibesmitte zu erkennen ist. Kurz, unser Körper ist evolutionsgeschichtlich nicht darauf eingestellt, dass wir über die eigentliche Saison hinaus grössere Mengen Obst zu uns nehmen. Dies bringt unseren Insulinhaushalt durcheinander und lässt den Blutzucker hochschnellen, sogar mitunter in gefährliche Bereiche.

    Nimm also Obst nur in Massen zu dir und wirklich als Obst, nicht als Saft. Du willst ja auch die wohltuenden Ballaststoffe haben und den Blutzuckerspiegel nicht unnötig anheben. Dein Vitamin und Mikronährstoff-Bedarf würde auch vollständig mit ausreichend Blattgemüse abgedeckt werden!! Wenn du außerhalb der Obstsaison wirklich Verlangen danach hast, kannst du natürlich eine saftige Mango, Heidelbeeren oder Dörrobst genießen, einfach in Massen.

    Fleisch

    Fleisch liefert vollständiges Eiweiss mit sämtlichen essenziellen Aminosäuren. Versuche aber nicht irgendein Fleisch zu essen, sondern unbedingt Fleisch von freilaufenden Tieren. Das Fleisch von Weidevieh mit einer natürlichen Ernährung ist besonders reich an Omega-3-Fettsäuren. Versuche idealerweise nur ein bis zweimal pro Woche mageres hochwertiges Fleisch zu essen und verzichte auf Wurstwaren oder Speck. Sich vegetarisch oder vegan zu ernähren ist natürlich kein Problem und aus vielen Gründen sogar anstrebsam. Fleisch wenn es nicht im Übermass konsumiert wird (2-3 pro Wochen) ist ein gute Säurebilder.

    Fisch

    Wenn Fisch bei dir nur selten oder gar nicht auf den Tisch kommt, solltest du das ändern. Fisch ist ein sehr proteinreiches Lebensmittel. Fisch besitzt einen hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren vom Typ Docosaxaensäure (DHA) und ist deshalb eine vorzügliche Gehirnnahrung. Diese ungesättigten Fette wirken außerdem positiv auf die Blutwerte aus und schützen somit vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Herzinfarkten und Schlaganfällen. Meide Zuchtfische, der häufig mit Antibiotika belastet ist und zudem mit Soja und Getreide gefüttert wird, was überhaupt nicht der natürlichen Ernährung dieser Tiere entspricht. Nur weil Veganer keinen Fisch essen, sollten sie nicht auf Omega-3-Fettsäuren verzichten. Es gibt pflanzliche Lebensmittel, die ebenfalls reich an ungesättigten Fettsäuren sind. Guten Fischersatz bieten folgende Lebensmittel: Algen | Leinöl & Leinsamen | Walnüsse | Chiasamen.

    3.2 Vegane Ernährung versorgt perfekt mit allen Nähr- & Vitalstoffen

    Wie decken Veganer ihren Proteinbedarf, wie Ihren Calciumbedarf, woher bekommen sie ihr Eisen, woher ihre B-Vitamine und so weiter und so fort. Wir erklären, wie dein Bedarf an den verschiedensten Nähr- und Vitalstoffen mit einer veganen Ernährung ganz einfach gedeckt ist.

    Wenn du dich als Veganer ausgewogen und gesund ernährst, wirst du nie eine Unterversorgung an Nähr- & Vitalstoffen aufweisen. Eine Ausnahme ist hier ausschließlich das Vitamin B12. Vitamin B12 kommt kaum in pflanzlicher Ernährung vor, du musst also unbedingt Vitamin B12 supplementieren – auch wenn du dich kerngesund fühlst. Einer ausreichenden Zufuhr von Eisen, Vitamin D oder Calcium müssen Veganer aber trotzdem Beachtung schenken.

    1. Veganer aufgepasst – Vitamin B12!!

    Das Vitamin B12 spielt in der veganen Ernährung eine zentrale Rolle, denn es ist in pflanzlichen Lebensmitteln kaum enthalten. Veganer*innen müssen auf eine ausreichende Zufuhr achten.

    Ein häufig diskutiertes Thema beim Vegan-Umstieg ist die Versorgung mit Vitamin B12. Es gibt gute Gründe, Vitamin B12 in Tablettenform einzunehmen, da ein B12-Mangel dauerhafte Schäden verursachen kann – übrigens auch bei Nicht-Veganern. Vegane B12-Präparate sind heute zu günstigen Preisen in Vegan-Shops, Drogeriemärkten und im Online-Versandhandel erhältlich. Meist reichen 1-2 Tabletten in der Woche.

    Vitamin B12 wird unter anderem für die Zellteilung und die Aufrechterhaltung des Nervensystems benötigt. Ein schwerer Mangel äussert sich durch Blutarmut oder Missempfindungen, so weit kommt es heutzutage zum Glück nur noch selten. Häufig ist jedoch eine leichte Unterversorgung, die keine Symptome verursacht, aber das Risiko für Herzkreislauferkrankungen und Knochenbrüche erhöht.

    Das Vitamin B12 wird von Bakterien hergestellt. In pflanzlichen Lebensmitteln ist es praktisch nicht enthalten. Auch in fermentierten Produkten (z.B. Tempeh, Sauerkraut, Bier) oder Algen kommt es nur in Spuren vor. Wissenschaftliche Quellen schreiben den veganen Nahrungsmitteln Sauerkraut, fermentierte Sojaprodukte, Shiitake-Pilze sowie Wurzel- und Knollengemüse Spuren von Vitamin B12 zu. Diese geringen Mengen reichen allerdings zur Bedarfsdeckung nicht aus. Du musst also unbedingt Vitamin B12 supplementieren – auch wenn du dich kerngesund fühlst.

    2. Veganer aufgepasst – Eisen!

    Obwohl Veganer im Durchschnitt mehr Eisen als Mischköstler aufnehmen, leiden der Deutschen Vegan-Studie zufolge 42 Prozent der jüngeren und 13 Prozent der älteren unter einem Mangel. Grund: Sogenanntes dreiwertiges Eisen aus pflanzlichen Quellen ist nicht so gut verwertbar wie zweiwertiges aus Fleischprodukten. „Um Beschwerden wie Müdigkeit, Konzentrationsstörungen und Appetitlosigkeit zu vermeiden, sollten daher wichtige pflanzliche Quellen wie Quinoa, Hirse und Vollkorn regelmäßig auf dem Speiseplan stehen. Salate lassen sich beispielsweise perfekt mit eisenhaltigen Kürbiskernen, Sesamsamen oder Mandeln verfeinern. Aber auch auf Vitalstoffe wie Vitamin B12, Vitamin D oder Calcium und Zink müssen Veganer  besonders achten. Der Gesundheit zuliebe kann hier auch einmal auf Nahrungsergänzungsmittel zurückgegriffen werden.

    3. Vitamin D in der veganen Ernährung

    Sonnenschein und diese Lebensmittel versorgen uns mit Vitamin D: Champignons, Morcheln, Pfifferlinge, Steinpilze, Avocados und in geringen Mengen kommt Vitamin D auch in Wildpflanzen wie Brennnesseln, Löwenzahn, Brunnenkresse und vielen weiteren vor. Alles zum Sonnen tanken erfährst du hier.

    4. Calcium in der veganen Ernährung

    Wie so oft hilft es auch bei der Deckung des Calciumbedarfs, möglichst aus dem Vollen zu schöpfen und verschiedene potenzielle Calciumquellen in die tägliche Ernährung einzubauen:

    • Wann immer möglich solltest du auf mit Calcium angereicherte Pflanzenmilchsorten zurückgreifen, die ca. 120 mg Calcium pro 100 ml enthalten. Auf diese Weise kannst du schon mit deinem Frühstücksporridge oder einem großen Smoothie etwa ein Drittel deines Tagesbedarfs decken.
    • Oxalsäurearme, calciumreiche Gemüsesorten wie z.B. Grünkohl, Rucola oder Brokkoli. Oxalsäurereiche Gemüse wie z.B. Spinat oder Mangold haben hingegen eine sehr geringe Bioverfügbarkeit und sind deshalb als Calciumquellen eher ungeeignet (was sie natürlich nicht zu schlechten Lebensmitteln macht).
    • Calciumreiche Samen und Nüsse wie Sesam, Chiasamen, Leinsamen, Mandeln, Haselnüsse, Pistazien oder Walnüsse können als Beigabe zum Müsli oder Smoothie, als Topping für warme Gerichte und Salate oder pur als Snack zur Calciumversorgung beitragen.
    • Auch Tofu kann eine tolle Calciumquelle sein – insbesondere wenn als Gerinnungsmittel Calciumsulfat verwendet wird (wird auf der Zutatenliste ausgewiesen).
    • Wenn du möchtest, kannst du auch ein calciumreiches Mineralwasser trinken. Bei besonders calciumreichen Sorten kannst du theoretisch allein auf diese Weise schon deinen Tagesbedarf decken.
    • Die Rotalge Lithothamnium calcareum ist mit 300-350 mg pro Gramm extrem calciumreich. Zu einem feinen, geschmacksneutralen Pulver zermahlen kannst du sie in deine Gerichte einrühren und auf diese Weise praktisch jede beliebige Mahlzeit aufwerten.

    Und schließlich liefern natürlich auch viele andere pflanzliche Lebensmittel Calcium in geringeren Mengen, die in Summe aber ebenfalls einen Beitrag zu deiner Calciumversorgung leisten werden.

    5. Proteine in der veganen Ernährung

    Natürlich sind Proteine in nahezu allen Pflanzen und daher auch in allen Gemüsearten, in allen Früchten und in allen Samen enthalten. Besonders üppig mit Proteinen ausgestattet sind jedoch die folgenden pflanzlichen Lebensmittel:

    • Nüsse (Mandeln, Walnüsse, Paranüsse, Haselnüsse),
    • Hülsenfrüchte (Erdnüsse und Erdnussmus, Bohnen, Linsen, Erbsen, Kichererbsen etc.),
    • Samen (Kürbiskerne, Leinsamen, Sonnenblumenkerne, Pistazien, Mohn, Sesam), Vollkornprodukte (insbesondere Quinoa und Amaranth) und
    • Sojaprodukte
    • Reisprotein, Hanfprotein oder Lupinenprotein

    Mit zu den proteinreichsten Gemüsearten gehören Kohlgemüse (besonders Rosenkohl, Grünkohl und Wirsing), aber auch Gartenkresse, Kräuter, Wildpflanzen und Pilze.

    In Früchten ist im Verhältnis zur Gesamtmasse wenig Eiweiss vorhanden (meist unter 1 Gramm pro 100 Gramm), trocknet man sie jedoch, so erhält man auf eine geringere Menge Frucht einen höheren Eiweissgehalt, weshalb auch Trockenfrüchte interessante Mengen an Proteinen (teilweise die fünffache Menge im Vergleich zur frischen Frucht) liefern können. Hier eignen sich besonders Trockenfeigen, Trockenaprikosen, Trockenbananen und Trockenpfirsiche.

    6. Beta-Carotin in der veganen Ernährung

    Die Spitzenreiter heißen hier Trockenaprikosen und Grünkohl. Es folgen Süßkartoffeln, Karotten, Kürbis, Fenchel, Chicoree, Fenchel, Paprika sowie alle grünen Blattgemüse wie Feldsalat, Spinat, Rucola und Mangold, besonders aber Wildgemüse wie Löwenzahn, Brennnessel und Sauerampfer.

    Ausgesprochen Beta-Carotin-reiche Früchte sind Hagebutten, Honigmelonen, Kakis, Guaven, Mandarinen, Mangos, Sanddorn, Brombeeren und frische Aprikosen.

    7. Coenzym Q10 in der veganen Ernährung

    Coenzym Q10 findet sich in den folgenden Lebensmitteln, wird bei Zubereitungen wie Kochen oder Braten jedoch mengenmässig um bis zu 24 Prozent reduziert, so dass man – wann immer möglich – zu Rohkost greifen sollte: Erdnüsse, Sesam, Pistazien, Brokkoli, Blumenkohl und Spinat.

    8. Vitamin C in der veganen Ernährung

    Wer sich von pflanzlichen Lebensmitteln ernährt, wird nicht in der Lage sein, einen Vitamin-C-Mangel zu entwickeln – es sei denn, man konzentrierte sich ausschließlich auf Getreideprodukte, die so gut wie Vitamin-C-frei sind.

    Früchte und Gemüse dagegen enthalten alle in unterschiedlichen Mengen Vitamin C, z. B.

    • Beeren (Acerola, Aronia, Erdbeeren, Hagebutten, Sanddorn etc.),
    • Paprika, Petersilie, Brokkoli, Blumenkohl, Römersalat, Rosenkohl, Grünkohl, Kohlrabi, Tomaten, Spargel, Sellerie, Squashkürbis, Karotten, Knoblauch, Süsskartoffeln, Zwiebeln, Kartoffeln und frisches Sauerkraut.
    • Zitrusfrüchte (Zitronen, Orangen, Grapefruit, Mandarinen, Kumquat etc.),
    • Papayas, Kiwis, Ananas, Aprikosen, Wassermelonen.

    3.3 Die 5 ungesündesten Lebensmittel!

    Es gibt gesunde, weniger gesunde und eindeutig ungesunde Lebensmittel. Wenn du die gesunden bevorzugst und von den weniger gesunden nur ab und zu etwas isst, bist du bereits auf dem richtigen Weg.

    Während es also Lebensmittel gibt, die trotz ihrer Nachteile durchaus auch Vorteile für unsere Gesundheit haben können (Eier, Fleisch, Vollkornprodukte etc.), gibt es Nahrungsmittel, die ausschließlich Nachteile mit sich bringen – außer für den Hersteller, dem bringen sie natürlich auch ein paar Vorteile. Finde folgend unsere Liste mit Lebensmittel die du auf ein Minimum reduzieren solltest oder einfach ganz weglassen solltest.

    1. Weizen & Weissmehlprodukte

    Weissmehl, Weissbrot, Nudeln aus Weissmehl, Kekse aus Weissmehl etc. sind völlig frei von Vitaminen und auch annähernd frei von Mineralstoffen. Gleichzeitig sind sie recht energiereich, also kalorienreich. Daher spricht man in diesem Zusammenhang von leeren Kalorien. Sie füllen unseren Bauch, ohne uns die so dringend benötigten Mikronährstoffe zu liefern.

    Gleichzeitig braucht unser Körper Vitamine und Mineralstoffe, um Weissmehlprodukte verdauen und verstoffwechseln zu können. Da die Weissmehlprodukte diese nicht liefern, müssen die erforderlichen Mikronährstoffe aus den körpereigenen Vorräten entwendet werden, was langfristig – abhängig von der übrigen Ernährungsweise – eine Mangelsituation entstehen lassen kann.

    Weissmehl ist neben Zucker der Dickmacher Nummer 1.

    Weissmehl stammt ferner in den meisten Fällen aus glutenhaltigen Getreidearten, bevorzugt aus Weizen. Gluten jedoch hat zahlreiche negative Auswirkungen auf unsere Gesundheit, nicht zuletzt auf den Darm, aber auch auf unsere geistige Leistungsfähigkeit.

    Gluten ist für uns Menschen schwer verdaulich. Die Struktur von Gluten ist derart komplex und stark gebunden, sodass sie weder durch Magensäure noch Verdauungsenzyme aufgespalten werden kann.

    Doch nicht nur das: Gluten und andere Bestandteile in Getreide hemmen sogar Verdauungsenzyme, die für den Abbau von Kohlenhydraten und Proteinen verantwortlich sind.

    Neben der Enzymhemmung gibt es noch weitere, durchaus schlimmere Folgen von übermäßigem Glutenkonsum. Vier Krankheitsbilder haben sich in den letzten Jahren als Zivilisationskrankheiten etabliert, die direkt mit Gluten in Zusammenhang gebracht werden.

    Reizdarm

    Etwa 12,5 Prozent leiden in Deutschland unter Reizdarmsyndrom. Die Hauptsymptome sind Bauchschmerzen, Blähungen, Verstopfungen und Durchfall. Es kann rasch durch einen Verzicht auf glutenhaltige Nahrungsmittel therapiert werden.

    Allergie

    Wer nach dem Verzehr von Getreide oder glutenhaltigen Produkten allergische Reaktionen (Juckreiz, Niesen, tränende Augen, Müdigkeit etc.) aufweist, kann gegen Gluten und andere Weizenbestandteile eine Allergie entwickelt haben.

    Durchlässiger Darm

    An sich ist das nichts Schlimmes. Unser Darm lockert dank des Botenstoffes Zonulin gelegentlich die Zellverbindungen, um Proteine und Krankheitserreger auszuschleusen. Das ist ein normaler Mechanismus unseres Immunsystems und dient unserer Darmgesundheit.

    Werden diese Verbindungen jedoch nicht schnell genug wieder geschlossen und die Zellen ersetzt, entstehen Löcher in der Darmwand und sorgen für vermehrtes Zellabsterben. Unser Darm wird undicht.

    Gluten fördert massiv die Bildung des Stoffes Zonulin. Bei übermäßigem Glutenkonsum kann so die Rückbildung der Zellverbindungen behindert und die Darmflora angegriffen werden.

    Autoimmunerkrankungen

    Doch auch das ist noch nicht genug. Neben der Förderung von Zonulin greift Gluten unsere Darmzellen an. Die dort entstehenden Entzündungen können bei regelmäßigem Konsum zu chronischen Erkrankungen führen, die eine Überschwemmung des Körpers mit Allergenen und Krankheitserregern begünstigen. Viele Mediziner stellen Gluten daher in direkten, aber oftmals nicht einzigen Zusammenhang mit verschiedenen Autoimmunerkrankungen.

    Bei der Zöliakie ist Gluten jedoch der alleinige Auslöser. Es bindet das körpereigene Protein Transglutaminase und wird vom Immunsystem als Fremdkörper identifiziert.

    Die Folge ist eine chronische und extreme Entzündung des Dünndarms, der mit allerlei Schmerzen verbunden ist. Als Behandlung wird eine strikte glutenfreie Ernährung empfohlen.

    Migräne & Depressionen

    Nicht nur Verdauungsstörungen, auch Migräne, Depressionen und Müdigkeit können auf eine Gluten-Unverträglichkeit oder Zöliakie hinweisen.

    Wer an einer Migräne leidet, kommt sicher nicht als Erstes auf die Idee, die Ursache für die Kopfschmerzattacken im Verdauungsbereich zu suchen. Doch auch eine Zöliakie – eine chronische Erkrankung der Dünndarmschleimhaut, die auf einer Überempfindlichkeit gegenüber bestimmten Bestandteilen im Klebeeiweiß Gluten beruht – kann sich durch derartige Symptome äußern. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) in einer Pressemitteilung auf ihrer Website hin. Zöliakie bleibt nach Meinung der Experten viel zu oft unerkannt, weil sich meist keine klar umrissenen Symptome zeigten.

    2. Zucker

    Zucker hat viele negative Auswirkungen auf den Körper. Er macht schlaff, antriebslos, müde, depressiv und krank. Zucker ist jedoch auch wichtig für den menschlichen Organismus. Doch ist Zucker nicht gleich Zucker. Haushaltszucker ist schädlich, während natürlicher Zucker, wie er in Früchten, Gemüse oder vollwertigen Lebensmitteln vorkommt, wichtig und gesund ist.

    Zucker kann die folgenden Symptome auslösen oder an deren Entstehung mit beteiligt sein: Unerklärliche Müdigkeit, Antriebs- und Energielosigkeit, Depressionen, Angstzustände, Magen- und Darmprobleme wie Völlegefühle, Blähungen, Durchfalll und Verstopfungen, Haarausfall, Hautkrankheiten, Pilzbefall, Menstruationsbeschwerden, Nervosität, Schlafstörungen, Konzentrationsschwäche – bis hin zu geistiger Verwirrtheit und anderem mehr.

    Was von besonderem Interesse ist: Der Körper wird anfällig für „Infektionskrankheiten“. Sein Immunsystem ist am Boden und nicht mehr fähig, den Körper angemessen zu schützen.

    Zucker erhöht das Insulin

    Der Grund ist rasch erklärt: Zucker und mit ihm sämtliche isolierten Kohlenhydrate (Auszugsmehle und Stärken, wie z. B. Mondamin) lösen bei ihrer Ankunft im Blut – wo Zucker in der Tat bereits wenige Minuten nach seinem Verzehr ankommt – die Produktion einer grossen Menge an Insulin aus.

    Insulin ist ein Hormon der Bauchspeicheldrüse, dessen Hauptaufgabe es ist, den aus der Nahrung stammenden Zucker wieder aus dem Blut zu entfernen und ihn an sämtliche Körperzellen und Organe zu verteilen, die daraus dann ihre Energie gewinnen.

    Wird immer wieder Süsses und damit Zucker verzehrt, dann kommt es zu einem chronisch erhöhten Insulinspiegel. Dieser wirkt im Körper einerseits entzündungsfördernd und somit ganz pauschal beschleunigend auf die Entwicklung vieler chronischen Krankheiten.

    3. Fertiggerichte & Zusatzstoffe

    Wissenschaftliche Experimente haben gezeigt, welche Nährstoffe für eine exzellente Hirn- und Körperentwicklung gebraucht werden. Die Lebensmittelindustrie hat mit aller Macht daran gearbeitet, billige Nahrung herzustellen. Dabei allerdings sei die Qualität stetig verschlechtert und wesentliche hirnwichtige Bestandteile sogar eliminiert worden, so etwa die so genannten Omega-3-Fette, die fürs Gehirn lebensnotwendig sind – aber in der Lebensmittelindustrie unerwünscht, weil sie nicht so haltbar sind, wie Supermarktketten sich das wünschen. 

    Vermutlich sind diese Fette aber die wichtigste Substanz für das Gehirn. Wenn wir zu wenig Omega-3-Fettsäuren zu uns nehmen, sind die Folgen verheerend. Die Kapazität des Gehirns nimmt nicht mehr zu, sondern ab. Von diesen wichtigen Baustoffen fürs Gehirn nehmen die Menschen aber immer weniger zu sich. 

    Omega-3-haltige Lebensmittel
    • Fisch: Schellfisch, Thunfisch, Makrele, Lachs, Forelle, Sardine.
    • Speiseöle: Rapsöl, Hanföl, Leinöl, Walnussöl, Perillaöl, Chiaöl.
    • Gemüse: Rosenkohl, Spinat, Bohnen, Avocado.
    • Nüsse und Samen: Chia-Samen, Leinsamen, Walnüsse, Mandeln.
    • Soja.

    Der Rückgang beim Verzehr dieser Fette gehe Hand in Hand mit einem Aufschwung von Funktionsstörungen unseres Gehirns, einer Zunahme mentaler Erkrankungen und niedrigeren Intelligenzquotienten.

    Was überwiegend verzehrt wird, ist das ungesunde Fett, etwa Hamburger: Ganze Generationen von Kindern leben überwiegend von Junk Food. Fettiges Fast-Food-Essen verursacht nicht nur einen Mangel, sondern ist definitiv giftig für das Gehirn.

    Die Industrieprodukte können nicht nur der Intelligenz schaden, sie können auch das Verhalten beeinflussen und etwa zu Hyperaktivität führen.

    Die weitreichendsten Auswirkungen haben vermutlich die in riesigen Mengen eingesetzten Zusatzstoffe in Lebensmitteln. Die Zitronensäure beispielsweise, die in zahlreichen Lebensmitteln und auch Süssigkeiten enthalten ist – von Rama über Fanta bis hin zu Haribo-Gummibärchen -, kann die Aufnahme von Aluminium im Gehirn fördern. Und damit das Alzheimer-Risiko erhöhen.

    Besonders problematisch ist der so genannte Geschmacksverstärker Glutamat. Die Hersteller sind natürlich von der Unbedenklichkeit überzeugt und können dafür zahlreiche wissenschaftliche Gutachten vorweisen. Deren Glaubwürdigkeit leidet indessen mitunter daran, dass sie von interessierten Industriekreisen bestellt und bezahlt wurden. So etwa ein Papier einer Professorenrunde um Hans Konrad Bielsalski von der Universität Stuttgart-Hohenheim, das – was bislang nicht bekannt war – vom weltgrössten Glutamatproduzenten in Auftrag gegeben wurde.

    Zahlreiche Neurowissenschaftler finden Glutamat denn auch eher Besorgnis erregend. Glutamat ist ein Nervengift. Es führt zur Zerstörung von Nervenzellen und kann daher bei so genannten neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer, Parkinson und der Multiplen Sklerose eine unheilvolle Rolle spielen.

    Der chemisch verwandte Süssstoff Aspartam wirkt auf ähnliche Weise. Noch vor wenigen Jahren spielten diese Zutaten kaum eine Rolle. Doch im Zeitalter von Smarties und Chio-Chips, McDonalds, und Milupa schlucken schon kleine Kinder bedenklich große Mengen potenziell hirnwirksamer Additive.

    Bisher genossen die Auswirkungen der Zusatzstoffe auf das Gehirn, namentlich der Kinder, bei der behördlichen Zulassungen nur begrenzte Aufmerksamkeit. Die Lebensmittel-Aufsichtsbehörde der Vereingten Staaten, die Food and Drug Administarion, sieht jetzt akuten Handlugsbedarf. Bisher gibt es wenig Informationen über neurotoxische Effekte, beispielsweise Verhaltensstörungen oder Schäden für das sich entwickelnde Gehirn, beklagt die Behörde.

    health-generation, unsere Sicht der Ernährung: Halte dich an eine natürliche Ernährungsweise und in ausgewogener Art und Weise. Somit erhält dein Körper Nährstoffen und Nahrung, welche er seit allzeit darauf ausgelegt ist zu verwerten. Um sich wirklich gesund zu ernähren, sollte man so oft wie möglich roh essen oder selber kochen und möglichst frische und unverarbeitete Produkte verwenden. Das ist aber schwierig, wenn man berufstätig ist. Zusätze komplett zu vermeiden ist so gut wie unmöglich. Zudem machen manche ja auch Sinn. Man kann aber versuchen, die Aufnahme zu reduzieren und auf die bedenklichen zu verzichten. Fertiggerichte sind ein absolutes No-Go in Clean Eating und das zurecht.

    4. Wurstwaren & verarbeitetes Fleisch

    Mittlerweile haben zahlreiche internationale Studien die Ergebnisse bestätigt und vielfach belegt, dass der Konsum von verarbeitetem Fleisch ungesund ist. Immer wieder zeigt sich, dass der Verzehr die Häufigkeit von Krebs- und Herz- Kreislaufkrankheiten erhöht. 

    • Verarbeitetes Fleisch ist oft gepökelt oder mit Salz versetzt. Im Körper bildet das Nitrat mit der Magensäure krebserregende Nitrosamine.
    • Ein weiterer Faktor ist die Zubereitung: Bei sehr heißem Pfannenbraten oder beim Grillen entstehen aromatische Kohlenwasserstoffe und Amine. Auch sie gelten als krebserregend.
    • In Wurst stecken viele gesättigte Fettsäuren (ungesunde Fette), die zu einem Anstieg des Cholesterinspiegels führen, Herz-Kreislauferkrankungen Vorschub leisten und dick machen.

    5. Genfood

    Wie gentechnisch veränderte Lebensmittel langfristig auf die menschliche Gesundheit wirken, weiß bis heute niemand.

    • Es fehlen Langzeituntersuchungen, wie gentechnisch veränderte Pflanzen auf die menschliche Gesundheit wirken.
    • Studien bei Tieren geben Hinweise auf mögliche negative gesundheitliche Auswirkungen.

    Dr. Gilles-Eric Sralini Leiter des französischen Forscher-Teams betonte, dass der Verzehr von gentechisch veränderte Pflanzen zu dauerhaft negativen Auswirkungen führe.

    Man hatte Ratten den von Monsanto patentierten Gen-Mais gefüttert. Innerhalb von nur drei Monaten zeigten die armen Geschöpfe Vergiftungssymptome und litten an Leber- und Nierenschäden, was die Untersuchung bestimmter Hormone im Blut zutage gebracht hatte. Eine der Maissorten führte bei den weiblichen Ratten ausserdem zu erhöhten Blutzuckerwerten und zu einer Erhöhung des Triglycerid-Spiegels(2).

    Gentechnisch modifizierte Pflanzen sind fremde Substanzen, die noch nie ein Teil der natürlichen Ernährung waren. Deshalb kam Dr. Seralini zu dem Schluss, dass keinerlei Aussagen über die Langzeitwirkung dieser Pflanzen auf den Menschen getroffen werden könnten. Bei Tieren jedenfalls wurde eine deutliche Störung der normalen Körperfunktionen schon nach sehr kurzer Zeit beobachtet.

    Genmanipulierte Pflanzen sind nicht für den menschlichen Verzehr geeignet und gehören daher nicht in die Kategorie „Lebens- oder Futtermittel“. Keine legitime Studie hat sie je als sicher oder nahrhaft eingestuft. Die Beweislast liegt bei den Produzenten solcher Pflanzen. Sie müssen die Sicherheit der Genpflanzen bestätigen. Bis heute haben alle Daten gezeigt, dass diese Pflanzen nicht sicher sind.

    Behauptungen, dass genmanipulierte Nahrungsmittel den Welthunger beenden könnten, entbehren jeder vernünftigen Grundlage und erfüllen lediglich Alibifunktion. Nicht der Hunger soll weltweit gestillt werden, sondern das Bedürfnis der Saatgutkonzerne, die Kontrolle über die weltweite Versorgung mit Lebens- und Futtermitteln in die eigenen geldgierigen Hände zu bekommen.

    # Clean Eating Lebensmittel Liste # Wie ernähre ich mich gesund? Die Anleitung zur gesündesten Ernährung. Mit Clean Eating dein Fitnesslevel erhöhen und dich wohler und vitaler fühlen. # health-generation

    Wie entsäuert man den Körper | die Anleitung zur Entsäuerungskur

    Entsäuerung des Körpers – die Anleitung zur natürlichsten Entsäuerungskur.

    Der Körper reguliert den Säure-Basen-Haushalt zwar ständig über die Puffersysteme und über die Ausscheidung der Niere. Damit hält er ihn mit einem Blut pH-Wert von 7,4 auf optimaler Betriebstemperatur. Das garantiert einen reibungslosen Ablauf aller lebenswichtigen Stoffwechselprozesse für die Energiegewinnung, Immunabwehr oder Hormon-Produktion. Bei einer chronischen Übersäuerung oder einer langanhaltender Säurenzufuhr (Ernährung & Stress) entstehen Säuren die der Körper nicht so einfach ausgleichen kann. Dadurch entzieht der Körper Mineralstoffe aus dem Haarboden oder Knochen, das Immunsystem wird schwächer und Krankheiten können schneller und einfacher entstehen.

    Entsäuern können wir unseren Körper durch eine basische Ernährung, durch Stressabbau, durch Bewegung und mit der Hilfe einer Entsäuerungskur. Eine natürliche Entäuerungskur besteht aus 3 Bestandteilen: einem ganzheitliche Basenpulver, der Sango Meeres Koralle und Bitterstoffen. Ein Entsäuerungsprogramm hilft eingelagerten Säuren und Schlacken vollständig auszuscheiden.

    1.0 Einführung – Entsäuerung des Körpers

    Unsere westliche Ernährung mit einem relativ hohen Verzehr von proteinreichen Nahrungsmitteln wie Fleisch, Brot, Getreideprodukten und einem gleichzeitig zuwenig an basenreichen Lebensmitteln wie Gemüse, Salate oder Obst führt zu einer Übersäuerung des Magens & Körpers. Ebenfalls werden relaxte Zeitgenossen, ohne Stress, nicht so leicht sauer. Im Durchschnitt wird dem Körper so ein Säureüberschuss, den die Puffersysteme nur schwer ausgleichen können zugeführt.

    Obwohl der menschliche Körper durch verschiedene Puffersysteme und durch Lunge und Niere den Säure-Basen-Haushalt regulieren und dadurch den pH-Wert konstant halten kann, kann es zu einer dauerhaften Säureüberlastung kommen. Vor allem bei falscher Ernährung, Rauchen, Bewegungsmangel, Umweltgifte und Stress kann es über Jahre hinweg zu einer chronischen Übersäuerung kommen. Zeichen einer Übersäuerung sind unter anderem Müdigkeit, Nervosität, geringere Belastbarkeit, Muskel- und Gelenkbeschwerden, mangelnde Spannkraft von Haut und Bindegewebe.

    Nahezu jedes Krankheitsbild und auch jede optische Veränderung, die mit dem Alterungsprozess einhergeht, kann auf eine Übersäuerung bzw. die damit einhergehenden Funktionsstörungen des Organismus zurückgeführt werden.

    Viele japanische Ärzte dagegen sagen, dass alle Krankheiten, die nicht durch Bakterien und Viren entstehen, durch zu viele Säuren im Körper verursacht werden (wobei sich auch Bakterien und Viren bevorzugt dort ansiedeln, wo der Säure-Basen-Haushalt im Argen liegt).

    Ganz einerlei also, ob du an Arteriosklerose, an Bandscheibenproblemen, Bluthochdruck, Depressionen, Diabetes, Haarausfall, Karies, Neurodermitis, Reizdarm oder auch nur an Schweissfüssen, Falten, Übergewicht, Cellulite und schlechter Laune leidest, eine Übersäuerung ist an diesem Problem – besonders wenn es sich um ein chronisches handelt – in jedem Fall beteiligt.

    Das wiederum bedeutet: Die Entsäuerung ist einer der ersten Schritte, der effektiv zur Lösung deines Problems beitragen kann! Denn ist der Körper mit Säuren und Schlacken überlastet, dann müssen diese zunächst einmal entfernt werden. Erst dann, kann der Organismus wieder einwandfrei funktionieren und seine ureigene Regulationsfähigkeit wieder finden.

    Entsäuerung des Körpers

    1.1 Wie kann eine Übersäuerung des Körpers entstehen?

    Eine schlechte Ernährung, zuwenig Bewegung und zuviel Stress führt zu einer Übersäuerung des Körpers. Eine chronische Übersäuerung entwickelt sich meist über mehrere Jahre durch eine ungesunde und unausgewogene Lebensweise. Da die chronische Übersäuerung eine lange Zeit unbemerkt stattfindet, spricht man auch von einer latenten Übersäuerung. 

    Um die Ursachen einer Übersäuerung des Körpers zu beseitigen, kann eine Ernährungsumstellung hilfreich sein. Ob ein Nahrungsmittel säure- oder basenbildend ist, kann man nicht schmecken. Jedoch können die Stoffwechselprodukte, die bei der Verwertung der Nahrung entstehen sauer oder basisch sein. Werden vermehrt säurebildende Nahrungsmittel gegessen, fallen saure Stoffwechselprodukte an, die der Körper versucht über die Nieren auszuscheiden. Um eine chronische Übersäuerung zu diagnostizieren, ist deshalb eine Blutprobe wenig sinnvoll, da durch den Säure-Basen-Haushalt der pH-Wert im Blut konstant gehalten wird. Vielmehr kann eine Messung des pH-Wertes im Urin hilfreich sein.

     

    Die Entstehung einer Übersäuerung einfach erklärt.

    Das Cola-Beispiel

    Der Körper eines 70-Kilogramm-Menschen besteht zufällig aus etwa 40 Litern Wasser, das einen pH-Wert von etwa 7,4 hat.

    Wie viele Menschen kennst du nun, die täglich weit mehr als nur ein Glas Cola in sich hinein schütten und dennoch nach wie vor am Leben sind? Würde deren Körperflüssigkeit nämlich plötzlich einen pH-Wert von 4,6 aufweisen, dann liefen diese Leute nicht mehr fröhlich durch die Gegend, sondern lägen fein säuberlich aufgebahrt in der nächsten Leichenhalle.

    Also bewerkstelligt der Organismus tagtäglich Meisterarbeit, indem er – ganz egal, was geschieht – den Blut-pH-Wert zwischen 7,3 und 7,45 immer schön konstant hält.

    Cola war übrigens nur EIN Beispiel für den säurebildenden Effekt all der Dinge, die mit der modernen Ernährung tagtäglich im Körper eintreffen. Alle anderen Soft Drinks sind nicht viel besser. Auch alkoholische und koffeinhaltige Getränke übersäuern, genauso gekaufte Fruchtsäfte.

    Zusätzlich übersäuert jeder zucker- oder mehlhaltige Snack, jedes verarbeitete Milchprodukt, jede Bratwurst, jeder Hamburger, jede Pizza, jedes Fertigdressing, jedes süße Dessert und jedes gutbürgerliche Menü aus Teigwaren, Fleisch und Sauce.

    Weitere Faktoren, die eine Übersäuerung fördern können, sind beispielsweise permanenter Stress, Sorgen und Ängste.

    Verstehst du jetzt, warum die Medikamente der Schulmedizin vielleicht Symptome lindern (oft nur vorübergehend), aber vor allem chronische Beschwerden – nicht wirklich heilen können?

    1. Ernährung

    Säurebildende Nahrungsmittel sollten weniger oft gegessen werden:

    • Fettes Fleisch- und Wurstwaren, Innereien.
    • Fastfood und Fertigprodukte.
    • Zu viele Milchprodukte wie harter Käse, gesüßte Jogurts.
    • Koffeinhaltige Getränke wie Kaffee, Schwarztee und Cola.
    • Süßigkeiten, gesüßte Getränke
    • Weißmehlprodukte.
    • Nikotin und Alkohol.
    • Medikamente
    • Zusatzstoffe in vorgefertigte Nahrungsmittel (beispielsweise Konservierungsmittel und Emulgatoren).

    2. Stress & dauernde Überforderung

    Bei Stress, dauernder Unzufriedenheit und Dauerbelastung werden vermehrt körpereigene Stresshormone ausgeschüttet, bei deren Verarbeitung ebenfalls Säuren anfallen können. Wenn möglich sollte deshalb Stress und Ärger vermieden werden.

    3. Bewegungsmangel

    Auch Bewegungsmangel kann eine Übersäuerung fördern. Bei einer moderaten körperlichen Belastung wird tiefer geatmet, der Körper wird somit mit mehr Sauerstoff versorgt und das saure Kohlendioxid kann vermehrt abgeatmet werden. Zusätzlich wird durch das Schwitzen vermehrt saurer Schweiß abgesondert. Eine körperliche Belastung kann einer Darmträgheit entgegenwirken und somit zu einer vermehrten Ausscheidung von sauren Stoffwechselprodukten führen.

    Lebensmittel Tabelle basich-sauer

    Entsäuerung des Körpers – Lebensmittel Tabelle – baisch oder sauer?

    1.2 Was kann eine Übersäuerung auslösen?

    Bei einer Übersäuerung des Gewebes treten nicht sofort charakteristische Symptome auf. Vielmehr ist es eine Reihe von unspezifischen Beschwerden, die nicht als einheitliches Krankheitsbild wahrgenommen werden.

    Mögliche Symptome einer Übersäuerung:

    • Muskelschmerzen und -krämpfe
    • Übergewicht
    • allgemeines Unwohlsein
    • anhaltende Müdigkeit
    • Infektanfälligkeit
    • Kopfschmerzen
    • Sodbrennen

    Auch brüchige Nägel, vermehrte Schuppenbildung, Haarausfall, Mundgeruch, unreine Haut und Cellulite können durch Übersäuerung hervorgerufen werden.

    Mögliche Folgeerkrankungen einer Übersäuerung:

    Schließlich kann man davon ausgehen, dass die Entstehung vieler Erkrankungen begünstigt wird, wenngleich die wissenschaftlichen Beweise dafür noch weitgehend fehlen. Diskutiert wird ein Zusammenhang mit:

    Allergischen Erkrankungen, Osteoporose, rheumatischer Arthritis, Migräne, Arteriosklerose, Diabetes, Gallensteinen, Gicht, Nierenstein, Neurodermitis, Muskelverhärtungen

    2.0 Entsäuerung des Körpers – Warum entsäuern?

    Medikamente beheben nicht das ursächliche Problem der Übersäuerung (und der Darmverschlackung). Der Mensch lebt also weiter wie bisher, übersäuert nach wie vor, wird immer kränker, nimmt zwar Tabletten, erleidet dann aber aufgrund von deren Nebenwirkungen gleich die nächste Krankheit.

    Um die eigene Hilflosigkeit nicht preisgeben zu müssen, bezeichnet die Schulmedizin all die Krankheiten, die sie nicht heilen kann, kurzerhand als Altersbeschwerden oder als genetisch bedingt und damit als unheilbar. Dabei wäre es relativ einfach den ganzen Körper wieder in den gesunden Bereich zu bringen. Achte auf die Ernährung, bewege dich etwas und vor allem lernen besser deine Gedanken & Emotionen zu kontrollieren.

    Warum entsäuern?

    Du kannst dir trotz allem nicht vorstellen, dass Schlacken und überschüssige Säuren derart viele und schädliche Auswirkungen haben können?

    Dann hilft dir vielleicht das Experiment von Alexis Carell weiter: 

    Der französische Physiologe hielt Zellen eines Hühnerherzens 28 Jahre lang am Leben. Die Zellen lebten in einer Nährlösung, die in ihrer Zusammensetzung dem Blut glich. Täglich wechselte Alexia Carell die Nährlösung, das heisst, entstandene Stoffwechselschlacken wurden täglich entsorgt.

    Dann – nach all den Jahren – starben die Herzzellen plötzlich. Warum? Ein Mitarbeiter von Monsieur Carell hatte vergessen, die Nährlösung zu wechseln. Die Schlacken hatten daraufhin Zeit, sich anzuhäufen und die Zellen erstickten schliesslich in ihrem eigenen Müll.

    Die Körpereigene – Entsäuerung nimmt im Alter ab

    Tatsächlich nimmt die Fähigkeit, Säure auszuscheiden, mit zunehmendem Alter ab. Schon ab 30 sinkt die Nierenfunktion pro Jahrzehnt um rund 10 Prozent. Und die aktuelle „Donald-Studie“  nennt deutliche Hinweise dafür, dass bereits Kinder mit Übergewicht Säure schlechter über die Nieren ausscheiden. Besonders bei höherer Eiweiss-Zufuhr (z. B. durch Fast Food) empfiehlt der Experte reichlich entsäuerndes Obst und Gemüse.

    Jugentliche und junge Erwachsene sind im allgemeinen weniger Krank als Erwachsene. Der Körper kann in der Jugend noch viel mehr Sünden kompensieren als Erwachsene. Darum sollte spätestens ab dem 30 Lebensjahr vermehrt auf die Gesundheit geachtet werden.

    Medikamente beheben nicht das ursächliche Problem der Übersäuerung (und der Darmverschlackung). Der Mensch lebt also weiter wie bisher, übersäuert nach wie vor, wird immer kränker, nimmt zwar Tabletten, erleidet dann aber aufgrund von deren Nebenwirkungen gleich die nächste Krankheit.

    Entsäuerung packt das Problem an der Wurzel

    Um die eigene Hilflosigkeit nicht preisgeben zu müssen, bezeichnet die Schulmedizin all die Krankheiten, die sie nicht heilen kann, kurzerhand als Altersbeschwerden oder als genetisch bedingt und damit als unheilbar.

    Dazu gehören u. a. Herzkrankheiten, Krebs, Arteriosklerose, Bluthochdruck, Diabetes, Arthritis, Nierenkrankheiten, viele Verdauungsbeschwerden, Hämorrhoiden, Asthma, Heuschnupfen, Allergien, Kopfschmerzen, Ekzeme, Zahnfleischerkrankungen, etc.

    Viele japanische Ärzte dagegen sagen, dass alle Krankheiten, die nicht durch Bakterien und Viren entstehen, durch zu viele Säuren im Körper verursacht werden (wobei sich auch Bakterien und Viren bevorzugt dort ansiedeln, wo der Säure-Basen-Haushalt im Argen liegt).

    Wenn westliche Ärzte also sagen, die Ursache dieser oder jener Krankheit sei unbekannt oder liege in den Erbanlagen verborgen, dann können Sie in vielen Fällen getrost von einer hochgradigen, jahrzehntelangen Übersäuerung (in Kombination mit einem in Mitleidenschaft gezogenen Verdauungssystem) als Ursache ausgehen.

    Das ist eine wunderbare Nachricht! Denn gegen eine Übersäuerung kann man etwas unternehmen. Genauso kann man sein Verdauungssystem wieder auf Vordermann bringen und auf diese Weise das Immunsystem stärken.

    Was also müssen wir tun, um gesund und jung zu bleiben? Richtig! Die Schlacken und Säuren wieder aus dem Körper hinausschaffen, die Übersäuerung also rückgängig machen, dazu eine gründliche Entsäuerung in Angriff nehmen und uns auf diese Weise unaufhaltsam in Richtung Gesundheit und Power voranbewegen.

    Siehe auch das health-generation Gesundheitsprogramm-, Innere Gesundheit (Ernährung, Körperreinigung & Körperstärkung), Körper & Bewegung (Sport, Fitness & Yoga) und Gedanken & Emotionen (Stress, emotionaler Stress, Sorgen und die Auswirkungen)

    Wie entsäuere man den Körper?

    Mit einem umfassenden Entsäuerungsprogramm, kannst du die begonnene Entwicklung hin zu Krankheit und einer schnelleren Alterung umkehren. Bereits nach ein bis drei Monaten wirst du dich deutlich jünger, gesünder und vitaler fühlen.

    • Wir stoppen die Säureflut und sorgen mit einer basischen oder basenüberschüssigen Ernährung dafür, dass ab sofort weniger säurebildende Stoffe in unseren Körper gelangen, damit sich keine neuen Schlacken mehr bilden können. Die basenüberschüssige Ernährung solltest du auch NACH deiner 1- bis 3-monatigen Entsäuerungskur beibehalten. Viele Schlacken können erst langsam abgebaut werden, was dann im Laufe einer mehrmonatigen basenüberschüssigen Lebensweise geschehen kann.
    • Wir reduzieren jene Faktoren, die – neben der Ernährung – ebenfalls übersäuern wie z. B. Stress, Sorgen und unnötige Medikamente.
    • Wir kümmern uns ausserdem darum, dass die in der Vergangenheit entstandenen und im Körper eingelagerten Säuren und Schlacken mit Hilfe eines effektiven und umfassenden Entsäuerungsprogrammes vollständig ausgeschieden werden können – und zwar so lange, bis der Organismus seine eigenständige Regulationsfähigkeit wieder gefunden hat.

    3.0 Entsäuerungskur die Anleitung

    Die Entsäuerung wird – wie oben erwähnt – von einer basischen bzw. basenüberschüssigen Ernährung begleitet und unterstützt. Wie eine solche Ernährung gestaltet werden kann, lesen Sie hier: Clean Eating. Es gibt viele Entsäuerungsprogramme, unsere setzt auf ausschließlich natürliche Inhaltsstoffe. Eine umfassende Entsäuerungskur entsäuert außerdem von Innen und Außen. 

    Natürliches ganzheitliches Basenpulver

    Die hauptsächlich im Bindegewebe abgelagerten Säuren müssen gelöst und ausgeschieden werden. Erst wenn Ihr Bindewebe von diesen Säuren befreit ist, stimmt die Zellversorgung und der Abtransport von Schlacken wieder. 

    Um nicht nur den Extrazellulärraum (Raum um die Zellen herum) zu entsäuern, sondern auch die Zellen selbst, sind basische Ionen erforderlich, die aus einer sauren positiv geladenen Zelle eine basische negativ geladene Zelle machen können.

    Nur basische Zellen sind voll funktionsfähig und können ihre Aufgaben im Körper erfüllen. Übersäuerte Zellen hingegen können kaum noch Nährstoffe aufnehmen und laufen Gefahr zu sterben oder gar zu entarten.

    Basische Ionen liefert beispielsweise das basische Aktivwasser-Konzentrat Aktiv Basen, das täglich zweimal – verdünnt mit Wasser – eingenommen wird. Aktiv Basen erlaubt es den Zellen, ihre eingelagerten Säuren auszuscheiden und endlich wieder Nähr- und Vitalstoffe aufzunehmen.

    Wichtig: Wenn Sie die Säuren im Bindegewebe lösen, müssen Sie unbedingt dafür sorgen, dass diese sofort neutralisiert werden können, da sie sonst zu einer neuen Säurenflut beitragen und sofort wieder abgelagert werden.

    Sango Meeres Koralle

    Um überschüssige Säuren zu neutralisieren statt sie abzulagern, benötigt der Körper zusätzlich zur basenüberschüssigen Ernährung eine ausreichende Menge an Mineralien wie Kalzium, Kalium, Magnesium, Natrium und Phosphor. Diese Mineralien werden vom Körper am Besten aufgenommen, wenn sie in organischer Form und im natürlichen Verbund vorliegen.

    Wir empfehlen zur Neutralisation die Sango Meeres Korallen. Dieser basische Mineralstoffkomplex versorgt den Körper mit über 70 leicht verwertbaren Mineralien und Spurenelementen. Sie unterstützen den Körper beim Ausgleich des Säure-Basenhaushaltes und tragen gleichzeitig zur Remineralisierung bei.

    Ganzheitliche basische Mineralstoffe wie z. B. die Sango Meeres Koralle können den Mineralienraubbau im Körper wieder rückgängig machen. Endlich können die Mineralstoff-Leihgaben wieder zurückgegeben werden, überschüssige Säuren werden problemlos neutralisiert und neue Mineralstoffvorräte können angelegt werden.

    Bitterstoffe

    Zusätzlich sorgen Bitterstoffe (z. B. Bitterstern, Löwenzahnwurzelextrakt oder das Bitter-Basenpulver) für eine Stimulation der körpereigenen Basenproduktion. Da sie ausserdem sowohl die Verdauung fördern als auch unser wichtigstes Entgiftungsorgan, die Leber unterstützen und pflegen, gehören Bitterstoffe fast schon zwingend zu jedem Entschlackungs-, Entgiftungs- und Entsäuerungsprogramm dazu.

    Dieses sind unser Testsieger im Preis- Leistungsverhältnis, diese drei Produkte sind speziell für die natürliche Entsäuerung abgestimmt und geeignet. Falls dir persönlich, die natürliche Entsäuerung zusagt, kannst du direkt mit dem Bildlink zu Amazon und dem Produkt gehen. Bei Fragen stehen wir gerne hier zur Verfügung. (unten auf das Bild klicken)

    Basenpulver – Amazon

    Sango Meereskoralle Kapseln – Amazon

    Bitterstoffe – Amazon

    Zusatzkomponente optional

    Basenbad

    Durch basisches Badesalz wird der sogenannte pH-Wert im Wasser erhöht, was für einen osmotischen Druck sorgt. Dieser osmotische Effekt sorgt dafür, dass Säuren und Schlacken über die Hautporen förmlich herausgezogen werden. 

    Deine Haut ist das größte Ausscheidungsorgan, die Säuren betreffend. Sie können das daran erkennen, dass ein basisches Vollbad zu Beginn einen ph-Wert von 8,5 (also stark basisch) hat und nach Beendigung einen Wert von 7,5 (schwach basisch). Die Säureausscheidung deiner Haut hat eine ganze Badewannenfüllung um einen pH-Wert reduziert. Wichtig für ein Basenbad ist, ein basisches Badesalz zu verwenden, welches die Haut nicht angreift. Es sollte ergiebig und preiswert sein und die Selbstfettung der Haut anregen. Hier empfehlen wir ein Basenbad mit der Sango Koralle.

    Basentees

    Mit einem basischen Morgentee kannst du den Tag beginnen und mit einem basischen Abendtee kannst du ihn abschließen.

    Sport, Sauna & Massagen 

    Beachten, dass dein Körper umso mehr Schlacken ausscheiden kann, je höher die Temperatur deines Blutes ist. Die Körpertemperatur erhöht man mit maßvollem Training, mit Sauna, mit Massagen oder aber mit heißen basischen Bädern. 

    Basische Körperpflege

    Verwende möglichst basische Körperpflegeprodukte.

    Basenbad – Sango Meereskoralle – Amazon

    Basische Kräuter Tee – Amazon

    3.1 Entsäuerung Einnahme & Dosierung

    Wichtig ist zunächst die geplante Dauer. Möchtest du vier Wochen lang entsäuern? Oder möchtest du dir lieber Zeit nehmen und über einen Zeitraum von 3 Monaten (empfohlen) entsäuern? Du kannst die Dauer natürlich individuell bestimmen, die Mindestdauer sollte nicht weniger als 4 Wochen betragen, damit du einen spürbaren Effekt erreichst. Eine Übersäuerung des Körpers entwickelt sich in der Regel über einen langen Zeitraum (Jahre und Jahrzehnte) und kann nicht innerhalb weniger Tage ausgeglichen werden. Die folgende Dosierung der Inhaltsstoffe ist für eine Entsäuerung von normaler Geschwindigkeit berechnet.

    Um die gelösten Säuren auszuscheiden, solltest du:

    • 1. viel trinken (1 Liter Kräutertee plus 2,5 Liter Quellwasser oder ein stilles, mineralarmes Wasser) damit die Nieren entlastet werden.
    • 2. viel ballaststoffreiche Nahrung zu sich nehmen, wie Salat, Obst und Gemüse, um so eine schnellere Darmpassage zu erreichen.
    • 3. zwei Mal pro Woche ein basisches Vollbad machen.

    Natürliches ganzheitliches Basenpulver 

    Wenn du ein Basenpulver einnimmst, so mache dies nicht mit einer Mahlzeit kombiniert, da die Basen die Magensäure neutralisieren, was zu Verdauungsbeschwerden führen kann. Bewährt hat sich die Einnahme kurz nach dem Aufstehen und vor dem zu Bett gehen und einer Stunde vor oder nach den Mahlzeiten. Trinken sie dabei immer ein großes Glas Wasser, am besten lauwarm, damit der Magen zusätzlich entlastet wird. 

    Für die Einnahme beachte jeweils die Verpackungsbeilage. Von unserem empfohlenen Basenpulver nimmst du 1.5 TL aufgelöst im Wasser am Morgen und am Abend, jeweils eine Stunde vor oder nach der Mahlzeit.

    Sango Meeres Koralle

    Gesunde Menschen sollten dreimal täglich eine Dosis von 500 Milligramm Sango Meeres Korallen Pulver/Kapseln einnehmen. Durch diese Menge wird dem Schrumpfen der Mineralstoff-Reserven und somit auch ein Sinken des pH-Werts verhindert. Wichtig ist auch hier, die Einnahme der Koralle im Abstand von mindestens 1 Stunde zu den Mahlzeiten.

    Bitterstoffe

    Die Kapseln des Löwenzahnextrakts werden am besten zu den Mahlzeiten eingenommen. Die normale Dosierung ist zwei Kapseln am Tag, eine am Morgen die andere am Abend.

    Basenbad

    Vollbäder sollten mindestens 45 Minuten – besser 60 bis 120 Minuten – dauern, da die Entsäuerung über die Haut erst nach ca. 30 Minuten beginnt.

    3.2 Beachtungen bei einer Entsäuerung

    Im Rahmen der Anwendung der Sango-Meereskoralle und des Basenpulvers gibt es auch Kontraindikationen für die Einnahme. Eine Verwendung des Pulvers sollte in folgenden Fällen nicht erfolgen:

    • bei gleichzeitiger Einnahme von Herzmitteln (z. B. Digitalis)
    • bei schweren Funktionsstörungen der Nieren mit gleichzeitigen Problemen bei der Urinausscheidung
    • bei Neigung zu tetanischen Krampfanfällen
    • bei Ausscheidungsstörungen (z. B. Kaliämie, Calcämie, Blockaden der Säureausscheidung)

    Für Diabetiker gilt außerdem, dass der Blutzucker aufgrund der Insulinverwertung während der Einnahme von Sango-Pulver genau überwacht werden muss. Die Einnahme von Insulin sollte in diesem Fall gemeinsam mit dem Arzt angepasst werden. 

    Wird die höchst Dosis der Sango Meeres Koralle von etwa drei Gramm täglich nicht überschritten, dann ist bei der Anwendung der Sango-Meereskoralle auch nicht mit Nebenwirkungen zu rechnen. In der Regel wird der Körper alles, was er nicht verwerten kann, einfach wieder auf natürlichem Weg ausscheiden. Die Sango-Meereskoralle ist ein Naturprodukt, ihre Inhaltsstoffe finden sich auch im Körper des Menschen. Deutliche Nebenwirkungen sind also nicht zu erwarten.

    Kurz Zusammenfassung | Entsäuerung des Körpers

    Zur Neutralisierung von Säuren verwendet der Organismus normalerweise körpereigene Puffer wie z. B. das Natriumhydrogencarbonat. Bei einer Übersäuerung funktionieren diese körpereigenen Regulationsmechanismen nicht mehr optimal.

    Säuren werden jetzt mit Hilfe von basischen Mineralien wie Magnesium oder Calcium neutralisiert. Die moderne Lebensweise liefert jedoch schon für die Aufrechterhaltung der normalen Körperfunktionen oft viel zu wenige basische Mineralien.

    Wenn jetzt auch noch basische Mineralien für die Neutralisierung von riesigen, völlig unnatürlichen Mengen Säuren verwendet werden müssen, dann kommt es zu ernsthaften Basen-Engpässen. Der Körper muss sich jetzt basische Mineralien (z. B. Calcium) aus seinen eigenen Mineralstoffvorräten borgen, z. B. aus der eigenen Knochensubstanz.

    Jeden Tag kommen zu viele Säuren mit ungesunder Nahrung herein, jeden Tag treffen zu wenige basische Mineralien ein und jeden Tag werden daher Mineralien aus der Knochensubstanz oder aus anderen körpereigenen Mineraliendepots ausgeliehen. Und diese Leihgaben werden NIEMALS zurückgegeben.

    Der Körper MUSS die entstehenden Säuren also auf jeden Fall neutralisieren – koste es, was es wolle. Denn das Blut muss bekanntlich IMMER leicht basisch sein, also einen pH-Wert von 7,3 bis 7,45 aufweisen, jeder andere Wert ist für den Körper lebensbedrohlich. Daher werden entstehende Säuren SOFORT neutralisiert – auch wenn das Ganze auf Kosten der Knochensubstanz geht. Das ist dem Organismus erst einmal egal. Er muss in diesem Augenblick überleben.

    Wenn sich langfristig aufgrund des Mineralienraubbaus Osteoporose, Karies oder Arteriosklerose entwickeln, dann kümmert ihn das in diesem Augenblick nicht. Schließlich gibt unser Körper niemals die Hoffnung auf, wir könnten eines schönen Tages doch wieder zur Besinnung kommen und beginnen, gesünder zu leben.

    Entsäuere deinen Körper und starte mit einem gesunden Lebensstil!

    Wie entsäuert man den Körper? Die Anleitung zur natürlichsten Entsäuerung des Körpers. Versorge deinen Körper mit überwiegen basischer Nahrung und stärke deine Gesundheit. # health-generation

    Wie faste ich richtig | die Anleitung zum Intervallfasten 16/8 & Heilfasten

    Fasten die effektivste Körperreinigung – die komplette Heilfasten & Intervallfasten 16/8 Anleitung.

    Das Heilfasten, mehrere Tage komplett auf Nahrungsaufnahme zu verzichten und natürlich das Intervallfasten 16/8 führt dazu, dass sich die Biochemie im Körper positiv verändert. Der Zucker- und Fettstoffwechsel verbessert sich, hoher Blutdruck sinkt, Cholesterin- und Entzündungswerte gehen zurück und die Widerstandskraft gegen oxidativen Stress wächst. Vorbeugend wirkt Intervallfasten gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes Typ 2; selbst eine beginnende Diabetes soll sich so therapieren lassen.

    Im Rahmen des Fastens nehmen wir eine bestimmte Dauer keine feste Nahrung zu uns. Unterstützt wird das Fasten durch viel Trinken (stilles Wasser) und durch die Einnahme von Mineralerde, um Giftstoffe besser aus dem Körper zu befördern.

    1.0 Allgemein zum Fasten

    „Fasten hat geradezu geniale Auswirkungen auf unsere Gesundheit und unsere Lebensdauer.“

    Die besten Fastenmethoden sind diejenigen, bei welchen du für eine gewisse Zeit komplett auf die Nahrungsaufnahme verzichtest und du nur stilles Wasser trinkst! Die Wissenschaft hat in den letzten Jahren zahlreiche Nachweise dafür gefunden, dass auch kurze Fastenphasen der Gesundheit enorm zugute kommen. Bereits mit 16 h ohne Nahrungsaufnahme startet der Körper der Körperreinigung!

    Schon seit Urzeiten ist der menschliche Stoffwechsel auf Fastenphasen eingestellt. Herrschte Überfluss, dann schlemmten unsere Vorfahren ungehemmt, in Zeiten des Mangels blieb der Magen dafür einige Stunden oder Tage leer. Der menschliche Körper übersteht längere Hungerperioden, indem er in verschiedenen Organen und Geweben Energiereserven speichert und bei Bedarf wieder mobilisiert. Allerdings reduziert er auch den Energieverbrauch – und beginnt nach einigen Tagen, Eiweiß in den Muskeln abzubauen.

    Alle Fastenmethoden sind sehr Gesund, der entscheidende Unterschied von Intervallfasten zu längeren Fastenkuren: Der Stoffwechsel wird nicht gedrosselt, die Muskelmasse nicht abgebaut. Das ist sehr wichtig, denn dadurch wird der gefürchtete Jo-Jo-Effekt ebenfalls vermieden.

    Der menschliche Körper beginnt schon nach 14 bis 16 Stunden ohne Nahrung einen Prozess namens Autophagie zu starten. Wenn wir fasten, sucht sich der Körper wie eine Recycling-Anlage die benötigte Energie aus eigenen geschädigten Proteinen oder Zellorganellen, häckselt diese klein und verdaut sich quasi selbst. Noch brauchbare Bestandteile werden wiederverwertet. Dieser Prozess des Großreinemachens bekämpft auch Bakterien und Viren und beugt damit Infektionen und dem Alterungsprozessen vor.

    Alle Fastenmethoden sind sehr Gesund, ob man nun längere Fastenzeiten einlegt (bis zu 20 Tage) oder das Intervallfasten macht.

    In der heutigen Zeit leben die meisten Menschen in einem Überfluss an Nahrung. Der Magen ist 24 Stunden und 365 Tage im Jahr mit der Verdauung beschäftigt. Gib deinem Magen und Körper eine kleine Auszeit um den Magen völlig zu leeren (diese tritt bereits nach 12 bis 16 Stunden ein) und von den Fettreserven zu ziehen. Dadurch wird ebenfalls Energie freigesetzt, Energie die der Körper normalerweise für deine Verdauung benötigt, kann nun für die Regeneration des Körpers eingesetzt werden.

    Fasten Anleitung Intervallfasten 16/8

     

    Fasten – ist das nicht gegen die Natur, wir müssen doch essen um leistungsfähig zu bleiben?

    Fasten? Eine gesundheitsschädliche Prozedur für Schlankheitsfanatiker oder Anti-Genuss-Asketen. So denken viel, wenn man ihnen anrät, mal aufs Essen zu verzichten. Kein Wunder. In einer Familie aufgewachsen, in der sich alles um den reichlich gedeckten Tisch abspielte, auf dem immer etwas Gutes stand – gegart und gewürzt mit Gesprächen, Genuss und Gemeinschaft. Dabei gehört Fasten genauso zur Natur wie das Essen. Tiere und Menschen aller Kulturen tun es, gewollt und ungewollt. Es ist ein evolutionsbiologisch überaus sinnvolles Prinzip. Es hilft uns seit jeher, selbst Hungerzeiten leistungsfähig fürs Jagen und Sammeln zu überstehen – und es stößt im Körper heilsame Prozesse an.

    „Wildtiere die in der freien Natur leben, entwickeln fast nie Krankheiten. Sie haben stets Bewegung, begegnen Zeiten in den Nahrungsknappheit herrscht und bekommen meist nur die natürliche Nahrung die von der Natur vorgegeben ist. Bei Haustiere die in unserer Zivilisation leben entstehen genau so Krankheiten wie bei uns Menschen. Das wir Menschen im Laufe unseres Lebens Krankheiten entwickeln muss nicht sein!“

    Kein Angst vor dem Hunger!

    Der Mensch ist ohne weiteres in der Lage, bis zu 30 Tage von seinen Reserven zu leben. Der Körper deckt den Energiebedarf aus seinen Depots. So wird insbesondere der Glykogenspeicher der Leber angezapft, was diese entlastet und sogar einer Leberverfettung entgegenwirken kann. Im Rahmen der Autophagie werden zudem insbesondere unnütze und belastende Stoffe aus den Zellen geschleust und verwertet.

    Intervallfasten – das passiert in deinem Körper

    Das 16/8-Intervallfasten hilft dir beim Abnehmen, ernuert die Zellen, setzt Selbstheilungsprozesse in Gang, verbessert das Blut und unterstützt dich bei der Behandlung deiner Schmerzen.

    Die Fasten & Intervallfasten 16/8 Anleitung findest du weiter unten im Bericht.

     

    1.1 Die Wirkung von allen Fastenmethoden

    Alle Ess-Pausen sind gesund! Ob es sich nun nur um Pausen von 16 Stunden handelt oder Ess-Pausen bis zu 20 Tage einmal im Jahr. Für alle lebenden Organismen gibt es auf dieser Erde eine Methode, um die Lebensspanne gezielt zu verlängern und dabei möglichst gesund zu bleiben – indem man in regelmäßigen Abständen fastet oder, als Alternative, sich täglich nicht satt isst. Die allgemeinen Vorteile für eine gewisse Zeit komplett auf Nahrung zu verzichten sind …

    1. Entschlackung der Zellen

    Das Zauberwort heißt Autophagie. Darunter versteht man Abbau- und Reinigungsprozesse in den Zellen. Dabei werden defekte und funktionslose  Zellbestandteile herausgefiltert und aus dem Verkehr gezogen. Ohne diese „Müllabfuhr“ würde der Schrott in den Zellen überhandnehmen und auch eindringende Mikroorganismen wie Viren und Bakterien könnten nicht bekämpft werden. Ausgelöst wird die Autophagie vor allem durch Nahrungsmangel. In der Fastenphase sind die Zellen in den verschiedenen Organen gezwungen, auf ihre eigenen Depots zurückzugreifen. Dabei vernichten sie einerseits alte, geschädigte Bestandteile sowie Giftstoffe und verwenden andererseits noch verwertbare Teile wieder.

    Bei Infektionen, der Entstehung von Tumoren und Alterungsprozessen kommt der Autophagie eine lebenswichtige Rolle zu.

    2. Alterungsprozess verlangsamen durch Fasten

    Die Geschwindigkeit des Eintretens und das Ausmaß von Alterserscheinungen ist zwar genetisch determiniert, lässt sich jedoch zu einem nicht unerheblichen Teil auch durch den Lebensstil beeinflussen. Neben Bewegung und Entspannung ist eine bezüglich Makro- und Mikronährstoffen ausgewogene Ernährung das wichtigste Instrument um länger jünger zu bleiben. Von Bedeutung ist auch die Gesamtkalorienzufuhr. Viele Studien an Tier und Mensch zeigen einen deutlichen Zusammenhang zwischen Nahrungsmenge und Lebenslänge. Kontinuierliche Nahrungsrestriktion oder regelmäßige Fastenphasen verlangsamen den Alterungsprozess, verschleißfördernde Substanzen werden in geringerem Maße produziert. Hierbei zeigt sich in mehreren Untersuchungen ein stärkerer Effekt des intermittierendes Fasten.

    3. Fasten allgemein greift gezielt das gefährliche Bauchfett an

    Das sogenannte viszerale Fett, das sich direkt vorne in der Körpermitte ansammelt, ist besonders gefährlich für die Gesundheit, weil es unter anderem wie ein eigenständiges Organ Hormone und Entzündungsstoffe produziert.

    Bereits von außen erkennbar ist die riskante Fettansammlung als strammer, sogenannter Bierbauch oder Kugelbauch. Im Gegensatz dazu ist der Fettbauch, der sich vor allem in hängenden Wülsten ausdrückt, zwar kosmetisch ebenfalls unschön, doch gesundheitlich nicht ganz so gefährlich, weil sich das Fett unter der Haut abgelagert hat und keine Organe betrifft.

    Gewichtsreduktion und damit einhergehend die Senkung von Blutzucker und Insulin, Blutdruck und Blutfetten, eine Ökonomisierung der Herzleistung und die Reduktion von freien Radikalen und AGEs, somit insgesamt Verlangsamung einer Arteriosklerose und Rückgang von Entzündungsparametern, damit einhergehend weitere Veränderungen.

    4. Regeneriert den Darm

    Besonders positive Auswirkungen hat das Fasten natürlich auf die Verdauung. Magen und Darm, Bauchspeicheldrüse und Leber müssen nämlich ständig arbeiten, wenn sie immer wieder Nahrung erhalten. Und wir alle wissen, dass ständige Arbeit irgendwann zu Überlastung führen kann – da bildet unser Körper und insbesondere sein Verdauungssystem keine Ausnahme.

    Ein empfindlicher Magen-Darm-Trakt kann während einer Nahrungspause seine Tätigkeit herunter fahren, sich erholen und regenerieren. Gerade der Magen profitiert schnell.

    5. Fasten ist gut für den Herz-Kreislauf!

    Das Fasten allgemein aber vor allem auch das Intervallfasten verbessert die Blutwerte. Beim Intermittierenden Fasten wird in Sachen Cholesterin offenbar ein ganz besonderer Mechanismus aktiviert. Das Cholesterin in den Fettzellen – und zwar ausgerechnet das sog. schlechte Cholesterin (LDL-Cholesterin) – wird vom Organismus einfach zur Energiegewinnung genutzt und verbrannt. Der überhöhte Cholesterinspiegel sinkt, und schon haben wir einen Risikofaktor für Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen weniger.

    6. Weitere Vorteile aller Fastenmethoden …

    • Verstärkte Tumor- und Infektabwehr, verbesserte DNA-Reparatur-Mechanismen und erhöhte Stressresistenz verschiedener Gewebe, positive Wirkungen auf das Darm-assoziierte Immunsystem.
    • Erhöhung verjüngender Hormone wie DHEA, STH und Erniedrigung der Stress-Hormone Adrenalin und Cortisol.
    • Verbesserung der Schlafqualität und der Tagesvigilanz, Anstieg des „Glücks-Hormones“ Serotonin und dadurch Steigerung des Wohlbefindens und der Ausgeglichenheit und Leistungsfähigkeit.

    • Fasten schützt die Nervenzellen und stärkt sogar die Nervenverbindungen im Gehirn. Das Fasten bewahrt auf diese Weise dein Gehirn vor neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer und Parkinson. Gleichzeitig verbessert das regelmäßige Fasten das Gedächtnis und nicht zuletzt auch die Stimmung. Fasten wird auch effektiv bei Migräne eingesetzt.

    1.2 Intervallfasten 16/8 zusätzliche spezielle Vorteile (empfohlen!)

    Viele Intervallfastende berichten, dass sie nach einer Eingewöhnungszeit besser schlafen und sich morgens  – auch ohne Frühstück – vitaler und konzentrierter fühlen als zuvor. Wenn wir fasten kann eine gesteigerte elektrische und damit synaptische Aktivität im Gehirn festgestellt werden. Begründet wird das damit, dass intermittierendes Fasten die Synthese des Proteins BDNF steigert. Durch intermittierendes Fasten können wir die Produktion dieses für unser Gehirn so wertvolles Protein um das 400-fache steigern.

    Durch die (vergleichsweise langen) Essenspausen aktivierst du nämlich deine körpereigenen Heilungskräfte, wodurch Schmerzen gelindert und ungeahnte Energien freigesetzt werden können. Du lernst zudem eine ganz neue Art von Genuss kennen, wenn du nur 8 Stunden zwei- bis dreimal isst.

    1. Gut in den Alltag integrierbar

    Während man beim klassischen Heilfasten einmalig bis zu 20 oder 30 Tage am Stück auf Essen verzichtet, kann man das „Teilzeit-Fasten“ im Prinzip ein Leben lang praktizieren. Die Ärztin Dr. Petra Bracht für Allgemeinmedizin und Naturheilverfahren lebt selbst seit rund 30 Jahren nach der 16:8 Methode und isst manchmal sogar nur einmal am Tag. Warum? Weil es ihr einfach gut tut.

    Das Intervallfasten kann problemlos in den alltäglichen Tagesablauf integriert werden. Man wird beim Arbeiten nicht beeinträchtig, was bei längeren Fastenmethoden von 24 Stunden sicherlich der Fall ist.

    2. Abnehmen mit Intervallfasten ohne Muskeln zu verlieren

    Intervallfasten reduziert das viszerale Fett ebenso effektiv wie eine Diät ohne den Jo-Jo-Effekt! Der entscheidende Unterschied von Intervallfasten 16/8 oder auch 5/2 zu längeren Fastenkuren: Der Stoffwechsel wird nicht gedrosselt, die Muskelmasse nicht abgebaut. Das ist sehr wichtig, denn dadurch wird der gefürchtete Jo-Jo-Effekt vermieden. – Der Abbau von Muskelmasse tritt erst nach ca. 24 Stunden ohne Nahrungsaufnahme in Gang.

    Intervallfasten besser als eine Diät! Laut dem US-Fitnessexperten David Zinczenko wirst du so sehr schnell erste Ergebnisse sehen können: „Wer seine Tagesenergie innerhalb von acht Stunden aufnimmt und die übrigen 16 Stunden fastet, kann bis zu fünf Kilo in einer Woche verlieren“. Intermittierendes Fasten ist nicht mehr nur ein Trend, sondern gilt als Alzweckwaffe beim Abnehmkampf, es kurbelt die Fettverbrennung an und kann sogar verjüngend wirken. Tatsächlich: Studien zufolge stellt Intervallfasten alle anderen Diäten in den Schatten.

    3. Intervallfasten verbesser dein Hautbild

    Kurzzeitfasten wirkt wie eine Art tägliche Detox-Kur für deine Haut. Die Essenspausen wirken sich positiv auf das Hautbild aus – nicht nur im Gesicht, sondern am ganzen Körper. Auch Akne soll mit Hilfe der 8-Stunden-Diät deutlich verbessert werden. Der Grund: Das Fasten hemmt die Produktion des Wachstumshormons IGF-1 in der Leber, welches durch ständiges Essen im Übermaß gebildet wird und zu Akne führen kann.

    4. Intervallfasten wirkt wie ein natürliches Anti-Aging-Mittel

    Die eben erwähnte Autophagie erhält nicht nur deine Muskulatur beim Fasten, sondern wirkt auch wie eine Art Verjüngungskur für deine Zellen. Und diesen Selbstreinigungsprozess kurbelst du durch die niedrigere Mahlzeitenfrequenz und die kurzzeitigen Fastenperioden so richtig an. Darüber hinaus sorgen spezielle Anti-Aging-Enzyme – sogenannte Sirtuine – dafür, dass das Erbgut und die Lebensdauer deiner Zellen geschützt werden. Sirtuine ermöglichen es dem Organismus, auch extremen Bedingungen – wie beispielsweise einem Nahrungsmangel – standzuhalten.

    2.0 Fasten Anleitungen

    Im Zuge des Fastens (oder des Intervallfasten 16/8) nimmt der Fastende keine feste Nahrung zu sich. Außerdem wird üblicherweise auf Kaffee, schwarzen Tee, Nikotin und Alkohol verzichtet. Während der Fastenzeit ist die Flüssigkeitsaufnahme besonders wichtig. Es sollten mindestens 2,5 Liter stilles Wasser oder ungesüßter Tee täglich getrunken werden. Dies hilft bei der Ausscheidung von Stoffwechselprodukten. Ansonsten sollten die Regeln individuell gestaltet werden. Dies ist bereits alles, es werden keine Hilfsmittel benötigt außer ausreichend zu trinken.

    2.1 Intervallfasten 16/8 Anleitung (Intermittierendes Fasten)

    Eine Mahlzeit am Tag wird weggelassen. Intervallfasten gibt es in verschiedenen Variationen. Immer steht jedoch eines im Vordergrund: Essen ist nur in einem bestimmten Zeitfenster erlaubt. Beliebt ist vor allem die 8:16-Methode: In einem Zeitfenster von acht Stunden darf gegessen werden, darauf folgen 16 Stunden Essensverzicht.

    Intervallfasten 16/8 Anleitung – von health-generation empfohlen

    Beim Intervallfasten kennt man zunächst die Variante 16:8, dieses ist die bekannteste und am meisten verbreitet. Sie ist für Einsteigerinnen und Anfänger besonders geeignet. Das bedeutet: 16 Stunden lang wird aufs Essen verzichtet, in den restlichen acht Stunden darf nach Herzenslust gegessen werden.

    Frühstücksmuffel können so von sieben Uhr abends bis elf Uhr am nächsten Morgen fasten und anschließend  bis 19.00 Uhr am Abend essen. Das ist nur ein Beispiel. Die Zeiträume kann jeder ganz individuell gestalten. Wer nicht aufs Frühstück verzichten will oder kann, lässt vielleicht lieber das Abendessen aus. Dann könnte die 16-stündige Zeit des Fastens zwischen 16.00 Uhr und 8 Uhr morgens liegen. Wichtig ist nur, dass die 16 Stunden ohne Essen eingehalten werden. Vorteilhaft ist selbstverständlich, die Nachtstunden einzubeziehen.
    Ohne Essen heißt: gar nichts zwischendurch – nichts zum Naschen oder Knabbern, kein Obst, kein Alkohol und keine süssen Getränke. Hingegen soll man viel trinken: Wasser, Tee oder auch schwarzen Kaffee, um morgens munter zu werden.

    Intervallfasten 12/12 oder 18/6

    Eine weitere Methode des Intervallfastens ist die 12/12 Methode. Diese ist für Fasten Anfänger sehr geeignet. Du kannst 12 Stunden am Tag beliebig essen und 12 Stunden lässt du deinen Magen ruhen. Selbst diese Methode ist bereits Gesund, iss dadurch einfach nach dem Nachtessen ca. 18.00 Uhr nichts mehr und lass den Magen ruhen bis zum nächsten Morgen. Beim Intervallfasten sollte das Ziel aber schon sein, eine Esspause von 16 – 18 Stunden pro Tag einzulegen. Mit dem Intervallfasten 18/6 kann das intermittierende Fasten gerne noch intensiviert werden.

     

    Beachtungen beim Intervallfasten!

    • Während der Fastenstunden ob nun 12 oder 18 Stunden darf rein nichts gegessen werden! Hingegen soll man viel trinken: Stilles Wasser ist am besten oder eventuell ungesüßter Tee.
    • Wichtig dabei ist, dass man sein gewähltes Kurzzeitfasten (Intervallfasten 16/8) regelmäßig beibehält und nicht etwa häufiger zwischen dem Auslassen des Frühstücks bzw. des Abendessens wechselt. Denn der Körper gewöhnt sich an den Rhythmus und hat nach einer bis zwei Wochen gelernt, dass es beispielsweise nichts zum Frühstück gibt. Erfahrene Intervallfastende bezeugen, dass man dann auch keinen Hunger mehr spüre.

    2.2 Fasten 5/2 (Zwei Fastentage pro Woche)

    An zwei Tagen pro Woche wir auf Nahrung verzichtet.

    Eine zweite Variante des Intervallfastens nennt sich 5:2 und besteht darin, fünf Tage lang normal zu essen und an zwei Tagen komplett zu fasten.

    (Wer sich mit den Fastentagen schwer tut, kann maximal 500 Kilokalorien für Frauen und 600 für Männer (pro Tag) zu sich nehmen. Das Ziel der Methode sollte allerdings schon sein den Magen 2 mal wöchentlich für 24 Stunden ruhen zu lassen.)

    Die Fastentage können direkt aufeinanderfolgen, aber auch auseinanderliegen. Wählt man etwa den Montag und den Donnerstag zu Fastentagen, sollte man idealerweise regelmässig dabei bleiben. An den anderen Tagen wird nach Belieben gegessen. Wer allerdings nicht zunehmen möchte, sollte „schlechtes“, zuckerreiches Essen mit unzähligen Kalorien beiseite lassen.

    2.3 Fastenkur / Heilfasten

    2 Tage bis 20 Tage Fasten

    Fasten ist Verzicht auf feste Nahrung und auf Genussmittel – freiwillig und für eine bestimmte Zeit. Heilfasten ist eine Form des nicht religiös motivierten Fastens und dient der „Entschlackung“ oder Regenerierung des Körpers. Oft ist damit auch der Wunsch nach einer „seelischen Reinigung“ verbunden.

    Für die Fastenkur sollte ein Zeitraum gewählt werden, in dem der Betroffene ausreichend Zeit zur Verfügung hat. Insgesamt kann die Dauer des Fastens individuell angepasst werden. In den meisten Fällen dauert eine Heilfasten-Kur von drei Tagen bis zwei Wochen. Vor dem Beginn der Fastenkur wird idealerweise der Darm gereinigt und entgiftet.

    Eigenverantwortung ist hier gefragt! Natürlich soll jeder für sich selbst entscheiden wie lange Ess-Pausen er seinem Körper zutrauen möchte. Für eine junge vitale Person sind Ess-Pausen bis 21 kein Problem, für ältere geschwächte Leute wäre aber sicher ein leichtes Intervallfasten das richtige.

    Anleitung & Regeln:

    Du kannst eine beliebige Anzahl von Tagen fasten. Deine Fastenkur (Heilfasten) kann von 2 bis 20 Tage Dauer oder sogar noch länger. Beachte dabei in dieser Zeit viel natürliches stilles Wasser oder ungesüßten Tee zu trinken, mindestens 2.5 Liter. Um die Giftstoffe besser ausscheiden zu können empfiehlt es sich bei längeren Fastenmethoden, am Morgen und Abend jeweils ein Teelöffel Heilerde (Zeolith oder Bentonit) mit Wasser einzunehmen. Giftstoffe werden an die Heilerde gebunden und können besser vom Körper ausgeschieden werden. Beachte weiterhin die folgenden Regeln der Fastenkur.

    Heilerde Zeolith – Amazon

    Die Regeln der Fastenkur:

    1. Wenn du Krankheit hast, solltest du nur unter ärztlicher Beobachtung, etwa in einer Fastenklinik, fasten. Auf das Fasten verzichten, sollten Menschen mit Essstörungen wie Magersucht und Bulimie, schwer Herz- oder Nierenkranke.

    2. Nichts essen, aber viel trinken. Fasten ist Verzicht auf feste Nahrung und auf Genussmittel – freiwillig und für eine begrenzte Zeit. Beim Heilfasten nehmen Sie nur Flüssiges zu sich. Stilles Wasser und ev. Tees mindestens 2.5 Liter pro Tag. Der Organismus braucht während der Fastenkur mehr Flüssigkeit als sonst, um die gespeicherten Gifte und Abbauprodukte ausschwemmen zu können.

    3. Entleerung und Ausscheidung. Eine Fastenkur sollte im Idealfall mit einer ein monatigen Darmsanierung starten. Dies entlastet den Magen und führt bereits Giftstoffe vor der Fastenkur ab. Auch während des Fastens ist es unbedingt notwendig, die Ausscheidungsorgane zu unterstützen. Dies kann mit der Einnahme von einem Teelöffel Zeolith (Heilerde) pro Tag sein. Zeolith bindet die Giftstoffe und diese können somit besser vom Körper ausgeschieden werden.

    4. Verzichten Sie auf alles Unnötige. Lasse während der Fastenkur alles weg, was dein Körper belastet: Alkohol, Koffein und Nikotin sowie Entwässerungsmittel, Schlafmittel u. ä. Reduziere auch Dinge, die deinen Geist zu sehr ablenken: Radio, Fernsehen und Zeitungen.

    5. Sich von Beruf und Alltag lösen. Fasten ist ein ganzheitliches Geschehen, das Körper, Geist und Seele gleichermaßen erfasst. Während des Fastens solltest du aus Beruf und Alltag heraustreten, um sich ganz auf die Begegnung mit sich selbst einlassen zu können. Wenn du dies beherzigen, hast du eine gute Chance, Lebensgewohnheiten, derer du überdrüssig bist, mit Hilfe des Fastens tatsächlich zu ändern.

    6. Ruhe geben – Stille finden. Schaffe während des Tages ganz besondere Rückzugsrituale. Bereite dir einen schönen Platz zum Meditieren, zünden Kerzen an, eine Duftlampe mit ätherischen Ölen oder Räucherstäbchen – was immer du magst. Mache dir schöne Musik, lasse dir ein Wohlfühlbad ein und genieße die Ruhe, die in dein System Einzug hält.

    7. Bewegung. Durch Bewegung unterstützt du deinen Körper beim schnelleren Abtransport von Giften und Abbauprodukten, der Stoffwechsel kommt in Schwung, der Lymphfluss wird beschleunigt und die mobilisierten Gifte verlassen somit schneller den Körper. Zusätzlich wird durch die tägliche Bewegung der fastenbedingte Abbau von Muskelmasse verhindert und auch der Grundumsatz sinkt nicht so stark. Jede Art der Bewegung, die Freude macht, ist erwünscht. Sehr beliebt während des Fastens sind: Spaziergänge, Wanderungen, leichte Radtouren, Yoga, Tai Chi, Qi Gong. Bewegung ist ein Grundpfeiler einer jeden Fastenkur!

    8. Aufbauzeit. Nach dem Heilfasten sollte man sehr behutsam wieder mit dem Essen beginnen. Der Verdauungstrakt muss sich erst wieder an feste Nahrung gewöhnen – Deine Darmflora hat sich gerade erholt und saniert, gönne ihr einen sanften Start mit einer mehrtägigen Aufbauzeiten. Leicht verdauliche Nahrungsmittel sind beispielsweise Kartoffeln, Reis und Äpfel, schwer verdauliche sind Kohl, Bohnen und Fleisch.

    2.4 Beachtungen bei allen Fastenmethoden

    Obwohl Fasten & Intervallfasten den meisten gut tut, sollten einige Menschen Vorsicht walten lassen.

    • niedrigem Blutdruck
    • Stoffwechselerkrankungen
    • chronischen Krankheiten
    • hohem Lebensalter

    Fasten und Intervallfasten ist eher nicht geeignet bei.

    • Schwangerschaft und Stillzeit
    • Essstörungen wie Anorexie oder Bulimie
    • Untergewicht

    Kurze Zusammenfassung | Fasten

     Durch Intervallfasten, regelmäßiges Fasten oder einer jährliche Fastenwochen und einer damit einhergehenden gesünderen Lebensweise lassen sich viele Alterungsprozesse verlangsamen und abmildern, körperliches und psychisches Wohlbefinden bleibt bis ins Alter erhalten.

    Also unbedingt testen und lass deinem Magen diese Verdauungspausen!

    # Wie faste ich richtig? Anleitung zu den Fastenmethoden. Sie reinigen den Körper, erneuern die Zellen & stärken die Gesundheit. (Intervallfasten 16/8 Anleitung) # health-generation 

    Wie entgifte ich meinen Körper | Entgiftung des Körpers die Anleitung

    Entgiftungskur – die natürlichste Entgiftung des Körpers mit Algen & Vitalpilze.

    Vielen der Umweltgifte und Schwermetalle, können wir fast nicht ausweichen. Es befinden sich beispielsweise Giftstoffe in der Ernährung, Aluminium in Deodorants, Fluor in Zahncremes, Aluminium in Impfungen oder Quecksilber in Zahnfüllungen. Oft reichern sich diese Schadstoffe über Jahre in unserem Gewebe an. Das kann im Bindegewebe sein, im Gehirn oder auch in den Knochen. Die Folgen zeigen sich erst nach vielen Jahren in Form von Symptomen wie Kopfschmerzen, Verdauungsprobleme, Allergien, Hautirritationen oder auch chronischer Müdigkeit.

    In Rahmen einer Entgiftung werden Algen (Spirulina & Chlorella) häufig in Kombination mit Heilpilzen eingenommen. Die Spirulina Alge löst Gifte, die Chlorella Alge bindet Gifte und die Heilpilze helfen bei der Schadstoffausleitung.

    1.0 Was ist eine Entgiftung des Körpers (Detox)?

    Die Entgiftung des Körpers hat ein Ziel: unseren Organismus einer tief greifenden Reinigung zu unterziehen, einmal richtig innerlich Hausputz zu machen, so wie man das jedes Frühjahr auch mit der eigenen Wohnung tut. Wir stellen dir die bewährteste Reinigungskur mit Algen und Vitalpilzen vor. Die natürliche Entgiftung ohne unerwünschte Nebenwirkungen. Bei uns erfährst du alles über Entgiftungshilfen und entschlackende Lebensmittel. Die Natur enthält auch für das Entgiften des Körpers die besten Produkte – Algen und Vitalpilze.

    Unser Organismus ist vielen Schadstoffen ausgesetzt. Abgase und Feinstaub verunreinigen die Luft, in Gemüse und Obst können Rückstände von Schwermetallen oder Pflanzenschutzmitteln zu finden sein. Lebensmittel, Kosmetika und Reinigungsmittel enthalten Konservierungsstoffe, Duftstoffe, Farbstoffe und viele weitere Zusätze.

    Zudem haben wir oft viel Stress, ernähren uns ungesund, konsumieren Alkohol oder Zigaretten und bewegen uns zu wenig. Auch Schimmelpilzgifte, Chemikalien in Textilien (Kleidung, Teppiche) oder Medikamente müssen vom Körper entgiftet und ausgeschieden werden.

    In der Alternativmedizin gilt als unbestritten, dass sich solche Schadstoffe anreichern und in ihrer Summe auf Dauer zu Müdigkeit, einem geschwächtes Immunsystem und verschiedenen chronischen Erkrankungen führen können.

    Befreie den Körper von Giften im Gewebe!

    Heute werden unter diesen Begriffen ganz verschiedene Methoden zusammengefasst. Sie alle haben gemeinsam, dass sie dem Körper helfen sollen, Schadstoffe loszuwerden. Das kann durch Anregung der natürlichen Stoffwechselprozesse geschehen oder durch aktive Ausleitung der schädlichen Substanzen.

    Unsere wirksame Entgiftungskur besteht aus ausschließlich natürlichen Inhaltsstoffen wie Algen und Vitalpilzen, diese helfen dem Körper den eigenen Entgiftungsprozess zu fördern und die Gifte auszuleiten.

    Entgiftung des Körpers

    1.1 Giftbelastung in unserem Körper und der Umwelt

    Umweltgifte machen heute den weitaus größten Anteil der Giftstoffe in unserem Körper aus. Frühere Generationen blieben von solchen Belastungen noch weitgehend verschont.

    Heute ist es etwas anders, Farben und Lacke, Zahnfüllungen, Körperpflegeartikel wie Deos, Medikamente und Impfungen. Neuerdings führen wir solche Stoffe auch über Seefische und anderes Meeresgetier zu. All dies summiert sich und kann sich in unserem Körper anreichern – vor allem in unseren Fettzellen.

    Quecksilber ist ein bekanntes Nervengift, und zusammen mit Blei wird es mit Lern- und Aufmerksamkeitsstörungen in Zusammenhang gebracht. Solche Schwermetalle reichern sich bevorzugt in Fettgewebe an, und unser Gehirn besteht zu annähernd 60 Prozent aus Fetten.

    Natürlich sind Schwermetalle nicht die einzigen Umweltgifte, die unsere Gesundheit belasten. Im Laufe der letzten etwa hundert Jahren haben wir Abertausende künstlich hergestellte Chemikalien in die Umwelt entlassen. Sie kommen einfach überall und in allem vor: in Pestiziden, Flammschutzmittel, Kleidung, Shampoo, Anti-haftbeschichtungen, Plastikflaschen und auch in der Medizin und im Pharma-Bereich.

    Zudem wissen wir nur sehr wenig darüber, wie diese Stoffe im Körper wirken. Sicher ist nur, dass alle diese Stoffe nicht von Insekten oder Bakterien aufgenommen und in eine für den menschlichen Körper oder die Umwelt unschädliche Form überführt werden können. (Dass Fastfood-Fritten auch nach Monaten unter einem Sitz des Familien-SUV noch ihre Form und Farbe behalten, hat seinen Grund: Keine Mikrobe, die etwas auf sich hält, möchte mit diesem chemiegetränkten Zeug etwas zu tun haben.)

    Die zirkulierenden Schadstoffe werden eingeatmet, gegessen, getrunken oder über die Haut aufgenommen und verrichten ihr zerstörerisches Werk, bevor sie dann ausgeschieden werden und erneut in den endlosen toxischen Kreislauf gelangen.

    Das menschliche Gehirn ist nicht ausgerüstet für den Umgang mit solchen Massen von Umweltgiften.

    Wie entgifte ich meinen Körper? Entgiftung des Körpers die Anleitung

    1.2 Eine mögliche Giftbelastung erkennen

    Menschen mit Giftbelastung im Körper sind heute keine Seltenheit mehr. Gifte sind allgegenwärtig. Viele dieser Gifte lagern sich im Organismus ein. Nicht immer spürt man sie. Oft aber zeigen bestimmte Symptome die Giftbelastung im Körper an. Welche Symptome können auf eine Giftbelastung im Körper hinweisen?

    Kinder sind besonders gefährdet, da ihre körpereigenen Schutz-, Abwehr- und Entgiftungsmechanismen noch nicht vollständig entwickelt sind. Die Folgen einer Giftbelastung können mannigfaltig sein. Gifte beschädigen die Zellen und deren Funktionen im ganzen Körper einschließlich des Nervensystems, so dass eine breite Auswahl an Symptomen möglich ist.

    Fühlst du dich schlapp, energielos und müde? Ganz ähnlich wie eine Glühbirne, die darauf wartet, endlich mit Strom versorgt zu werden? Du leidest unter unerklärlichen Stimmungsschwankungen, Reizdarm oder Kopfschmerzen?
    All das könnten Hinweise auf eine mögliche Giftbelastung deines Körpers sein.

    Unser Organismus ist komplex und es sind meist mehrere Faktoren die zu Krankheiten führen. Fakt ist, eine Entgiftung mit natürlichen Stoffen schadet keinem und wird wohltuend auf dich und deinen Körper wirken. Nachfolgend zeigen wir dir mögliche Symptome, die auf eine Giftbelastung im Körper hinweisen können. Beachte jedoch, dass die meisten der genannten Symptome auch viele andere Ursachen haben kann.

    • Chronische Müdigkeit
    • Wenn eine Gewichtsabnahme misslingt
    • Mundgeruch
    • Verstopfung
    • Muskelschmerzen
    • Hautirritationen

    Die eigenen Giftbelastung reduzieren

    Massnahmen und Lebensgewohnheiten zur Reduzierung der Giftbelastung gibt es viele. Nachfolgend findest du eine Liste zur Reduzierung der Giftbelastung im Alltag.

    • Ernähre dich gesund aus frischen und regionalen Bio-Lebensmitteln, um deinen Körper weitere Gifte weitgehend zu ersparen und ihn mit den erforderlichen Vitalstoffen zu versorgen. Wähle Lebensmittel mit entgiftenden Eigenschaften, wie z. B. Kreuzblütengewächse (Brokkoli, Kohl, Kohlrabi), frische Sprossen, Knoblauch, Zwiebeln und reichlich grünes Blattgemüse (grüne Smoothies). Meiden solltest du in jedem Falle Weissmehlprodukte und Lebensmittel, die in irgendeiner Weise Haushaltszucker enthalten. Finde mehr zur gesunden Ernährung unter „Clean Eating„.
    • Trinke täglich viel stilles Wasser, um die wasserlöslichen Gifte aus deinem Körper zu schwemmen.
    • Mit Wärme und Massagen die Entgiftung unterstützen. Die Haut ist in hohem Masse an der Entgiftung beteiligt. Du kannst die Entgiftung mit Entschlackungsbäder, Bürstenmassage, Sauna und Dampfbad unterstützen.
    • Du solltest ein- bis zweimal am Tag Stuhlgang haben. Verwende bei Bedarf ein pflanzliches Abführmittel.
    • Lerne richtig zu atmen. Die richtige Atmung lässt die Körperenergie wieder fließen und beschleunigt so die Entgiftungsfähigkeit des Organismus.
    • Bleibe in Bewegung, bist du mehrere Stunden am Stück am sitzen. Sorge dafür, dass Kreislauf und Lymphsystem in Schwung bleiben. Nur so kannst du sicher gehen, dass viele Gifte bereits in den Lymphknoten entschärft und schnell an den Darm zur Ausleitung abgegeben werden können. Bei Menschen hingegen, die viel sitzen, schläft das Lymphsystem ein, es gerät ins Stocken – und genauso die Giftausleitung. Treibe Sport, Fitness, Bewege dich an der frischen Luft oder mache Yoga.
    • Nimm hochwertige Antioxidantien ein, die den oxidativen Stress reduzieren, der automatisch durch eine Giftbelastung entsteht. Antioxidantien sind beispielsweise OPC (Traubenkernextrakt) oder Curcumin.
    • Führe eine Darmreinigung durch, um die Darmflora zu sanieren, die Darmwände zu heilen und die Verdauung zu regulieren. Auf diese Weise minimierst du die Giftbelastung aus dem Darm und beschleunigst die Giftausleitung mit dem Stuhl. Solltest du bereits verstopft sein, aber noch nicht sofort mit der Darmreinigung beginnen wollen, führe in jedem Falle Massnahmen durch, die deine Verdauung in Gang bringen: Nimm Flohschalensamen mit sehr viel Wasser ein, integriere frisches Sauerkraut, trink Pflaumensaft etc.
    • Sorge für ausreichend Schlaf und Entspannungsmomente – beides erhöht die Entgiftungskapazitäten deines Körpers. Schlafe wenn möglich bei geöffnetem Fenster, um nicht die ausgeatmeten Gifte erneut wieder einzuatmen.

    Was du vor allem minimieren solltest?

    • In der Ernährung – Fertiggerichte & Fastfood, Fleisch und Fisch aus konventioneller Zucht, Weißmehl und Zucker, Geschmacksverstärker und künstliche Süßungsmittel aber auch Gemüse & Obst aus konventionellem Anbau.
    • Minimiere deinen alltäglichen Gebrauch von chemische Körperpflegeprodukte.
    • Minimiere Medikamente und pharmazeutische Produkte.
    • Meide Alkohol, Nikotin und Kaffee weitgehend.
    • Zu starke Abgasbelastungen in Grossstädten – Ein Tag in den Strassen von Peking oder Bangkok und das Kopfweh am Abend ist vorprogrammiert.

    2.0 Anleitung zum Körper entgiften

    Zur Entgiftung des Körpers von Schwermetallen können die Spirulina- und Chlorella-Algen in hohen Dosen eingenommen werden. So schwemmst du besonders wirksam viele Gifte aus dem Körper. Auch die Nebenwirkungen, die sonst häufig während einer Entgiftung auftreten, können von den Algen abgemildert werden. Die natürlichste Weise den Körper zu entgiften!

    2.1 Die Hauptbestandteile einer wirksamen Entgiftungskur

    Spirulina Alge – Löst die Gifte

    Bei der Spirulina-Alge handelt es sich um einen wirksamen Chelatbilder, der Gifte wie Quecksilber und radioaktive Substanzen aus dem Körper lösen kann. Darüber hinaus ist sie auch in der Lage, Kadmium und Blei aus dem Abwasser oder Giftstoffe aus Impfungen zu lösen.

    Chlorella Alge – Bindet Gifte und reinigt Blut

    Die Chlorella-Alge hingegen eignet sich hervorragend zum Binden und Ausleiten dieser giftigen Metalle. Sie enthält Proteine und Peptide, die zur Bindung und zum Abtransport unerwünschter Substanzen aus dem Körper eingesetzt werden. Der besonders hohe Chlorophyll-Anteil der Chlorella Alge erhöht zudem den Sauerstoffgehalt im Blut, so dass sich das Körpermilieu entsprechend positiv verändern kann.

    Neben der Fähigkeit, den Körper von Schwermetallen zu entgiften, sind beide Algen hervorragende entgiftende Lebensmittel. Sie enthalten eine Vielzahl an wertvollen und leicht verdaulichen Vitaminen, Mineralien, Spurenelementen, Kohlenhydraten, Eiweissen und Fetten. Als konzentriertes Lebensmittel liefern sie dem Körper Energie und Vitalität und tragen somit sehr zur Gesunderhaltung des Körpers bei.

    Vitalpilze

    Die Heilpilze enthalten alle für die Auflösung und die Ausleitung von Schad- und Schlackenstoffen notwendigen Enzyme. Das ist einmalig in der Natur. Vitalpilze sind daher die idealen Begleiter einer Detox-Kur.
    Ihre Inhaltsstoffe tragen außerdem deutlich zur Verbesserung unserer Vitalität bei. Sie enthalten beispielsweise, neben Vitaminen, Mineralstoffen und Ballaststoffen, viele Spurenelemente und alle essentiellen Aminosäuren. Empfehlenswerte Vitalpilze zur Entgiftung sind:

    Reishi / Ganoderma

    Der Reishi unterstützt vor allem die Leber, unser zentrales Entgiftungsorgan. Vor allem bei chronischer Müdigkeit ist er zu empfehlen, denn Müdigkeit ist der Hilferuf der Leber schlechthin.

    Hericium erinaceus / Igelstachelbart

    Hericium wirkt wie kein anderer Vitalpilz auf den Darm und vor allem die Darmschleimhaut. Eine gesunde Darmflora ist eine der Grundvoraussetzungen für einen gesunden und aktiven Stoffwechsel, so dass das Zurückbleiben von Abfallstoffen weitgehend vermieden wird. Daher ist Hericium auch für die Entgiftungsfähigkeit der Verdauungsorgane sehr förderlich.

    Pleurotus ostreatus / Austernpilz

    Der Austernpilz wirkt vor allem auf Magen und Verdauungsorgane. Seine präbiotischen Eigenschaften helfen, den Darm mit den erforderlichen Bakterienkulturen zu besiedeln. So ist der Austernpilz hilfreich bei der Wiederherstellung oder Erhaltung der gesunden Darmflora.

    Polyporus umbellatus / Eichhase
    Dem Polyporus wird eine aktivierende Wirkung auf das Lymphsystem zugeschrieben. Somit sorgt er für einen regen Fluss der Körperflüssigkeiten, was wiederum den Abtransport von Schlackenstoffen positiv beeinflusst.

    Dieses sind unser Testsieger im Preis- Leistungsverhältnis, diese drei Produkte sind speziell für die natürliche Entgiftung abgestimmt und geeignet. Falls dir persönlich, die natürliche Entgiftung zusagt, kannst du direkt mit unserem Bildlink zu der Amazon und dem Produkt. Bei Fragen stehen wir gerne hier zur Verfügung. (unten auf Bild klicken)

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    2.2 Entgiftungskur Anleitung & Dosierung

    Menge & Dosierung der Algen

    Die typische empfohlene Dosis von Spirulina- und Chlorella-Algen zur Entgiftung des menschlichen Körpers von Schwermetallen beträgt (beide Algen zusammen) zwischen 20 und 30 Gramm pro Tag, sofern du die Algen gut verträgst. 

    Beide Algen können gemeinsam eingenommen werden:

    Für Frauen ca. 20 Gramm pro Tag – Spirulina & Chlorella. (Frauen mit 50 kg, 3x über den Tag verteilt 7g beide Algen zusammen)

    Für Männer ca. 30 Gramm pro Tag – Spirulina & Chlorella. (Männer mit 80 kg, 3x über Tag verteilt 10g beide Algen zusammen)

    Begonnen werden sollte jedoch mit einer Einnahme von 1000 mg (1 g) am Tag. Mit der Zeit kann die Dosis langsam gesteigert werden, damit sich der Körper an die Wirkung gewöhnen kann. Ist die Entgiftung abgeschlossen, sollte die Dosis wieder langsam auf 3 bis 6 Gramm täglich verringert werden. Die Entgiftungkur kann idealerweise von einem Monat bis drei Monate dauern.

    (Je nach Hersteller hält man die Einnahme von 3 x 5 Presslingen am Tag (1 Pressling = 400-500 mg) für optimal, zum Entgiften von Schwermetallen solltest du aber mindestens 10 g pro Alge pro Tag zu dir nehmen.)

    Unterstützt wird die Entgiftung durch Vitalpilze. Durch ihren Einsatz können daher Niere, Leber, Lunge, Darm und Lymphsystem in ihrer Funktion ganz gezielt gestärkt werden. Denn nur wenn unsere Ausscheidungsorgane gut funktionieren, wird auch die Ausleitung von Giftstoffen ermöglicht. Die Vitalpilze werden auch jeweils zusammen mit den Algen eingenommen werden. Hier empfiehlt sich 3 Kapseln pro Tag einzunehmen, damit eine optimale Entgiftung gewährleistet ist.

    Dauer der Entiftung

    Die Entgiftungkur kann idealerweise von einem Monat bis drei Monate dauern. Egal zu welcher Tageszeit, zu Hause oder bei der Arbeit, die Einnahme sollte in Form von Presslingen überhaupt kein Problem darstellen.

    Die unterstehenden Beispiele sind keine strickten Vorgaben, die Entgiftungskur kann individuell und nach eigenem Körpergefühl angepasst werden. Die mindest Dauer für die Kur ist jedoch 4 Wochen und die mindest Einnahme pro Alge für die Entgiftung von Schwermetallen liegt bei 10 g pro Tag. Empfohlen ist eine Kur von 8 Wochen zu machen, um eine gründliche Entgiftung zu erreichen.

    Beispiel für eine 4 Wochen dauernde Entgiftung

    Woche 1 

    Frau pro Tag – 0.5 g Spirulina / 0.5 g Chlorella + 1 Kapsel Vitalpilze

    Mann pro Tag – 1.0 g Spirulina / 1.0 g Chlorella + 1 Kapsel Vitalpilze

    Woche 2 

    Frau pro Tag – 5.0 g Spirulina / 5.0 g Chlorella + 2 Kapseln Vitalpilze

    Mann pro Tag – 8.0 g Spirulina / 8.0 g Chlorella + 2 Kapseln Vitalpilze

    Woche 3   

    Frau pro Tag – 10 g Spirulina / 10 g Chlorella + 3 Kapseln Vitalpilze

    Mann pro Tag – 15 g Spirulina / 10 g Chlorella + 3 Kapseln Vitalpilze

    Woche 4 

    Frau pro Tag – 5.0 g Spirulina / 5.0 g Chlorella + 2 Kapseln Vitalpilze

    Mann pro Tag – 8.0 g Spirulina / 8.0 g Chlorella + 2 Kapseln Vitalpilze

     

    Beispiel für eine 8 Wochen dauernde Entgiftung (empfohlen)

    Woche 1 

    Frau pro Tag – 0.5 g Spirulina / 0.5 g Chlorella + 1 Kapsel Vitalpilze

    Mann pro Tag – 1.0 g Spirulina / 1.0 g Chlorella + 1 Kapsel Vitalpilze

    Woche 2 

    Frau pro Tag – 5.0 g Spirulina / 5.0 g Chlorella + 2 Kapseln Vitalpilze

    Mann pro Tag – 8.0 g Spirulina / 8.0 g Chlorella + 2 Kapseln Vitalpilze

    Woche 3 – 7 

    Frau pro Tag – 10 g Spirulina / 10 g Chlorella + 3 Kapseln Vitalpilze

    Mann pro Tag – 15 g Spirulina / 10 g Chlorella + 3 Kapseln Vitalpilze

    Woche 8 

    Frau pro Tag – 5.0 g Spirulina / 5.0 g Chlorella + 2 Kapseln Vitalpilze

    Mann pro Tag – 8.0 g Spirulina / 8.0 g Chlorella + 2 Kapseln Vitalpilze

    Trinke während der Entgiftungskur ausreichend gutes Quellwasser! Der Körper benötigt zur Ausleitung der Gifte ungefähr 2,5 Liter stilles Wasser – unabhängig von allen anderen Getränken. Ausschließlich stilles Wasser ist in der Lage, gelöste Gifte aufzunehmen und aus dem Körper zu transportieren. Spirulina oder Chlorella-Algen sind außerdem sehr gute Superfoods, diese könnten auch präventiv als Nahrungsergänzungsmittel mit je einem Teelöffel davon in die tägliche Ernährung eingebaut werden um einer Giftanreicherung vorzubeugen.

    Unterstützende Maßnahmen bei einer Entgiftungkur

    Optional Magnesiumpräparat

    Du kannst zusätzlich ein Magnesiumpräparat einnehmen, da Magnesium bei der Entgiftung hilft, gleichzeitig entzündungshemmend wirkt und – je nach Magnesiumpräparat – auch die Verdauung beschleunigen kann.

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    Optional Antioxidantien

    Du kannst ausserdem als Zusatz zur Entgiftungkur hochwertige Antioxidantien einnehmen, die den oxidativen Stress reduzieren, der automatisch durch eine Giftbelastung entsteht. Antioxidantien sind beispielsweise OPC (Traubenkernextrakt)Curcumin oder Astaxanthin.

    OPC Kapseln – Amazon

    Optional Entgiftungstees

    Neben grünem Tee eignet sich auch Ingwertee oder Löwenzahn-Brenneessel als Detox Tee, auch für den daily Detox, also die tägliche Unterstützung einer Entgiftung. Ingwer kurbelt nicht nur den Stoffwechsel an, sondern hat zudem eine desinfizierende Wirkung. Außerdem fördert er die Durchblutung und regt die Verdauung an.

    Grüner Tee – Amazon

    2.3 Beachtungen bei einer Entgiftung des Körpers

    Entgiftungserscheinungen

    Wer sich zu einer Entgiftungkur entschließt, trifft auch die Entscheidung, zielgerichtet ins eigene Stoffwechselsystem einzugreifen. Das Wort DETOX beschreibt diesen Vorgang im Prinzip ganz genau: Schädigende Substanzen (Toxine), die dem Körper zugeführt und im Gewebe eingelagert wurden (Toxifikation), sollen gelöst und ausgeschieden werden (Detoxifikation). Ein Körper, der über Jahre Giftstoffe eingelagert hat, setzt diese unter einer Detox-Kur frei und leitet sie wieder aus.

    In Abhängigkeit von Art und Menge der deponierten Toxine sowie des aktuellen Allgemeinzustandes können sich während des Entschlackungsprozesses daher leider auch unangenehme Empfindungen und Beschwerden einstellen. Durch die Entgiftung durch Chlorella- und Spirulinaalgen können leichte Entgiftungserscheinungen eintretten die Kur kann aber auch völlig frei von Begleiterscheinungen sein. Falls Begleiterscheinungen eintreten kann sich Verunsicherung und Angst breit machen: Entgiftung muss sich doch gut anfühlen.

    Überall hört man von der unglaublichen Klarheit und Leichtigkeit, die damit einhergehen und dann? Nicht selten kommt es daher zum Abbruch der Kur. Dabei lassen sich, mit ein bisschen Hintergrundwissen, die bedrohlichen Begleiterscheinungen als das verstehen, was sie tatsächlich sind – keine Nebenwirkungen, sondern Ausdruck eines Heilungsvorganges.

    Wie von anderen natürlichen Heilverfahren, insbesondere der Homöopathie, bekannt, führen auch sanfte Eingriffe in den Stoffwechsel oftmals zu einer Erstverschlimmerung der Symptome. Anhaltende Darmprobleme verstärken sich plötzlich, Ermüdung wandelt sich in Erschöpfung, ein Aufmerksamkeitsleck zur Konzentrationsstörung.

    Sich mit diesen Giftstoffen auseinanderzusetzen, bedeutet für den Körper sehr viel und sehr harte Arbeit. Die Ausleitungsorgane können nur begrenzt viele Schadstoffe auf einmal abbauen. Wenn sie während der Detoxifikation damit geschwemmt werden, geraten sie an ihre Grenzen und benötigen Zeit, um alle Produkte zu verstoffwechseln. Diese Schwemme macht sich dann in Form von Entgiftungssymptomen bemerkbar. Die Leiden sind individuell und reichen von Schwindel, Übelkeit, Verdauungsstörungen bis hin zu Hautproblemen.

    Ebenfalls zu berücksichtigen ist, dass sich unser Organismus an den „vergifteten“ Zustand jahrelang gewöhnt hat. Das ist der Zustand, den er kennt, mit dem er sich arrangiert hat. Jeder, der schon mal versucht hat, unvorteilhaften Angewohnheiten den Laufpass zu erteilen, weiß von diesem Phänomen: Obwohl man das Richtige tut, fühlt es sich nicht gut an. Jede Umstellung braucht Zeit und geht mit Geburtswehen einher. All diese Symptome sind jedoch ein Indiz dafür, dass die Selbstheilungskräfte vollständig aktiviert sind. Die gute Nachricht ist jedoch, dass eine Erstverschlimmerung meist nur wenige Stunden bis Tage anhält und nur in Ausnahmefällen länger.

    Die Algen sind auch hervorragende Nahrungsergänzungsmittel

    Chlorella unterstützt ungemein das Immunsystem: – 19 Aminosäuren einschließlich aller acht essentiellen Aminosäuren in ausgewogenem Verhältnis; – eine Fülle an Vitaminen, darunter der gesamte B-Komplex, Vitamin A, C, D, E, K und aktives B12 (Cobalamin); – Mineralien und Spurenelemente wie Kalzium, Magnesium, Kalium, Kupfer, Eisen, Zink, Silizium, Chrom und Mangan; – Nukleinsäuren; – ungesättigte (Omega 6 und -3) und mittelkettige Fettsäuren in naturbelassener Form; – hohe Konzentration antioxidativ wirkender Substanzen. Chlorella ist nicht nur für eine Entgiftungskur geeignet. Die Bandbreite der Nährstoffe der Chlorella-Alge unterstützt ungemein das Immunsystem. Sie hilft ferner, den für Sportler und Menschen mit hoher Leistung zusätzlichen Bedarf abzudecken. So tragen beispielsweise die stattliche Ladung von Antioxidantien zur Optimierung der Erholungsphasen bei, indem sie freie Radikale und Säuren neutralisiert, die bei starker körperlicher Belastung zur Genüge anfallen.
    Spirulina ist eines der nährstoffreichsten, bekannten Lebensmittel. Es enthält unter anderem: – 180% mehr Calcium als Vollmilch und genauso viel oder mehr Magnesium – 670% mehr Protein als Tofu – 3100% mehr ß-Carotin als Karotten – 5100% mehr Eisen als Spinat Bereits 20 g/Tag decken den Bedarf an B1 (Thiamin), B2 (Riboflavin) und B3 (Niacin) Das Vitamin B12 aus der Spirulina ist größtenteils das Pseudovitamin B12, das nicht verwertet werden kann Spirulina ist sehr reich an Antioxidantien und antientzündlichen Wirkstoffen, selbst bei einer geringen Dosis von 3 g/Tag Spirulina ist zudem sehr reich an Phycobilinen, Proteinen die an der Photosynthese beteiligt sind. Die bekanntesten sind Phycocyanin C und Allophycocyanin, welche auch als natürliche blaue Farbstoffe in der Lebensmittelindustrie eingesetzt werden. Beide Proteine haben eine starke antioxidative Wirkung, sie verbessern die Beseitigung von freien Radikalen und schützen dadurch sensible Zellbestandteile wie DNA und Lipide vor Schäden. Zudem haben diese Proteine auch andere interessante Wirkungsweisen, auf die weiter im Text eingegangen wird.

    Kurz Zusammenfassung | Entgiften des Körpers

    Mit verschiedenen Algen in hoher Dosies kann durchaus eine gute Entgiftung erreichen. Außerdem sind Algen als Nahrungsergänzungsmittel allgemein sehr förderlich für die Gesundheit. Wichtig ist auch den Körper ganzheitlich zu reinigen mit einem allgemein gesunden Lebensstil. Dazu gehören auch eine reine natürliche ausgewogene Ernährung, Schwitzen mit Sport, eine bedachte Körperpflege, Saunagänge, Fasten, Intervallfasten, tiefe Atmung, …

    # Wie entgifte ich meinen Körper? Den Körper entgiften mit Algen & Vitalpilzen. Die Entgiftung des Körpers ist eine effektive Körperreinigung zur Gesundheitsförderung. # health-generation