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Fasten was passiert im Körper – Fasten verlängert dein Leben!

Wer rastet, rostet. Wer fastet, rostet weniger schnell. Immer mehr Menschen entdecken deshalb den Nutzen des ältesten aller Heilverfahren für sich. Mindestens einmal im Jahr, und das jedes Frühjahr, wenn der Frühlingsputz für die Wohnung fällig wird, ist das Heilfasten am beliebtesten. Den Körper umfassend zu reinigen, ihn zu entlasten, zu entgiften, von Altlasten zu befreien und zu säubern und die Seele baumeln zu lassen, kann sich nur befreiend und heilend auf das Dasein auswirken.

Fasten als Impuls der Selbstheilung – 
Fasten verlängert das Leben!

1.0 Fasten was passiert im Körper?

Entschlacken – was soll das denn für eine „Schlacke“ sein? Mediziner, die von Naturheilkunde nicht viel verstehen, machen sich häufig lustig über die Vorstellung, da gäbe es etwas loszuwerden im Bindegewebe. Doch inzwischen kennen wir zwei Wirkmechanismen, welche für die guten Effekte des Fastens verantwortlich gemacht werden: der Keton-Stoffwechsel und die Autophagie, ein Prozess, bei dem die Zelle falsch gefaltete Proteine und beschädigte Zellorganellen abbaut und neu verwertet.

Gehirn

Anstieg des Wachstumsfaktors BDNF, Veränderung des Botenstoffhaushalts, stimmungsaufhellend, Bildung von Nervenzellen, Vorbeugung von Demenz.

Gelenke

Wirkt Rheuma und Arthritis entgegen, schmerzlindernd.

Leber

Produziert Ketonkörper und baut Glykogen ab als alternative Energiequellen, Reduktion des Wachstumshormons IGF-1.

Bauchspeicheldrüse

Reduktion der Insulinproduktion, Erholung.

Magen-Darm-Trakt

Vielfalt der Darmbakterien nimmt zu

Herz-Kreislauf-System

Senkt Blutdruck und Cholesterinspiegel, Herzrate (Puls) sinkt, Herzfrequenzvariabilität verbessert sich.

Fettgewebe

Fettabbau und Änderung der Botenstoffe, z.B. Produktion von weniger Leptin, entzündungshemmend.

Fasten beeinflusst den ganzen Körper positiv! 

Wenn wir hungern oder fasten, stellt sich der Stoffwechsel innerhalb weniger Tage um und verlangsamt sich – er verbraucht weniger Energie. Um wichtige Körperfunktionen zu erhalten, greift der Organismus auf seine Speicher zurück – zuerst auf das Glykogen in der Leber, dann auf das Fett der Fettpolster – und zu einem geringeren Anteil auf das Eiweiss der Muskeln und des Bindegewebes. Bei ihrer Umwandlung werden Glycerin und glukogene Aminosäuren freigesetzt, die nun Energie liefern, vor allem auch für das Gehirn, das relativ viel Energie benötigt. Besonders wichtig sind dabei jene Ketonkörper, die bei der Oxidation von Fettsäuren entstehen. Ihr Vorhandensein macht sich nach einigen Tagen des Fastens durch leichten Acetongeruch in der Atemluft bemerkbar.

Ketonkörper entstehen auch bei Bewegung, wenn Fett verbraucht wird. Fasten und sportliche Aktivität haben hier erstaunliche Gemeinsamkeiten. Die beste Vorbeugung vor degenerativen Hirnerkrankungen wie Morbus, Parkinson oder Demenz müsste demnach sein, nach längerem Nachtfasten noch vor dem Frühstück eine Runde im Park zu joggen oder zu walken. Beides, Fasten und Bewegung, verbessert auch unsere Denkfähigkeit, die Kognition. Wissenschaftler des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein haben herausgefunden, dass Ketonkörper nicht nur das Gehirn ernähren, sondern es auch vor Entzündungszellen schützen (die zum Beispiel bei degenerativen Hirnerkrankungen eine wichtige Rolle spielen).

Das Fasten bringt also einiges in Bewegung. Zum Beispiel Instandhaltungsprozesse in den Zellen. So konnten der US-amerikanische Altersforscher Mark Mattson und Mitarbeiter von der Johns Hopkins University zeigen, dass sich nach einer ambulanten Fastenkur über eine Woche die Reparaturfähigkeiten des Körpers verbesserte: Die Schäden an der Erbsubstanz durch negative Einflüsse wie UV-Strahlung oder diverse Gifte wurden effizienter behoben. Eine Arbeitsgruppe der Demenzforscherin Agnes Flöel von der Charité konnte in einer ersten kleineren Studie nachweisen, dass sich auch die kognitiven und Gedächtnisfunktionen nach einem modifizierten Fasten mit einer Trinknahrung steigerten. Vielleicht liegt das daran, dass mehr nervenstärkende (neurotrophe) Faktoren ausgeschüttet werden, vielleicht aber werden auch die Proteine, die sich Alzheimer als Plaque auf die Nervenzellen legen, verstärkt abgebaut, da Enzyme ihre Aktivität beim Fasten verstärken.

Was passiert aber nun, wenn die Fettpolster mit den im Fettgewebe eingelagerten Giftstoffen wie Dioxin oder den Schwermetallen Blei, Quecksilber und Kadmium beim Fasten „schmelzen“? Dies ist bis heute unklar geblieben, man weiss nicht, ob sie mobilisiert und ausgeleitet werden – möglicher ist es schon. Vielleicht werden sie über die Mobilisierung aus dem Fettgewebe über die Galle in den Darm abgegeben.

Eine der wichtigsten Wirkungen des Fastens, soweit man das bisher sagen kann, ist eine Umsteuerung der Hormone. Sinkt die Körpertemperatur, werden auch die für Stoffwechselaktivität zuständigen Hormone wie Insulin oder T3, ein Schilddrüsenhormon, zurückgefahren, ebenso der Spiegel des Wachstumsfaktoren. Im Gegensatz dazu kommt es sofort zu einem Anstieg der Hormone, die die Urinausscheidung fördern, ein Effekt, den jeder Fastende sofort am ersten Tag bemerkt.

Fasten stärkt den Energiehaushalt der Zelle

Sauerstoff kann Metall zum Rosten bringen. Auch im Körper greift er Moleküle an und reisst sie auseinander. Das ist einer der wichtigsten Gründe dafür, dass unsere Zellen altern. Essen wir weniger oder fasten wir, so reduziert sich der oxidative Stress für unsere Zellen erheblich. Je weniger Nahrung die Mitochondrien, die Energiefabrik der Zellen, zu verarbeiten haben, desto geringer ist der oxidative Stress und desto weniger freie Radikale entstehen. Das sind chemisch besonders reaktionsfreudige Moleküle oder Atome. Sie haben ein freies Elektron, und auf der Suche nach einem Partnerelektron können sie andere Verbindungen wie zum Beispiel Proteine oder die Erbsubstanz DNA schädigen. Die freien Radikale im Körper kommen vor allem aus den Mitochondrien. Dort wird zur endgültigen Verdauung unserer Nahrung Zucker und/oder Fett in Energie verwandelt. Dies geschieht mit Unterstützung von Sauerstoff, der jedoch nicht komplett in Zaum gehalten wird. Etwa durch Rauchen oder zu viel Sonne kann oxidativer Stress vermehrt entstehen.

Es ist ganz wichtig, den oxidativen Stress auf natürliche, körpereigene Art zu reduzieren.

Viele Menschen denken, es reicht aus, Vitamintabletten oder andere Mikronährstoffe einzunehmen, die als Antioxidantien beworben werden. Antioxidantien haben einen guten Ruf. Doch so einfach ist die Sache nicht. Die Mitochondrien und die Zellen wollen nämlich etwas trainiert sein. Wird der Körper während eines körperlichen Stresses, etwa bei sportlichem Training, parallel mit Vitamintabletten (als Antioxidantien beworben) versorgt, so schadet das am Ende sogar.

Durch Fasten werden die körpereigenen antioxidativen Kapazitäten angekurbelt, sondern auch durch Fasten. Es gibt nicht nur weniger oxidativen Stress, sondern auch durch Fasten. Es gibt nicht nur weniger oxidativer Stress, sondern für die Zeit danach stehen auch mehr und frisch überholte Energiefabriken – Mitochondrien – zur Verfügung.

Die Darmbakterien passen sich an

Seit einigen Jahren gibt es eine wachsende Zahl von Studien, die das Mikrobiom, die Summe unserer Bakterien im Körper – besonders die im Darm – die Gesundheit des Körpers mitentscheiden, zum Guten wie zum Schlechten. Die Beziehung zwischen Mikrobiota (Darmflora), Nerven- und immunsystem ist grundlegend für die Selbstregulation des Körpers.

Im Darm lebt eine verwirrende Vielfalt von Lebewesen – ungefähr vierzig Billionen Bakterien, die sich in Kolonien auf einige Hauptstämme und wenige hundert Arten reduzieren. 

Fest steht, dass die Vielfalt der Darm-Mikrobiota positiv ist. Menschen aus Industrieländern weisen eine geringere Vielfalt ihrer kleinen Helferchen auf als Menschen aus anderen Regionen der Welt. Nach einer Fastenwoche jedoch steigt die Vielfalt, vermutlich, weil durch das Drosseln der Energiezufuhr Bakterienarten eine Chance bekommen, die zuvor nur eine Nischenexistenz geführt haben. Also bei einer ganzheitlichen Darmsanierung würde auch das Fasten mit zu gehören. 

Durch Fasten entsteht Brennstoff für das Gehirn

Die Ketonkörper wurden schon erwähnt. Sie scheinen, was die gesundheitsfördernde Effekte des Fastens angeht, zentral zu sein. Zur Erinnerung: Wenn wir fasten, stellt der Körper für etwa zwölf bis vierundzwanzig Stunden zunächst die Glycogenreserven in der Leber für die Energie- und Zuckergewinnungen zur Verfügung. Dieses Glykogen wird rasch zu Zucker umgebaut – insbesondere das Gehirn benötigt diesen Nährstoff ohne Pause, weil seine Nervenzellen keine anderen Energiequellen nutzen können. Sind die Glykogenvorräte aufgebraucht, wird der körpereigene Fettabbau gestartet, die Lipolyse. Die frei werdenden Fettsäuren werden zur Energiegewinnung genutzt. Für das Gehirn aber produziert der Körper einen speziellen Brennstoff, die Ketonkörper. Auch Einweiss kann zu einem bestimmten Teil Energie liefern, doch je längerman fastet, desto mehr sind die Ketonkörper dran.

Eine ketogene Diät ohne Zucker und Kohlenhydrate ist gerade in Mode, aber letztlich nicht gesund, weil sich der Energiebedarf aus Fett und Eiweiss mit pflanzlichen Quellen nur schwer decken lässt – und die Menschen infolge dessen zu viel tierische Lebensmittel wie Fleisch, Eier und Milchprodukte zu sich nehmen, was den gesundheitlichen Nutzen zunichtemacht und das Risiko für Arteriosklerose steigen lässt. Ketonkörper können aber durch intermittierendes Fasten ähnlich gut bereitgestellt werden, denn das passiert schon nach zwölf bis vierzehn Stunden. Dass diese Ketonkörper auf Nervenkrankheiten eine gute Wirkung haben, ist schon lange bekannt. Sie werden zur Behandlung der Epilepsie seit Jahrzehnten eingesetzt. Im antiken Rom wurden Menschen, die unter schweren Krampfanfällen litten, eingesperrt und für mehrere Tage ohne Nahrung gelassen. Damals glaubt man, auf diese Weise die Dämonen austreiben zu können. Vermutlich aber die Anfälle wohl eher durch die erzwungene Produktion von Ketonkörper gelindert worden.

1.1 Ist es gesund zu Fasten? Was bringt es zu Fasten?

Regelmässig Fasten heisst, gesünder und länger zu leben. Für alle lebenden Organismen gibt es auf dieser Erde eine Methode, um die Lebensspanne gezielt zu verlängern und dabei möglichst gesund zu bleiben – indem man in regelmässigen Abständen fastet oder, als Alternative, sich nicht satt isst, sondern die Kalorien um etwa 20 bis 40 Prozent reduziert.

Das Fasten fördert nicht nur deine Gesundheit und reinigt deinen Körper. Es hilft auch bei Krankheiten wie Rheuma, Diabetes- und Bluthochdruck, bei chronischen Schmerzen, bei Multipler Sklerose, bei Parkinson, dem Reizdarmsyndrom und den unterschiedlichsten Nahrungsunverträglichkeiten.

Fasten stärkt die Immunabwehr

Einige grundlagenwissenschaftliche Arbeiten konnten aber zeigen, dass Fasten während einer Krankheit nicht schwächt, sondern die Immunabwehr fördert. Immunologen der nordamerikanischen Yale University um Ruslan M. Medzhitov konnten 2016 nachweisen, dass Bakterien dann vom Immunsystem effizienter bekämpft werden, wohl als Folge der durch das Fasten verstärkte bereitgestellten Ketonkörper, Stoffwechselverbindungen, die bei Energiemangel wie Hunger entstehen. Anders ist es bei Viren: Hier benötigen die Immunzellen zur Abwehr Energie aus Glukose. Füttere eine Erkältung, aber hungere Fieber aus. Bei fieberhaften oder eitrigen Infekten hilft also Fasten. Kinder haben den natürlichen Impuls, Nahrung zu verweigern, wenn sie krank sind, zum Beispiel eine Grippe haben. Oft versuchen Eltern es dann – gut gemeint – mit Überredung: „Kind, du musst essen, du musst wieder zu Kräften kommen!“

Fasten hilft bei Rheuma

Fasten lindert Gelenkschmerzen und Entzündungen bei Rheuma. Heilfasten ist nicht nur eine präventive Maßnahme, sondern kann bei Rheuma auch therapeutisch genutzt werden. Inzwischen belegen zahlreiche Studien und Erfahrungsberichte den Nutzen. Fasten und danach eine Ernährungsumstellung bringen die absolut besten Erfolge.

Besonders der Konsum von tierischen Produkten oder Lebensmittel die stark sauer auf den Körper wirken erhöht die Zufuhr von Arachidonsäure. Diese fördert die Entstehung und Verstärkung von Entzündungen, wie diese bei Rheuma und Arthrose in den Gelenken vorkommen.

Gezieltes Fasten verbessert die Krebstherapie

Beeindruckend waren die Daten, in denen Valter Longo zeigen konnte, dass bei bereits an Krebs erkrankten Tieren das Fortschreiten des Tumorleidens gebremst wurde und sie länger lebten. Sobald die Energiezufuhr durch Nahrung gedrosselt wird und dieser Zustand länger als zwölf bis vierzehn Stunden anhält, gehen daher gesunde Körperzellen in einen Protektionsmodus, das Zellwachstum und die Stoffwechselaktivität werden so abgebremst. Sie befinden sich sozusagen in einem leichteren Winterschlaf, einer Art Ruhemodus, der sie dann auch wie ein Schutzschild vor äusseren Angriffen

Heilerfolge bei Diabetes

Geradezu dramatisch positiv wirkt sich eine starke Kalorienreduzierung auf Patienten mit Diabetes mellitus aus – aktuelle Arbeiten von Sarah Stevens an der University of Oxford belegen das. Von neunundzwanzig Patienten mit Diabetes, die über acht Wochen fastend täglich nur 600 Kalorien zu sich nahmen, erzielten die meisten ohne Medikamente normale Blutzuckerwerte. Auch die Fettleber, eine häufige Folge der Zuckerkrankheit, besserte sich deutlich.

Fasten stärkt den Energiehaushalt der Zelle

Sauerstoff kann Metall zum Rosten bringen. Auch im Körper greift er Moleküle an und reisst sie auseinander. Das ist einer der wichtigsten Gründe dafür, dass unsere Zellen altern. Essen wir weniger oder fasten wir, so reduziert sich der oxidative Stress für unsere Zellen erheblich. Je weniger Nahrung die Mitochondrien, die Energiefabriken der Zellen, zu verarbeiten haben, desto geringer ist der oxidative Stress und desto weniger freie Radikale entstehen.

Die Darmbakterien passen sich an

Seit einigen Jahren gibt es eine wachsende Zahl von Studien, die das Mikrobiom, die Summe unserer Bakterien, mit der Entstehung und dem Verlauf bestimmter Erkrankungen in Verbindung bringt. Es wird immer klarer, dass die Bakterien im Körper – besonders die im Darm – die Gesundheit des Körpers mitentscheiden, zum Guten wie zum Schlechten. Die Beziehung zwischen Mikrobiota (Darmflora), Nerven- und Immunsystem ist grundlegend für die Selbstregulation der Körpers. Im Darm lebt eine verwirrende Vielfalt von Lebewesen – ungefähr vierzig Billionen Bakterien, die sich in Kolonien auf einige Hauptstämme und wenige hundert Arten reduzieren.

Fasten macht glücklich

Das Fasten hat aber vor allem auch einen positiven Effekt auf die Psyche: Ab dem dritten bis fünften Tag sind die meisten Menschen sehr positiv gestimmt und zufrieden, manch sogar euphorisch – bis zum Ende der Fastenperiode. Die Ursache für die emotionale Zufriedenheit beim Fasten liegen zum einen in einer verbesserten Verfügbarkeit des Serotonins im Gehirn. Aber auch Endorphine, also Opiate, die der Körper selbst herstellt, werden unter dem Fasten vermehrt von Körper produziert. Ausserdem konnte nachgewiesen werden, dass Nervenwachstumsfaktoren massgeblich dazu beitragen, dass das Gehirn gesund und bei Stimmung bleibt. Sport und regelmässige Bewegung, aber auch Fasten und weniger Kalorien führen zu einem deutlichen Anstieg des BDNF. Eine wichtige Aufgabe von BDNF ist der Schutz von bereits existierenden Neuronen und Synapsen. Ferner stimuliert BDNF das Wachstum und die Weiterentwicklung neuer Nervenzellen, neuronaler Bahnen und Synapsen. Im Gehirn findet sich dieser Wachstumsfaktor insbesondere im Bereich von Vorderhirn, Hippocampus und Grosshirnrinde.

1.2 Wie lange Fasten zum entgiften?

Fasten beginnt also schon bei einem Zeitraum von vierzehn bis sechzehn Stunden und hat positive körperliche Auswirkungen – egal, ob man es konstant für eine lange Nacht oder vielleicht auch nur einen Tag die Woche tut, oder sieben bis sogar einundzwanzig Tag. Das klassische Heilfasten hat aber trotz vieler neuer Erkenntnisse immer noch einen hohen Stellenwert in der Medizin und grosse therapeutische Wirkung. 

Die kürzeste Version des Fastens ist das Intervallfasten 16/8 oder 18/6. Täglich werden 16 oder 18 Stunden auf Nahrung verzichtet und nur Wasser oder ungesüssten Tee getrunken. Diese Methode ist bereits enorm hilfreich, entgiftet den Körper und erneuert die Zellen. Neben des Intervallfastens gibt es natürlich noch weitere Methoden des Fastens. Die Methode 5:2-Methode oder das Heilfasten oder diverse Fastenkuren.

1. Intervallfasten 16/8 oder 18/6 

In der geläufigsten Variante des Intervallfastens beläuft sich die Zeit der Nahrungsaufnahme auf 8 Stunden und die Zeit des Fastens auf 16 Stunden. 

2. Fasten Methode 5:2

Bei diese Methode wird an einem bis zwei Tage pro Woche komplett auf Nahrung verzichtet. Man kann aber aber auch an 2 Tagen pro Woche die Kalorienmenge reduzieren.

3. Heilfasten und Fastenkuren

3 bis 21 Tage komplett auf Nahrung verzichten oder eine gewisse Zeit nur gewisse Lebensmittel einnehmen. Die Anleitung zu den Fastenmethoden und weitere Erklärungen findest du hier.

Die komplette Anleitung zu allen Fastenmethoden und wie du diese am besten umsetzt findest du im Beitrag: Wie faste ich richtig? Die Anleitung zum Intervallfasten und Heilfasten

 

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Josef Kryenbuehl, dipl. Hypnosetherapeut / Mentalcoach, geprüft von Helene Kryenbuehl dipl. holistische Ernährungsberaterin. Erfahre gerne mehr über uns hier.

Gesunde Ernährung Tipps: 10 wichtige Ernährungsregeln!

Die 10 wichtigsten Regeln für eine gesunde Ernährung!

Die WHO schätzt das 50 bis 70 Prozent aller chronischen Erkrankungen ihre Ursache in falscher Ernährung haben oder zumindest dadurch verschlimmert werden. Aber was ist eigentlich gesund? Wir haben dir 10 Ernährungsregeln zusammengestellt an welche du dich gut halten kannst.

1.0 Einführung in die gesunde Ernährung

Die Ernährung betrifft jeden, und da jeder von uns isst, hat sie auch für uns alle Bedeutung. Die Weltgesundheitsorganisation schätzt, dass etwa 50 bis 70 Prozent der chronischen Erkrankungen ernährungsabhängig sind.

Es ist gar nicht so leicht, seriöse wissenschaftliche Daten als Grundlage für ärztliche Empfehlungen zu bekommen. Ernährungsstudien sind – da sie im realen Leben stattfinden schwer durchzuführen. Auch versucht die Industrie hinter diesem riesigen Markt immer wieder, mit jenen schon erwähnten Nebelraketen die Sicht auf die Fakten zu trüben. Ganz bewusst werden Ergebnisse verschleiert oder sogar Daten unterdrückt, die das belegen, was ohnehin schon längst bekannt ist – dass Zucker, dass gesättigte Fette, dass Gluten sehr ungesund sind.

Kaum ein anderer Bereich unseres Lebens ist so zentral für die Gesundheit, aber die Medizin ist gerade hier professionell sehr schlecht aufgestellt. Denn wer kümmert sich um die Ernährung? Das sind Ernährungswissenschaftler, Ökotrophologen, die selbstverständlich sehr viel Wissen haben, denen aber die tägliche Erfahrung mit den Patienten völlig fehlt. Ärzte haben sich jahrelang überhaupt nicht für Ernährung interessiert; Studierende lernen nicht darüber. Unverständlich, denn Ernährung boomt.

Viele Patienten sagen auch zu Recht, dass sie gar nicht mehr wüssten, was gesund wäre, weil doch seit Jahren vermehrt Widersprüchliches dazu in den Medien zu lesen sei. Erkrankungen wie Rheuma, Bluthochdruck, Arterienverkalkung oder Kopfschmerzen sehr positiv durch die Ernährung beeinflussbar sind. 

Ernährungsregeln

1.1 Ernährungspyramide

Wir essen nicht, um gesund zu bleiben, sondern weil uns das schmeckt, an das wir uns aufgrund unserer Kultur und Erziehung gewöhnt haben. Nahrungsgewohnheiten können geändert werden!

Clean Eating setzt auf unverarbeitete Lebensmittel, mit denen frisch gekocht oder roh gegessen werden. Es geht vor allem darum, möglichst „reines“ Essen zu sich zu nehmen. Ein „zurück zur Natur“, möglichst natürliche Zutaten roh oder schonend zuzubereiten anstatt künstlich und fertig hergestellte Lebensmittel zu essen. Saisonales und Regionales wird bevorzugt.

Am besten ist eine ausgewogenen Ernährung in vollwertiger natürlicher Qualität!

1. Erstens. Eine mehrheitlich pflanzliche Kost, roh gegessen oder frisch und schonend gekocht. Dazu eine schöne Menge pflanzlichen ungesättigter Fettsäuren. Gemüse, Salate, pflanzliche Öle, Kräuter, Nüsse, Samen, …

2. Zweitens. Vollwertige Kohlenhydrate, sowie Obst und Beeren. Kartoffeln, Vollkorngetreide mit wenig Gluten, Vollkornbrot, Vollkornreis, Avocados, alle Früchte und Beeren, …

3. Drittens. Tierische Produkte wie Bio-Eier, Fisch aus Wildfang, etwas Weidefleisch und vollwertige Milch, Käse und Butter. Fruchtsäfte wie Smoothies und Säfte sollte auch im Masse konsumiert werden, besser ist immer die ganze Frucht!

4. Viertens. Minimieren oder ganz weglassen kann man Produkte wie: Fleischabfälle wie Wurstwaren, weisser Zucker, alle Weissmehlprodukte, alle gesättigten Fette, Fast Food und Fertigprodukte.

Ernährungspyramide Ernährungsregeln

2.0 Gesunde Ernährung Tipps: 10 Ernährungsregeln

1. Säure-Basen-Haushalt, am besten ist pflanzliches Bio-Gemüse!

Die heutige Ernährung mit viel tierischen Eiweiss führt oft zu einer schleichenden Übersäuerung des Körpers. Basisch wirkende Lebensmittel und ein gesunder Lebensstil bringen den Säure-Basen-Haushalt wieder ins Gleichgewicht.

Die Regulation des Säure-Basen-Haushalts erfolgt über ein ausgeklügeltes Puffersystem. Die beiden wichtigsten Organe sind dabei die Lunge, die Kohlendioxid abatmet, und die Niere, die Bicarbonat ausscheidet und auf diese Weise den ph-Wert regulieren kann. Dieses System ist sehr leistungsfähig. Doch wird es überfordert, mobilisiert der Körper Minerale, die aus dem Knochen herausgelöst werden – das hat Osteoporose zur Folge. Ein zweiter Weg läuft über das Bindegewebe, das dadurch austrocknet und schmerzempfindlich wird. Ein Säureüberschuss im Körper wird mit zunehmendem Alter ein Problem, weil die Funktionsfähigkeit der Nieren abnimmt und damit die generelle Pufferkapazität. Kommen noch andere Faktoren hinzu, etwa chronische Entzündungen und überwiegend säurebildende Nahrungsmittel, sind gesundheitliche Schäden möglich.

Säurebildende Lebensmittel sind keineswegs identisch mit denen, die sauer schmecken. So enthält die Zitrone flüchtige Säuren, die gar nicht in die Blutbahn geraten, sondern im Magen aufgelöst werden, sodass nur die basischen Bestandteile übrig bleiben. Negativ auf den Säure-Basen-Haushalt wirken vor allem tierische Eiweisse und Phosphorsäure, die vor allem in Brot und anderen Getreideprodukten. Neben dem Knochenabbau und den Bindegewebsschwächen können Säuren vermutlich den Gelenkknorpel schädigen, ebenso können sie zu einer vermehrten Ausschüttung von Stresshormonen wie Cortisol führen, ein weiterer Faktor, der die Knochen schädigt.

Basen-Säure Ernährungsliste

2. Iss vitale Lebensmittel!

Lebensmittel speisen den Körper nicht nur mit wichtigen Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen, sondern auch mit Information. Laut Dr. Michael Ehrenberger kann unsere Nahrung auch nur dann Heilmittel sein, wenn die Merkmale des Lebendigen besitzen.

Durch industrielle Verarbeitung, Haltbarmachung, durch den intensiven Anbau auf mittlerweile ausgelaugten Böden sowie durch lange Lagerung kommt diese Information abhanden. Darüber hinaus ist es in den letzten Jahrzehnten, aufgrund der immer stärkeren erschöpften Böden, zu einem regelrechten Vitamin- und Mineralstoffverlust der Lebensmittel gekommen.

  • Das Licht gesunder Zellen weist eine höhere Kohärenz (Ordnung) auf als das von kranken Zellen.
  • Dies gilt eben auch für Lebensmittel aus biologischem Anbau sowie für Eier und Fleisch aus artgerechter Haltung. Das Licht dieser Lebensmittel weist einen höheren Ordnungsgrad auf das Produkt aus konventionellem Anbau.

Gesunde Lebensmittel weisen zunächst einmal eine hohe Nährstoffdichte in Relation zu den Kalorien auf. Bei biologischem Obst und Gemüse trifft das beispielsweise zu, bei einer Fertigpizza und Cola hingegen nicht. In letzterem Fall benötigt der Körpermehr Mineralstoffe für die Verdauung als die zugeführte Nahrung bereitstellt und muss auf die körpereigenen Reserven, die sich in den Knochen, Zähnen, im Bindegewebe oder Haarboden befindet, zugreifen.

Das Resultat: Knochen verlieren an Dichte,  das Bindegewebe wird brüchig, Zähne verlieren den Zahnschmelz und werden leichter Opfer von Karies, Haare fallen aus usw. Neben dem Raubbau am Mineralstoffdepot der Körpers, die solche Lebensmittel verursachen, belasten sie auch die Bauchspeicheldrüse, die in Rekordzeit Insulin produzieren muss, um den Zucker rasch in die Zellen zu bringen. Als Folge kann es zu einer Erschöpfung der Insulinproduktion und zu einer Diabetes Typ 2-Erkrankung kommen.

3. Gesunde ungesättigte Fette dürfen nicht fehlen!

Bei den meisten Menschen der westlichen Ländern liegt der alltägliche Verzehr der essentiellen Omega-3-Fettsäuren unter den von Experten empfohlenen 3 Gramm. Wir bekommen also viel zu wenig Omega 3. Dabei sind die Omega-3-Fettsäuren besonders gesunde Fette. Bei dein ungesättigten Fetten lohnt es sich, genauer hinzuschauen: Denn es gibt mehrere Sorten Omega-3 und die Herkunft – ob tierisch oder pflanzlich – spielt dabei eine wesentliche Rolle.

Omega-3-Fettsäuren, es handelt sich dabei um essentielle Fette, die unser Körper nicht selbst produzieren kann und die wir daher mit der Nahrung zuführen müssen. Docosahexaensäure (DHA) und Eicosapentaensäure (EPA) sind zwei der drei Omega-3-Fettsäuren. Die dritte ist die Alpha-Linolen-Säure (ALA), die vor allem in pflanzlichen Nahrungsmitteln vorkommt. Omega-3-reiche pflanzliche Lebensmittel, wie z.B. Leinöl, Walnüsse und Hanfsamen, besitzen kein DHA und EPA, sondern nur ALA. Der Körper kann zwar EPA und DHA aus ALA selbst herstellen, aber es ist eine nicht sehr effiziente Umwandlung, da er nur rund 5 Prozent verwerten kann.

Auf die Zufuhr von genügen EPA und DHA sollte also geachtet werden.

Nahrungsergänzungsmittel wie z. B. Fischölkapseln enthalten Öl, das aus Fisch gewonnen wird und bis 45 Prozent aus den langkettigen Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA besteht. Während tierische Lebensmittel besonders viel Docosapentaensäure (DHA) sowie Eicosapentaensäure (EPA) liefern, vor allem fetter Fisch oder Weidefleisch enthalten.

EPA und DHA sind für eine normale elektrische Funktion des Gehirns und des Nervensystems entscheidend, denn sie werden für die Fettummantelung der Nerven benötigt. EPA und DHA sind sogar in der Lage, geistigen Verfall und Süchten entgegenzuwirken. Menschen, die Omega-3 mit DHA und EPA substituieren wollen, jedoch kein Fisch- oder Krillöl einnehmen möchten, steht mittlerweile eine gute pflanzliche Alternative zur Verfügung, nämlich Nahrungsergänzungsmittel aus gezüchteten Algen, einem schadstofffreien, nachwachsenden Rohstoff.

Pflanzliche Quellen für die langkettigen Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA sind bestimmte Mikroalgen, die mittlerweile auch als Nahrungsergänzungsmittel angeboten werden. Über diese Mikroalgen reichern sich EPA und DHA in Fischen an, daher weisen insbesondere Kaltwasserfische hohe Gehalte dieser Omega-3-Fettsäuren auf.

4. Tierische Produkte in Massen geniessen!

Im Vergleich  von Misch- und vegetarischer Kost, dass die Vegetarier unter den Adventisten weniger Herzinfarkte, weniger Schlaganfall, weniger Darmkrebs und weniger Diabetes haben. Immer wieder fällt auf, dass traditionelle Ernährungsformen, vor allem die asiatische, aber auch die mediterrane Kost, gesünder sind als die westlichen Varianten. Der Grund: Sie enthalten weit weniger tierische Proteine oder verzichten sogar ganz darauf.

In einer Harvard-Studie wurde an über 130 000 Teilnehmer die Wirkung von tierischem und pflanzlichem Eiweiss verglichen. Im Schnitt enthielt ihre Nahrung im Mittel zusammengefasst zu 14 Prozent tierisches Protein und zu vier Prozent pflanzliches. Dividierte man die Gruppe schrittweise je nach Häufigkeit ihres Verzehrs mehr tierischen oder mehr pflanzlichen Eiweisses auseinander, zeigten sich auf einmal ganz deutliche Gesundheitsunterschiede über die Jahre. Der Verzehr mehr pflanzlichen Eiweisses, so fanden die Forscher folgende Rechnung auf: Ersetzt man nur 3 der 14 Prozent des tierischen Eiweisses durch pflanzliches, sinkt das frühe Sterberisiko deutlich ab. Besonders erkennbar ist dieser Effekt, wenn Wurst und anderweitig verarbeitetes Fleisch durch Pflanzenproteine ersetzt werden.

2 bis 3 mal Fleisch und Fisch pro Woche würden daher reichen!

Einige Ernährungswissenschaftler und Mediziner wenden ein, dass eine fleisch- und milcharme Ernährung zu Muskelabbau und Osteoporose führe. Das aber ist falsch. Eine grosse schwedische Studie wies nach, dass die Gefahr, an Osteoporose zu erkranken, sogar steigt, wenn mehrere Gläser Milch am Tag getrunken werden. Forscher der Harvard University, die auch den Milchkonsum bei Kindern und Jugendlichen untersuchten, fanden keinen Nutzen, sondern tendenziell eher Nachteile. Das Milch auch Wachstumshormone der Kuh enthält, ist ebenfalls bekannt, dies lernt auch die holistische Ernährungsweise. Milch ist nicht gesund!

Hoher Fleischkonsum lässt auch die Stresshormone ansteigen. Dazu reicht schon eine einzige Fleischmahlzeit. Wenn man die Esser danach einem Belastungstest unterzieht, sind sie weniger stressresistent als die Personen, die nur Pflanzliches verzehrt haben. All das trägt vermutlich dazu mit bei, dass tierische Eiweiss Krebserkrankungen fördert.

Was ist aus dieser Erkenntnis zu schliessen? Sollten wir alles Vegetarier werden? Wenn man alle diese Aspekte berücksichtigt ist die vegetarische Ernährungsweise (wenn man das B12 ergänzt) sicherlich nicht ungesünder als die heute läufige Mischkost, eher noch gesünder!

5. Minimieren oder ganz weglassen – Zucker, gesättigten Fette & Weissmehl!

Diese drei sollten in einer gesunden Ernährung auf ein Minimum reduziert oder ganz weggelassen werden. Denn sie bringen mehr gesundheitliche Nachteile als das sie etwas nützen. Diese drei Lebensmittel sind sogar verantwortlich für eine Vielzahl von Krankheiten.

Zweifellos haben die Nahrungsmittelindustrie und die Lobbyisten der industriellen Landwirtschaft massiven Einfluss auf die Forschung genommen. Beispielsweise wurden in den Sechziger- und Siebzigerjahren, als längst klar war, dass Zucker ungesund ist, führende Wissenschaftler der Harvard Medical School mit verdeckten Zahlungen dafür belohnt, dass sie Artikel in wichtigen Zeitschriften schrieben und Tatsachen durch geschicktes Weglassen indirekt leugneten – „alternative Fakten“ würde man das heute nennen. Grosse Konzerne wie Coca-Cola bezahlen und unterstützen seit Jahrzehnten Forschergruppen an Universitäten und „unabhängigen“ Einrichtungen, die massgeblich für die Formulierung von Nahrungsempfehlungen verantwortlich sind.

Die Neurobiologie hat uns gezeigt, dass der reichliche Verzehr von Fettigem und Süssem dazu führt, dass das Gehirn Belohnungsstoffe ausschüttet, die ähnlich süchtig machen wie Drogen. Das gilt vor allem für die Kombination von fett und süss, zum Beispiel in Eiscreme.

Gesättigte Fette sind vor allem in tierischen Lebensmitteln, wie Butter, Milchprodukte und Wurstwaren. Auch sind diese Bestandteil pflanzlicher, fester Fette. In diese Kategorie fallen auch Kokosfett oder andere gehärtete Pflanzenöle, die fast immer in Süßwaren oder Gebäck anzutreffen sind. Fertiggerichte und Fast Food strotzen geradezu vor gesättigten Fettsäuren. Da sie nicht so leicht verdaulich sind, sind gesättigte Fettsäuren, in hohen Maßen zu sich genommen, für den menschlichen Körper ungesund. Die gesättigten Fettsäuren verlangsamen den Stoffwechsel und sorgen auf diesem Weg für einen höheren Cholesterinspiegel, können Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Rheumaerkrankungen auslösen. Darum sollte nicht mehr als ein Drittel des täglichen Fettbedarfs aus gesättigten Fettsäuren bestehen. Fastfood, Fertiggerichte oder weisse Backwaren dürfen ruhig ganz weggelassen werden!

Zucker ist ungesund! Zucker kann neben Karies, Diabetes auch dein Risiko für Herzkrankheiten erhöhen. Entzündungen und Übergewicht, die in Verbindung mit Zucker stehen, können Herzkrankheiten auslösen. Der Mensch braucht gar keinen Zucker. Unser Gehirn und andere Organe benötigen zwar Glukose, auch Traubenzucker genannt, um gut funktionieren zu können. Aber die kann unser Körper aus Kohlenhydrate selbst produzieren, u. a. in Form von Stärke in Vollkornbrot, Kartoffeln oder oder als Fruchtzucker in Obst und Gemüse. Weisser Zucker kann also ruhig minimiert oder ganz weggelassen werden!

Weissmehlprodukte ob Backwaren oder Nudeln enthalten kaum Nährstoffe, dafür jedoch viele Kohlenhydrate in Form von Zucker und meist auch viel Gluten. Weissmehl enthält nur das Innere vom Korn, der Keim und Rand, der viele Ballaststoffe, Vitamine und Mineralien besitzt, wird dagegen entfernt. Besser ist in jedem Fall Vollkorn! Vor allem Weizenprodukte sollten wegen dem hohen Gluten Gehalt ganz weggelassen werden. Andere Getreidesorten können in geringen Mengen in Vollkornqualität verzehrt werden.

Ein übermässiger Konsum von Weissmehl kann folgende Krankheiten auslösen: Diabetes, Übergewicht, Bluthochdruck, Gelenkprobleme, Gedächtnisprobleme, Schilddrüsenerkrankungen, Rheuma, Müdigkeit, Kopfschmerzen und Hautprobleme. Weissmehlprodukte vor allem auch Weizenprodukte dürfen ruhig minimiert oder ganz weggelassen werden!

6. Vermeide möglichst Fertigprodukte!

Fertig Produkte sind meist reich an künstlichen Zusatzstoffen, haben meist wenig bis gar keine gesunde ungesättigten Fette und sind vielfach so stark verarbeitet das die Vitamine und Nährstoffe in einem Minimum vorhanden sind.

Das Beispiel am konventionellen Sonnenblumenöl: Nach der Ernte werden die Kerne geschält, zerkleinert, gepresst und auf 90 Grad erhitzt. Anschliessend wird Hexan beigemengt, was den Vorteil hat, Kohlenhydrate, Proteine und Faseranteile abgetrennt werden. Nun kommt noch Alkalilauge dazu, die die Fettsäuren entfernt, was eine Verbesserung der Haltbarkeit zur Folge hat. Abschliessend wird das Öl gebleicht, wobei Chlorophyll und Pflanzenstoffe abhandenkommen und auf rund 190 Grad erhitzt. Jetzt ist es fertig- das Sonnenblumenöl. Es enthält zwar kein Kalzium und Magnesium mehr, kein Zink und Selen und auch kaum mehr Vitamine und Spurenelemente, aber es ist doch sehr schön verpackt, haltbar und vor allem billig. Auf der Packung steht dann vielfach reines hochwertiges Sonnenblumenöl.

Eine ähnliche Geschichte könnte man über die grosse Mehrheit unserer Lebensmittel in den Supermarktregalen erzählen: über den Zucker, das Weissmehl, die Kartoffelchips, Nüsse, Säfte oder die Haltbarmilch, die im Kühlregal einige lange Zeit überdauern kann. Die Mehrzahl unserer verarbeiteten Lebensmittel erinnert nur noch in ihrem Aussehen an die ursprüngliche Gestalt. Es fehlt ihnen nicht nur Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe, sondern auch die ursprüngliche Information. 

8. Bitte auch Rohes und schonend Kochen!

Rohes ist gesund! Ein grosser Teil der Ernährung sollte roh gegessen werden, rohes Gemüse, Salate, Nüsse und Kräuter dürfen reichlich gegessen werden. Viele Gemüse sollten falls diese gekocht werden, möglichst schonend zubereitet werden. Dampfgaren, Blanchieren, Dünsten mit geringer Hitze stellt sicher das möglichst viele Nährstoffe erhalten bleiben.

Natürlich macht das Kochen einiger Gemüse die wertvolle Inhaltsstoffe erst für den Menschen geniessbar. Die Kartoffeln sind das beste Beispiel dafür. Zudem tötet das Erhitzen von Lebensmitteln schädliche Keime und Bakterien ab.

Auf der Gegenseite zerstört die Hitze auch wertvolle Nährstoffe. Besonders die hitzeempfindlichen Vitamine gehen beim Kochen verloren, selbst diese werden beim üblichen Kochen nicht zu 100% vernichtet.

Grundsätzlich gilt: Hitze, Zubereitungszeit und Wasser sind die größten Vitaminkiller. Je kürzer die Garzeit ist und je niedriger die eingesetzte Hitze, umso mehr Nährstoffe bleiben erhalten. Bei vielen Gemüsen wie Brokkoli, Blumenkohl, Rosenkohl, Bohnen usw. empfiehlt sich daher das Dampfgaren, Blanchieren, Dünsten oder das rösten im Ofen mit Öl und geringer Hitze.

Möglichst frisch und schonend zubereitet ist meistens besser!

9. Aufgepasst auf D3 und B12!

Vitamin D3 ist eine Form von Vitamin D, die der Körper selbst herstellt, wenn er Sonnenlicht ausgesetzt ist. Aber selbst wenn du dich viel im Freien aufhaltest, bekommst du wahrscheinlich nicht genügend Vitamin D3, vor allem in der Winterzeit! Fisch und Lebertran sind die einzigen Nahrungsmittel mit reichlich Vitamin D3 liefern, für Vegetarier sind kleine Mengen in Eigelb, Avocados, Süßkartoffeln und Haferflocken enthalten. Um den Vitamin-D3-Bedarf in der Winterzeit zu decken, wäre ein Ausflug in den Süden optimal oder aber eine Supplementierung des Vitamins. Erfahre alles zum Vitamin D3 hier.

Das Vitamin B12 gilt als „kritisches Vitamin“ für Veganer oder Vegetarier. Menschen, die sich rein pflanzlich ernähren, ohne Vitamin B12 zu supplementieren, haben ein erhöhtes Risiko für eine B12-Unterversorung. Neben der Blutarmut könne ein B12-Mangel zu psychischen Auffälligkeiten führen, darunter Gedächtnisschwächen, Ermüdung, Aufmerksamkeitsschwäche und depressive Verstimmungen. B12 ist vor allem in Lebensmittel wie Leber, Austern, Miesmuscheln, magerem Rindfleisch, Forelle oder einigen Milchprodukten enthalten. Erfahre alles zum Vitamin B12 hier.

9. 80 Prozent bis zum Sättigungsgefühl essen und zwischendurch Fasten!

Esspausen, der komplette Verzicht auf Nahrung ist gesund! Ob Intervallfasten, jeden Tag 16 Stunden den Magen komplett ruhen zu lassen, sowie auch das Fasten mehrerer Tage ist gesundheitsförderlich. Dem Körper schadet vor allem der Nahrungsüberfluss!

Im japanischen Okinawa liegt eine der legendären „Blue Zones“, in denen die Menschen besonders alt werden. Dort gilt die Regel, man möge nur essen, bis man zu 80 Prozent gesättigt ist. Dass Nagrungsverzicht – sofern er nicht übertrieben wird – die Gesundheit fördern kann, haben die Ärzte aller Zeiten beobachtet, ob das Hippokrates war oder auch Kneipp. Letzterer sagte: „Wenn man merkt, dass man gegessen hat, hat man schon zu viel gegessen. 

Bis vor wenigen Jahrzehnten war es eher die Regel menschlichen Lebens, dass Essen nicht rund um die Uhr zur Verfügung stand. Es gab gute und schlechte Ernten, harte Winter und allzu oft auch Kampf um das Essen. Unser Körper hat sich auf diese regelmässigen Mangel in seiner genetischen Entwicklung hervorragend eingestellt.

So hervorragend der Körper aber – aufgrund dieser langen Anpassung – mit Hunger und Fastenzeiten umgehen kann, so wenig ist er imstande, das Überangebot an Nahrung zu verkraften, an das sich unsere Gene noch nicht adaptiert haben. Jährlich steigt die Anzahl der Übergewichtigen, nehmen die schweren chronischen Erkrankungen wie Diabetes und Bluthochdruck zu, auch Krebs und Arthrose. Und nicht nur, weil wir älter werden. Trotz aller punktuellen Erfolge in der Kardiologie und Bluthochdrucktherapie – die Prävention auf diesem Sektor ist eine grosse Geschichte des Scheiterns. 90 Prozent der Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Krankheiten könnten wir ausschliessen, wenn wir uns richtig ernähren, bewegen, vielleicht etwas Fasten und unseren hektischen Lebensstil vermeiden.

Erkenne hier alle Vorteile des Fastens und starte mir dieser Anleitung mit dem Intervallfasten.

10. Lass dir Zeit beim Essen!

Wenn du deine Verdauung entscheidend verbessern willst, dann solltest du jeden Bissen mindestens 20 – 30 Mal kauen, bestenfalls sogar länger. Wenn du unter Verdauungsproblemen leidest, kann allein diese Massnahme schon zu einer wesentlichen Verbesserung beitragen. Darüber hinaus solltest du in einer möglichst stressfreien Umgebung essen denn nur stressfrei arbeitet dein Magen effizient. Unter Stress gibt der Körper die Energie in die Flucht-Abwehrverhalten und es bleibt daher weniger Energie für die Verdauung übrig. Mit Stress verschlechtert sich die Verdauung, auf die Dauer ist Stress daher Gift für den Magen!

Gesunde Ernährung Tipps: Erkenne die 10 wichtigsten Regeln zu einer gesunden Ernährung. Stärke deinen Körper!

Josef Kryenbuehl, dipl. Hypnosetherapeut / Mentalcoach, geprüft von Helene Kryenbuehl dipl. holistische Ernährungsberaterin. Erfahre hier gerne mehr über uns.

Giftstoffe in der Ernährung – Esse natürliche und reine Nahrung!

Reduziere Gifte in deiner Ernährung und deiner Umwelt!

Abgase aus der Luft, Chemikalien im Haushalt, Schwermetalle im Wasser und Hormone im Essen. Wir sind heute auf Schritt und Tritt von Umweltgiften und Schadstoffen umgeben. Übermässig viele Toxine im Körper machen nicht nur schlapp, stören kognitive Funktionen und die Konzentrationsfähigkeit, sie fördern auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Demenz und die Entstehung von Krebs.

1.0 Zurück zur naturnahen Lebensweise

Unsere Zeit ist von Überfluss geprägt – das gilt auch für das Angebot und die Vielfalt unserer Nahrungsmittel. Wenn wir uns das Angebot der Supermärkte, die glänzende und glitzernde Ware, einmal näher betrachten, eröffnet sich uns jedoch ein völliges anderes Bild:

In der Fleischabteilung finden wir billige Fleischreste, die mit Wasser, Geschmacksverstärker, Aromen und Verdickungsmitteln zu etwas geformt wurden, das wie Schinken aussieht; Aktionshühner, die mit Antibiotika vollgepumpt und unter schlimmsten Bedingungen gehalten wurden; italienische Fertiggerichte, die mit Käseimitaten glänzen und Konzerven, die mit Geschmacksverstärkern und Zucker angerichtet sind. In der Obstabteilung erfreuen
wir uns an dem Anblick von wunderschönen, jedoch Pestiziden und Herbiziden besprühten Obst und Gemüse.
Zugleich ist es heute aber auch so leicht wie noch nie, zumindest in den entwickelten Ländern, sich gesund und ausgewogen zu ernähren. Du solltest beim Einkaufen allerdings auf die Prinzipien lebendiger Nahrung achten. Denn nur, wenn Du deinen Körper mit sämtlichen notwendigen Vital- und Nährstoffen versorgst, kann er gut funktionieren und
dich gesund halten. Reduziere daher möglichst Gifte in deiner täglichen Ernährung:

1.1 Schwermetalle

Wenn du chronische Darmprobleme hast, deren Ursache bislang unentdeckt geblieben ist, könnte es sein, das dein Organismus mit Schwermetallen belastet ist.

Heutzutage sind Schwermetalle zu einer echten Bedrohung für die Gesundheit geworden, da sie mittlerweile überall in der Umwelt anzutreffen sind und die Belastung in den letzten Jahren zehnten stark angestiegen ist. Wir finden sie inzwischen überall: in der Nahrung, im Wasser, in der Luft, in der Kleidung, in Medikamenten, in Kosmetik, usw. Da sich Schwermetalle kontinuierlich im Körper akkumulieren und meist über einen langen Zeitraum unentdeckt bleiben, kann das zahlreiche chronische Erkrankungen, vor allem auch im Darm, zur Folge haben. Zudem sind toxische Stoffe eine starke Belastung für die Leber.

In der Natur treffen wir Schwermetalle immer nur in Spuren an und viele sind für Tiere, Pflanzen und Menschen lebensnotwendig – denken wir z.B.  nur an Eisen, Kupfer, Mangan, Nickel, Zink oder Zinn. Diese Metalle brauchen wir täglich in  bestimmten Mengen, nicht zu viel und nicht zu wenig. Die Dosis macht das Gift.

Schwermetalle können sich in unserem Gewebe anreichern und auf Dauer zu Krankheiten führen!

Genauso ist es mit der Exposition mit Mikroplastik, das mittlerweile im menschlichen Darm nachgewiesen werden konnte, können wir einer Belastung mit Schwermetallen nicht mehr entkommen. Am stärksten belastet sind wir mit Blei, Quecksilber und Aluminium. Blei ist heute beinahe überall in der Umwelt anzutreffen. Quecksilber befindet sich vor allem in Amalgamfüllungen sowie in Fisch und Meeresfrüchten. Menschen, die viel Fisch und Meeresfrüchte essen, weisen nicht nur höhere Belastungen mit Mikroplastik, sondern auch mit Quecksilber auf.

Aluminium ist aus der Lebensmittelindustrie nicht mehr wegzudenken und gelangt durch Verpackungen, Impfungen, Geschirr, usw. in den menschlichen Organismus.

Schwermetalle besitzen eine hohe Affinität zum Fettgewebe: Haut, Leber, Niere, Schleimhaut, Gehirn, Nerven und Muskeln sind beliebte Orte, an denen sie abgelagert werden. Da wird vermutet, dass Schwermetalle, die sich in bestimmten Gehirnarealen einlagern, zu Depressionen, Alzheimer, Parkinson und Demenz führen können. Auch die menschlichen Nerven bestehen aus Fettsubstanzen, den sogenannten Lezithinen – dort werden ebenfalls Schwermetalle eingelagert. Reichern sich die Metalle an, kommt es zu Irritationen und Fehlschaltungen, die Nervenbahnen funktionieren nur mehr eingeschränkt und Krankheiten wie Parkinson, Multiple Sklerose, Depressionen, Persönlichkeitsveränderungen, chronische Müdigkeit usw. wird Vorschub geleistet.

Leider ist das Bewusstsein vieler Ärzte bezüglich der Belastung mit Umweltgiften noch sehr mangelhaft vorhanden. Aber es gibt dennoch einige, die sich der Problematik bewusst sind und entsprechende Methoden zur Ausleitung von Schwermetallen anbieten, eine davon ist eine Entgiftung mit Algen und Vitalpilzen.

1.2 Herbizide und Pestizide

Lebensmittel sollten möglichst frei von Chemie sein. Leider ist es aber so, dass für den Anbau der konventionellen Landwirtschaft gewaltige Mengen an Pestiziden, Herbiziden sowie chemische Düngemittel zum Einsatz kommen.

Nehmen wir diese durch die Nahrung auf, werden sie vom Körper als gefährliche Fremdstoffe erkannt und die Ausscheidungsorgane versuchen, sie so schnell wie möglich aus dem Organismus zu schaffen. Falls dies nicht gelingt, werden sie an den unterschiedlichsten Orten im Körper, vom Bindegewebe bis zu den Organen, zwischengelagert. Das Gehirn wird so lange wie möglich geschützt, aber auch hier kann eine Einlagerung nach einer längeren Akkumulation letztlich nicht verhindert werden.

Gefährlich für Verbraucher sind die langsamen und zeitversetzten Wirkungen von Pestiziden im Darm.

Vieler dieser Stoffe können verheerende gesundheitliche Konsequenzen haben, ganz zu schweigen von den Nebeneffekten für die Tier- und Pflanzenwelt. Eine Studie aus dem Jahr 2019 hielt fest, dass rund 80 Prozent aller Insekten während der letzten 30 Jahre ausgestorben sind. Wer kennt sie nicht, die erschreckenden Bilder aus China, wo Menschen in mühevoller Handarbeit Blüten bestäuben, weil es keine Bienen mehr gibt. Aber zurück zu den Giftstoffen, die in unseren Körper gelangen und sich dort allmählich anreichern.

Für eine Zeit lang kann der Körper eine gewisse Giftmenge tolerieren, Probleme entstehen jedoch, wenn mehr toxische Stoffe aufgenommen werden, als der Organismus entgiften kann. Allmählich werden die Zellabläufe gestört, die Energieproduktion in den Kraftwerken der Zelle, der Mitochondrien, sinkt deutlich ab, der gesamte Energiefluss des Körpers kommt zum Erliegen, man wird immer müder und erschöpfter – die letzte Konsequenz ist dann oft der Ausbruch einer Krankheit.

Chronische Kranke berichten häufig, dass ihnen vor dem Ausbruch der Krankheit bereits energetische Störungen aufgefallen sind, wie z.B. Schlaflosigkeit oder extreme Müdigkeit. Krankheit ist letztlich immer das Ergebnis eines Zusammenbruchs von rhythmischen Energieabläufen und gestaute Energie im Körper, die den Organismus aus dem Gleichgewicht wirft.

1.3 Hormonelle Verseuchung

Im Moment herrscht eine naive Überschwemmung unseres Ökosystems durch hormonell wirksame Substanzen unnatürlichen Ursprungs in Plastik, Kosmetik, Medikamenten und Verhütungsmitteln ,die wir Menschen und unser Vieh in industriellem Ausmass aufnehmen, wodurch wir selbst, unsere Kinder, die Abwässer und somit unser gesamtes Ökosystem hormonell verseucht werden. Vor allem endokrine Disruptoren wie Bisphenole, Phthalate, Parabene und direkt hormonell wirksame Verbindungen wie „die Pille“ finden so den Weg in unser Essen, Trinken und Grundwasser. Dies hat zur Folge, dass die Zivilisation schleichend verweiblicht; ganz zu schweigen von Entwicklungsstörungen, bis hin zur Unfruchtbarkeit, die Mensch und Tier ihrer Natur berauben. Das ursprüngliche, hormonelle Gleichgewicht unserer Welt lässt sich gesellschaftlich nur durch Aufklärung und Regulierungen wiederherstellen.

Lebensmittel wie Gemüse, Milch und Fleisch direkt vom BIO Bauern dürfte das gesündeste für den Menschen und das Tier sein!

Tierische BIO-Produkte sind besser!

Während pflanzliche Fette überwiegend gesund sind, sind tierische meist schädlich. Zum Teil liegt das daran, dass Nutztiere in Massenproduktion selbst ein ungesundes, gestresstes Leben haben und schlecht ernährt werden. Das hat Auswirkungen auf das Fleisch. Dürfen Tiere sehr naturnah fressen, können also auf der Weide grasen, werden auch die Milch, das Fleisch und der Käse gesünder. Die Milch von Schweizer Almkühen hat eine ganz andere Zusammensetzung an Fettsäuren als die von holländischen Kühen aus dem Stall – zum Beispiel sind in ihr viele Omega-3-Fettsäuren enthalten. Die Zürcher Kardiologen, die die Studie durchführten, tauften diese Phänomen „Alpine Paradox“: Man kann trotz des Verzehrs von Käse gesund bleiben, wenn er von der Milch einer glücklichen Almkuh stammt.

Ein gute Zusammenstellung wieviel Antibiotika und Medikamente in der Schweiz in der Tierhaltung eingesetzt werden findest du hier. In Deutschland dürfte dies noch mehr sein!

Mikroplastik und Plastikflaschen

Die hormonelle Belastung aus Plastikflaschen ist nach einer Studie der Universität Frankfurt etwa doppelt so hoch wie bei Wasser aus Glasflaschen. Einen möglichen Grund sehen Wissenschaftler im sogenannten Auslaugen von Weichmachern. Das Umwelthormon, das bei Wasser aus PET-Flaschen entdeckt wurde, ähnelt dem weiblichen Sexualhormon Östrogen. Mögliche Folgen könnten eine Veränderung der Spermienqualität, Vergrößerungen der Prostata und ein gehäuftes Auftreten von Diabetes oder Fettstoffwechselstörungen sein, wie ein Würzburger Professor vermutet.

1.4 Genmanipulierte Lebensmittel

Wie gentechnisch veränderte Lebensmittel langfristig auf die unsere Gesundheit wirkt, weiß man bis heute noch nicht wirklich.

  • Es fehlen Langzeitstudien, wie gentechnisch veränderte Pflanzen auf die menschliche Gesundheit wirken.
  • Studien bei Tieren geben Hinweise auf mögliche negative gesundheitliche Auswirkungen.

Dr. Gilles-Eric Sralini betonte durch seine Untersuchungen, dass der Verzehr von gentechnisch veränderte Pflanzen zu dauerhaft negativen Auswirkungen der Gesundheit führe.

Man hatte Ratten den von Monsanto patentierten Gen-Mais gefüttert. Innerhalb von nur drei Monaten zeigten die armen Geschöpfe Vergiftungssymptome und litten an Leber- und Nierenschäden, was die Untersuchung bestimmter Hormone im Blut zutage gebracht hatte. Eine der Maissorten führte bei den weiblichen Ratten ausserdem zu erhöhten Blutzuckerwerten und zu einer Erhöhung des Triglycerid-Spiegels.

Kulturell konventionell gezüchtete pflanzlichen Sorten sind den ursprünglichen alten Pflanzensorten im Nährstoffgehalt meist massiv unterlegen. 

Gentechnisch modifizierte Pflanzen sind fremde Substanzen, die noch nie ein Teil der natürlichen Ernährung waren. Deshalb kam Dr. Seralini zu dem Schluss, dass keinerlei Aussagen über die Langzeitwirkung dieser Pflanzen auf den Menschen getroffen werden könnten. Bei Tieren jedenfalls wurde eine deutliche Störung der normalen Körperfunktionen schon nach sehr kurzer Zeit beobachtet, sagt er.

Ausserdem sind diese Genpflanzen dazu geschaffen, resistent gegenüber diversen Spritzmittel zu sein. Diese Lebensmittel stammen daher immer von grossen Monokulturen, sind stark gespritzt, vernichten den Boden und unser Organismus wird nicht nur mit veränderten Genpflanzen konfrontiert sondern auch mit Rückständen von Herbiziden und Pestiziden. Spritzmittel töten Mikroorganismen und Insekten, was passiert auf Dauer in unserem Darm durch solche kleinen toxischen Rückstände? Ist dies unbedenklich?

Kopfsalatfeld

2.0 Engiftung und Detox

1. Entgiftungskur mit Algen und Vitalpilzen

Detox-Kuren gibt es in vielen Variationen, für die Ausleitung von Schwermetallen sind jedoch nur wenige Produkte geeignet. Für dieses spezielle Problem scheint laut einer 2008 veröffentlichten Studie der Hanyang University in Südkorea das Entgiften mit der Chlorella und/oder Spirulina-Alge eine besonders effektive Methode zu sein.

Die Entgiftung durch sogenannte Detox-Programme wird deshalb immer populärer. Im alltäglichen Bereich kann man bereits im Kleinen damit beginnen: Lebensmittel aus biologischem-organischem Anbau zu bevorzugen und gefiltertes Wasser benutzen. Fischarten, die durch Schwermetalle stark belastet sind, wie Thunfisch, Schwertfisch, Hai und Königsmakrelen, solltest du möglichst meiden. Und noch simpler: Verbanne schädliche chemische Reinigungsmittel, ätzende Säuren und Pestizide aus deinem Haushalt.

In Rahmen einer Entgiftung werden Algen (Spirulina & Chlorella) häufig in Kombination mit Heilpilzen eingenommen. Die Spirulina Alge löst Gifte, die Chlorella Alge bindet Gifte und die Heilpilze helfen bei der Schadstoffausleitung. Bei einer Entgiftung werden Algen über einen längeren Zeitraum hochdosiert eingenommen. Hervorragende Entgifter sind die Spirulina- & Chlorella Alge aber auch die Braunalgen können gut eingenommen werden!

Bei der Spirulina-Alge handelt es sich um einen wirksamen Chelatbilder, der Gifte wie Quecksilber und radioaktive Substanzen aus dem Körper lösen kann. Darüber hinaus ist sie auch in der Lage, Kadmium und Blei aus dem Abwasser oder Giftstoffe aus Impfungen zu lösen.

Die Chlorella-Alge hingegen eignet sich hervorragend zum Binden und Ausleiten dieser giftigen Metalle. Sie enthält Proteine und Peptide, die zur Bindung und zum Abtransport unerwünschter Substanzen aus dem Körper eingesetzt werden. Der besonders hohe Chlorophyll-Anteil der Chlorella Alge erhöht zudem den Sauerstoffgehalt im Blut, so dass sich das Körpermilieu entsprechend positiv verändern kann.

Die Vitalpilze enthalten alle für die Auflösung und die Ausleitung von Schad- und Schlackenstoffen notwendigen Enzyme. Das ist einmalig in der Natur. Vitalpilze sind daher die idealen Begleiter einer Detox-Kur.
Ihre Inhaltsstoffe tragen außerdem deutlich zur Verbesserung unserer Vitalität bei.

Zur kompletten Entgiftungs- Anleitung geht es hier: Entgiftungskur mit Algen und Vitalpilzen

2. Leberwickel

Der Leberwickel ist ebenfalls eine wunderbare und preiswerte Methode, um die Verdauung zu verbessern. Mit dem Wickel wird die Durchblutung der Leber um rund 40 Prozent gesteigert, was die Entgiftung und den gesamten Stoffwechsel verbessert. Darüber hinaus wird die Durchblutung des Bauchraums angeregt, was nicht nur gegen Verstopfungen und Durchfälle hilft, sondern auch Darmkrämpfe vorbeugt.

Anleitung Leberwickel

Für den Leberwickel benötigst du eine Wärmeflasche sowie ein bis zwei Tücher. Fülle die Flasche mit heissem Wasser bis ungefähr zur Hälfte. Nun befeuchtest du ein Tuch mit warmen Wasser und wickelst damit die Wärmeflasche ein. Anschliessend legst du dich entspannt auf den Rücken und platzierst die Flasche mit dem feuchten Tuch auf der oberen Region des Bauches, unterhalb des rechten Rippenbogens. In dieser Position bleibst du für ca. 15 – 20 Minuten liegen und achten darauf, dass deine Füsse ebenfalls warm sind. Die Wärmeflasche sollte nicht zu heiss sein. Rote Flecken auf dem Bauch sind ein Zeichen, dass sie zu heiss ist. Du solltest jedoch auf den Wickel verzichten, wenn du schwanger bist, die Menstruation hast oder auch bei bestimmten Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes. Gerne kannst du die Zeit des Leberwickels mit einer bewussten Bauchatmung kombinieren.

3. Förderliche Lebensmittel zum Ausleiten von Giften

1. Zeolith(Heilerde) bindet Gifte und Schwermetalle

Zeolith ist – ähnlich wie Bentonit – eine Mineralerde. Er besitzt aufgrund seiner Hohlraumstruktur (zahlreiche Poren und Kanäle) eine grosse innere Oberfläche, die eine aussergewöhnlich hohe Adsorptionsfähigkeit für Schwermetalle und andere Schadstoffe bewirkt. Zur Darmsanierung (ebenfalls entgiftend) geht es hier.

2. Algen

Bei der Chlorella und Spirulina handelt es sich um eine Grünalge, die frei von Giftstoffen ist und durch ihre einzigartige Zellwand, die aus mehreren Celluloseschichten besteht, die Eigenschaft besitzt, Schadstoffe zu absorbieren. So soll sie Schwermetalle und Giftstoffe binden, in sich einschließen und auf diesem Weg zirkulierende Gifte aus dem Körper transportieren können. Auch Braunalgen sind stake Entgifter!

3. Bärlauch

Der Bärlauch enthält neben den typisch riechenden Geruchsstoffen – Alliin und Allicin – auch Sulfidverbindungen, die im Körper zu so genannten Chelatverbindungen verarbeitet werden können. Diese Chelatoren sind in der Lage Schwermetalle zu binden und auszuleiten. Die enthaltenen Schwefelglykosoide haben eine antibakterielle Wirkung. Daher wird Bärlauch gegen Magen-Darm-Parasiten und zu hohen Blutdruck, aber auch bei Artheriosklerose eingesetzt. Und wenn er nicht gerade frisch geerntet werden kann, gibt es mittlerweile auch Bärlauchkapseln.

4. Brennnessel

Die Blätter der Brennnessel wirken sehr stark entgiftend. Brennnesselblätter enthalten unter anderem Gerbstoffe, Histamin, zahlreiche Vitamine, Mineralstoffe wie Calcium, Magnesium und Eisen, Kieselsäure und auch Lecithin. Die Brennnessel regt den Stoffwechsel (bzw. Galle und Leber) an, reinigt das Blut, wirkt entsäuernd auf das Bindegewebe und sekretionsfördernd auf die Bauchspeicheldrüse und stärkt dadurch auch das Immunsystem. Brennnessel zählt aus diesen Gründen zu den bekanntesten Ausleitungskräutern.

6. Löwenzahn

Löwenzahn stärkt die Galle, die Leber, den Magen-Darm-Trakt, die Nieren und die Blase. Löwenzahn wird sogar zur Behandlung von Gallensteinen, Gelbsucht oder auch Hämorrhoiden eingesetzt. Auch bei Gelenkerkrankungen wie Rheuma oder Gicht kann Löwenzahn zur Linderung beitragen. Ein wahres Wunderkraut!

4. Weitere Entgiftungsmethoden

Viele Dinge, die du tagtäglich ohnehin tust oder tun solltest, kannst du zur Entgiftung nutzen. Sie müssen nur manchmal etwas optimiert oder angepasst werden und schon kannst du auf einfache und kostengünstige Weise für einen reinen und gesunden Körper sorgen.

Fasten!!, Intervallfasten!, bewusstes Bauchatmen, Saunagänge, Sport und Schweiss, Basenbaden, viel stilles Wasser trinken.

Falls du eine natürliche Entgiftung mit Algen und Vitalpilzen durchführen möchtest, findest du hier die Anleitung dazu: Entgiftungskur

Giftstoffe in der Ernährung! Ernähre dich rein und naturnah, ohne Schwermetalle, Herbizide, Pestizide, Mikroplastik und Hormone.

Josef Kryenbuehl, dipl. Hypnosetherapeut / Mentalcoach, geprüft von Helene Kryenbuehl dipl. holistische Ernährungsberaterin. Erfahre hier gerne mehr über uns.

Darmgesundheit fördern – die 5 Regeln für einen gesunden Darm

Der grosse Ratgeber zur Darmgesundheit!

Viele Menschen haben heutzutage mit Darmproblemen wie Blähungen, Krämpfen oder Durchfall zu kämpfen. Auch chronische Erkrankungen des Verdauungsorgans nehmen stark zu. Dafür gibt es zahlreiche Ursachen und in vielen Fällen dürften auch mehrere Faktoren daran beteiligt sein. Wir zeigen dir wie du deine natürliche Darmgesundheit fördern kannst und welche Lebensmittel du vermeiden solltest.

1.0 Einführung – Darmgesundheit fördern

Stress ist einer der ungünstigsten Einflüsse auf die Verdauung erläutert. Weitere Ursachen können u. a. eine falsche Ernährung sein, die zu viele tierische Lebensmittel und wenig Pflanzenkost sowie qualitativ minderwertige Fette und zu viel Zucker enthält. Industriell verarbeitete Nahrung beinhaltet zudem viele Aromen und Geschmacksverstärker, die der Darmflora schaden. Stark verarbeitete Nahrung ist prinzipiell ungünstig!

Ein weiterer Grund für die starke Zunahme von leichten bis gravierenden Darmproblemen wie z.B. das sogenannte Leaky-Gut-Syndrom (Durchlässigkeit der Darmwand) sind die zahlreichen Pestizide, Herbizide und Schwermetalle, die bei der Lebensmittelproduktion zum Einsatz kommen. Viele Spritzmittel sind für die Organe und Zellen nicht nur toxisch, sondern wirken sich auch katastrophal auf die Darmflora aus. Bewegungsmangel kann ebenfalls eine Ursache für Probleme mit dem Darm sein.

Eine weitere, oft nicht bemerkte Ursache, ist eine eingeschränkte Leberfunktion, die mehr Menschen betrifft, als man annehmen möchte. Die Ursachen einer trägen Leber sind vielfältig, sie reichen von falscher Ernährung über Umweltgifte bis hin zu Virenbelastungen. Eine geschwächte Leber kann einerseits die für die Verdauung notwendigen Enzyme und andererseits nicht mehr genügend Galle produzieren. Die Folge ist, dass die Nahrung nicht mehr richtig verdaut wird und es vermehrt zu Fäulnisprozessen im Darm und einer schlechten Aufnahme und Zuteilung von Nährsoffen kommt.

Was kann man also bei vorhandenen Verdauungsproblemen tun? Hier sind die besten Methoden und Anleitungen zu einem gesunden Darm:

1.1 Vermeide Gluten

Vielleicht hörst du diesen Ratschlag nicht zum ersten Mal, aber falls du unter Verdauungsproblemen leidest, solltest du als erste Massnahme Gluten unbedingt meiden. Gluten ist ein Eiweiss, das in Getreideprodukten wie z.B. Weizen, Roggen, Gerste oder Dinkel enthalten ist. Immer mehr Menschen reagieren auf den Verzehr von Gluten allergisch. Oftmals werden die Symptome damit nicht in Verbindung gebracht. Die Menschen essen seit Jahrtausenden Brot und Getreideprodukte. Warum haben wir plötzlich ein Problem damit? Mitunter dürfte die Ursache darin liegen, dass die industriell hochgezüchtete Getreidesorten sehr viel Gluten enthalten als frühere Sorten. Unsere Verdauung kann mit den veränderten Getreidesorten und dem hohen Anteil von Gluten schlichtweg nicht umgehen. Die Symptome einer Glutenallergie können sehr unterschiedlich sein und reichen von Konzentrationsschwäche, Hitzewallungen, Gelenkschmerzen, starker Müdigkeit bis hin zu Verstopfungen und Durchfall. Wer nach dem Genuss von Getreideprodukten Probleme bemerkt, sollte Gluten besser meiden oder zumindest minimieren. Gluten steckt übrigens in den meisten Getreideprodukten, egal ob Vollkorn oder nicht. Hirse, Mais, Reis, Buchweizen, Amaranth und Quinoa hingegen sind glutenfrei und verursachen generell weniger Verdauungsbeschwerden.

1.2 Esse überwiegend pflanzliche Bio-Lebensmittel

An dieser Stelle möchte ich niemanden überzeugen, vegetarisch oder gar vegan zu leben. Jeder kann und darf essen, was seinem eigenen Empfinden und Gefühlen entspricht. Falls du jedoch mit Verdauungsproblemen und chronischen Erkrankungen zu kämpfen hast, solltest du eine überwiegend oder noch besser rein pflanzlichen Kost in Erwägung ziehen – zumindest für einen gewissen Zeitraum. Und zwar aus dem einfachen Grund: Fleisch- und Milchprodukte befeuern im Körper entzündliche Prozesses, zudem belasten sie den Organismus mit Säuren und schwächen die Leber, was zu den bereits beschriebenen Folgen führen kann. Bei einer rein pflanzlichen Kost ist zahlreich Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente sowie die hohen Menge an Ballaststoffe bewirken andererseits, dass alte Ablagerungen und Schlacken im Darm gelöst werden und sich die Körperzellen besser regenerieren können.

Wem eine rein pflanzliche Kost ein allzu grosser Schritt ist, der sollte jedoch darauf achten, den Verzehr von industriellen verarbeiteten Lebensmittel einzuschränken. Darüber hinaus sollte der Grossteil der Nahrung aus frischem, biologischen Obst und Gemüse bestehen. Durch den Überschuss an basischen Lebensmittel  wird der Prozess der Entgiftung angekurbelt, die Leber entlastet sowie die Regeneration auf zellulärer Ebene beschleunigt. Obst und Gemüse sind die beste Medizin, die jemals für den menschlichen Körper „erfunden“ wurde. Kein Medikament kann es mit ihrer Power aufnehmen. Daher sollten sie auch das Fundament, die Grundsäule der täglichen Ernährung bilden. Allerdings solltest du darauf achten, dass du Obst und Gemüse möglichst in biologischer Qualität kaufen, denn nur so gewährleistest du eine geringere Aufnahme von Umweltgiften.

Bio-Lebensmittel weisen nicht nur eine geringere Belastung mit Pestiziden, Schwermetallen und anderen giftigen Stoffen auf, sie sind auch mit einer höheren Schwingung ausgestattet. In rund 10 000 Vergleichsfotos wurde aufgezeigt, dass Bio-Lebensmittel eine harmonischere feinstoffliche Kristallstruktur besitzen. Klingt das zu esoterisch? Die Lektüre von Walter Dänzer – „Die unsichtbare Kraft in Lebensmittel“ legt dir diese Tatsache wissenschaftlich dar.

1.3 Schränke Milchprodukte ein

Milchprodukte stehen weit oben in der „Hitparade“ der Lebensmittel, die Darmprobleme erzeugen. Zwar können Lebensmittel, die Darmprobleme erzeugen. Zwar können fermentiere Produkte wie Jogurt oder Kefir einen positiveren Effekt auf die Darmflora haben, prinzipiell nehmen die meisten Menschen aber zu viele Milchprodukte zu sich. Bedenke, dass der Mensch das einzige Säugetier ist, das es sich zur Gewohnheit gemacht hat, Milch zu trinken. Doch bei der Milch gibt es ähnlich Probleme wie bei Getreide bzw. Gluten. Sie wird durch die industrielle Verarbeitung derartig verändert, dass sie von unseren Enzymen oft nicht mehr erkannt wird – mitunter einer der Gründe, warum immer mehr Menschen an Unverträglichkeiten von Milch- und Milchprodukten leiden.

Wenn du ein Joghurt isst, dann solltest du darauf achten, dass es kein gezuckertes und stark verarbeitetes Produkt mit zahlreichen Zusatzstoffen ist, sondern ein Naturjoghurt. Obendrein neigen Milchprodukte dazu, den Organismus zu verschleimen und nicht zuletzt sind sie eine willkommene Gelegenheit für die zahlreichen, in deinem Organismus schlummernden Viren.

1.4 Probiotika und fermentierte Lebensmittel

Die Bakterien des Darms sind unsere grossen Helfen – ohne sie wäre unser Leben nicht möglich. Der Dickdarm besitzt übrigens eine wesentlich grössere Bakterienpopulation als der Dünndarm. Die Aufgaben der Bakterien sind vielfältig: Sie produzieren Vitamine (B12) und Verdauungsenzyme, halten den Cholesterinspiegel in Balance, stärken das Immunsystem und haben einen direkten Einfluss auf unsere Gefühle.

Immer mehr Menschen leiden unter diversen Verdauungsschwierigkeiten. Oft liegt die Ursache darin, dass ihr Mikrobiom aus dem Gleichgewicht geraten ist: Stress, Umweltgifte und Antibiotika setzen den Bakterien im Darm zu und es kann zu einer Fehlbesiedlung mit Fäulnisbakterien kommen, welche die guten Lactobakterien verdrängen. Eine der besten Methoden, um das Mikrobiom zu verbessern, ist die Einnahme von hochwertigen Probiotika.

Ist die Darmflora einmal angegriffen, ist es sehr schwer, das Gleichgewicht im Darm, die Homöostase, auf natürlichem Weg wiederherzustellen. Auch fermentierte Lebensmittel wie Sauerkraut oder Kefir sind in gravierenden Fällen meistens nicht ausreichend, da zu wenige Bakterien den Säureschutz des Magens überstehen und in den Darm gelangen. Hochwertige Probiotika sind jetzt eine Notwendigkeit. Wichtig ist, dass du dich für Präparate mit magensaftresistenten Kapseln entscheiden und diese, je nach der Schwere der Verdauungsprobleme, zwischen 1 – 3 Monaten einnehmen. Am besten achtest du in der Zeit auch zusätzlich darauf, eine ausreichende Menge gesunder Ballaststoffe zu sich zu nehmen, welche den Aufbau der Darmflora unterstützen.

Ballaststoffe sind pflanzliche Fasern, die sehr viele gute Eigenschaften aufweisen: Sie dämpfen den Hunger, regulieren die Verdauung, werden von den Bakterien im Dickdarm überaus geschätzt und halten den Blutzuckerspiegel im Schach. Darüber hinaus können sie helfen Arterienverkalkung, Darmkrebs und Diabetes vorzubeugen. Lebensmittel mit vielen Ballaststoffen sind Weizenkleie, Leinsamen, Schwarzwurzeln, Artischocken, Erbsen, Kohlgemüse, Vollkornprodukte, Brokkoli, Äpfel, …

Wenn du ausserdem kein Fan von fermentiertem Gemüse bist, zugleich aber unter Darmproblemen leidest, können wir dir den Verzehrt nachdrücklich empfehlen. Wenn der leicht säuerliche Geschmack zunächst vielleicht ein wenig gewöhnungsbedürftig ist, deine Bakterien im Darm werden jubeln und deine Verdauung wird sich erheblich verbessern. Super fermentierte Lebensmittel sind: Sauerkraut, Kefir, Miso, Kimchi, …

1.5 Vermeide Stress

Dauerstress macht den Darm krank. Die negativen Auswirkungen von Stress auf die Verdauung sind dabei vielfältig. Durch die Stressantwort des Körpers werden Verdauungsprozesse zunächst zurückgefahren. Daher wird die Blutversorgung der Verdauungsorgane reduziert, ebenso wie die Sekretion von Speichel, Verdauungsenzymen und Substanzen wie z. B. Bicarbonat und Schleim, welche eigentlich die Magenschleimhaut vor der Magensäure schützen sollen. Eine gestörte Beweglichkeit des Darms führt dann zu Verstopfung oder Durchfall, Blähungen und Unwohlsein. Wenn allerdings der Stress nachlässt, werden zwar genug Verdauungsenzyme produziert, die Schutzmechanismen sind aber nach wie vor unzureichend, sodass die Schleimhäute von Magen und Darm angegriffen werden. Daher wird die Entstehung von Magen- und Darmgeschwüren durch chronischen Stress begünstigt.

2.0 Darmreinigung & Entschlackung

Der wichtigste Faktor für die Darmgesundheit ist, dass du langsam, bewusst und in einer ruhigen Umgebung das Essen zu sich nehmen. Wenn du deine Verdauung entscheidend verbessern willst, dann solltest du jeden Bissen mindesten 20 – 30 Mal kauen, bestenfalls sogar länger. Wenn du bereits unter Verdauungsproblemen leidest, kann allein diese Massnahme schon zu einer wesentlichen Verbesserung beitragen.

1. Darmsanierung/Darmreinigung

Eine Darmreinigung mit Flohsamenschalen ist ebenfalls ein äusserst hilfreiche Instrumente im Kampf gegen Darmprobleme und den damit zusammenhängenden chronischen Erkrankungen aller Art. Für eine optimale Darmsanierung sind drei Substanzen nötig. Die Flohsamenschalen, Heilerde und ein hochwertiges Probiotikum.

1. Die Flohsamenschalen bringen den positiven Effekt mit sich, sie fungieren im Darm wie eine Bürste, die Ablagerungen und Schlacken selbst aus den kleinsten Darmritzen entfernt und dabei wie eine innere Darmmassage wirken.

2. Die Heilerde wie Bentonit oder Zeolith binden Giftstoffe und Ablagerungen wodurch diese besser abgeführt werden können.

3. Das Probiotikum fördert und bringt gesunde hilfreiche Darmbakterien.

Wenn du eine Darmreinigung durchführen möchtest, gehe zu: Anleitung zur Darmreinigung/Darmsanierung 

2. Bewegung für den Darm

Die positiven Effekte beispielsweise eines Verdauungsspaziergangs sind in den letzten Jahren auch von der Wissenschaft genauer untersucht und bestätigt worden: 2014 wurden z.B. in Irland Forschungsergebnisse publiziert, bei denen die Darmflora von professionellen Athleten mit Bakterienkulturen einer Kontrollgruppe verglichen wurde. Die Sportler wiesen dabei nicht nur eine signifikant grössere Diversität an Stoffwechselprodukten, die von den Mikroorganismen produziert werden. Bei der Zusammenfassung der Studie wurde jedoch darauf hingewiesen, dass die Forscher den Einfluss der proteinreichen Ernährung der Sportler auf das Darmmilieu nicht endgültig klären konnten und somit ein Fragezeichen zurückblieb.

Wenn du also unter Darmproblemen leidest, dich jedoch kaum bewegst bzw. kaum bis wenig Sport betreiben, solltest du erwägen, damit zu beginnen. Die Evolution hat uns Menschen eigentlich zum Läufer ausgestattet. Schliesslich heisst es ja auch Bewegungsapparat und nicht Sitz- oder Liegeapparat. Leider gehen die Anforderungen des modernen Lebens mit unserer physiologischen Grundausstattung überhaupt nicht konform – wir verbringen heute die überwiegende Zeit in Innenräumen, bekommen zu wenig natürliches Licht, sitzen zu viel und bewegen uns zu wenig. Dabei hat Bewegung, vor allem in der Natur einen unschätzbaren positiven Einfluss auf die Gesundheit des Darms und deinen Allgemeinzustand.

3. Bauchmassage

Hast du es bei Verdauungsproblemen schon einmal mit einer simplen Bauchmassage versucht? Wenn nicht wirst du erstaunt sein, wie schnell so eine Massage wirkt. Viele Menschen berichten von deutlichen Verbesserungen ihrer Verdauung und Darmgesundheit. Vor allem Verstopfungen und Blähungen können sich mit der Massage auch bei diversen anderen gesundheitlichen Probleme, wie z.B. Kopf- und Rückenschmerzen, Linderung bringen kann. Des Weiteren hat die Bauchselbstmassage folgende positve Effekte:

  • Die Muskulatur des Darms wird entspannt. Blähungen gehen leichter ab und Verstopfungen lösen sich.
  • Ablagerungen und Schlacken werden leichter von der Darmwand gelöst und ausgeschieden.
  • Die Durchblutung des Bauchraums wird angeregt, was zu einer verbesserten Aufnahme von Nährstoffen führt.
  • Die Sauerstoffversorgung der Organe wird in deisem Bereich erhöht und die Funktionsleistung verbessert sich.
  • Beschwerden im Unterleib, z.B. Schmerzen während der Periode, können gemildert werden.
  • Spannungen und Angstzustände lassen nach und die Stimmung steigert sich.

Der beruhigende Effekt der Massage wirkt sich nicht nur positiv auf die Verdauung und Darmgesundheit aus, sondern ist auch eine gute Methode, um Stress aus dem System zu nehmen und das parasympathische System zu aktivieren. Optimal ist eine rund 10-minütige Bauchmassage in Kombination mit der bereits beschriebenen Atemübung. Nicht nur deine Verdauung wird sich bei dir bedanken, es ist auch eine kraftvolle Vorgehensweise, den Vagus zu tonisieren.

Anleitung Bauchmassage

Die Durchführung der Massage ist denkbar einfach. Du legst dich dafür am besten auf das Bett oder Sofa, kannst aber auch gerne sitzen oder sogar stehen bleiben. Lege nun deine linke oder rechte Hand auf den Bereich des Magens. Nun streiche ca. 10 Zentimeter mit der Hand, bis du in etwa bei oder über dem Nabel angekommen bist. Führe jetzt dieselbe Bewegung mit der anderen Hand aus, sodass eine flüssige Bewegung zustande kommt. Achte zugleich darauf, dass du die Muskeln in der Bauchgegend schön locker halten und beginnen jetzt zusätzlich mit einer bewussten Bauchatmung (Zwerchfellatmung, tief in den Bauchatmen). Führe die Massage so lange durch wie du willst, mindestens aber für 10 Minuten. Wenn dir beides zugleich, also Massage und Atmung, am Anfang zu schwierig erscheint, dann führe zunächst nur die Massage durch und füge später die Atmung hinzu. Geniesse die wohlige Wärme, die sich in deinem Bauch und deinem Körper ausbreitet.

4. Leberwickel

Der Leberwickel ist ebenfalls eine wunderbare und preiswerte Methode, um die Verdauung zu verbessern. Mit dem Wickel wird die Durchblutung der Leber um rund 40 Prozent gesteigert, was die Entgiftung und den gesamten Stoffwechsel verbessert. Darüber hinaus wird die Durchblutung des Bauchraums angeregt, was nicht nur gegen Verstopfungen und Durchfälle hilft, sondern auch Darmkrämpfe vorbeugt.

Anleitung Leberwickel

Für den Leberwickel benötigst du eine Wärmeflasche sowie ein bis zwei Tücher. Fülle die Flasche mit heissem Wasser bis ungefähr zur Hälfte. Nun befeuchtest du ein Tuch mit warmen Wasser und wickelst damit die Wärmeflasche ein. Anschliessend legst du dich entspannt auf den Rücken und platzierst die Flasche mit dem feuchten Tuch auf der oberen Region des Bauches, unterhalb des rechten Rippenbogens. In dieser Position bleibst du für ca. 15 – 20 Minuten liegen und achten darauf, dass deine Füsse ebenfalls warm sind. Die Wärmeflasche sollte nicht zu heiss sein. Rote Flecken auf dem Bauch sind ein Zeichen, dass sie zu heiss ist. Du solltest jedoch auf den Wickel verzichten, wenn du schwanger bist, die Menstruation hast oder auch bei bestimmten Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes. Gerne kannst du die Zeit des Leberwickels mit einer bewussten Bauchatmung kombinieren.

5. Weitere Lebensmittel die ein natürliche Darmreinigung fördern!

1. Gerstengras und Gerstengrassaft

Gerstengrassaft und Gerstengras sind ausserdem ein äusserst hilfreiche Instrumente im Kampf gegen Darmprobleme und den damit zusammenhängenden chronischen Erkrankungen aller Art.

Tests enthüllten dann auch, dass die Einnahme des Präparates aus gekeimter Gerste im Darm der Patienten zu einer höheren Anzahl freundlicher Darmbakterien geführt hatte. Gerstengras ist ausserdem eine regerechte Allzweckwaffe gegen Darmprobleme, es hilft unter anderem gegen Blähungen, Verstopfungen und Entzündungen im Darm.

2. Ballaststoffe

30 Gramm Ballaststoffe pro Tag – das empfehlen die Experten der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Sie machen zum Beispiel schön satt und fördern die Verdauung, indem sie im Darm aufquellen – das wirkt einer Verstopfung entgegen. Darüber hinaus sind bestimmte Ballaststoffe auch bestes Futter für unsere Darmbakterien.

Ballaststoffe sind vor allem in Vollkornprodukten enthalten. Die Getreide mit den besten Ballaststoffen für den Darm wären Leinsamen und Weizenkleie.

3. Bitterstoffe

Regen die Verdauung an, fördern die Produktion von Galle und wirken sich besonders günstig auf Magen, Darm, Leber und Nieren aus. Bittere Stoffe sorgen dafür, dass die Verdauung gut funktioniert und die Nährstoffe besser aufgenommen werden. Bitterstoffe sind vor allem in folgenden Lebensmittel enthalten: Löwenzahn, Artischocken, Grapefruit, Chicorée, Brokkoli, Rucola, Radieschen, Kurkuma, …

4. Zaubergewürze Kurkuma und Ingwer

Während Kurkuma die Darmsäfte anregt und so Darmkrebs vorbeugen soll, wird Ingwer nachgesagt, das er auf den Darm entgiftend wirkt. Chili, Oregano und Thymian haben antibakterielle Wirkstoffe. Wer häufig an Sodbrennen leidet und Menschen mit empfindlichem Magen sollten dabei allerdings nicht übertreiben und auf eine milde Würze achten.

5. Reduziere gesättigte Fette!

Beim Fett gilt: Weniger ist mehr. Wer seinem Körper etwas Gutes tun will, der sollte vorwiegend zu pflanzlichen Quellen wie zu Avocados, Oliven, Nüsse, Leinsamen sowie zu Kaltwasserfischen greifen. Diese enthalten auch Omega-3-Fettsäuren, also ungesättigte Fettsäuren, die ein antientzündliches Potential in sich tragen. Studien zeigen, dass ein zu hoher Konsum an Fett auch mit einem höheren Risiko an Darmkrebs zu erkranken einhergeht.

In den asiatischen Ländern, in denen weniger Fett und weniger tierische Produkte wie Fleisch, Käse, Eier und Milch konsumiert werden, haben die Einwohner seltener Darmkrebs als wir Europäer. Doch das ist noch nicht alles, denn wer viel Fett isst, neigt auch eher dazu dick zu sein. Und dickere Menschen bewegen sich weniger, was sich auch wieder schlecht auf die Verdauung und das Krebsrisiko auslöst. Denn Bewegung hält den Darm fit.

Die Anleitung zur Darmsanierung mit Flosamenschalen, Heilerde und einem Probiotikum findest du hier!

Die komplette Anleitung zu einer optimalen Darmgesundheit. Die 5 effektiven Massnahmen für einen starken und gesunden Darm.

Josef Kryenbuehl, dipl. Hypnosetherapeut / Mentalcoach, geprüft von Helene Kryenbuehl dipl. holistische Ernährungsberaterin. Erfahre hier gerne mehr über uns.

Vitamin D3 Wirkung, Bedarf & Lebensmittel | Wo ist Vitamin D drin?

Das Sonnenvitamin D3 für gesunde Knochen und ein starkes Immunsystem.

Vitamin D3 ist eine Form von Vitamin D, die der Körper selbst herstellt, wenn er Sonnenlicht ausgesetzt ist. Aber selbst wenn du dich viel im Freien aufhaltest, bekommst du wahrscheinlich nicht genügend Vitamin D3, vor allem in der Winterzeit! Fisch und Lebertran sind die einzigen Nahrungsmittel mit reichlich Vitamin D3 liefern, für Vegetarier sind kleine Mengen in Eigelb, Avocados, Süßkartoffeln und Haferflocken enthalten. Erfahre nun die ganze Wirkung, den Bedarf und die besten Lebensmittel zum Vitamin D3 im folgenden Bericht.

1.0 Kurze Einführung zum Vitamin D3

Mit den ersten Sonnenstrahlen blühen wir auf, sind fröhlich und energiegeladen. Ohne Sonne kein Leben! Vitamin D ist das einzige Vitamin, bei dem die Versorgung nicht vorwiegend über die Ernährung, sondern über die Sonne erfolgt.

Anders als andere  Vitamine kann Vitamin D vom menschlichen Körper selbst hergestellt werden, allerdings nur unter Einwirkung von hellem und intensivem Sonnenlicht. Durch die städtische Lebensweise und lange Arbeitstage in geschlossenen Räumen können die meisten Menschen heute allerdings nicht genügend Sonne tanken, sodass besonders in nördlichen Industrienationen die Mehrheit der Bevölkerung selbst im Sommer unter einem Vitamin-D-Mangel leidet.

Dabei ist Vitamin D unglaublich wichtig für uns. Im Winter kann dein Körper überhaupt kein Vitamin D produzieren, weil aufgrund des niedrigen Sonnenstands die nötige UV-B-Strahlung zu schwach ist. Um das wichtige Vitamin zu bilden, ist es deshalb am besten, von März bis Oktober regelmäßig in die Sonne zu gehen. Wir müssen unser Vitamin D von Frühjahr bis Herbst bilden und für den Winter speichern. Der Vitamin D speicher unseres Körpers hält maximal 2 Monate.

Die Sonne, das wertvollste und hochwertigste Vitamin D3.

Was wenn wir nicht die Zeit zum Sonnenbaden finden oder im Winter die Sonne nur kurz scheint? Leider kann die Einnahme von Lebensmittel oder Vitamin-D-Tabletten das Sonnenbaden unter freiem Himmel nicht vollständig ersetzen. Denn die Produktion durch die Sonne wirkt sehr viel nachhaltiger als die Vitamin-D-Aufnahme über Lebensmittel oder entsprechende Vitaminpräparate. Der Spiegel im Blut bleibt nach Vitamin-D-Produktion über die Haut signifikant länger erhöht als bei der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln. 

Trotzdem kann uns im Winter die Einnahme von Vitamin D in Form von Lebensmittel und Nahrungsergäzungsmittel über die dunkle Jahreszeit hinweghelfen und unser Immunsystem stärken!

Vitamin D3 Wirkung

Unterschied Vitamin D und Vitamin D3?

Eigentlich gibt es gar kein Vitamin D. Es existieren lediglich die Formen Vitamin D1, D2, D3, D4 und D5. 
Wird von Vitamin D gesprochen, ist meist das Vitamin D3 gemeint. Dabei handelt es sich um das natürliche Vitamin D, das im menschlichen Körper produziert wird. Vitamin D1, D2, D4 und D5 sind hingegen künstlich hergestellte Vitamine. Vor allem in den USA werden viele Lebensmittel durch Vitamin D2 ergänzt.

1.1 Vitamin D3 Wirkung

Vitamin D3 ist zum einen die Basis für ein gute und abwehrfähiges Immunsystem. Es wirkt aufbauend und stärkend auf unsere Knochen, unsere Muskeln und unser Nervensystem.

Wenn wir im Sommer nicht genug Vitamin D gespeichert haben, sind wir im nächsten Winter wesentlich anfälliger für Grippeviren und Bakterien. Vitamin D schütz uns zudem vor Krebs. Auch für einen gesunden Schwangerschaftsverlauf ist ausreichend Vitamin D notwendig. Sonne und Vitamin D ist also absolut lebensnotwendig für uns. Ohne Vitamin D werden wir krank und depressiv.

1. Knochengesundheit

Vitamin D ist – gemeinsam mir ausreichend Calcium, Vitamin K etc. – einer der Hauptverantwortlichen für eine dauerhafte Knochengesundheit im menschlichen Körper.

2. Immunsystem

Vitamin D ist ferner am Immunsystem beteiligt. So fand man heraus, dass Abwehrzellen (T-Zellen) sich erst dann auf die Suche nach Eindringlingen begeben, wenn sie zuvor von Vitamin D aktiviert wurden.

3. Übergewicht

Vitamin D ist bei Übergewichtigen meist mangelhaft vorhanden. Füllt man die Vitamin-D-Speicher wieder auf, hilft dies bei der Reduktion von Körperfett, während ein Vitamin-D-Mangel zu einer stärkeren Körperfetteinlagerung führen kann.

4. Schützt gegen das Umweltgift Blei

Ist ausreichend Vitamin D im Organismus vorhanden, kann weniger Blei eingelagert werden, so dass das Vitamin D vor diesem Umweltgift schützen kann.

5. Glückhormone

Sonne oder das Vitamin D macht uns glücklicher, denn durch das Licht werden Glückshormone ausgeschüttet und Stimmungstiefs schneller überwunden. Außerdem trägt das Glückshormon Vitamin D allgemein wesentlich zum psychischen Wohlbefinden bei und wirkt Konzentrationsstörungen und chronischer Müdigkeit entgegen.

Vitamin D3 Mangel

Bei Vitamin-D-Mangel leiden wir möglicherweise unter Kopfschmerzen, Erschöpfung, Unruhe, Rückenschmerzen oder Abwehrschwäche.

Vitamin-D-Mangel wird mit Winterdepressionen, Diabetes, Demenz und Autoimmunstörungen in Zusammenhang gebracht. Personen, die 600 oder mehr internationale Einheiten (IE) Vitamin D3 pro Tag erhalten, zeigen gegenüber Kontrollgruppen ein um 50 Prozent geringes Risiko, an Alzheimer oder Demenz zu erkranken. Die Dosierung sind sehr unterschiedlich, sie reichen von 800 bis 1000 IE pro Tag bis hin zu 10 000 IE pro Tag für maximal fünf Monate.

Dr. Richard Kremer der kanadischen McGill Universität, fasste 2010 die Auswirkungen eines Vitamin-D-Mangels folgender zusammen. „Ein anormaler Vitamin-D-Spiegel steht in Zusammenhang mit einer ganzen Reihe von Krankheiten. Dazu zählen Krebs, Osteoporose und Diabetes, aber auch kardiovaskuläre Krankheiten und Autoimmunerkrankungen.“

2.0 Vitamin D3 Aufnahme

Vitamin D ist das einzige Vitamin, bei dem die Versorgung nicht vorwiegend über die Ernährung, sondern über die Sonne erfolgt. Ergänzt werden kann die Aufnahme des Vitamin D mit Lebensmittel wie fettem Fisch oder Nahrungsergänzungsmitteln wie Lebertran oder verschiedenen Vitamin-D-Präparate für Vegetarier und Veganer.

Vitamin D gehört zu den fettlöslichen Vitaminen (ebenfalls die Vitamine E,K und A). Fettlösliche Vitamine können nur in Verbindung mit Fett aus dem Darm resorbiert werden. Sie werden wie Fette vom Körper aufgenommen und über die Lymphe in die Blutbahn transportiert. Neben Sonnenlicht (UV-Strahlung) und Fett wird außerdem noch Cholesterin als Rohstoff für die Vitamin-D-Bildung benötigt.

Wenn dein Vitamin-D-Speicher voll gefüllt ist reicht dieser ca. für 2 Monate. Für die 

2.1 Wo ist Vitamin D drin?

1. Sonnenlicht zur Herstellung von Vitamin D

Vitamin D kann in der Haut mit Hilfe des Sonnenlichts (UV-B Strahlung ermöglicht die Vitamin-D-Bildung) vom Körper selbst hergestellt werden. Nach 30 Minuten Ganzkörper-Sonneneinstrahlung wird bereits mehr als die zehnfache Menge des Tagesbedarfs an Vitamin D gebildet. Diese Tatsache könnte darauf hinweisen, dass der offizielle Tagesbedarf an Vitamin D doch höher anzusiedeln ist. Für eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D ist es enorm wichtig, sich – bei jedem Wetter – so oft wie möglich unter dem freien Himmel aufzuhalten.

Die stärke der natürlichen UV-Strahlung auf der Erdoberfläche hängt unter anderem vom Breitengrad und dem Sonnenstand ab. Je näher man dem Äquator ist, desto stärker ist die Strahlung. Im Sommer ist sie stärker als im Winter. Mit zunehmender Höhe, zum Beispiel in den Bergen, nimmt die Strahlung zu. Bei kräftiger Bewölkung ist die UV-Strahlung sehr viel schwächer als bei klarem Himmel.

Der Einsatz von Sonnenschutzcremes, deren Aufgabe die Abwehr der UV-Strahlung ist, sollte sehr gezielt erfolgen. Selbstverständlich ist Sonnenschutz bei hoher UV-Belastung wichtig, doch sollte auch darauf geachtet werden, dass die Haut zeitweise ohne Sonnenschutz Sonnenlicht aufnehmen kann. Sonnenbrand ist in jedem Fall zu vermeiden.

Lebensmittel mit Vitamin D

Vitamin D ist in Freiland-Eiern, Fisch und Pilzen enthalten. Die Aufnahme aus der Nahrung ist jedoch sehr gering, so dass die Hauptversorgung tatsächlich über das Sonnenlicht erfolgt. Vitamin D enthält insbesondere Fettfische (z. B. Lachs, Hering, Makrele) und in deutlich geringerem Maße Leber, Margarine (mit Vitamin D angereichert), Eigelb und einige Speisepilze. Über die Ernährung mit den üblichen Lebensmitteln führen wir in Deutschland nur 2 bis 4 Mikrogramm Vitamin D pro Tag zu.

Für Vegetarier empfehlen sich Hühnereier, Margarine, Butter und für Veganer vor allem Pilze wie Pfifferlinge und Champignons.

  • Fettreicher Fisch (z.B.: Kabeljau, Thunfisch, Makrele und Lachs)
  • Leber.
  • Austern.
  • Butter, Milch, Eier.
  • Sprossen und Löwenzahn.
  • Steinpilze und Shiitake Pilze.
  • Avocados
  • Haferflocken.
  • Süßkartoffeln.

Lebensmittel sollten nur als Ergänzung zum Sonnenlicht betrachtet werden. Im den Wintermonaten sollte man sogar noch ein Vitamin-D-Präparate einnehmen, um den Vitamin-D-Bedarf über den Winter zu halten zu halten!

Präparate mit Vitamin D3

Vitamin-D-Präparate sollten im Idealfall nur in den 3 – 4 Wintermonaten eingenommen werden. Die wärmeren Monate sollte mit dem regelmäßigen Sonnenbaden und einer ausgewogenen Ernährung den Bedarf an D3 decken. Gute Nahrungsergänzungsmittel für Vitamin D3 sind nach wie vor das natürliche Lebertran (Leber des Kabeljaus) oder für Vegetarier und Veganer 

Hohe Vitamin D-Gaben benötigen Vitamin K2 zur Verwertung des Calciums. Als Nahrungsergänzung sollte daher Vitamin D3 immer zusammen mit Vitamin K2 eingenommen werden.

In Kombination mit Vitamin D3 sichert die langwirksame Form Vitamin K2 (MK-7) am besten eine ausreichende Versorgung aller Organe und Gewebe.

2.2 Vitamin D3 Bedarf?

Eine Überdosierung durch die Sonne und natürliche Lebensmittel ist nicht möglich, da ein Schutzmechanismus des Körpers eine übermäßige Vitamin-D-Synthese verhindert. Beim supplementieren mit Vitamin-D3-Präparaten sollte allerdings Vorsicht geboten werden, all zuviel kann sich schädlich auswirken.

Bildung des Vitamin D3 über die Sonne

Finde am besten dein eigenes Gleichgewicht beim Sonnenbaden. Wir spüren häufig, wenn uns das Licht fehlt, und suchen instinktiv die ersten Sonnenstrahlen. Es reichen meist schon 15 bis 30 Minuten in der Sonne, allerdings ohne Sonnencreme, denn diese unterdrückt die Vitamin-D-Bildung. Lieber kurz und ohne Creme in die Sonne gehen als länger und mit. Denn synthetische Sonnenschutzmittel verhindern nicht nur die Vitamin-D-Synthese in unserem Körper, sie sollen auch zahlreiche negative Nebenwirkungen haben. Die Durchtränkung der oberen Hautschicht mit Chemikalien führt in der Reaktion mit dem Sonnenlicht zu einer sehr starken Bildung von aggressiven freien Radikalen, welche die Haut angreifen und Zellen schädigen können. Beim Einsatz von Sonnenschutzmittel solltest du deshalb auf natürliche Produkte achten, um die Nebenwirkungen möglichst gering zu halten. 

Je empfindlicher deine Haut für Sonnenlicht ist, desto schneller bildet sie Vitamin D. Bei hellen Hauttypen geht es also schneller als bei dunklen. Um beim Sonnenbaden einen Sonnenbrand zu vermeiden, gilt: Eine langsame Gewöhnung an die Sonne schützt die Haut. Gehe regelmäßig in die Sonne, aber bleib nicht zu lange. Bei massvollem Sonnengenuss überwiegt die schützende Funktion des Vitamins die hautschädigenden Effekte des Sonnenlichts.

 

Bildung des Vitamin D3 mit Präparaten

Personen, die 600 oder mehr internationale Einheiten (IE) Vitamin D3 pro Tag erhalten, zeigen gegenüber Kontrollgruppen ein um 50 Prozent geringeres Risiko, an Alzheimer oder Demenz zu erkranken. Die Dosierungsempfehlungen sind sehr unterschiedlich sie reichen von 800 bis 1000 IE pro Tag bis hin zu 10 000 IE pro Tag für maximal fünf Monate.

Das beste Vitamin D3 erhalten wird wie bereits beschrieben von der Sonne. Daher empfehlen wir das Vitamin D nur in den Wintermonaten zu supplementieren. Und dabei auch ganz klar die Packungsbeilage einzuhalten des jeweiligen Produkts einzuhalten. Denn eine Überdosierung durch Präparate kann Nebenwirkungen zu Folge haben.

Einnahme des Vitamin D3 unbedingt mit Vitamin K2 kombinieren!

Hohe Vitamin D-Gaben benötigen Vitamin K2 zur Verwertung des Calciums. Als Nahrungsergänzung sollte daher Vitamin D3 immer zusammen mit Vitamin K2 eingenommen werden. In Kombination mit Vitamin D3 sichert die langwirksame Form Vitamin K2 (MK-7) am besten eine ausreichende Versorgung aller Organe und Gewebe.

Eine ausgewogene Ernährung enthält genügend Vitamin K2. Vitamin K2 steckt vor allem in Eier, Fleisch (vor allem Weidefleisch) und ganz speziell in Leber, sowie in Butter, fermentiertem Gemüse wie Sauerkraut, Butter, Kimchi, Nattõ und etwas in Milch, Käse.

Wer also Lebertran (Vitamin D3) einnimmt, sollte darauf achten ebenfalls genügen Vitamin K2 zuzuführen. Einerseits reicht hier eine ausgewogene Ernährung mit etwas Weidefleisch, Bio-Eiern oder schöne Portionen Sauerkraut für Vegetarier und Veganer. Falls eine ausgewogene Ernährung nicht immer möglich ist, empfiehlt es sich das K2 ebenfalls zusätzlich zu ergänzen oder aber gleich ein Kombi-Produkt Vitamin D3 und Vitamin K2 zu verwenden.

Wir empfehlen folgende Vitamin-D3-Ergänzungsmittel im Winter,- die natürlichen Lebertrankapseln (Leber des Kabeljaus) in Kombination mit einer ausgewogenen Ernährung mit K2 Lebensmittel. Oder einfachheitshalber und für Vegetarier und Veganer ein veganes Kombi-Präparat, Vitamin D3 + Vitamin K2.

Lebertran Vitamin D3

Lebertran ist leicht verdaulich und reich an Omega-3-Fettsäuren. Diese werden mit einer positiven gesundheitlichen Wirkung in Verbindung gebracht. Insbesondere das Herz-Kreislauf-System kann profitieren. Große Mengen an Vitamin A regen Zell- und Hautwachstum an. Der hohe Gehalt an Vitamin D macht Lebertran zu einem der wertvollsten Ergänzungsmittel.

Veganes Kombi-Präparat, Vitamin D3 + K2

Experten empfehlen, beim Vitamin K2 auf die chemische Form MK7 „all-trans“ zu achten, da andere Formen weniger (oder sogar gar nicht) wirksam sein können. Bei Vitamin D sollte darauf geachtet werden, dass es sich um die hochverfügbare Form D3 handelt. Generell sollten Veganer auch die Zutatenliste beachten, da sich hier u. a. Gelatine oder Laktose verbergen können.

2.3 Vitamin D3 Nebenwirkungen?

Eine Überdosierung durch die Sonne oder natürliche Lebensmittel ist nicht möglich, da ein Schutzmechanismus des Körpers eine übermäßige Vitamin-D-Synthese verhindert. 

Bei der alleinigen Aufnahme von hoch dosiertem Vitamin D ist aber Vorsicht geboten, da es sonst zu gesundheitlichen Risiken kommen kann!

Bei einer übermäßig hohen Einnahme von Vitamin-D-Präparaten entstehen im Körper erhöhte Kalziumspiegel (Hyperkalzämie), die akut zu Übelkeit, Appetitlosigkeit, Bauchkrämpfen, Erbrechen oder in schweren Fällen zu Nierenschädigung, Herzrhythmusstörungen, Bewusstlosigkeit und Tod führen können. Da Vitamin D im Körper gespeichert werden kann, ist neben einer akuten auch eine schleichende Überdosierung möglich. Deshalb …

Nebenwirkungen bei einer Überdosierung mit Präparaten!

Vitamin D steigert zusammen mit dem Parathormon die Calciumresorption aus dem Darm. Damit erhöht sich auch die Calciumkonzentration im Blut. Dieses Calcium im Blut muss der Körper verwerten können, denn sonst lagert es sich als nutzlose und schädliche Schlacke im Körper ab. In der Folge kommt es langfristig zu gefährlichen Verkalkungen von Gefäßen und Organen.

Deshalb achte ebenfalls auf genügen Vitamin K2.

Vitamin K2 aktiviert die beiden Proteine Osteocalcin und MGP (Matrix Gla Protein). Diese sind hauptsächlich für die Calciumverwertung im Blut verantwortlich. Sind sie aktiviert (carboxyliert)  können diese carboxylierten Formen Calcium binden und transportieren. Osteocalcin und MGP sorgen so für den Transport und die Einlagerung von Calcium aus dem Blut in die Hartsubstanz von Knochen und Zähnen. Sind diese Eiweiße nicht aktiviert, können sie diese Aufgabe nicht erfüllen.

Beachtung beim supplementieren von Vitamin D3!

Darum unbedingt die Packungsbeilage des Vitamin-D-Präparats nicht überschreiten und immer in Kombination mit genügend Vitamin K2 Lebensmittel oder Präparaten einnehmen.

Idealerweise, beschränke den Konsum des Vitamin-D-Präparats nur auf die Wintermonate, somit ist eine Überdosierung ausgeschlossen.

Ausführlicher Vortrag über die Wichtigkeit des Vitamin D3, absolut empfehlenswert!

Vitamin D ist gar kein Vitamin, sondern eine Vorstufe des Sonnenhormons, welches wir wie sämtliche andere Hormone zwingend für eine regelrechte Funktion unseres Körpers (und Geistes!) benötigen.

Kurz Zusammenfassung | Vitamin D 3

Der Mensch hat sich evolutionär nicht im Büro entwickelt, sondern in der freien Natur, unter der großen, schönen, weiter Sonne … 

Decke deinen Vitamin-D-Bedarf mit regelmäßigem Sonnenbaden und einer ausgewogenen Ernährung. In den 3 – 4 Wintermonaten machst du idealerweise einen Ausflug in die südlichen Breitengrade um deinen Vitamin-D-Gehalt zu erneuern oder/und supplementierst deinen Speicher mit Lebertran. Wichtig, Präparate nicht überdosieren und in Kombination mit K2 einnehmen.

Falls du noch weitere Nahrungsergänzungen suchst, die wirklich sinvoll sind, wäre hier unser Zusamennstellung dazu.

Vitamin D3 Wirkung – Das Sonnenvitamin für gesunde Knochen & ein starkes Immunsystem. Alles zur Vitamin D3 Wirkung und die besten Lebensmittel zur Aufnahme.

Josef Kryenbuehl, dipl. Hypnosetherapeut / Mentalcoach, geprüft von Amalia Fkiara MSc Pflanzenwissenschaften. Erfahre hier gerne mehr über uns.

Was stärkt das Immunsystem | 10 Faktoren die das Immunsystem natürlich stärken

Immunsystem natürlich stärken – die 10 Grundsäulen des Immunsystems.

Bakterien, Viren, Pilze und andere Parasiten: Um uns herum tummeln sich unzählige schädliche Mikroorganismen, manche sind vor allem für Ältere und Immungeschwächte bedrohlich. Ob Schnupfen oder andere Infektionen: Warum werden manche Menschen krank, und andere nicht? Viele sind deutlich anfälliger für Virusinfektionen. Schuld daran ist oft ein schwaches Immunsystem. 

Nachfolgen findest du die 10 Pfeiler deine Immunsystems und wie man mit einfachen Maßnahmen ein schwaches Immunsystem stärken kann.

1.0 Das Immunsystem einfach erklärt …

    Das Immunsystem ist lebenswichtig: Es schützt den Körper vor Schadstoffen, Krankheitserregern und krankmachenden Zellveränderungen. Es umfasst verschiedene Organe, Zellarten und Eiweiße.

    Solange die körpereigene Abwehr reibungslos funktioniert, macht sie sich nicht bemerkbar. Wenn das Immunsystem aber versagt, weil es geschwächt ist oder gegen besonders aggressive Krankheitserreger nichts ausrichten kann, wird man krank. 

    Ohne das Immunsystem wäre der Körper schädlichen Einflüssen aus der Umwelt genauso schutzlos ausgeliefert wie gesundheitsschädigenden Veränderungen in seinem Inneren. Die Hauptaufgaben der körpereigenen Abwehr sind:

    • Krankheitserreger wie Bakterien, Viren, Parasiten oder Pilze unschädlich zu machen und aus dem Körper zu entfernen
    • Schadstoffe aus der Umwelt zu erkennen und zu neutralisieren
    • krankhafte Veränderungen wie etwa Krebszellen zu bekämpfen
    Immunsystem stärken

    2.0 Wie das Immunsystem stärken?

    „Die 8 Grundsäulen deines Immunsystems.“

    Vor allem in der kalten, nassen Jahreszeit sollte dein Immunsystem auf Hochtouren laufen, um dich vor Erkältung, Grippe & Co. zu schützen.

    Nachfolgend findest du die 10 Grundsäulen deines Immunsystems. Außerdem gibt es weitaus mehr Methoden und Anwendungen welche deinem Immunsystem förderlich sind. Wie beispielsweise Kältetherapien wie die Win Hof Methode, Sauna mit anschließendem Kältebad, negative Ionen der Natur, Nahrungsergänzungsmittel und pflanzliche Wirkstoffe wie Echinacea oder das OPC Traubenkernextrakt, …

    1. Die richtige Ernährung

    Die meisten dieser Inhaltsstoffe sind durch eine ausgewogene Ernährung ausreichend gedeckt. Als besonders gut für die Immunabwehr gelten jedoch beispielsweise:

    • Brokkoli
    • Kohl
    • Karotten
    • Tomaten
    • Knoblauch
    • Spinat
    • Zitrusfrüchte
    • Dunkle Beeren und Trauben
    • Nüsse

    Während ein Vitamin-C-Mangel heutzutage äußerst selten ist, solltest du etwa bei den anderen Vitaminen und Nährstoffen auf eine ausreichende Zufuhr achten. Die Wirksamkeit von Nahrungsergänzungsmitteln ist unter Medizinern stark umstritten. Versuche daher am besten, deine Nährstoffbedarf über die Nahrung zu decken. Wichtig: Veganer, die gänzlich auf tierische Lebensmittel verzichten, müssen Vitamin B12 supplementieren. Alles zur gesündesten Ernährung findeste du im Bericht – Clean Eating.

    2. Sonnelicht & Vitamin D

    Vitamin D ist essenziell für eine intakte Immunabwehr. Besonders in den Herbst- und Wintermonaten, in denen die UV-Strahlung dank Wolkendecke geringer ausfällt, sollten Sie möglichst viel Zeit im Freien verbringen, um so Ihre gesunde Dosis zu bekommen.

    Die Wissenschaftler untersuchten zwei Gruppen der sogenannten T-Zellen oder auch T-Lymphozyten, eine Gruppe von weißen Blutzellen, die für die Immunabwehr zuständig sind. Die eine Gruppe T-Zellen wurde vorher mit Sonnenlicht bestrahlt, die andere nicht.

    Dabei fanden die Forscher heraus, dass blaues Licht, welches in Sonnenstrahlen enthalten ist, T-Zellen dazu bringt, sich schneller zu bewegen.

    Das blaue Licht in den Sonnenstrahlen aktiviert die T-Zellen demnach direkt, diese beschleunigen ihr Tempo und können schneller auf Krankheitserreger reagieren. Alle Informationen zu den Vorteilen der Natur und der Sonne findest du im Bericht – Zurück zur Natur.

    3. Bewegung oder Fitness

    Um das Immunsystem ge­gen die be­­vor­stehen­den Viren­attack­en zu wapp­nen, können wir vor­beug­ende Maß­nahm­en er­greif­en:

    So ist Be­weg­ung nicht nur wicht­ig für unser Wohl­be­fin­den, son­dern stärkt auch die eige­ne Körper­abwehr. Drei-mal Sport pro Woche für etwa 30 Minut­en reich­en ber­eits aus, um das Immun­system an­zu­kurbeln. Führ­en wir diese Bewe­gung­en dann noch im Frei­en aus, profitier­en wir doppelt, denn die frisch-kühle Luft regt unsere Durch­blut­ung be­sond­ers an und bringt die Immun­zellen in Sch­wung.

    Wicht­ig ist es, dar­auf zu acht­en, dass wir den Kör­per nicht ständ­ig an die Be­lastungs­grenze bring­en und auf ein ver­nünft­iges Train­ing unter einer an­gemess­ener Belast­ung acht­en. Denn nur so kann Sport auch die körper­eigen­en Ab­wehr­kräfte stärk­en. Alle Informationen und positiven Auswirkungen von Bewegung auf deinen Körper findest du unter – Körper & Bewegung.

    4. Emotionen & Gefühle

    Die meisten Krankheiten kuriert der Körper aus eigener Kraft. Gedanken und Gefühle können dabei auf den Organismus wie eine Arznei wirken. Glückliche Menschen werden weniger krank, da positive Gefühle eine bestimmte Hirnregion anregen und so das Immunsystem stärken.

    Denn nun wissen wir, dass jedes Gefühl, jeder Gedanke und jedes Erlebnis eine biochemische Reaktion im Körper auslöst. Das kann für mehr Gesundheit sorgen oder unsere Selbstheilungskräfte schwächen.

    In vielfältigen Studien wurde beobachtet, dass positive Gedanken und Gefühle das Immunsystem beleben und die Bildung von Abwehrzellen aktivieren. Sie stärken quasi die ausgeklügelten Selbstheilungskräfte unseres Körpers.

    Positive Gefühle wie Dankbarkeit, Geborgenheit und Sicherheit bewirken beispielsweise eine Ausschüttung von unseren wichtigen Hormonen Dopamin und Serotonin, aber auch Oxytocin.
    Diese Hormone wirken entspannend, angstlösend. Sie verstärken das Gefühl der Zufriedenheit und das Gefühl am richtigen Ort mit den richtigen Menschen zu sein. Alle Auswirkungen von deinen alltäglichen Emotionen und Gefühlen findest du im Bereich – Gedanken & Emotionen.

    5. Stress reduzieren

    Stress reduzieren und Anspannungen lösen durch Entspannung. Die Auswirkungen sind immens: Unsere Körperanspannung, die wir im Alltag meist ganz unbewusst mit uns herumtragen, kann sich lösen. Das Gedankenkarussell, das um die Dinge kreist, die noch zu erledigen sind, beruhigt sich. Wir können wieder ganz bei uns selbst ankommen. Plötzlich spüren wir unsere Atmung wieder bewusst, vielleicht wird uns warm und meistens stellt sich auch eine gewisse Müdigkeit ein, die wir ansonsten tagsüber weggedrückt haben.

    Ruhe, Entspannung und Geborgenheit haben auf diese Weise nicht nur eine entspannende Wirkung sondern auch eine nährende Kraft. Sie streicheln unsere Seele und stärken so unsere Resilienz und allgemeine Widerstandskraft im Alltag und des Immunsystems. Der komplett Bericht zur Stressreduktion und Entspannung findest du im Bericht – Stress abbauen & Entspannung.

    6. Ein gesunder Darm

    Um dieser allgegenwärtigen Bedrohung Herr zu werden, verfügt der Darm über mehr Abwehrzellen als die Haut und die Atemwege zusammen. 
    Tatsächlich gilt er inzwischen als Hauptakteur des Immunsystems, dessen Einfluss weit über die Verdauung hinausreicht.

    Mit seiner riesigen Oberfläche bildet der Darm den Sitz des Immunsystems und besitzt drei Barrieren gegen Krankheitserreger:

    • Die Darmschleimhaut
    • Das Mikrobiom („Darmflora“)
    • Das Darm-assoziierte Immunsystem (GALT)

    Ein Großteil aller Immunzellen befinden sich im Dünn- und Dickdarm, sie machen ungefähr 80 % der Abwehrreaktionen aus. Die Immunzellen haben die Aufgabe, schädliche Mikroorganismen zu bekämpfen, die mit der Nahrung oder durch Tröpfcheninfektion aufgenommen werden.

    Meist werden Krankheitserreger wie Viren, Bakterien, Pilze oder Parasiten schon erfolgreich durch die Magensäure bekämpft, überwinden sie jedoch diese natürliche Barriere, kommen die Immunzellen in der Darmwand zum Einsatz. Alle Imformation für deine Darmgesundheit und zum fördern eines gesunden Darms findest du im Bericht – Darmsanierung.

    7. Auf gesunden Schlaf achten

    Schlaf ist oft die beste Medizin, denn er unterstützt das Immunsystem. Schlaf unterstützt die Arbeit bestimmter Abwehrzellen, der T-Zellen. Diese heften sich ganz spezifisch an befallene Körperzellen und zerstören sie. 

    Akuter Schlafmangel dagegen hemmt über spezielle Botenstoffe diesen Pfad. Bereits drei Stunden Schlafmangel können demnach das Immunsystem beeinträchtigen. Die Hormonkonstellation während des Schlafes fördere die Ausbildung des (erworbenen) Immunsystems und die Immungedächtnisbildung. Alles zum gesunden Schlaf und wie du Schlafstörungen natürlich beheben kannst findest du unter dem Artikel – Schlafstörungen.

    8. Giftstoffe im Körper

    Viele Gifte jedoch wirken direkt sowohl auf das Hormonsystem als auch auf das Immunsystem ein. Beide Systeme werden geschwächt und aus dem Gleichgewicht gebracht. Ganz gleich, welchen Giftcocktail man im Laufe seines Lebens anreichert, gesund ist er in keinem Fall. Kinder sind besonders gefährdet, da ihre körpereigenen Schutz-, Abwehr- und Entgiftungsmechanismen noch nicht vollständig entwickelt sind. Die Folgen einer Giftbelastung können mannigfaltig sein. Gifte beschädigen die Zellen und deren Funktionen im ganzen Körper einschließlich des Nervensystems und Immunsystem. Die Informationen für einen reinen Körper und allen Giftstoffen findest du in den Artikeln – Entgiftung & Chemie frei Leben.

    9. Genügend trinken

    Wer Erkältungen im Winter vorbeugen möchte, sollte auch unbedingt viel trinken. Das hält die Schleimhäute aktiv und schützt vor dem Eindringen von Krankheitserregern. Kälte spornt nicht gerade zum Trinken an, ein starkes Durstgefühl wie an heißen Sommertagen bleibt aus. Die Folge sind Erkältungen. Die Schleimhäute funktionieren nicht mehr richtig und wir sind Viren und Bakterien hilflos ausgeliefert. Eine Anleitung bezüglich deines Wasserbedarfs findest du im Artikel – Wasserbedarf Rechner.

    10. Giftstoffe im Körper, nicht rauchen oder zuviel Alkohol

    Chemikalien im Haushalt, Medikamente, Schwermetalle im Wasser, Chemikalien in Pflegeprodukten und Giftstoffe und Pestizide im Essen: Wir sind heute auf Schritt und Tritt von Umweltgiften und Schadstoffen umgeben. Übermäßig viele Giftstoffe im Körper machen nicht nur schlapp, stören die Konzentrationsfähigkeit sondern schwächen auch das Immunsystem.

    Medikamente: Medikamente sind zweifellos in manchen Situationen nützlich. Eine maßlose oder dauerhafte Einnahme bringt nicht nur die Nebenwirkungen des Medikament mit sich, sie schwächen auch unseren ganzen Körper und das Immunsystem.

    Der Naturheilkundler John Neustadt und der Psychiater Steve Pieczenik haben die aktuellen Forschungsberichte gesichtet und kommen zu diesem Ergebnis:“Medikamente erweisen sich inzwischen als eine Hauptursache für Schäden an den Mitochondrien, was vielleicht auch viele ihrer unerwünschten Nebenwirkungen erklärt. Alle Arten von psychotropen Substanzen schädigen nachweislich die Mitochondrien und das gilt auch für cholesterinsenkende Mittel, für Analgetika wie Paracetamol und viele andere.

    Alkohol: Der Genuss von Alkohol und Nikotin schwächt das Abwehrsystem des Körpers. Wer sich einen Rausch trinkt, deaktiviert sein Immunsystem für mindestens 24 Stunden. Dadurch wird der Körper sehr anfällig für Infektionen. Dabei ist der Kater danach das kleinste Übel.

    Zigaretten: Last but not least, Zigarettenrauch wirkt sich auf das Immunsystem negativ aus. Das haben Wissenschaftler der Yale-Universität herausgefunden. Zwar bekämpft das Immunsystem bei einem Raucher Erreger besser (was auf Dauer aber sicher nicht das Ziel sein kann), allerdings führt das Rauchen zu Entzündungsprozessen im Gewebe, so die Forscher.

    Falls du noch mehr über Giftstoffe im Körper erfahren möchtest, wäre hier gerne der Artikel dazu: Giftstoffe im Körper, die moderne Lebensweise und ihre Giftbelastung.

    Echinacea stärkt das Immunsystem

    In Laborversuchen bekämpft Sonnenhut Viren, Pilze und Bakterien. Er regt Immunzellen auf vielfältige Weise an und greift regulierend in Botenstoffe des Immunsystems ein. Auch antientzündliche Effekte ließen sich nachweisen. Welche Inhaltsstoffe für die Wirkungen verantwortlich sind, ist unklar. Vermutlich ist es das Zusammenspiel verschiedenster Substanzen.

    Wer Zubereitungen der Heilpflanze gleich bei den ersten Anzeichen eines grippalen Infekts einnimmt, bei dem sind die typischen Beschwerden tendenziell milder und der Infekt verschwindet schneller wieder. Möglicherweise lässt sich der Erkältung sogar vorbeugen.

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    Immunsystem natürlich stärken

    2.1 Krankheit ist eine Selbstheilung des Körpers

    Durch eine Krankheit (Symptom) versucht der Körper den Körper auf natürliche Weise wieder zu Gesundheit zu führen. Ob bei Erkältungen, Fieber oder sogar bei Tumoren. Krankheit ist der natürliche Weg den Körper zu säubern. 

    Selbstheilung ist die Fähigkeit des Körpers, Krankheitszustände zu überwinden und wieder gesund zu werden. Daran ist nichts esoterisch. Denken Sie an eine Wunde, die sich von allein schließt. Das ist eine typische Form der Selbstheilung. Manche Umstände behindern eine solche Wundheilung allerdings – zum Beispiel eindringende Keime oder Stress, der das Immunsystem in seiner Funktion beeinträchtigt. Andere Faktoren beschleunigen sie dagegen, so etwa eine Ruhigstellung der Verletzung oder auch guter Schlaf. Wir pendeln ständig zwischen Krankheit und Gesundheit. Zu einer Krankheit kommt es, wenn die Selbst- heilungskräfte des Körpers überfordert sind, etwa durch dauerhaften Stress, starke Gifte – oder Tumoren: In solchen Fällen reicht die Selbstheilungsfähigkeit dann nicht mehr aus, um wieder gesund zu werden.

    Überlasse deine Gesundheitsförderung nicht den Göttern in Weiß, sondern trete selber in Aktion!

    Beispiel Fieber

    Es beginnt mit Frösteln, dann steigt die Körpertemperatur, oft begleitet von Kopf- und Gliederschmerzen – Fieber! Bei Haus- und Kinderärzten ist das einer der häufigsten Gründe für eine Konsultation. Gleich zu fiebersenkenden Mitteln zu greifen, ist oft aber weder nötig noch sinnvoll.

    Fieber ist das Symptom einer Erkrankung und zeigt an, dass das Immunsystem aktiviert ist und sich zur Wehr setzt – gegen Infektionskrankheiten, Entzündungen und Tumore, aber auch gegen Medikamente. Diesen wichtigen Effekt sollte man zulassen: Bis 40 °C muss Fieber nicht gesenkt werden, es sei denn, Erkrankte haben bestimmte Grundrisiken, beispielsweise eine Immunschwäche oder bei Kindern die Neigung zu Fieberkrämpfen.

    Dazu muss man zunächst die Bedeutung des Fiebers bei der Heilung verstehen. Fieber ist nämlich kein Symptom, das wir mittels Medikamente loswerden müssen – Fieber ist ein Mechanismus der Natur, um den Körper zu heilen und Krankheitserreger zu beseitigen.

    Fieber ist ein natürlicher und äußerst effektiver Abwehrmechanismus unseres Körpers, der durch bestimmte Reize ausgelöst wird. Fieber aktiviert körpereigene Heilprozesse des Immunsystems, die in der Lage sind, eine Vielzahl von Erregern abzuwehren.

    Ab 40 °C wird Fieber für den eigenen Organismus schädlich. Werte von 40 °C werden gerade von Kleinkindern dennoch sehr schnell erreicht, sollten dann aber nicht lange toleriert werden. Hat ein Erwachsener 40 Grad Fieber, ist dies ein Hinweis auf eine ernsthafte Erkrankung.

    Wie aktiviere ich die Selbstheilung?

    Gesundheit ist nichts Statisches! Psyche, Nerven- und Immunsystem hängen eng zusammen, besagt die Wissenschaft der Psychoneuroimmunologie. Die meisten Krankheiten kuriert der Körper aus eigener Kraft. Jede Selbstheilung, sei es bei einer Erkältung oder einem spontanen Rückgang einer fortgeschrittenen Krebserkrankung, stützt sich auf derartige selbstregulative Mechanismen. Der Arzt dient hier seit jeher nur als Unterstützer. Die drei wichtigsten Grundlagen für einen gesunden Körper:

    1. Gedanken / Emomotionen / Entspannung

    Gedanken und Gefühle können dabei auf den Organismus wie eine Arznei wirken. Fühlst du dich lebendig, voller Kraft und Energie wird dein Immunsystem und dein Körper allgemein gestärkt. Bist du über einen längeren Zeitraum unzufrieden oder sehr gestresst, wird auch die Stärke deines Immunsystems nachlassen. Löse und befreie dich von Unzufriedenheiten, und auf jeden Stress sollte eine Erholungsphase folgen. Setze in deinem Alltag bewusst Gegenpole, zum Beispiel mit Meditation, Yoga, Natur oder anderen Entspannungsverfahren.

    2. Bewegung & Sport

    Regelmäßige körperliche Bewegung stärkt das Immunsystem. Als Faustformel gilt mindestens dreimal wöchentlich für 30 Minuten, besser wäre natürlich mehr. Die Bewegung sollte auch aus einer schweißtreibenden Ausdauersportart bestehen. Falls du mehr über Bewegung & Fitness erfahren möchtest, hier wäre unsere gesamte Zusammenstellung dazu.

    3. Ernährung & Darmgesundheit

    Achte auf eine ausgewogene obst- und gemüsereiche Ernährung mit weniger Fleisch. Dazu mindestens zwei Liter pro Tag trinken. Die Ernährung hat einen enormen Einfluss auf unser Immunsystem, erfahre folgend mehr dazu oder in unseren zwei Artikeln: Darmsanierung oder Clean Eating.

    Die eigene Einstellung ist mit entscheidend ob man krank wird oder nicht. Impfe dich selber mit starken Gedanken, ich habe ein starkes Immunsystem, ich bin absolut gesund, die Viren können mir nichts anhaben.
    Es scheint als ob unsere Medien eine große Triebfeder unsere all jährlichen Grippewelle ist, Kundgebungen wie: „Aufgepasst die Grippe ist im vollen Gange!“, kurbeln Grippewellen manchmal noch so richtig an. Die Leute starten sich zuerst selber kränklich zu fühlen und gerade deshalb bekommen Viren erst eine Chance!

    Finde den gesunden Weg zu dir selbst, zu einer optimalen Gesundheit und zu einem energievollen Leben: Innere Gesundheit & Ernährung | Körper & Bewegung | Gedanken & Emotionen | Lifestyle

    # Was stärkt das Immunsystem? Ein starkes Immunsystem stärkt den Körper und schützt vor Krankheiten. Mit einem starken Immunsystme lassen sich Infektionen effektiv verhindern. # health-generation

    Josef Kryenbuehl, dipl. Hypnosetherapeut / Mentalcoach, geprüft von Helene Kryenbuehl dipl. holistische Ernährungsberaterin. Erfahre gerne mehr über uns hier.