Fasten was passiert im Körper – Fasten verlängert dein Leben!

Fasten die beste Körperreinigung der Welt!

Wer rastet, rostet. Wer fastet, rostet weniger schnell. Immer mehr Menschen entdecken deshalb den Nutzen des ältesten aller Heilverfahren für sich. Mindestens einmal im Jahr, und das jedes Frühjahr, wenn der Frühlingsputz für die Wohnung fällig wird, ist das Heilfasten am beliebtesten. Den Körper umfassend zu reinigen, ihn zu entlasten, zu entgiften, von Altlasten zu befreien und zu säubern und die Seele baumeln zu lassen, kann sich nur befreiend und heilend auf das Dasein auswirken.

Fasten als Impuls der Selbstheilung – 
Fasten verlängert das Leben!

1.0 Fasten was passiert im Körper?

Entschlacken – was soll das denn für eine „Schlacke“ sein? Mediziner, die von Naturheilkunde nicht viel verstehen, machen sich häufig lustig über die Vorstellung, da gäbe es etwas loszuwerden im Bindegewebe. Doch inzwischen kennen wir zwei Wirkmechanismen, welche für die guten Effekte des Fastens verantwortlich gemacht werden: der Keton-Stoffwechsel und die Autophagie, ein Prozess, bei dem die Zelle falsch gefaltete Proteine und beschädigte Zellorganellen abbaut und neu verwertet.

Gehirn

Anstieg des Wachstumsfaktors BDNF, Veränderung des Botenstoffhaushalts, stimmungsaufhellend, Bildung von Nervenzellen, Vorbeugung von Demenz.

Gelenke

Wirkt Rheuma und Arthritis entgegen, schmerzlindernd.

Leber

Produziert Ketonkörper und baut Glykogen ab als alternative Energiequellen, Reduktion des Wachstumshormons IGF-1.

Bauchspeicheldrüse

Reduktion der Insulinproduktion, Erholung.

Magen-Darm-Trakt

Die Vielfalt der Darmbakterien nimmt zu.

Herz-Kreislauf-System

Senkt Blutdruck und Cholesterinspiegel, Herzrate (Puls) sinkt, Herzfrequenzvariabilität verbessert sich.

Fettgewebe

Fettabbau und Änderung der Botenstoffe, z.B. Produktion von weniger Leptin, entzündungshemmend.

Fasten beeinflusst den ganzen Körper positiv! 

Wenn wir hungern oder fasten, stellt sich der Stoffwechsel innerhalb weniger Tage um und verlangsamt sich – er verbraucht weniger Energie. Um wichtige Körperfunktionen zu erhalten, greift der Organismus auf seine Speicher zurück – zuerst auf das Glykogen in der Leber, dann auf das Fett der Fettpolster – und zu einem geringeren Anteil auf das Eiweiss der Muskeln und des Bindegewebes. Bei ihrer Umwandlung werden Glycerin und glukogene Aminosäuren freigesetzt, die nun Energie liefern, vor allem auch für das Gehirn, das relativ viel Energie benötigt. Besonders wichtig sind dabei jene Ketonkörper, die bei der Oxidation von Fettsäuren entstehen.

Ketonkörper entstehen auch bei Bewegung, wenn Fett verbraucht wird. Fasten und sportliche Aktivität haben hier erstaunliche Gemeinsamkeiten. Die beste Vorbeugung vor degenerativen Hirnerkrankungen wie Morbus, Parkinson oder Demenz müsste demnach sein, nach längerem Nachtfasten noch vor dem Frühstück eine Runde im Park zu joggen oder zu walken. Beides, Fasten und Bewegung, verbessert auch unsere Denkfähigkeit, die Kognition.

Wissenschaftler des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein haben herausgefunden, dass Ketonkörper nicht nur das Gehirn ernähren, sondern es auch vor Entzündungszellen schützen (die zum Beispiel bei degenerativen Hirnerkrankungen eine wichtige Rolle spielen).

1. Fasten verbessert die Instandhaltung der Zellen!

Das Fasten bringt also einiges in Bewegung. Zum Beispiel der Instandhaltungsprozesse in den Zellen. Studie zeigen das nach einer ambulanten Fastenkur über eine Woche, die Reparaturfähigkeiten des Körpers verbessert werden: Die Schäden an der Erbsubstanz durch negative Einflüsse wie UV-Strahlung oder diverse Gifte wurden effizienter behoben.

Eine Arbeitsgruppe der Demenzforscherin Agnes Flöel von der Charité konnte in einer ersten kleineren Studie nachweisen, dass sich auch die kognitiven und Gedächtnisfunktionen nach einem modifizierten Fasten mit einer Trinknahrung steigerten. Vielleicht liegt das daran, dass mehr nervenstärkende (neurotrophe) Faktoren ausgeschüttet werden, vielleicht aber werden auch die Proteine, die sich Alzheimer als Plaque auf die Nervenzellen legen, verstärkt abgebaut, da Enzyme ihre Aktivität beim Fasten verstärken.

Was passiert aber nun, wenn die Fettpolster mit den im Fettgewebe eingelagerten Giftstoffen wie Dioxin oder den Schwermetallen Blei, Quecksilber und Kadmium beim Fasten „schmelzen“? Dies ist bis heute unklar geblieben, man weiss nicht, ob sie mobilisiert und ausgeleitet werden – möglicher ist es schon. Vielleicht werden sie über die Mobilisierung aus dem Fettgewebe über die Galle in den Darm abgegeben.

Eine der wichtigsten Wirkungen des Fastens, soweit man das bisher sagen kann, ist eine Umsteuerung der Hormone. Sinkt die Körpertemperatur, werden auch die für Stoffwechselaktivität zuständigen Hormone wie Insulin oder T3, ein Schilddrüsenhormon, zurückgefahren, ebenso der Spiegel des Wachstumsfaktoren. Im Gegensatz dazu kommt es sofort zu einem Anstieg der Hormone, die die Urinausscheidung fördern, ein Effekt, den jeder Fastende sofort am ersten Tag bemerkt.

2. Fasten stärkt den Energiehaushalt der Zellen

Sauerstoff kann Metall zum Rosten bringen. Auch im Körper greift er Moleküle an und reisst sie auseinander. Das ist einer der wichtigsten Gründe dafür, dass unsere Zellen altern. Essen wir weniger oder fasten wir, so reduziert sich der oxidative Stress für unsere Zellen erheblich.

Je weniger Nahrung die Mitochondrien, die Energiefabrik der Zellen, zu verarbeiten haben, desto geringer ist der oxidative Stress und desto weniger freie Radikale entstehen. Das sind chemisch besonders reaktionsfreudige Moleküle oder Atome. Sie haben ein freies Elektron, und auf der Suche nach einem Partnerelektron können sie andere Verbindungen wie zum Beispiel Proteine oder die Erbsubstanz DNA schädigen. Die freien Radikale im Körper kommen vor allem aus den Mitochondrien. Dort wird zur endgültigen Verdauung unserer Nahrung Zucker und/oder Fett in Energie verwandelt. Dies geschieht mit Unterstützung von Sauerstoff, der jedoch nicht komplett in Zaum gehalten wird. Etwa durch Rauchen oder zu viel Sonne kann oxidativer Stress vermehrt entstehen.

Es ist ganz wichtig, den oxidativen Stress auf natürliche, körpereigene Art zu reduzieren.

Viele Menschen denken, es reicht aus, Vitamintabletten oder andere Mikronährstoffe einzunehmen, die als Antioxidantien beworben werden. Antioxidantien haben einen guten Ruf. Doch so einfach ist die Sache nicht. Die Mitochondrien und die Zellen wollen nämlich etwas trainiert sein. Wird der Körper während eines körperlichen Stresses, etwa bei sportlichem Training, parallel mit Vitamintabletten (als Antioxidantien beworben) versorgt, so schadet das am Ende sogar.

Durch Fasten werden die körpereigenen antioxidativen Kapazitäten angekurbelt, sondern auch durch Fasten. Es gibt nicht nur weniger oxidativen Stress, sondern auch durch Fasten. Es gibt nicht nur weniger oxidativer Stress, sondern für die Zeit danach stehen auch mehr und frisch überholte Energiefabriken – Mitochondrien – zur Verfügung.

3. Fasten verbessert die Darmbakterien

Seit einigen Jahren gibt es eine wachsende Zahl von Studien, die das Mikrobiom, die Summe unserer Bakterien im Körper – besonders die im Darm – die Gesundheit des Körpers mitentscheiden, zum Guten wie zum Schlechten. Die Beziehung zwischen Mikrobiota (Darmflora), Nerven- und Immunsystem ist grundlegend für die Selbstregulation des Körpers.

Im Darm lebt eine verwirrende Vielfalt von Lebewesen – ungefähr vierzig Billionen Bakterien, die sich in Kolonien auf einige Hauptstämme und wenige hundert Arten reduzieren. 

Fest steht, dass die Vielfalt der Darm-Mikrobiota positiv ist. Menschen aus Industrieländern weisen eine geringere Vielfalt ihrer kleinen Helferchen auf als Menschen aus anderen Regionen der Welt. Nach einer Fastenwoche jedoch steigt die Vielfalt, vermutlich, weil durch das Drosseln der Energiezufuhr Bakterienarten eine Chance bekommen, die zuvor nur eine Nischenexistenz geführt haben. Also bei einer ganzheitlichen Darmsanierung würde auch das Fasten mit zu gehören. 

4. Durch Fasten entsteht Brennstoff für das Gehirn

Die Ketonkörper wurden schon erwähnt. Sie scheinen, was die gesundheitsfördernde Effekte des Fastens angeht, zentral zu sein.

Zur Erinnerung: Wenn wir fasten, stellt der Körper für etwa zwölf bis vierundzwanzig Stunden zunächst die Glycogenreserven in der Leber für die Energie- und Zuckergewinnungen zur Verfügung. Dieses Glykogen wird rasch zu Zucker umgebaut – insbesondere das Gehirn benötigt diesen Nährstoff ohne Pause, weil seine Nervenzellen keine anderen Energiequellen nutzen können. Sind die Glykogenvorräte aufgebraucht, wird der körpereigene Fettabbau gestartet, die Lipolyse. Die frei werdenden Fettsäuren werden zur Energiegewinnung genutzt. Für das Gehirn aber produziert der Körper einen speziellen Brennstoff, die Ketonkörper. Auch Einweiss kann zu einem bestimmten Teil Energie liefern, doch je länger man fastet, desto mehr sind die Ketonkörper dran.

Eine ketogene Diät ohne Zucker und Kohlenhydrate ist gerade in Mode, aber letztlich nicht gesund, weil sich der Energiebedarf aus Fett und Eiweiss mit pflanzlichen Quellen nur schwer decken lässt – und die Menschen infolge dessen zu viel tierische Lebensmittel wie Fleisch, Eier und Milchprodukte zu sich nehmen, was den gesundheitlichen Nutzen zunichtemacht und das Risiko für Arteriosklerose steigen lässt. Ketonkörper können aber durch intermittierendes Fasten ähnlich gut bereitgestellt werden, denn das passiert schon nach zwölf bis vierzehn Stunden. Dass diese Ketonkörper auf Nervenkrankheiten eine gute Wirkung haben, ist schon lange bekannt. Sie werden zur Behandlung der Epilepsie seit Jahrzehnten eingesetzt. Im antiken Rom wurden Menschen, die unter schweren Krampfanfällen litten, eingesperrt und für mehrere Tage ohne Nahrung gelassen. Damals glaubt man, auf diese Weise die Dämonen austreiben zu können. Vermutlich aber die Anfälle wohl eher durch die erzwungene Produktion von Ketonkörper gelindert worden.

1.1 Ist es gesund zu Fasten? Was bringt es zu Fasten?

Regelmässig Fasten heisst, gesünder und länger zu leben. Für alle lebenden Organismen gibt es auf dieser Erde eine Methode, um die Lebensspanne gezielt zu verlängern und dabei möglichst gesund zu bleiben – indem man in regelmässigen Abständen fastet oder, als Alternative, sich nicht satt isst, sondern die Kalorien um etwa 20 bis 40 Prozent reduziert.

Das Fasten fördert nicht nur deine Gesundheit und reinigt deinen Körper. Es hilft auch bei Krankheiten wie Rheuma, Diabetes- und Bluthochdruck, bei chronischen Schmerzen, bei Multipler Sklerose, bei Parkinson, dem Reizdarmsyndrom und den unterschiedlichsten Nahrungsunverträglichkeiten.

1. Fasten stärkt die Immunabwehr

Einige grundlagenwissenschaftliche Arbeiten konnten aber zeigen, dass Fasten während einer Krankheit nicht schwächt, sondern die Immunabwehr fördert. Immunologen der nordamerikanischen Yale University um Ruslan M. Medzhitov konnten 2016 nachweisen, dass Bakterien dann vom Immunsystem effizienter bekämpft werden, wohl als Folge der durch das Fasten verstärkte bereitgestellten Ketonkörper, Stoffwechselverbindungen, die bei Energiemangel wie Hunger entstehen. Anders ist es bei Viren: Hier benötigen die Immunzellen zur Abwehr Energie aus Glukose. Füttere eine Erkältung, aber hungere Fieber aus. Bei fieberhaften oder eitrigen Infekten hilft also Fasten. Kinder haben den natürlichen Impuls, Nahrung zu verweigern, wenn sie krank sind, zum Beispiel eine Grippe haben. Oft versuchen Eltern es dann – gut gemeint – mit Überredung: „Kind, du musst essen, du musst wieder zu Kräften kommen!“

2. Fasten hilft bei Rheuma

Fasten lindert Gelenkschmerzen und Entzündungen bei Rheuma. Heilfasten ist nicht nur eine präventive Maßnahme, sondern kann bei Rheuma auch therapeutisch genutzt werden. Inzwischen belegen zahlreiche Studien und Erfahrungsberichte den Nutzen. Fasten und danach eine Ernährungsumstellung bringen die absolut besten Erfolge.

Besonders der Konsum von tierischen Produkten oder Lebensmittel die stark sauer auf den Körper wirken erhöht die Zufuhr von Arachidonsäure. Diese fördert die Entstehung und Verstärkung von Entzündungen, wie diese bei Rheuma und Arthrose in den Gelenken vorkommen.

3. Gezieltes Fasten verbessert die Krebstherapie

In verschiedenen Studien konnte gezeigt werden, dass bei bereits an Krebs erkrankten Tieren das Fortschreiten des Tumorleidens gebremst wurde und sie länger lebten. Sobald die Energiezufuhr durch Nahrung gedrosselt wird und dieser Zustand länger als zwölf bis vierzehn Stunden anhält, gehen daher gesunde Körperzellen in einen Protektionsmodus, das Zellwachstum und die Stoffwechselaktivität werden so abgebremst. Sie befinden sich sozusagen in einem leichteren Winterschlaf, einer Art Ruhemodus, der sie dann auch wie ein Schutzschild vor äusseren Angriffen

4. Heilerfolge bei Diabetes

Geradezu dramatisch positiv wirkt sich eine starke Kalorienreduzierung auf Patienten mit Diabetes mellitus aus – aktuelle Arbeiten von Sarah Stevens an der University of Oxford belegen das. Von neunundzwanzig Patienten mit Diabetes, die über acht Wochen fastend täglich nur 600 Kalorien zu sich nahmen, erzielten die meisten ohne Medikamente normale Blutzuckerwerte. Auch die Fettleber, eine häufige Folge der Zuckerkrankheit, besserte sich deutlich.

5. Fasten stärkt den Energiehaushalt der Zelle

Sauerstoff kann Metall zum Rosten bringen. Auch im Körper greift er Moleküle an und reisst sie auseinander. Das ist einer der wichtigsten Gründe dafür, dass unsere Zellen altern. Essen wir weniger oder fasten wir, so reduziert sich der oxidative Stress für unsere Zellen erheblich. Je weniger Nahrung die Mitochondrien, die Energiefabriken der Zellen, zu verarbeiten haben, desto geringer ist der oxidative Stress und desto weniger freie Radikale entstehen.

6. Die Darmbakterien passen sich an

Seit einigen Jahren gibt es eine wachsende Zahl von Studien, die das Mikrobiom, die Summe unserer Bakterien, mit der Entstehung und dem Verlauf bestimmter Erkrankungen in Verbindung bringt. Es wird immer klarer, dass die Bakterien im Körper – besonders die im Darm – die Gesundheit des Körpers mitentscheiden, zum Guten wie zum Schlechten. Die Beziehung zwischen Mikrobiota (Darmflora), Nerven- und Immunsystem ist grundlegend für die Selbstregulation der Körpers. Im Darm lebt eine verwirrende Vielfalt von Lebewesen – ungefähr vierzig Billionen Bakterien, die sich in Kolonien auf einige Hauptstämme und wenige hundert Arten reduzieren.

7. Fasten macht glücklich

Das Fasten hat aber vor allem auch einen positiven Effekt auf die Psyche: Ab dem dritten bis fünften Tag sind die meisten Menschen sehr positiv gestimmt und zufrieden, manch sogar euphorisch – bis zum Ende der Fastenperiode. Die Ursache für die emotionale Zufriedenheit beim Fasten liegen zum einen in einer verbesserten Verfügbarkeit des Serotonins im Gehirn. Aber auch Endorphine, also Opiate, die der Körper selbst herstellt, werden unter dem Fasten vermehrt von Körper produziert.

Ausserdem konnte nachgewiesen werden, dass Nervenwachstumsfaktoren massgeblich dazu beitragen, dass das Gehirn gesund und bei Stimmung bleibt. Sport und regelmässige Bewegung, aber auch Fasten und weniger Kalorien führen zu einem deutlichen Anstieg des BDNF. Eine wichtige Aufgabe von BDNF ist der Schutz von bereits existierenden Neuronen und Synapsen. Ferner stimuliert BDNF das Wachstum und die Weiterentwicklung neuer Nervenzellen, neuronaler Bahnen und Synapsen. Im Gehirn findet sich dieser Wachstumsfaktor insbesondere im Bereich von Vorderhirn, Hippocampus und Grosshirnrinde.

1.2 Wie lange Fasten zum entgiften?

Fasten beginnt also schon bei einem Zeitraum von vierzehn bis sechzehn Stunden und hat positive körperliche Auswirkungen – egal, ob man es konstant für eine lange Nacht oder vielleicht auch nur einen Tag die Woche tut, oder sieben bis sogar einundzwanzig Tag. Das klassische Heilfasten hat aber trotz vieler neuer Erkenntnisse immer noch einen hohen Stellenwert in der Medizin und grosse therapeutische Wirkung. 

Die kürzeste Version des Fastens ist das Intervallfasten 16/8 oder 18/6. Täglich werden 16 oder 18 Stunden auf Nahrung verzichtet und nur Wasser oder ungesüssten Tee getrunken. Diese Methode ist bereits enorm hilfreich, entgiftet den Körper und erneuert die Zellen. Neben des Intervallfastens gibt es natürlich noch weitere Methoden des Fastens. Die Methode 5:2-Methode oder das Heilfasten oder diverse Fastenkuren.

1. Intervallfasten 16/8 oder 18/6 

In der geläufigsten Variante des Intervallfastens beläuft sich die Zeit der Nahrungsaufnahme auf 8 Stunden und die Zeit des Fastens auf 16 Stunden. 

2. Fasten Methode 5:2

Bei diese Methode wird an einem bis zwei Tage pro Woche komplett auf Nahrung verzichtet. Man kann aber aber auch an 2 Tagen pro Woche die Kalorienmenge reduzieren.

3. Heilfasten und Fastenkuren

3 bis 21 Tage komplett auf Nahrung verzichten oder eine gewisse Zeit nur gewisse Lebensmittel einnehmen. Die Anleitung zu den Fastenmethoden und weitere Erklärungen findest du hier.

Die komplette Anleitung zu allen Fastenmethoden und wie du diese am besten umsetzt findest du im Beitrag: Wie faste ich richtig? Die Anleitung zum Intervallfasten und Heilfasten.

Fasten zur Reinigung und Stärkung der Körpers! Fasten was passiert im Körper? Ist es gesund zu Fasten? Was bringt es zu Fasten?

Josef Kryenbuehl, dipl. Hypnosetherapeut / Mentalcoach, geprüft von Helene Kryenbuehl dipl. holistische Ernährungsberaterin. Erfahre gerne mehr über uns hier.

Giftstoffe in der Ernährung – Esse natürliche und reine Nahrung!

Reduziere Gifte in deiner Ernährung und deiner Umwelt!

Abgase aus der Luft, Chemikalien im Haushalt, Schwermetalle im Wasser und Hormone im Essen. Wir sind heute auf Schritt und Tritt von Umweltgiften und Schadstoffen umgeben. Übermässig viele Toxine im Körper machen nicht nur schlapp, stören kognitive Funktionen und die Konzentrationsfähigkeit, sie fördern auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Demenz und die Entstehung von Krebs.

1.0 Zurück zur naturnahen Lebensweise

Unsere Zeit ist von Überfluss geprägt – das gilt auch für das Angebot und die Vielfalt unserer Nahrungsmittel. Wenn wir uns das Angebot der Supermärkte, die glänzende und glitzernde Ware, einmal näher betrachten, eröffnet sich uns jedoch ein völliges anderes Bild:

In der Fleischabteilung finden wir billige Fleischreste, die mit Wasser, Geschmacksverstärker, Aromen und Verdickungsmitteln zu etwas geformt wurden, das wie Schinken aussieht; Aktionshühner, die mit Antibiotika vollgepumpt und unter schlimmsten Bedingungen gehalten wurden; italienische Fertiggerichte, die mit Käseimitaten glänzen und Konzerven, die mit Geschmacksverstärkern und Zucker angerichtet sind. In der Obstabteilung erfreuen
wir uns an dem Anblick von wunderschönen, jedoch Pestiziden und Herbiziden besprühten Obst und Gemüse.

Zugleich ist es heute aber auch so leicht wie noch nie, zumindest in den entwickelten Ländern, sich gesund und ausgewogen zu ernähren. Du solltest beim Einkaufen allerdings auf die Prinzipien lebendiger Nahrung achten. Denn nur, wenn Du deinen Körper mit sämtlichen notwendigen Vital- und Nährstoffen versorgst, kann er gut funktionieren und
dich gesund halten. Reduziere daher möglichst Gifte in deiner täglichen Ernährung:

1.1 Schwermetalle

Wenn du chronische Darmprobleme hast, deren Ursache bislang unentdeckt geblieben ist, könnte es sein, das dein Organismus mit Schwermetallen belastet ist.

Heutzutage sind Schwermetalle zu einer echten Bedrohung für die Gesundheit geworden, da sie mittlerweile überall in der Umwelt anzutreffen sind und die Belastung in den letzten Jahren zehnten stark angestiegen ist. Wir finden sie inzwischen überall: in der Nahrung, im Wasser, in der Luft, in der Kleidung, in Medikamenten, in Kosmetik, usw. Da sich Schwermetalle kontinuierlich im Körper akkumulieren und meist über einen langen Zeitraum unentdeckt bleiben, kann das zahlreiche chronische Erkrankungen, vor allem auch im Darm, zur Folge haben. Zudem sind toxische Stoffe eine starke Belastung für die Leber.

In der Natur treffen wir Schwermetalle immer nur in Spuren an und viele sind für Tiere, Pflanzen und Menschen lebensnotwendig – denken wir z.B.  nur an Eisen, Kupfer, Mangan, Nickel, Zink oder Zinn. Diese Metalle brauchen wir täglich in  bestimmten Mengen, nicht zu viel und nicht zu wenig. Die Dosis macht das Gift.

Schwermetalle können sich in unserem Gewebe anreichern und auf Dauer zu Krankheiten führen!

Genauso ist es mit der Exposition mit Mikroplastik, das mittlerweile im menschlichen Darm nachgewiesen werden konnte, können wir einer Belastung mit Schwermetallen nicht mehr entkommen. Am stärksten belastet sind wir mit Blei, Quecksilber und Aluminium. Blei ist heute beinahe überall in der Umwelt anzutreffen. Quecksilber befindet sich vor allem in Amalgamfüllungen sowie in Fisch und Meeresfrüchten. Menschen, die viel Fisch und Meeresfrüchte essen, weisen nicht nur höhere Belastungen mit Mikroplastik, sondern auch mit Quecksilber auf.

Aluminium ist aus der Lebensmittelindustrie nicht mehr wegzudenken und gelangt durch Verpackungen, Impfungen, Geschirr, usw. in den menschlichen Organismus.

Schwermetalle besitzen eine hohe Affinität zum Fettgewebe: Haut, Leber, Niere, Schleimhaut, Gehirn, Nerven und Muskeln sind beliebte Orte, an denen sie abgelagert werden. Da wird vermutet, dass Schwermetalle, die sich in bestimmten Gehirnarealen einlagern, zu Depressionen, Alzheimer, Parkinson und Demenz führen können. Auch die menschlichen Nerven bestehen aus Fettsubstanzen, den sogenannten Lezithinen – dort werden ebenfalls Schwermetalle eingelagert. Reichern sich die Metalle an, kommt es zu Irritationen und Fehlschaltungen, die Nervenbahnen funktionieren nur mehr eingeschränkt und Krankheiten wie Parkinson, Multiple Sklerose, Depressionen, Persönlichkeitsveränderungen, chronische Müdigkeit usw. wird Vorschub geleistet.

Leider ist das Bewusstsein vieler Ärzte bezüglich der Belastung mit Umweltgiften noch sehr mangelhaft vorhanden. Aber es gibt dennoch einige, die sich der Problematik bewusst sind und entsprechende Methoden zur Ausleitung von Schwermetallen anbieten, eine davon ist eine Entgiftung mit Algen und Vitalpilzen.

1.2 Herbizide und Pestizide

Lebensmittel sollten möglichst frei von Chemie sein. Leider ist es aber so, dass für den Anbau der konventionellen Landwirtschaft gewaltige Mengen an Pestiziden, Herbiziden sowie chemische Düngemittel zum Einsatz kommen.

Nehmen wir diese durch die Nahrung auf, werden sie vom Körper als gefährliche Fremdstoffe erkannt und die Ausscheidungsorgane versuchen, sie so schnell wie möglich aus dem Organismus zu schaffen. Falls dies nicht gelingt, werden sie an den unterschiedlichsten Orten im Körper, vom Bindegewebe bis zu den Organen, zwischengelagert. Das Gehirn wird so lange wie möglich geschützt, aber auch hier kann eine Einlagerung nach einer längeren Akkumulation letztlich nicht verhindert werden.

Gefährlich für Verbraucher sind die langsamen und zeitversetzten Wirkungen von Pestiziden im Darm.

Vieler dieser Stoffe können verheerende gesundheitliche Konsequenzen haben, ganz zu schweigen von den Nebeneffekten für die Tier- und Pflanzenwelt. Eine Studie aus dem Jahr 2019 hielt fest, dass rund 80 Prozent aller Insekten während der letzten 30 Jahre ausgestorben sind. Wer kennt sie nicht, die erschreckenden Bilder aus China, wo Menschen in mühevoller Handarbeit Blüten bestäuben, weil es keine Bienen mehr gibt. Aber zurück zu den Giftstoffen, die in unseren Körper gelangen und sich dort allmählich anreichern.

Für eine Zeit lang kann der Körper eine gewisse Giftmenge tolerieren, Probleme entstehen jedoch, wenn mehr toxische Stoffe aufgenommen werden, als der Organismus entgiften kann. Allmählich werden die Zellabläufe gestört, die Energieproduktion in den Kraftwerken der Zelle, der Mitochondrien, sinkt deutlich ab, der gesamte Energiefluss des Körpers kommt zum Erliegen, man wird immer müder und erschöpfter – die letzte Konsequenz ist dann oft der Ausbruch einer Krankheit.

Chronische Kranke berichten häufig, dass ihnen vor dem Ausbruch der Krankheit bereits energetische Störungen aufgefallen sind, wie z.B. Schlaflosigkeit oder extreme Müdigkeit. Krankheit ist letztlich immer das Ergebnis eines Zusammenbruchs von rhythmischen Energieabläufen und gestaute Energie im Körper, die den Organismus aus dem Gleichgewicht wirft.

1.3 Hormonelle Verseuchung

Im Moment herrscht eine naive Überschwemmung unseres Ökosystems durch hormonell wirksame Substanzen unnatürlichen Ursprungs in Plastik, Kosmetik, Medikamenten und Verhütungsmitteln ,die wir Menschen und unser Vieh in industriellem Ausmass aufnehmen, wodurch wir selbst, unsere Kinder, die Abwässer und somit unser gesamtes Ökosystem hormonell verseucht werden.

Vor allem endokrine Disruptoren wie Bisphenole, Phthalate, Parabene und direkt hormonell wirksame Verbindungen wie „die Pille“ finden so den Weg in unser Essen, Trinken und Grundwasser. Dies hat zur Folge, dass die Zivilisation schleichend verweiblicht; ganz zu schweigen von Entwicklungsstörungen, bis hin zur Unfruchtbarkeit, die Mensch und Tier ihrer Natur berauben. Das ursprüngliche, hormonelle Gleichgewicht unserer Welt lässt sich gesellschaftlich nur durch Aufklärung und Regulierungen wiederherstellen.

Lebensmittel wie Gemüse, Milch und Fleisch direkt vom BIO Bauern dürfte das gesündeste für den Menschen und das Tier sein!

Tierische BIO-Produkte sind besser!

Während pflanzliche Fette überwiegend gesund sind, sind tierische meist schädlich. Zum Teil liegt das daran, dass Nutztiere in Massenproduktion selbst ein ungesundes, gestresstes Leben haben und schlecht ernährt werden. Das hat Auswirkungen auf das Fleisch. Dürfen Tiere sehr naturnah fressen, können also auf der Weide grasen, werden auch die Milch, das Fleisch und der Käse gesünder. Die Milch von Schweizer Almkühen hat eine ganz andere Zusammensetzung an Fettsäuren als die von holländischen Kühen aus dem Stall – zum Beispiel sind in ihr viele Omega-3-Fettsäuren enthalten. Die Zürcher Kardiologen, die die Studie durchführten, tauften diese Phänomen „Alpine Paradox“: Man kann trotz des Verzehrs von Käse gesund bleiben, wenn er von der Milch einer glücklichen Almkuh stammt.

Ein gute Zusammenstellung wieviel Antibiotika und Medikamente in der Schweiz in der Tierhaltung eingesetzt werden findest du hier. In Deutschland dürfte dies noch mehr sein!

Achtung Mikroplastik und Plastikflaschen!

Die hormonelle Belastung aus Plastikflaschen ist nach einer Studie der Universität Frankfurt etwa doppelt so hoch wie bei Wasser aus Glasflaschen. Einen möglichen Grund sehen Wissenschaftler im sogenannten Auslaugen von Weichmachern. Das Umwelthormon, das bei Wasser aus PET-Flaschen entdeckt wurde, ähnelt dem weiblichen Sexualhormon Östrogen. Mögliche Folgen könnten eine Veränderung der Spermienqualität, Vergrößerungen der Prostata und ein gehäuftes Auftreten von Diabetes oder Fettstoffwechselstörungen sein, wie ein Würzburger Professor vermutet.

1.4 Genmanipulierte Lebensmittel

Wie gentechnisch veränderte Lebensmittel langfristig auf die unsere Gesundheit wirkt, weiß man bis heute noch nicht wirklich.

  • Es fehlen Langzeitstudien, wie gentechnisch veränderte Pflanzen auf die menschliche Gesundheit wirken.
  • Studien bei Tieren geben Hinweise auf mögliche negative gesundheitliche Auswirkungen.

Dr. Gilles-Eric Sralini betonte durch seine Untersuchungen, dass der Verzehr von gentechnisch veränderte Pflanzen zu dauerhaft negativen Auswirkungen der Gesundheit führe.

Man hatte Ratten den von Monsanto patentierten Gen-Mais gefüttert. Innerhalb von nur drei Monaten zeigten die armen Geschöpfe Vergiftungssymptome und litten an Leber- und Nierenschäden, was die Untersuchung bestimmter Hormone im Blut zutage gebracht hatte. Eine der Maissorten führte bei den weiblichen Ratten ausserdem zu erhöhten Blutzuckerwerten und zu einer Erhöhung des Triglycerid-Spiegels.

Kulturell konventionell gezüchtete pflanzlichen Sorten sind den ursprünglichen alten Pflanzensorten im Nährstoffgehalt meist massiv unterlegen. 

Gentechnisch modifizierte Pflanzen sind fremde Substanzen, die noch nie ein Teil der natürlichen Ernährung waren. Deshalb kam Dr. Seralini zu dem Schluss, dass keinerlei Aussagen über die Langzeitwirkung dieser Pflanzen auf den Menschen getroffen werden könnten. Bei Tieren jedenfalls wurde eine deutliche Störung der normalen Körperfunktionen schon nach sehr kurzer Zeit beobachtet, sagt er.

Ausserdem sind diese Genpflanzen dazu geschaffen, resistent gegenüber diversen Spritzmittel zu sein. Diese Lebensmittel stammen daher immer von grossen Monokulturen, sind stark gespritzt, vernichten den Boden und unser Organismus wird nicht nur mit veränderten Genpflanzen konfrontiert sondern auch mit Rückständen von Herbiziden und Pestiziden. Spritzmittel töten Mikroorganismen und Insekten, was passiert auf Dauer in unserem Darm durch solche kleinen toxischen Rückstände? Ist dies unbedenklich?

Kopfsalatfeld

2.0 Engiftung und Detox

1. Entgiftungskur mit Algen und Vitalpilzen

Detox-Kuren gibt es in vielen Variationen, für die Ausleitung von Schwermetallen sind jedoch nur wenige Produkte geeignet. Für dieses spezielle Problem scheint laut einer 2008 veröffentlichten Studie der Hanyang University in Südkorea das Entgiften mit der Chlorella und/oder Spirulina-Alge eine besonders effektive Methode zu sein.

Die Entgiftung durch sogenannte Detox-Programme wird deshalb immer populärer. Im alltäglichen Bereich kann man bereits im Kleinen damit beginnen: Lebensmittel aus biologischem-organischem Anbau zu bevorzugen und gefiltertes Wasser benutzen. Fischarten, die durch Schwermetalle stark belastet sind, wie Thunfisch, Schwertfisch, Hai und Königsmakrelen, solltest du möglichst meiden. Und noch simpler: Verbanne schädliche chemische Reinigungsmittel, ätzende Säuren und Pestizide aus deinem Haushalt.

In Rahmen einer Entgiftung werden Algen (Spirulina & Chlorella) häufig in Kombination mit Heilpilzen eingenommen. Die Spirulina Alge löst Gifte, die Chlorella Alge bindet Gifte und die Heilpilze helfen bei der Schadstoffausleitung. Bei einer Entgiftung werden Algen über einen längeren Zeitraum hochdosiert eingenommen. Hervorragende Entgifter sind die Spirulina- & Chlorella Alge aber auch die Braunalgen können gut eingenommen werden!

Bei der Spirulina-Alge handelt es sich um einen wirksamen Chelatbilder, der Gifte wie Quecksilber und radioaktive Substanzen aus dem Körper lösen kann. Darüber hinaus ist sie auch in der Lage, Kadmium und Blei aus dem Abwasser oder Giftstoffe aus Impfungen zu lösen.

Die Chlorella-Alge hingegen eignet sich hervorragend zum Binden und Ausleiten dieser giftigen Metalle. Sie enthält Proteine und Peptide, die zur Bindung und zum Abtransport unerwünschter Substanzen aus dem Körper eingesetzt werden. Der besonders hohe Chlorophyll-Anteil der Chlorella Alge erhöht zudem den Sauerstoffgehalt im Blut, so dass sich das Körpermilieu entsprechend positiv verändern kann.

Die Vitalpilze enthalten alle für die Auflösung und die Ausleitung von Schad- und Schlackenstoffen notwendigen Enzyme. Das ist einmalig in der Natur. Vitalpilze sind daher die idealen Begleiter einer Detox-Kur.
Ihre Inhaltsstoffe tragen außerdem deutlich zur Verbesserung unserer Vitalität bei.

Zur kompletten Entgiftungs- Anleitung geht es hier: Entgiftungskur mit Algen und Vitalpilzen

2. Leberwickel

Der Leberwickel ist ebenfalls eine wunderbare und preiswerte Methode, um die Verdauung zu verbessern. Mit dem Wickel wird die Durchblutung der Leber um rund 40 Prozent gesteigert, was die Entgiftung und den gesamten Stoffwechsel verbessert. Darüber hinaus wird die Durchblutung des Bauchraums angeregt, was nicht nur gegen Verstopfungen und Durchfälle hilft, sondern auch Darmkrämpfe vorbeugt.

Anleitung Leberwickel

Für den Leberwickel benötigst du eine Wärmeflasche sowie ein bis zwei Tücher. Fülle die Flasche mit heissem Wasser bis ungefähr zur Hälfte. Nun befeuchtest du ein Tuch mit warmen Wasser und wickelst damit die Wärmeflasche ein. Anschliessend legst du dich entspannt auf den Rücken und platzierst die Flasche mit dem feuchten Tuch auf der oberen Region des Bauches, unterhalb des rechten Rippenbogens. In dieser Position bleibst du für ca. 15 – 20 Minuten liegen und achten darauf, dass deine Füsse ebenfalls warm sind. Die Wärmeflasche sollte nicht zu heiss sein. Rote Flecken auf dem Bauch sind ein Zeichen, dass sie zu heiss ist. Du solltest jedoch auf den Wickel verzichten, wenn du schwanger bist, die Menstruation hast oder auch bei bestimmten Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes. Gerne kannst du die Zeit des Leberwickels mit einer bewussten Bauchatmung kombinieren.

3. Förderliche Lebensmittel zum Ausleiten von Giften

1. Zeolith(Heilerde) bindet Gifte und Schwermetalle

Zeolith ist – ähnlich wie Bentonit – eine Mineralerde. Er besitzt aufgrund seiner Hohlraumstruktur (zahlreiche Poren und Kanäle) eine grosse innere Oberfläche, die eine aussergewöhnlich hohe Adsorptionsfähigkeit für Schwermetalle und andere Schadstoffe bewirkt. Zur Darmsanierung (ebenfalls entgiftend) geht es hier.

2. Algen

Bei der Chlorella und Spirulina handelt es sich um eine Grünalge, die frei von Giftstoffen ist und durch ihre einzigartige Zellwand, die aus mehreren Celluloseschichten besteht, die Eigenschaft besitzt, Schadstoffe zu absorbieren. So soll sie Schwermetalle und Giftstoffe binden, in sich einschließen und auf diesem Weg zirkulierende Gifte aus dem Körper transportieren können. Auch Braunalgen sind stake Entgifter!

3. Bärlauch

Der Bärlauch enthält neben den typisch riechenden Geruchsstoffen – Alliin und Allicin – auch Sulfidverbindungen, die im Körper zu so genannten Chelatverbindungen verarbeitet werden können. Diese Chelatoren sind in der Lage Schwermetalle zu binden und auszuleiten. Die enthaltenen Schwefelglykosoide haben eine antibakterielle Wirkung. Daher wird Bärlauch gegen Magen-Darm-Parasiten und zu hohen Blutdruck, aber auch bei Artheriosklerose eingesetzt. Und wenn er nicht gerade frisch geerntet werden kann, gibt es mittlerweile auch Bärlauchkapseln.

4. Brennnessel

Die Blätter der Brennnessel wirken sehr stark entgiftend. Brennnesselblätter enthalten unter anderem Gerbstoffe, Histamin, zahlreiche Vitamine, Mineralstoffe wie Calcium, Magnesium und Eisen, Kieselsäure und auch Lecithin. Die Brennnessel regt den Stoffwechsel (bzw. Galle und Leber) an, reinigt das Blut, wirkt entsäuernd auf das Bindegewebe und sekretionsfördernd auf die Bauchspeicheldrüse und stärkt dadurch auch das Immunsystem. Brennnessel zählt aus diesen Gründen zu den bekanntesten Ausleitungskräutern.

6. Löwenzahn

Löwenzahn stärkt die Galle, die Leber, den Magen-Darm-Trakt, die Nieren und die Blase. Löwenzahn wird sogar zur Behandlung von Gallensteinen, Gelbsucht oder auch Hämorrhoiden eingesetzt. Auch bei Gelenkerkrankungen wie Rheuma oder Gicht kann Löwenzahn zur Linderung beitragen. Ein wahres Wunderkraut!

4. Weitere Entgiftungsmethoden

Viele Dinge, die du tagtäglich ohnehin tust oder tun solltest, kannst du zur Entgiftung nutzen. Sie müssen nur manchmal etwas optimiert oder angepasst werden und schon kannst du auf einfache und kostengünstige Weise für einen reinen und gesunden Körper sorgen.

Fasten!!, Intervallfasten!, bewusstes Bauchatmen, Saunagänge, Sport und Schweiss, Basenbaden, viel stilles Wasser trinken.

Falls du eine natürliche Entgiftung mit Algen und Vitalpilzen durchführen möchtest, findest du hier die Anleitung dazu: Entgiftungskur

Giftstoffe in der Ernährung! Ernähre dich rein und naturnah, ohne Schwermetalle, Herbizide, Pestizide, Mikroplastik und Hormone.

Josef Kryenbuehl, dipl. Hypnosetherapeut / Mentalcoach, geprüft von Helene Kryenbuehl dipl. holistische Ernährungsberaterin. Erfahre hier gerne mehr über uns.

Darmgesundheit fördern – die 5 Regeln für einen gesunden Darm!

Der grosse Ratgeber zur Darmgesundheit! Viele Menschen haben heutzutage mit Darmproblemen wie Blähungen, Krämpfen oder Durchfall zu kämpfen. Auch chronische Erkrankungen des Verdauungsorgans nehmen stark zu. Dafür gibt es zahlreiche Ursachen und in vielen Fällen dürften auch mehrere Faktoren daran beteiligt sein. Wir zeigen dir wie du deine natürliche Darmgesundheit fördern kannst und welche Lebensmittel du vermeiden solltest.

„Alle Massnahmen für einen gesunden Darm. Fördere deine Darmflora und verhindere eine vielzahl von Krankheiten.“

Darmgesundheit fördern und gesund werden!

Stress ist einer der ungünstigsten Einflüsse auf die Verdauung. Weitere Ursachen können u. a. eine falsche Ernährung sein, die zu viele tierische Lebensmittel und wenig Pflanzenkost sowie qualitativ minderwertige Fette und zu viel Zucker enthält. Industriell verarbeitete Nahrung beinhaltet zudem viele Aromen und Geschmacksverstärker, die der Darmflora schaden. Stark verarbeitete Nahrung ist prinzipiell ungünstig!

Ein weiterer Grund für die starke Zunahme von leichten bis gravierenden Darmproblemen wie z.B. das sogenannte Leaky-Gut-Syndrom (Durchlässigkeit der Darmwand) sind die zahlreichen Pestizide, Herbizide und Schwermetalle, die bei der Lebensmittelproduktion zum Einsatz kommen. Viele Spritzmittel sind für die Organe und Zellen nicht nur toxisch, sondern wirken sich auch katastrophal auf die Darmflora aus. Bewegungsmangel kann ebenfalls eine Ursache für Probleme mit dem Darm sein.

Eine weitere, oft nicht bemerkte Ursache, ist eine eingeschränkte Leberfunktion, die mehr Menschen betrifft, als man annehmen möchte. Die Ursachen einer trägen Leber sind vielfältig, sie reichen von falscher Ernährung über Umweltgifte bis hin zu Virenbelastungen. Eine geschwächte Leber kann einerseits die für die Verdauung notwendigen Enzyme und andererseits nicht mehr genügend Galle produzieren. Die Folge ist, dass die Nahrung nicht mehr richtig verdaut wird und es vermehrt zu Fäulnisprozessen im Darm und einer schlechten Aufnahme und Zuteilung von Nährsoffen kommt.

Was kann man also bei vorhandenen Verdauungsproblemen tun? Hier sind die besten Methoden und Anleitungen zu einem gesunden Darm:

1. Vermeide Gluten

Vielleicht hörst du diesen Ratschlag nicht zum ersten Mal, aber falls du unter Verdauungsproblemen leidest, solltest du als erste Massnahme Gluten unbedingt meiden. Gluten ist ein Eiweiss, das in Getreideprodukten wie z.B. Weizen, Roggen, Gerste oder Dinkel enthalten ist. Immer mehr Menschen reagieren auf den Verzehr von Gluten allergisch. Oftmals werden die Symptome damit nicht in Verbindung gebracht.

Die Menschen essen seit Jahrtausenden Brot und Getreideprodukte. Warum haben wir plötzlich ein Problem damit? Mitunter dürfte die Ursache darin liegen, dass die industriell hochgezüchtete Getreidesorten sehr viel Gluten enthalten als frühere Sorten. Unsere Verdauung kann mit den veränderten Getreidesorten und dem hohen Anteil von Gluten schlichtweg nicht umgehen. Die Symptome einer Gluten Allergie können sehr unterschiedlich sein und reichen von Konzentrationsschwäche, Hitzewallungen, Gelenkschmerzen, starker Müdigkeit bis hin zu Verstopfungen und Durchfall.

Wer nach dem Genuss von Getreideprodukten Probleme bemerkt, sollte Gluten besser meiden oder zumindest minimieren. Gluten steckt übrigens in den meisten Getreideprodukten, egal ob Vollkorn oder nicht. Hirse, Mais, Reis, Buchweizen, Amaranth und Quinoa hingegen sind glutenfrei und verursachen generell weniger Verdauungsbeschwerden.

2. Esse überwiegend pflanzliche Bio-Lebensmittel

An dieser Stelle möchte wir niemanden überzeugen, vegetarisch oder gar vegan zu leben. Jeder kann und darf essen, was seinem eigenen Empfinden und Gefühlen entspricht.

Falls du jedoch mit Verdauungsproblemen und chronischen Erkrankungen zu kämpfen hast, solltest du eine überwiegend oder noch besser rein pflanzlichen Kost in Erwägung ziehen – zumindest für einen gewissen Zeitraum. Und zwar aus dem einfachen Grund: Fleisch- und Milchprodukte befeuern im Körper entzündliche Prozesses, zudem belasten sie den Organismus mit Säuren und schwächen die Leber, was zu den bereits beschriebenen Folgen führen kann. Bei einer rein pflanzlichen Kost ist zahlreich Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente sowie die hohen Menge an Ballaststoffe bewirken andererseits, dass alte Ablagerungen und Schlacken im Darm gelöst werden und sich die Körperzellen besser regenerieren können.

Wem eine rein pflanzliche Kost ein allzu grosser Schritt ist, der sollte jedoch darauf achten, den Verzehr von industriellen verarbeiteten Lebensmittel einzuschränken. Darüber hinaus sollte der Grossteil der Nahrung aus frischem, biologischen Obst und Gemüse bestehen. Durch den Überschuss an basischen Lebensmittel  wird der Prozess der Entgiftung angekurbelt, die Leber entlastet sowie die Regeneration auf zellulärer Ebene beschleunigt. Obst und Gemüse sind die beste Medizin, die jemals für den menschlichen Körper „erfunden“ wurde. Kein Medikament kann es mit ihrer Power aufnehmen. Daher sollten sie auch das Fundament, die Grundsäule der täglichen Ernährung bilden. Allerdings solltest du darauf achten, dass du Obst und Gemüse möglichst in biologischer Qualität kaufen, denn nur so gewährleistest du eine geringere Aufnahme von Umweltgiften.

Bio-Lebensmittel weisen nicht nur eine geringere Belastung mit Pestiziden, Schwermetallen und anderen giftigen Stoffen auf, sie sind auch mit einer höheren Schwingung ausgestattet. In rund 10 000 Vergleichsfotos wurde aufgezeigt, dass Bio-Lebensmittel eine harmonischere feinstoffliche Kristallstruktur besitzen. Klingt das zu esoterisch? Die Lektüre von Walter Dänzer – „Die unsichtbare Kraft in Lebensmittel“ legt dir diese Tatsache wissenschaftlich dar.

3. Schränke Milchprodukte ein

Milchprodukte stehen weit oben in der „Hitparade“ der Lebensmittel, die Darmprobleme erzeugen. Zwar können fermentiere Produkte wie Jogurt oder Kefir einen positiveren Effekt auf die Darmflora haben, prinzipiell nehmen die meisten Menschen aber zu viele Milchprodukte zu sich.

Bedenke, dass der Mensch das einzige Säugetier ist, das es sich zur Gewohnheit gemacht hat, Milch zu trinken. Doch bei der Milch gibt es ähnlich Probleme wie bei Getreide bzw. Gluten. Sie wird durch die industrielle Verarbeitung derartig verändert, dass sie von unseren Enzymen oft nicht mehr erkannt wird – mitunter einer der Gründe, warum immer mehr Menschen an Unverträglichkeiten von Milch- und Milchprodukten leiden.

Wenn du ein Joghurt isst, dann solltest du darauf achten, dass es kein gezuckertes und stark verarbeitetes Produkt mit zahlreichen Zusatzstoffen ist, sondern ein Naturjoghurt. Obendrein neigen Milchprodukte dazu, den Organismus zu verschleimen und nicht zuletzt sind sie eine willkommene Gelegenheit für die zahlreichen, in deinem Organismus schlummernden Viren.

4. Probiotika und fermentierte Lebensmittel

Die Bakterien des Darms sind unsere grossen Helfen – ohne sie wäre unser Leben nicht möglich. Der Dickdarm besitzt übrigens eine wesentlich grössere Bakterienpopulation als der Dünndarm. Die Aufgaben der Bakterien sind vielfältig: Sie produzieren Vitamine (B12) und Verdauungsenzyme, halten den Cholesterinspiegel in Balance, stärken das Immunsystem und haben einen direkten Einfluss auf unsere Gefühle.

Immer mehr Menschen leiden unter diversen Verdauungsschwierigkeiten. Oft liegt die Ursache darin, dass ihr Mikrobiom aus dem Gleichgewicht geraten ist: Stress, Umweltgifte und Antibiotika setzen den Bakterien im Darm zu und es kann zu einer Fehlbesiedlung mit Fäulnisbakterien kommen, welche die guten Lactobakterien verdrängen. Eine der besten Methoden, um das Mikrobiom zu verbessern, ist die Einnahme von hochwertigen Probiotika.

Ist die Darmflora einmal angegriffen, ist es sehr schwer, das Gleichgewicht im Darm, die Homöostase, auf natürlichem Weg wiederherzustellen. Auch fermentierte Lebensmittel wie Sauerkraut oder Kefir sind in gravierenden Fällen meistens nicht ausreichend, da zu wenige Bakterien den Säureschutz des Magens überstehen und in den Darm gelangen. Hochwertige Probiotika sind jetzt eine Notwendigkeit. Wichtig ist, dass du dich für Präparate mit magensaftresistenten Kapseln entscheiden und diese, je nach der Schwere der Verdauungsprobleme, zwischen 1 – 3 Monaten einnehmen. Am besten achtest du in der Zeit auch zusätzlich darauf, eine ausreichende Menge gesunder Ballaststoffe zu sich zu nehmen, welche den Aufbau der Darmflora unterstützen.

Ballaststoffe sind pflanzliche Fasern, die sehr viele gute Eigenschaften aufweisen: Sie dämpfen den Hunger, regulieren die Verdauung, werden von den Bakterien im Dickdarm überaus geschätzt und halten den Blutzuckerspiegel im Schach. Darüber hinaus können sie helfen Arterienverkalkung, Darmkrebs und Diabetes vorzubeugen. Lebensmittel mit vielen Ballaststoffen sind Weizenkleie, Leinsamen, Schwarzwurzeln, Artischocken, Erbsen, Kohlgemüse, Vollkornprodukte, Brokkoli, Äpfel, …

Wenn du ausserdem kein Fan von fermentiertem Gemüse bist, zugleich aber unter Darmproblemen leidest, können wir dir den Verzehrt nachdrücklich empfehlen. Wenn der leicht säuerliche Geschmack zunächst vielleicht ein wenig gewöhnungsbedürftig ist, deine Bakterien im Darm werden jubeln und deine Verdauung wird sich erheblich verbessern. Super fermentierte Lebensmittel sind: Sauerkraut, Kefir, Miso, Kimchi, …

5. Vermeide Stress

Dauerstress macht den Darm krank. Die negativen Auswirkungen von Stress auf die Verdauung sind dabei vielfältig. Durch die Stressantwort des Körpers werden Verdauungsprozesse zunächst zurückgefahren. Daher wird die Blutversorgung der Verdauungsorgane reduziert, ebenso wie die Sekretion von Speichel, Verdauungsenzymen und Substanzen wie z. B. Bicarbonat und Schleim, welche eigentlich die Magenschleimhaut vor der Magensäure schützen sollen.

Eine gestörte Beweglichkeit des Darms führt dann zu Verstopfung oder Durchfall, Blähungen und Unwohlsein. Wenn allerdings der Stress nachlässt, werden zwar genug Verdauungsenzyme produziert, die Schutzmechanismen sind aber nach wie vor unzureichend, sodass die Schleimhäute von Magen und Darm angegriffen werden. Daher wird die Entstehung von Magen- und Darmgeschwüren durch chronischen Stress begünstigt.

Darmreinigung & Entschlackung einfach gemacht!

Der wichtigste Faktor für die Darmgesundheit ist, dass du langsam, bewusst und in einer ruhigen Umgebung das Essen zu sich nehmen. Wenn du deine Verdauung entscheidend verbessern willst, dann solltest du jeden Bissen mindesten 20 – 30 Mal kauen, bestenfalls sogar länger. Wenn du bereits unter Verdauungsproblemen leidest, kann allein diese Massnahme schon zu einer wesentlichen Verbesserung beitragen.

1. Darmsanierung/Darmreinigung

Eine Darmreinigung mit Flohsamenschalen ist ebenfalls ein äusserst hilfreiche Instrumente im Kampf gegen Darmprobleme und den damit zusammenhängenden chronischen Erkrankungen aller Art. Für eine optimale Darmsanierung sind drei Substanzen nötig. Die Flohsamenschalen, Heilerde und ein hochwertiges Probiotikum.

1. Die Flohsamenschalen bringen den positiven Effekt mit sich, sie fungieren im Darm wie eine Bürste, die Ablagerungen und Schlacken selbst aus den kleinsten Darmritzen entfernt und dabei wie eine innere Darmmassage wirken.

2. Die Heilerde wie Bentonit oder Zeolith binden Giftstoffe und Ablagerungen wodurch diese besser abgeführt werden können.

3. Das Probiotikum fördert und bringt gesunde hilfreiche Darmbakterien.

Wenn du eine Darmreinigung durchführen möchtest, gehe zu: Anleitung zur Darmreinigung/Darmsanierung 

2. Bewegung für den Darm

Die positiven Effekte beispielsweise eines Verdauungsspaziergangs sind in den letzten Jahren auch von der Wissenschaft genauer untersucht und bestätigt worden: 2014 wurden z.B. in Irland Forschungsergebnisse publiziert, bei denen die Darmflora von professionellen Athleten mit Bakterienkulturen einer Kontrollgruppe verglichen wurde. Die Sportler wiesen dabei nicht nur eine signifikant grössere Diversität an Stoffwechselprodukten, die von den Mikroorganismen produziert werden. Bei der Zusammenfassung der Studie wurde jedoch darauf hingewiesen, dass die Forscher den Einfluss der proteinreichen Ernährung der Sportler auf das Darmmilieu nicht endgültig klären konnten und somit ein Fragezeichen zurückblieb.

Wenn du also unter Darmproblemen leidest, dich jedoch kaum bewegst bzw. kaum bis wenig Sport betreiben, solltest du erwägen, damit zu beginnen. Die Evolution hat uns Menschen eigentlich zum Läufer ausgestattet. Schliesslich heisst es ja auch Bewegungsapparat und nicht Sitz- oder Liegeapparat. Leider gehen die Anforderungen des modernen Lebens mit unserer physiologischen Grundausstattung überhaupt nicht konform – wir verbringen heute die überwiegende Zeit in Innenräumen, bekommen zu wenig natürliches Licht, sitzen zu viel und bewegen uns zu wenig. Dabei hat Bewegung, vor allem in der Natur einen unschätzbaren positiven Einfluss auf die Gesundheit des Darms und deinen Allgemeinzustand.

3. Bauchmassage

Hast du es bei Verdauungsproblemen schon einmal mit einer simplen Bauchmassage versucht? Wenn nicht wirst du erstaunt sein, wie schnell so eine Massage wirkt. Viele Menschen berichten von deutlichen Verbesserungen ihrer Verdauung und Darmgesundheit. Vor allem Verstopfungen und Blähungen können sich mit der Massage auch bei diversen anderen gesundheitlichen Probleme, wie z.B. Kopf- und Rückenschmerzen, Linderung bringen kann. Des Weiteren hat die Bauchselbstmassage folgende positve Effekte:

  • Die Muskulatur des Darms wird entspannt. Blähungen gehen leichter ab und Verstopfungen lösen sich.
  • Ablagerungen und Schlacken werden leichter von der Darmwand gelöst und ausgeschieden.
  • Die Durchblutung des Bauchraums wird angeregt, was zu einer verbesserten Aufnahme von Nährstoffen führt.
  • Die Sauerstoffversorgung der Organe wird in deisem Bereich erhöht und die Funktionsleistung verbessert sich.
  • Beschwerden im Unterleib, z.B. Schmerzen während der Periode, können gemildert werden.
  • Spannungen und Angstzustände lassen nach und die Stimmung steigert sich.

Der beruhigende Effekt der Massage wirkt sich nicht nur positiv auf die Verdauung und Darmgesundheit aus, sondern ist auch eine gute Methode, um Stress aus dem System zu nehmen und das parasympathische System zu aktivieren. Optimal ist eine rund 10-minütige Bauchmassage in Kombination mit der bereits beschriebenen Atemübung. Nicht nur deine Verdauung wird sich bei dir bedanken, es ist auch eine kraftvolle Vorgehensweise, den Vagus zu tonisieren.

Anleitung Bauchmassage

Die Durchführung der Massage ist denkbar einfach. Du legst dich dafür am besten auf das Bett oder Sofa, kannst aber auch gerne sitzen oder sogar stehen bleiben. Lege nun deine linke oder rechte Hand auf den Bereich des Magens. Nun streiche ca. 10 Zentimeter mit der Hand, bis du in etwa bei oder über dem Nabel angekommen bist. Führe jetzt dieselbe Bewegung mit der anderen Hand aus, sodass eine flüssige Bewegung zustande kommt. Achte zugleich darauf, dass du die Muskeln in der Bauchgegend schön locker halten und beginnen jetzt zusätzlich mit einer bewussten Bauchatmung (Zwerchfellatmung, tief in den Bauchatmen). Führe die Massage so lange durch wie du willst, mindestens aber für 10 Minuten. Wenn dir beides zugleich, also Massage und Atmung, am Anfang zu schwierig erscheint, dann führe zunächst nur die Massage durch und füge später die Atmung hinzu. Geniesse die wohlige Wärme, die sich in deinem Bauch und deinem Körper ausbreitet.

4. Leberwickel

Der Leberwickel ist ebenfalls eine wunderbare und preiswerte Methode, um die Verdauung zu verbessern. Mit dem Wickel wird die Durchblutung der Leber um rund 40 Prozent gesteigert, was die Entgiftung und den gesamten Stoffwechsel verbessert. Darüber hinaus wird die Durchblutung des Bauchraums angeregt, was nicht nur gegen Verstopfungen und Durchfälle hilft, sondern auch Darmkrämpfe vorbeugt.

Anleitung Leberwickel

Für den Leberwickel benötigst du eine Wärmeflasche sowie ein bis zwei Tücher. Fülle die Flasche mit heissem Wasser bis ungefähr zur Hälfte. Nun befeuchtest du ein Tuch mit warmen Wasser und wickelst damit die Wärmeflasche ein. Anschliessend legst du dich entspannt auf den Rücken und platzierst die Flasche mit dem feuchten Tuch auf der oberen Region des Bauches, unterhalb des rechten Rippenbogens. In dieser Position bleibst du für ca. 15 – 20 Minuten liegen und achten darauf, dass deine Füsse ebenfalls warm sind. Die Wärmeflasche sollte nicht zu heiss sein. Rote Flecken auf dem Bauch sind ein Zeichen, dass sie zu heiss ist. Du solltest jedoch auf den Wickel verzichten, wenn du schwanger bist, die Menstruation hast oder auch bei bestimmten Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes. Gerne kannst du die Zeit des Leberwickels mit einer bewussten Bauchatmung kombinieren.

5. Weitere Lebensmittel die ein natürliche Darmreinigung fördern!

1. Gerstengras und Gerstengrassaft

Gerstengrassaft und Gerstengras sind ausserdem ein äusserst hilfreiche Instrumente im Kampf gegen Darmprobleme und den damit zusammenhängenden chronischen Erkrankungen aller Art.

Tests enthüllten dann auch, dass die Einnahme des Präparates aus gekeimter Gerste im Darm der Patienten zu einer höheren Anzahl freundlicher Darmbakterien geführt hatte. Gerstengras ist ausserdem eine regerechte Allzweckwaffe gegen Darmprobleme, es hilft unter anderem gegen Blähungen, Verstopfungen und Entzündungen im Darm.

2. Ballaststoffe

30 Gramm Ballaststoffe pro Tag – das empfehlen die Experten der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Sie machen zum Beispiel schön satt und fördern die Verdauung, indem sie im Darm aufquellen – das wirkt einer Verstopfung entgegen. Darüber hinaus sind bestimmte Ballaststoffe auch bestes Futter für unsere Darmbakterien.

Ballaststoffe sind vor allem in Vollkornprodukten enthalten. Die Getreide mit den besten Ballaststoffen für den Darm wären Leinsamen und Weizenkleie.

3. Bitterstoffe

Regen die Verdauung an, fördern die Produktion von Galle und wirken sich besonders günstig auf Magen, Darm, Leber und Nieren aus. Bittere Stoffe sorgen dafür, dass die Verdauung gut funktioniert und die Nährstoffe besser aufgenommen werden. Bitterstoffe sind vor allem in folgenden Lebensmittel enthalten: Löwenzahn, Artischocken, Grapefruit, Chicorée, Brokkoli, Rucola, Radieschen, Kurkuma, …

4. Zaubergewürze Kurkuma und Ingwer

Während Kurkuma die Darmsäfte anregt und so Darmkrebs vorbeugen soll, wird Ingwer nachgesagt, das er auf den Darm entgiftend wirkt. Chili, Oregano und Thymian haben antibakterielle Wirkstoffe. Wer häufig an Sodbrennen leidet und Menschen mit empfindlichem Magen sollten dabei allerdings nicht übertreiben und auf eine milde Würze achten.

5. Reduziere gesättigte Fette!

Beim Fett gilt: Weniger ist mehr. Wer seinem Körper etwas Gutes tun will, der sollte vorwiegend zu pflanzlichen Quellen wie zu Avocados, Oliven, Nüsse, Leinsamen sowie zu Kaltwasserfischen greifen. Diese enthalten auch Omega-3-Fettsäuren, also ungesättigte Fettsäuren, die ein antientzündliches Potential in sich tragen. Studien zeigen, dass ein zu hoher Konsum an Fett auch mit einem höheren Risiko an Darmkrebs zu erkranken einhergeht.

In den asiatischen Ländern, in denen weniger Fett und weniger tierische Produkte wie Fleisch, Käse, Eier und Milch konsumiert werden, haben die Einwohner seltener Darmkrebs als wir Europäer. Doch das ist noch nicht alles, denn wer viel Fett isst, neigt auch eher dazu dick zu sein. Und dickere Menschen bewegen sich weniger, was sich auch wieder schlecht auf die Verdauung und das Krebsrisiko auslöst. Denn Bewegung hält den Darm fit.

Die Anleitung zur Darmsanierung mit Flosamenschalen, Heilerde und einem Probiotikum findest du hier!

Die komplette Anleitung zu einer optimalen Darmgesundheit. Die 5 effektiven Massnahmen für einen starken und gesunden Darm.

Josef Kryenbuehl, dipl. Hypnosetherapeut / Mentalcoach, geprüft von Helene Kryenbuehl dipl. holistische Ernährungsberaterin. Erfahre hier gerne mehr über uns.

Clean Eating Regeln & Lebensmittel – alles zur gesündesten Ernährung!

Möchtest du dich rundum wohl fühlen und deine Fitness aufs nächste Level bringen? Die gesündeste Ernährung „Clean Eating“ setzt auf unverarbeitete Lebensmittel, mit denen frisch gekocht oder roh gegessen werden. Es geht vor allem darum, möglichst „reines“ Essen zu sich zu nehmen. Ein „zurück zur Natur“, möglichst natürliche Zutaten roh oder schonend zuzubereiten anstatt künstlich und fertig hergestellte Lebensmittel zu essen. Saisonales und Regionales wird bevorzugt.

Grundlagen – Clean Eating Regeln

Ernähre Dich hauptsächlich frisch, regional, roh oder schonend zubereitet. Wenn du Bio bevorzugst, Weißmehl meidest, auf Zucker verzichtest und deine Mahlzeiten frisch zubereitest, bist du auf dem besten Weg, dich clean zu ernähren.

Was bedeutet Clean Eating? 

 Clean Eating – das ist keine Diät, sondern ein Ernährungsprinzip, das darauf basiert, welche Lebensmittel für unseren Körper gesund und nährstoffreich sind. Eine naturbelassene Ernährung, die ohne Produkte mit künstlichen Zusatzstoffen auskommt.

Du isst vor allem Vollkornprodukte, sowie Bio-Gemüse und greifst anstelle von weißem Haushaltszucker zu Alternativen wie Honig, Ahornsirup oder Agavendicksaft.

Clean Eating vermeidet alle Lebensmittel, die industriell verarbeitet wurden und versuchen, sich so einfach und frisch wie nur möglich zu ernähren. Dadurch wirst du automatisch mit gesunden Proteinen, gesunden Fetten und optimal mit allen Mineral und Vitalstoffen versorgt.

Durch Clean Eating reduzierst du die Giftstoffe im Körper, Umweltgifte welche aus der konventionellen Landwirtschaft und auch von Fertig-Produkten kommen, reduzierst du automatisch.

Der Körper wird es dir mit mehr Vitalität, einem guten BMI und vor allem auch mit einer Resistenz gegenüber vielen Zivilisationskrankheiten danken.

Clean Eating Lebensmittel Liste

Den Speiseplan erweitern mit …

  • natürliches Wasser ohne Kohlensäure
  • pflanzlichen Lebensmittel: Frische Salate, Kräuter, Wildkräuter, Gemüse schonend gegart oder roh
  • Gesundefette wie Avocados, Nüsse, Kokosnuss
  • Beeren
  • Hülsenfrüchte: Erbsen, Kichererbsen, Linsen
  • Süsskartoffeln
  • Gesunde Getreidesorten: Quinoa, Hirse, Buchweizen, Amaranth
  • alle Superfoods (siehe Supernährstoffe)
  • alle basischen Lebensmittel (siehe Säure-Basen Tabelle)

Ja natürlich, aber sparsam …

  • Obst (am besten regional)
  • Nüsse
  • Kartoffeln
  • Vollkornreis
  • Vollkornprodukte: Getreide wie Rogen, Dinkel, Soja, Vollkornreis 
  • tierische Fette: Wildfisch oder Fleisch wie Rind, Strauss, Huhn
  • tierische Produkte: Eier, Gelatine
  • pflanzliche Milchprodukte: Sojajoghurt, Mandelmilch, 
  • unverarbeitet Milchprodukte: Vollmilchprodukte, Rahm, Butter, Ziegenmilch, Schafmilch
  • Frischkäse

Weglassen oder minimieren …

  • Zucker
  • Weizenprodukten: vorallem Weissbrot und helle Teigwaren
  • Weiss Reis
  • ungesunde Fette: Wurstwaren, Speck, Räucherwaren
  • verarbeitete Milchprodukte wie Jogurt, erhitzte Milch, Hartkäse
  • verarbeitete Fertigprodukte
  • Fastfood: Burger, Pommes
  • Dietprodukte & und künstliche Zuckerprodukte
  • Suchtmittel wie Alkohol, Rauchen, Kaffee

Vorteile von Clean Eating

Gesundheit

  • Optimale versorgen des Körpers mit Vitaminen, Vital -und Mineralstoffen. Durch eine frische und schonende Zubereitung oder durch das Essen von roher Nahrung erhalten Sie viel mehr Nährstoffe in Ihren Körper.
  • Mehrheitlich basische Verstoffwechselung im Körper.
  • Vielfache Reduzierung der Zivilisationskrankheiten wie bestimmte Krebsarten, Diabetes, Krebs, Herz- Kreislauf- Erkrankungen, Allergien, Gicht, Karies, keine Verschlackungen des Darms u.s.w.. Da in einem basischen Körpermilieu Krankheiten nur schlecht entstehen können und durch viel Gemüse und Salate der Darm optimal versorgt wird.
  • Natürlicher Gewichtsverlust, keine Probleme mit überflüssigen Pfunden.
  • Weniger Entzündungen im ganzen Körper

Schönheit

  • Keine Ablagerung von Schlacken in Haut, Haarboden und im ganzen Körper.
  • Langsamere Alterung des gesamten Körpers durch Reduzierung der freien Radikalen.

Geist

  • Erhöht das psychische Wohlbefinden – Sie fühlen sich vitaler und sind widerstandsfähiger.
  • Widerstandsfähiger gegen Stress, Depressionen und Burnouts.

Clean Eating Lebensmittel – Welche Lebensmittel werden bevorzugt?

Bei Clean Eating tritt wahrer Geschmack in den Vordergrund. Wörtlich etwa „sauberes, reines Essen“. Das Essen soll naturbelassen sein – unverarbeitete, natürliche Rohstoffe wie Gemüse, Obst, Salat, Vollkornprodukte sowie natürliche Fette wie Nüsse, Avocados, Fisch oder etwas Fleisch stehen im Vordergrund.

Clean Eating Lebensmittel

  • Lebensmittel ohne künstliche Zusatzstoffe 
  • Lebensmittel ohne raffinierten Zucker
  • Umweltschonende Herstellungsweisen 
  • Frisch & selbst zubereitet 
  • Weniger salzen – indem Sie industriell hergestellte Zutaten meiden und zum Würzen frische Kräuter verwenden, können Sie viel Salz einsparen. Volkskrankheiten wie Bluthochdruck zum Beispiel haben so keine Chance.
  • Eiweiße und komplexe Kohlenhydrate kombinieren – im Gegensatz zu anderen Ernährungs- und Fitness-Trends kommen Proteine und hochwertige Kohlenhydrate zu jeder Mahlzeit gemeinsam auf den Tisch. Das schmeckt und macht langfristig satt.
  • Ausreichend Trinken – zwei bis drei Liter am Tag sollten es schon sein, am besten Wasser, ungesüßte Tees.
  • Möglichst regional, saisonal und bio einkaufen – so vermeiden Sie nicht nur Rückstände von künstlichen Düngemitteln oder Pestiziden, sondern sorgen auch dafür, dass Ihr Obst und Gemüse durch zu lange Transportwege keine wertvollen Mineralstoffe verliert.

Wer sich daran hält, verzichtet automatisch auf synthetische Zusatzstoffe, Süßstoffe, Zucker, Farb- und Aromastoffe, Geschmacksverstärker, ungesunde Transfette und andere unerwünschte Stoffe in verarbeiteten Lebensmitteln. Außerdem sollte es regionales, biologisches Obst und Gemüse sein, diese haben den reife Prozess direkt am Baum oder in der Erde abgeschlossen und enthalten dadurch mehr sekundäre Pflanzenstoffe.

Das Clean Eating Konzept ist an sich nicht neu. Ganz im Gegenteil. Im Grunde lässt sich diese Ernährungsweise mit einer gesunden und vollwertigen Ernährung vergleichen.

Bei Clean Eating geht es vielmehr um eine gesunde und bewusste Ernährungs- und Lebensweise. Dabei stehen knackig-frische und naturbelassene Lebensmittel im Mittelpunkt.

Ganz nach dem Motto: “Back to  the roots”, wird beim Clean Eating viel selbst gekocht und frische und saisonale Lebensmittel zubereitet.

Clean Eating führt dazu, dass du dich intensiver mit deiner Ernährung, den Herstellungsweisen und dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigst!

Ernährungsguide pdf

Ernährungsguide gesunde Ernährung

Der Ernährungsguide von UPFIT hier kostenlos und ohne Mail-Adresse downloaden. Eine Super Anleitung zur gesunden Ernährung.

Clean Eating Regeln & Lebensmittel

Warum basische Lebensmittel so wichtig sind!

Eine überwiegend basische Ernährung und damit einhergehend ein ausgeglichener Säure-Basen-Haushalt ist eine der Grundlage für Gesundheit und Wohlbefinden. (Neben der körperlichen Aktivität und einem positiven Grundeinstellung – den Stress übersäuert!!) Ernähren wir uns gesund, kann der Körper kleinere „Sünden“ wie das Stück Sahnetorte, die Wurstsemmel oder Stress gut kompensieren. Entscheidend dafür ist die ansonsten ausreichende Zufuhr an basischen Lebensmittel und gesunden Fetten.

Werden dem Körper über längere Zeit zu viele saure und zu wenig basische Lebensmittel zugeführt, muss er immer grössere Anstrengungen unternehmen, die Säuren im Körper zu neutralisieren, um einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt (empfehlenswert sind 30 Prozent Säuren und 70 Prozent Basen in der Ernährung) aufrechtzuerhalten. Leider besteht die Ernährung vieler Menschen heutzutage überwiegend aus sauren und nur zu einem kleinen Teil aus basischen Lebensmitteln. Dabei sollte es genau umgekehrt sein. Die Folge einer solchen Übersäuerung des Körpers sind gesundheitliche Störungen und nachlassendes Wohlbefinden. 

Übersäuerung einfach erklärt

Der Körper eines 70-Kilogramm-Menschen besteht zufällig aus etwa 40 Litern Wasser, das einen pH-Wert von etwa 7,4 hat.

Wie viele Menschen kennst du nun, die täglich weit mehr als nur ein Glas Cola in sich hinein schütten und dennoch nach wie vor am Leben sind? Würde deren Körperflüssigkeit nämlich plötzlich einen pH-Wert von 4,6 aufweisen, dann liefen diese Leute nicht mehr fröhlich durch die Gegend, sondern lägen fein säuberlich aufgebahrt in der nächsten Leichenhalle.

Also bewerkstelligt der Organismus tagtäglich Meisterarbeit, indem er – ganz egal, was geschieht – den Blut-pH-Wert zwischen 7,3 und 7,45 immer schön konstant hält.

Doch der Körper verfügt auch über eine enorme Regenerationsfähigkeit. Eine Umstellung auf basische Lebensmittel kann ihn dabei unterstützen, das Gleichgewicht im Körper wiederherzustellen und damit Störungen entgegenzuwirken.

Hauptursache für eine Übersäuerung im Körper: Zu viel säurebildende Lebensmittel, Stress, Dauerbelastungen, Alkohol und Rauchen bringen den pH-Wert aus dem Lot.

„Eine Übersäuerung des Körpers entsteht nicht nur durch eine falsche Ernährung, sondern auch durch übermäßige körperliche Überanstrengung (eine massive Überbelastung durch Sport) und vor allem auch durch Stress und negative Emotionen!“ Durch Clean Eating versorgst du deinen Körper optimal mit basischen Lebensmittel.“

Die Symptome eines übersäuerten Körpers

Müdigkeit – Wenn der Körper übersäuert ist, fühlt man sich schlaff und erschöpft. Einschlafstörungen und ein unruhiger Schlaf sind die Folge. Der Grund: Während der Ruhephase zieht sich der Körper Calcium aus den Knochen, um die Säuren im Organismus zu neutralisieren. Dieser Prozess fördert eine innere Unruhe.

Übergewicht – Ist zu viel Säure im Körper, kann dieser sie nicht mehr abbauen und ausschwemmen. Er lagert sie dann im Fettgewebe (bei Frauen im Kinn, Bauch, Po, Oberschenkel) ab. Die Abfallstoffe verbinden sich mit den Fettzellen. Cellulite und Gewichtszunahme sind die Folgen.

Schlechte Haut & Haarausfall – Wenn das Blut übersäuert ist, baut der Körper die Säuren nicht nur über die Leber, sondern auch über die Haut und Haarboden ab. Dadurch wird das „Schutzschild“ der Haut zerstört und Bakterien finden einen tollen Nährboden. Hallo Pickel, Unreinheiten & Haaraufall!

Chronischer Schnupfen – Ständig läuft die Nase. Die Ursache: Der Körper versucht, über die Schleimhaut im Nasengang überschüssige Säure loszuwerden.

Zahnprobleme – Der Mund ist ein Sammelbecken für Viren, Bakterien und Pilze. Wenn der pH-Wert im Mund zu niedrig ist, dann fühlen sich diese Mikroorganismen besonders wohl und greifen den Zahnschmelz an. Das Karies-Risiko steigt.

„Nahezu jedes Krankheitsbild und auch jede optische Veränderung, die mit dem Alterungsprozess einhergeht, kann auf eine Übersäuerung bzw. die damit einhergehenden Funktionsstörungen des Organismus zurückgeführt werden.“

Was sind die Auswirkungen eines übersäuerten Körpers?

Du leidest häufig unter Kopfschmerzen, Verdauungsproblemen und Nervosität? Das kann viele Ursachen haben, unter anderem, dass dein Körper übersäuert ist. Denn nur, wenn der Säure-Basen-Haushalt im Gleichgewicht ist, kannst du Beschwerden und Folgeerkrankungen verhindern. Schließlich kann man davon ausgehen, dass die Entstehung vieler Erkrankungen begünstigt wird, wenngleich die wissenschaftlichen Beweise dafür noch weitgehend fehlen. Diskutiert wird ein Zusammenhang mit:

Welches sind basische Lebensmittel?

Basische Lebensmittel sind Nahrungsmittel, die basische Mineralstoffe und Spurenelemente wie Magnesium, Calcium, Natrium, Eisen oder Kalium liefern und die der Körper basisch verstoffwechselt. Sie werden oft auch als basenbildende Lebensmittel bezeichnet, denn in ihnen stecken gesunde Inhaltsstoffe, die die körpereigene Basenproduktion anregen. Mit Clean Eating wirst du automatisch ausreichend mit basischen Lebensmittel versorgt.

Gleichzeitig enthalten sie nur sehr wenige bis gar keine säurebildenden Aminosäuren. Bei ihrer Verstoffwechselung hinterlassen basische Lebensmittel keine Schlacken. Im Gegenteil: Sie regen aufgrund ihrer wertvollen Inhaltsstoffe sogar die Entschlackung des Körpers an. Diese Inhaltsstoffe – neben Mineralien enthalten basische Lebensmittel oft auch Antioxidantien, sekundäre Pflanzenstoffe, gesunde Fettsäuren und Vitamine – wirken entzündungshemmend und beeinflussen die Darmgesundheit positiv.

Der Geschmack eines Nahrungsmittels sagt übrigens nichts über seinen Basen- oder Säuregehalt aus. So wird zum Beispiel die ziemlich sauer schmeckende Zitrone im Körper basisch verstoffwechselt, während die eher wenig sauer anmutende Milch sauer verstoffwechselt wird – entscheidend ist also allein die Zusammensetzung eines Nahrungsmittels. Sie bestimmt, ob ein Lebensmittel sauer oder basisch ist.

Essen von säurebildenden Lebensmittel wäre im Grunde ja nicht schlimm, wenn entweder die Pizza eine Ausnahme darstellte oder Mineralstoffe in unbegrenzter Anzahl vorhanden wären. Doch ist leider meistens weder das eine noch das andere der Fall. Mahlzeiten (und Getränke), die ähnlich säure bildend sind wie Pizza werden täglich nicht nur einmal, sondern mehrmals gegessen und getrunken. Und oft sind Mineralstoffe in einem modern ernährten Körper Mangelware.

Die Folge ist eine Säure-Flut im Organismus. Grosse Mengen Puffersubstanzen und auch Mineralstoffe werden benötigt, um all die eintreffenden Säuren zu neutralisieren. Der Körper versucht verzweifelt, sein Säure-Basen-Gleichgewicht zu halten. Mit Pizza & Co treffen aber nicht annähernd so viele Mineralstoffe ein, wie der Organismus für die Neutralisierung der entstehenden Säuren bräuchte. Woher nehmen, wenn nicht stehlen?

Und so muss der Körper mit sich selbst Raubbau betreiben. Er muss seine eigenen Mineralstoffdepots plündern. Aus den Knochen holt er sich Mineralien. Oder aus den Zähnen. Aus dem Haarboden, aus den Blutgefässen oder aus den Organen. Damit riskiert er langfristig schwere Schäden wie z. B. Karies, Krampfadern, Haarausfall, Osteoporose, brüchige Fingernägel, Bandscheibenleiden, Arteriosklerose usw. Doch bleibt ihm nichts anderes übrig, um sich kurzfristig am Leben zu halten. Denn das Blut muss basisch bleiben, koste es, was es wolle – andernfalls wäre tatsächlich eine Azidose die Folge und damit u. U. der baldige Tod.

Clean Eating Lebensmittel Liste – sauer/basisch

Speiseplan erweitern mit Supernährstoffen!

Bestimmte Nahrungsmittel von besonderem gesundheitlichen Nutzen wie zum Beispiel Kulturheidelbeeren und Brokkoli nennen wir Superfoods. Mit den hier aufgeführten natürlichen Nahrungsmittel kannst du Krebs, Alzheimer, Diabetes und vielen anderen Zivilisationskrankheiten wirksam vorbeugen. Wildformen dieser Gemüse, Nüssen und Kerne waren die Grundnahrungsmittel unserer frühen Vorfahren. Bei den wenigen Sammlern-und-Jäger- Völkern, die es heute noch gibt, sind Autismus, Demenz, Diabetes, Krebs und Autoimmunerkrankungen so gut wie unbekannt und das ist kein Zufall. Finde hier die gesündesten Lebensmitteln im Artikel Supperfoods

Dieser hochwirksame Transkriptionsfaktor stellt für alle Gewebe und Organe des Körpers einen Schutz vor vielerlei Krankheiten dar, zum Beispiel Krebs, Herzkrankheiten, Demenz, Lungenkrankheiten und Autoimmunkrankheiten. Wir haben es hier mit einem der wichtigsten zellulären Schutzmechanismen zu tun, der dazu da ist, freie Radikale einzufangen und oxidativen Stress durch Toxine und Karzinogene entgegenzuwirken. Außerdem wirken alle folgenden folgenden natürlichen Superfoods basisch auf deinen Körper.

Die besten Gemüse aus der Familie der Kreuzblütler

Zu den gesündesten Lebensmittel gehören die Gemüse aus der Familie der Kreuzblütler, das sind insbesondere verschiedene Kohlsorten. Diese Gemüse sind nicht nur reich an Ballaststoffen, Antioxidantien und sekundären Pflanzenstoffen, sondern aktivieren auch über einen sogenannten Transkriptionsfaktor das Entgiftungssystem in den Zellen und schalten die Langlebigkeitsgene ein. Superfoods sind reich an Nährstoffen und Vitaminen. Der Trend geht dabei ausserdem zu haltbaren und wirksamen Pulvern. Außerdem lässt sich so ganz einfach ein Super-Smoothie zaubern.

Brokkoli | Blumenkohl | Weisskohl & Rosenkohl | Pak Choi | Grünkohl | Blattkohl | Brauner Senf | Rucola

Weitere starke Gemüse, Salate, Kräuter und Gewürze

Gemüse ist lecker, knackig und gesund. Dazu reich an Vitaminen, Kohlenhydraten, Eiweißen und Mineralstoffen. Je nach Gemüse sind vor allem Vitamin C und Vitamin K, sowie Magnesium und Phosphor in hohen Mengen enthalten. Wer gerne Gemüse ist, tut nicht nur seine Figur etwas Gutes, sondern vor allem auch dem ganzen Körper. Vielen Gemüsesorten haben sogar eine gesundheitsfördernde Wirkung. Längst wird Gemüse und Salat nicht mehr nur als Beilage einer Mahlzeit gereicht, sondern sollte der Hauptbestandteil jeder Mahlzeit sein.

Sellerie | Spinat | Mangold | Gartensalat |Süßkartoffeln | Kelp oder Braunalgen | Petersilie | Moringa | Koriander | Basilikum | Maca | Kurkuma

Nüsse, Samen & Kerne

Mit Nüssen, Samen und Kerne führen wir uns reichlich gesunde Pflanzenfette zu. Die Öle aus Kokosnüssen, Walnüssen, Mandeln, und Leinsamen sowie Olivenöl extra vergine enthalten Omega-3-Fettsäuren in hoher Konzentration, und die lange Liste der gesundheitlichen Vorzüge reicht von der Senkung des Cholesterinspiegels bis zur Linderung von Depressionen.

Walnüsse | Mandeln | Paranüsse | Cashewkerne | Pekanüsse | Macadamianüsse | Erdnüsse | Hanfsamen | Sesam | Sonnenblumenkerne | Kürbiskerne

Avocado

Lass dich nicht von hohen Fettgehalt der Avocado nicht irritieren, es handelt sich um gesunde einfache ungesättigte Fettsäuren (Omega-3), darunter die Ölsäure, die das Brustkrebsrisiko senkt und die Aufnahme der Nährstoffe im Darm fördert. Avocados enthalten Lutein, ein Carotinoid, das der Makuladegeneration (Funktionsweise verschiedener Zellen der Netzhaut) entgegenwirkt. sowie Folsäure, eine Substanz aus der Gruppe der B-Vitamine, die Herzkrankheiten und Gehirnschlägen vorbeugt. Mit ihrem Ballaststoffreichtum und dem niedrigen glykämischen Index unterstützen Avocados die Regulierung des Blutzuckers. Sie enthalten auch das Antioxidans Glutathion, und zusammen mit Spinat oder Tomaten und ihrem hohen Gehalt an Alpha-Liponsäure sind sie ein ideales Gespann zur Erhaltung der Zellgesundheit. 

Beeren

Was den Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen angeht, sind Heidelbeeren kaum zu überbieten, ich nenne nur das Pterostiben, das cholesterin- und blutdrucksenkend wirkt und vor Krebs und Demenz schützt. Heute wissen wir, dass sie Antioxidantien sowie Eisen, Selen und Zink liefern. Die Nährstoffdichte ist bei der Wildform höher als bei der Kulturform. Gojibeeren Sie haben eine hohe Nährstoffdichte, so ist ihr Gehalt an Antioxidantien zwei- bis viermal so hoch wie bei der Kulturheidelbeere, dazu enthalten sie neun essentielle Aminosäuren, die sie zu einem vorzüglichen Lieferanten von Einweissbausteinen machen. Acaibeeren soll Krebs heilen und schlank machen.

Sehr empfehlenswerte Doku über die Wichtigkeit der ungesättigten Fette

Du dachtest, Ernährung hat KEINEN Einfluss auf DEINE GEDANKEN -TJA, hier mal ein Video, das dich zum NACHDENKEN BRINGEN WIRD!

Die Ernährung beeinflusst nicht nur deinen Körper sondern auch deinen Geist, iss ungesättigte Fette!

Wie gesund sind Obst, Fleisch und Fisch?

Obst

In früheren Zeiten stand den Menschen nicht das ganze Jahr über jede Sorte Obst zur Verfügung. Sie aßen nur das Obst der jeweiligen Gegend und nur dann, wenn es reif war, das war ausser in tropischen Gegenden normalerweise im Spätsommer und im Herbst. Ihr Körper war darauf eingestellt.

So sorgt das von der Bauchspeicheldrüse erzeugte Hormon Insulin dafür, dass aufgenommener Zucker in Fett umgewandelt und gespeichert wird, was für unsere frühen Vorfahren bedeutete, dass ein Teil des mit den Früchten aufgenommenen Zuckers als Fett eingelagert werden konnte, um während der langen Wintermonaten als Energiequelle dienen zu können. Für uns heute gibt es jedoch keine kargen Winter mehr, was bei vielen leicht am Fettansatz um die Leibesmitte zu erkennen ist. Kurz, unser Körper ist evolutionsgeschichtlich nicht darauf eingestellt, dass wir über die eigentliche Saison hinaus grössere Mengen Obst zu uns nehmen. Dies bringt unseren Insulinhaushalt durcheinander und lässt den Blutzucker hochschnellen, sogar mitunter in gefährliche Bereiche.

Nimm also Obst nur in Massen zu dir und wirklich als Obst, nicht als Saft. Du willst ja auch die wohltuenden Ballaststoffe haben und den Blutzuckerspiegel nicht unnötig anheben. Dein Vitamin und Mikronährstoff-Bedarf würde auch vollständig mit ausreichend Blattgemüse abgedeckt werden!! Wenn du außerhalb der Obstsaison wirklich Verlangen danach hast, kannst du natürlich eine saftige Mango, Heidelbeeren oder Dörrobst genießen, einfach in Massen.

Fleisch

Fleisch liefert vollständiges Eiweiss mit sämtlichen essenziellen Aminosäuren. Versuche aber nicht irgendein Fleisch zu essen, sondern unbedingt Fleisch von freilaufenden Tieren. Das Fleisch von Weidevieh mit einer natürlichen Ernährung ist besonders reich an Omega-3-Fettsäuren. Versuche idealerweise nur ein bis zweimal pro Woche mageres hochwertiges Fleisch zu essen und verzichte auf Wurstwaren oder Speck. Sich vegetarisch oder vegan zu ernähren ist natürlich kein Problem und aus vielen Gründen sogar anstrebsam. Fleisch wenn es nicht im Übermass konsumiert wird (2-3 pro Wochen) ist ein gute Säurebilder.

Fisch

Wenn Fisch bei dir nur selten oder gar nicht auf den Tisch kommt, solltest du das ändern. Fisch ist ein sehr proteinreiches Lebensmittel. Fisch besitzt einen hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren vom Typ Docosaxaensäure (DHA) und ist deshalb eine vorzügliche Gehirnnahrung. Diese ungesättigten Fette wirken außerdem positiv auf die Blutwerte aus und schützen somit vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Herzinfarkten und Schlaganfällen. Meide Zuchtfische, der häufig mit Antibiotika belastet ist und zudem mit Soja und Getreide gefüttert wird, was überhaupt nicht der natürlichen Ernährung dieser Tiere entspricht. Nur weil Veganer keinen Fisch essen, sollten sie nicht auf Omega-3-Fettsäuren verzichten. Es gibt pflanzliche Lebensmittel, die ebenfalls reich an ungesättigten Fettsäuren sind. Guten Fischersatz bieten folgende Lebensmittel: Algen | Leinöl & Leinsamen | Walnüsse | Chiasamen.

Vegetarier & Veganer – versorgt mit allen Nähr- & Vitalstoffen!

Wie decken Veganer ihren Proteinbedarf, wie Ihren Calciumbedarf, woher bekommen sie ihr Eisen, woher ihre B-Vitamine und so weiter und so fort. Wir erklären, wie dein Bedarf an den verschiedensten Nähr- und Vitalstoffen mit einer veganen Ernährung ganz einfach gedeckt ist.

Wenn du dich als Veganer ausgewogen und gesund ernährst, wirst du nie eine Unterversorgung an Nähr- & Vitalstoffen aufweisen. Eine Ausnahme ist hier ausschließlich das Vitamin B12. Vitamin B12 kommt kaum in pflanzlicher Ernährung vor, du musst also unbedingt Vitamin B12 supplementieren – auch wenn du dich kerngesund fühlst. Einer ausreichenden Zufuhr von Eisen, Vitamin D oder Calcium müssen Veganer aber trotzdem Beachtung schenken.

1. Veganer aufgepasst – Vitamin B12!!

Das Vitamin B12 spielt in der veganen Ernährung eine zentrale Rolle, denn es ist in pflanzlichen Lebensmitteln kaum enthalten. Veganer*innen müssen auf eine ausreichende Zufuhr achten.

Ein häufig diskutiertes Thema beim Vegan-Umstieg ist die Versorgung mit Vitamin B12. Es gibt gute Gründe, Vitamin B12 in Tablettenform einzunehmen, da ein B12-Mangel dauerhafte Schäden verursachen kann – übrigens auch bei Nicht-Veganern. Vegane B12-Präparate sind heute zu günstigen Preisen in Vegan-Shops, Drogeriemärkten und im Online-Versandhandel erhältlich. Meist reichen 1-2 Tabletten in der Woche.

Vitamin B12 wird unter anderem für die Zellteilung und die Aufrechterhaltung des Nervensystems benötigt. Ein schwerer Mangel äussert sich durch Blutarmut oder Missempfindungen, so weit kommt es heutzutage zum Glück nur noch selten. Häufig ist jedoch eine leichte Unterversorgung, die keine Symptome verursacht, aber das Risiko für Herzkreislauferkrankungen und Knochenbrüche erhöht.

Das Vitamin B12 wird von Bakterien hergestellt. In pflanzlichen Lebensmitteln ist es praktisch nicht enthalten. Auch in fermentierten Produkten (z.B. Tempeh, Sauerkraut, Bier) oder Algen kommt es nur in Spuren vor. Wissenschaftliche Quellen schreiben den veganen Nahrungsmitteln Sauerkraut, fermentierte Sojaprodukte, Shiitake-Pilze sowie Wurzel- und Knollengemüse Spuren von Vitamin B12 zu. Diese geringen Mengen reichen allerdings zur Bedarfsdeckung nicht aus. Du musst also unbedingt Vitamin B12 supplementieren – auch wenn du dich kerngesund fühlst.

2. Veganer aufgepasst – Eisen!

Obwohl Veganer im Durchschnitt mehr Eisen als Mischköstler aufnehmen, leiden der Deutschen Vegan-Studie zufolge 42 Prozent der jüngeren und 13 Prozent der älteren unter einem Mangel. Grund: Sogenanntes dreiwertiges Eisen aus pflanzlichen Quellen ist nicht so gut verwertbar wie zweiwertiges aus Fleischprodukten. „Um Beschwerden wie Müdigkeit, Konzentrationsstörungen und Appetitlosigkeit zu vermeiden, sollten daher wichtige pflanzliche Quellen wie Quinoa, Hirse und Vollkorn regelmäßig auf dem Speiseplan stehen. Salate lassen sich beispielsweise perfekt mit eisenhaltigen Kürbiskernen, Sesamsamen oder Mandeln verfeinern. Aber auch auf Vitalstoffe wie Vitamin B12, Vitamin D oder Calcium und Zink müssen Veganer  besonders achten. Der Gesundheit zuliebe kann hier auch einmal auf Nahrungsergänzungsmittel zurückgegriffen werden.

3. Veganer aufgepasst – Omega-3-Fettsäuren DHA & EPA!

DHA & EPA müssen bei Vegetariern und Veganern unbedingt ergänzt werden. Diese Omega 3 Fettsäuren sind nur in Fisch und Fleisch erhalten und kann der Körper nicht selbst erstellen. Es gibt rein pflanzlichen Omega 3 Kapseln die EPA und DHA liefern, diese werden aus Algen gewonnen werden. Sie sind somit die ideale Alternative zu herkömmlichen Omega 3 Kapseln, welche aus Fisch gewonnen werden.

4. Vitamin D in der veganen Ernährung

Sonnenschein und diese Lebensmittel versorgen uns mit Vitamin D: Champignons, Morcheln, Pfifferlinge, Steinpilze, Avocados und in geringen Mengen kommt Vitamin D auch in Wildpflanzen wie Brennnesseln, Löwenzahn, Brunnenkresse und vielen weiteren vor. Alles zum Sonnen tanken erfährst du hier.

5. Calcium in der veganen Ernährung

Wie so oft hilft es auch bei der Deckung des Calciumbedarfs, möglichst aus dem Vollen zu schöpfen und verschiedene potenzielle Calciumquellen in die tägliche Ernährung einzubauen:

  • Wann immer möglich solltest du auf mit Calcium angereicherte Pflanzenmilchsorten zurückgreifen, die ca. 120 mg Calcium pro 100 ml enthalten. Auf diese Weise kannst du schon mit deinem Frühstücksporridge oder einem großen Smoothie etwa ein Drittel deines Tagesbedarfs decken.
  • Oxalsäurearme, calciumreiche Gemüsesorten wie z.B. Grünkohl, Rucola oder Brokkoli. Oxalsäurereiche Gemüse wie z.B. Spinat oder Mangold haben hingegen eine sehr geringe Bioverfügbarkeit und sind deshalb als Calciumquellen eher ungeeignet (was sie natürlich nicht zu schlechten Lebensmitteln macht).
  • Calciumreiche Samen und Nüsse wie Sesam, Chiasamen, Leinsamen, Mandeln, Haselnüsse, Pistazien oder Walnüsse können als Beigabe zum Müsli oder Smoothie, als Topping für warme Gerichte und Salate oder pur als Snack zur Calciumversorgung beitragen.
  • Auch Tofu kann eine tolle Calciumquelle sein – insbesondere wenn als Gerinnungsmittel Calciumsulfat verwendet wird (wird auf der Zutatenliste ausgewiesen).
  • Wenn du möchtest, kannst du auch ein calciumreiches Mineralwasser trinken. Bei besonders calciumreichen Sorten kannst du theoretisch allein auf diese Weise schon deinen Tagesbedarf decken.
  • Die Rotalge Lithothamnium calcareum ist mit 300-350 mg pro Gramm extrem calciumreich. Zu einem feinen, geschmacksneutralen Pulver zermahlen kannst du sie in deine Gerichte einrühren und auf diese Weise praktisch jede beliebige Mahlzeit aufwerten.

Und schließlich liefern natürlich auch viele andere pflanzliche Lebensmittel Calcium in geringeren Mengen, die in Summe aber ebenfalls einen Beitrag zu deiner Calciumversorgung leisten werden.

6. Proteine in der veganen Ernährung

Natürlich sind Proteine in nahezu allen Pflanzen und daher auch in allen Gemüsearten, in allen Früchten und in allen Samen enthalten. Besonders üppig mit Proteinen ausgestattet sind jedoch die folgenden pflanzlichen Lebensmittel:

  • Nüsse (Mandeln, Walnüsse, Paranüsse, Haselnüsse),
  • Hülsenfrüchte (Erdnüsse und Erdnussmus, Bohnen, Linsen, Erbsen, Kichererbsen etc.),
  • Samen (Kürbiskerne, Leinsamen, Sonnenblumenkerne, Pistazien, Mohn, Sesam), Vollkornprodukte (insbesondere Quinoa und Amaranth) und
  • Sojaprodukte
  • Reisprotein, Hanfprotein oder Lupinenprotein

Mit zu den proteinreichsten Gemüsearten gehören Kohlgemüse (besonders Rosenkohl, Grünkohl und Wirsing), aber auch Gartenkresse, Kräuter, Wildpflanzen und Pilze.

In Früchten ist im Verhältnis zur Gesamtmasse wenig Eiweiss vorhanden (meist unter 1 Gramm pro 100 Gramm), trocknet man sie jedoch, so erhält man auf eine geringere Menge Frucht einen höheren Eiweissgehalt, weshalb auch Trockenfrüchte interessante Mengen an Proteinen (teilweise die fünffache Menge im Vergleich zur frischen Frucht) liefern können. Hier eignen sich besonders Trockenfeigen, Trockenaprikosen, Trockenbananen und Trockenpfirsiche.

7. Beta-Carotin in der veganen Ernährung

Die Spitzenreiter heißen hier Trockenaprikosen und Grünkohl. Es folgen Süßkartoffeln, Karotten, Kürbis, Fenchel, Chicoree, Fenchel, Paprika sowie alle grünen Blattgemüse wie Feldsalat, Spinat, Rucola und Mangold, besonders aber Wildgemüse wie Löwenzahn, Brennnessel und Sauerampfer.

Ausgesprochen Beta-Carotin-reiche Früchte sind Hagebutten, Honigmelonen, Kakis, Guaven, Mandarinen, Mangos, Sanddorn, Brombeeren und frische Aprikosen.

8. Coenzym Q10 in der veganen Ernährung

Coenzym Q10 findet sich in den folgenden Lebensmitteln, wird bei Zubereitungen wie Kochen oder Braten jedoch mengenmässig um bis zu 24 Prozent reduziert, so dass man – wann immer möglich – zu Rohkost greifen sollte: Erdnüsse, Sesam, Pistazien, Brokkoli, Blumenkohl und Spinat.

9. Vitamin C in der veganen Ernährung

Wer sich von pflanzlichen Lebensmitteln ernährt, wird nicht in der Lage sein, einen Vitamin-C-Mangel zu entwickeln – es sei denn, man konzentrierte sich ausschließlich auf Getreideprodukte, die so gut wie Vitamin-C-frei sind.

Früchte und Gemüse dagegen enthalten alle in unterschiedlichen Mengen Vitamin C, z. B.

  • Beeren (Acerola, Aronia, Erdbeeren, Hagebutten, Sanddorn etc.),
  • Paprika, Petersilie, Brokkoli, Blumenkohl, Römersalat, Rosenkohl, Grünkohl, Kohlrabi, Tomaten, Spargel, Sellerie, Squashkürbis, Karotten, Knoblauch, Süsskartoffeln, Zwiebeln, Kartoffeln und frisches Sauerkraut.
  • Zitrusfrüchte (Zitronen, Orangen, Grapefruit, Mandarinen, Kumquat etc.),
  • Papayas, Kiwis, Ananas, Aprikosen, Wassermelonen.

Die 5 ungesündesten Lebensmittel!

Es gibt gesunde, weniger gesunde und eindeutig ungesunde Lebensmittel. Wenn du die gesunden bevorzugst und von den weniger gesunden nur ab und zu etwas isst, bist du bereits auf dem richtigen Weg.

Während es also Lebensmittel gibt, die trotz ihrer Nachteile durchaus auch Vorteile für unsere Gesundheit haben können (Eier, Fleisch, Vollkornprodukte etc.), gibt es Nahrungsmittel, die ausschließlich Nachteile mit sich bringen – außer für den Hersteller, dem bringen sie natürlich auch ein paar Vorteile. Finde folgend unsere Liste mit Lebensmittel die du auf ein Minimum reduzieren solltest oder einfach ganz weglassen solltest.

1. Weizen & Weissmehlprodukte!!

Weissmehl, Weissbrot, Nudeln aus Weissmehl, Kekse aus Weissmehl etc. sind völlig frei von Vitaminen und auch annähernd frei von Mineralstoffen. Gleichzeitig sind sie recht energiereich, also kalorienreich. Daher spricht man in diesem Zusammenhang von leeren Kalorien. Sie füllen unseren Bauch, ohne uns die so dringend benötigten Mikronährstoffe zu liefern.

Gleichzeitig braucht unser Körper Vitamine und Mineralstoffe, um Weissmehlprodukte verdauen und verstoffwechseln zu können. Da die Weissmehlprodukte diese nicht liefern, müssen die erforderlichen Mikronährstoffe aus den körpereigenen Vorräten entwendet werden, was langfristig – abhängig von der übrigen Ernährungsweise – eine Mangelsituation entstehen lassen kann.

Weissmehl ist neben Zucker der Dickmacher Nummer 1.

Weissmehl stammt ferner in den meisten Fällen aus glutenhaltigen Getreidearten, bevorzugt aus Weizen. Gluten jedoch hat zahlreiche negative Auswirkungen auf unsere Gesundheit, nicht zuletzt auf den Darm, aber auch auf unsere geistige Leistungsfähigkeit.

Gluten ist für uns Menschen schwer verdaulich. Die Struktur von Gluten ist derart komplex und stark gebunden, sodass sie weder durch Magensäure noch Verdauungsenzyme aufgespalten werden kann.

Doch nicht nur das: Gluten und andere Bestandteile in Getreide hemmen sogar Verdauungsenzyme, die für den Abbau von Kohlenhydraten und Proteinen verantwortlich sind.

Neben der Enzymhemmung gibt es noch weitere, durchaus schlimmere Folgen von übermäßigem Glutenkonsum. Vier Krankheitsbilder haben sich in den letzten Jahren als Zivilisationskrankheiten etabliert, die direkt mit Gluten in Zusammenhang gebracht werden.

Reizdarm

Etwa 12,5 Prozent leiden in Deutschland unter Reizdarmsyndrom. Die Hauptsymptome sind Bauchschmerzen, Blähungen, Verstopfungen und Durchfall. Es kann rasch durch einen Verzicht auf glutenhaltige Nahrungsmittel therapiert werden.

Allergie

Wer nach dem Verzehr von Getreide oder glutenhaltigen Produkten allergische Reaktionen (Juckreiz, Niesen, tränende Augen, Müdigkeit etc.) aufweist, kann gegen Gluten und andere Weizenbestandteile eine Allergie entwickelt haben.

Durchlässiger Darm

An sich ist das nichts Schlimmes. Unser Darm lockert dank des Botenstoffes Zonulin gelegentlich die Zellverbindungen, um Proteine und Krankheitserreger auszuschleusen. Das ist ein normaler Mechanismus unseres Immunsystems und dient unserer Darmgesundheit.

Werden diese Verbindungen jedoch nicht schnell genug wieder geschlossen und die Zellen ersetzt, entstehen Löcher in der Darmwand und sorgen für vermehrtes Zellabsterben. Unser Darm wird undicht.

Gluten fördert massiv die Bildung des Stoffes Zonulin. Bei übermäßigem Glutenkonsum kann so die Rückbildung der Zellverbindungen behindert und die Darmflora angegriffen werden.

Autoimmunerkrankungen

Doch auch das ist noch nicht genug. Neben der Förderung von Zonulin greift Gluten unsere Darmzellen an. Die dort entstehenden Entzündungen können bei regelmäßigem Konsum zu chronischen Erkrankungen führen, die eine Überschwemmung des Körpers mit Allergenen und Krankheitserregern begünstigen. Viele Mediziner stellen Gluten daher in direkten, aber oftmals nicht einzigen Zusammenhang mit verschiedenen Autoimmunerkrankungen.

Bei der Zöliakie ist Gluten jedoch der alleinige Auslöser. Es bindet das körpereigene Protein Transglutaminase und wird vom Immunsystem als Fremdkörper identifiziert.

Die Folge ist eine chronische und extreme Entzündung des Dünndarms, der mit allerlei Schmerzen verbunden ist. Als Behandlung wird eine strikte glutenfreie Ernährung empfohlen.

Migräne & Depressionen

Nicht nur Verdauungsstörungen, auch Migräne, Depressionen und Müdigkeit können auf eine Gluten-Unverträglichkeit oder Zöliakie hinweisen.

Wer an einer Migräne leidet, kommt sicher nicht als Erstes auf die Idee, die Ursache für die Kopfschmerzattacken im Verdauungsbereich zu suchen. Doch auch eine Zöliakie – eine chronische Erkrankung der Dünndarmschleimhaut, die auf einer Überempfindlichkeit gegenüber bestimmten Bestandteilen im Klebeeiweiß Gluten beruht – kann sich durch derartige Symptome äußern. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) in einer Pressemitteilung auf ihrer Website hin. Zöliakie bleibt nach Meinung der Experten viel zu oft unerkannt, weil sich meist keine klar umrissenen Symptome zeigten.

2. Zucker!!

Zucker hat viele negative Auswirkungen auf den Körper. Er macht schlaff, antriebslos, müde, depressiv und krank. Zucker ist jedoch auch wichtig für den menschlichen Organismus. Doch ist Zucker nicht gleich Zucker. Haushaltszucker ist schädlich, während natürlicher Zucker, wie er in Früchten, Gemüse oder vollwertigen Lebensmitteln vorkommt, wichtig und gesund ist.

Zucker kann die folgenden Symptome auslösen oder an deren Entstehung mit beteiligt sein: Unerklärliche Müdigkeit, Antriebs- und Energielosigkeit, Depressionen, Angstzustände, Magen- und Darmprobleme wie Völlegefühle, Blähungen, Durchfalll und Verstopfungen, Haarausfall, Hautkrankheiten, Pilzbefall, Menstruationsbeschwerden, Nervosität, Schlafstörungen, Konzentrationsschwäche – bis hin zu geistiger Verwirrtheit und anderem mehr.

Was von besonderem Interesse ist: Der Körper wird anfällig für „Infektionskrankheiten“. Sein Immunsystem ist am Boden und nicht mehr fähig, den Körper angemessen zu schützen.

Zucker erhöht das Insulin

Der Grund ist rasch erklärt: Zucker und mit ihm sämtliche isolierten Kohlenhydrate (Auszugsmehle und Stärken, wie z. B. Mondamin) lösen bei ihrer Ankunft im Blut – wo Zucker in der Tat bereits wenige Minuten nach seinem Verzehr ankommt – die Produktion einer grossen Menge an Insulin aus.

Insulin ist ein Hormon der Bauchspeicheldrüse, dessen Hauptaufgabe es ist, den aus der Nahrung stammenden Zucker wieder aus dem Blut zu entfernen und ihn an sämtliche Körperzellen und Organe zu verteilen, die daraus dann ihre Energie gewinnen.

Wird immer wieder Süsses und damit Zucker verzehrt, dann kommt es zu einem chronisch erhöhten Insulinspiegel. Dieser wirkt im Körper einerseits entzündungsfördernd und somit ganz pauschal beschleunigend auf die Entwicklung vieler chronischen Krankheiten.

3. Fertiggerichte & Zusatzstoffe!

Wissenschaftliche Experimente haben gezeigt, welche Nährstoffe für eine exzellente Hirn- und Körperentwicklung gebraucht werden. Die Lebensmittelindustrie hat mit aller Macht daran gearbeitet, billige Nahrung herzustellen. Dabei allerdings sei die Qualität stetig verschlechtert und wesentliche hirnwichtige Bestandteile sogar eliminiert worden, so etwa die so genannten Omega-3-Fette, die fürs Gehirn lebensnotwendig sind – aber in der Lebensmittelindustrie unerwünscht, weil sie nicht so haltbar sind, wie Supermarktketten sich das wünschen. 

Vermutlich sind diese Fette aber die wichtigste Substanz für das Gehirn. Wenn wir zu wenig Omega-3-Fettsäuren zu uns nehmen, sind die Folgen verheerend. Die Kapazität des Gehirns nimmt nicht mehr zu, sondern ab. Von diesen wichtigen Baustoffen fürs Gehirn nehmen die Menschen aber immer weniger zu sich. 

Omega-3-haltige Lebensmittel
  • Fisch: Schellfisch, Thunfisch, Makrele, Lachs, Forelle, Sardine.
  • Speiseöle: Rapsöl, Hanföl, Leinöl, Walnussöl, Perillaöl, Chiaöl.
  • Gemüse: Rosenkohl, Spinat, Bohnen, Avocado.
  • Nüsse und Samen: Chia-Samen, Leinsamen, Walnüsse, Mandeln.
  • Soja.

Der Rückgang beim Verzehr dieser Fette gehe Hand in Hand mit einem Aufschwung von Funktionsstörungen unseres Gehirns, einer Zunahme mentaler Erkrankungen und niedrigeren Intelligenzquotienten.

Was überwiegend verzehrt wird, ist das ungesunde Fett, etwa Hamburger: Ganze Generationen von Kindern leben überwiegend von Junk Food. Fettiges Fast-Food-Essen verursacht nicht nur einen Mangel, sondern ist definitiv giftig für das Gehirn.

Die Industrieprodukte können nicht nur der Intelligenz schaden, sie können auch das Verhalten beeinflussen und etwa zu Hyperaktivität führen.

Die weitreichendsten Auswirkungen haben vermutlich die in riesigen Mengen eingesetzten Zusatzstoffe in Lebensmitteln. Die Zitronensäure beispielsweise, die in zahlreichen Lebensmitteln und auch Süssigkeiten enthalten ist – von Rama über Fanta bis hin zu Haribo-Gummibärchen -, kann die Aufnahme von Aluminium im Gehirn fördern. Und damit das Alzheimer-Risiko erhöhen.

Besonders problematisch ist der so genannte Geschmacksverstärker Glutamat. Die Hersteller sind natürlich von der Unbedenklichkeit überzeugt und können dafür zahlreiche wissenschaftliche Gutachten vorweisen. Deren Glaubwürdigkeit leidet indessen mitunter daran, dass sie von interessierten Industriekreisen bestellt und bezahlt wurden. So etwa ein Papier einer Professorenrunde um Hans Konrad Bielsalski von der Universität Stuttgart-Hohenheim, das – was bislang nicht bekannt war – vom weltgrössten Glutamatproduzenten in Auftrag gegeben wurde.

Zahlreiche Neurowissenschaftler finden Glutamat denn auch eher Besorgnis erregend. Glutamat ist ein Nervengift. Es führt zur Zerstörung von Nervenzellen und kann daher bei so genannten neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer, Parkinson und der Multiplen Sklerose eine unheilvolle Rolle spielen.

Der chemisch verwandte Süssstoff Aspartam wirkt auf ähnliche Weise. Noch vor wenigen Jahren spielten diese Zutaten kaum eine Rolle. Doch im Zeitalter von Smarties und Chio-Chips, McDonalds, und Milupa schlucken schon kleine Kinder bedenklich große Mengen potenziell hirnwirksamer Additive.

Bisher genossen die Auswirkungen der Zusatzstoffe auf das Gehirn, namentlich der Kinder, bei der behördlichen Zulassungen nur begrenzte Aufmerksamkeit. Die Lebensmittel-Aufsichtsbehörde der Vereingten Staaten, die Food and Drug Administarion, sieht jetzt akuten Handlugsbedarf. Bisher gibt es wenig Informationen über neurotoxische Effekte, beispielsweise Verhaltensstörungen oder Schäden für das sich entwickelnde Gehirn, beklagt die Behörde.

health-generation, unsere Sicht der Ernährung: Halte dich an eine natürliche Ernährungsweise und in ausgewogener Art und Weise. Somit erhält dein Körper Nährstoffen und Nahrung, welche er seit allzeit darauf ausgelegt ist zu verwerten. Um sich wirklich gesund zu ernähren, sollte man so oft wie möglich roh essen oder selber kochen und möglichst frische und unverarbeitete Produkte verwenden. Das ist aber schwierig, wenn man berufstätig ist. Zusätze komplett zu vermeiden ist so gut wie unmöglich. Zudem machen manche ja auch Sinn. Man kann aber versuchen, die Aufnahme zu reduzieren und auf die bedenklichen zu verzichten. Fertiggerichte sind ein absolutes No-Go in Clean Eating und das zurecht.

4. Wurstwaren & verarbeitetes Fleisch!

Mittlerweile haben zahlreiche internationale Studien die Ergebnisse bestätigt und vielfach belegt, dass der Konsum von verarbeitetem Fleisch ungesund ist. Immer wieder zeigt sich, dass der Verzehr die Häufigkeit von Krebs- und Herz- Kreislaufkrankheiten erhöht. 

  • Verarbeitetes Fleisch ist oft gepökelt oder mit Salz versetzt. Im Körper bildet das Nitrat mit der Magensäure krebserregende Nitrosamine.
  • Ein weiterer Faktor ist die Zubereitung: Bei sehr heißem Pfannenbraten oder beim Grillen entstehen aromatische Kohlenwasserstoffe und Amine. Auch sie gelten als krebserregend.
  • In Wurst stecken viele gesättigte Fettsäuren (ungesunde Fette), die zu einem Anstieg des Cholesterinspiegels führen, Herz-Kreislauferkrankungen Vorschub leisten und dick machen.

5. Genfood!

Wie gentechnisch veränderte Lebensmittel langfristig auf die unsere Gesundheit wirkt, weiß man bis heute noch nicht wirklich.

  • Es fehlen Langzeitstudien, wie gentechnisch veränderte Pflanzen auf die menschliche Gesundheit wirken.
  • Studien bei Tieren geben Hinweise auf mögliche negative gesundheitliche Auswirkungen.

Dr. Gilles-Eric Sralini betonte durch seine Untersuchungen, dass der Verzehr von gentechnisch veränderte Pflanzen zu dauerhaft negativen Auswirkungen der Gesundheit führe.

Man hatte Ratten den von Monsanto patentierten Gen-Mais gefüttert. Innerhalb von nur drei Monaten zeigten die armen Geschöpfe Vergiftungssymptome und litten an Leber- und Nierenschäden, was die Untersuchung bestimmter Hormone im Blut zutage gebracht hatte. Eine der Maissorten führte bei den weiblichen Ratten ausserdem zu erhöhten Blutzuckerwerten und zu einer Erhöhung des Triglycerid-Spiegels.

Gentechnisch modifizierte Pflanzen sind fremde Substanzen, die noch nie ein Teil der natürlichen Ernährung waren. Deshalb kam Dr. Seralini zu dem Schluss, dass keinerlei Aussagen über die Langzeitwirkung dieser Pflanzen auf den Menschen getroffen werden könnten. Bei Tieren jedenfalls wurde eine deutliche Störung der normalen Körperfunktionen schon nach sehr kurzer Zeit beobachtet.

Ausserdem sind diese Genpflanzen dazu geschaffen, resistent gegenüber diversen Spritzmittel zu sein. Diese Lebensmittel stammen daher immer von grossen Monokulturen, sind stark gespritzt, vernichten den Boden und unser Organismus wird nicht nur mit veränderten Genpflanzen konfrontiert sondern auch mit Rückständen von Herbiziden und Pestiziden. Spritzmittel töten Mikroorganismen und Insekten, was passiert auf Dauer in unserem Darm durch solche kleinen toxischen Rückstände? Ist dies unbedenklich?

Wie ernähre ich mich gesund? Clean Eating die Anleitung zur gesündesten Ernährungsweise! Alle Clean Eating Regeln & Lebensmittel!

Josef Kryenbuehl, dipl. Hypnosetherapeut / Mentalcoach, geprüft von Helene Kryenbuehl dipl. holistische Ernährungsberaterin. Erfahre gerne mehr über uns hier.

Entsäuerung des Körpers Anleitung – 3 Hausmittel zur Entsäuerungskur!

Der Körper reguliert den Säure-Basen-Haushalt zwar ständig über die Puffersysteme und über die Ausscheidung der Niere. Damit hält er ihn mit einem Blut pH-Wert von 7,4 auf optimaler Betriebstemperatur. Das garantiert einen reibungslosen Ablauf aller lebenswichtigen Stoffwechselprozesse für die Energiegewinnung, Immunabwehr oder Hormon-Produktion. Bei einer chronischen Übersäuerung oder einer langanhaltender Säurenzufuhr (Ernährung & Stress) entstehen Säuren die der Körper nicht so einfach ausgleichen kann. Dadurch entzieht der Körper Mineralstoffe aus dem Haarboden oder Knochen, das Immunsystem wird schwächer und Krankheiten können schneller und einfacher entstehen.

Entsäuerung des Körpers zur Stärkung der Gesundheit!

Entsäuern können wir unseren Körper durch eine basische Ernährung, durch Stressabbau, durch Bewegung und mit der Hilfe einer Entsäuerungskur. Eine natürliche Entsäuerung besteht aus 3 Bestandteilen: einem ganzheitliche Basenpulver, der Sango Meeres Koralle und Bitterstoffen. Ein Entsäuerungsprogramm hilft eingelagerten Säuren und Schlacken vollständig auszuscheiden.

Unsere westliche Ernährung mit einem relativ hohen Verzehr von proteinreichen Nahrungsmitteln wie Fleisch, Brot, Getreideprodukten und einem gleichzeitig zu wenig an basenreichen Lebensmitteln wie Gemüse, Salate oder Obst führt zu einer Übersäuerung des Magens & Körpers. Ebenfalls werden relaxte Zeitgenossen, ohne Stress, nicht so leicht sauer. Im Durchschnitt wird dem Körper so ein Säureüberschuss, den die Puffersysteme nur schwer ausgleichen können zugeführt.

Obwohl der menschliche Körper durch verschiedene Puffersysteme und durch Lunge und Niere den Säure-Basen-Haushalt regulieren und dadurch den pH-Wert konstant halten kann, kann es zu einer dauerhaften Säureüberlastung kommen. Vor allem bei falscher Ernährung, Rauchen, Bewegungsmangel, Umweltgifte und Stress kann es über Jahre hinweg zu einer chronischen Übersäuerung kommen. Zeichen einer Übersäuerung sind unter anderem Müdigkeit, Nervosität, geringere Belastbarkeit, Muskel- und Gelenkbeschwerden, mangelnde Spannkraft von Haut und Bindegewebe.

Nahezu jedes Krankheitsbild und auch jede optische Veränderung, die mit dem Alterungsprozess einhergeht, kann auf eine Übersäuerung bzw. die damit einhergehenden Funktionsstörungen des Organismus zurückgeführt werden.

Ganz einerlei also, ob du an Arteriosklerose, an Bandscheibenproblemen, Bluthochdruck, Depressionen, Diabetes, Haarausfall, Karies, Neurodermitis, Reizdarm oder auch nur an Schweissfüssen, Falten, Übergewicht, Cellulite und schlechter Laune leidest, eine Übersäuerung ist an diesem Problem – besonders wenn es sich um ein chronisches handelt – in jedem Fall beteiligt.

„Viele japanische Ärzte dagegen sagen, dass alle Krankheiten, die nicht durch Bakterien und Viren entstehen, durch zu viele Säuren im Körper verursacht werden (wobei sich auch Bakterien und Viren bevorzugt dort ansiedeln, wo der Säure-Basen-Haushalt im Argen liegt).“

Die Entsäuerung ist einer der ersten Schritte, der effektiv zur Lösung deines Problems beitragen kann! Denn ist der Körper mit Säuren und Schlacken überlastet, dann müssen diese zunächst einmal entfernt werden. Erst dann, kann der Organismus wieder einwandfrei funktionieren und seine ureigene Regulationsfähigkeit wieder finden.

Entsäuerung des Körpers

Wie kann eine Übersäuerung des Körpers entstehen?

Eine schlechte Ernährung, zuwenig Bewegung und zuviel Stress führt zu einer Übersäuerung des Körpers. Eine chronische Übersäuerung entwickelt sich meist über mehrere Jahre durch eine ungesunde und unausgewogene Lebensweise. Da die chronische Übersäuerung eine lange Zeit unbemerkt stattfindet, spricht man auch von einer latenten Übersäuerung. 

Um die Ursachen einer Übersäuerung des Körpers zu beseitigen, kann eine Ernährungsumstellung hilfreich sein. Ob ein Nahrungsmittel säure- oder basenbildend ist, kann man nicht schmecken. Jedoch können die Stoffwechselprodukte, die bei der Verwertung der Nahrung entstehen sauer oder basisch sein.

Werden vermehrt säurebildende Nahrungsmittel gegessen, fallen saure Stoffwechselprodukte an, die der Körper versucht über die Nieren auszuscheiden. Um eine chronische Übersäuerung zu diagnostizieren, ist deshalb eine Blutprobe wenig sinnvoll, da durch den Säure-Basen-Haushalt der pH-Wert im Blut konstant gehalten wird. Vielmehr kann eine Messung des pH-Wertes im Urin hilfreich sein.

 

Die Entstehung einer Übersäuerung einfach erklärt:

Das Cola-Beispiel

Der Körper eines 70-Kilogramm-Menschen besteht zufällig aus etwa 40 Litern Wasser, das einen pH-Wert von etwa 7,4 hat.

Wie viele Menschen kennst du nun, die täglich weit mehr als nur ein Glas Cola in sich hinein schütten und dennoch nach wie vor am Leben sind? Würde deren Körperflüssigkeit nämlich plötzlich einen pH-Wert von 4,6 aufweisen, dann liefen diese Leute nicht mehr fröhlich durch die Gegend, sondern lägen fein säuberlich aufgebahrt in der nächsten Leichenhalle.

Also bewerkstelligt der Organismus tagtäglich Meisterarbeit, indem er – ganz egal, was geschieht – den Blut-pH-Wert zwischen 7,3 und 7,45 immer schön konstant hält.

Cola war übrigens nur EIN Beispiel für den säurebildenden Effekt all der Dinge, die mit der modernen Ernährung tagtäglich im Körper eintreffen. Alle anderen Soft Drinks sind nicht viel besser. Auch alkoholische und koffeinhaltige Getränke übersäuern, genauso gekaufte Fruchtsäfte. Zusätzlich übersäuert jeder zucker- oder mehlhaltige Snack, jedes verarbeitete Milchprodukt, jede Bratwurst, jeder Hamburger, jede Pizza, jedes Fertigdressing, jedes süße Dessert und jedes gutbürgerliche Menü aus Teigwaren, Fleisch und Sauce. Weitere Faktoren, die eine Übersäuerung fördern können, sind beispielsweise permanenter Stress, Sorgen und Ängste. Verstehst du jetzt, warum die Medikamente der Schulmedizin vielleicht Symptome lindern (oft nur vorübergehend), aber vor allem chronische Beschwerden – nicht wirklich heilen können?

1. Ernährung

Säurebildende Nahrungsmittel sollten weniger oft gegessen werden:
  • Fettes Fleisch- und Wurstwaren, Innereien.
  • Fastfood und Fertigprodukte.
  • Zu viele Milchprodukte wie harter Käse, gesüßte Jogurts.
  • Koffeinhaltige Getränke wie Kaffee, Schwarztee und Cola.
  • Süßigkeiten, gesüßte Getränke
  • Weißmehlprodukte.
  • Nikotin und Alkohol.
  • Medikamente
  • Zusatzstoffe in vorgefertigte Nahrungsmittel (beispielsweise Konservierungsmittel und Emulgatoren).

2. Stress & dauernde Überforderung

Bei Stress, dauernder Unzufriedenheit und Dauerbelastung werden vermehrt körpereigene Stresshormone ausgeschüttet, bei deren Verarbeitung ebenfalls Säuren anfallen können. Wenn möglich sollte deshalb Stress und Ärger vermieden werden.

3. Bewegungsmangel

Auch Bewegungsmangel kann eine Übersäuerung fördern. Bei einer moderaten körperlichen Belastung wird tiefer geatmet, der Körper wird somit mit mehr Sauerstoff versorgt und das saure Kohlendioxid kann vermehrt abgeatmet werden. Zusätzlich wird durch das Schwitzen vermehrt saurer Schweiß abgesondert. Eine körperliche Belastung kann einer Darmträgheit entgegenwirken und somit zu einer vermehrten Ausscheidung von sauren Stoffwechselprodukten führen.
Lebensmittel Tabelle basich-sauer

Wie erkenne ich eine Übersäuerung?

Bei einer Übersäuerung des Gewebes treten nicht sofort charakteristische Symptome auf. Vielmehr ist es eine Reihe von unspezifischen Beschwerden, die nicht als einheitliches Krankheitsbild wahrgenommen werden.

Mögliche Symptome einer Übersäuerung:

  • Muskelschmerzen und -krämpfe
  • Übergewicht
  • allgemeines Unwohlsein
  • anhaltende Müdigkeit
  • Infektanfälligkeit
  • Kopfschmerzen
  • Sodbrennen

Auch brüchige Nägel, vermehrte Schuppenbildung, Haarausfall, Mundgeruch, unreine Haut und Cellulite können durch Übersäuerung hervorgerufen werden.

Mögliche Folgeerkrankungen einer Übersäuerung:

Schließlich kann man davon ausgehen, dass die Entstehung vieler Erkrankungen begünstigt wird, wenngleich die wissenschaftlichen Beweise dafür noch weitgehend fehlen. Diskutiert wird ein Zusammenhang mit:

Allergischen Erkrankungen, Osteoporose, rheumatischer Arthritis, Migräne, Arteriosklerose, Diabetes, Gallensteinen, Gicht, Nierenstein, Neurodermitis, Muskelverhärtungen

Entsäuerung des Körpers – Warum entsäuern?

Medikamente beheben nicht das ursächliche Problem der Übersäuerung (und der Darmverschlackung). Der Mensch lebt also weiter wie bisher, übersäuert nach wie vor, wird immer kränker, nimmt zwar Tabletten, erleidet dann aber aufgrund von deren Nebenwirkungen gleich die nächste Krankheit.

Um die eigene Hilflosigkeit nicht preisgeben zu müssen, bezeichnet die Schulmedizin all die Krankheiten, die sie nicht heilen kann, kurzerhand als Altersbeschwerden oder als genetisch bedingt und damit als unheilbar. Dabei wäre es relativ einfach den ganzen Körper wieder in den gesunden Bereich zu bringen. Achte auf die Ernährung, bewege dich etwas und vor allem lernen besser deine Gedanken & Emotionen zu kontrollieren.

Warum entsäuern?

Du kannst dir trotz allem nicht vorstellen, dass Schlacken und überschüssige Säuren derart viele und schädliche Auswirkungen haben können?

Dann hilft dir vielleicht das Experiment von Alexis Carell weiter: 

Der französische Physiologe hielt Zellen eines Hühnerherzens 28 Jahre lang am Leben. Die Zellen lebten in einer Nährlösung, die in ihrer Zusammensetzung dem Blut glich. Täglich wechselte Alexia Carell die Nährlösung, das heisst, entstandene Stoffwechselschlacken wurden täglich entsorgt.

Dann – nach all den Jahren – starben die Herzzellen plötzlich. Warum? Ein Mitarbeiter von Monsieur Carell hatte vergessen, die Nährlösung zu wechseln. Die Schlacken hatten daraufhin Zeit, sich anzuhäufen und die Zellen erstickten schliesslich in ihrem eigenen Müll.

Die Körpereigene – Entsäuerung nimmt im Alter ab

Tatsächlich nimmt die Fähigkeit, Säure auszuscheiden, mit zunehmendem Alter ab. Schon ab 30 sinkt die Nierenfunktion pro Jahrzehnt um rund 10 Prozent. Und die aktuelle „Donald-Studie“  nennt deutliche Hinweise dafür, dass bereits Kinder mit Übergewicht Säure schlechter über die Nieren ausscheiden. Besonders bei höherer Eiweiss-Zufuhr (z. B. durch Fast Food) empfiehlt der Experte reichlich entsäuerndes Obst und Gemüse.

Jugentliche und junge Erwachsene sind im allgemeinen weniger Krank als Erwachsene. Der Körper kann in der Jugend noch viel mehr Sünden kompensieren als Erwachsene. Darum sollte spätestens ab dem 30 Lebensjahr vermehrt auf die Gesundheit geachtet werden.

Medikamente beheben nicht das ursächliche Problem der Übersäuerung (und der Darmverschlackung). Der Mensch lebt also weiter wie bisher, übersäuert nach wie vor, wird immer kränker, nimmt zwar Tabletten, erleidet dann aber aufgrund von deren Nebenwirkungen gleich die nächste Krankheit.

Entsäuerung packt das Problem an der Wurzel

Um die eigene Hilflosigkeit nicht preisgeben zu müssen, bezeichnet die Schulmedizin all die Krankheiten, die sie nicht heilen kann, kurzerhand als Altersbeschwerden oder als genetisch bedingt und damit als unheilbar.

Dazu gehören u. a. Herzkrankheiten, Krebs, Arteriosklerose, Bluthochdruck, Diabetes, Arthritis, Nierenkrankheiten, viele Verdauungsbeschwerden, Hämorrhoiden, Asthma, Heuschnupfen, Allergien, Kopfschmerzen, Ekzeme, Zahnfleischerkrankungen, etc.

Viele japanische Ärzte dagegen sagen, dass alle Krankheiten, die nicht durch Bakterien und Viren entstehen, durch zu viele Säuren im Körper verursacht werden (wobei sich auch Bakterien und Viren bevorzugt dort ansiedeln, wo der Säure-Basen-Haushalt im Argen liegt).

Wenn westliche Ärzte also sagen, die Ursache dieser oder jener Krankheit sei unbekannt oder liege in den Erbanlagen verborgen, dann können Sie in vielen Fällen getrost von einer hochgradigen, jahrzehntelangen Übersäuerung (in Kombination mit einem in Mitleidenschaft gezogenen Verdauungssystem) als Ursache ausgehen.

Das ist eine wunderbare Nachricht! Denn gegen eine Übersäuerung kann man etwas unternehmen. Genauso kann man sein Verdauungssystem wieder auf Vordermann bringen und auf diese Weise das Immunsystem stärken.

Was also müssen wir tun, um gesund und jung zu bleiben? Richtig! Die Schlacken und Säuren wieder aus dem Körper hinausschaffen, die Übersäuerung also rückgängig machen, dazu eine gründliche Entsäuerung in Angriff nehmen und uns auf diese Weise unaufhaltsam in Richtung Gesundheit und Power voranbewegen.

Siehe auch das health-generation Gesundheitsprogramm-, Innere Gesundheit (Ernährung, Körperreinigung & Körperstärkung), Körper & Bewegung (Sport, Fitness & Yoga) und Gedanken & Emotionen (Stress, emotionaler Stress, Sorgen und die Auswirkungen)

Wie entsäuere man den Körper?

Mit einem umfassenden Entsäuerungsprogramm, kannst du die begonnene Entwicklung hin zu Krankheit und einer schnelleren Alterung umkehren. Bereits nach ein bis drei Monaten wirst du dich deutlich jünger, gesünder und vitaler fühlen.
  • Wir stoppen die Säureflut und sorgen mit einer basischen oder basenüberschüssigen Ernährung dafür, dass ab sofort weniger säurebildende Stoffe in unseren Körper gelangen, damit sich keine neuen Schlacken mehr bilden können. Die basenüberschüssige Ernährung solltest du auch NACH deiner 1- bis 3-monatigen Entsäuerungskur beibehalten. Viele Schlacken können erst langsam abgebaut werden, was dann im Laufe einer mehrmonatigen basenüberschüssigen Lebensweise geschehen kann.
  • Wir reduzieren jene Faktoren, die – neben der Ernährung – ebenfalls übersäuern wie z. B. Stress, Sorgen und unnötige Medikamente.
  • Wir kümmern uns ausserdem darum, dass die in der Vergangenheit entstandenen und im Körper eingelagerten Säuren und Schlacken mit Hilfe eines effektiven und umfassenden Entsäuerungsprogrammes vollständig ausgeschieden werden können – und zwar so lange, bis der Organismus seine eigenständige Regulationsfähigkeit wieder gefunden hat.

Entsäuerung des Körpers Anleitung

Die Entsäuerung wird – wie oben erwähnt – von einer basischen bzw. basenüberschüssigen Ernährung begleitet und unterstützt. Wie eine solche Ernährung gestaltet werden kann, lesen Sie hier: Clean Eating. Es gibt viele Entsäuerungsprogramme, unsere setzt auf ausschließlich natürliche Inhaltsstoffe. Eine umfassende Entsäuerungskur entsäuert außerdem von Innen und Außen. 

1. Natürliches ganzheitliches Basenpulver

Die hauptsächlich im Bindegewebe abgelagerten Säuren müssen gelöst und ausgeschieden werden. Erst wenn Ihr Bindewebe von diesen Säuren befreit ist, stimmt die Zellversorgung und der Abtransport von Schlacken wieder. 

Um nicht nur den Extrazellulärraum (Raum um die Zellen herum) zu entsäuern, sondern auch die Zellen selbst, sind basische Ionen erforderlich, die aus einer sauren positiv geladenen Zelle eine basische negativ geladene Zelle machen können.

Nur basische Zellen sind voll funktionsfähig und können ihre Aufgaben im Körper erfüllen. Übersäuerte Zellen hingegen können kaum noch Nährstoffe aufnehmen und laufen Gefahr zu sterben oder gar zu entarten.

Basische Ionen liefert beispielsweise das basische Aktivwasser-Konzentrat Aktiv Basen, das täglich zweimal – verdünnt mit Wasser – eingenommen wird. Aktiv Basen erlaubt es den Zellen, ihre eingelagerten Säuren auszuscheiden und endlich wieder Nähr- und Vitalstoffe aufzunehmen.

Wichtig: Wenn Sie die Säuren im Bindegewebe lösen, müssen Sie unbedingt dafür sorgen, dass diese sofort neutralisiert werden können, da sie sonst zu einer neuen Säurenflut beitragen und sofort wieder abgelagert werden.

2. Sango Meeres Koralle

Um überschüssige Säuren zu neutralisieren statt sie abzulagern, benötigt der Körper zusätzlich zur basenüberschüssigen Ernährung eine ausreichende Menge an Mineralien wie Kalzium, Kalium, Magnesium, Natrium und Phosphor. Diese Mineralien werden vom Körper am Besten aufgenommen, wenn sie in organischer Form und im natürlichen Verbund vorliegen.

Wir empfehlen zur Neutralisation die Sango Meeres Korallen. Dieser basische Mineralstoffkomplex versorgt den Körper mit über 70 leicht verwertbaren Mineralien und Spurenelementen. Sie unterstützen den Körper beim Ausgleich des Säure-Basenhaushaltes und tragen gleichzeitig zur Remineralisierung bei.

Ganzheitliche basische Mineralstoffe wie z. B. die Sango Meeres Koralle können den Mineralienraubbau im Körper wieder rückgängig machen. Endlich können die Mineralstoff-Leihgaben wieder zurückgegeben werden, überschüssige Säuren werden problemlos neutralisiert und neue Mineralstoffvorräte können angelegt werden.

3. Bitterstoffe

Zusätzlich sorgen Bitterstoffe (z. B. Bitterstern, Löwenzahnwurzelextrakt oder das Bitter-Basenpulver) für eine Stimulation der körpereigenen Basenproduktion. Da sie ausserdem sowohl die Verdauung fördern als auch unser wichtigstes Entgiftungsorgan, die Leber unterstützen und pflegen, gehören Bitterstoffe fast schon zwingend zu jedem Entschlackungs-, Entgiftungs- und Entsäuerungsprogramm dazu.

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Zusatzkomponente optional

Basenbad

Durch basisches Badesalz wird der sogenannte pH-Wert im Wasser erhöht, was für einen osmotischen Druck sorgt. Dieser osmotische Effekt sorgt dafür, dass Säuren und Schlacken über die Hautporen förmlich herausgezogen werden. 

Deine Haut ist das größte Ausscheidungsorgan, die Säuren betreffend. Sie können das daran erkennen, dass ein basisches Vollbad zu Beginn einen ph-Wert von 8,5 (also stark basisch) hat und nach Beendigung einen Wert von 7,5 (schwach basisch). Die Säureausscheidung deiner Haut hat eine ganze Badewannenfüllung um einen pH-Wert reduziert. Wichtig für ein Basenbad ist, ein basisches Badesalz zu verwenden, welches die Haut nicht angreift. Es sollte ergiebig und preiswert sein und die Selbstfettung der Haut anregen. Hier empfehlen wir ein Basenbad mit der Sango Koralle.

Basentees

Mit einem basischen Morgentee kannst du den Tag beginnen und mit einem basischen Abendtee kannst du ihn abschließen.

Sport, Sauna & Massagen 

Beachten, dass dein Körper umso mehr Schlacken ausscheiden kann, je höher die Temperatur deines Blutes ist. Die Körpertemperatur erhöht man mit maßvollem Training, mit Sauna, mit Massagen oder aber mit heißen basischen Bädern. 

Basische Körperpflege

Verwende möglichst basische Körperpflegeprodukte.

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Entsäuerung Einnahme & Dosierung

Wichtig ist zunächst die geplante Dauer. Möchtest du vier Wochen lang entsäuern? Oder möchtest du dir lieber Zeit nehmen und über einen Zeitraum von 3 Monaten (empfohlen) entsäuern? Du kannst die Dauer natürlich individuell bestimmen, die Mindestdauer sollte nicht weniger als 4 Wochen betragen, damit du einen spürbaren Effekt erreichst. Eine Übersäuerung des Körpers entwickelt sich in der Regel über einen langen Zeitraum (Jahre und Jahrzehnte) und kann nicht innerhalb weniger Tage ausgeglichen werden. Die folgende Dosierung der Inhaltsstoffe ist für eine Entsäuerung von normaler Geschwindigkeit berechnet. Um die gelösten Säuren auszuscheiden, solltest du:
  • 1. viel trinken (1 Liter Kräutertee plus 2,5 Liter Quellwasser oder ein stilles, mineralarmes Wasser) damit die Nieren entlastet werden.
  • 2. viel ballaststoffreiche Nahrung zu sich nehmen, wie Salat, Obst und Gemüse, um so eine schnellere Darmpassage zu erreichen.
  • 3. zwei Mal pro Woche ein basisches Vollbad machen.

Natürliches ganzheitliches Basenpulver 

Wenn du ein Basenpulver einnimmst, so mache dies nicht mit einer Mahlzeit kombiniert, da die Basen die Magensäure neutralisieren, was zu Verdauungsbeschwerden führen kann. Bewährt hat sich die Einnahme kurz nach dem Aufstehen und vor dem zu Bett gehen und einer Stunde vor oder nach den Mahlzeiten. Trinken sie dabei immer ein großes Glas Wasser, am besten lauwarm, damit der Magen zusätzlich entlastet wird.  Für die Einnahme beachte jeweils die Verpackungsbeilage. Von unserem empfohlenen Basenpulver nimmst du 1.5 TL aufgelöst im Wasser am Morgen und am Abend, jeweils eine Stunde vor oder nach der Mahlzeit.

Sango Meeres Koralle

Gesunde Menschen sollten dreimal täglich eine Dosis von 500 Milligramm Sango Meeres Korallen Pulver/Kapseln einnehmen. Durch diese Menge wird dem Schrumpfen der Mineralstoff-Reserven und somit auch ein Sinken des pH-Werts verhindert. Wichtig ist auch hier, die Einnahme der Koralle im Abstand von mindestens 1 Stunde zu den Mahlzeiten.

Bitterstoffe

Die Kapseln des Löwenzahnextrakts werden am besten zu den Mahlzeiten eingenommen. Die normale Dosierung ist zwei Kapseln am Tag, eine am Morgen die andere am Abend.

Basen Bad

Vollbäder sollten mindestens 45 Minuten – besser 60 bis 120 Minuten – dauern, da die Entsäuerung über die Haut erst nach ca. 30 Minuten beginnt.

Beachtung bei einer Entsäuerung

Im Rahmen der Anwendung der Sango-Meereskoralle und des Basenpulvers gibt es auch Kontraindikationen für die Einnahme. Eine Verwendung des Pulvers sollte in folgenden Fällen nicht erfolgen:
  • bei gleichzeitiger Einnahme von Herzmitteln (z. B. Digitalis)
  • bei schweren Funktionsstörungen der Nieren mit gleichzeitigen Problemen bei der Urinausscheidung
  • bei Neigung zu tetanischen Krampfanfällen
  • bei Ausscheidungsstörungen (z. B. Kaliämie, Calcämie, Blockaden der Säureausscheidung)
Für Diabetiker gilt außerdem, dass der Blutzucker aufgrund der Insulinverwertung während der Einnahme von Sango-Pulver genau überwacht werden muss. Die Einnahme von Insulin sollte in diesem Fall gemeinsam mit dem Arzt angepasst werden.  Wird die höchst Dosis der Sango Meeres Koralle von etwa drei Gramm täglich nicht überschritten, dann ist bei der Anwendung der Sango-Meereskoralle auch nicht mit Nebenwirkungen zu rechnen. In der Regel wird der Körper alles, was er nicht verwerten kann, einfach wieder auf natürlichem Weg ausscheiden. Die Sango-Meereskoralle ist ein Naturprodukt, ihre Inhaltsstoffe finden sich auch im Körper des Menschen. Deutliche Nebenwirkungen sind also nicht zu erwarten.

Kurz Zusammenfassung | Entsäuerung des Körpers

Zur Neutralisierung von Säuren verwendet der Organismus normalerweise körpereigene Puffer wie z. B. das Natriumhydrogencarbonat. Bei einer Übersäuerung funktionieren diese körpereigenen Regulationsmechanismen nicht mehr optimal.

Säuren werden jetzt mit Hilfe von basischen Mineralien wie Magnesium oder Calcium neutralisiert. Die moderne Lebensweise liefert jedoch schon für die Aufrechterhaltung der normalen Körperfunktionen oft viel zu wenige basische Mineralien.

Wenn jetzt auch noch basische Mineralien für die Neutralisierung von riesigen, völlig unnatürlichen Mengen Säuren verwendet werden müssen, dann kommt es zu ernsthaften Basen-Engpässen. Der Körper muss sich jetzt basische Mineralien (z. B. Calcium) aus seinen eigenen Mineralstoffvorräten borgen, z. B. aus der eigenen Knochensubstanz.

Jeden Tag kommen zu viele Säuren mit ungesunder Nahrung herein, jeden Tag treffen zu wenige basische Mineralien ein und jeden Tag werden daher Mineralien aus der Knochensubstanz oder aus anderen körpereigenen Mineraliendepots ausgeliehen. Und diese Leihgaben werden NIEMALS zurückgegeben.

Der Körper MUSS die entstehenden Säuren also auf jeden Fall neutralisieren – koste es, was es wolle. Denn das Blut muss bekanntlich IMMER leicht basisch sein, also einen pH-Wert von 7,3 bis 7,45 aufweisen, jeder andere Wert ist für den Körper lebensbedrohlich. Daher werden entstehende Säuren SOFORT neutralisiert – auch wenn das Ganze auf Kosten der Knochensubstanz geht. Das ist dem Organismus erst einmal egal. Er muss in diesem Augenblick überleben.

Wenn sich langfristig aufgrund des Mineralienraubbaus Osteoporose, Karies oder Arteriosklerose entwickeln, dann kümmert ihn das in diesem Augenblick nicht. Schließlich gibt unser Körper niemals die Hoffnung auf, wir könnten eines schönen Tages doch wieder zur Besinnung kommen und beginnen, gesünder zu leben.

Entsäuere deinen Körper und starte mit einem gesunden Lebensstil!

Anleitung zur Entsäuerung des Körpers, alle Hausmittel zur effizienten Entsäuerungskur – Basenpulver, Sango Meeres Koralle & Bitterstoffe.

Josef Kryenbuehl, dipl. Hypnosetherapeut / Mentalcoach, geprüft von Amalia Fkiara MSc Pflanzenwissenschaften. Erfahre hier gerne mehr über uns.

Intervallfasten 16/8 Anleitung – Körperreinigung pur durch Fasten!

Mehrere Tage komplett auf Nahrungsaufnahme zu verzichten und das Intervallfasten 16/8 führen dazu, dass sich die Biochemie im Körper positiv verändert. Der Zucker- und Fettstoffwechsel verbessert sich, hoher Blutdruck sinkt, Cholesterin- und Entzündungswerte gehen zurück und die Widerstandskraft gegen oxidativen Stress wächst. Vorbeugend wirkt Intervallfasten gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes Typ 2; selbst eine beginnende Diabetes soll sich so therapieren lassen.

Intervallfasten & Fasten verlängert dein Leben!

Im Rahmen des Fastens nehmen wir eine bestimmte Dauer keine feste Nahrung zu uns. Unterstützt wird das Fasten durch viel Trinken (stilles Wasser) und durch die Einnahme von Mineralerde, um Giftstoffe besser aus dem Körper zu befördern.

Die besten Fastenmethoden sind diejenigen, bei welchen du für eine gewisse Zeit komplett auf die Nahrungsaufnahme verzichtest und du nur stilles Wasser trinkst! Die Wissenschaft hat in den letzten Jahren zahlreiche Nachweise dafür gefunden, dass auch kurze Fastenphasen der Gesundheit enorm zugute kommen. Bereits mit 16 h ohne Nahrungsaufnahme startet der Körper der Körperreinigung!

Schon seit Urzeiten ist der menschliche Stoffwechsel auf Fastenphasen eingestellt. Herrschte Überfluss, dann schlemmten unsere Vorfahren ungehemmt, in Zeiten des Mangels blieb der Magen dafür einige Stunden oder Tage leer. Der menschliche Körper übersteht längere Hungerperioden, indem er in verschiedenen Organen und Geweben Energiereserven speichert und bei Bedarf wieder mobilisiert. Allerdings reduziert er auch den Energieverbrauch – und beginnt nach einigen Tagen, Eiweiß in den Muskeln abzubauen.

Fasten hat geradezu geniale Auswirkungen auf unsere Gesundheit und unsere Lebensdauer. Alle Fastenmethoden sind sehr Gesund, der entscheidende Unterschied von Intervallfasten zu längeren Fastenkuren: Der Stoffwechsel wird nicht gedrosselt, die Muskelmasse nicht abgebaut. Das ist sehr wichtig, denn dadurch wird der gefürchtete Jo-Jo-Effekt ebenfalls vermieden.

Der menschliche Körper beginnt schon nach 14 bis 16 Stunden ohne Nahrung einen Prozess namens Autophagie zu starten. Wenn wir fasten, sucht sich der Körper wie eine Recycling-Anlage die benötigte Energie aus eigenen geschädigten Proteinen oder Zellorganellen, häckselt diese klein und verdaut sich quasi selbst. Noch brauchbare Bestandteile werden wiederverwertet. Dieser Prozess des Großreinemachens bekämpft auch Bakterien und Viren und beugt damit Infektionen und dem Alterungsprozessen vor.

In der heutigen Zeit leben die meisten Menschen in einem Überfluss an Nahrung. Der Magen ist 24 Stunden und 365 Tage im Jahr mit der Verdauung beschäftigt. Gib deinem Magen und Körper eine kleine Auszeit um den Magen völlig zu leeren (diese tritt bereits nach 12 bis 16 Stunden ein) und von den Fettreserven zu ziehen. Dadurch wird ebenfalls Energie freigesetzt, Energie die der Körper normalerweise für deine Verdauung benötigt, kann nun für die Regeneration des Körpers eingesetzt werden.

Fasten Anleitung Intervallfasten 16/8

Fasten ist das nicht gegen die Natur, wir müssen doch essen um leistungsfähig zu bleiben?

Fasten? Eine gesundheitsschädliche Prozedur für Schlankheitsfanatiker oder Anti-Genuss-Asketen. So denken viel, wenn man ihnen anrät, mal aufs Essen zu verzichten.

Kein Wunder. In einer Familie aufgewachsen, in der sich alles um den reichlich gedeckten Tisch abspielte, auf dem immer etwas Gutes stand – gegart und gewürzt mit Gesprächen, Genuss und Gemeinschaft. Dabei gehört Fasten genauso zur Natur wie das Essen. Tiere und Menschen aller Kulturen tun es, gewollt und ungewollt. Es ist ein evolutionsbiologisch überaus sinnvolles Prinzip. Es hilft uns seit jeher, selbst Hungerzeiten leistungsfähig fürs Jagen und Sammeln zu überstehen – und es stößt im Körper heilsame Prozesse an.

„Wildtiere die in der freien Natur leben, entwickeln fast nie Krankheiten. Sie haben stets Bewegung, begegnen Zeiten in den Nahrungsknappheit herrscht und bekommen meist nur die natürliche Nahrung die von der Natur vorgegeben ist. Bei Haustiere die in unserer Zivilisation leben entstehen genau so Krankheiten wie bei uns Menschen. Das wir Menschen im Laufe unseres Lebens Krankheiten entwickeln muss nicht sein!“

Kein Angst vor dem Hunger!

Der Mensch ist ohne weiteres in der Lage, bis zu 30 Tage von seinen Reserven zu leben. Der Körper deckt den Energiebedarf aus seinen Depots. So wird insbesondere der Glykogenspeicher der Leber angezapft, was diese entlastet und sogar einer Leberverfettung entgegenwirken kann. Im Rahmen der Autophagie werden zudem insbesondere unnütze und belastende Stoffe aus den Zellen geschleust und verwertet.

Intervallfasten – das passiert in deinem Körper

Das 16/8-Intervallfasten hilft dir beim Abnehmen, ernuert die Zellen, setzt Selbstheilungsprozesse in Gang, verbessert das Blut und unterstützt dich bei der Behandlung deiner Schmerzen.

Die Intervallfasten 16/8 Anleitung findest du weiter unten im Bericht.

 

Erkenne die grandiose Wirkung aller Fastenmethoden!

Alle Ess-Pausen sind gesund! Ob es sich nun nur um Pausen von 16 Stunden handelt oder Ess-Pausen bis zu 20 Tage einmal im Jahr. Für alle lebenden Organismen gibt es auf dieser Erde eine Methode, um die Lebensspanne gezielt zu verlängern und dabei möglichst gesund zu bleiben – indem man in regelmäßigen Abständen fastet oder, als Alternative, sich täglich nicht satt isst. Die allgemeinen Vorteile für eine gewisse Zeit komplett auf Nahrung zu verzichten sind …

1. Entschlackung der Zellen

Das Zauberwort heißt Autophagie. Darunter versteht man Abbau- und Reinigungsprozesse in den Zellen. Dabei werden defekte und funktionslose  Zellbestandteile herausgefiltert und aus dem Verkehr gezogen. Ohne diese „Müllabfuhr“ würde der Schrott in den Zellen überhandnehmen und auch eindringende Mikroorganismen wie Viren und Bakterien könnten nicht bekämpft werden. Ausgelöst wird die Autophagie vor allem durch Nahrungsmangel. In der Fastenphase sind die Zellen in den verschiedenen Organen gezwungen, auf ihre eigenen Depots zurückzugreifen. Dabei vernichten sie einerseits alte, geschädigte Bestandteile sowie Giftstoffe und verwenden andererseits noch verwertbare Teile wieder.

Bei Infektionen, der Entstehung von Tumoren und Alterungsprozessen kommt der Autophagie eine lebenswichtige Rolle zu.

2. Alterungsprozess verlangsamen durch Fasten

Die Geschwindigkeit des Eintretens und das Ausmaß von Alterserscheinungen ist zwar genetisch determiniert, lässt sich jedoch zu einem nicht unerheblichen Teil auch durch den Lebensstil beeinflussen. Neben Bewegung und Entspannung ist eine bezüglich Makro- und Mikronährstoffen ausgewogene Ernährung das wichtigste Instrument um länger jünger zu bleiben. Von Bedeutung ist auch die Gesamtkalorienzufuhr. Viele Studien an Tier und Mensch zeigen einen deutlichen Zusammenhang zwischen Nahrungsmenge und Lebenslänge. Kontinuierliche Nahrungsrestriktion oder regelmäßige Fastenphasen verlangsamen den Alterungsprozess, verschleißfördernde Substanzen werden in geringerem Maße produziert. Hierbei zeigt sich in mehreren Untersuchungen ein stärkerer Effekt des intermittierendes Fasten.

3. Fasten allgemein greift gezielt das gefährliche Bauchfett an

Das sogenannte viszerale Fett, das sich direkt vorne in der Körpermitte ansammelt, ist besonders gefährlich für die Gesundheit, weil es unter anderem wie ein eigenständiges Organ Hormone und Entzündungsstoffe produziert.

Bereits von außen erkennbar ist die riskante Fettansammlung als strammer, sogenannter Bierbauch oder Kugelbauch. Im Gegensatz dazu ist der Fettbauch, der sich vor allem in hängenden Wülsten ausdrückt, zwar kosmetisch ebenfalls unschön, doch gesundheitlich nicht ganz so gefährlich, weil sich das Fett unter der Haut abgelagert hat und keine Organe betrifft.

Gewichtsreduktion und damit einhergehend die Senkung von Blutzucker und Insulin, Blutdruck und Blutfetten, eine Ökonomisierung der Herzleistung und die Reduktion von freien Radikalen und AGEs, somit insgesamt Verlangsamung einer Arteriosklerose und Rückgang von Entzündungsparametern, damit einhergehend weitere Veränderungen.

4. Regeneriert den Darm

Besonders positive Auswirkungen hat das Fasten natürlich auf die Verdauung. Magen und Darm, Bauchspeicheldrüse und Leber müssen nämlich ständig arbeiten, wenn sie immer wieder Nahrung erhalten. Und wir alle wissen, dass ständige Arbeit irgendwann zu Überlastung führen kann – da bildet unser Körper und insbesondere sein Verdauungssystem keine Ausnahme.

Ein empfindlicher Magen-Darm-Trakt kann während einer Nahrungspause seine Tätigkeit herunter fahren, sich erholen und regenerieren. Gerade der Magen profitiert schnell.

5. Fasten ist gut für den Herz-Kreislauf!

Das Fasten allgemein aber vor allem auch das Intervallfasten verbessert die Blutwerte. Beim Intermittierenden Fasten wird in Sachen Cholesterin offenbar ein ganz besonderer Mechanismus aktiviert. Das Cholesterin in den Fettzellen – und zwar ausgerechnet das sog. schlechte Cholesterin (LDL-Cholesterin) – wird vom Organismus einfach zur Energiegewinnung genutzt und verbrannt. Der überhöhte Cholesterinspiegel sinkt, und schon haben wir einen Risikofaktor für Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen weniger.

6. Weitere Vorteile aller Fastenmethoden

  • Verstärkte Tumor- und Infektabwehr, verbesserte DNA-Reparatur-Mechanismen und erhöhte Stressresistenz verschiedener Gewebe, positive Wirkungen auf das Darm-assoziierte Immunsystem.
  • Erhöhung verjüngender Hormone wie DHEA, STH und Erniedrigung der Stress-Hormone Adrenalin und Cortisol.
  • Verbesserung der Schlafqualität und der Tagesvigilanz, Anstieg des „Glücks-Hormones“ Serotonin und dadurch Steigerung des Wohlbefindens und der Ausgeglichenheit und Leistungsfähigkeit.
  • Fasten schützt die Nervenzellen und stärkt sogar die Nervenverbindungen im Gehirn. Das Fasten bewahrt auf diese Weise dein Gehirn vor neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer und Parkinson. Gleichzeitig verbessert das regelmäßige Fasten das Gedächtnis und nicht zuletzt auch die Stimmung. Fasten wird auch effektiv bei Migräne eingesetzt.

Intervallfasten 16/8 zusätzliche spezielle Vorteile (empfohlen!)

Viele Intervallfastende berichten, dass sie nach einer Eingewöhnungszeit besser schlafen und sich morgens  – auch ohne Frühstück – vitaler und konzentrierter fühlen als zuvor. Wenn wir fasten kann eine gesteigerte elektrische und damit synaptische Aktivität im Gehirn festgestellt werden. Begründet wird das damit, dass intermittierendes Fasten die Synthese des Proteins BDNF steigert. Durch intermittierendes Fasten können wir die Produktion dieses für unser Gehirn so wertvolles Protein um das 400-fache steigern.

Durch die (vergleichsweise langen) Essenspausen aktivierst du nämlich deine körpereigenen Heilungskräfte, wodurch Schmerzen gelindert und ungeahnte Energien freigesetzt werden können. Du lernst zudem eine ganz neue Art von Genuss kennen, wenn du nur 8 Stunden zwei- bis dreimal isst.

1. Gut in den Alltag integrierbar!

Während man beim klassischen Heilfasten einmalig bis zu 20 oder 30 Tage am Stück auf Essen verzichtet, kann man das „Teilzeit-Fasten“ im Prinzip ein Leben lang praktizieren. Die Ärztin Dr. Petra Bracht für Allgemeinmedizin und Naturheilverfahren lebt selbst seit rund 30 Jahren nach der 16:8 Methode und isst manchmal sogar nur einmal am Tag. Warum? Weil es ihr einfach gut tut.

Das Intervallfasten kann problemlos in den alltäglichen Tagesablauf integriert werden. Man wird beim Arbeiten nicht beeinträchtig, was bei längeren Fastenmethoden von 24 Stunden sicherlich der Fall ist.

2. Abnehmen mit Intervallfasten ohne Muskeln zu verlieren!

Intervallfasten reduziert das viszerale Fett ebenso effektiv wie eine Diät ohne den Jo-Jo-Effekt! Der entscheidende Unterschied von Intervallfasten 16/8 oder auch 5/2 zu längeren Fastenkuren: Der Stoffwechsel wird nicht gedrosselt, die Muskelmasse nicht abgebaut. Das ist sehr wichtig, denn dadurch wird der gefürchtete Jo-Jo-Effekt vermieden. – Der Abbau von Muskelmasse tritt erst nach ca. 24 Stunden ohne Nahrungsaufnahme in Gang.

Intervallfasten besser als eine Diät! Laut dem US-Fitnessexperten David Zinczenko wirst du so sehr schnell erste Ergebnisse sehen können: „Wer seine Tagesenergie innerhalb von acht Stunden aufnimmt und die übrigen 16 Stunden fastet, kann bis zu fünf Kilo in einer Woche verlieren“. Intermittierendes Fasten ist nicht mehr nur ein Trend, sondern gilt als Alzweckwaffe beim Abnehmkampf, es kurbelt die Fettverbrennung an und kann sogar verjüngend wirken. Tatsächlich: Studien zufolge stellt Intervallfasten alle anderen Diäten in den Schatten.

3. Intervallfasten verbessert dein Hautbild!

Kurzzeitfasten wirkt wie eine Art tägliche Detox-Kur für deine Haut. Die Essenspausen wirken sich positiv auf das Hautbild aus – nicht nur im Gesicht, sondern am ganzen Körper. Auch Akne soll mit Hilfe der 8-Stunden-Diät deutlich verbessert werden. Der Grund: Das Fasten hemmt die Produktion des Wachstumshormons IGF-1 in der Leber, welches durch ständiges Essen im Übermaß gebildet wird und zu Akne führen kann.

4. Intervallfasten wirkt wie ein natürliches Anti-Aging-Mittel!

Die eben erwähnte Autophagie erhält nicht nur deine Muskulatur beim Fasten, sondern wirkt auch wie eine Art Verjüngungskur für deine Zellen. Und diesen Selbstreinigungsprozess kurbelst du durch die niedrigere Mahlzeitenfrequenz und die kurzzeitigen Fastenperioden so richtig an. Darüber hinaus sorgen spezielle Anti-Aging-Enzyme – sogenannte Sirtuine – dafür, dass das Erbgut und die Lebensdauer deiner Zellen geschützt werden. Sirtuine ermöglichen es dem Organismus, auch extremen Bedingungen – wie beispielsweise einem Nahrungsmangel – standzuhalten.

Fasten Anleitungen

Im Zuge des Fastens (oder des Intervallfasten 16/8) nimmt der Fastende keine feste Nahrung zu sich. Außerdem wird üblicherweise auf Kaffee, schwarzen Tee, Nikotin und Alkohol verzichtet. Während der Fastenzeit ist die Flüssigkeitsaufnahme besonders wichtig. Es sollten mindestens 2,5 Liter stilles Wasser oder ungesüßter Tee täglich getrunken werden. Dies hilft bei der Ausscheidung von Stoffwechselprodukten. Ansonsten sollten die Regeln individuell gestaltet werden. Dies ist bereits alles, es werden keine Hilfsmittel benötigt außer ausreichend zu trinken.

Intervallfasten 16/8 Anleitung (Intermittierendes Fasten)

Eine Mahlzeit am Tag wird weggelassen. Intervallfasten gibt es in verschiedenen Variationen. Immer steht jedoch eines im Vordergrund: Essen ist nur in einem bestimmten Zeitfenster erlaubt. Beliebt ist vor allem die 8:16-Methode: In einem Zeitfenster von acht Stunden darf gegessen werden, darauf folgen 16 Stunden Essensverzicht.

Intervallfasten 16/8 Anleitung – von health-generation empfohlen!

Beim Intervallfasten kennt man zunächst die Variante 16:8, dieses ist die bekannteste und am meisten verbreitet. Sie ist für Einsteigerinnen und Anfänger besonders geeignet. Das bedeutet: 16 Stunden lang wird aufs Essen verzichtet, in den restlichen acht Stunden darf nach Herzenslust gegessen werden.

Frühstücksmuffel können so von sieben Uhr abends bis elf Uhr am nächsten Morgen fasten und anschließend  bis 19.00 Uhr am Abend essen. Das ist nur ein Beispiel. Die Zeiträume kann jeder ganz individuell gestalten. Wer nicht aufs Frühstück verzichten will oder kann, lässt vielleicht lieber das Abendessen aus. Dann könnte die 16-stündige Zeit des Fastens zwischen 16.00 Uhr und 8 Uhr morgens liegen. Wichtig ist nur, dass die 16 Stunden ohne Essen eingehalten werden. Vorteilhaft ist selbstverständlich, die Nachtstunden einzubeziehen.
Ohne Essen heißt: gar nichts zwischendurch – nichts zum Naschen oder Knabbern, kein Obst, kein Alkohol und keine süssen Getränke. Hingegen soll man viel trinken: Wasser, Tee oder auch schwarzen Kaffee, um morgens munter zu werden.

Intervallfasten 12/12 oder 18/6

Eine weitere Methode des Intervallfastens ist die 12/12 Methode. Diese ist für Fasten Anfänger sehr geeignet. Du kannst 12 Stunden am Tag beliebig essen und 12 Stunden lässt du deinen Magen ruhen. Selbst diese Methode ist bereits Gesund, iss dadurch einfach nach dem Nachtessen ca. 18.00 Uhr nichts mehr und lass den Magen ruhen bis zum nächsten Morgen. Beim Intervallfasten sollte das Ziel aber schon sein, eine Esspause von 16 – 18 Stunden pro Tag einzulegen. Mit dem Intervallfasten 18/6 kann das intermittierende Fasten gerne noch intensiviert werden.

Beachtungen beim Intervallfasten!

  • Während der Fastenstunden ob nun 12 oder 18 Stunden darf rein nichts gegessen werden! Hingegen soll man viel trinken: Stilles Wasser ist am besten oder eventuell ungesüßter Tee.
  • Wichtig dabei ist, dass man sein gewähltes Kurzzeitfasten (Intervallfasten 16/8) regelmäßig beibehält und nicht etwa häufiger zwischen dem Auslassen des Frühstücks bzw. des Abendessens wechselt. Denn der Körper gewöhnt sich an den Rhythmus und hat nach einer bis zwei Wochen gelernt, dass es beispielsweise nichts zum Frühstück gibt. Erfahrene Intervallfastende bezeugen, dass man dann auch keinen Hunger mehr spüre.

Fasten 5/2 (Zwei Fastentage pro Woche)

An zwei Tagen pro Woche wir auf Nahrung verzichtet.

Eine zweite Variante des Intervallfastens nennt sich 5:2 und besteht darin, fünf Tage lang normal zu essen und an zwei Tagen komplett zu fasten.

(Wer sich mit den Fastentagen schwer tut, kann maximal 500 Kilokalorien für Frauen und 600 für Männer (pro Tag) zu sich nehmen. Das Ziel der Methode sollte allerdings schon sein den Magen 2 mal wöchentlich für 24 Stunden ruhen zu lassen.)

Die Fastentage können direkt aufeinanderfolgen, aber auch auseinanderliegen. Wählt man etwa den Montag und den Donnerstag zu Fastentagen, sollte man idealerweise regelmässig dabei bleiben. An den anderen Tagen wird nach Belieben gegessen. Wer allerdings nicht zunehmen möchte, sollte „schlechtes“, zuckerreiches Essen mit unzähligen Kalorien beiseite lassen.

Fastenkur / Heilfasten

2 Tage bis 20 Tage Fasten

Fasten ist Verzicht auf feste Nahrung und auf Genussmittel – freiwillig und für eine bestimmte Zeit. Heilfasten ist eine Form des nicht religiös motivierten Fastens und dient der „Entschlackung“ oder Regenerierung des Körpers. Oft ist damit auch der Wunsch nach einer „seelischen Reinigung“ verbunden.

Für die Fastenkur sollte ein Zeitraum gewählt werden, in dem der Betroffene ausreichend Zeit zur Verfügung hat. Insgesamt kann die Dauer des Fastens individuell angepasst werden. In den meisten Fällen dauert eine Heilfasten-Kur von drei Tagen bis zwei Wochen. Vor dem Beginn der Fastenkur wird idealerweise der Darm gereinigt und entgiftet.

Eigenverantwortung ist hier gefragt! Natürlich soll jeder für sich selbst entscheiden wie lange Ess-Pausen er seinem Körper zutrauen möchte. Für eine junge vitale Person sind Ess-Pausen bis 21 kein Problem, für ältere geschwächte Leute wäre aber sicher ein leichtes Intervallfasten das richtige.

Anleitung & Regeln:

Du kannst eine beliebige Anzahl von Tagen fasten. Deine Fastenkur (Heilfasten) kann von 2 bis 20 Tage Dauer oder sogar noch länger. Beachte dabei in dieser Zeit viel natürliches stilles Wasser oder ungesüßten Tee zu trinken, mindestens 2.5 Liter.

Um die Giftstoffe besser ausscheiden zu können empfiehlt es sich bei längeren Fastenmethoden, am Morgen und Abend jeweils ein Teelöffel Heilerde (Zeolith oder Bentonit) mit Wasser einzunehmen. Giftstoffe werden an die Heilerde gebunden und können besser vom Körper ausgeschieden werden. Beachte weiterhin die folgenden Regeln der Fastenkur.

Heilerde Zeolith – Amazon

Die Regeln der Fastenkur:

1. Wenn du Krankheit hast, solltest du nur unter ärztlicher Beobachtung, etwa in einer Fastenklinik, fasten. Auf das Fasten verzichten, sollten Menschen mit Essstörungen wie Magersucht und Bulimie, schwer Herz- oder Nierenkranke.

2. Nichts essen, aber viel trinken. Fasten ist Verzicht auf feste Nahrung und auf Genussmittel – freiwillig und für eine begrenzte Zeit. Beim Heilfasten nehmen Sie nur Flüssiges zu sich. Stilles Wasser und ev. Tees mindestens 2.5 Liter pro Tag. Der Organismus braucht während der Fastenkur mehr Flüssigkeit als sonst, um die gespeicherten Gifte und Abbauprodukte ausschwemmen zu können.

3. Entleerung und Ausscheidung. Eine Fastenkur sollte im Idealfall mit einer ein monatigen Darmsanierung starten. Dies entlastet den Magen und führt bereits Giftstoffe vor der Fastenkur ab. Auch während des Fastens ist es unbedingt notwendig, die Ausscheidungsorgane zu unterstützen. Dies kann mit der Einnahme von einem Teelöffel Zeolith (Heilerde) pro Tag sein. Zeolith bindet die Giftstoffe und diese können somit besser vom Körper ausgeschieden werden.

4. Verzichten Sie auf alles Unnötige. Lasse während der Fastenkur alles weg, was dein Körper belastet: Alkohol, Koffein und Nikotin sowie Entwässerungsmittel, Schlafmittel u. ä. Reduziere auch Dinge, die deinen Geist zu sehr ablenken: Radio, Fernsehen und Zeitungen.

5. Sich von Beruf und Alltag lösen. Fasten ist ein ganzheitliches Geschehen, das Körper, Geist und Seele gleichermaßen erfasst. Während des Fastens solltest du aus Beruf und Alltag heraustreten, um sich ganz auf die Begegnung mit sich selbst einlassen zu können. Wenn du dies beherzigen, hast du eine gute Chance, Lebensgewohnheiten, derer du überdrüssig bist, mit Hilfe des Fastens tatsächlich zu ändern.

6. Ruhe geben – Stille finden. Schaffe während des Tages ganz besondere Rückzugsrituale. Bereite dir einen schönen Platz zum Meditieren, zünden Kerzen an, eine Duftlampe mit ätherischen Ölen oder Räucherstäbchen – was immer du magst. Mache dir schöne Musik, lasse dir ein Wohlfühlbad ein und genieße die Ruhe, die in dein System Einzug hält.

7. Bewegung. Durch Bewegung unterstützt du deinen Körper beim schnelleren Abtransport von Giften und Abbauprodukten, der Stoffwechsel kommt in Schwung, der Lymphfluss wird beschleunigt und die mobilisierten Gifte verlassen somit schneller den Körper. Zusätzlich wird durch die tägliche Bewegung der fastenbedingte Abbau von Muskelmasse verhindert und auch der Grundumsatz sinkt nicht so stark. Jede Art der Bewegung, die Freude macht, ist erwünscht. Sehr beliebt während des Fastens sind: Spaziergänge, Wanderungen, leichte Radtouren, Yoga, Tai Chi, Qi Gong. Bewegung ist ein Grundpfeiler einer jeden Fastenkur!

8. Aufbauzeit. Nach dem Heilfasten sollte man sehr behutsam wieder mit dem Essen beginnen. Der Verdauungstrakt muss sich erst wieder an feste Nahrung gewöhnen – Deine Darmflora hat sich gerade erholt und saniert, gönne ihr einen sanften Start mit einer mehrtägigen Aufbauzeiten. Leicht verdauliche Nahrungsmittel sind beispielsweise Kartoffeln, Reis und Äpfel, schwer verdauliche sind Kohl, Bohnen und Fleisch.

Beachtungen bei allen Fastenmethoden

Obwohl Fasten & Intervallfasten den meisten gut tut, sollten einige Menschen Vorsicht walten lassen.

  • niedrigem Blutdruck
  • Stoffwechselerkrankungen
  • chronischen Krankheiten
  • hohem Lebensalter

Fasten und Intervallfasten ist eher nicht geeignet bei.

 

  • Schwangerschaft und Stillzeit
  • Essstörungen wie Anorexie oder Bulimie
  • Untergewicht

Kurze Zusammenfassung | Fasten

 Durch Intervallfasten, regelmäßiges Fasten oder einer jährliche Fastenwochen und einer damit einhergehenden gesünderen Lebensweise lassen sich viele Alterungsprozesse verlangsamen und abmildern, körperliches und psychisches Wohlbefinden bleibt bis ins Alter erhalten.

Also unbedingt testen und lass deinem Magen diese Verdauungspausen!

Wie funktioniert Intervallfasten 16/8? Alles zum Intervallfasten, Anleitung, Methoden Tipps und alle Vorteile des intermittierenden Fasten!

Josef Kryenbuehl, dipl. Hypnosetherapeut / Mentalcoach, geprüft von Amalia Fkiara MSc Pflanzenwissenschaften. Erfahre gerne hier mehr über uns.